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Ich mache mir gerade wieder mal Gedanken wie ich ein wirklich vollwertiges Wesen des Universums werden könnte. Krishnamurti...Buddhismus...Taoismus...alles gelesen, womöglich sogar begriffen, aber selbst die sogenannten Esoteriker sind auch nur so eine Bande, die sich über die richtige reine Lehre streiten. Rückzug ist jedenfalls nicht die Lösung, obwohl sich ab und zu Zurückzuziehen bestimmt dazugehört zum Leben. Es gibt viel was einen Menschen davon abbringt ein vollwertiges Wesen des Universums zu sein, denke ich. Die unnatürliche Arbeitswelt, die Menschen mit Ihren verschiedenen Meinungen, die Beziehungen, wobei eigentlich alles im Leben, mehr oder weniger Beziehung ist, die Selbstbefriedigung die einen auf Sex konditioniert usw. Die Taoisten und auch Krishnamurti gefallen mir da am Besten. Achtsam im Heute leben. Gedanken nicht aus der Vegangenheit schöpfen, sondern aus der fließenden Gegenwart. - Meditation als Beobachten vom Geschehen in der fließenden Gegenwart, egal ob das nun Geräusche, Stimmungen, Menschen, Situationen, Tagesspolitik, Zeitgeist, Umwelt, das Leben an sich wäre...und dann Handeln im Heute, für sein egoistisches kleines Leben und die Welt von morgen? Gar nicht mal so einfach die Übung. David Bohm - DER DIALOG (1917-1992) Professor Emeritus für Theoretische Physik.
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PARTIZIPIERENDES DENKEN UND DAS UNBEGRENZTE www.geroldflock.de
Ich denke, einer der grundlegendsten Fehler der Menschheit ist gewesen zu sagen, daß ein Gedanke fort ist, wenn wir ihn zu Ende gedacht haben. Aber er ist nicht fort - er hat sich in den REST DES BEWUßTSEINS "zurückgefaltet". Wir wissen nicht mehr, daß er dort ist, aber er ist es, und vielleicht entfaltet er sich erneut oder in anderer Form. Oder gibt es einen fortwährenden Prozeß des Entfaltens aus dem Hintergrund des Bewußtseins in den Vordergrund und wieder zurück. Auch Gefühle können sich als Gedanken entfalten.. Und dann kehren die Gedanken in den Hintergrund zurück und lassen weitere Gefühle, Bewegungen des Körpers und so weiter entstehen. Dies ist ein fortwährender Prozeß. Vielleicht könnten wir sagen, daß er nie begann und nie enden wird, weil er weit in die Natur zurück- reicht, soweit zurück, wie man gehen kann. Die Menschheit hat sich, wie alle lebenden Arten, aus der Umwelt entfaltet.
In diesem Zusammenhang möchte ich drei Dimensionen des Menschen erörtern. Eine ist die individuelle Dimension. Der individuelle Körper eines Menschen ist in gewisser Weise deutlich von anderen getrennt, wenn auch nicht gänzlich, da er mit Luft, Licht und Nahrung verschmilzt. Tatsächlich gibt es keine Stelle, wo der Körper wirklich endet - die Begrenzung ist relativ. Wir können nicht sagen: wenn ein Sauerstoffmolekül in den Körper eintritt, wird er plötzlich lebendig, und wenn es ihn als Kohlendioxid verläßt, ist es tot. Wir müssen sagen, daß wirklich kein eindeutiges Ende des Körpers existiert. Und vielleicht können wir nicht einmal mit Bestimmtheit sagen, wo das Leben anfängt und wo es endet, sondern nur, daß der Körper eine Art "Fokus" des Lebens an einer bestimmten Stelle ist. Dennoch besitzt jedes Individuum gewisse, nur ihm eigentümliche Merkmale: physische Merkmale, die zurückzuführen sind auf das Erbgut, die DNA und den Rest, sowie bestimmte geistig-seelische Merkmale wie Erfahrungen, persönlicher Hintergrund, bestimmte Fähigkeiten und so weiter. Zusätzlich hat es ein Selbstbild, mit dem es versucht, seine Identität zu bestimmen.
Dann haben wir die kollektive Dimension des Menschen, in der wir eine beträchtliche Anzahl von Personen vorfinden - eine Gesellschaft und eine Kultur.Diese Dimension hat einen qualitiv neuen Grundzug: Sie besitzt große Macht, sowohl potentiell als auch tatsächlich. Im Dialog diskutieren wir darüber, wie wir diese Macht in eine gewisse Kohärenz und Ordnung bringen können.
Und dann gibt es noch eine dritte Dimension - die kosmische Dimension, die Sphäre der Versenkung des Menschen in der Natur, die Kosmologie von Wissenschaft und Religion. Die Menschen haben dies stets im Sinn gehabt, von den frühesten prähistorischen Zeiten an. Die Natur wird als etwas empfunden, was über das Individuum oder die Gesellschaft hinausgeht. In der Frühzeit gab es, wie erwähnt, den Animismus. Alles wurde belebt empfunden, als von einem Geist beseelt, und die Menschen hatten an allem teil. Aber als sie aus der Natur weg in Städte und auf Bauernhöfe zogen (selbst ein Bauernhof ist sehr weit von der unberührten Natur entfernt), begannen sie, das Bedürfnis nach dem Kosmischen zu verspüren, und wahrscheinlich wurden in dem Versuch, dieses Bedürfnis zu befriedigen, verschiedenste Wege eingeschlagen. Schon in der allerfrühesten Zeiten gab es die Kunst, die wahrscheinlich eine Art Verbindung zum Kosmos darstellte, später folgten Religion und Philosophie, in dem Versuch, auf diese Weise eine Verbindung herzustellen.
Das gilt immer noch, aber eine große Anzahl von Menschen hat aufgehört, an die Annahmen der Religion zu glauben. Die Religion hat uns verlassen, wir haben uns sehr weit von der Natur entfernt, und in der Philos0phie herscht Konfusion. In der modernen Gesellschaft versucht die Naturwissenschaft, uns in gewissem Maße mit dem Kosmos zu verbinden, aber dieser Kontakt ist sehr begrenzt, und die meisten Menschen verstehen sowieso nicht allzuviel davon. Daher scheint uns die Beziehung zur kosmischen Dimension in hohem Grade abhanden gekommen zu sein. Aber ich glaube, der Mensch hat den Wunsch, in diese kosmische Dimension des Menschen zurückzukehren, die eine essentielle Dimension des Menschen ist, ebenso wie die individuelle und die kollektive Dimension.
Wir können sagen: Das Band, das uns mit dem Kosmos verbindet, ist zerrissen. In der Literatur ist oft angedeutet worden, daß wir am "Ende der Natur" stehen. Ursprünglich sahen wir die Natur als etwas Gewaltiges, dem Zugriff des Menschen Entzogenes. Aber jetzt erkennen wir, daß wir an einem Punkt angelangt sind, an dem wir fähig sind, sie zu zerstören. Die Stammeskulturen sagten: "Die Erde ist unsere Mutter. Wir müssen achtsam mit der Mutter umgehen" Jetzt meinen die Menschen: "Nein, so ist das überhaupt nicht. Wir müssen die Erde ausbeuten." Und dieser Wandel in unserer Beziehung mit der Natur, hat eine weitere Auswirkung. Früher konnten die Leute denken: Schön, ich weiß, hier sieht´s ziemlich mies aus, aber da draußen ist die Natur, und die ist heil. Jetzt ist uns der Luxus dieser Sichtweise verlorengegangen. Wir können uns nicht länger darauf verlassen, daß die Natur grenzenlos ist.
Dieses Bewußtsein bringt eine ungeheure psychische Veränderung mit sich. Es ist als würde jemand sagen: Du kannst dich nicht mehr auf deine Mutter verlassen. Du stehst jetzt alleine da. In genau dieser Situation befinden wir uns. Ob die Natur überlebt oder nicht, kann sehr wohl von uns abhängen. Somit ist hier ein neuer Orientierungsmaßstab impliziert: daß wir wirklich für den ganzen Planeten verantwortlich sind. Die Frage lautet dann: Was ist die Basis dieser Verantwortung? Was sind wir?
Was ist unsere Natur? Aus welchen inneren Ressourcen können wir schöpfen, um dieser Verantwortung gerecht zu werden? Was ist unser Wesen, das uns in die Lage setzte, derart verantwortlich zu sein? Was wäre die Basis dieser Möglichkeit? Wir sehen uns im allgemeinen selbst nicht als solche Wesen. Es ist wie bei jemanden, der in dem Glauben heranwächst, daß Mutter und Vater für ihn sorgen werden. Und dann erkennt er: Alles hat sich geändert. Jetzt ist es umgekehrt.
Manche denken, wir könnten überleben, indem wir die Natur gestalten, Baum- und Pflanzenarten finden, die trotz der Umweltverschmutzung gedeihen, oder durch die Gentechnik neue Arten herstellen. Sie denken, wir könnten unsere Welt so weit industriealisieren, daß die Natur selbst industrialisiert wird. Wir könnten sie dann sogar als "Naturindustrie" bezeichnen. Es gibt längst eine Unterhaltungsindustrie, und praktisch haben wir auch eine Kultur- und eine Bildungsindustrie, warum nicht auch Naturindustrie? Wir könnten den Versuch machen, die Natur zu erhalten und sie gleichzeitig rentabel zu machen. Vielleicht eröffnet uns die Technik diese Möglichkeit; das können wir nicht wissen. Es scheint zweifelhaft, aber vielleicht ist es ja möglich. Aber andererseits: was würde aus uns werden? Was für eine Art Leben würden wir führen? Es wäre durchaus "partizipieren", aber wohl kaum die Art Partizipation, die wir anstreben.
Wir spielen eine immer größere Rolle bei all dem, und das müssen wir in Betracht ziehen. Wir müssen bedenken, daß die Natur in unserer Psyche eine fast religiöse Bedeutung hat und daß das Akzeptieren dieser neuen Einstellung weitreichende Implikationen für den Menschen hat. Ein Teil der kosmischen Dimension ist also die Einstellung des Menschen gegenüber der Natur. Aber es gibt etwas, das noch darüber hinausgeht. Ich meine nicht einfach den Kosmos, wie wir ihn durch ein Teleskop sehen oder wenn wir den Nachthimmel betrachten. Da ist ein Grund, der über dies hinausgeht. Ich möchte die These aufstellen, daß es etwas Unbegrenztes gibt, etwas Unendliches.
Im Leben in der Alltagsgesellschaft ist unsere erste Priorität vielleicht das Geld, die Nation oder der Beruf. es gibt eine ganze Liste von Dingen, denen wir oberste Priorität einräumen können und jeder handhabt das anders. Wenn uns jedoch nur diese Dinge wichtig sind, können wir nicht dem den Vorrang geben, das unbegrenzt sein könnte. Unser Gehirn sagt uns effektiv, daß es so etwas wie das Unbegrenzte nicht gibt. Aber in einer partizipierenden Weltsicht ist das Unbegrenzte der Grund von allem, und unser wahres Sein ist unbegrenzt. Damit taucht die Frage auf, ob die Möglichkeit besteht, daß das Bewußtsein tatsächlich in Verbindung mit dem wahren Sein tritt. Ich denke, jeder weiß, was diese Frage bedeutet. Die Menschheit hat sich seit undenklichen Zeiten mit ihr beschäftigt und zahlreiche verschiedene Antworten gefunden.
Jedoch scheint es etwas in der Struktur des zivilisatorischen Denkens zu geben, das uns behaupten läßt, wir würden igendwann alles wissen und alles beherrschen. Aber wir sollten uns fragen: Liegt es in der Natur des Denkens, fähig zu sein, alles zu wissen - wo das Denken doch Abstraktion ist, was inhärent Begrenzung impliziert? Oder, anders ausgedrückt: Ist das ganze Feld des Denkens - Erfahrung, Wissen, stillschweigendes Denken - unbegrenzt? Unsere Kultur würde größtenteils antworten: Ja, es ist unbegrenzt. Sie geht von der Annahme aus, daß wir alles bewältigen können, wenn wir mit Denken, Wissen und unsere Fertigkkeiten an eine Sache herangehen, egal was passiert. Diese Annahme geht ins implizite, stillschweigende Denken ein. Und das bedeutet: ganz egal, was passiert, wir werden denken.
Diese Annahme entfaltet höchste dynamische Aktivität. Es handelt sich um eine universelle Annahme, eine Annahme über alles. Sie hat außerordentliche Macht, ihr wird ein extrem hoher Wert zuerkannt, und sie funktioniert. Ihr wird Vorrang vor fast allem anderen eingeräumt. Daher werden Sie feststellen, daß Sie automatisch über alles nachdenken, da die Annahme am Werk ist, daß das Denken nicht nur möglich und zumindest potentiell relevant ist, sondern die einzige Möglichkeit. Meine These lautet jedoch, daß das Feld des Denkens begrenzt ist; und daß es das "Unbegrenzte" gibt, welches das Begrenzte einschließt. Dieses "Unbegrenzte" meint nicht nur das Vordringen in immer größere Entfernungen, hinaus bis zum Ende des Universums. Ungleich wichtiger, meint es auch ein Hineingehen in immer größere Subtilität. Wie wir gesehen haben haben, neigt unserer Aufmerksamkeit jedoch dazu, begrenzt zu werden von den stillschweigenden Gedanken darüber, was von Bedeutung ist, was es wert ist, beachtet zu werden. Wenn wir etwas nicht beachten, dann nehmen wir es nicht wahr. Soweit es uns betrifft, existiert es gar nicht. Aber die Aufmerksamkeit ist nicht an sich eingeschränkt. Sie könnte sich ausweiten und jede Form annehmen. Es könnte gut sein, daß die Aufmerksamkeit eine Art Brücke zwischen dem Begrenzten und dem Unbegrenzten ist - zumindest potentiell. Vielleicht gibt es eine begrenzte Form der Aufmerksamkeit, wie beispielsweise die Konzentration, und ebenso eine unbegrenzte Aufmerksamkeit, ihre grundlegende Form. Durch eine solche Aufmerksamkeit könnten wir zu immer sibtileren Ebenen der impliziten , verborgenen Ordnung vordringen, zu den allgemeinen Ebenen des Gesamtprozesses. Auf diesen allgemeinen Ebenen unterscheidet sich das Bewußtsein eines Menschen sehr wenig von dem Bewußtsein eines anderen. Diese impliziten, stillschweigenden Gedanken, die das Fundament des Bewußtseins sind, werden von allen geteilt.
Es könnte sein, daß eine der Funktionen unseres Gehirns darin besteht, immer subtilere Ebenen des Seins sensitiv wahrzunehmen. Das Gehirn könnte dann wie eine Antenne arbeiten, die solche Ebenen empfängt, statt nur der "Initator" von Handlungen zu sein. Solange das Gehirn nur seinen eigenen inneren Zielen folgt, ist es vollauf beschäftigt, was in gewissen Zusammenhängen auch durchaus angebracht ist. Aber wenn wir bedenken, daß es auch notwendig ist, das Unbegrenzte zu erreichen, mit ihm in Verbindung zu treten, dann muß Stille im Gehirn herrschen - es darf nicht beschäftigt sein.
Ich denke, daß der Großteil unserer Erfahrung in der impliziten, verborgenen Ordnung besteht, aber die Gesellschaft hat uns gelehrt, dem keinen Wert beizumessen. Wir haben gelernt, hauptsächlich Wert auf die explizite, äußere Ordnung zu legen, die durchaus nützlich ist für die Ziele, die wir gewöhnlich im Sinn haben - das Verdienen unseres Lebensunterhalts und dieses oder jenes zu tun. Also müssen wir uns irgendwo einen Raum schaffen, wo wir die Muße haben, leissure, hat die Grundbedeutung "LEERE" - ein leerer Raum irgendeiner Form. Wir brauchen einen leeren Raum, zeitlich oder räumlich, wo nichts uns beschäftigt. Wir könnten mit der Betrachtung der Natur anfangen, bei der es nur minimale Ablenkungen gibt. Ein solcher leerer Raum könnte im Dialog entstehen, wenn eine Gruppe von Menschen einander wirklich vertraut und den rechten Geist der Gemeinschaft besitzt.
Wenn eine größere Anzahl von Menschen dies wirklich durchschauen könnte, würde sie einen Einfluß ausüben, der über das, was einem Einzelnen möglich wäre, weit hinausgeht. Wir können nicht mit Gewißheit sagen, was für Auswirkungen dies haben könnte, aber es gibt reale Möglichkeiten. Gegenwärtig ist eine zynische, pessimistische Einstellung gegenüber dem Menschen weit verbreitet, durchaus mit Berechtigung. Aber dieser Zynismus kann leicht unberechtigt werden. Die Menschheit hat große Entwicklungsmöglichkeiten, die durch trivale Dinge zerstört werden.
Es kommt der ganzen Menschheit zu, dem auf den Grund zu gehen: Wir haben etwas, das potentiell eine REVOLUTION auslösen kann. Das hängt von der Intensität und der Energie ab. Der Schlüssel scheint zu sein, daß wir unsere ganze Aufmerksamkeit auf diesen Sachverhalt richten müssen. Jedoch kommt es vor, daß uns das zunächst recht gut gelingt, aber alles verlorenzugehen scheint, sobald Schwierigkeiten auftreten. Anstatt uns selbst zu verurteilen, müssen wir dann herausfinden, inwieweit diese Ablenkung ein Teil desselben Prozesses ist. Das Studieren der Ablenkungen ist Teil des Lernprozesses. Es ist von entscheidender Wichtigkeit, dies auch beim Auftauchen von Ablenkungen zu erkennen, nicht nur an einem ruhigen Ort. Ich denke: Wenn wir sozusagen genug gefestigt werden, auch in einer Umgebung voller Ablenkungen standzuhalten, sind wir stark genug, mit der Betrachtung des Unendlichen zu beginnen. Aber das Unendliche könnte so machtvoll sein, daß sein Eindruck uns ablenken würde, wenn wir es zu rasch ansähen.
Meiner Ansicht nach besteht also die Möglichkeit einer Transformation des individuellen und des kollektiven Bewußtseins. Es ist wichtig, daß die individuelle und die kollektive Trans- formation gemeinasm geschehen. beides ist nötig. Und daher ist die ganze Frage der Kommunikation und der Denkfähigkeit, der Fähikgkeit zur Partizipation in der Kommunikation so entscheidend. (DAVID BOHM)
„Es gibt Zeiten in Deinem Leben, da ist es nötig, alles hinter Dir zu lassen, Zeit hinauszugehen, um mit Gott, mit der Natur und ihren Wesen allein zu sein. Und an diesem einsamen Platz ist der Held oder die Heldin der Suchende oder Pilger alleine mit den Wesen der Natur. Und an diesem einsamen Ort geht der Mensch auf Innenschau, erhält wie ein Geschenk Antwort, Klarheit, eine Vision, die er mit zurück nimmt zu seiner Gemeinschaft, auf dass sie weiter bestehen kann und blüht und damit das Leben weiter geht.” (Steven Foster, Begründer des Visionquest-Rituals) auf unserer Seite www. visionssuche. net mit Informationen zu. Visionssuche - Vision Quest - Seminare - Anbieter - Literatur und vielem mehr um dieses ...www.visionssuche.net/
Ein Anarchist & Spirituelles? Ich lasse mich ungern in passende Schubladen stecken. - Außerdem habe ich hier alle möglichen spirituellen Theorien gesammelt. Das bedeutet jedoch nicht, daß ich hinter jeder Theorie voll stehe. - Ich interessiere mich einfach auch dafür. Ich selbst finde die Ideenwelt des Taoismus für mich selbst am Besten.G.F. Übersicht der deutschsprachigen Textausgaben des Taoteking sowie die neue Übertragung von Matthias Claus. www.tao-te-king.das-klassische-china.de/ ..und Bodhidharma hat auch schon früh mein Interesse geweckt, der Begründer der Shaolin-Mönche. - [ Diese Seite übersetzen ]The story of Bodhidharma ( Damo ) and the founding of Chan Buddhism and the Shaolin Temple. www.usashaolintemple.org/chanbuddhism-history/ Steht nicht an meinem Grab und weint. - Ich bin nicht da, ich schlafe nicht. - Ich bin in tausend wehenden Winden. - Ich bin der glitzernde Diamant auf dem Schnee. - Ich bin die Sonne auf dem reifen Korn. - Ich bin der weiche Septemberregen. - Wenn du erwachst in der Stille des Morgens, - Bin ich im huschenden Flug eines Vogelschwarms. - Ich bin das zärtliche Licht der Sterne, - die leuchten des Nachts. - Steht nicht an meinem Grab und weint; - Ich bin nicht da, - ich bin nicht gestorben. (Unbekannter Autor des Makah-Stammes Möglicherweise erleben wir unsere heutige Welt ähnlich verkehrt, wie die Menschen, die vor Kopernikus noch geglaubt haben, die Sonne würde sich um die Erde drehen. Dabei vollzieht sich, nahezu unbemerkt von der breiten...
Eingeweiht durch das Leben »Ich starb mehrere Male während der Zeit dieser dreißig Tage, aber ich lernte, und ich fand was nur in der Stille gefunden werden kann, abseits der Menge, in den Tiefen. Ich hörte die Stimme der Natur selbst, wie sie zu mir sprach, und sie sprach mit der Stimme liebevoller mütterlicher Sorge und Zuwendung. Manchmal hörte sie sich auch an wie die Stimme von Kindern, oder wie fallender Schnee, und was sie sagte war: Fürchte dich nicht vor der Welt.« 6 Weiterlesen! Leidenschaft… Oriah Mountain Dreamer, indianischer Stammesältester Es interessiert mich nicht, womit du deinen Lebensunterhalt verdienst. Ich möchte wissen, wonach du innerlich schreist und ob du zu träumen wagst, der Sehnsucht deines Herzens zu begegnen. Es interessiert mich nicht, wie alt du bist. Ich will wissen, ob du es riskierst, wie ein Narr auszusehen, um deiner Liebe willen, um deiner Träume willen und für das Abenteuer des Lebendigseins. Es interessiert mich nicht, welche Planeten im Quadrat zu deinem Mond stehen. Ich will wissen, ob du den tiefsten Punkt deines eigenen Leids berührt hast, ob du geöffnet worden bist von all dem Verrat, oder ob du zusammengezogen und verschlossen bist aus Angst vor weiterer Qual. Ich will wissen, ob du mit dem Schmerz dasitzen kannst, ohne zu versuchen, ihn zu verbergen oder zu mindern oder ihn zu beseitigen. Ich will wissen, ob du mit Freude dasitzen kannst, ob du mit Wildheit tanzen und dich von der Ekstase erfüllen lassen kannst, von den Fingerspitzen bis zu den Zehenspitzen, ohne dich zur Vorsicht zu gemahnen, zur Vernunft und ohne die Grenzen des Menschseins zu bedenken. Es interessiert mich nicht, ob die Geschichte, die du erzählst, wahr ist. Ich will wissen, ob du jemand enttäuschen kannst, um dir selbst treu zu sein. Ob du den Vorwurf des Verrats ertragen kannst und nicht deine eigene Seele verrätst. Ich will wissen, ob du vertrauensvoll sein kannst und von daher vertrauenswürdig. Ich will wissen, ob du mit dem Scheitern leben kannst und trotzdem am Rande des Sees stehen bleibst und zu dem Silber des Mondes rufst: "Ja!" Es interessiert mich nicht zu erfahren, wo du lebst und wie viel Geld du hast. Ich will wissen, ob du in der Mitte des Feuers stehen wirst und nicht zurückschreckst. Es interessiert mich nicht, wo oder was oder mit wem du gelernt hast. Ich will wissen, was dich von innen hält, wenn sonst alles wegfällt. Hier weiterlesen....(klick) Überlegungen zu einer Revolution der Physik Wir leben in einer bemerkenswerten Zeit. Es ist eine Zeit großer Veränderungen, einschließlich grundlegender Veränderungen in unserem Verständnis der Physik unserer Welt und ihrer Beziehung zum Bewusstsein. Es geschieht eine stille Revolution in der Physik, die unser Verständnis der atomaren Struktur verändern wird, und viele andere Forscher beginnen nun zu erkennen, dass Atome als schwarze Löcher angesehen werden können und dass die Vakuum-Struktur ein entscheidender Akteur in der Existenz unserer Welt sein könnte. Warum ist das aufregend? Weil, wenn wir die Quelle jener Energie verstehen können, die unser Universum erzeugt, seine Kräfte und die Mechanik, unter denen der Schöpfungsprozess geschieht, dann können wir diese Dynamik mit modernsten technologischen Mitteln reproduzieren und unser Verhältnis zur Natur komplett umgestalten. Solche Entdeckungen werden unsere Welt transformieren: Von einer Gesellschaft, die glaubt, dass es nur begrenzte Mengen an Ressourcen und verfügbaren Flächen gäbe - und dann Kriege um sie kämpft - in eine Gesellschaft, die sich bewusst ist, dass es eine unendliche Menge von Energie rund um und in uns gibt, und ein ganzes Universum zu erforschen, mit der Möglichkeit, wortwörtlich zu den Sternen zu reisen. Allerdings brauchen wir nicht auf diese Fortschritte zu warten, um uns und unsere Umwelt zu verwandeln. Wir brauchen uns nur ein paar Momente jeden Tag mit diesem unendlichen Potenzial zu verbinden, das im Innersten unserer gesamten materiellen Welt präsent ist, das unsere Existenz ausmacht, und die Erfahrung seiner unendlichen Natur zu machen, und dem, was jenseits davon liegt.
14. Dez. 2010 ... Sein.de - das Magazin für Spiritualität, Bewusstsein, persönliches Wachstum und eine neue Gesellschaft. www.sein.de/ 3. Dez. 2010 ... Connection AG bringt die Zeitschriften connection Spirit, ... Lebenskunst, Weisheit, Heilung: Connection, der Verlag fürs Wesentliche ... Connection Inhalte. Inhalts-Übersicht · Magazintexte · Seminartests · Rezensionen ... www.connection.de/Engagierte Sinnsucher, die aufgeschlossen sind für den herausfordernden Weg zur Erleuchtung, sind herzlich eingeladen, bei SpiritualWiki mitzuschreiben! ... de.spiritualwiki.org/ 1. Febr. 2011 ... Ein interaktives Informationsportal für Zen-Interessierte. Hier finden Sie Zentren, Links, Termine, Texte, Bücher, Malerei, ... www.zen-guide.de/ "Sinnspruch aus dem Sanskrit:"Achte gut auf diesen Tag,Denn er ist das Leben - Das Leben allen Lebens.In seinem kurzen AblaufLiegt alle Wirklichkeit und Wahrheit des Daseins,Die Wonne des Wachsens,Die Größe der Tat,Die Herrlichkeit der Kraft - Denn das Gestern ist nichts als ein TraumUnd das Morgen nur eine Vision.Das Heute jedoch - recht gelebt -Macht jedes Gestern zu einem Traum voller GlückUnd jedes Morgen zu einer Vison voller Hoffnung.Drum achte gut auf diesen Tag! 1. das Ich ist ein Mythos. 2. Alles verändert sich. 3. Wer an etwas festhält, leidet. BUDDHA  Bildquelle: http://pu.parsimony.net/user314/religionen.jpg Techniken: Es scheint , daß man einigen Anregungen von Jürgen Habermas folgend drei Haupttypen von Technik unterscheiden kann: die Techniken zur Erzeugung, Umformung, Manipulierung von Dingen; die Technik zur Verwendung von Zeichen; und schließlich die Technik zur Bestimmung des Verhaltens von Individuen, zur Aufzwingung gewisser Zwecke oder, Ziele. Also die Produktionstechniken, die Signifikations- oder Kommunikationstechniken und die Herrschaftstechniken.
Ich aber wurde mir mehr und mehr bewußt, daß es in allen Gesellschaften noch einen anderen Typ von Technik gibt: Techniken, die es Individuen ermöglichen, mit eigenen Mitteln bestimmte Operationen mit ihren eigenen Körpern, mit ihren eigenen Seelen, mit ihrer eigenen Lebensführung zu vollziehen, und zwar so, daß sie sich selber transformieren, sich selber modifizieren und einen bestimmten Zustand von Vollkommenheit, Glück, Reinheit, übernatürlicher Kraft erlangen. Nennen wir diese Techniken Technologien des Selbst.
Diese Selbsttechnologie impliziert wohl in jeder Kultur eine Reihe von Wahrheitsverpflichtungen: die Wahrheit aufdecken, durch die Wahrheit erleuchtet werden, die Wahrheit sagen. All das soll für die Konstitution oder für die Transformation des Selbst wichtig sein. Michel Foucault
soilent michi - 03.07.2010 Wahr ist das, was wirkt Jenseits aller Summen jeglicher Informationen, Jenseits aller Imagination ist nur "Jenseits" Hier ist: Körper, Fleisch, menschliche Rasse.. failed... vielleicht, hoffentlich.. Keine Sorge, keine Angst, keine Macht...,kein Mensch ändert das Ergebnis. Aber wir können den Weg gestalten für das nächste Multiversum.. Etwas netter, oder so..., weil: Der wirklichen, großen Gewalt sind wir nicht gewachsen... Ein bisschen begreifen reicht manchmal, um diesen Schmerz zu akzeptieren.. Peace and Love Engel Engel sind Menschen, die Licht verbreiten, wo es dunkel und schwarz ist. Engel sind Menschen, die in eine trostlose Welt einen Sonnenstrahl der Freude bringen. Engel sind Menschen, die Verängstigten, Hilflosen, Verzweifelten Mut machen. Sie haben keine Flügel, aber ihr Herz ist ein sicherer Hafen für alle, die in den Stürmen des Lebens in Not geraten sind. Engel sind Menschen, die anpacken, wo sie helfen können. In ihnen kommt uns das Geheimnis unergründlicher Güte entgegen. (Mental.blogg.de)
ACHTE AUF DEINE GEDANKEN DENN SIE WERDEN WORTE - ACHTE AUF DEINE WORTE DENN SIE WERDEN HANDLUNGEN - ACHTE AUF DEINE HANDLUNGEN DENN SIE WERDEN GEWOHNHEITEN - ACHTE AUF DEINE GEWOHNHEITEN DENN SIE WERDEN DEIN CHARAKTER - ACHTE AUF DEINEN CHARAKTER DENN ER WIRD DEIN SCHICKSAL (TALMUD) Bärbel Mohr: ein Tod im Schatten des Universums Martin Frischknecht schrieb einen hellsichtigen und mitfühlenden Artikel über den Tod der Bestsellerautorin. Ist Bärbel Mohr verstummt, weil Krankheit ihre Weltanschauung zu widerlegen schien? Diese fröhliche schlechte Nachricht ist den positiven Denkern gewidmet, die auf das "Gesetz der Anziehung" vertrauen. ... - Es soll tatsächlich Leute geben, die wegen diesen positiven Denkschablonen zu jedem Scheiss mit "Ja" nicken...
The Secret gibt einem alles, was man sich so wünschen mag: Glück, Gesundheit und Wohlstand.... Sie können alles, was sie wollen, haben, machen oder sein.... Wir können haben, was immer wir uns aussuchen.” Danke, aber nein Danke! Warum? Das ist rasch erklärt! Auch sie kommt mit “Alles ist eins” an, mit im Gepäck noch weiteren Unfug. Das EGO nimmt diese Theorien begierig auf und sagt sich voller Freude: Joa, wenn “alles eins” ist, ist Gott und Luzifer auch eins, es gibt gar kein Gut und auch kein Böse – alles nur Illusionen, ich kann alles machen was ich nur will, ohne Konsequenzen. Das EGO ist unfähig zu abstrahieren, wenn es dann moralisch Fragwürdige Anweisungen erhält – und the Secret ist voll davon – freut es sich darüber, das man jetzt plötzlich deswegen kein schlechtes Gewissen mehr bekommt oder bekommen soll. Was wahrscheinlicher ist .. Das wissen selbstverständlich diejenigen, die solche Bücher anfertigen lassen, es soll ja unser EGO manipuliert werden und uns davon abhalten unser Bewusstsein zu erhöhen. Schön immer auf den “Tatsachen des Bodens” bleiben, ihr wisst schon, wir kennen das von Polizisten – “weiter gehen, gehen sie weiter, da gibts nichts zu sehen ..” Und ob s da was zu sehen gäbe, sonst würde man sich nicht die Arbeit antun und uns davon abhalten .. Unser EGO zu transzendieren, dürfte die wichtigste Aufgabe hier sein. Behauptungen, wie das EGO loszulassen, usw. sind pures Wunschdenken, wir sind nun einmal EGO in dieser zwei Polaritäten Welt. Davon wegzukommen ist Schwerstarbeit! Dann kommen die Widersprüche, denn das “New Age” erklärt uns ja explizit, es gibt das Böse nicht, aber – und das ist dann ein “Gassenhauer” – das Gute, das existiert! Ohne Zweifel – es existiert, aber das Böse soll es nicht geben? Da kann wohl was nicht stimmen! Erinnert einen irgendwie, an die von Kindern gerne angewandte “Technik”, des “Hände auf die Augen” legen .. dann sieht man sie nicht .. joa, .. oder so. (Schön weiterschlafen Schaf, es gibt nichts schlechtes, nicht aufregen, da wird das Blut dick – und ungenießbar für uns!) HIMMEL und HÖLLE sind IN UNS und wir haben die WAHL welchen Teil wir gewähren lassen - wir ENTSCHEIDEN uns dafür, wir sind NIEMALS Machtlos, man neigt dazu das zu denken, aber das ist nicht wahr! Kritiklos alles hinzunehmen, bedeutet zu akzeptieren ohne Macht und eigenen freien WILLEN zu sein. Wenn wir das denken, haben die Verhaltensforscher gewonnen. Unsere Generation hat vergleichweise Freiheit erlebt, wenn man sich ansieht was sie nun vorhaben. Die "Tapfere Neue Weltordnung" existiert zuerst in den Köpfen, wenn keiner widerspricht wird sie zur Realität werden. (Steven Black) Mehr zu "The Secret & Positiven Denken unter meiner Rubrik Spirituelles. Philosophie des positiven Denkens. Wer Kritik übt, ist “out”. Man muß das alles positiv sehen, wenn es auch noch so beschissen ist. Und wenn du es nicht tust, wirst du alleine gelassen, und bekommst eine Depression. (Henry Commonwood)
Vielleicht sollte man die "positiven Kopfnicker & ?Kriecher?" - die sich positive Denker schimpfen...besser als ignorante Denker betiteln! - 850 Millionen Menschen hungern... das Gesetz der Anziehung??? Die Spekulanten manipulieren die Ölpreise...Politiker wirtschaften in eigene Taschen...das Gesetz der Anziehung? - Kriege aus Geldgier oder Religionsfanatismus etc. - Der Staatsapparat subventioniert Konzerne, die in Billiglohnländern produzieren...das Gesetz der Anziehung? - Das Gesetz der Anziehung, ist nur für die reiche Gier positiv. - Fazit: Ich bin ein Gegner von egozentrischen Esoterikfantasybüchern wie z.B." Rhonda Byrne - The Secret". - Ich kann mir gut vorstellen, daß dies ein vom Superreichtum finanziertes Büchlein ist - um die ausgebeuteten Volksmassen schön - positiv - ruhigzustellen. - Ein Placebo für die Dummheit! - Mit der Botschaft Ihr könnt doch auch Reich werden, wenn Ihr das Elend der Welt ignoriert. - Als wenn jeder wirklich reich werden könnte? - Wäre jeder reich...gäbe es niemanden zum Ausbeuten und somit würde dieses System nicht funktionieren. - Volksverdummung in Reinkultur ist "The Secret". - Liebe Mitmenschen denkt Ihr wirklich das Glücklichsein was mit viel Geld und Überarbeitung zu tun hat?
"DIE OPTIMISTEN" - Sie sind optimistisch, um sich die Mühe zu sparen, Erbarmen für die Menschen und ihre Leiden zu haben. Nicht die erleuchteten Visionäre imponieren mir, die sich von tollen Verheißungströumen hinreißen lassen, sondern die bescheidenen, nüchternen, aber standhaften Menschen, die ohne sich von haltlosen und pubertären Heilbotschaften blenden zu lassen, den Kampf für die Menschlichkeit unter keinen Umständen aufgeben.
Als Alternative würde ich kritisches, rationales, vernetztes, wissenschaftliches, integrales, sekundärschichtiges & utopisches Denken vorschlagen! Für "Kreative" würde ich sogar zwischendrin mal "irrationales Denken" empfehlen. Denn man kann manchmal nur auf Umwegen die richtigen Lösungen finden! - Aber alles mit "positiven Denken" leben zu wollen ist etwas für Hammelherden & Lemminge. Übrigens Lachen und gut drauf sein - hat nicht unbedingt was mit "positiver Gehirndenkwäsche" zu tun. Es ist einfach besser das Leben zu genießen, aber deswegen sollte man beim Negativen in der Welt nicht" wegschauen, sondern hinsehen und was dagegen tun... Das fängt mit dem Wörtchen ("NEIN"!) an. - (NEGATIVES DENKEN - ist übrigens genauso übel! - Da verliert man sich nur in Selbstmitleid.) Ist Nein - jetzt positiv oder negativ? Gerold Flock Zum Thema "The Secret" noch ein Beitrag als LINK von Wolf Schneider!  http://www.schreibkunst.com/webdiary/diary.php?p=1232397423 ...und noch ein Beitrag zum Thema von Roland Rottenfusser:
Bestsellerautoren verkaufen Millionen Bücher mit der eigentlichen simplen These, dass wir uns unser Schicksal selbst kreieren und das Begehrte einfach herbeiwünschen können. Das «Gesetz der Anziehung» scheint auf viele Menschen... [mehr]
Um die Differenz zu befreien, braucht es ein Denken ohne Widerspruch, ohne Dialektik, ohne Verneinung: ein Denken, das zur Divergenz ja sagt: ein affirmatives Denken, dessen Instrument die Disjunktion ist: ein Denken des Vielfältigen - der gestreuten und nomadischen Vielfältigkeit, die von keinem der Zwänge des Selbst begrenzt und zusammengefaßt wird; ein Denken, das nicht dem Schulmodell mit seinen vorgefertigten Antworten gehorcht, sondern sich unlösbaren Problemen stellt - d.h. einer Vielfältigkeit von Bedeutungspunkten, die sich verschiebt, wenn man ihre Bedingungen untersucht, und in einem Spiel von Wiederholungen weiterbesteht. Michel Foucault Seit 1970 war die Zahl der Christen in Deutschland zwar rückläufig, hat sich aber im 1. Jahrzehnt dieses Jahrhunderts wieder leicht erhöht. Es gibt heute hierzulande 25 Millionen Katholiken, 24 Millionen evangelisch Gläubige und 3,5 Millionen Muslime. Die Konfessionslosen belaufen sich auf 28 Millionen Menschen. Die Folgen der Wirtschaftskrise wird den Kirchen noch einigen Zulauf erbringen, wenn sie es verstehen, das um sich greifende wirtschaftliche und soziale Elend seelsorgerisch aufzugreifen und den an ihrer Welt zweifelnden Menschen höhere Zielsetzungen zu vermitteln. Weiterlesen: W. Pfreundschuh (09.04.10) Im Schatten der Selbstlosigkeit – Macht und Gewalt des Glaubens auch als 
Wir sind alle eins
Wer den Weg (das Tao) sucht, tut mit jedem Tag weniger. Ist man beim Nicht-Tun angekommen, bleibt nichts ungetan. Wir würden von seinem Wirken nichts wissen, erwiese ihn nicht sein Tao=Teh=Ching als Mystiker, in dem irgendwann in der Mitte seines Lebens das innere Licht ...
Laotse Tao te king Das Buch vom Sinn und Leben Übersetzt von Richard Wilhelm, HTML Herausgabe von Dan Baruth.
Einige Zeilen aus dem Tao te King von Lao Tse
Wisse um das Männliche, Sei das Weibliche! Fließe wie der Strom des Universums! Als Strom des Universums Allzeit tugendhaft und standhaft.
Wisse um das Helle, Sei das Dunkle! Handle wie ein Vorbild für die Welt! Als Vorbild für die Welt, Allzeit tugendhaft und unerschütterlich, Kehre noch einmal zurück ins Leere.
Wisse um Ruhm, Sei das Bescheidene! Sei das Tal der Erde! Als Tal der Erde, Allzeit tugendhaft und zufrieden, Kehre noch einmal zum unbehauenen Block zurück.
Wenn ein Block aufgebrochen wird, Wird ein Gefäß daraus gemacht, Die Weisen benutzen es, um zu regieren, Ein guter Schneider schneidet wenig.
Der Wesenhafte lebt zu Hause, ohne seinen Geist zu üben, und vollbringt Taten, ohne sich darum zu sorgen. Die Begriffe von Gut und Böse, Lob und Tadel anderer fechten ihn nicht an. Wenn sich innerhalb der vier Meere alle Mesnchen freuen können, empfindet er es als Glück; wenn alle Menschen wohl versorgt sind, fühlt er es als Friede. Bekümmerten Ausdrucks sieht er aus wie ein Kleinkind, das die Mutter verloren hat; töricht scheinend, geht er umher wie einer, der den Weg verloren hat. Er hat viel Geld zum Ausgeben und weiß nicht, woher es stammt. Er isst und trinkt gerade genug und weiß nicht, wo sein Essen herkommt. Solcherart ist das Benehmen eines wesenhaften Menschen. Chuang tzu
Die Regenbogenkrieger Es gab da eine Alte vom Stamme der Cree, die wurde "Feuerauge" genannt. Sie prophezeite eines Tages, dass die Gier des weißen Mannes (Yo-ne-gis') die Welt zerstören würde. Eine Zeit würde kommen, wenn die Fische in den Strömen sterben, die Vögel vom Himmel fallen, die Gewässer schwarz, die Bäume nicht mehr sein würden. Da würde die Menschheit ihrem Ende entgegensehen. Das würde die Zeit sein, in denen die Hüter der Legenden und Mythen, der uralten Riten und Weisheiten uns wieder gesunden lassen müssen. Sie werden die "Kämpfer des Regenbogens" genannt. und die Schlüssel zum Überleben sein. Und am Tag des Erwachens werden alle Menschen aller Völkerstämme eine Welt von Gerechtigkeit, Frieden, Freiheit und Erkenntnis des großen Geistes herstellen. Diese Botschaft werden die Kämpfer des Regenbogens verkünden und allen Völkern der Erde lehren. Sie werden sie lehren, den "Weg des Großen Geist" zu leben. Sie werden allen sagen, dass die Welt heute sich vom Großen Geist abgewandt hat und dass die Erde deshalb krank ist. Die Kämpfer des Regenbogens werden allen Völkern zeigen, dass dieses "uralte Wesen" (der Große Geist) voller Liebe und Verständnis ist und ihnen zeigt, wie sie die Erde wieder schön machen können. Die Kämpfer werden den Menschen Prinzipien und Regeln geben für den "richtigen" Weg. Diese Prinzipien werden die der alten Stämme sein. Die Kämpfer des Regenbogens werden den Menschen die uralten Sitten der Gemeinsamkeit, Liebe und Verständnis beibringen. Sie werden Harmonie zwischen die Menschen aller Gebiete der Erde bringen. Wie die alten Stämme werden sie die Völker lehren, zu beten mit einer Liebe, die wie ein Quellfluss den ganzen Weg entlang bis zum Ozean des Lebens fließt. Die Menschen könnten wieder Freude empfinden. Sie werden frei sein von Eifersucht und die Menschheit als ihre Brüder lieben, ungeachtet von Hautfarbe, Rasse oder Religion. Sie werden eins werden mit der gesamten Menschheit. Ihre Herzen werden rein sein Wärme, Verständnis und Respekt für die gesamte Menschheit, die Natur, und den Großen Geist ausstrahlen. Sie werden ihr Herz, Hirn, Seele und Taten mit den reinsten Gedanken anfüllen. Sie werden die Schönheit des Meisters des Lebens suchen - den Großen Geist. Ihre Kinder werden wieder frei herum laufen können und sich an dem Schätzen der Natur und von Mutter Erde erfreuen können. Frei von der Angst vor Giften, verursacht von den Yo-ne-gi und ihren gierigen Praktiken. Die Flüsse werden wieder klar sein, die Wälder reich und schön, die Tiere und Vögel werden wieder da sein. Die Kräfte der Pflanzen und Tiere werden wieder respektiert und die Erhaltung dieser Schönheit wird selbstverständlich sein. Die Brüder und Schwestern der Erde sorgen für die Armen, Kranken und Hilflosen. Auch dies wird selbstverständlich sein. Die Anführer der Menschen werden nach alter Art gewählt. Nicht wer in der richtigen Partei ist, oder wer am lautesten spricht, die meisten Leute kennt oder mit dem meisten Schmutz wirft wird ausschlaggebend sein, sondern wessen Taten die deutlichste Sprache sprechen. Diejenigen, die ihre Liebe, Weisheit und ihren Mut bewiesen haben und gezeigt haben, dass sie für das Allgemeinwohl arbeiten, die werden die Chiefs sein. Sie werden nach ihrer Qualität ausgesucht, nicht nach dem Geld das sie erwirtschaften. Wie die "alten Chiefs" werden sie die Menschen mit Liebe zu verstehen wissen und darauf achten, dass die Jungen mit Liebe und Weisheit über ihre Umwelt unterrichtet werden. Sie werden ihnen zeigen, dass Wunder geschehen können, um diese Erde von ihren Krankheiten zu heilen und Gesundheit und Schönheit wieder herzustellen. Die Kämpfer des Regenbogens werden es nicht leicht haben. Beängstigende Berge des Unglaubens müssen erklommen werden und sie werden auf Vorurteile und Hass treffen. Sie müssen hingebungsvoll, unerschütterlich und stark in ihrem Herzen sein. Sie werden aber auch willige Herzen finden die ihnen auf der Straße folgen werden, Mutter Erde zu ihrer Schönheit zurückzubringen. Der Tag wird kommen. Lang kann es nicht mehr dauern. An diesem Tag werden wir sehen, dass wir unsere gesamte Existenz denen verdanken, die das alte Wissen und Erbe der Kulturen erhalten haben. Denjenigen, die Rituale, Geschichten, Legenden und Mythen lebendig gehalten haben. Mit diesem Wissen werden wir wieder in Harmonie mit der Natur, Mutter Erde und der Menschheit kommen. Mit diesem Wissen werden wir den Schlüssel zum Überleben finden. Quellennachweis: Njhau der Regenbogenkrieger
Artikel - Spiritualität/Mystik Die Kraft der Glaubenssysteme Für jeden Menschen in diesem eigenartigen und wunderbaren dreidimensionalen Raum-Zeit-Kontinuum, der sich ernsthaft auf den Weg der Selbsterkenntnis und Bewusstwerdung macht, ist es wichtig, die Funktionsweise von Glaubenssystemen zu verstehen. Einerseits gibt uns das eine Grundlage zum allgemeinen Verständnis jeder Art von Glauben, Religion und Welterklärungsmodell, andererseits entzieht es vielen Diskussionen die Streitgrundlage, in denen es um den einen, »richtigen« Weg geht. Weiterlesen...
feierlich in die Kirche zu gehen, als politischer Schausteller sozusagen (…), aber gleichzeitig tiefe Einschnitte ins soziale Netz, die Kürzung der Sozialhilfe zu verlangen, den Kündigungsschutz abzuschaffen, Lohndumping als Wettbewerbselement zuzulassen, statt einer Bürgerversicherung das Risiko von Krankheit und Pflegebedürftigkeit zu privatisieren und auf den Kapitalmarkt zu verfrachten, ist nicht nur ökonomisch falsch, sondern führt wie in den USA zu einer Spaltung der Gesellschaft und ist mit der Botschaft des Evangeliums nicht zu vereinbaren.» kritisiert die Kirchen für ihre Praxis, von Zinsen auf Geldanlagen zu profitieren: «Wenn hingegen die Zins- über der Wachstumsrate liegt, raubt der Geldvermögensbesitzer den anderen am Wirtschaftsprozess Beteiligten, also vor allem den Arbeitenden, den gerechten Anteil am gemeinsam Erwirtschafteten. (…) Das Argument, die Kirchen bräuchten die Zinseinnahmen zu marktüblichen Bedingungen (…), ist gleichbedeutend mit der plausiblen Aussage, Räuber brachten ja auch etwas als Lebensunterhalt.» Autor Duchrow setzt noch eins drauf: «Neutralität in einem asymmetrischen System bedeutet Parteinahme für die Seite der Macht und des Reichtums. Wenn die Kirche Kirche sein will, muss sie sich an die Seite Gottes stellen. Und Gott holt die Mächtigen vom Thron und hebt die Niedrigen aus dem Staub.» Ist der Vorwurf der Parteinahme für die Seite der Macht berechtigt? Wie es scheint, hat sich die ablehnende Haltung des Vatikans gegenüber sozialreformerischen und kapitalismuskritischen Bestrebungen innerhalb der Kirche seit den 80er-Jahren und dem Lehrverbot für Leonardo Boff nicht wesentlich verändert. Wer auf einen altersmilde gewordenen Benedikt XVI. gehofft hatte, sah sich schwer enttäuscht, als der «bayerische Papst» erst im März 2007 gegen den Befreiungstheologen Jon Sobrino eine scharfe Lehrverurteilung aussprach. Der 68-jährige verbreite in einigen seiner Bücher «erhebliche Abweichungen von Glauben und Kirche» und könne somit bei den Gläubigen «grossen Schaden anrichten». Er betone zu sehr die Solidarität mit Armen und Unterdrückten und zu wenig den Glauben und die Erlösung durch Jesus Christus. Außerdem unterstreiche Sobrino zu sehr den menschlichen Charakter Jesu und vernachlässige dessen Göttlichkeit. Mit einem Entzug der Lehrerlaubnis ist der Rüffel aus dem Vatikan vorerst nicht verbunden. Wird Jesus also weiterhin in Gold und Purpur gekleidet? Oder läuft er, wie die peruanischen Campesinos meinen, «im Poncho einher», in der Tracht des einfachen Volkes? Findet man ihn im Bischofsornat oder eher in der zerrissenen Kutte Franz von Assisis oder in dem selbstgesponnenen Baumwollgewand Mahatma Gandhis? Wird die Theologie der Zukunft die göttliche oder die menschliche Natur Christi in den Vordergrund stellen? Und selbst wenn er göttlich war, entbindet dies die Kirchen von ihrer Pflicht zur Fürsorge für die Armen, die gegebenenfalls auch Frontstellung gegenüber ungerechten Bereicherungsmechanismen bedeutet? Sollte ein ferner transzendenter Gott weiter auf Kosten der Menschen und an ihnen vorbei verehrt werden? Oder bedeutet «Menschwerdung Gottes» nicht gerade, dass der hohe ethische Grundsatz der Nächstenliebe gleichsam auf die Erde herabgestiegen ist, um hier in unserem praktischen Unfeld konkrete Wirklichkeit zu werden? (Roland Rottenfusser) Offenbarung 10,6: Und der Engel, den ich sah stehen auf dem Meer und der Erde, hob seine Hand gen Himmel und schwur bei dem Lebendigen von Ewigkeit zu Ewigkeit .... daß hinfort keine Zeit mehr sein soll ..... sondern in den Tagen .... soll vollendet werden das Geheimnis Gottes, wie er hat verkündigt seinen Knechten, den Propheten. Direktlink - Bibel-Online - Offenbarung 10,6: Gerade habe ich in meinem aktuellen Lieblingsbuch "Noch eine Runde auf dem Karussell - Vom Leben und Sterben" von Tiziano Terzani den wunderbaren Gedanken gelesen, dass die Welt so dringend wie niemals zuvor einen "Lehrmeister der Stille" benötigen würde. Man bräuchte sie z. B. in den Schulen, in den Behörden und überall sonst, z. B. um 10 Uhr - eine Stunde Stille, damit wir endlich wieder zum Nachdenken kommen, wer wir sind, woher wir kommen und wohin wir gehen. Ein Ausstieg aus der uns alle fortreißenden Beschleunigung aller Lebensvorgänge ist dringend geboten: Am besten gleich anfangen, abschalten - nicht nur die Atomanlagen, sondern Computer, Fernsehgeräte und Radios und den Gedankenbrei sinnloser, sich stets wiederholender Gedanken. (Quelle - Bernhard Fricke)
Handle für das Ziel, dem dein Leben gilt, mit aller Kraft, die dir in jedem Augenblick zur Gebote steht.
Handle ohne Gedanken an die Folgen, ohne in irgendeiner Weise dich selbst zu suchen.
Dag Hammarskjöld, UN-Generalsekretär Achtsamkeit Ein Mann kam von weither zu einem Meister - und bat ihn um einen Rat fürs Leben.Daraufhin nahm der Meister ein Blatt und schrieb darauf: "Achtsamkeit." Der Mann antwortete: " Das ist zuwenig. Können Sie nicht noch etwas hinzufügen?" Da schrieb der Meister: "Achtsamkeit, Achtsamkeit." Da wurde der Mann ärgerlich und beschwerte sich. "Ich habe so viel Geld ausgegeben, ich komme von weit her, um Sie zu sehen. Fügen Sie bitte noch etwas hinzu!" Da schrieb der Meister: "Achtsamkeit, Achtsamkeit, Achtsamkeit." Achtsamkeit ist das Tor zur Erfahrung der Wirklichkeit.
Achtsamkeit gegen Stress – das empfiehlt Jon Krabat-Zinn, emerierter amerikanischer Biologie-Professor. Zur Verbreitung dieser einfachen Weisheit führte er 1979 das Programm «Mindfulness Based Stress Reduction» (MBSR) ein,... [mehr]
Lachen und Spiritualität – wie passt das zusammen? Lachen, das scheint Gaudi, Unernst zu sein. Spiritualität ist demgegenüber eher ein ernsthaftes Thema. Und dennoch sind die beiden nahe beieinander. (Von Roland Schutzbach. Ein Beitrag des Webmagazins auf "Hinter den Schlagzeilen") Es ist eine Frage der Definition. Oft wollen wir mit Hilfe spiritueller Praxis an einen andern Ort kommen, wir sind nicht zufrieden mit dem was ist. Im radikalen Lachen ereignet sich dagegen die unmittelbare Gegenwart im Augenblick, das völlige lustvolle Da-Sein. Es ist nicht nur ein Akzeptieren des Jetzt, sondern mehr: Lebensfreude, vergnügte Existenz.
Vielleicht scheint dies für unseren Verstand zu einfach, denn wir glauben häufig, dass nur die schwierigen Dinge wertvoll sind. Grundloses Lachen ist mit dem Verstand nicht wirklich nachvollziehbar.
Dieses Da-Sein im Augenblick löst Prägungen, Glaubensmuster und Erwartungen auf. Lachen bedeutet, dort zu sein, wo ich bin. In diesem Moment kann ich sämtliche Absichten, Pläne für die Zukunft und Belastungen aus der Vergangenheit loslassen.
Mit Spiritualität wird sehr viel Verschiedenes assoziiert. Wir lesen in Büchern, was Spiritualität ist, wir meditieren, um zur Erleuchtung zu kommen, wir besuchen Seminare oder Vorträge. Aber das wäre eigentlich gar nicht nötig: Wir sind ja schon dort! Wenn wir es nur endlich glauben wollten!
Im Zen-Buddhismus findet man Wahrheit und Erfüllung im Nichts, im Atmen ohne Inhalt, in der heiteren Leere. Lachen führt uns an den selben Ort - auf leichtfüssige Weise.
Spiritualität und Begeisterung gehören zusammen. Begeisterung für meine Mitmenschen, für das Leben, für mich selbst. Wenn ich begeistert bin, dann ist mir die Situation, in der ich gerade bin, die nächste. Der Mensch, der gerade neu in mein Umfeld kommt, verdient Beachtung und Begeisterung. In der Begeisterung ist auch Wertschätzung enthalten. Ich wertschätze den Moment wie er ist.
Die Menschen lassen sich gerne anstecken zum Lachen! Je mehr heitere Energie wir leben, desto heiterer und heller wird die Welt. Viele Menschen warten darauf, endlich mal den Über-Ernst zu vergessen und sich in einem herzhaften Lachanfall sozusagen vergnüglich aufzulösen.
Es ist eine Entscheidung, glücklich zu sein. Lachen macht glücklich, es transportiert uns schwingend über die Grenze der eigenen Selbst-Einschränkung. Daher: Wir sind glücklich, weil wir lachen – und nicht umgekehrt, was heissen würde: Wir lachen, weil wir glücklich sind.
Es gibt verschiedene Stufen in der Bewusstmachung und im Wachstumsprozess.
Auf der ersten Ebene versteht man das Prinzip. Jeder Mensch entscheidet sich für sein Leben, aber oft ist ihm dieser Zusammenhang nicht bewusst. Wenn ich es mal bemerkt und verstanden habe, dann kann ich mich entscheiden. Auf dieser Stufe entscheidet man sich also, glücklich sein zu wollen und das Lachen auszuprobieren.
Auf der zweiten Ebene stärkt man sich mit wunderbarem unvernünftigem Lachen. Wir alle sind den Schwankungen des Alltags ausgesetzt. Das Lachen bewirkt eine Art von Ekstase, es schüttet Glückshormone aus, die sich körperlich und seelisch positiv auswirken.
Auf der dritten Stufe nimmt man sich selber nicht mehr so ernst, da man Distanz zu sich selbst gewinnt. So kann ich z.B. über die Gedanken, die ich jetzt äussere, jederzeit lachen! Sie sind nicht so wichtig. Das Gewicht wird aus den Gedanken entfernt, und so werden sie leichtfüssig. Wir werden zu Engeln, zu Leichtigkeits-Wesen, wenn wir in der Energie der Lebensfreude leben.
Wir erleben jetzt den siebten Schöpfungstag, wir sehen, dass es gut ist! Natürlich ist vieles noch zu verbessern in der Welt der Menschen – aber grundsätzlich ist es gut. Die blosse Tatsache, dass es Menschen gibt, die Bewusstsein und Gefühle haben, die lieben und dieses Universum wahrnehmen können, ist etwas Wunderbares. Wir gehen aus dem Feld der Polarität in die Schwingung des Staunens.
Die modernste Wissenschaft – die Quantenphysik – sagt uns, dass wir als Beobachter das Experiment mit gestalten. Jeder wird in dieser neuen Weltsicht zum Schöpfer seiner eigenen Realität. Als Schöpfer bilden wir neue neuronale Netze in unserem Gehirn; wir lösen uns von alten Prägungen und entdecken so unser volles Potenzial.
Lachen unterstützt diesen Prozess in sehr kräftiger Weise, denn es trägt uns über unsere Grenzen hinaus.
Also: Lachen wir mal los, auch wenn wir keinen Grund zu haben glauben! Das Holographische Universum Dieser Ausflug in die Physik und der Quantenphysik gibt uns einen guten Aufschluss, über unsere persönlichen Realität. Wer es wagt sich dort vorzupirschen wird reichlich mit Ansätzen belohnt, die ein umfassendes Bild von sich selbet und der Welt bietet. Der Artikel von Michael Talbot stammt von der Englischsprachigen Website der http://metatech.org von Stephanie Reife. Ich habe ihn lediglich dahingehend bearbeitet, ihn auf unseren Sprachgebrauch zu editieren. Er wurde dadurch weder verfälscht noch verändert. (Der Editor-S.B.) The Holographic Universe http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/0060922583/qid=1002194323/sr=2-1/ref=sr_8_3_1/103-1142615-7447801
von Michael Talbot Im Jahr 1982 hat ein bemerkenswertes Ereignis stattgefunden. An der Universität von Paris, hatte ein Forschungs-Team unter der Leitung von dem Physiker Alain Aspect ein Experiment durchgeführt, was sich als eines der wichtigsten Experimente des 20. Jahrhunderts herausstellen sollte. Sie werden es nicht gehört oder gesehen haben in den Abendnachrichten. In der Tat, außer es sei denn, Sie haben die Gewohnheit wissenschaftliche Zeitschriften zu lesen. Sie haben wahrscheinlich noch nie gehört. den Namen Aspect, obwohl es einige gibt, die glauben seine Entdeckung kann das Gesicht der Wissenschaft für immer verändern. . Aspect und sein Team entdeckten, dass unter bestimmten Umständen subatomare Teilchen wie Elektronen in der Lage sind, sofort miteinander kommunizieren, unabhängig von der Entfernung zwischen ihnen. . Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um 10 Meter oder 10 Milliarden Kilometer entfernt aufhaltet. Irgendwie scheint jedes Teilchen immer zu wissen, was das andere tut. Das Problem mit diesem Kunststück besteht darin, dass sie gegen Einstein's lang gehegten Grundsatz, dass keine Kommunikation schneller als die Lichtgeschwindigkeit sein kann verstoßt. Schneller als die Lichtgeschwindigkeit ist gleichbedeutend mit dem Bruch der Barriere der Zeit, diese gewaltige Aussicht hat einige Physiker versuchen lassen, mit einer aufwändigen Art und Weise Aspects Feststellungen wegzuerklären, Aber es hat andere dazu inspiriert noch mehr radikale Erklärungen zu bieten. Der Physiker der University of London - David Bohm zum Beispiel, ist der Auffassung dass Aspect Ergebnisse bedeuten, dass die objektive Realität nicht existiert, dass trotz ihrer scheinbaren Solidität des Universums im Herzen ein Phantasma ist, ein gigantisches und hervorragend detailliertes Hologramm. Um zu verstehen, warum Bohm diese erstaunlichen Behauptung aufstellt, müsste man zuerst ein wenig über Hologramme. sprechen. Ein Hologramm ist ein dreidimensionales Bild - erzeugt mit Hilfe eines Lasers. Um ein Hologramm zu erschaffen, muss das zu fotografierende Objekt ist in erster Linie im Lichte eines Laserstrahls gebadet werden.-Dann erscheint das Muster (der Bereich, in dem die beiden Laserstrahlen im Film gefangen sind. Wenn der Film entwickelt ist, sieht es aus wie eine sinnlose Spirale von hellen und dunklen Linien.Aber sobald der Film entwickelt ist, beleuchtet von einem anderen Laserstrahl, wird ein dreidimensionales Bild des ursprünglichen Objekt angezeigt. Die Dreidimensionalität der Bilder ist nicht die einzige bemerkenswerte Eigenschaft der Hologramme. Wenn ein Hologramm einer Rose in zwei Hälften geschnitten wird, und dann von einem Laser bearbeitet, kommt die andere Hälfte zum Vorschein um das gesamte Bild der Rose darzustellen. Denn selbst wenn die Hälften erneut geteilt werden,wird jeder Ausschnitt des Films immer gefunden werden, um eine kleinere, aber intakte Version des ursprünglichen Bildes. zu generieren . Im Gegensatz zu normalen Fotos, enthält jedes Teil ein Hologramm alle Informationen, über das Ganze. In der Geschichte, den westlichen Wissenschaft arbeiteten sie sehr unter der Einseitigkeit, um die beste Art und Weise zu ermitteln um ein physikalisches Phänomen zu verstehen, - ob es ein Frosch oder ein Atom ist, es wird sezieret und ein Studium ihrer jeweiligen Teile erforscht. Ein Hologramm aber lehrt uns, dass einige Dinge im Universum möglicherweise nicht so funktionieren. Wenn wir versuchen, etwas holographisch auseinander zu bauen, werden wir nicht die Teile aus denen sie gemacht wird finden, wir werden nur noch kleinere Einheiten des GANZEN sehen. Diese Einsicht von Bohm zeigt uns eine andere Art von Verständnis von Aspect's Entdeckung.. Bohm ist der Ansicht, das der Grund, warum subatomare Partikel in der Lage sind, in Kontakt mit einander zu bleiben - unabhängig von der Distanz zwischen ihnen - ist nicht, weil sie einer Art mysteriöses Signal hin und her senden, sondern weil ihre Getrenntheit eine Illusion ist. . Er argumentiert, dass in einigen tieferen Ebene der Realität solche Partikel nicht einzelne Einheiten sind, sondern auch tatsächlich Erweiterungen der gleichen grundlegenden EINHEIT. Damit die Menschen besser visualisieren, was es bedeutet, bietet Bohm die folgende Abbildung. Man stelle sich ein Aquarium mit einem Fisch vor. Stellen Sie sich außerdem bildlich vor , dass Sie nicht in der Lage sind das Aquarium direkt zu sehen, und Ihr Wissen darüber was es enthält, stammt aus zwei Fernseh-Kameras, die sich an der Aquarium's Vorder-und die anderen richtet sich an seiner Rückseite aus. Wie Sie dann auf die beiden TV-Bildschirme schauen, können Sie davon ausgehen, dass die Fische in jedem der Bildschirme sind -also getrennte Einheiten. . Nach allem, weil die Kameras auf unterschiedlichen Blickwinkeln sind, zeigt jedes der Bilder etwas anders. Aber was Sie weiterhin sehen sind die zwei Fische, so werden Sie schließlich zu der Erkenntnis gelangen, dass es eine gewisse Beziehung zwischen ihnen ist. Wenn die Fische sich drehen, die Kameras zeichnen auch eine etwas andere Bewegung auf, aber wiederum entsprechende; wenn man die Gesichter von der Vorderseite sieht, werden wir auch immer Gesichter in Richtung der anderen Seite sehen. Wenn Sie nun noch nicht die volle Tragweite der Situation erkennen,- ja man könnte sogar schließen, dass die Fische miteinander kommunizieren, aber das ist eindeutig nicht der Fall. Dies, sagt Bohm, ist genau das, was vor sich geht, zwischen der subatomaren Teilchen im Aspect-Experiment. Nach Bohm, die scheinbar schneller als das Licht-Verbindung - zwischen den subatomaren Teilchen zeigt uns wirklich, dass es eine tiefere Ebene der Wirklichkeit, in der wir nicht eingeweiht sind, eine komplexere Dimension existiert - jenseits unserer eigenen, die analog zu dem Aquarium ist. Und er fügt hinzu, - deswegen betrachten wir die Objekte wie subatomare Teilchen als getrennt von einander, weil wir nur einen Teil ihrer Realität mit unseren 5 Sinnen sehen können. Solche Partikel sind nicht voneinander zu trennen, sie sind keine "Teile", sondern Facetten einer tieferen und zugrunde liegenden Einheit, die letztlich holographisch und unteilbar sind. Und da alles in der physikalischen Realität besteht aus diesen "Phantomen", ist das Universum selbst eine Projektion, ein Hologramm. Zusätzlich zu seiner Geheimnisvollen Art, besitzt das Universum eher erschreckende Aspekte... Wenn die scheinbare Getrenntheit subatomarer Teilchen illusorisch ist, bedeutet dies auch dass auf einer tieferen Ebene der Realität alle Dinge im Universum unendlich miteinander verbunden sind. Die Elektronen in einem Atom Kohlenstoff im menschlichen Gehirn, sind mit dem subatomaren Teilchen, wegen denen jeder Lachs schwimmt, jedes Herz, Puls, und jeder Stern schimmert in den Himmel vollkommen identisch. Alles DURCHDRINGT alles, und obwohl die menschliche Natur sich in Kategorien und um das einordnen und unterteilen der Dinge ergeht, sind die verschiedenen Phänomene des Universums, alle einer künstlichen Notwendigkeit unterworfen und alles in der Natur ist letztlich ein nahtloses Gewebe . In einem holographischen Universum, sind auch Zeit und Raum nicht mehr als Fundamentale Daten. Denn Begriffe wie Standort -Stillstand in einem Universum, in dem nichts wirklich unabhängig von allem anderen ist, ja selbst die Uhrzeit und der dreidimensionale Raum, sind wie die Bilder der Fische auf dem TV-Monitor, Auf einer tieferen Ebene der Realität ist eine Art superhologram, in dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft alle gleichzeitig existieren. Dies lässt vermuten, dass angesichts der richtigen Werkzeuge könnte es sogar möglich sein, irgendwann superholographisch in die Ebene der Realität einzutauchen und die Szenen aus längst vergessener Vergangenheit zu pflücken. Was das superhologram enthält ist eine Frage mit offenen Ende. Die Möglichkeit besteht, dass das superhologram eine Matrix, die angesichts der Geburt bis zu allem in unserem Universum Verbindung hat, zumindest enthält es alle subatomaren Teilchen, und es würde oder wird - jeder Konfiguration von Materie und Energie möglich sein, Von Schneeflocken zu Quasaren, von blauen Walen zu Gamma-Strahlen.Es muss als eine Art kosmisches Lager des "Alles das was ist."sein. Obwohl Bohm einräumt, dass wir nicht wissen was sonst noch vielleicht verborgen liegt in dem superhologram, er wagt es zu behaupten, dass wir keinerlei Grund zu der Annahme haben, es sei nicht mehr. Oder wie er es ausdrückt, vielleicht ist die superholographische Ebene der Wirklichkeit ein "bloßes Stadium" jenseits der Lügen" eine unendlich viel weitere Entwicklung". Bohm ist nicht der einzige Forscher, der Beweise dafür gefunden hat, dass das Universum ein Hologramm ist. Seine selbstständigen Arbeiten auf dem Gebiet der Hirnforschung, des Standford Neurophysiologen Karl Pribram, hat auch die holographischen Natur der Realität erkannt. Pribram wurde auf das holographische Modell durch das Puzzle, wie und wo Erinnerungen gespeichert sind im Gehirn aufmerksam. Seit Jahrzehnten haben zahlreiche Studien gezeigt, dass anstatt auf einen bestimmten Ort, Erinnerungen sind über das gesamte Gehirn verteilt. In einer Reihe von wegweisenden Experimenten in den 1920er Jahren,hat der Gehirn Wissenschaftler Karl Lashley festgestellt, dass egal welcher Anteil des Gehirns einer Ratte er entfernte, es tilgte nicht seine Erinnerung aus, wie man komplexe Aufgaben angeht, Erfahrungen die es gelernt hatte, vor der Operation. Das einzige Problem war, dass niemand konnte sich den Mechanismus erklären könnte, dieses neugierige "Ganze in jedem Teil" die Art des Speichers und der Lagerung. Dann in den 1960er Jahren realisierte Pribram, das Konzept der Holographie und er hatte die Erklärung gefunden dafür, wie das Gehirns arbeitet, was die Wissenschaftler gesucht hatten. Pribram ist der Auffassung, das Erinnerungen nicht in Neuronen oder in kleinen Gruppen von Neuronen kodiert sind , sondern in Mustern von Nervenimpulsen die das gesamte Gehirn in der gleichen Weise durchkreuzen, so dass sich die Muster von Laserlicht-Interferenzen über das gesamte Gebiet ausbreiten wie ein Stück Film mit einem holographischen Bild. Mit anderen Worten, Pribram ist der Ansicht das Gehirn ist selbst ein Hologramm. Pribram Theorie erklärt auch, wie das menschliche Gehirn so viele Erinnerungen auf so wenig Raum nutzt. Es wurde geschätzt, dass das menschliche Gehirn die Fähigkeit hat sich etwas zu merken in der Größenordnung von 10 Milliarden Bits von Informationen während der durchschnittlichen Zeit menschlichen Lebens In ähnlicher Weise hat man entdeckt, dass zusätzlich zu ihren anderen Fähigkeiten, die Hologramme eine erstaunliche Fähigkeit zur Informationsspeicherung besitzen- einfach durch eine Änderung der Winkel, bei dem die beiden Laser ein Stück vom fotografischen Film messen ist es möglich, viele verschiedene Bilder auf die gleiche Oberfläche zu speichern. Es hat sich gezeigt, dass ein Kubikzentimeter des Films nicht weniger als 10 Milliarden Bits von Informationen enthält. Unsere unheimliche Fähigkeit, schnell Informationen was wir brauchen, aus dem enormen Schatz an unseren Erinnerungen abzurufen wird verständlich, wenn ein Freund sie bittet ihnen zu sagen was ihnen in den Sinn kommt wenn er sagt, das Wort "Zebra", Sie müssen nicht ungeschickt durch eine gigantische Informationsmenge und Zerbrösle alphabetische Dateien hindurch.. damit sie zu einer Antwort gelangen. Stattdessen, werden durch drei Stichworte wie "gestreift" "Pferd" "Afrika"alles sofort in Ihrem Kopf sein. Denn eines der erstaunlichsten Dinge über das menschliche Denken ist, dass jedes Stück von Informationen scheint sofort Kreuz-korreliert mit jedem anderen Stück Information vernetzt- ein weiteres Merkmal des Hologramms. Weil jeder Teil eines Hologramms unendlich miteinander verbunden ist, mit jedem anderen Teil. Die Natur ist das oberste Beispiel für ein korrelierendes Kreuz-System. Die Speicherung des Speichers ist nicht das einzige Rätsel, dass neurophysiologisch traktiert wird, im Lichte von Pribram's holographischen Modell des Gehirns. Ein weiterer Grund ist, wie das Gehirn in der Lage ist, die Lawine von Frequenzen die es erhält über die Sinne (Frequenzen Licht-, Ton-Frequenzen und so weiter) in die konkrete Welt unserer Wahrnehmungen Best. Kodierungen und Dekodierungen von Frequenzen .zu übersetzen.- was genau das ist, wozu ein Hologramm am besten geeignet ist. Genauso wie ein Hologramm Funktionen über eine Art von Linse, zu einem Gerät übersetzen kann, um eine scheinbar sinnlose Unschärfe von Frequenzen in ein kohärentes Bild umzuwandeln. Pribram ist der Ansicht, das unser Gehirn auch eine Linse nutzt um holographische Prinzipien mathematisch zu konvertieren, so das die Frequenzen die es erhält durch die Sinne, in die innere Welt unserer Wahrnehmungen zu übertragen. Eine beeindruckende Stelle deutet darauf hin, dass das Gehirn holographische Grundsätze zur Durchführung seiner Operationen benutzt. Pribram Theorie bekommt in der Tat zunehmende Unterstützung bei den Neurophysiologen. Ein Argentinisch-italienischer Forscher mit Namen Hugo Zucarelli, hat vor kurzem das holographische Modell in die Welt der akustischen Phänomene verlängert. Verwirrt durch die Tatsache, dass Menschen die Quelle von Tönen, ohne ihre Köpfe finden , selbst wenn sie nur ein Ohr haben, hat Zucarelli entdeckt, dass die holographischen Prinzipien diese Fähigkeit erklären können.. Zucarelli hat auch die Technologie des holophonischen Sounds entwickelt, eine Aufnahme-Technik die in der Lage ist akustische Situationen mit einer fast unheimlichen Realismus zu reproduzieren . Pribram ist der Überzeugung, dass unser Gehirn mathematisch "harte" Realität durch die Berufung auf Input konstruiert, von einem bestimmten Frequenzbereich aus, für diese Behauptung hat er auch einen großen Teil der experimentellen Unterstützung. Es wurde festgestellt, dass jeder unserer Sinne eine größere Aufgabe hat, ein sehr viel breiteres Spektrum an Frequenzen als bisher vermutet. Die Forscher haben zum Beispiel entdeckt, dass unsere visuellen Systeme empfindlich gegenüber den Signalen sind, wovon unsere Geruchssinne teilweise abhängig sind, was heute als "kosmische Frequenzen" bekannt sind, und dass selbst die Zellen in unserem Körper empfindlich sind gegen ein breites Spektrum von Frequenzen. Solche Befunde deuten darauf hin, dass es nur in der holographischen Domäne des Bewusstseins liegt, dass diese Frequenzen in konventionellen Wahrnehmungen aussortiert und aufgeteilt hat, p> Aber die meisten Geistigen Aspekte, von Pribram's holographischen Modell des Gehirns sind- was passiert, wenn es zusammen mit Bohm-Theorie gespannt wird. Denn wenn die Konkretheit der Welt nur eine sekundäre Wirklichkeit ist, und sie eigentlich eine holografische Unschärfe von Frequenzen ist, und wenn das Gehirn auch nur ein Hologramm ist das einige der Frequenzen aus dieser Unschärfe mathematisch in sensorische Wahrnehmungen verwandelt, Was wird dann aus der objektiven Realität? Sie existiert einfach nicht. Die Religionen des Ostens haben schon immer behauptet, das die materielle Welt Maya ist, eine Illusion, und obwohl wir vielleicht denken, dass wir körperliche Wesen sind, die durch eine physische Welt gehen, ist auch das eine Illusion. Wir sind wirklich "Receiver" die durch ein Kaleidoskop, in einem Meer von Frequenzen, schwimmen und das was wir aus diesem Meer ziehen, transformieren wir in physische Realität -aus einem Kanal von vielen extrahiert aus dem superhologram. Dieses markante neue Bild der Wirklichkeit, die Synthese von Bohm und Pribram Ansichten, heißt nunmehr das holographische Paradigma, und obwohl viele Wissenschaftler es mit Skepsis begrüßt haben, haben es andere verdammt. Eine kleine, aber wachsende Gruppe von Forschern glauben, das es das genaueste Modell der Wirklichkeit ist, was bisher angekommen ist in der Wissenschaft. Mehr als das, einige glauben, sie können einige Geheimnisse dadurch lösen, die nie zuvor durch die Wissenschaft erklärbar war, und auch den paranormalen Teil der Natur. Zahlreiche Forscher, einschließlich Bohm und Pribram, haben festgestellt, dass viele para-psychologische Phänomene viel mehr verständlich werden, im Hinblick auf das holographische Paradigma. In einem Universum, in dem einzelne Gehirne tatsächlich unteilbare Teile des größeren Hologramms sind, und alles unendlich miteinander zu tun hat, ist Telepathie möglicherweise nur der Zugriff auf der Ebene des Hologramms. Es ist natürlich so viel leichter zu verstehen, wie Informationen aus dem Geist der einzelnen 'A', zu einzelne "B" aus weiter Ferne ein Punkt ist, und es hilft eine Reihe von ungelösten Rätsel in der Psychologie zu verstehen,. Insbesondere Grof ist der Ansicht, das holographische Paradigma bietet ein Modell für das Verständnis der vielen Rätsel und Phänomene, mit denen Einzelpersonen während veränderter Bewusstseinszustände konfrontiert sind. IN UNSEREM GEHIRN EXISTIEREN WEDER TÖNE NOCH GESCHMACK ODER BILDER In ihrem Buch, "Mapping The Mind", erklärt Rita Carter die Weise, wie wir die Welt wahrnehmen, wie folgt: Jedes Sinnesorgan ist dafür ausgelegt, sich mit einer bestimmten Art von Reizen zu befassen: diese Reize sind Moleküle, Wellen oder Vibrationen. Doch trotz ihrer wundervollen Vielfalt erledigt jedes Organ im wesentlichen die gleiche Arbeit: es übersetzt eine bestimmte Art von Reizen in elektrische Impulse. Ein Impuls ist nur ein Impuls. Er ist keine rote Farbe oder die ersten Noten von Beethovens 5. Symphonie, sondern eine elektrische Energie. In der Tat wandeln die Sinnesorgane alle eintreffenden Reize in elektrische Impulse um. Alle sensorischen Reize treten in das Gehirn in mehr oder weniger undifferenzierter Form als ein Strom elektrischer Impulse ein. Dies ist alles, was geschieht. Es gibt keine Retransformation, die in irgendeinem Stadium des Prozesses diese elektrische Aktivität in Lichtwellen oder Moleküle zurückverwandeln würde. Was den einen Impulsstrom in Bilder und einen anderen in Geruch umwandelt, hängt viel mehr davon ab, welche Neuronen gereizt werden. (Rita Carter, Mapping The Mind, University of California Press, London, 1999, S. 107) http://blacksnacks13.spaces.live.com/default.aspxFür Blacks Information Space-Steven Black-am 18.7.2008
Du kannst nicht auf dem Pfad gehen, bevor Du nicht der Pfad selbst geworden bist. BUDDHA "DER ERDE EINE STIMME GEBEN!"
Der Gedanke einer egalitären Gesellschaft ist ein indianischer Gedanke. Unsere egalitären Stammesgesellschaften, insbesondere der Völkerbund der Houdenoshaunee, der sechs Nationen der Irokesen, beeinflußte europäisches Denken. Nicht-hierarische Gesellschaften existieren auf diesem Kontinent seit ungezählten Generationen. Das moderne Europa entwickelte sich unter dem Einfluß unserer Ideen. Impulse aus dem indianischen Amerika halfen mit, das göttliche Recht der Könige & des Adels in Frage zu stellen. Die Aufzeichnungen der Jesuiten gaben der Intelligenzia in Frankreich neue Nahrung, und unser Demokratiebegriff beeinflußte die Französische Revolution. Ob Jean-Jacques Rosseau oder ein Jahrhundert später Friedrich Engels, sie erhielten geistige Anstöße von uns.
Im Großen Gesetz des Friedens, der Verfassung der Houdenoshaunee, ist die Freiheit der individuellen Meinungsäußerung eine der tragenden Prinzipien. Die heutige Pressefreiheit in Nordamerika & Europa ist eine Fortsetzung der Redefreiheit, die es vor eurer Entdeckung Amerikas nicht gab. Ebensowenig gab es bei euch Religionsfreiheit. Diese Gedanken der Freiheit kommen nicht nur aus dem Langhaus der Houdenoshaunee, sie waren Bestandteil aller indianischen Stammesgesellschaften, sie waren an vielen Plätzen der Welt zu finden, nur nicht im Europa des 15. und 16. Jahrhunderts. Es war der europäisch-indianische Kontakt, der eure Gesellschaften unterwanderte.
Wenn indianisches Gedankengut Europa beeinfluße, warum geht dann soviel Zerstörung vom modernen Europa aus? Mit Recht kann man sich die Frage stellen. Ich behaupte, daß unsere Ideen nicht vollständig verarbeitet sind. Die moderne westliche Welt ist noch nicht erwachsen; sie hat sich schon früh verirrt & die Übersicht verloren. Vielleicht fehlt euch die Fähigkeit, die Ganzheit unserer Ideen zu begreifen. Doch mir geht es hier weniger um unsere Einflüsse auf eure Zivilisation, sondern mehr darum, was ihr übersehen habt, was ihr nicht erkannt habt, was ihr verloren habt. Euch fehlt ein Verhältnis zur natürlichen Welt, die ihr Umwelt nennt. Bei euch signalisiert der Begriff "Natur" eine Ideologie. Kaum fällt unter Weißen das Wort "Natur", schon kommt der Vorwurf des Idealismus, der Romantik. Natur wird nicht als Bestandteil der realen Welt gesehen. Als Realität versteht man im Westen die Geschäftswelt, in der man sich behaupten muß. Natur gehört nicht zur Realität des modernen Menschen. Wer sich mit der Natur identifiziert, wird im Westen als unrealistisch betrachtet. Ihr vergeßt, daß auch ihr Natur seid! Ihr seid durchaus zu nicht-menschlichen Bindungen fähig - nur zu den falschen Dingen: Viele von euch haben ein enges durchaus nicht intellektuelles Verhältnis zum Besitz oder zum Staat. Sie gehen für den Staat auf die Straße, sie lassen ihre Kinder für den Staat in Uniformen stecken, sie ziehen für den Staat in den Krieg, sie sind sogar bereit, für den Staat zu sterben. Doch wo ist dieses Engagement, wenn es um das Leben geht? Um die schlichte Qualität des Lebens: - Um reines Wasser, saubere Luft, gesunde Wälder - um die Natur. Und diese Natur ist weder erfunden , fremd, abstrakt noch romantisch oder anachronistisch. Wenn es um die Erde als Basis allen Lebens geht, dann ist die Bindung verschwunden, die ihr zeigt, wenn es um Besitz & Staat geht. Das Vaterland ist euch wichtiger als die Erde. Dabei ist eure Demokratie in unseren Augen gar keine. Auf was stützt sie sich? Die indianische Demokratie beruht auf Einstimmigkeit. Erst wenn in der Ratsversammlung der Houdenoshaunee Consensus herrscht, werden Beschlüsse verabschiedet. Bei eurer Demokratie bleibt immer eine Minderheit übrig, auf deren Kosten eine Mehrheit ihre Politik macht. Es war ein Merkmal unserer Stammesgesellschaften, sich zu teilen, wenn keine Einstimmigkeit erreicht werden konnte. Die anders denkende Gruppe suchte sich dann mit ihren Anhängern neuen Lebensraum. Nie aber wurde einer kleinen Gruppe die Ideologie einer großen Gruppe aufgezwungen. Obwohl bei uns jeder einzelne seine Fähigkeiten in den Dienst des ganzen Stammes stellte, war die Freiheit des Individuums dennoch oberstes Gebot. Kein Häuptling konnte einen Krieger zwingen, mit ihm in den Krieg zu ziehen. Euer Demokratiebegriff wurde uns aufgezwungen; seitdem sind die indianischen Nationen gespalten. Das Langhaus der Houdenoshaunee & den großen Rat der sechs Nationen konntet ihr jedoch nicht zerstören. Unsere Demokratie ist älter als alle westlichen sogenannten Demokratien. Die westliche Gesellschaft ist blind für die Realität. Wir werden von "Wahnsinnigen" regiert, die nicht sehen, auf welchem Weg sie sich befinden. Ein Staat,der seine Prioritäten im Militärbereich setzt, ist unmenschlich. Ein Staat der gegen die Interessen der Erde plant, ist unverantwortlich. Die Regierenden der Industrienationen kümmern sich zuerst um die Stabilisierung der Macht, danach um die Lebensqualität ihrer Bürger. Die Quelle aller wirtschaftlichen Entwicklung ist die Natur: Was immer Menschenhände geschaffen haben, und wenn es ein Geldstück ist, es kommt aus der Natur. Das Geld ist euch Realität, nicht aber jene Vorstufe, die es euch ermöglicht, Geld herzustellen. Nichts auf dieser Welt kommt von außerhalb. Und trotzdem benehmt ihr euch, als seien alle Rohmaterialien Geschenke unbekannter Herkunft.
Der Westen ist irrational. Er folgt einer lebensfeindlichen und irrationalen Ideologie. Innerhalb dieser Ideologie finden sich kaum Lösungen. Politische & wirtschaftliche Entscheidungen geschehen in einem Umfeld der Angst. Über Fernsehen werden die Wähler von den Kandidaten gewarnt: Wenn ihr mich nicht wählt, wird es mit der Wirtschaft bergab gehen; wenn ihr die anderen wählt, werden wir einen Atomkrieg erleben. Angst verhindert klare Entscheidunngen. Eure Angst verhilft jenen Politikern an die Macht, die widerum Angst erzeugen & zu deren Politik das Geschäft mit der Einschüchterung gehört. JOHN MOHAWK SOTSISOWAH "Unser Land ist mehr wert als dein Geld. Es wird ewig bleiben. Es wird nicht in Flammen vergehen. Solange die Sonne scheint und das Wasser fließt, wird dieses Land hier sein und wird Menschen und Tieren Leben spenden. Wir können nicht das Leben von Menschen und Tieren verkaufen. Darum können wir nicht dieses Land verkaufen. Der Große Geist schuf es für uns, wir können es nicht verkaufen, weil es uns nicht gehört." Buffalo Child Long Lance „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluß vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, daß man Geld nicht essen kann.‘‘ Weisheit der Cree Vieles ist töricht an eurer Zivilisation. Wie Verrückte lauft ihr weißen Menschen dem Geld nach, bis ihr so viel habt, daß ihr gar nicht lang genug leben könnt, um es auszugeben. Ihr plündert die Wälder, den Boden, ihr verschwendet die natürlichen Brennstoffe, als käme nach euch keine Generation mehr, die all dies ebenfalls braucht. Die ganze Zeit redet ihr von einer besseren Welt, während ihr immer größere Bomben baut, um jene Welt, die ihr jetzt habt, zu zerstören.‘‘ Tatanga Mani „Jeder Teil dieser Erde ist meinem Volk heilig (...), denn die Erde ist des roten Mannes Mutter. (...) Wir wissen, daß der weiße Mann unsere Art nicht versteht. Er behandelt seine Mutter, die Erde, und seinen Bruder, den Himmel, wie Dinge zum Kaufen und Plündern, zum Verkaufen wie Schafe oder glänzende Perlen. Sein Hunger wird die Erde verschlingen und nichts zurücklassen als eine Wüste. (...) Die Erde ist unsere Mutter. Was die Erde befällt, befällt auch die Söhne der Erde. (...) Denn das wissen wir: die Erde gehört nicht den Menschen. Der Mensch gehört zur Erde. Alles ist miteinander verbunden. (...) Die Erde verletzen, heißt, ihren Schöpfer verachten.“ Aus: Rede des Häuptlings Seattle Meine Vernunft sagt mir, daß Land nicht verkauft werden kann. Der Große Geist gab es seinen Kindern, daß sie darauf leben und es bebauen, soweit dies für ihren Unterhalt nötig ist; und solange sie darauf wohnen und es pflegen, haben sie das Recht auf den Boden, doch wenn sie freiwillig weggehen, dann haben andere Menschen das Recht, sich da niederzulassen.“ Aus:Autobiography of Black Hawk, in: Worte wie Spuren - Weisheit der Indianer „Das Land verkaufen? Warum nicht auch die Luft und das Meer? Hat nicht der Große Geist all das zum Wohl seiner Kinder erschaffen?‘‘ Tecumseh, in: Weisheit der Indianer, a.a.O., S. 30. „Unser Land ist wertvoller als euer Geld. Es wird immer da sein. Nicht einmal Feuer kann es zerstören. Solange die Sonne scheint und Wasser fließt, wird dieses Land bestehen und Menschen und Tieren Leben spenden. Wir können das Leben von Menschen und Tieren nicht verkaufen, daher können wir auch das Land nicht verkaufen. Der Große Geist hat es für uns erschaffen, und wir dürfen es nicht verkaufen, denn es gehört uns nicht. Ihr könnt euer Geld zählen und es verbrennen, und ihr braucht dazu nicht länger als ein Büffel, der mit dem Kopf nickt, aber nur der Große Geist kann die Sandkörner und Grashalme dieser Ebenen zählen. Als Geschenk werden wir euch alles geben, was wir haben - alles, was ihr forttragen könnt; aber unser Land - niemals.“ Ein Häuptling der Blackfoot, in: Weisheit der Indianer, a.a.O., S. 31. „Wenn wir der Erde etwas wegnehmen, müssen wir ihr auch etwas zurückgeben. Wir und die Erde sollten gleichberechtigte Partner sein. Was wir der Erde zurückgeben, kann etwas so Einfaches - und zugleich so Schwieriges - wie Respekt sein. Die Suche nach Öl, Kohle und Uran hat der Erde bereits großen Schaden zugefügt, aber noch kann dieser Schaden wiedergutgemacht werden - wenn wir es wollen. Beim Abbau von Bodenschätzen werden Pflanzen vernichtet. Es wäre recht und billig, der Erde Samen und Schößlinge anzubieten und dadurch wieder zu ersetzen, was wir zerstört haben. Eines müssen wir lernen: Wir können nicht immer nur nehmen, ohne selber etwas zu geben. Und wir müssen unserer Mutter, der Erde, immer so viel geben, wie wir ihr weggenommen haben.“ Jimmie C. Begay, in: Weisheit der Indianer, a.a.O., S. 9. Der gewöhnliche Mensch kümmert sich zu sehr darum, ob er die anderen Leute mag oder selbst von ihnen gemocht wird. Ein Krieger mag einfach, das ist alles. Er mag, was oder wen er will, weil´s ihm Spass macht. (Carlos Castandeda)"Meine jungen Männer werden niemals arbeiten, Menschen die arbeiten - können nicht träumen und Weisheit kommt aus Träumen. (Smohalla)
Alles ist nur einer von Millionen Wegen. Darum muss ein Krieger immer bedenken, dass ein Weg nur ein Weg ist; wenn er spürt, dass er ihn nicht beschreiten sollte, darf er ihm unter keinen Umständen folgen. Seine Entscheidung, diesen Weg weiterzugehen oder ihn zu verlassen, muss frei sein von Furcht oder Ehrgeiz. Er soll sich jeden Weg genau und aufmerksam ansehen. Dann kommt die Frage, die ein Krieger sich unbedingt stellen muss: Ist dies ein Weg mit Herz? Alle Wege sind sich gleich: sie führen nirgendwo hin. Doch ein Weg ohne Herz ist nie erfreulich. Ein Weg mit Herz dagegen ist leicht - der Krieger braucht sich nicht anzustengen, ihn zu lieben; solch ein Weg gewährt eine fröhliche Reise. Solange der Mensch ihm folgt, ist er eins mit ihm. (Carlos Castaneda)
Ein Krieger denkt an seinen Tod, wenn die Dinge unübersichtlich werden. Der Gedanke an den Tod kann als Einziges unseren Geist stählen. Nur der Gedanke an den Tod gibt einem Krieger die Losgelöstheit, die ihn befähigt, sich alllem hinzugeben. Er weiß, sein Tod umschleicht ihn und läßt ihm nicht die Zeit, sich an etwas zu klammern. Darum erprobt er alles und jedes, ohne es zu begehren. "Der Tod ist ein Wirbel; der Tod ist eine leuchtende Wolke über dem Horizont; der Tod bin ich, der zu dir spricht; der Tod bist du mit deinem Schreibzeug; der Tod ist nichts. Nichts! Er ist da, und doch ist er gar nicht da. Der Geist eines Kriegers ist nicht darauf eingestellt, sich gehen zu lassen und zu klagen, auch nicht auf Gewinnen oder Verlieren. Der Geist eines Kriegers ist nur auf Kampf eingestellt, und jeder Kampf ist das letzte Gefecht auf Erden. Der Ausgang bedeutet ihm daher wenig. In seinem letzten Gefecht auf Erden lässt der Krieger seinen Geist frei und klar schweben. Und da er in den Kampf zieht und weiß, dass sein Wollen makellos ist, lacht der Krieger und lacht. Wenn nichts sicher ist, bleiben wir wachsam, stets auf der Hut. Es ist spannender, nicht zu wissen, hinter welchem Busch sich der Hase versteckt, als so zu tun, als wüssten wir alles. Der Tod ist ewig unser Gefährte. Er ist immer zu unserer Linken, eine Spanne weit hinter uns. Der Tod ist der einzige weise Ratgeber, den ein Krieger hat. Immer wenn er glaubt, dass alles schief geht und seine Vernichtung droht, kann er sich an seinen Tod wenden und fragen, ob dem so ist. Sein Tod wird ihm sagen, dass er sich irrt, dass nichts von Bedeutung ist außer der Berührung des Todes. Sein Tod wird ihm sagen: Noch habe ich dich nicht berührt. In einer Welt, wo der Tod der Jäger ist, gibt es keine Zeit für Reue oder Zweifel. Es gibt nur Zeit für Entscheidungen. Welche Entscheidungen, das spielt keine Rolle. Nichts könnte wichtiger oder weniger wichtig sein als alles andere. In einer Welt, wo der Tod der Jäger ist, gibt es keine kleinen oder großen Entscheidungen. Es gibt nur Entscheidungen, die ein Krieger im Angesicht seines unausweichlichen Todes trifft. Ein Krieger stirbt auf schwere Art. Sein Tod muss kämpfen, um ihn zu holen. Ein Krieger überlässt sich dem Tod nicht so leicht. Wenn man nichts zu verlieren hat, wird man mutig. Zaghaft sind wir nur, wenn es etwas gibt, woran wir uns noch klammern können. Ein Krieger weiß, dass er wartet, und er weiß, worauf er wartet und während er wartet, labt er seine Augen an der Welt. Die höchste Vollendung eines Kriegers ist seine Freude am Unendlichen. (Carlos Castandeda)
Ein Krieger ist ein Jäger. Er kalkuliert alles. Das ist seine Kontrolle. Sobald er seine Kalkulation abgeschlossen hat, handelt er. Er lässt los. Das ist seine Hingabe. Ein Krieger ist kein Blatt im Wind. Niemand kann ihn herumstoßen; niemand kann ihn zwingen, etwas gegen seinen Willen oder gegen seine bessere Einsicht zu tun. Ein Krieger ist auf Überleben eingestellt, und er überlebt auf die bestmögliche Art. (Carlos Castaneda)
Es gibt keine Leere im Leben eines Kriegers. Alles ist voll bis zum Rand. Alles ist randvoll, und alles ist sich gleich. (Carlos Castandeda)

Die Rede des Häuptlings Seattle (Link!) G.F.

Mit Achtsamkeit gegen die Wirtschaftskrise Der Zen-Meister Thich Nhat Hanh lehrt in Deutschland die Überwindung von Angst und Sorge. Diese Praktiken könnten den gestressten und verängstigten Menschen unserer Gesellschaft eine Hilfe sein. Erstaunlich ist es, in einem überwiegend politischen Webmagazin einen so einfühlsamen, ausgewogenen Artikel zu einem spirituellen Thema zu finden. Thich Nhat Hanh, vietnamesischer Zen-Meister, ist einer der Hauptvertreter des engagierten Buddhismus. Für ihn ist Spiritualität nicht "Welt-Fluchthilfe", sondern umfasst vielmehr den Versuch, die Lebensbedingungen auf der Erde aktiv zu verbessern. Dies setzt natürlich die Entwicklung eines achtsamen, mitfühlenden Geistes voraus. (Roland Rottenfußer)
"DER WEG NACH SPIRITOPIA"
»Wer spirituell ist, muss auch politisch sein«, behauptet Thomas Mohr und plant, auf deutschem Boden einen Parallelstaat zu gründen. (Von Roland Rottenfußer. Ein Beitrag des Webmagazins auf "Hinter den Schlagzeilen) Der Staat hat in jüngster Zeit zugelassen, dass viele Monopole gefallen sind. Der Bürger kann zwischen verschiedenen Stromanbietern, verschiedenen Telefongesellschaften, verschiedenen Religionen wählen. Nur sein eigenes Monopol auf »Staatsein« hielt der Staat offenbar bis jetzt für ewig unantastbar. Zu kurz gedacht! Niemand kann sich auf Dauer gegen eine notwendige historischen Entwicklung stemmen, deren Zeit gekommen ist. Thomas Mohr, Mitinitiator des Projekts »Parallelstaat Spiritopia«, fordert im Interview dazu auf, Rettungsboote für das sinkende Schiff der alten Ordnung zu bauen
Herr Mohr, Sie sprechen im Zusammenhang mit Ihrem Projekt gern von einer »2009er-Bewegung« – wohl in Anlehnung an die 68er. Ist das nicht etwas hoch gegriffen?
Wir wissen nicht, wie diese Bewegung später genannt werden wird, wir wissen nur, dass sich im Moment vieles bewegt. Mit dem Slogan von der »2009er-Bewegung« wollte ich den Leuten Mut machen: »Ihr müsst nicht ehrfurchtsvoll darauf starren, was damals geschehen ist, ihr könnt selbst was auf die Beine stellen! Lernt von den 68ern, auch von ihren Fehlern, nehmt euch das Beste, was sie zu bieten hatten und macht was Eigenes draus.«
Was ist der Unterschied zu damals?
Wir 2009er konzentrieren uns weniger auf den Protest gegen etwas als auf das Engagement für etwas.
Das klingt doch ein bisschen nach plattem positivem Denken ...
Komischer Vorwurf! Meistens wird uns Schwarzmalerei vorgeworfen. Wir glauben, dass die alte Welt mit ihren Werten, ihren Wirtschafts- und Organisationsformen so oder so untergehen wird. Nicht weil wir das so wollen, sondern weil das System so geschaffen ist, dass es von allein kollabieren wird. Die Blase wird platzen, die Titanic wird untergehen. Worum es jetzt geht, ist Rettungsboote zu bauen für möglichst Viele.
Klingt, als ob Sie und die Ihren nur ihre eigene Haut retten wollten und es ganz okay finden, wenn die »Normalos«, die noch im alten Denken verhaftet sind, untergehen.
Genau so ist es nicht gemeint. Zunächst einmal geht es nicht um den physischen Tod von Menschen. Was sterben wird, sind vor allem veraltete Wertvorstellungen, Ideologien und Scheinsicherheiten. Es wird in den nächsten Jahren wirtschaftliche Probleme geben und vor allem beträchtliche Probleme in den Köpfen und Seelen all derer, die das Geschehen innerlich nicht mitvollziehen können, weil sie von ihm überrascht und völlig aus der Bahn geworfen werden.
Darin besteht auch ein wesentlicher Unterschied zu ‘68. Die Lage ist heute dramatischer, die Herausforderung für die 2009er ungleich größer. Es geht darum, die alte Ordnung quasi abzuwickeln und gleichzeitig eine neue Ordnung aufzubauen. Nicht etwa »auf den Trümmern«, wie man pathetisch sagen könnte, sondern schon jetzt, so lange die alten Strukturen leidlich funktionieren und das schwerfällige Schiff die »Passagiere« noch eine Weile tragen kann. Wir können mit dem Bau von Rettungsbooten nicht erst dann beginnen, wenn das Schiff schon gesunken ist.
Wozu braucht diese politisch-gesellschaftliche Bewegung überhaupt die Spiritualität?
Der junge Buddha verließ den Palast, in dem er aufgewachsen war und sah das Elend der Welt. Er suchte einen Weg zur Befreiung vom Leiden – und was tat er? Er setzte sich unter einen Baum und meditierte. Stellen Sie sich das vor: Er sah einen Kranken – und meditierte! Das Problem ist, dass das Beispiel Buddhas weitreichende Auswirkungen hatte auf unser Bild davon, was einen spirituellen Menschen ausmacht. Es geht um eine einfache Frage: Wenn wir alle eins sind, wie viele Weisheitslehrer behaupten, warum dann nur nach innen gehen? Warum nicht auch für eine Familie sorgen, einen Baum pflanzen, Gemeinschaften gründen und die vorhandenen gesellschaftlichen Strukturen verbessern helfen? Wer spirituell ist, muss meines Erachtens politisch sein.
Genügt nicht eine ganz materialistische, pragmatische Haltung, um sich für Umweltschutz zu engagieren?
Allzu lang haben wir die Politik Menschen ohne spirituelles und ethisches Fundament überlassen – dem entsprechend sieht unsere Welt heute aus. Es wird Zeit, dass die »Szene«, die allzu lang selbstbezogen an sich herumtherapiert hat, endlich erwachsen wird. Sätze wie: »Ich mache gerade ganz tief gehende Prozesse durch«, »Ich habe hart an mir gearbeitet«, »Ich habe einen Termin mit meinem Therapeuten« oder »Da konnte etwas in mir heilen« sind in manchen Kreisen hoch angesehen und gelten geradezu als Adelsprädikat für die Zugehörigkeit zur psycho-spirituellen Avantgarde. Das kommt mir so vor, wären wir in einer Mischung aus Schule und Sanatorium – das Persönlichkeitsideal der Szene ist der »kranke Student«. Das ganze Leben als Lernprozess zu verstehen, ist mir entschieden zu einseitig. Es erinnert an das Syndrom des ewigen Studenten, dem man zurufen möchte: »Genug gelernt! Wann bist du endlich bereit, zu handeln? Der Jugendliche lernt, der Erwachsene wendet Erlerntes an und gibt es weiter: Der Erwachsene gibt seine Kraft und Lebenszeit an etwas hin, das größer ist als er selbst: an seine Familie, ein Projekt oder eine Firma.
Worin unterscheidet sich »spirituelle« Politik von ganz gewöhnlicher Politik? Den ethischen Anspruch können Sie auch den konventionellen Politikmodellen nicht pauschal absprechen.
Spirituelle Politik berücksichtigt in allen ideologischen und konkreten Fragen die geistig-spirituelle Innenseite der Dinge, sozusagen ihre »Seele«. Tiefenökologie z.B. unterscheidet sich vom herkömmlichem Umweltschutz dadurch, dass sie in der Natur einen göttlichen Geist erkennt. Die Natur besitzt somit eine Würde jenseits ihres Nutzwerts und ist mehr als nur eine hübsche Kulisse für menschliches Handeln. Vor allem ist sie nichts, was vom Menschen grundsätzlich verschieden ist. Was schützt denn der Umweltschützer? – sich selbst, denn er ist die Natur, und beide – die Natur wie der Mensch – sind Teile des göttlichen Ganzen. Tiefenökologie ist Ökologie aus einem mystischen Weltbild und mystischen Erleben heraus. In ähnlicher Weise kann es auch Tiefenpolitik und Tiefenökonomie geben.
Wie soll man sich das konkret vorstellen? Was ist Tiefenaußenpolitik, was Tiefenwirtschaftspolitik?
Von einem mystischen Standpunkt aus gesehen, kann ich nicht Krieg gegen ein anderes Land führen, weil der »Andere«, den ich angreife oder töte, nicht von mir getrennt ist. Das bin ich selbst. Analog dazu werde ich keinen meiner Mitmenschen ausbeuten wollen, denn als Ausbeuter bin ich mit dem Ausgebeuteten energetisch verbunden. Sie sehen also, dass ernst gemeinte Spiritualität oder Mystik enorme politische Konsequenzen hat. Das gegenwärtige auf Zins und Verschuldung basierende Wirtschaftssystem ist z.B. aus einem spirituellen Blickwinkel heraus nicht tragbar.
Über den Zins lamentieren viele, und doch sehe ich da – außer allerhand Utopien – kaum konkrete Lösungsansätze.
Als Einzelner haben Sie es freilich schwer, aber zusammen können wir es schaffen. Die Botschaft des Projekts »Parallelstaat Spiritopia« ist: Ihr alle könnt etwas tun, und wenn ihr es nicht für euch selbst tut, tut es wenigstens für eure Kinder! Die werden, wenn das System so weiterläuft wie bisher, große Teile ihrer Lebensenergie und Lebenszeit dem Schuldendienst verpfänden müssen. Tut es euch nicht leid um sie? Reinhard Mey schrieb dieses wunderbare Lied »Nein, meine Söhne geb ich nicht!«, und er meinte damit, dass er die Menschen, die er am meisten liebt, nicht widerstandslos dem Militärdienst überlassen würde. Etwas von diesem Geist müsste uns jetzt alle ergreifen: »Nein, meine Kinder geb ich nicht! Ich geb sie nicht dem Schuldendienst. Sie sollen nicht bluten müssen für meine Schulden und für die meiner Eltern. Sie sollen neu anfangen können, unbelastet, und ihre frischen Kräfte für den Aufbau ihres eigenen Lebens einsetzen dürfen.« Anderenfalls missbrauchen wir unsere Kinder. Ihre Existenz wäre zunehmend nur noch Mittel zum Zweck, um die überhöhten Zinsforderungen einzelner Reicher zu befriedigen. So wie Mastschweine nur auf der Welt sind, um menschlichen Bäuchen als Nahrung zu dienen.
Übertreiben sie jetzt nicht?
Es gibt ein schönes Vegetarier-Plakat, auf dem ein Schwein abgebildet ist, das ganz frech und lebendig seine Nase in die Welt hinaus streckt, und darunter steht: »Mein Fleisch gehört mir!« Der Schlachtruf unserer Zeit müsste heißen: »Meine Energie gehört mir!« – natürlich mit dem Zusatz: »Ich verschenke sie freiwillig an Menschen, die mir lieb sind und in dem Maße, wie sich meine Energiereserven regenerieren können«. Ich lasse mir keine Energie mehr abpressen von Menschen oder Systemen, die davon im Überfluss haben.
Sie wissen, dass Sie sich damit in die Illegalität begeben. Sie können nicht einfach sagen: »Ich habe jetzt keine Lust mehr, meine Schulden zu bezahlen oder Steuern zu zahlen.« Wenn das so einfach wäre, hätte es schon längst eine Nichtzahler-Bewegung gegeben, genauso wie es Nichtraucher oder Vegetarier gibt.
Diese »Nichtzahlerbewegung«, von der Sie sprechen, gibt es längst. Schwarzarbeit und »Steuertricks« sind zu einer Art Volkssport geworden. Zahlungen, z.B. an Handwerker, werden massiv verzögert oder – wenn sich der Gläubiger nicht konsequent wehrt – ganz verweigert. Die Zahl der Benzindiebstähle steigt rapide an – und so weiter. Die Leute haben genug davon, abgezockt zu werden, aber diese grassierende Nichtzahler-Mentalität trifft oft die Falschen. Steuern und Bankzinsen werden immer noch zähneknirschend bezahlt, weil diese Institutionen die Machtmittel in Händen haben, Ihnen die Wohnung leer zu pfänden – notfalls mit Polizeischutz.
Nichtzahlen ist illegal, es sind aber Umstände denkbar unter denen es legitim ist – so wie die Leipziger Montagsdemostrationen, die dem DDR-Regime deutlich gemacht haben, dass seine Zeit abgelaufen war. Nichtzahlen wird in Zukunft nicht mehr verstohlen und heimlich geschehen, sondern mit offenem Visier, und es wird diesmal die Richtigen treffen. Dazu müssen sich die Bürger der neuen Welt natürlich aus alten Verstrickungen lösen, z.B. aus Angestelltenverhältnissen, in denen sie sich gegen steuerliche Abzüge vom Gehalt nicht wehren können.
Viele werden Ihnen vorwerfen, dass Sie ziemlich asozial handeln, wenn Sie sich Ihrer Verpflichtungen für die Gemeinschaft entziehen.
Ich verweigere keine Steuerzahlungen, sondern ich trete aus einem System aus, in dem ich bisher steuerpflichtig war und trete zusammen mit Gleichgesinnten in ein neues System ein. Ich zahle dann stattdessen Abgaben an den Parallelstaat Spiritopia, der von Schuldenlasten der Vergangenheit völlig frei ist und wo ich das Vertrauen habe, dass mein Geld sinnvoller verwendet wird. Es kann also keine Rede davon sein, dass ich mich gemeinschaftlichen Verpflichtungen entziehe. Wir werden auf ein- und demselben Grund und Boden zwei parallel zueinander existierende Staaten haben, die Bundesrepublik Deutschland und Spiritopia. Es kommt darauf an, dass genügend Menschen sich beteiligen, dann kann der alte Staat die nicht alle kriminalisieren. Wir versuchen derzeit, viele tausend Menschen für Spiritopia zu mobilisieren und Strukturen aufzubauen, die diesen Gründervätern und -müttern erst mal eine Grundversorgung bieten können. Eine alternative Währung (der »Spiro«) soll entstehen, Unternehmen und Arbeitsplätze für Spiritopisten, ein Gesundheitssystem, in dem mehr Wert auf Vorsorge und Alternativmedizin gelegt wird, ein Bildungssystem, in dem ganzheitliches und soziales Lernen im Vordergrund stehen ... Wenn es so weit ist, heben wir Spiritopia mit großer Medienpräsenz aus der Taufe, und Zehntausende werden geschlossen ihren Austritt aus der Bundesrepublik Deutschland erklären.
Zwei Staaten auf einem Grund und Boden? Das hat es noch nicht gegeben. Man kann höchstens die Existenz des Vatikanstaats auf italienischem Boden damit vergleichen. Aber der Vatikan ist eine Enklave, eine in sich geschlossene Insel mit einheitlicher Ideologie. Wenn ich Sie richtig verstanden habe, wollen Sie Spiritopia aber auf viele Städte des Landes verteilen.
Das ist richtig. Wir wollen keine räumlich abgeschlossene Kommune im herkömmlichen Sinn gründen. Die Bewohner geschlossener Gemeinschaften schwimmen oft zu sehr im eigenen Saft. Es entsteht sektiererisches Verhalten, Entfremdung von der Außenwelt, Konformitätsdruck nach innen, Strukturen von gegenseitiger Ausbeutung und Selbstausbeutung. Unser Modell ähnelt viel mehr dem der evangelischen Minderheits-Kirche im überwiegend katholischen Bayern. Eine evangelische Gemeinde, um bei dem Beispiel zu bleiben, wird durch gemeinsame Werte und Rituale zusammen gehalten, es gibt gemeinschaftlich genutzte Gebäude in verschiedenen Städten, es gibt eine überregionale Dachorganisation ... Immer aber ist die Grenze zur nicht-evangelischen Welt nach beiden Seiten offen, so dass Austausch und Frischluftzufuhr möglich sind.
Ähnlich wird es mit Spiritopia sein. Spiritopia ist kein geografischer Ort, keine Edelkaserne für Gutmeinende, Spiritopia ist ein geistiger Raum, der sich zunächst im Inneren der Menschen manifestiert – unabhängig davon, wo und wie sie leben.
Klingt nicht sehr aufregend, dieser Vergleich mit evangelischen Gemeinden. Ist Spiritopia etwas so Biederes?
Sorry für den Vergleich ... aber ich weiß nicht, wie ich Ihnen sonst klar machen kann, was ich meine. Im Mittelalter gab es nur eine einzige Kirche: die katholische. Die Mitgliedschaft in dieser Kirche war in einem bestimmten geografischen Raum quasi unumgänglich, weil sie ein Individuum sozial schützte und trug. Dann kam Martin Luther und »erfand« eine zweite Kirche, eine Parallelkirche sozusagen, mit ähnlichen Funktionen und Institutionen aber anderen Werten. Heute gibt es neben diesen beiden großen Kirchen noch viele weitere spirituelle Wege. Das Monopol der einen Kirche auf religiöse Sinnstiftung und religiöse Dienstleistungen ist aufgehoben. Mit Luther gab es einen Riss in der Decke der scheinbar allumfassenden Gültigkeit des katholischen Prinzips. Heute sind die Menschen so weit, dass sie vergleichen, sie können auswählen, und es gibt so etwas wie Konkurrenz. Eine ähnliche Entwicklung sage ich für die Politik voraus. Später einmal wird man sagen: »Bis Anfang des 21. Jahrhunderts hatte die Bundesrepublik Deutschland das Monopol auf staatliche Verwaltungs- und Schutzfunktionen auf deutschem Boden – bis Spiritopia gegründet wurde.«
Wenn der Staat die Gründung eines Parallelstaats auf seinem eigenen Hoheitsgebiet dulden würde, wäre doch die Belastung für diejenigen, die im alten System bleiben, noch größer. Die Restbürger der alten Bundesrepublik müssten noch mehr von den Zinsbelastungen tragen, denen sich die Spiritopisten entzogen haben.
Völlig richtig. Wer noch im alten System bleibt, wird über Kurz oder Lang das Gefühl haben, der Dumme zu sein. Deshalb wird es einen ungeheuren Sog weg vom alten System hin zur spiritopischen Alternative geben. Wenn der eiserne Vorhang nur an einer einzigen Stelle zerreißt, gerät das ganze System ins Wanken. Wie damals, als Ungarn als erstes Ostblock-Land die Grenze aufmachte.
Der Staat hat sich allzu lange darauf verlassen, dass er sich alles erlauben kann, weil man zwar einen systemkonformen Politiker durch einen anderen ersetzen konnte, nicht aber den Staat selbst. Genau so sieht unsere Welt heute auch aus: eine Beute überheblicher Monopolisten, die niemals wirkliche Konkurrenz fürchten mussten. Von jetzt an werden die Bürger mit den Füßen darüber abstimmen, ob sie diesen Staat noch wollen. Ein Staat, der die Mitgliedschaft seiner Bürger nicht mehr als selbstverständlich voraussetzen kann, muss beginnen, sich wirklich um sie zu bemühen, auf sie zu hören und auf ihre Wünsche einzugehen. Das alte System hat ja immer noch die Chance, unter Beweis zu stellen, dass unsere Existenz nicht nötig ist. Dazu müsste er aber wesentliche Forderungen von uns erfüllen und selbst zu einer Art Spiritopia werden. So lange dies nicht geschieht, wird ein Effekt eintreten wie in einem Paternoster-Fahrstuhl: Die alte Welt geht unter, und unmittelbar daneben geht eine neue Welt auf.
Diese Interview ist fiktiv, d.h. Thomas Mohr und die Initiative »Parallelstaat Spiritopia« existieren nicht wirklich – jedenfalls noch nicht.

Jiddu Krishnamurti
"Ich behaupte, daß die Wahrheit ein Land ist, zu dem kein Pfad führt, kein Pfad bringt uns ihr näher, keine Religion, keine Sekte... Ich möchte keiner spirituellen Organisation angehören, bitte verstehen Sie das... Wenn eine Organisation zu diesem Zweck geschaffen wird, wird sie zur Krücke, zur Schwäche, zur Fessel und wird unweigerlich das Individuum verkrüppeln, es am Wachstum hindern, an der Entfaltung seiner Einzigartigkeit, die darin besteht, die absolute, bedingunglose Wahrheit selbst zu entdecken... Dies ist keine grandiose Tat, denn ich will keine Anhänger, und ich meine das wirklich so. Sobald man jemandem nachfolgt, hört man auf, der Wahrheit zu folgen... Seit 18 Jahren bereiten Sie sich auf dieses Ereignis, auf das Erscheinen des Weltlehrers vor. Achtzehn Jahre lang haben Sie organisiert und nach jemandem gesucht, der Ihrem Herzen und Verstand neues Entzücken bringen soll ... der Sie befreien würde ... und jetzt schauen Sie doch mal, was eigentlich geschieht! Denken Sie nach, prüfen Sie sich selbst und stellen Sie fest, inwiefern dieser Glaube Sie verändert hat... Sind Sie irgendwie freier, größer geworden, gefährlicher für jede Gesellschaft, die sich auf Falschem und Unwesentlichem gründet?... Sie sind alle abhängig geworden, Sie haben Ihre Spiritualität, Ihr Glück, Ihre Erleuchtung von jemand anderem abhängig gemacht... Sie sind es gewohnt, daß man Ihnen sagt, wie weit Sie fortgeschritten sind, welchen spirituellen Status Sie haben. Wie kindisch! Wer weiß das besser als Sie selbst, wenn Sie unbestechlich sind?... Ich sehne mich nach Menschen, die versuchen mich zu verstehen, die frei sein wollen, ... frei von der Furcht vor der Religion, der Furcht vor der Befreiung, der Furcht vor Spiritualität, der Furcht vor der Liebe, der Furcht vor dem Tod, der Furcht vor dem Leben... Sie können neue Organisationen gründen und auf jemand anderen warten. Damit will ich nichts zu tun haben, weder mit neuen Käfigen, noch neuen Dekorationen für diese. Ich bin einzig darauf bedacht, daß Menschen absolut und bedingunslos frei werden können." (1929). J. Krishnamurti: Liebe J. Krishnamurti: Karma J. Krishnamurti: Mensch J. Krishnamurti: Gedanken J. Krishnamurti: Meditation "Es gibt Strassen denen du nicht folgen sollst, Streitmächte, die du nicht angreifen sollst, Städte, die du nicht belagern sollst, Stellungen, um die nicht gefochten werden soll, Befehle des Herrschers, denen nicht gehorcht werden soll. "SUN TSU" - Über die Kriegskunst - Wahrhaft siegt wer nicht kämpft." Bild - Gerold
The House of Buddha "SPIRITUALITÄT" Mit diesem Thema & Theorie werde ich mich in Zukunft mehr befassen! - Was ist Esoterikkitsch & was ist die wirkliche Entfaltung des menschlichen Potentials? - Wie verbindet man angeblich irrationale Spiritualität mit rationalistischer Anarchie? Wieweit nähern sich Naturwissenschaftler - vor allem Quantenphysiker der Spirtiualität? in interessantes Gebiet! Gleich am Anfang - "Meditation" hat für mich absolut nichts mit Realitätsflucht zu tun! - Man ist danach aufnahmefähiger und geistig fit. Meditation baut Stress ab! Ein Meditierender ist an ein EEG-Gerät angeschlossen. Sobald er in einen tiefen kontemplativen Bewußtseinszustand eintritt, zeigt das Gerät ein unverkennbar neues Muster von Gehirnwellen (etwa Delta-Wellen, die normalerweise nur in einem tiefen traumlosen Schlaf auftreten). Darüber hinaus behauptet der Meditierende, während seiner unmittelbaren Erfahrung des Delta-Zustandes habe er Erfahrungen, die das Wort "spirituell" am besten zu charakterisieren scheint. Er erlebt ein Gefühl erweiterten Bewußtseins, eine Steigerung von Liebe und Mitgefühl, ein Gefühl der Begegnung mit dem Heiligen und Numinosen in sich selbst und der Welt insgesamt. "Tiefe Spiritualität beinhaltet die unmittelbare Erforschung der Erfahrungsdaten, die auf den höheren Stufen der Bewußtseinsentwicklung offenbart werden." Ken Wilber
Die bürgerliche Gesellschaft hat von Anfang an versucht, die transzendenten Bedürfnisse des Menschen aus dem Leben zu verbannen und sie durch Macht, Geld, gesellschaftliches Ansehen und andere materielle Pseudowerte zu ersetzen. Daher der hintergründige, allgegenwärtige Überdruß, der sich der Menschen bemächtigt hat, das Gefühl, daß ihrem Leben etwas Entscheidendes fehlt. Und in der Tat: Während das system den Einzelnen mit allen überflüssigen Gütern überschwemmt, verweigert es ihm das Wesentliche, das, worauf es ankommt. Transzendenz ist, wenn man so will, die Erkenntnis, daß im Leben nicht alles rational erklärbar ist und daß deshalb das "Mysterium" - oder "Mystik" - unausrottbarer Bestandteil unserer "conditio humana" ist. Die unvermeidlichen lauwarmen Klugscheißer und Besserwisser, die jede epigonale und saturierte Gesellschaft hervorbringt, werden wiederum entgegnen: Nur das, was positiv erklärt werden kann, hat eine Existenz. So lautet ungefähr der Diskurs all jener, die Transzendenz für ein Hirngespinst exaltierter Spinner halten. Nur wie erklärt sich dann, daß Jahrtausende hindurch Menschen aus allen Kulturkreisen und stämmen sich auf Götter, Wesenheiten und mythische Gestalten berufen haben, die sie nie von Angesicht zu Angesicht sahen? Die heute verbreitete Unempfindlichkeit für Traszendenz erklärt sich nicht zuletzt aus diesem Wissenschaftskult und aus dem aus ihm entstandenen Irrglauben, daß nur das rational Erfaßbare das Wahre bedeute. Diese Ansicht stellt eine weitere Verfallserscheinung des Menschen als kognitives und empfindendes Wesen dar und beruht auf der allgemeinen Verarmung seines seelischen und geistigen Sensoriums. Zu dieser Haltung gehören die Gleichgültigkeit gegenüber den Erkenntnisbedürfnissen der ersten Dinge und das Haftenbleiben an den vordergründigen Scheinwahrheiten der triumphierenden Doxa. Solange es Existenznot gibt, wird der Mensch sich nach den hier und jetzt überschreitenden Werten sehnen. Das eigentlich Reaktionäre an den Religionen ist, daß sie das Metaphysische monopolartig für sich pachten wollen. Transzendenz manifestiert sich heute zuerst als Bewußtsein des Vakuums, welches uns umgibt, als das gerade Gegenteil von der institutionalistischen Häßlichkeit, die wir um uns herum massiv wahrnehmen, wird also als unerfüllte Sehnsucht empfunden. Nicht von ungefähr sprach Pascal von den "raisons du couer". Oder wie will man die Inspiration, die Intuition, bestimmte Ahnungen, die man plötzlich hat, erklären? Mit einem Computer? Albert Einstein schrieb: "Das Wesentliche bleibt mysteriös und wird es immer bleiben, kann nur erfühlt, aber nicht erfaßt werden." Das Verlangen nach Transzendenz ist die unvermeidliche Antwort auf eine Welt, die dem Menschen den Halt und den Sinn verweigert, nach denen er sich sehnt. Und wer, aus welchen Gründen auch immer, sich einbildet, ohne Transzendenz auskommen zu können, greift unvermeidlich zu irgendeinem banalen Ersatz, wie es im übrigen die meisten Menschen heute tun. Es erübrigt sich, zu unterstreichen, daß solche Surrogate langfristig das Bedürfnis des Menschen nach Unendlichkeit nicht befriedigen können. Sie reichen gerade aus, um den Einzelnen zu betäuben, was überhaupt für alle von der Konsumgesellschaft erfundenen künstlichen Paradiese (Baudelaire) gilt. Aber warum wehrt sich der Mensch nicht gegen diesen Betrug? Weil seine kulturgeschichtliche Entfremdung ihn hindert, sich als transzendentes Wesen gegenüber der Welt zu begreifen. Das Drama, das das gegenwärtige Individuum erlebt, besteht gerade darin, daß der immer engmaschiger werdende Druch des Realen ihm kaum Räume läßt, um neue, wirklichkeitstranszendierende Seins- und Daseinsformen zu konzipieren. Was der Verlust der Transzendenz bedeutet, hat Jaspers so formuliert: "Es ist unmöglich, daß dem Menschen die Transzendenz verloren geht, ohne daß er aufhört, Mensch zu sein" (Vom Ursprung und Ziel der Geschichte).
"Ein Interview zwischen Rupert Sheldrake & Richard Dawkins" Richard Dawkins zu Besuch
Richard Dawkins, kämpferischer Atheist und Autor des Buches "Der Gotteswahn", ist Professor für das öffentliche Verständnis von Wissenschaft an der Universität von Oxford. Er ist aktiv in der Vereinigung CSI (früher CSICOP), einer international tätigen Skeptiker-Organisation, und unterstützt tatkräftig James Randi, eines ihrer prominentesten Mitglieder. Zuvor verfasste er Bücher zur Evolutionsbiologie, darunter am bekanntesten "Das egoistische Gen". Im Jahr 2007 besuchte er Rupert Sheldrake, um ihn für seine Fernsehserie "Enemies of Reason" (Feinde der Vernunft) zu interviewen. Richard Dawkins ist ein Mann mit Überzeugungen. Er sieht seine Aufgabe darin, Religion und Aberglaube auszurotten und sie vollständig durch Wissenschaft und Vernunft zu ersetzen. Der britische Fernsehsender Channel 4 bot ihm dazu häufig eine Plattform. In einer zweiteiligen polemischen Sendung im August 2007 unter dem Titel "Feinde der Vernunft" setzte er seine Angriffe gegen die Religion fort, die er im Jahr 2006 unter dem Titel "The Root of All Evil?" (Die Wurzel allen Übels?) veröffentlichte.
Kurz bevor die Sendung "Feinde der Vernunft" gefilmt wurde, teilte mir die Produktionsfirma (IWC Media) mit, dass Dawkins mich besuchen wolle, um mit mir über meine Forschungen zu bislang nicht erklärten Fähigkeiten von Mensch und Tier zu sprechen. Ich zögerte, daran teilzunehmen, doch die Vertreterin der Firma versicherte mir, "dieser Dokumentarfilm wird auf Wunsch von Channel 4 ausdrücklich entschieden ausgewogener sein, als "The Root of All Evil" es war". Sie fügte noch hinzu: "Wir sind sehr daran interessiert, dass dies ein Gespräch zwischen zwei Wissenschaftlern wird, in der es es um die Wege der wissenschaftlichen Forschung geht." Schließlich willigte ich ein und wir machten einen Termin aus. Ich war mir immer noch nicht sicher, was das wohl geben könnte. Würde Richard Dawkins dogmatisch auftreten und alle Fakten abwehren, die seinen Ansichten widersprechen? Oder würde er offen für Neues sein, so dass wir ein angenehmes Gespräch führen könnten?
Der Regisseur bat uns, einander gegenüber zu stehen. Man filmte mit einer tragbaren Kamera. Dawkins fing an und sagte, wir seien uns wahrscheinlich in vielen Dingen einig, und fuhr fort: "Doch was mir bei Ihnen Sorgen macht, ist, dass Sie bereit sind, fast alles zu glauben. Wissenschaft sollte möglichst wenig auf Glauben beruhen."
Ich stimmte zu, dass wir viel gemeinsam haben, und sagte: "Aber was mir bei Ihnen Sorgen macht, ist, dass Sie den Anschein erwecken, ein Dogmatiker zu sein, so dass den Leuten ein schlechter Eindruck von Wissenschaft vermittelt wird."
Er fuhr fort, wenn er in verliebter Stimmung sei, möchte er auch gern an Telepathie glauben, aber dafür gebe es einfach keine Beweise. Alle Forschung auf diesem Gebiet wies er rundweg ab. Dass Wissenschaftler wie er Telepathie ablehnten, verglich er mit der Entdeckung des Ortungssystems der Fledermäuse mittels Ultraschall, das man in den 1940-er Jahren entdeckte und dann auch sehr schnell in der Wissenschaft anerkannte. Wie ich später herausfand, hatte Lazzaro Spallanzani schon 1793 gezeigt, dass Fledermäuse sich zur Orientierung auf ihr Gehör stützen, doch skeptische Gegner wiesen seine Experimente als fehlerhaft zurück, was die Forschung weit über ein Jahrhundert zurückwarf. Doch Dawkins erkannte, dass Telepathie von größerer Brisanz sei als Echoortung. Er sagte: "Wenn es das wirklich gibt, dann stellt es die physikalischen Gesetze völlig auf den Kopf." Und er fügte hinzu: "Außerordentliche Behauptungen erfordern außerordentliche Beweise."
Ich erwiderte: "Das kommt darauf an, was man als außergewöhnlich ansieht. Die meisten Menschen sagen, sie haben Telepathie schon erlebt, besonders beim Telefonieren. Insofern ist das etwas ganz Gängiges. Außerordentlich ist die Behauptung, dass die meisten Menschen sich in Bezug auf ihre Erfahrung täuschen. Wo sind die außergewöhnlichen Beweise dafür?"
Er trug keinerlei Beweise vor, sondern sprach nur ganz allgemein über die Fehlbarkeit menschlicher Urteile. Seiner Meinung nach wollen die Leute einfach gern an "paranormale Erscheinungen" glauben.
Wir einigten uns, dass man kontrollierte Experimente braucht. Ich sagte, dass ich aus diesem Grund genau solche Experimente durchgeführt hätte, unter anderem um herauszufinden, ob Leute wirklich sagen können, wer anruft, wenn man die anrufende Person per Zufallsgenerator auswählt. Die Ergebnisse lagen weit über dem zu erwartenden statistischen Durchschnittswert.
In der Woche vorher hatte ich Dawkins Kopien von einigen meiner Aufsätze zugesandt, die in wissenschaftlich akzeptierten Zeitschriften erschienen waren, damit er sich mit den Fakten vertraut machen konnte.
Dawkins erschien unsicher und sagte: "Ich will hier nicht über Beweise diskutieren." "Warum nicht?" fragte ich. "Dafür haben wir keine Zeit. Das ist zu kompliziert. Und darum geht es in dieser Sendung gar nicht." Dann hielt die Kamera an.
Auch der Regisseur, Russell Barnes, bestätigte, er sei nicht an Beweisen interessiert. In seinem Film solle es einfach um eine Fortsetzung der Polemik Dawkins' gehen.
Ich sagte zu Barnes: "Wenn Sie Telepathie als irrational ansehen, dann ist doch jeder Beweis dafür oder dagegen von entscheidender Bedeutung. Wenn Telepathie wirklich vorkommt, ist es gerade nicht irrational, daran zu glauben. Ich dachte, genau das wollten Sie hier herausfinden. Ich habe von Anfang an klar gemacht, das ich kein Interesse daran habe, an einer miesen Verunglimpfungsshow mitzumachen."
Darauf Dawkins: "Das ist keine miese Verunglimpfungsshow, sondern eine seriöse Verunglimpfungsshow."
"Wenn das so ist", erwiderte ich, "dann liegt hier ein schweres Missverständnis vor, denn mir wurde zugesichert, dass das hier eine ernsthafte wissenschaftliche Diskussion über Beweise werden sollte." Russell Barnes wollte die Mails sehen, die ich von seiner Assistentin erhalten hatte. Er las sie mit offensichtlichem Missvergnügen und sagte dann, die Zusicherungen, die man mir gegeben hatte, seien unzutreffend gewesen. So packte das ganze Team ein und ging wieder.
Schon seit langem verkündet Richard Dawkins seine Überzeugung, dass parapsychologische Phänomene ein Humbug seien. Leute, die das vertreten, sind seiner Ansicht nach Betrüger und Scharlatane. Diese Ansicht sollte durch seine Sendung "Feinde der Vernunft" untermauert und weiter bekannt gemacht werden. Fördert er mit solchen Aktionen aber wirklich "das öffentliche Verständnis von Wissenschaft", wie es sein Lehrstuhl in Oxford ausweist? Ist Wissenschaft dazu gedacht, Vorurteile zu verbreiten, eine Art fundmentalistisches Glaubenssystem? Oder ist sie nicht eine Methode zur Erforschung des Unbekannten? Systemiker Ervin Laszlo über kollektives Bewußtsein
Sich gestern verändern, um die Krise von Morgen zu verhindern...
Ervin Laszlo: "Hier werden mehrere Fragen aufgeworfen. Eine ist die Frage nach der Geschwindigkeit, mit der die Veränderung stattfinden kann. Eine weitere Frage in diesem Zusammenhang, die mich immer fasziniert hat und im Laufe der Zeit sogar immer mehr fasziniert, ist die Möglichkeit, dass wir als Individuen keine Gefangenen unseres Schädels und auch nicht eingeschlossen in unsere Haut sind, sondern dass wir auf eine intime Weise miteinander verbunden sind und vielleicht nicht nur mit den Menschen sondern mit dem gesamten Leben auf diesem Planeten. Auf diese Weise wäre es möglich, dass in einer Situation wie der, in der wir uns heute befinden, in der wir einer echten Gefahr ins Auge blicken, dass da etwas in den Menschen erwacht, dessen sich die meisten nicht bewußt sind, etwas, das in ihr Bewußtsein durchdringt, Warnschilder aufstellt, den Fokus auf Veränderung einstellt und einen Anstoß zum Handeln gibt.
Vielleicht ist es nicht völlig übertrieben zu sagen, dass es so etwas wie einen Geist der Menscheit gibt, so etwas wie eine Noosphäre, ein kollektives Unterbewußtsein, das in uns allen wirksam ist und das jetzt beginnt, im Bewußtsein von Individuen aufzutauchen. Wenn dem so ist, dann gibt es noch andere Kräfte, die hinter den üblichen ökonomischen, politischen und sozialen Faktoren wirksam sind. Das ist wichtig für unser Überleben, denn die Situation sieht beinah hoffnungslos aus, wenn man nur die gewohnten Faktoren in Betracht zieht. Wenn wir innerhalb dieser Begrenzungen denken, wird die Veränderung niemals rechtzeitig stattfinden.
Die Zeitverzögerungen, die der Dynamik unserer Welt innewohnen, sind nicht zu unterschätzen. Wir hätten uns sozusagen schon gestern verändern müssen, um die Krise von Morgen zu verhindern. Aber wenn es etwas in unserem kollektiven Unterbewußtsein gibt, das in das individuelle Bewußtsein durchdringen kann, dann wachsen unsere Chancen."
Quantenbewusstsein Vortrag von Dr. Deepak Chopra Ich hoffe, in der nächsten Stunde eine kleine Verschie- bung Ihrer Sichtweise zu bewirken. Was ich Ihnen ver- ständlich machen möchte, ist das quantenmechanische Modell; nicht nur das Modell des menschlichen Körpers, sondern des Universums, das unser kosmischer Körper ist. Unser wissenschaftliches Verständnis macht gegenwär- tig einen Paradigmenwechsel durch. Die Wahrnehmung dessen, was die wirkliche Natur unserer materiellen Welt ist, erfährt eine Verschiebung. Bisher gründete die Interpretation der materiellen Welt, einschliesslich unseres Körpers, buchstäblich auf einem Aberglauben, nämlich dem Aberglauben des Materialismus, gemäss dem die Sinneswahrnehmung dafür massgebend ist, was wir als Wirklichkeit erfahren. Natürlich sagt mir schon der gesunde Menschenverstand, dass das nicht wahr sein kann; schliesslich erfahre ich durch meine Sinne, dass die Erde flach ist, was ich natürlich nicht mehr glaube. Ich erfahre, dass ich auf fixem Boden stehe, dabei wissen wir, dass dieser sich schwindeler- regend schnell dreht und mit einer Geschwindigkeit von mehreren tausend Meilen pro Stune durch den Raum rast. Meine Sinneswahrnehmung sagt mir, dass die Sonne im Osten aufgeht, über den Himmel wandert usw., dabei gibt es bekanntlich dafür eine bessere Erklärung. Vor etwa 20 Jahren führten Wissenschaftler an der Harvard Medical School ein Experiment durch; sie liessen eine Gruppe junger Kätzchen in einem Raum aufwachsen, in dem es nur horizontale Streifen gab, d.h., alle visuellen Reize waren horizontal. Eine andere Gruppe war in einem Raum mit rein vertikalen visuellen Reizen. Als ausgewachsene kluge Katzen konnte die eine Gruppe nur eine horizontale, die andere nur eine vertikale Welt sehen, und das hatte nichts zu tun mit ihrem ´Glaubenssystem`. Als man ihre Gehirne unter- suchte, fehlten ihnen die interneuronalen Verbindungen für die Wahrnehmung einer vertikalen bzw. horizonta- len Welt. In anderen Worten, die ursprünglichen Sinneseindrücke dieser Kätzchen hatten ihr neuronales System derart programmiert, dass schliesslich ein Nervensystem entstand, das sogar auf der atomaren Ebene nur noch eine Funktion hatte: die aufgrund der Sinneseindrücke gemachten ursprünglichen Erfahrungen immer wieder zu bestätigen und zu verstärken. Das obige Phänomen bezeichnen die Psychologen als PCC = Premature Cognitive Commitment, was so viel bedeutet wie: auf frühkindlicher Sinneserfahrung beru- hende Festlegung. Frühkindlich oder im Frühstadium, da es in einem entwicklungsbedingten biopsychologi- schen Stadium geschieht; kognitiv, da es die Sinne programmiert, und Festlegung, da es uns in einer be- stimmten Realität fixiert. Wir werden eingesperrt in dieser Realität, wir werden dazu konditioniert, in dieser Realität zu leben. Von diesen Experimenten gibt es viele Variationen, d.h. diese PCC gibt es in allen Gattungen. Wir können ein einfaches Experiment machen mit Fliegen, die man in einen Topf sperrt, von dem man nach einiger Zeit den Deckel entfernt. Die meisten Fliegen – ausgenommen einige Pioniere – werden den Topf nicht verlassen kön- nen, auch wenn er nun offen ist; denn infolge ihrer ursprünglichen Sinneserfahrung erwarben sie ein PCC, demzufolge ihr Universum oben begrenzt ist. Elefanten werden in Indien trainiert, indem man junge Tiere mit schweren Eisenketten an mächtige Bäume kettet. Nach und nach reduziert man die Stärke der Eisenketten; schliesslich lassen sich die Elefanten, nun ausgewachsene grosse Tiere, mit einem dünnen Seil an Äste anbinden, die nicht dicker als ein Weihnachts- baum sind. Der Elefant ist nicht in der Lage zu ent- kommen, denn er hat eine Programmierung in seinem Geist-Körper, die ihn glauben macht, er sei in einem Gefängnis, respektive die Ketten seien unzerreissbar. Gehen Sie zu einem Aquarium und reden Sie mit den Leuten, die mit Fischen experimentieren, dann erfahren Sie, dass die Fische manchmal voneinander getrennt werden, indem man Trennwände aus Glas in die gros- sen Tanks einfügt. Nach einiger Zeit kann man die Trennwände entfernen; die Fische schwimmen so weit, wie es die Trennwände erlaubten, aber nicht weiter, denn in ihrem Geist-Körper befolgen sie ein PCC: bis hierher und nicht weiter. In dieser Weise könnte ich fortfahren und Ihnen viele weitere Beispiele nennen, die zeigen, dass unsere Sinneserfahrung in der Tat strukturiert wird, und zwar so, dass sie sogar die Anatomie und Physiologie unse- res Nervensystems formt. Demzufolge dient unser Nervensystem letztlich nur einem Zweck: der Wieder- holung und Festigung dessen, was nun zu einem Glaubenssystem geworden ist. Die Redewendung: Ich glaube nur, was ich sehe, ist daher überhaupt keine physiologische Tatsache. Genau das Gegenteil ist wahr: Wir sehen (erfahren) nur, was wir aufgrund unserer Konditionierung glauben. Somit stellt sich die folgende Frage: Was ist die Welt wirk- lich, wie sieht sie in Wirklichkeit aus, was ist ihre wah- re Beschaffenheit? Die Antwort lautet: Es kommt ganz darauf an, wer sie anschaut oder erfährt, und mit wel- chem Sinnesapparat wir sie betrachten. Die Augen- zellen einer Honigbiene etwa können Licht in der für Sie und mich normalen Wellenlänge nicht wahrnehmen, dafür jedoch ultraviolettes Licht. Wenn nun eine Honig- biene von weitem ein Blume ´sieht`, dann nimmt sie nur den Honig wahr, nicht aber die Blume. Eine Schlange würde von derselben Blume nur die infrarote Strahlung wahrnehmen; eine Fledermaus das Ultra- schall-Echo. Die Augäpfel eines Chamäleons sind an zwei Achsen beweglich aufgehängt. Wir können nicht im entferntesten erahnen, wie dieser Raum hier für ein Chamäleon aussehen würde! Nun also, was ist die Welt in Wirklichkeit, wie sieht sie aus, wie ist ihre wahre Beschaffenheit? Der Neurophysiologe und Nobelpreisträger Sir John Eckles machte folgende Aussage: In Wirklichkeit gibt es keine Farben, keine Stoffe, keine Gerüche, weder Schönheit noch Hässlichkeit. Da draussen gibt es nur pure Energiesuppe. Es ist eine im Grund genommen formlose, undefinierbare, fliessende Quantensuppe, aus der wir im Akt der Wahrnehmung in unserem Bewusstsein die stoffliche Welt konstruieren. Diese stoffliche Welt da draussen ist ein Feld unendlicher Möglichkeiten, das wir im Prozess der Wahrnehmung zu unsrer vertrauten stofflichen Realität machen, sozusa- gen kristallisieren. Wir sind wie der sagenhafte König Midas, der die wahre Beschaffenheit der Dinge nicht erfahren konnte, da alles, was er berührte, zu Gold wurde. So erfuhr er nie, wie sich eine Rose, eine Liebkosung oder ein Kuss anfühlt. In Wahrheit gibt es also nur diese formlose, fliessende Quantensuppe, die wir im Akt des Wahrnehmens zu unserer gewohnten Realität erstarren lassen. In unserem gewöhnlichen Bewusstseinszustand können wir die wahre Beschaffenheit der Wirklichkeit nie erfah- ren, denn wir versuchen, das Ganze anhand einzelner, bruchstückhafter Sinneswahrnehmungen zu verstehen. Da wir ausser diesen bruchstückhaften Sinneserfahrun- gen nichts haben, werden wir das Ganze nie verstehen. Wir einigen uns mehr oder weniger über unsere subjek- tiven Erfahrungen und nennen das dann objektive Wissenschaft. Es ist zwar nichts objektives daran, aber wir denken es uns so! Wir nehmen an, dass der menschliche Körper aus Molekülen besteht, aus Mate- rieteilchen, die aus irgendeinem unerfindlichen Grund herumschwirren, und dass diese dann ein Folge- Phänomen erzeugen, dass wir Bewusstsein nennen. Das heisst, unsere Gedanken, Gefühle, Wünsche, Emotionen, Leidenschafen, Liebe, Hass, Gott, Himmel, Hölle, Sünde, Verdammnis, Erlösung, Erleuchtung beruhen auf umherschwirrenden Molekülen. Alles ist ein Tanz der Moleküle! Aufgrund eben dieses materialistischen Aberglaubens und dieser materialistischen Sichtweise, die das Modell des menschlichen Körpers nur wie eine erstarrte Skulp- tur darstellt, entstand ein völlig materialistischer therapeutischer Ansatz. Das Resultat sind die Pharma- zeutika und chirurgischen Verfahren, welche wir Zauberkügelchen nennen können. So hört man Aus- drücke wie oh, wie tut das gut, etwa wenn man un- glaublich viel gegessen hat und dann ein paar Alkasel- tzer nimmt. Nachts, wenn man nicht schlafen kann, nimmt man Schlaftabletten, oder wenn Angstgefühle hochsteigen, nimmt man Beruhigungspillen, das ver- schafft einem Ruhe. Hat man eine Infektion, dann nimmt man ein Antibiotikum, so wird man die Infektion los; und wenn man Krebs hat, dann gibt es Chemothe- rapie, Chirurgie und Bestrahlung. Bei Schmerzen in der Brust schluckt man Nitroglycerin, oder noch besser, man lässt eine Bypass-Operation machen. Dies alles sind die Zauberkügelchen unseres gegenwär- tigen medizinischen Systems, das auf dem Aberglau- ben des Materialismus beruht. Aber sie funktionieren nicht, es sind hauptsächlich Symptombehandlungen. Entweder verschleiern sie die Krankheitssymptome oder sie wirken auf den Krankheitsmechanismus irgendwie ein, während der zugrundeliegende Prozess weitergeht. Der Krankheitsmechanismus ist nicht dasselbe wie der Ursprung einer Krankheit. Dieser hat zu tun mit den elementaren Lebensprozessen wie Essen, Atmen, Verdauen, Stoffwechsel usw., hauptsächlich jedoch mit den Vorgängen im Bewusstsein, das sich durch eben diese Lebensprozesse ausdrückt. Wir können auf den Krankheitsmechanismus korrigierend einwirken, aber dann findet die Krankheit eben eine andere Art sich auszudrücken. Wir können die Vermehrung von Bakte- rien hemmen, letzten Endes züchten wir dadurch Anti- biotika-resistente Organismen und riskieren, solche bei einem Spitalaufenthalt aufzulesen. Vor einigen Jahren kam bei einer Studie der California Medical Association heraus, dass in den Vereinigten Staaten jährlich über 100.000 Personen wegen Antibiotika-resistenten Organismen sterben, mit denen sie bei einem Spital- aufenthalt infiziert wurden. Zu jener Zeit war das mehr als das Zehnfache der durch das HIV- oder AIDS-Virus verursachten Todesopfer. Was ist heute die häufigste Ursache für Drogenabhän- gigkeit? Es ist nicht der Stoff, den die Drogenbosse in Kolumbien produzieren, sondern das, was die Ärzte ganz legal verordnen. Gemäss einer Schätzung leiden 36% der Patienten in unseren Spitälern an einer soge- nannten akrogenischen Krankheit, d.h. einer als direkte Folge einer biotechnischen medizinischen Intervention erworbenen Krankheit. Der Besuch beim Arzt als Krank- heitsursache? In den USA und in Grossbritannien nehmen 80% aller Leute täglich ein ärztlich verschriebenes Medikament ein. Und trotz der Tatsache, dass in den vergangenen drei Jahrzehnten mehr Personen in der Krebsforschung tätig waren als es Krebskranke gab, nimmt die Anzahl der Krebsfälle weiter zu. Es muss also etwas falsch sein am Modell. Nicht dass biotechnisches medizini- sches Eingreifen überhaupt nutzlos wäre, nein, es ist überaus nützlich in akuten Fällen. Aber was die Häufig- keit des Auftretens von Krankheiten oder die Sterblich- keitsrate bei Krankheiten in bezug auf eine gegebene Bevölkerung betrifft, erreichen wir mit der heute prakti- zierten Medizin nichts, wir verändern nur die Art, wie Krankheit in Erscheinung tritt. So haben wir keine Kinderlähmungs-, Pocken-, Masern- oder Diphterie- Epidemien mehr, dafür sind degenerative oder geistige Störungen, Alzheimer, Krankheiten der Herzkranz- gefässe, Krebs und verschiedene andere heimtückische Krankheiten an ihre Stelle getreten. Ärztliches Eingreifen hat das Erscheinungsbild der Krankheiten verändert, aber nichts bewirkt in bezug auf die generelle Morbidität und Mortalität. Wenn Sie nun den menschlichen Körper so anschauen, wie er in Wirklichkeit ist, dann sehen Sie sofort, wie es schon der griechische Philosoph Heraklit ausdrückte, dass dieser Körper nicht eine in Raum und Zeit fixierte, erstarrte Skulptur ist; er ist eher einem Fluss vergleich- bar, einem aus Energie und Information bestehenden Fluss. Ein Fluss hat etwas Geheimnisvolles: Wenn Sie ihn betrachten, dann sieht er zu verschiedenen Zeiten immer gleich aus, obwohl er in der Tat jedes Mal neu ist. Heraklit sagte, Du kannst nicht zweimal in den selben Fluss steigen. Ein Fluss ist ein klassisches Beispiel für das, was die indischen Rishis als Maya, Illusion, bezeichnen. Er ver- schafft Ihnen die Illusion von etwas, was in Wirklich- keit ganz anders ist. Er verschafft Ihnen die Erfahrung von Nicht-Veränderung, während er sich jedoch laufend verändert. Wie bei einem Fluss, so können Sie auch nicht zweimal in dieselben Gebeine, Gedärme und Hauthüllen steigen, denn in jeder Sekunde Ihrer Exi- stenz wird Ihr Körper erneuert. Sie wechseln ihn leich- ter und spontaner, als Sie Ihre Kleider wechseln. Sie benutzen zum Sitzen auf Ihren Stühlen nicht dieselben Körper, mit denen Sie vor kurzem hereinspaziert sind. Sie können eine ganze Anzahl von Vorgängen heran- ziehen und feststellen, dass das buchstäblich so ist, zum Beispiel Essen, Atmen, Verdauen, Stoffwechsel, Ausscheidung und auch Bewusstsein. Mit einem einzi- gen Atemzug nehmen wir 10 hoch 22 Atome unseres Universums auf, das ist eine Zahl mit 22 Nullen. Diese beträchtliche Menge Rohmaterial aus dem Universum verteilt sich bis in die hintersten Ecken und Winkel unseres Körpers, bis in die Gehirnzellen, Herzzellen, Nierenzellen usw. Beim Ausatmen stossen wir 10 hoch 22 Atome aus, welche aus jedem Teil unseres Körpers kommen. Das heisst, dass wir buchstäblich Teile unse- res Herzens und unseres Gehirns und unseres Nieren- gewebes usw. ausatmen, und so gesehen teilen wir miteinander andauernd und in intimer Weise unsere Organe – buchstäblich! Das ist nicht bildlich gespro- chen, wir teilen miteinander im wahrsten Sinne des Wortes andauernd und in intimer Weise unsere Organe. Der amerikanische Dichter Walt Whitman sagte: Jedes zu dir gehörende Atom gehört auch zu mir. Das ist ganz wörtlich gemeint. Untersuchungen des menschlichen Körpers mittels radioaktiver Isotopen und gestützt auf mathematische Berechnungen haben zweifelsfrei ergeben, dass jetzt, gerade jetzt, in Ihrem physischen Körper eine Million Atome zu finden sind, die einst im Körper von Christus waren oder in dem von Buddha, Leonardo da Vinci, Michelangelo oder Saddam Hussein! Nehmen Sie irgendeinen, der je auf diesem Planeten gelebt hat; in Ihrem physischen Körper kommt Rohmaterial vor, das in jenem physischen Körper war. Betrachten wir nur die drei letzten Wochen: 10 hoch 15 (eine Quadrillion) Atome gingen in dieser Zeit durch Ihren Körper, Atome, die früher einmal durch den Körper jeder lebenden Gattung auf diesem Planeten gingen; und innert weni- ger als einem Jahre ersetzen Sie 98% aller Atome Ihres Körpers. Das bedeutet: Sie machen alle sechs Wochen eine neue Leber, alle drei Monate ein neues Skelett, obwohl es so hart und solid erscheint, monatlich eine neue Haut, alle fünf Tage neue Magenwände. Sogar die Gehirnzellen aus Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauer- stoff gab es vor einem Jahr noch nicht, und die eben- falls auf den Rohstoffen Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff basierende DNA, welche die Erinnerungen von Jahrmillionen menschlicher Evolution speichert, entsteht und vergeht alle sechs Wochen, wie eine kurzlebige Knospe und Blüte. Und wenn Sie es genau nehmen wie ein Buchhalter, wenn Sie jedes Atom und jedes Stückchen Gewebe und jedes Tröpfchen mit- zählen, dann kommen Sie darauf, dass in weniger als zweieinhalb Jahren Ihr ganzer Körper, jeder Teil davon, bis zum letzten Atom ersetzt wird. Wenn Sie denken ´ich bin mein Körper`, dann geraten Sie in Verlegen- heit: Welchen Körper meinen Sie eigentlich? Das dies- jährige Modell ist nicht dasselbe wie das letztjährige und auch nicht wie das vom letzten Monat. So stehe ich nun vor Ihnen mit meinem 1991er Modell. Jeder Teil dieses Körpers, den ich benütze, um hier zu sein und mich auszudrücken, ist neu verglichen mit letztem Jahr und doch: Etwas davon hat sich anscheinend nicht verändert, nämlich meine Hoffnungen, Erwartungen, Träume, Ideen, Konzepte, Meinungen, meine Philoso- phie und Ideologie, meine Überzeugungen. Diese hän- gen hier etwas länger herum als mein physischer Kör- per, meine Gedanken haben offenbar eine etwas grös- sere Lebenserwartung als meine Moleküle. Aber auch sie ändern sich natürlich, meine Gedanken wie auch meine Gefühle, sie kommen und gehen von Augenblick zu Augenblick; sie scheinen jedoch die physische Form meines Körpers zu überleben. Vielleicht kann man sagen, das meine Gedanken und Gefühle sich fortwäh- rend reinkarnieren als mein physischer Körper, im Hier und Jetzt, gerade jetzt. Meine Hautzellen erneuern sich jeden Monat, aber sie vergessen den Unterschied zwi- schen heiss und kalt nicht; ich habe neue Magenzellen alle fünf Tage, und sie sind in der Lage, Hydrochlorid- säure zu produzieren; mein Geschmacksknospen wer- den alle fünf Wochen ausgetauscht, ohne dass sie den Geschmack von Erdbeereis vergessen. Und auch meine DNA, alle sechs Wochen neu, behält die Erinnerung an die ganze evolutionäre Entwicklung der Menschheit. Also ist mein Körper nur der Ort, den meine Erinne- rungen jetzt gerade als ´mein Zuhause` bezeichnen. Vielleicht ist DNS überhaupt nicht ein Ding, sondern Leben schlechthin, ein abstraktes Bewusstseinsfeld, das als Materie in Erscheinung tritt, das sozusagen die Materie als Maske trägt. Vielleicht ist der Körper nicht eine physische Maschine, die Denken gelernt hat, vielleicht ist es gerade umgekehrt: Wir sind Intelligenz- Impulse, Gedanken, die gelernt haben, einen physi- schen Körper zu bilden. Dasselbe würde für das ganze Universum gelten. Ist das plausibel? Wenn Sie einer Physikerin die Frage stellen würden, ´Woraus besteht eigentlich das mate- rielle Universum oder ein Körper?`, was würde sie sagen? Ihre Antwort wäre: Ein Körper besteht aus Atomen und die Atome setzen sich aus Teilchen zu- sammen; diese sind jedoch nicht feste Objekte, sie sind nur Fluktuationen aus Energie und Information in einer grossen Leere von Energie und Information. Wenn Sie den Körper mit den Augen eines Physikers anschauen, dann sehen Sie nichts anderes als eine riesige Leere, in der es ein paar verstreute Fleckchen und Pünktchen gibt und dazu einige zufällige elektri- sche Entladungen. Denn so ist eben der menschliche Körper: 99,999999 Prozent davon wie auch das übrige Universum bestehen vor allem aus leerem Raum. Und das 0,000001 Prozent, das uns als Materie erscheint, besteht ebenfalls aus leerem Raum! Also ist ALLES leerer Raum. Die Frage ist nur, was ist die wahre Natur dieses leeren Raumes? Ist es ein Leersein von Nichts oder könnte es etwa eine Fülle nicht-materieller Intelli- genz sein? Unser innerer Raum, der mit erstaunlicher Kreativität alles mögliche hervorbringt: Richtig und Falsch, Gut und Böse, Wonne und Schmerz, alles was wir als gegeben hinnehmen und was das Leben lebens- wert macht, was ist dieser innere Raum eigentlich? Vielleicht ist er nicht ein Leersein von Nichts, sondern in der Tat der Schoss der Schöpfung selbst. Er ist mög- licherweise teil eines Kontinuums, und zwar derart, dass es keinen Unterschied mehr gibt zwischen diesem inneren Raum und dem äusseren Raum. Die Rishis in Indien untersuchten den menschlichen Körper und nannten ihn Chit-akash. Akash heisst Raum, chit heisst Bewusstsein, Gewahrsein; also voller nicht- materieller Intelligenz. Die Rishis waren der Meinung, das Bewusstsein sei das Primäre und die Materie sekundär. Das Bewusstsein erzeugt, steuert, konstru- iert und wird Materie, einschliesslich der Materie, aus der unsere Körper bestehen. In den vergangenen 25 Jahren haben die Wissenschaft- ler erstaunliche Entdeckungen gemacht und bewiesen, dass genau dies der Fall sein muss, denn es zeigte sich folgendes: Wenn wir Gedanken und Gefühle ha- ben, dann erzeugen wir gewisse chemische Stoffe in unserem Gehirn. Mangels eines besseren Ausdrucks nannte man sie Neuropeptide. Wenn wir Gedanken, Gefühle oder Emotionen haben, produziert unser Hirn gewisse chemische Substanzen, Neuropeptide genannt. Neuro, weil sie im Hirn gefunden wurden; Peptide, weil es sich dabei um proteinähnliche Moleküle handelt. Das bedeutet, dass ein Hirnteil mit dem anderen nicht in irgend einer menschlichen Sprache kommuniziert, wohl aber in der sehr präzisen Sprache der Neuropeptide, bei denen es sich um sehr präzise chemische Substanzen handelt. Sie können sich diese Substanzen auch als Schlüssel vorstellen, die nur in gewisse Schlüssellocher passen. In den Zellwänden anderer Neuronen befinden sich kleine Rezeptoren, die diesen Schlüssellöchern entsprechen. Das ist die Art und Weise, wie Neuronen miteinander kommunizieren. Man hat festgestellt, dass solche Rezeptoren nicht nur im Gehirn, sondern überall im Körper vorkommen, zum Beispiel in den Immun- zellen. Immunzellen beschützen uns vor Infektionen, Krebs und degenerativen Erkrankungen. Das bedeutet mit anderen Worten, dass die Immunzellen unseren inneren Dialog ständig registrieren. Wir können keinen Gedanken, kein Gefühl, keine Emotion haben, ohne dass die Immunzelle mit Hilfe der spezifischen Rezep- toren davon weiss. Diese Erkenntnis erhärtet die be- reits ältere Annahme, dass die Immunzellen eines Menschen, der über eine sehr lange Zeit einen unver- hältnismässig schweren Kummer zu tragen hat, auch ´kummervoll` sind und dadurch anfälliger für Krebs, degenerative Erkrankungen usw. Diese Immunzellen führen den gleichen inneren Dialog wie die Hirnzellen, nämlich: ´Lasst mich in Ruhe; ich will nicht gestört werden` und unternehmen nichts gegen Infektionen oder Krebs. In den Immunzellen gibt es nicht nur die Rezeptoren für die Neuropeptide; sie sind auch in der Lage, die gleichen chemischen Substanzen zu produzie- ren wie das denkende Hirn. Diese aufsehenerregende Erkenntnis bedeutet, dass die Immunzellen denken können; ihre Gedanken sind zwar nicht linguistisch strukturiert und können sich deshalb nicht in einer klaren Sprache ausdrücken, trotzdem werden die selben chemischen Codes produziert, wie sie das Hirn her- stellt, wenn es denkt. Die Immunzelle ist also ein kleines bewusstes Wesen. Fragt man einen guten Neurobiologen nach dem Unterschied zwischen einer Immun- und einer Hirnzelle, so wird er ihn nicht nennen können, weil eine Immunzelle wie ein wandern- des Neuron aussieht und das Immunsystem wie ein wanderndes Nervensystem. Und in den letzten 10, 15 Jahren hat man herausgefunden, dass dies nicht nur für die Immunzellen zutrifft, sondern auch für andere Zellen. Die Magenzellen produzieren die gleichen chemischen Substanzen wie das denkende Hirn, die Darmzellen, die Dickdarmzellen ... Wenn wir also sagen: ´Mein Bauch sagt mir dieses oder jenes`, so ist das durchaus wörtlich zu nehmen, weil ja der Bauch die selben chemischen Substanzen erzeugt wie das den- kende Hirn. Der Bauch kennt noch keine Selbstzweifel: deshalb sind diese ´Bauchgefühle` vermutlich sogar reiner. Jetzt wissen wir also, dass wir einen denkenden Körper haben. Wo man auch hinschaut, findet man das gleiche Phänomen: Herzzellen, Nierenzellen, Haut- zellen produzieren die selbe chemische Substanz wie das Hirn. Wenn Sie sagen, ´Mein Herz ist schwer vor Kummer`, dann ist Ihr Herz buchstäblich mit traurigen chemischen Substanzen beladen; wenn Sie sagen, ´Ich könnte vor Freude platzen`, dann ist Ihre Haut voll mit sehr glücklichen antidepressiven Molekülen, genannt Imipramin. Der Gehalt an Interlucent und Interferon, beides Antikrebsmittel, steigt bei Freude und Heiter- keit – und nicht nur in der Haut und im Kreislauf. Auf der anderen Seite steigt bei Angst, Furcht und Zorn der Gehalt an chemischen Substanzen wie Cortison, Adre- nalin oder Noradrenalin, die das Immunsystem zer- stören. Unser Körper ist also buchstäblich eine An- sammlung von Ideen; er ist der physische Ausdruck eines Feldes, das mit sich selbst interagiert. Das Selbst macht Interpretationen für die Zellen, indem es diese chemischen Substanzen generiert, die überall und gleichzeitig im Körper auftreten. Sie breiten sich nicht etwa aufeinanderfolgend aus, sondern simultan im ganzen Körper. Wenn ich zum Beispiel den Wunsch habe, Wasser zu trinken, dann wird, sobald ich auf diesen Gedanken komme, von den Hirnzellen die Sub- stanz AT2 produziert, die mein Verhalten so beein- flusst, dass ich nach Wasser Ausschau halte. Gleich- zeitig produziert ein anderer Gehirnteil, der Hypotha- lamus, AT2 und löst damit die Ausschüttung des Hor- mons ADH aus, das bewirkt, dass der Körper Wasser zurückhält. Gleichzeitig produzieren meine Nierenzellen AT2 und halten Wasser zurück. Meine Herzzellen, meine Hautzellen produzieren es; mit anderen Worten, sobald ich die Idee habe, ´ich brauche Wasser`, so breitet sich diese Idee überall und gleichzeitig in meinem ganzen Körper aus, sie ist allgegenwärtig, allmächtig, allwissend. Während eines einzigen Augen- aufschlags laufen sechs Trillionen Reaktionen ab, die alle aufeinander abgestimmt sind. Dieses Feld ist nicht lokalisierbar, da das, was wir Geist nennen, allgegen- wärtig und in allen Zellen gleichzeitig vorhanden ist. Wenn Sie z.B. Ruhe erfahren, dann darum, weil Ihr Körper Valium produziert. Dieses Valium, ein präziser Immuno-Modulator, der in allen Körperzellen gleich- zeitig produziert wird, macht Sie im Unterschied zu dem von Hoffmann-LaRoche verkauften Produkt nicht zu einem Zombie. Dieses Feld ist im Körper buchstäb- lich allgegenwärtig. Sie werden sich nun fragen, ob es denn auf den Körper beschränkt ist. Die Antwort lautet: Nein, es ist nicht auf den Körper beschränkt, es dehnt sich darüber hinaus, es kann nirgendwo isoliert werden, nicht im Hirn und auch nicht im Körper. Es dehnt sich unendlich ausserhalb des Körpers aus; jenseits der Grenzen von Zeit und Raum. Nach jahrelangem Forschen haben Wissenschaftler im Menschen eine Gruppe von Hormonen nachgewiesen, die sogenannten Pheromone (Duft-, Informations- und Lockstoffe). Vielleicht haben Sie schon von diesen Stoffen gehört; sie sind die genaue chemische Ent- sprechung unserer Emotionen, nur dass sie nicht auf den Körper beschränkt sind, sondern sich darüber hin- aus ausdehnen. Es wurde bereits vor dieser Entdeckung mit Pheromonen experimentiert, vor allem an Tieren und Pflanzen. Dabei wurde zum Beispiel folgendes be- obachtet: Geht man in einen Wald und infiziert einen Baum mit Zigeunermotten, wird der Baum sofort Infor- mationsstoffe in die Atmosphäre freisetzen, und in ein paar Sekunden wird der ganze Wald wissen, dass da eine Zigeunermotten-Infektion droht und seine Alarm- bereitschaft erhöhen. Auf diese Weise teilt ein Baum seine Wahrnehmung oder sein Wissen anderen Bäumen mit. Schauen Sie sich das geordnete Benehmen von Ameisen oder Bienenvölkern an, sie steuern es mit den Pheromon-Botenmolekülen. Termiten bauen im Dunkeln perfekte Termitenhügel, oft mit architektonisch perfek- ten Bogen. Auch sie kommunizieren mittels Pheromo- nen. In dieses Gebiet fällt auch das besonders grausa- me Experiment, das Stanford-Wissenschaftler mit Mäu- sen durchführten. Sie verabreichten ihnen Elektro- schocks und entfernten sie nach einer Weile aus dem Labor. Dann brachten sie neue Mäuse hinein, die sofort in Panik gerieten und Cortison und Adrenalin produzier- ten. Sie hatten nämlich die Angst-Pheromone eingeat- met, welche die Mäuse während der Elektroschocks abgesondert hatten. Alle Tierarten, einschliesslich der Menschen, scheiden Duftstoffe aus. Diese Pheromone sind tatsächlich das genaue Ebenbild unserer Emotionen, Gefühle und Ge- danken. Als ich in diesen Raum kam und die gespannte Atmosphäre spürte, war Ihre Botschaft an mich nicht metaphorisch, sondern ausgesprochen direkt, denn im Raum waren Unruhe- und Angstpheromone. Wenn Sie sagen: ´Ich ging in dieses Heiligtum und spürte Friede, Liebe und Mitgefühl`, dann ist das wortwörtlich zu ver- stehen. Wenn Sie sage, ´Ich weiss nicht so recht, aber wenn ich diesen Kerl sehe, überläuft es mich kalt`, dann ist das eine wörtliche Aussage. Der Philosoph Emerson machten den Ausspruch: Wer Du bist, dröhnt so laut in meinen Ohren, dass ich nicht verstehe, was Du sagst. Jetzt kennen wir die physiologische Ursache dafür. Worauf ich hinaus will, ist, dass dank der For- schungsarbeit im Bereich Körper-Geist gezeigt werden konnte, dass der Geist nicht-lokal ist. Er ist nicht auf das Hirn begrenzt und nicht auf den Körper; er dehnt sich aus, er ist ein nicht-lokales, überall und jederzeit existierendes Informationsfeld im Raum-Zeit- Kontinuum. Dieses Feld kann an unterschiedlichen Stellen unterschiedlich erkenntnisfähig sein; an be- stimmten Stellen kann das Bewusstsein sehr umfas- send sein: totale Selbst-Erkenntnis. An anderen Stellen sind dem Bewusstsein Grenzen gesetzt, aber trotzdem ist dieses ganze Universum ein Bewusstseins- und Erkenntnisfeld. Auch das hat Bewusstheit: Wenn man ein Elektron aus seiner Schale springen lässt, wird es vermutlich in diese Schale zurückspringen. Das bedeu- tet, dass eine limitierte Erkenntnisfähigkeit vorhanden ist, nämlich die Eins-zu-Eins Stimulusreaktion. Je wei- ter Sie in der Evolutionshierarchie von Leben zu Leben emporklettern, desto vielfältiger werden die Reaktionen auf den gleichen Stimulus; hinauf zur Tierwelt, weiter zum menschlichen Nervensystem und endlich zum selbsterkennenden menschlichen Nervensystem, durch das sich das Universum seiner selbst bewusst wird. Man könnte auch sagen, dass das Universum durch das erleuchtete menschliche Nervensystem seiner selbst bewusst wird. Aber das gesamte Universum ist dieses Feld geistiger Wachheit, das an unterschiedlichen Stellen unterschiedlich intensiv erkenntnisfähig ist. Bewusstsein kreiert auf diese Weise nicht nur unseren menschlichen Körper, sonder auch den kosmischen Kör- per, den wir ´Umwelt` nennen. Nur durch das Artefakt unserer sensorischen Wahrnehmung erleben wir uns getrennt vom kosmischen Körper. Ich habe also einen persönlichen Körper und einen kosmischen Körper, die beide von entscheidender Bedeutung für mein Über- leben sind. Das ist also das neue, wissenschaftlich fundierte Para- digma. Es ist auch die Grundlage von Ayurveda, der heutzutage wieder hochaktuell ist. Er sagt folgendes aus: Wie das Atom, so ist auch das Universum; wie der Mikrokosmos, so ist auch der Makrokosmos; wie der menschliche Körper, so ist auch der Kosmische Körper, wie der menschliche Geist, so ist auch der Kosmische Geist. Wenn sich die Wissenschaftler manchmal vor diesem dummen Kosmischen Geist fürchten, dann beruhigen wir sie, indem wir sagen, dass wir gar keinen Kosmi- schen Geist brauchen, sondern dass es sich um ein Nicht-lokales Informationsfeld mit auf sich selbst Bezug nehmenden kybernetischen Feedbackschlaufen handelt. Diese Antwort befriedigt die meisten Wissen- schaftler. Schauen wir also, wie wichtig das Gesagte für uns Lebewesen ist. Bedeutet es den Unterschied zwischen Gesundheit und Krankheit, zwischen Überleben und Tod? Lassen Sie mich über ein paar Experimente be- richten, von denen ich denke, dass sie Sie faszinieren werden: Vor ein paar Jahren führte ein Wissenschaftler namens Herbert Specter am National Institute of Health ein Experiment durch, bei dem er einigen Mäu- sen die chemische Substanz Poly-A-c injizierte, die das Immunsystem stärkt; gleichzeitig liess er sie Kampfer riechen. Nach einigen Malen stimulierten die Mäuse ihr Immunsystem automatisch, wenn sie Kampfer rochen. Er nahm eine zweite Gruppe von Mäusen, injizierte ihnen die chemische Substanz Cyclophosphamid, die das Immunsystem zerstört, und liess sie gleichzeitig Kampfer riechen. Nach einigen Malen zerstörten die Mäuse ihr Immunsystem automatisch, wenn sie Kam- pfer rochen. Wir haben also zwei Gruppen Mäuse: Die eine riecht Kampfer und stimuliert das Immunsystem, die andere riecht Kampfer und zerstört das Immun- system. Wenn man der einen Gruppe ein karzinogen verabreicht, erkrankt sie innerhalb ein paar Wochen an Krebs und stirbt daran; wenn man sie mit Pneumokok- ken infiziert, so stirbt sie nach ein paar Wochen an einer Lungenentzündung. Die andere Gruppe erkrankt nicht. Was macht also bei diesen Mäusen den entschei- denden Unterschied zwischen Überleben und Tod aus? Es ist die Interpretation der Erinnerung an den Geruch von Kampfer. Noch einmal: Der entscheidende Unter- schied liegt in der Interpretation der Erinnerung and den Geruch von Kampfer. Ist dieses Forschungsergebnis für uns Menschen rele- vant? Es ist sogar sehr relevant, weil wir uns gleich diesen Mäusen meistens wie Pavlow´sche Hunde ver- halten, die beim Bimmeln einer Glocke anfangen zu geifern. Wir sind bestimmten Erinnerungen ausgelie- fert, verknüpfen diese mit gewissen Stimuli und rufen die selben Reaktionen immer und immer wieder hervor. Wir werden die Opfer unserer Erinnerungen, und die Tragödie dabei ist, dass mein Quälgeist von heute mein Überbleibsel von gestern ist. Wir haben schätzungsweise 60.000 Gedanken täglich. Das ist nicht weiter überraschend; was uns aber ein wenig beunruhigen könnte, ist die Tatsache, dass 95% der Gedanken, die wir heute haben, identisch sind mit denen von gestern. Wir werden also buchstäblich zu Bündeln konditionier- ter Reflexe, die ständig auf irgendwelche Leute und Umstände mit voraussehbaren biochemischen Reaktio- nen und Verhaltensmustern reagieren. Wenn wir uns dieser Tatsache bewusst werden, dass sich unser Körper täglich so sehr verändert, jährlich so oft erneuert, alle Atome in uns, weshalb leiden wir dann immer noch unter Arthritis, wieso ist der Krebs immer noch da, warum die Arterie immer noch blockiert? Die Antwort auf diese Frage ist, dass die Quantenströme und die intelligenten Muster, die diese physikalischen Antworten generieren, sich nicht ändern. Wenn Sie wirklich Ihren Krebs loswerden wollen, dann müssen Sie den ´Krebsgeist` austreiben. Der Krebs- geist ist nichts anderes als das Zellgedächtnis, ein Quantenfluss auf zellulärer Ebene. Sie müssen auf diese tiefe Ebene gehen, den ganzen Prozess beobach- ten und dann die intelligenten Muster umstrukturieren, die uns unsere physische Erscheinung geben. Wenn Sie wissen, wie es geht, dann können Sie nicht nur Krank- heiten loswerden, sondern Sie können Ihren Körper neu strukturieren (eigentlich tun Sie dies unbewusst ja so- wieso die ganze Zeit). Stellen wir uns einmal ein Back- steinhaus vor, und dass wir jeden Backstein einmal jährlich ersetzen können. Da wir nun in der Vorstellung gefangen sind, das Haus in dieser Form sei das Ein- zige, was wir hervorbringen können, werden wir immer und immer wieder das gleiche Haus erschaffen. So re- strukturieren wir zum Beispiel durch die immer gleichen Intelligenzmuster die gleichen Muster einer biochemi- schen Herzerkrankung. In unsrer Kultur stehen Herzer- krankungen als Todesursache an erster Stelle, und es scheint, zumindest deutete dieses Experiment darauf hin, dass einfache Dinge wie Streicheln, Berühren, Liebkosen, Küssen und Sprechen den entscheidenden Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen kön- nen. Folgendes Experiment wurde kürzlich von der Universität Miami im Journal of Pediatrics of Florida veröffentlicht. Dabei wurden Neugeborene in zwei Gruppen unterteilt. Die eine Gruppe wurde in Kinder- bettchen gehalten, die mit Öffnungen versehen waren, durch die ein Forscher das Baby dreimal täglich wäh- rend jeweils sechs Minuten streicheln konnte. Mann nannte das natürlich nicht streicheln, sondern Kinesthetic-Tactile Petting-Stimulation, was frei übersetzt Streicheleinheiten verabreichen heisst, um ja das Wort ´Liebe` nicht zu verwenden. Jedenfalls nah- men diejenigen Säuglinge, die dreimal täglich während fünf bis sechs Minuten Streicheleinheiten erhielten, bei gleicher Ernährung täglich 40 – 50% mehr an Gewicht zu als die anderen. Daraus folgerten die Forscher, dass es sich bei der Kinesthetisch-Tactilen-Petting-stimula- tion um eine kosteneffektive Methode handle, da man damit pro Behandlung dreitausend Dollars sparen kann und die Kinder viel schneller aus der Behandlung ent- lassen werden können. Es gäbe unzählige weitere ähn- liche Beispiele. Ich werde es bei diesem bewenden lassen. Vor nicht allzu langer Zeit, vor ein paar Jahren erst, hat das Gesundheits- und Fürsorgedepartment des Staates Massachusets eine Studie durchgeführt, die sich wieder einmal mit den Risikofaktoren für Herzerkrankungen befasste. Man kann sich natürlich fragen, weshalb eine weitere Studie zu diesem Thema für nötig erachtet wurde. Die Risikofaktoren sind ja längst bekannt: erhöhte Cholesterinwerte, Bluthochdruck, Diabetes usw. Der Grund dafür war, dass aus Statistiken hervor- gegangen war, dass die Mehrzahl der Personen, die ihren ersten Herzinfarkt zwischen dem vierzigsten und fünfzigsten Lebensjahr erleiden, keinen dieser Risiko- faktoren haben. Was ergab nun diese neue Studie? Man fand heraus, dass der Risikofaktor Nummer eins für Herzerkrankungen Unzufriedenheit bei der Arbeit ist; wenn Menschen also ihre Arbeit nicht mögen. Risikofaktor Nummer zwei ist die innere Unzufrieden- heit. So ging man auf die Strasse und stellte den Leu- ten zwei Fragen. Erstens: Magst Du Deinen Job? (In Indien würden wir sagen, bist Du im Dharma?) und zweitens: Bist Du glücklich? Und wenn ein Mensch aufrichtig und ehrlich beide mit ´Ja` beantworten kann, ist er vermutlich nicht gefährdet. Eine der erstaunlich- sten Statistiken dieser Studie sagt aus, dass in der Westlichen Welt an einem bestimmten Wochentag mehr Menschen sterben als an allen anderen Tagen. Können Sie sich vorstellen, an welchem? Jawohl, am Montag. Und um wie viel Uhr? Genau! Am Montag- morgen zwischen acht und neun Uhr sterben in unserer Zivilisation mehr Menschen an einem Herzinfarkt als zu jedem anderen Zeitpunkt. Das ist erstaunlich, verblüf- fend, aussergewöhnlich, einzigartig – eine Leistung, die nur die menschliche Spezies vollbringen kann, denn vermutlich kennt kein anderes Tier den Unterschied zwischen Montag und Dienstag. Und was macht den Unterschied? Eine Idee, ein Begriff, eine Interpretation! Ich hoffe, es ist für alle ersichtlich, dass der Körper aus Ideen besteht und auch das Universum ein Ideenfeld oder Ideenpool ist. Die Frage ist nun: Wer hat diese Ideen? WER oder WAS hat diese Ideen? Wo ist dieses EINE, das diese Ideen hat? Wenn Sie es im Hirn, im Körper suchen würden, wo würden Sie es finden? Walter Pennfield ist ein kanadischer Wissenschaftler, Neurologe und Nobelpreisträger. Er entfernte operativ Gehirntumore und andere Dinge, und wenn er das Gehirn geöffnet hatte, machte er eine kleine Untersu- chung, indem er bestimmte Bereiche des Gehirns elek- trisch stimulierte um herauszufinden, wo sich der Kon- trollpunkt im Hirn befindet. In einem seiner berühmte- sten Experimente stimulierte er einen bestimmten Bereich des motorischen Cortex, als sich der Arm des Patienten plötzlich nach oben zu bewegen begann. Er sagte zum Patienten: ´Was ist los?` und der Patient antwortete: ´Mein Arm bewegt sich`. Er fragte den Patienten: ´Bewegen Sie ihren Arm?` und der Patient antwortete: ´Nein, er bewegt sich`. Da sagte er: ´OK, bewegen Sie jetzt Ihren Arm in die andere Richtung` und der Patient bewegte seinen Arm sofort in die an- dere Richtung. Ganz gleich, was Walter Pennfield auch unternahm, um den Befehlshaber zu lokalisieren, es gelang ihm nicht. Den Ort, wo der Befehl ausgeführt wird, zu finden, ist einfach, das geschieht im motori- schen Cortex. Jedoch jenen Ort, der den Befehl gibt, im Hirn zu finden, ist unmöglich. Man kann die Stelle loka- lisieren, wo der Befehl ausgeführt wird, aber der Befehlsgeber kann nicht gefunden werden; er ist nicht lokalisierbar. Er ist zur gleichen Zeit überall und nirgendwo. Er ist der Denker hinter dem Gedanken. Er ist das Selbst, das mit sich selbst interagiert und Ideen generiert. Aber dieses Selbst befindet sich weder im Körper noch im Hirn. Es ist nämlich gleichzeitig überall im Körper, überall im Hirn und gleichzeitig nir- gendwo. Es ist gleichzeitig überall und nirgendwo – alles zur selben Zeit. Und diese Kraft, die gleichzeitig überall und nirgendwo zur selben Zeit ist, dieses Selbst gehört nicht in den Bereich der Gedanken. Dieses Selbst liegt in der Lücke zwischen unseren Gedanken. Und es ist dieses Selbst, das Raum, Zeit, Materie und Energie kreiert. Wir denken, dass es dort draussen eine ewige Zeit gibt; aber jeder seriöse Wissenschaftler wird bestätigen, dass noch niemand die unabhängige Existenz der Zeit bewiesen hat. Seit 1913 hat nämlich kein respektabler Physiker mehr das Wort ´Zeit` in den Mund genommen. Der Begriff, der gebraucht wird, ist Raum-Zeit-Kontinuum. Zeit, wie wir sie erleben, ist ein weiteres Artefakt unserer Sinneserfahrung. Es ist die Art und Weise, wie wir unsere Sinneserfahrung inter- pretieren. Wir metabolisieren Zeit genau so, wie wir jede andere Erfahrung umwandeln. Ich gebe dazu ein paar Beispiele: Vor ungefähr einem Jahr traf ich auf dem Flug von Boston nach London einen alten Freund. Wir hatten eine gute Zeit zusammen. Die Zeit verging wie im Fluge. Man sagte uns, dass der Flug sechs Stunden dauerte, aber für uns verging die Zeit im Nu. Wir ver- gassen zu essen, auf die Toilette zu gehen und zu schlafen. Bei unserer Ankunft hatten wir nicht einmal einen Jetlag (Ermüdungserscheinungen vom Flug). All diese fixen biologischen Kreisläufe wie Essen, Schlafen, Wachen, Verdauen und Metabolisieren wurden aufgrund unserer individuellen Wahrnehmung, dass die Zeit wie im Flug verging oder dass wir eine schöne Zeit zusam- men hatten, umstrukturiert. Bestimmt kennen auch Sie Leute, die ständig sagen ´Ich habe keine Zeit, mir läuft die Zeit davon`, als ob Zeit eine physische Ware wäre, die sie in der Tasche mitnehmen können und die ihnen ständig davonläuft, weil sie ein Loch in der Tasche haben. Sie schauen auf die selbe Uhr wie Sie und ich, aber ihre Uhren gehen viel schneller. Es gibt so viele Termine... usw.usw. Wenn man solche Leute untersucht, sieht man, dass ihre biologische Uhr schneller läuft. Ihr Puls geht schneller, sie haben mehr Arrhythmien pro Minute, ihre Blutplättchen sind nervös, ihr Hormonspiegel (Insulin, Adrenalin, Cortison) ist hoch, und manchmal fallen sie plötzlich wegen eines frühzeitigen Herzversagens tot um, und dann ist ihre Zeit abgelaufen, und sie haben keine Zeit mehr. Diese Menschen setzen das innere Erlebnis von ´Ich habe keine Zeit, mir läuft die Zeit davon` in eine physische Tatsache um. Jemand, der scheinbar alle Zeit der Welt hat, ist biologisch kom- plett anders. Und natürlich kennen Sie den Ausdruck ´Die Schönheit des Berges war atemberaubend – die Zeit stand still`. Der Ausdruck ´Die Schönheit des Berges war atemberaubend` ist höchst interessant. Weshalb? Wenn die Zeit still steht, dann steht der Atem still, und die Gedanken kommen zum Stillstand. Und wenn die Gedanken zum Stillstand kommen und das Bewusstsein absolut still und ruhig wird, dann er- leben wir Zeitlosigkeit. Die Zeit ist nämlich nichts anderes als die Bewegung von Gedanken. Zeit ist dasselbe wie jede andere Stimmung, Träumerei, Phan- tasie oder jede andere Bewusstseinsschwankung. Unser Bewusstsein ersinnt Zeit, gibt sie ans Hirn wei- ter, und wir metabolisieren sie in den Körper, wo sie sich als Altern manifestiert. Vor einigen Jahren las ich einen Bericht über eine Gruppe von ungefähr sieben deutschen Bergwerkarbeitern, die in einer Mine ver- schüttet wurden. Nur einer von ihnen hatte eine Uhr. Um seine Kameraden nicht allzu sehr zu beunruhigen, teilte er ihnen alle zwei Stunden mit, eine Stunde sei vergangen. Nach einer Woche wurden sie gerettet, alle lebend, bis auf denjenigen mit der Uhr. Er war zwar in der Lage gewesen, das kollektive subjektive Zeitem- pfinden zu ändern, sich selbst konnte er jedoch nicht täuschen. Er hatte ganze Zeit nur die Uhr im Kopf. Sie sehen – Zeit ist bloss ein Konzept und nicht die Reali- tät. Im Vorwort des Bestsellers Eine kurze Geschichte der Zeit von Stephen Hawking macht Karl Seger die folgende Aussage: Stephen Hawking hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Geist Gottes zu verstehen und ist zum Schluss gekommen, dass wir in einem Univer- sum ohne Anfang, ohne Ende, ohne Zeitbegrenzung und ohne räumliche Begrenzung leben. Wenn Sie versuchen, das zu begreifen, sich das vorzu- stellen, werden Sie merken, dass es unmöglich ist, weil man etwas, was nie begonnen hat, weder begreifen noch visualisieren kann. Nehmen wir einmal an, dass ein Anfang existiert, und sofort taucht die Frage auf, was denn vor dem Anfang war. Wenn wir annehmen, dass es ein Ende gibt, müssen wir uns fragen, was denn nach dem Ende sein wird. Wir können auch davon ausgehen, dass das Universum irgendwo aufhört, dann müssen wir uns sofort die Frage stellen, was nach die- ser Grenze kommt. Quantenphysik ist nicht nur sonder- barer als wir denken, sie ist sonderbarer, als wir den- ken können! Unsere linguistisch strukturierte, soge- nannte rationale und logische Denkweise ist ein Denk- system, das auf der sensorischen Wahrnehmung des Universums beruht. Und diese sensorische Wahrneh- mung ist inkorrekt. In den Klauen dieser Art von Ratio- nalität gefangen zu sein, ist das schlimmste Schicksal, das einem menschlichen Wesen widerfahren kann. Was Stephen Hawking beschreibt, ist die Natur des Seins. Sein kennt keinen zeitlichen Anfang und kein zeitliches Ende, es ist nirgendwo und überall. Es drückt sich durch unseren Geist, unseren Körper und unsere Erfahrungen im Leben aus, aber man kann es mit den Sinnen nicht berühren. Man kann es jenseits der Gedanken erha- schen. Es gehört aber nicht zur Welt der Gedanken, sonder ist in der Lücke zwischen unseren Gedanken, der Stille zwischen unseren Gedanken. Es gibt zu diesem Thema einen wunderbaren Ausspruch von Rumi, dem grossen Mystiker aus dem Mittleren Osten. Er sagt: Jenseits der Idee von Gut und Böse liegt eine Wirklichkeit – dort werde ich Dich treffen. Rumi spricht also buchstäblich von diesem EINEN Feld jenseits der Gedanken. Es befindet sich in der Lücke zwischen unseren Gedanken, und manche Menschen gelangen zum Beispiel während der Meditation dorthin. Es gibt auch andere Methoden, bei denen eine einfache Verschiebung der Aufmerksamkeit ein Erleben der Einheit von Beobachter und Beobachtetem ermöglicht. Wenn wir nämlich diese Einheit zwischen Beobachter und Beobachtetem und den Prozess des Beobachtens erfahren, erleben wir, dass sie in Wirklichkeit ein ein- ziges ist. Normalerweise ist das unmöglich, weil unsere Wahrnehmung durch Erinnerungen, Interpretationen, Klassifizierungen, Beschreibungen, Definitionen, Ana- lysen, Evaluationen und Werturteile getrübt ist. Wir können nicht durch ´Neugeborenenaugen` sehen. In den Shiva-sutras, einer der ältesten Schriften der Welt, finden wir den Ausspruch: Schau die Welt mit frischen Augen an, schau einen gewöhnlichen Gegenstand an, als ob Du ihn zum ersten Mal sehen würdest. Wenn wir ein Objekt wie zum ersten Mal anschauen würden, so könnten wir sehen, dass eigentlich der Beobachter beobachtet wird, dass der, der schaut, eigentlich der ist, welcher angeschaut wird. Manchmal machen Leute diese Erfahrung sogar zufällig. Vor einigen Jahren hatte ich einen Patienten, der auf einem Nachbarhaus die Antenne reparierte. Dabei hob er ein Stück Kabel auf, das er für nicht geladen hielt, durch das aber 12000 Volt flossen. Er starb auf der Stelle. Und wie stirbt man, wenn 12000 Volt durch das Herz fliessen? Ein Phänomen, genannt ´ventrikuläre Fibrillation`, wird ausgelöst. Das Herz fibrilliert. Er fiel also vom Dach; aber wie es das Schicksal wollte, fiel er auf seine Brust, genau in dem Winkel, genau auf die Stelle, genau mit der Wucht, die es brauchte, um sein Herz zu defibrillieren. Eine ganz aussergewöhnliche Geschichte, so als ob Gott ihn gerufen und dann plötz- lich seine Meinung geändert hätte. Das Ganze dauerte nur ein paar Sekunden. Der Mann wurde vom Unfallort ins Spital transportiert, und er sagte: `Mein Geist ging immer wieder zu dieser Lücke zurück.` Er nennt diesen kleinen Vorfall, dieses kleine Zeitintervall, die Lücke. Wir fragten: ´Was war in dieser Lücke?` und er ant- wortete: ´Dort war reine, grenzenlose Freude. Es war reine Glückseligkeit.` Wir sagten: ´Sie waren es sich bewusst?` Er sagte: ´Oh ja, ja, ich war es mir be- wusst.` Wir fragten: ´Wessen waren Sie sich be- wusst?` Er sagte: ´Ich war mir bewusst, dass ich be- wusst war.` Wir fragten: ´Können Sie das etwas spezi- fischer erklären?` Er antwortete: Ja, es war reines Gewahrsein. Das einzige, was ich sagen konnte, war: ICH BIN. Ich bin nicht dies, ich bin nicht jenes, ein- fach ICH BIN. Es war die Erfahrung meiner eigenen Unsterblichkeit, die Erfahrung von Ewigkeit. Es war die Erfahrung von Glückseligkeit, von reiner Freude. Ich ging dermassen darin auf, dass ich realisierte, dass alles andere nur ein Konzept ist. Und ich wurde ein für alle Mal, total und gänzlich dieses Ding los, das die Menschen Angst nennen. Das erstaunliche an der Geschichte des Mannes war, dass der Oberschenkel dort, wo der elektrische Strom aus seinem Bein ausgetreten war, total verbrannt war. Sein Oberschenkelknochen lag frei, alles was man sehen konnte, waren zerfetzte Blutgefässe und Kno- chen. Im Spital dachte man, dass nicht nur sein Körper, sondern auch sein Hirn durchgebrannt sei. Er weigerte sich nämlich, sein Bein amputieren lassen, was die einzig angemessene Massnahme bei dieser Art von Verletzung gewesen wäre. Aber er sagte, dass er jetzt jederzeit in die Lücke gehen könne und zwar durch einen einfachen Dreh der Aufmerksamkeit. Er würde seine Aufmerksamkeit auf die Lücke richten und in sie hineingleiten. Dort würde er wieder diese reine Freude erleben und von dort aus seine Aufmerksamkeit auf das Bein richten, wo er anstatt des grauenhaften Schmer- zes ein angenehmes Kitzeln wahrnähme. Und so ist ihm im Laufe zweier Jahre ein neues Bein gewachsen. Weshalb? Weil er an den selben Ort ging, von dem aus die Natur alles kreiert. Dieser EINE Ort ist in der Lücke zwischen unseren Gedanken. Es ist der nichtlokalisierte Geist, aus dem die Natur alles gebiert. Die Natur geht zu diesem Ort, um eine Galaxie, einen Regenwald oder einen neuen Gedanken zu kreieren. Mit diesem Wissen können wir jetzt die eigentliche Frage stellen: Wer sind wir? Sind wir lediglich ein Ego, eingesperrt in einen Beutel aus Haut und Knochen, oder ist da noch etwas Beständigeres und Umfassen- deres? Der Rishi, der Seher, sagt: Durch das Artefakt der sensorischen Interpretation habt Ihr Euch selber begrenzt, Euch buchstäblich auf Euren Körper be- schränkt. Ihr habt Euch auf das Volumen eines Körpers und die Zeitspanne eines Lebens begrenzt und Euch Beschränkungen auferlegt, die völlig konzeptuell sind. Ihr habt Probleme kreiert wie Geburt und Tod, Freude und Schmerz, Richtig und Falsch etc. Will man diese Beschränkungen hinter sich lassen, muss man sich er- fahren, wie man wirklich ist. Und dann realisiert man, dass man nicht im Geist ist, sondern der Geist in uns ist. Dass wir nicht im Körper sind, sondern der Körper in uns ist. Dass wir nicht in dieser Welt sind, son- dern die Welt in uns ist. Körper, Geist und Welt pas- sieren uns, weil wir uns zufälligerweise dafür inter- essieren. Ein Schüler fragte einmal seinen Meister: ´Leben wir in der gleichen Welt? Du scheinst in einer ganz anderen Welt zu leben.` Der Meister antwortete:Ja, wir leben in der genau gleichen Welt. Der einzige Unterschied ist, dass Du Dich in der Welt siehst und ich die ganze Welt in mir sehe. Diesen Teil in uns zufinden, bedeutet, das Feld selber zu finden. Und das Feld ist reine Potentialität. Das Feld ist kein Kontinuum oder ein Modell von Raum-Zeit- Ereignissen; das Feld ist reine Potentialität. Es ist das Kontinuum aller möglichen Energie- und Informations- stadien, die sich später als Raum-Zeit-Ereignisse mani- festieren. Und dieses Feld, ich möchte das noch einmal betonen, ist in der Lücke zwischen unseren Gedanken. Es ist in der Lücke der Stille, die nicht lokalisierbar ist. Wenn ich mit Euch spreche, befindet sich zwischen jedem Wort und jedem Gedanken eine Lücke. Ich könnte zum Beispiel sagen: ´Ich werde jetzt diesen Raum verlassen.` Oder ich könnte sagen: ´Ich werde meine Schuhe ausziehen.` Oder: ´Ich werde Wasser trinken.` Zwischen dem ´werde` und dem nächsten Wort gibt es unendlich viele Möglichkeiten. Unendliche Möglichkeiten zwischen jedem einzelnen Wort. Stellen Sie sich vor: unbeschränkte Möglichkeiten! Aus diesem Grund ist es ein nicht lokales Feld reiner Potentialität. Das Feld aller Möglichkeiten, das Kontinuum aller mög- lichen Raum-Zeit-Ereignisse. Hier noch ein weiteres Beispiel dafür, was der Zugang zu dieser Lücke bewirken kann. Die Geschichte ist einem meiner Freunde, einem englischen Anthropolo- gen, zugestossen. Er arbeitete an einem Buch über Wale und war auf der Suche nach einer bestimmten Walart auf die Indonesischen Inseln gereist, um sie dort zu fotografieren. Nach drei oder vier Wochen erfolgloser Suche erzählte er einmal einem Dorfälte- sten, was er suchte. Der Dorfälteste sagte: ´Kein Problem, wir haben hier ein zwölfjähriges Mädchen, das dir den Wal beschaffen kann.` Am nächsten Tag setzte er sich also mit dem Mädchen an den Strand, und es schloss seine Augen. Nach etwa zwanzig Minuten sah der Anthropologe mit Herzklopfen den Wal seiner Wahl am Horizont auftauchen. Und dann, so erzählte er mir, raste sein Herz, denn der Wal kam näher und näher und strandete schliesslich zu Füssen des Mädchens. Sie mussten die Dorfbewohner holen, um den Wal wieder ins Meer zurückzubefördern. Mein Freund suchte das Mädchen und fragte es: ´Was hast Du gemacht? Wie hast Du das gemacht?` Es ant- wortete: Oh, es war wirklich ganz einfach. Ich ging an den Ort, wo wir alle die gleiche Sprache sprechen und bat den Wal zu kommen. Was ist das für ein Ort, an dem wir alle die selbe Sprache sprechen? Es ist der Raum der Stille; unaus- sprechlich, erhaben, noch viel abstrakter; aber in Wirk- lichkeit sind wir dieses unaussprechliche, erhabene, fühlende Wesen. Und die sogenannte ´materielle Realität` ist nur ein kleines Fragment dieses gewalti- gen, erhabenen, unaussprechlichen, abstrakten, fühlenden Wesens. Die Geschichte des Anthropologen geht noch weiter: Am nächsten Tag ging er mit dem Mädchen fischen. Sie nahmen ein Boot, fuhren hinaus, und alle paar Minuten steckte das Mädchen den Kopf ins Wasser und sagte: ´Fahren wir zehn Meilen in diese Richtung` oder ´fahren wir dorthin`, und so fanden sie alle Fische, die sie suchten. Letztendlich konnte mein Freund nicht anders, er musste es ebenfalls probieren. Er steckte also seinen Kopf ins Wasser, bis er fast erstickte, tauchte wieder auf und sagte: ´Ich habe nichts gehört.` Und das Mädchen, dieses kleine, zwölf Jahre alte Mädchen erwiderte: Eben das ist der Trick, die Stille zu hören. In der Stille ist der Raum aller Möglichkeiten. Ich möchte meinen Vortrag an dieser Stelle mit einem kleinen Zitat von Kafka schliessen. Kafka war ja im allgemeinen ein sehr deprimierender Schriftsteller, aber einmal brachte er eine brillante Beschreibung des Weges zur Erleuchtung zu Papier: Du brauchst Dein Zimmer nicht zu verlassen, bleib einfach an Deinem Tisch sitzen und horche. Du brauchst nicht einmal zu horchen, warte einfach. Du brauchst nicht einmal zu warten, werde einfach still – und die Welt wird sich Dir offenbaren; sie hat gar keine andere Wahl. Besten Dank!
Khalil Gibran Der Prophet
Im Hintergrund ein mit allen Mächten des Universums ausgestatteter - angeblich menschlicher Staatsmoloch - der mit verlogenen - sozialistischen Parolen das Volk schröpft - aussaugt und "christliche Gebetsmühlen" miteinbezieht um hinterhältig die Superreichen zu schützen ...vor der "Bestie dem Volk"! - Ich denke die heiligen "A-sexuellen Beichtpriester" - sind gegen Wahrsager wie mich...also würden die "kapitalistischen Religionsseelenrettungssorgemutanten" - heutzutage Propheten wie "Jesus" - wegrationalisieren? ...ähm - wegbeten! - Vielleicht sogar Schlimmeres? - Hitler konnte seine Vernichtungskriege im weitgehenden Einvernehmen oder zumindest mit Duldung beider christlicher Konfessionen durchführen. Und genauso unterstützte der europäische Klerus - wie später der nordamerikanische - die kolonialistischen und imperialistischen Unternehmungen und Eroberungskriege seiner jeweiligen Regierungen. - Was diese Anklage mit Anarchie zu tun haben soll? - Darüber lohnt sich Nachzudenken!-
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Die Würde des Menschen steht unter Finanzierungsvorbehalt. — Roland Rottenfußer Nächstes Zitat »
Spirituelles & Anarchismus? Ich habe selten soviele Vorurteile in Diskussionen, erlebt wie bei den sogenannten freidenkerischen Anarchisten. - Das geht teilweise schon soweit, daß Anarchisten nur anarchistische Literatur & Zeitungen konsumieren & sonst nichts. Was für eine Freiheit das nun wieder sein soll? - Beim "Ottonormalokonservativen" - ist das Vorurteil noch extremer ausgeprägt. - Warum eigentlich?
"Der Terror von morgen" Niemand, der sich auf der weltzentrischen Ebene moralischen Bewußtseins befindet, würde diese Bombe frohgemut zum Einsatz bringen. Doch könnte jemand auf einer präkonventionellen, egozentrischen Bewußtsseinsebene - durchaus keine Skrupel haben, alles in Grund und Boden zu bomben, was ihm in den Weg kommt.
Wir könne Liebe und Mitgefühl nicht einfach per se empfehlen, denn sie entfalten sich aus dem Egozentrischen über das Ethnozentrische zum Weltzentrischen - und wollen wir etwa einen Anstieg der ethnozentrischen Liebe?
Ist sie nicht gerade die Ursache vieler unserer Probleme? - Die "Nazis" liebten ihre Familie, ihre Rasse, ihren erweiterten Stamm. Das ist der Grund, warum die meisten zentrierten Religionen Kriege verursacht und nicht verhindert haben. - Religionen haben nicht nur häufiger als jede andere Kraft im Verlauf der Geschichte Kriege verursacht, sie haben das auch noch im Namen heißer Liebe zu Gott und Vaterland getan. - Ihre Liebe war ethnozentrisch, sie wurde den Gläubigen und dem auserwählten Volk frei gewährt, brachte jedoch allen anderen im Namen eben jener Liebe und jenes Mitgefühls den Tod. Zweifellos sind die "Liebe und das Mitgefühl", die der Dalai Lama und andere führende Persönlichkeiten gegenwärtig fördern, postkonventionelle, weltzentrische, universale Liebe und universales Mitgefühl. Sie entsprechen jedoch einer Entwicklungsstufe, die zur Zeit weniger als 30 Prozent der Weltbevölkerung erreicht haben, während beinahe 100 Prozent der Weltbevölkerung bald Zugang zu global zerstörerischen Technologien haben wird! Selbst wenn wir durch ein "So sei es!" alle Kernwaffen von der Erde verbannen könnten, würde man damit doch nicht einer Generation von Physikern das Gehirn wegoperieren. Man könnte also den gesamten Prozeß des Rüstungswettlaufs von vorn beginnen. Wie aber verändert man die Seele von Menschen? - Man muß dahin gehen, wohin uns Gesetze nicht bringen können. - Das heißt, man muß zum Wachstum der Seele gehen, zum Wachstum von Weisheit und Bildung, von Bewußtsein, einem inneren Wachstum das mit dem Wachstum von Technologien Schritt halten kann. - Und es spielt einfach keine Rolle, daß dies eine unglaublich schwierige Aufgabe ist - die drohende Alternative läßt uns keine andere Wahl. Wie die Lösungen dieser Probleme auch aussehen mögen, die Diskussion muß ohne Frage auf eine integrale Ebene verlagert werden, weil wir sonst fundamentale Dimensionen der Krise aussparen, so daß die Situation sehr schnell außer Kontrolle geraten und uns auf eine Rutschbahn in den Tod führen könnte. "INTEGRAL" - dieses Wort bedeutet integrieren, zusammenführen, vereinigen, vernetzen, umfangen. - Es geht darum eine umfassende Sicht, eine Theorie von Allem zu finden, die der Kunst, Moral, Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Alltagsleben und Religion usw. - den ihnen jeweils zustehenden Raum läßt und nicht bloß versucht, alles auf ein jeweiliges Lieblingsstück aus der kosmischen Torte zu reduzieren. - Eine wahrhaft holistische oder integrale Sichtweise der Welt. Ken Wilber Integrale Medizin, integrale Psychologie, integrale Spiritualität, integrales Geschäftsleben, integrale Ökologoie, integrale Erziehung, integrale Kunst, integrale Politik, integrale Medien, integrale Diplomatie, integrales Recht, usw. "KEN WILBER" - (Ganzheitlich handeln - Eine integrale Vision für Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Spiritualität - arbor Verlag - ISBN: 3-924195-69-2) Würden wir die Erdbevölkerung auf ein Dorf von nur 100 Einwohnern schrumpfen lassen, dann würde das etwa folgendes Bild ergeben: Es würden dort leben: 57 Asiaten 21 Europäer 14 Nord- Südamerikaner 
8 Afrikaner 30 Weiße 70 Farbige 6 Menschen würden 59 Prozent des Reichtums der Welt besitzen, und alle 6 kämen aus den Vereinigten Staaten 80 würden in ärmlichen Behausungen leben 70 würden nicht lesen können 50 würden an Unterernährung leiden 1 würde eine akademische Bildung haben 1 würde einen Computer besitzen Ken Wilber Selbstorganisation ist eine, wenn nicht die Grundfunktion des Lebens. Leben entwickelt sich von unten nach oben. Leben entwickelt sich nicht alleine, sondern immer im System, im Zusammenhang mit sich selbst, mit gleichartigem und verschiedenem Leben, mit der Umwelt. Das Leben entwickelt nicht nur sich sondern auch seine Umwelt, die seine Lebensgrundlage ist. Die Entwicklung des Lebens, die Selbstorganisation, die Evolution ist nicht nur Wettbewerb und Ausmerze, Sieg des Stärkeren über den Schwächeren, den Versager. Wenn es so wäre, denn böte die Natur schon lange den gleichen öden tristen, einförmigen und mechanischen Anblick wie heute unsere "Zivilisation". Evolution ist vor allem Gemeinschaft im Unterschied, Sensibilität, vorsichtiges Versuchen und Erspüren, Kreativität und dauernde Verwandlung. Zeiten langer, scheinbarer Bewegungslosigkeit sind Vorbereitung auf ein (scheinbares?) Wunder, wenn sich das Leben plötzlich in neuer Gestalt zeigt und alles in einem neuen Licht erscheint. Wir staunen über die spontane Intelligenz der Schöpfung, denn nur sie schafft etwas wirklich neues. Lebensgrundlage ist auch die entwickelte Umwelt, die Kultur. Lebensgrundlage ist für Menschen unter anderem die Gemeinschaft, die Sprache, der Austausch, die Organisation und die Produktion, die Liebe und das Spiel, aber auch die Sicherheit, Gerechtigkeit und Verteidigung. Auch die Entwicklung des Lebens in der Kultur braucht die lebendige, selbstorganisierte Gemeinschaft mit den Grundlagen des Lebens. Sie braucht Zeit, Geduld, Gefühl, Abstand damit die spontane Intelligenz erwachen kann und etwas "Gutes" geschieht. "WEISE HANDELN IN DER WELT" „Ich wäre gerne auch weise. In den alten Büchern steht geschrieben, was weise ist: sich aus dem Streit der Welt heraushalten und die kurze Zeit ohne Furcht verbringen.“ Bert Brecht, von dem diese Zeilen stammen, hielt sich selbst nie aus dem Streit der Welt heraus – dazu schmerzte und erzürnte ihn das Unrecht in dieser viel zu sehr. War er deshalb nicht weise? Gilt das in alten Büchern Geschriebene noch in einer globalisierten Welt, in der das Leid ganzer Völker allgegenwärtig ist und das von Menschen gemachte Unrecht weltweit dramatische Auswirkungen zeigt? Können wir, die wir auf dem spirituellen Weg sind, uns angesichts dessen aus dem Streit der Welt heraushalten und die kurze Zeit auf Erden ohne Furcht verbringen?
Von Christa Spannbauer (erschienen in der Zeitschrift CONNECTION, Juli/August 2009. www.connection.de) Viele esoterische Strömungen suggerieren dies auch heute noch und stellen Sinnsuchenden inneren Frieden durch Rückzug aus der Welt und individuelle Heilssuche in Aussicht. Zugleich jedoch erachten es bedeutende spirituelle Lehrer/innen der Gegenwart als dringend notwendig, eine gesellschaftlich engagierte und aktive Spiritualität in die Welt zu bringen. Eine Spiritualität, die das im Innen Erfahrene im Außen manifestiert und sich aktiv den Herausforderungen der modernen Welt stellt. Eine Spiritualität, die auf einer unumstößlichen humanistisch-ethischen Grundhaltung basiert, ihre Kraft aus der Sanftmut und Friedfertigkeit des Herzens bezieht und sich im engagierten und unbeugsamen Handeln in der Welt beweist. Denn mehr denn je braucht unsere zerrissene Welt die Integrität und innere Stärke spirituell erfahrener Menschen genau da, wo Macht auf Ohnmacht stößt und Unrecht sich auf Kosten von Recht zu behaupten sucht. Mehr denn je benötigt sie die Friedfertigkeit und Besonnenheit weiser Menschen, um mitten im Streit der Welt nach neuen Wegen zu suchen, Konflikte gewaltfrei zu lösen und Unrecht in Recht zu überführen. Diese Bereitschaft, sich einzumischen, hat große Menschen wie Mahatma Gandhi, Martin Luther King und Nelson Mandela hervorgebracht, deren Zivilcourage und Humanität die Welt nachhaltig veränderte. Menschen wie sie könnten uns Vorbild und Wegweiser sein für unseren eigenen spirituellen Weg.
Dass der spirituelle Weg in die Weltverantwortung führt, dass Kontemplation und Aktion untrennbar zusammen gehören, hörte ich vor einigen Jahren erstmals überzeugend von dem Benediktiner Willigis Jäger in einem öffentlichen Vortrag ausgesprochen. Ich selbst hatte bis dahin argwöhnisch auf spirituelle Menschen geblickt, von denen ich annahm, dass sie sich nur ihrer eigenen Heilssuche widmen würden. Doch nun erlebte ich einen mutigen Mönch an der Kanzel einer katholischen Kirche, der sich öffentlich für das Unrecht entschuldigte, das Frauen seit Jahrhunderten seitens der Kirche erfahren haben. Die Zivilcourage des Benediktiners war die Initialzündung für meinen eigenen spirituellen Weg. Erstmals erhielt ich die Ahnung von einer Spiritualität, die sich inmitten der Welt vollzieht, sich nicht aus der Ungerechtigkeit der Welt heraushält, sie vielmehr beim Namen nennt und sich für ihre Beseitigung aktiv einsetzt. Schon bald darauf verhängte die römische Glaubenskongregation das Redeverbot über Willigis Jäger, und ich konnte miterleben, wie sich der Gemaßregelte diesem nicht beugte und dafür weit reichende persönliche Konsequenzen in Kauf nahm. Sein aufrechtes Handeln brachte ihm den Respekt vieler Menschen ein, denen freie Meinungsäußerung ein unveräußerliches Menschenrecht ist. In seiner Entscheidung gegen den Gehorsam berief sich Willigis Jäger auf das, worauf sich Mystiker immer schon berufen haben und wofür sie seitens der Kirche immer schon sanktioniert wurden: auf die Gültigkeit ihrer spirituellen Erfahrung. Und er machte das geltend, was Humanisten von jeher geltend machten, wenn sie ihren Gehorsam für die Mächtigen in Staat und Kirche aufkündigten: die Befolgung der Stimme ihres Gewissens. Obwohl dieses innere Gesetz, das tief im Menschen wurzelt, in der christlich-humanistischen Tradition Vorrang hat vor allen weltlichen Gesetzen und selbst der Kirchenvater Thomas von Aquin dieses als die maßgebliche Instanz anerkannte, gegen die die der Mensch nicht verstoßen dürfe und gegen dessen Verstoß er keinesfalls gezwungen werden dürfe, brachte die Bereitschaft, ihrem Gewissen zu folgen, Menschen von jeher in Konflikt mit den weltlichen und kirchlichen Institutionen. Trotzdem folgen Menschen dieser inneren Stimme, beweisen Zivilcourage, leisten Widerstand und nehmen dafür Sanktionen für ihr eigenes Leben in Kauf. Aus welchen Quellen erwächst ihnen die Kraft für ihr engagiertes Handeln in der Welt? „Wer einmal von der Liebe gekostet hat, ist ein Wissender“, sagt uns die die Sufi-Lehrerin Annette Kaiser. Die Liebe gilt als das Zentrum aller spirituellen Wege und jeder wahre spirituelle Weg führt in die Erfahrung der Liebe. Wer diese Liebe erfährt, erfährt sich als eins mit allem. „Wer eine tiefe mystische Erfahrung macht, wer vordringt zu seinem ureigensten Wesenskern, findet dort nur Liebe. Liebe ist der Urgrund allen Seins.“ Diese unmittelbare Erkenntnis der Verbundenheit allen Seins ist für Willigis Jäger die Grundlage einer Ethik der Liebe, die im anderen Menschen sich selbst erfährt und dessen Glück und Leid als das eigene Glück und Leid erlebt. Diese Erfahrung der Einheit allen Seins, von der weise Menschen immer schon Zeugnis ablegten, wird seitens der modernen Wissenschaften bestätigt. Für den Neurobiologen Gerald Hüther ist die Liebe die Grundlage der Evolution, deren verbindende und kreative Kraft die gesamte lebendige Welt im Innersten zusammenhält. Alles ist mit allem verbunden, bestätigt uns auch die Quantenphysik. Jedes Atom in diesem Universum, so der Quantenphysiker Hans-Peter Dürr bei einem Vortrag am Benediktushof, ist mit jedem anderen Atom über Raum und Zeit hinweg verbunden. Wir alle sind integriertes und zugleich gestaltendes Element eines lebendigen und kreativen Kosmos. Wir alle sind Teil eines dynamischen Feldes und wirken zugleich aktiv auf dieses ein. Wenn wir erkennen, dass wir mit allem verbunden sind und dass alles, was wir tun oder auch nicht tun, Auswirkungen auf das Ganze hat, erkennen wir die Verantwortung, die wir in jedem Augenblick unseres Lebens haben. Mit unserem Eintreten für eine bessere und gerechtere Welt bringen wir das, was wir auf dem spirituellen Weg erfahren haben, nach Außen und gestalten die Welt neu. Wir bringen damit unsere Liebe für die Menschen und unsere Ehrfurcht vor dem Leben zum Ausdruck. Die Ethik der Liebe wird so zur Basis einer unumstößlichen humanistischen Wertehaltung, zum Ort der Mitmenschlichkeit, zur Quelle, aus der sich unser Engagement für eine bessere Welt speist. Wer Zugang hat zu dieser Quelle der Liebe, wird nicht die Augen vor dem Leid der Welt verschließen, sondern sein Herz dem Mitgefühl öffnen und sich für seine Mitmenschen einsetzen. Aus dieser Quelle beziehen wir die Kraft für tägliche Zivilcourage, sie inspiriert den aufrechten Gang, sie speist die Tapferkeit des Herzens. Sie bewahrt uns auch davor, am Ausmaß des Leides in der Welt zu verzweifeln und der Hoffnungslosigkeit anheim zu fallen. „Hoffen“, so der große Humanist Erich Fromm, „bedeutet jeden Augenblick bereit zu sein für das noch Ungeborene und trotzdem nicht zu verzweifeln, wenn es zu unseren Lebzeiten nicht zur Geburt kommt“. In seinen Schriften erinnerte er an die vielen Menschen des Widerstands, die den faschistischen Terror zwar nicht verhindern konnten, doch unter Einsatz ihres Lebens ihrer Hoffnung auf eine bessere Welt Ausdruck verliehen. Konstantin Wecker, der 2007 den Erich-Fromm-Preis für seinen unermüdlichen Einsatz gegen Faschismus und Fremdenfeindlichkeit erhielt, brachte in seiner Hommage an die Geschwister Scholl diese Grundhaltung eines engagierten Humanismus zum Ausdruck: „Es geht ums Tun und nicht ums Siegen.“ In diesen Worten des Liedermachers, der sich für eine Verbindung von Spiritualität und gesellschaftspolitischer Aktivität einsetzt, drückt sich zugleich eine spirituelle Grundhaltung aus: In jedem Augenblick das zu tun, was zu tun ist, unsere Aufgabe im Hier und Jetzt zu erfüllen, ohne von den Gedanken an Sieg oder Niederlage, Erfolg oder Scheitern geleitet zu sein und ohne von der Angst vor möglichen Folgen überwältigt zu werden. Es geht um ein verantwortliches und zugleich absichtsloses Tun, das Veränderungen nicht erzwingen will, sich bereits während des Handelns im Loslassen übt und am Erreichten nicht festhält. Wir sind hier, um unsere Aufgabe für die Welt zu erfüllen, lehrt bereits die Bhagavadgita, das heilige Buch des Hinduismus. Ob wir damit die Welt retten können, liegt nicht mehr in unserer Hand. Die spirituelle Übung des Loslassens und Nicht-Anhaftens kann uns davor bewahren, von Zorn überwältigt und von Bitterkeit erfüllt zu werden, wenn wir trotz aller Bemühungen Unrecht nicht verhindern und Leid nicht lindern konnten. Viele gesellschaftspolitisch und sozial engagierte Menschen ohne spirituelle Anbindung mussten die ernüchternde Erfahrung machen, der Bert Brecht in seinem Gedicht „An die Nachgeborenen“ Ausdruck verlieh: „Auch der Zorn über das Unrecht macht die Stimme heiser. Ach wir, die wir den Boden bereiten wollten für Freundlichkeit, konnten selbst nicht freundlich sein.“
Zugleich jedoch sollten wir uns vor der weit verbreiteten Annahme hüten, dass spirituelle Menschen nicht zornig werden dürften und dass sie die Welt, so wie sie ist, mit all ihrem von Menschen gemachten Unrecht, gleichmütig akzeptieren müssten. Der Dalai Lama erblickt im Zorn auf das Unrecht eine im Kern positive Energie, die mittels spiritueller Übung in ein engagiertes Handeln zum Wohle aller Wesen transformiert werden kann. Der Zorn auf das Unrecht entspringt dem Wunsch nach Gerechtigkeit und bewahrt uns vor der Gleichgültigkeit des Herzens, in der Erich Fromm die größte Bedrohung für das menschliche Miteinander in der modernen Welt erblickte.
Der neuhumanistische Gedanke, dass ein gesellschaftlicher Wandel nur dann zu erreichen ist, wenn er mit einem inneren Wandel des Individuums einhergeht, ist den spirituellen Weisheitslehren aus Ost und West von jeher vertraut. „Wir selbst müssen die Veränderung sein, die wir in der Welt sehen wollen“, sagte Mahatma Gandhi. Die spirituellen Wege führen den Menschen nach Innen, um ihm dort die Erkenntnis seines wahren Wesens zu ermöglichen. Die Selbsterkenntnis verwandelt den Menschen von Innen heraus und führt damit auch zu einer Veränderung im Außen. Für den Benediktiner David Steindl-Rast beweist sich der innere Wandel des Menschen durch sein Handeln im Außen. „Wenn ich mich ändere, dann ändere ich auch die Welt. Denn wenn ich mich wirklich innerlich ändere, dann sehe ich auch, was ich im Außen zu ändern habe und was ich zu tun habe, um die Welt zu verändern. Manche Menschen auf dem spirituellen Weg denken, wenn sie sich ändern und sich innerlich anders fühlen, dann wird sich schon auch etwas am Kosmos ändern. Das ist ein Missverständnis, ein gefährliches Halbverständnis, denn die entscheidende Hälfte des Handelns wird dabei einfach übersehen.“ Bruder David ist ein Mystiker in Aktion, der sich seit über 50 Jahren weltweit für ein friedliches Miteinander der Menschen und der Religionen einsetzt. Für ihn gehören Mystik und Widerstand, Spiritualität und Weltverantwortung unauflösbar zusammen. Er lässt keinen Zweifel daran aufkommen, dass die Mystik revolutionär ist und dass sich Mystiker mit der bestehenden Weltordnung nicht arrangieren können, sondern für eine bessere und gerechtere Welt eintreten müssen. Noch heute geht der mittlerweile 83-jährige Mönch für den Frieden auf die Straße. Als der zweite Irakkrieg begann und ganz Amerika in einen patriotischen Kriegstaumel verfiel, stellte er sich Tag für Tag mit einem Anti-Kriegs-Plakat an eine viel befahrene Kreuzung seines amerikanischen Wohnorts Ithaca, um ein Zeichen gegen den Krieg zu setzen.
Zivilcourage und Widerstand sind für Mystiker selbstverständliche Ausdrucksformen des spirituellen Weges. Der Widerstand gilt als legitimer Versuch, in der Wahrheit zu leben. Dies beinhaltet, der inneren Stimme der Menschlichkeit Folge zu leisten. Wenn wir uns dafür entscheiden, diesem mystischen Weg zu folgen und unserer inneren Stimme Gehör verschaffen, erkennen wir die unzähligen Situationen unseres täglichen Lebens, in denen unsere Zivilcourage gefragt ist. Denn jeder Augenblick kann unsere Mitmenschlichkeit auf den Prüfstand stellen und unseren Mut zum Handeln einfordern. Wenden wir unseren Blick ab, wenn unsere Hilfe auf der Straße erbeten wird? Schauen wir zu, wenn jemand vor unseren Augen gedemütigt wird? Schweigen wir, wenn eine Arbeitskollegin benachteiligt wird? Lachen wir mit, wenn ein verletzender Scherz auf Kosten eines anderen gemacht wird? Verstummen wir oder erheben wir unsere Stimme? Ducken wir uns weg oder stehen wir ein für unsere Überzeugungen? Die Würde des Menschen ist unantastbar, verkündet unser Grundgesetz. Dies ist ein radikaler Aufruf zur Humanität und fordert unser aller Engagement dort ein, wo die Würde und das Wohl des Menschen bedroht sind.
Doch Werte wie Würde, Wahrheit und Weltverantwortung sind in der Postmoderne mit ihrer Absage an allgemein gültige Wahrheits- und Gerechtigkeitsbegriffe brüchig geworden. Der Facettenreichtum und die Pluralität der Postmoderne eröffnete uns neue Horizonte, vervielfältigte unsere Perspektiven und erweiterte unsere Toleranz für die vielen Möglichkeiten des Menschseins. Sie stellte uns eine bis dahin nicht gekannte Freiheit in Aussicht und ermöglichte uns ein Höchstmaß an Selbstentfaltung und individueller Lebensgestaltung. Und doch erkennen wir heute, dass wir ratloser sind denn je, denn mit der Aufweichung bislang gültiger Werte sind auch die Grundlagen für verantwortliches Handeln ins Wanken geraten. Die größtmöglichste Freiheit, die uns in Aussicht gestellt wurde, trug zugleich die Auflösungstendenzen für den Zusammenhalt der Gesellschaft in sich. Die Vereinzelung des Menschen und das damit einhergehende Ohnmachtgefühl des Individuums besiegelte das Ende der großen gesellschaftspolitischen Widerstandsbewegungen im ausgehenden 20. Jahrhundert.
Die große Aufbruchbewegung der Gegenwart stellt zweifelsohne die spirituelle Bewegung dar. Sie ist zeitgemäßer Ausdruck der Sehnsucht des Menschen nach Verbundenheit und nach Erkenntnis seines wahren Wesens in einer unübersichtlich gewordenen Welt. Sie führt den Menschen nach Innen und ermöglicht durch die Veränderung und Transformierung des Bewusstseins die Umgestaltung von Kultur und Gesellschaft. Mittels der Bündelung der spirituellen Kräfte kann die Menschheit auf eine neue Stufe des evolutionären Bewusstseins gelangen. Bei diesem Prozess handelt es sich um kollektive Aufgabe, welche die ganze Menschheit betrifft, nicht um einen privaten Heilsweg. So manche esoterische Strömungen der Gegenwart stellen zwar nach wie vor die Befriedigung der eigenen spirituellen Bedürfnisse in den Mittelpunkt. Doch eine spirituelle Sinnsuche, die ihren Blick von der Welt abwendet, gerät zur egozentrischen Heilssuche. „Ein spiritueller Weg, der nicht zum Mitmenschen und in den Alltag führt, ist ein Irrweg“, erklärt Willigis Jäger hierzu unmissverständlich. Es ist eine große Herausforderung für uns alle, Werte in einer Zeit des Werteverfalls zu bewahren. Denn wenn wir unsere Werte von Gerechtigkeit und Ethik verlieren, wird unser Leben sinnlos, warnt uns der Dalai Lama zu Recht. Einer postmodernen Beliebigkeit, die auch in spirituellen Bewegungen um sich greift, und die sich auf die non-dualistische Einheitserfahrung berufend keinen Unterschied mehr erkennt zwischen Recht und Unrecht , seien die Worte der buddhistischen Meditationslehrerin Sylvia Wetzel entgegengestellt: „Es gibt Unterschiede zwischen der Welt der Immanenz und der Transzendenz, die durch die Erfahrung ihrer Einheit nicht einfach aufgehoben werden. In unserem alltäglichen Leben ist es ausschlaggebend, was wir tun. Denn es gibt Recht und Unrecht in der Welt. Es gibt jemanden, der tötet, und es gibt jemanden, der getötet wird. Und solange ich als Mensch in dieser Welt lebe, muss ich mit diesen Dualitäten gut und konstruktiv umgehen, auch nach einer tiefen Einsicht in die Nicht-Dualität. Auch nach einer Einheitserfahrung, in der Recht und Unrecht, Gut und Böse als nicht mehr getrennt voneinander erlebt werden. Wir leben in beiden Dimensionen und können keine gegen die andere ausspielen, wir dürfen keine vernachlässigen.“
Weise Menschen erinnern uns daran, dass die wirkliche Arbeit auf dem spirituellen Weg in der Umsetzung dessen besteht, was wir erfahren haben. Sie lassen keinen Zweifel daran aufkommen, dass ein spiritueller Weg in den Dienst am Mitmenschen und in die Weltverantwortung führt. Ich möchte daher mit einer Zengeschichte enden, die uns daran erinnern möge, unsere Aufgabe zu erfüllen. Zen-Meister Ummon betrat die Lehrhalle und sagte: „Mönche, ihr müsst das erfassen, was einen Mönch ausmacht.“ Alle warteten gespannt auf seine nächsten Worte. Der Meister fuhr fort: „O große Vollendung der Weisheit! Heute haben wir einen großen Arbeitseinsatz.“ Und damit verließ der Meister sein Lehrpodest. (erschienen in der Zeitschrift CONNECTION, Juli/August 2009. www.connection.de) ______________________________________
Christa Spannbauer, M.A. (phil.) ist Autorin des Buches „Im Haus der Weisheit. Spirituelle Lehrerinnen und Lehrer sprechen von ihren Visionen für unsere Zeit“ und ist journalistisch tätig. Seit 2003 ist sie Assistentin des Zenmeisters und Benediktiners Willigis Jäger. Kontakt: www.spuren-der-weisheit.de
"FINANZKRISE IN WALHALL" Die Bayreuther Festspiele, die in diesem Juli wieder über die Bühne gehen, sind äußerlich auch ein kulturbeflissenes Schaulaufen von Reichen und Politikern. Auf der Bühne dagegen dürfte Tankred Dorsts Inszenierung des „Ring des Nibelungen“ wieder der Geldgier und dem Machtwahn ans Bein pinkeln. Der Wagner des „Rings“ indes war entgegen gängigen Vorurteilen kein „Rechter“. Eher schon ein Anarchokommunist, der in damals schon materialistischen Zeiten eine Botschaft der Liebe und der Freiheit verkündete. (Von Roland Rottenfußer. Ein Beitrag des Webmagazins auf "Hinter den Schlagzeilen) Woran denken Sie, wenn Sie „Walküre“ hören? – Ein Film mit Tom Cruise. Und „Rheingold“? – Eine Band der Neuen Deutschen Welle in den 80ern. „Siegfried“? – Alles klar, ein Klamaukfilm mit Tom Gerhard. Und „Götterdämmerung“? – Der Name der dritten Version des Fantasy-Computerspiels „Gothic“. Richard Wagners eindrucksvolle Operntitel scheinen heute populärer denn je. Und ebenso sind es seine Symbole und sein mythisches Personal. Preisfrage: In welchem Werk kommt ein Ring vor, der seinem Träger die Weltherrschaft verheißt, ihn aber in Gefahr bringt, selbst der Versuchung der Macht zu erliegen? Viele denken dabei zuerst an Tolkiens Epos „Der Herr der Ringe“. Tatsächlich war es aber zuerst Wagners vierteiliges Opernwerk „Der Ring des Nibelungen“, auf den diese Beschreibung zuerst zutraf. Der Nibelungen-Zyklus, entstanden zwischen 1851 und 1874, ist zweifellos ein Vorläufer des Fantasy-Genres.
Während Richard Wagner also so offensichtlich modern ist, steht sein Name nach wie vor in keinem hohen Ansehen. Schuld daran ist zum großen Teil der Komponist selbst, der mit „Das Judentum in der Musik“ eine berüchtigte antisemitische Schrift verfasste. Schuld ist aber auch die Verwertung seiner Musik und seiner Themen durch Hitler und das Nazi-Regime – unterstützt durch die Wagner-Schwiegertochter und Hitler-Freundin Winifred Wagner. So gibt es kaum eine Dokumentation über den Zweiten Weltkrieg, bei der nicht als Begleitmusik der „Walkürenritt“ erklingt. Dass Wagner neben solch martialischer auch unendlich zarte Musik geschrieben hat, erschließt sich erst bei näherer Kenntnis.
„Nazi“ oder „Anarchist“
Es erscheint schwierig, den Menschen Wagner zu mögen, und auch seine Musik polarisiert die Menschen schnell in Enthusiasten und erbitterte Gegner. Falsch ist es aber, den Komponisten generell in die rechte Ecke zu schieben. Viel realistischer ist das Bild eines Mannes, der zum Maßlosen, zum Extrem neigte – und da schlug das Pendel eben auch einmal nach ganz links aus. Der 35-jährige Richard Wagner, damals Kapellmeister in Dresden, geriet in die Wirren der deutschen Revolution von 1848/49. Er war befreundet mit dem Berufsrevolutionär Michail Bakunin, einem der bis heute bekanntesten Vertreter des Anarchismus. Der deutsche Komponist schrieb damals über das russische Anarcho-Urgestein: „Alles an ihm war kolossal mit einer auf primitive Frische deutenden Wucht“.
Auf Bakuninis Einfluss ist möglicherweise die pyromanische Zerstörungswut zurückzuführen, die sich in Wagners Werk und Denken immer wieder zeigt. Das 1949 entstandene Gedicht „Die Not“ ist quasi ein Vorgriff auf den Brand von Walhall in der „Götterdämmerung“: „Die Fackel, ha! Sie brenne helle, sie brenne tief und breit,/ zu Asche brenn’ sie Statt und Stelle,/ dem Mammonsdienst geweiht!“ Auf heutige Verhältnisse übertragen, wäre dies eine Aufforderung zum Niederbrennen der Börsen und Banken. Warum diese Verbalgewalt? Wagner sah nicht nur die Herrschaft des Geldes, sondern die Herrschaft schlechthin als Zeichen einer Dekadenz der alten Ordnung an, die es zu überwinden galt.
„Die Macht zerbrechen“
„Ich will zerstören die Herrschaft des einen über die anderen (…) Ich will zerbrechen die Gewalt der Mächtigen, des Gesetzes und des Eigentums. Zerstören will ich die bestehende Ordnung der Dinge, welche die einige Menschheit in feindliche Völker, in Mächtige und Schwache, in Berechtigte und Rechtlose, in Reiche und Arme teilt. (…) Zerstören will ich die Ordnung der Dinge, die Millionen zu Sklaven von Wenigen und diese Wenigen zu Sklaven ihrer eignen Macht, ihres eignen Reichtums macht.“ (Aus der „Revolutionshymne“, 1949) Wagner deutet hier auch eine „Lösung“ an, die man als Vorausdeutung auf die Figur des Siegfried interpretieren kann: Das eigentlich Heilige sei der „freie Mensch“, und er fügt hinzu: „Nichts höheres ist denn er.“
Wagner flieht vor den Revolutionswirren in die Schweiz, wo er in Tribschen am Vierwaldstätter See sein Nibelungenwerk konzipiert. Der Revolutionär Richard Wagner ist von dem Künstler nicht sauber zu trennen, da er in dem „Kunstwerk der Zukunft“ selbst einen revolutionären Akt sah. In grandioser Selbstüberschätzung erklärte er sich zum Volkserzieher, der mittels eines Gesamtkunstwerks erhabene Ideale in die Seelen der Menschen pflanzte. Der „Neue Mensch“, der aus den intendierten Umwälzungen hervorgeht, solle gleichzeitig frei und zu solidarischem Handeln fähig sein. Ein anarcho-kommunistisches Programm, wenn man so will. Wie Bakunin sieht Wagner Gott und Staat, religiöse Gebote und gesetzliche Normen als ein und denselben repressiven Symptomkomplex an.
Der Fluch des Goldes
„Eigentum ist Diebstahl“ – an diesen Satz des Anarchisten Proudhon könnte man wohl denken, wenn man auf der Bühne mitverfolgt, wie Alberich im „Rheingold“ das Böse in die Welt bringt. Er raubt das Gold aus der Tiefe des Rheins, wo es von Naturwesen, den Rheintöchtern, bewacht wird. Eigentum ist inkompatibel mit Liebe. Diese Botschaft prägt die Philosophie des Opernwerks gleich zu Beginn. Nur wer die Liebe verflucht, kann aus dem Rheingold den Ring der Macht schmieden. Verschmäht von den Rheintöchtern, verflucht Alberich nun seinerseits die Liebe und frönt von nun an einer perfiden Ersatzbefriedigung: der dunklen Lust, der ganzen Welt seinen Willen aufzuzwingen. „Nur wer der Minne Macht entsagt, nur wer der Liebe Lust verjagt, nur der erzielt sich den Zauber, zum Reif zu zwingen das Gold.“ Die Macht- und Geldgier ist in die Welt getreten, weil der Naturstoff Metall seiner natürlichen Umgebung entrissen und zum Symbol eines Machtanspruchs wird.
Alberich versucht seine individuelle Neurose nun der ganzen Welt als kulturelles Leitbild aufzudrängen: „Wie ich der Liebe abgesagt, alles, was lebt, soll ihr entsagen! Mit Golde gekirrt, nach Gold nur sollt ihr noch gieren.“ Wie wir spätestens in den Zeiten des Turbokapitalismus und der Finanzkrise wissen, ist der heimtückische Plan des Zwerges offensichtlich aufgegangen. Im Bühnenwerk allerdings verliert Alberich den Ring an Gott Wotan. Als Wotan ihm den Ring entreißt, belegt Alberich diesen mit einem bösen Fluch: „Wer ihn besitzt, den sehre die Sorge, und wer ihn nicht hat, den nage der Neid.“
Dilemma der „Realpolitik“
Wotan seinerseits muss den Ring dem Riesen Fafner als Entlohnung für den Bau der Götterburg Walhall überlassen. Aus dem Riesen wird später der abscheuliche Lindwurm Fafner, der Drache der Siegfried-Sage, den Wagner zur Symbolfigur des hortenden, unfruchtbaren Kapitals stilisiert. Eigentum pervertiert hier zum Selbstzweck. Der Drache vor der Höhle verhindert, dass Kapital in Umlauf kommt und anderen Menschen nützt; dem „Eigentümer“ selbst bringt dieser Reichtum aber keinerlei Nutzen. Man könnte nun sagen: Solange die Reichtümer „aufgeräumt“ sind, schaden sie niemandem. Der Ring als Teil des Nibelungenschatzes symbolisiert jedoch das Missbrauchspotenzial, das in angehäuften Gütern steckt. Ein Wissender wie Alberich könnte das schlummernde Kapital zu einem gefährlichen Machtinstrument ummünzen. Es droht die Gefahr einer „Weltherrschaft der Lieblosigkeit“, wie Wagner-Regisseur Patrice Chéreau formulierte.
Gott Wotans Versuch, Fafner den Ring zu rauben, dient also hauptsächlich dem Zweck, ihn dem Bösen zu entziehen. Hier verfängt sich Wotan allerdings in einem sehr modern anmutenden „Dilemma der Realpolitik“. Als oberster Gott basiert seine Macht auf dem Gesetz, z.B. auf Verträgen mit den Riesen und den Zwergen. Und zu diesen Gesetzen gehört nun einmal der Schutz des Eigentums. „Der durch Verträge ich Herr, den Verträgen bin ich nun Knecht“, klagt der Göttervater. Wer dem rechtmäßigen Eigentümer den Ring entreißen will, handelt zwar in Wotans Sinn, muss es aber gegen seinen erklärten Willen tun. Dies kann nur einem Gesetzlosen gelingen, einem Rebellen. Die Botschaft des „Rings“ ist also eine anarchische: Durch Gesetzlosigkeit allein erfüllt sich jene ursprüngliche Ordnung, in der die von Alberich verratene Liebe noch höchstes Weltgesetz ist.
Alberichs später Sieg
Erst dem „Naturkind“ Siegfried kann daher gelingen, was dessen Vater Siegmund noch verwehrt blieb: Er schlägt den Drachen, gewinnt den Ring und entmachtet wenig später den Göttervater. Er schlägt ihm den Speer entzwei, in den die Runen der Verträge geritzt sind – Symbole seiner Macht. Die Götter sind abgesetzt – es lebe der freie Mensch, der aus eigener Verantwortung lebt. Freilich geht das Ganze, wie man weiß, übel aus. Obwohl Siegfried den Ring nicht bewusst missbraucht, fällt er doch dessen „negativer Energie“ zum Opfer. Siegfried fällt durch den Speer von Alberichs Sohn Hagen. „Der Götter Ende dämmert herauf“, und der Ring als Symbol der zweckentfremdeten Naturkraft fällt zurück an die Rheintöchter. Der Kreis schließt sich.
Folgt nun eine Ära ohne Kapitalhortung und Machtmissbrauch, geschaffen von freien Menschen, die sich von der Bevormundung religiöser und weltlicher Autoritäten befreit haben? Die Frage richtet sich an uns alle, die Zuhörer und Zuseher bei diesem grandiosen kosmischen Drama. Wollen wir unsere Welt Alberich überlassen, dem Feind der Liebe, der aus Machtanhäufung eine dumpfe Ersatzbefriedigung zieht? Oder halten wir es lieber mit Wagners früher (nicht vertonter) Version des Schlussgesangs aus der „Götterdämmerung“? Dort heißt es: „Selig in Lust und Leid lässt die Liebe nur sein.“ Warum eine aufgeklärte Spiritualität möglich und notwendig ist. [mehr] David Cooper: MEDITATION UND BEFREIUNG Politisch aktive Leute denken oft, Meditation sei eine Art orientalischen Quietismus und habe daher nichts mit revolutionärer Arbeit zu tun oder sei gar das Gegenteil davon. Das ist weit entfernt von der Wahrheit, wie ich über die Erfahrung von Gruppen-Meditation in verschiedenen Städten, darunter auch Buenos Aires, mitzuteilen oder zumindest anzudeuten können hoffe. Buenos Aires scheint mir besonders wichtig, weil man hier viele Berührungspunkte in der Problematik der Zivilisation in der Dritten und der Ersten Welt findet. Leider sind meine Erfahrungen im wesentlichen auf Intellektuelle der Mittelschicht bezogen, dabei kurz auch auf eine Gruppe beruflicher Therapeuten. Es kann aber gut sein, daß gerade die politisch Bewußten aus diesem Sektor der Gesellschaft zur Zeit aus Meditation den größten Nutzen ziehen können.
Es ist weder wünschenswert noch möglich, Formen der Meditation im Osten in Kulturen mit vollständig anderen sozio-ökonomischen Lebensformen zu verpflanzen; Ich ging jedoch davon aus, daß es in einer experimentellen Einführungsphase möglich sein könnte, eine ursprüngliche Ausdrucksweise gewissermaßen in eine neue Tonart zu transponieren.
Es ging uns darum, die Ablösung von eingebildeten Problemen zu erreichen, besonders solchen der versklavenden Zeit-Geld-Gleichung, um fähig zu werden, sich freier wichtigeren Problemen widmen zu können, die Handeln erforderten. Die Meditationserfahrung destrukturiert die Uhr- Zeit wie auch subjektive Zeit-Empfindung. Aufgrund dieser Zeit-Veränderung kann man Zeitzonen für Handeln, das nicht bloß Tätigkeit fürs Geldverdienen ist, entdecken. Das ist besonders wichtig für Leute, die Zeit für politische Arbeit freimachen können, wenn es ihnen gelingt, übertriebene Konsumbedürfnisse weitgehend zu reduzieren. Über die politische Analyse hinaus ist die persönliche Veränderung notwendig. Meditation kann bei der radikalen Umwälzung des gesamten bürgerlichen Lebensstils eine Rolle spielen.
Unsere Sitzungen schwankten zwischen einmal und dreimal die Woche für die jeweiligen Gruppen, zu festgelegten Zeiten. Gewöhnlich gab ich eine kurze Einführung, erklärte das Ziel, die Fähigkeit zu erlangen, sein Bewußtsein ”abzudrehen” und durch diesen ”bewußt-losen” Zustand sich der Möglichkeit zu nähern, mit der Leere zu verschmelzen. Das führt zunehmend zu Möglichkeiten der Ablösung von systematisierten Serien von Illusionen, die wir als ”Wirklichkeit” anzusehen konditioniert wurden. Sich von dieser Illusionshaltung zu befreien, ermöglicht einem, freier zu handeln und Befreiung auf alle möglichen menschlichen Sphären auszudehnen, ja sogar auf die ganze Natur, die wir zum Gegenstand ökologischer Zerstörung machen. Ich sprach dann noch die Angst an, die einige vielleicht in dieser Situation empfinden könnten und sagte, es stehe jedem natürlich frei, ruhig zu gehen; ich bat aber darum, nicht zu spät zu kommen.
Wir trafen uns in einem ruhigen dunklen Raum, groß genug für zwanzig Leute, ohne daß körperliche Berührung untereinander zum ablenkenden Problem werden konnte. Glimmende Räucherstäbchen gaben einen einheitlich-neutralen Geruch. Zu Beginn und Ende der Meditationsstunde gab ich mit einer Glocke ein Zeichen. Allein der Verzicht auf Zeit-Kontrolle ist schon wichtig, wenn auch schwierig, wenn man gewohnt ist, die Zeit anderer zu kontrollieren. Der Fußboden war mit Teppich ausgelegt, es gab jedoch keine Stühle, alle saßen mit gekreuzten Beinen auf dem Boden, manche mit etwas Erfahrung nahmen eine halbe Lotus-Stellung ein. Nach einer Weile ruft diese Haltung bei vielen Leuten Unbehagen im Rücken und in den Beinen hervor; wenn man auch seine Haltung verändern durfte, empfahl ich doch, diese Erfahrung des Unbehagens zu machen, um dann in den Schmerz hineinzukommen zu suchen. Gelingt es einem, in den Schmerz hinein zu gelangen, ohne sich ihm zu widersetzen, kann der Schmerz nicht mehr in uns sein.
Die Meditation selbst verlief natürlich in gänzlichem Schweigen. Und um den Vorgang der Leerung des Bewußtseins zu unterstützen, zündete ich an einem Ende des Raums in meiner Nähe eine Kerze an und machte den Vorschlag, sich auf die Flamme dieser ”äußeren” Kerze zu konzentrieren. Später könnte man dann Aufmerksamkeit einer ”inneren” Kerze zuwenden, bis, zuletzt, auch diese Kerze ”gelöscht” werden kann.
War die Stunde um, sprachen diejenigen, deren Erfahrung über die Meditation hinausgereicht hatte, etwa fünfzehn Minuten miteinander über diese Erfahrungen. Einige hatten beispielsweise ziemlich zwanghaft versucht, irgendein Problem ihres Lebens anzupacken; wenn das Problem ihnen als zu groß entgegentrat, schlug ich ihnen vor, sich dem Problem nicht zu verweigern, sondern sich (wie beim Schmerz) darauf zu konzentrieren, ohne zu versuchen, das Problem zu verstehen oder anzugehen. So konnten sie eher in das Problem eindringen, anstatt das Problem in sie eindringen zu lassen. ”Probleme lösen” gehört in eine andere Situation, nicht in die Meditation.
Andere wieder erfuhren merkwürdige Veränderungen in ihren Körpervorstellungen, so erfuhren sie z.B. einige Teile ihres Körpers als riesengroß, andere als absurd klein oder gar nicht vorhanden. Einige erfuhren sich als über unendliche Entfernung hinweg flutend, andere machten ängstigendere Erfahrungen, so eine Frau, die fühlte, wie sich ihre Vagina in einen scheußlichen purpurn-braunen Gegenstand verwandelte. Erst nachdem es ihr gelang, diese Erfahrung auszuhalten und sie trotz Angst und Widerstreben zu akzeptieren, kehrte ihr Körper in seinen Normalzustand zurück. Die Parallelen zu ”psychedelischen” Erfahrungen sind offensichtlich.
Das Ergebnis mehrerer Sitzungen war dann, daß die meisten eine größere Beweglichkeit beim Eintreten in ihr Bewußtsein und beim Verlassen ihres Bewußtseins erfuhren und auch die gewöhnliche mechanistische Gegenüberstellung von ”innen” und ”außen” überwanden, die der Verstand der Erfahrung aufbürdet. Bei einigen drückte sich auch ein Gleiten nach unten, von den zerebralen zu tieferliegenden Kraftzentren in größerer genitaler Beweglichkeit aus.
Nach einigen Sitzungen gab es weniger über Meditation zu reden und der Austausch entwickelte sich weitgehend non-verbal. Jemand machte z.B. eine Geste zu mir hin (oder zu jemand anderem hin) oder nahm eine bestimmte Stellung ein und man antwortete spontan darauf mit einer Geste oder Haltung, die ihr zu entsprechen schien. Es konnte aber auch ein subtiler Augenkontakt sein, oder ein Austausch von Tönen, die in gewöhnlichen gesellschaftlichen Situationen kaum wahrnehmbar wären, die aber in dieser Situation höchster Sensibilisierung Formen der Begegnung und des Wiedererkennens darstellten, die man auch in andere gesellschaftliche Situationen hinaustragen kann.
Verstehen und Interpretieren der ”Gruppendynamik” oder ”Übertragung” kommt für das nach- meditative Zusammensein nicht in Frage (das konnten die professionellen Therapeuten in unserer Gruppe erst schwer begreifen). Spontane Antworten öffnen neue Bereiche gesellschaftlicher Erfahrung und neue Formen der Begegnung.
Eine beträchtliche Gefahr liegt darin, daß, was in der Meditationsstunde oder gleich danach gewonnen wurde, gleich wieder verlorengeht. Die Rückkehr in entfremdete Arbeits- und Beziehungssituationen ist eine Bedrohung, der nicht ausgewichen werden kann. Das stellte ich nach etwa zweiwöchentlichen Meditationsperioden mit Meditation zweimal täglich (wo zwischen den Perloden immer Monate lagen) im tibetanisch-buddhistischen Kloster in Schottland fest. Arbeitet man aber nach einem Plan von einer bis drei Meditationsübungen pro Woche, den man über viele Monate aufrechterhält, dann verringert sich das Risiko des Verlusts - selbst in einem hektischen großstädtischen Zentrum. Das wichtigste ist Regelmäßigkeit, einer in der Gruppe sollte den erforderlichen großen Raum regelmäßig für die Gruppe verfügbar machen (natürlich muß niemand fürs Meditieren bezahlen!). Allmählich fängt man an, in der Zwischenzeit zwischen den Sitzungen aus der Gruppenerfahrung heraus selbst allein zu meditieren. Es wird dann möglich, jederzeit sehr kurze Momente von Bewußtlosigkeit herzustellen, auf der Straße gehend, im Restaurant, usw. Für einen Augenblick kann man sich von seinem Körper lösen und erfährt ein tiefes Vertrauen vor der anoia, daß der Körper automatisch wieder funktionieren und reaktionsfähig sein wird.
Annäherung an gänzliche Leere heißt noch nicht äußerste Verschmelzung mit dem Nichts. Man muß versprechen, in die Welt zurückzukehren, mit weniger Angst vor dem Tod, vor Orgasmus und Wahnsinn. Dann wird es möglich, auf jeder Ebene des persönlichen und des gesellschaftlichen Seins freier zu handeln und die Welt zu verändern.
Uns aus dem aufgezwungenen Bewusstsein herauszubegeben ist der erste wirkliche Schritt auf dem Weg zur Befreiung.
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"Moving out of our minds, which are really their minds, is the truest first step that leads us into and through liberated struggle." David Cooper
"WIR ERSCHAFFEN UNS DIE WELT, DIE WIR ERLEBEN" Über den Unterschied zwischen naiver Magie und spiritueller Einsicht. (Von Wolf Schneider. Ein Beitrag des Webmagazins auf "Hinter den Schlagzeilen". Erstveröffentlichung in "connection Spirit") Einer der größten Irrtümer der Esoterik ist der populäre Irrtum, dass wir Menschen nicht nur Parklücken und Partnerschaften, sondern letztlich die ganze Welt, die wir erleben, erschaffen können. Die Esoterik hält sich zwar für eine Art Essenz der Religiosität, in ihrer populären Ausprägung aber ist sie das nicht, sondern da haben sich im Kern wahre und gut gemeinte Einsichten oft genug zu einem massenhaften und massenwirksamen Irrtum ausgewachsen. Was einst als noble Einsicht entstand, tritt dann vielfach als Karikatur seiner selbst auf. Wer diesen Paradigmen, Mythen oder eben »Irrtümern« in naiver Weise glaubt, kann damit bös reinfallen
»Das hab’ ich mir kreiert« – wer kennt diesen Satz nicht aus Gesprächen unter Esos und Spiris. Eine beliebte Gelegenheit für solche »Kreationen« ist die Suche des Großstädters nach einer Parklücke. Plötzlich ist sie da! Und dann der Jubel: Das hab ich mir kreiert! Wirklich? Oder täuscht uns hier vielleicht nur unsere selektive Wahrnehmung oder die Lückenhaftigkeit unseres Gedächtnisses? Alle die Fälle, wo sich trotz meines »kreativen« Bemühens keine Parklücke auftat, die fielen durch das Sieb meines Gedächtnisses, oder ich habe sie gar nicht erst richtig wahrgenommen. Ebenso alle die Fälle, in denen ich auch ohne ein solches Bemühen eine Parklücke fand.
Dass dieser Mythos so populär werden konnte, hat aber einen Grund: Sehr viel mehr als wir gemeinhin denken ist von uns beeinflussbar. Was mir zustößt, das hat sehr oft in hohem Maße mit mir zu tun. Wenn ich glaube, dass das, was ich erlebe, von mir selbst verursacht wurde, wie das ja auch die indische Idee des Karma propagiert, dann übernehme ich für das, was ich tue, Verantwortung. Ich höre auf zu jammern und beschuldige nicht mehr andere für das, was mir zustößt. Wer so denkt und entsprechend handelt, ist in der Regel sowohl glücklicher als auch – im spirituellen und weltlichen Sinne – erfolgreicher als die Jammerer.
Wer allerdings glaubt, dass alles, was er erlebt, von ihm oder den eigenen Gedanken erschaffen wurde, neigt zu zweierlei Fehlschlüssen. Der erste: Wenn es mal nicht so gut läuft, beschuldige ich mich selbst der schlechten Gedanken und Taten, wie absurd der Zusammenhang im Einzelnen auch immer sein mag. Mein Kind kommt bei einem Verkehrsunfall um – ich muss gesündigt haben, nun zürnt mir Gott. Ich werde beruflich nicht befördert, also muss ich schlecht gedacht oder gehandelt haben. Die resultierenden Schuldgefühle können eine Negativspirale auslösen: Je schlechter ich mich wegen des Misserfolgs fühle, um so mehr Misserfolg produziere ich durch eben diese Gefühle. Der zweite Fehlschluss: Ich habe gute Gedanken, also kann mir nichts passieren. Weil wir uns so sehr lieben, brauchen wir nun auch keine Safer-Sex-Regeln mehr einzuhalten – schon so mancher Gutdenker hat sich auf diese Weise mit Aids angesteckt. Sicherheitsgurte, Airbag, Impfungen? Brauchen wir nicht; wir denken positiv.
Aufgrund dieses weit verbreiteten Mythos ist eine ganze »Wünsch-dir-was«-Industrie entstanden, zu der etwa der aktuelle Weltbestseller »The Secret« gehört, aber auch die sehr viel anspruchsvollere »Avatar«-Lehre des Harry Palmer und viele andere mehr. Mit ihrer Suggestion, man könne sich alles kreieren, was man nur will, passt sie sehr gut zum amerikanischen Traum (»vom Tellerwäscher zum Millionär«), zu den Motivationstrainern vom Typ Anthony Robbins' und überhaupt zur kapitalistischen Wirtschaftsordnung. Ich will reich werden, gesund, berühmt? Dann muss ich nur fest daran glauben und positiv denken, dann wird es schon.
Eines aber können wir uns wirklich selbst erschaffen: unsere Identität. Auf diese und in Maßen auch auf die anderer können wir magisch einwirken – durch Sprache, vor allem rituelle Sprache. Im gezielten inneren Dialog können wir uns zum Beispiel mehr Selbstbewusstsein »einreden«. Auch wenn es per Einreden erschaffen wurde, das Selbstbewusstsein ist dann – Hokuspokus – tatsächlich da. Und es wirkt auch magisch auf die Identität anderer ein, vor allem wenn ich eine gesellschaftlich anerkannte Autorität bin, ein Lehrer, Guru, Politiker oder gar Pop-Idol, und man mir Charisma zugesteht. Die so erschaffene Identität hat Folgen, vor allem soziale. Das war's dann aber schon, mehr kann Gedankenkraft nicht erreichen. Wir können nicht per »mental power« ein Flugzeug abheben lassen oder ein Kaninchen aus dem Zylinder hervorzaubern; jedenfalls nicht, ohne unsere Hände zu bewegen. Und es hatten auch nicht die nach Auschwitz gekarrten jüdischen Kinder »diese Welt erschaffen«, die da ihre Vergasung wollte. Manches widerfährt einem eben, ohne dass man ursächlich damit zu tun hätte.
Sehr vieles in unserem Leben können wir beeinflussen und gestalten: unsere Identität, unsere Beziehungen, in hohem Maße auch den beruflichen Erfolg, den Wohlstand, die Gesundheit – wenn wir wissen, dass das so ist und den Mut haben, diese Chance auch zu tatsächlich zu ergreifen. Aber: Habe ich den Mut dazu? Habe ich ein Bewusstsein dieser Chance? Wie viel Einfluss habe »ich« auf die Kreation dieses Mutes und Chancenbewusstseins? Hier beißt sich die Katze in den Schwanz. Ich kann mich selbst kreieren, meine Identität, aber dieses (wiewohl fiktive) Ich ist ja ein Produkt von sozialen Einflüssen und meinen Erbanlagen. Nicht jeder wird mit den Genen oder der sozialen Umgebung eines Anthony Robbins oder eines Gautama Buddha geboren.
Auch das Ausmaß, in dem wir die Chance »uns selbst zu erschaffen« ergreifen, ist umgebungsbedingt – oder wiederum selbst erschaffen. Wo fängt diese Wechselwirkung an? »Ich« bin eben eng verwoben mit der Welt, ich bin kein separater Teil davon. Ich kann mich als separates Individuum verstehen und als solches kreieren, indem ich Grenzen setze und Profil bilde, als Existenzgründer oder Markenbildner, als Persönlichkeit – aber das Ausmaß, in dem ich das kann ist in paradoxer Weise vorgegeben und doch auch gestaltbar: Anlass zur Bescheidenheit; Anlass zur Größe; Anlass zur Einsicht.
Wolf Schneider, Jg. 52; 1971-75 Stud. der Nat.wiss und Philosophie in München; 1976 budd. Mönch in Thailand; 1977-90 Schüler von Osho; seit 1985 Hrsg. der Zeitschrift connection. Blog: www.schreibkunst.com. Kontakt:
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Was ist die Welt? Was ist die Welt? Ein ewiges Gedicht, Daraus der Geist der Gottheit strahlt und glüht, Daraus der Wein der Weisheit schäumt und sprüht, Daraus der Laut der Liebe zu uns spricht Und jedes Menschen wechselndes Gemüt, Ein Strahl ists, der aus dieser Sonne bricht, Ein Vers, der sich an tausend andre flicht, Der unbemerkt verhallt, verlischt, verblüht. Und doch auch eine Welt für sich allein, Voll süß-geheimer, nievernommner Töne, Begabt mit eigner, unentweihter Schöne, Und keines andern Nachhall, Widerschein. Und wenn du gar zu lesen drin verstündest, Ein Buch, das du im Leben nicht ergründest. Hugo von Hofmannsthal, 1874-1929
"AUFBRUCH EINER NEUEN, BESSEREN ZEIT"
Konstantin Wecker zeigt sich zu Beginn des "Marsjahrs" 2009 kampfbereit und zuversichtlich. (Ein Beitrag des Webmagazins auf "Hinter den Schlagzeilen" Im Zeichen des Planeten Mars steht das Jahr 2009, wie ich diversen Astroseiten im Internet entnehme. Im Nahen Osten lodern auch gleich die Flammen des Krieges auf, und die scheinbar rettungslose Festgefahrenheit der dortigen Konflikte bietet wirklich einigen Anlass zur Verzweiflung.
Währenddessen kracht weltweit die Wirtschaft, ganze Industriezweige scheinen im freien Fall und es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis die "Kräfte des Marktes" den ersten deutschen Industriegiganten nach allen Regeln der Kunst zerlegen. Speziell Siemens scheint da gute Chancen zu haben...
2009, da bin ich mir sicher und dazu braucht man nicht grad ein Prophet zu sein, 2009 wird ein ziemlich heftiges Jahr werden. Und wenn ich mir das Krisenmanagement unserer Führungsschicht so betrachte, wie man nur noch die Schuld hin und her schiebt und nach außen alles schön redet, während hintenrum längst alle nur noch daran arbeiten, ihr eigenes Konto rechtzeitig umzuschichten ... ich kann nicht umhin, das alles erinnert doch ein bisschen an die DDR im Jahre 1988?
Nun muss man allerdings festhalten, dass ökonomische Zusammenbrüche nicht zwingend zu Revolutionen führen. Ich hab mir kürzlich die Tarot-Karten gelegt und auch da finde ich es immer etwas fragwürdig, wenn Leute sagen: "Du, die Karten Tod ist in Wirklichkeit eine total gute Karte. Die steht für Neuanfang!" Sagen wir so: der Tod steht erst einmal dafür, dass etwas stirbt - ob daraus ein guter Neuanfang wird, ist keineswegs garantiert.
Trotzdem bin ich guter Hoffnung, dass der Tod des Neoliberalismus einen positiven Neuanfang einleiten wird. Ich bin nicht blind, was die gigantischen sozialen Verheerungen anbetrifft, die dieses Siechtum des Hurra-Kapitalismus mit sich bringen wird. Aber ich meine, wir sind gut aufgestellt, eine positive Transformation einzuleiten. Und das will ich tatsächlich richtigstellen: der Mars ist nicht nur der Kriegsplanet, sondern der Transformationsplanet schlechthin ... und außerdem rot!
Wir, das sind alle, die sich nicht ihr Hirn wegkonsumiert haben und die sich in der Kälte der "Risikogesellschaft" ein warmes Herz bewahrt haben. Und wir, wir stehen gut da. Die Bush-Ära geht zu Ende und auch die Herde der neoliberalen Schafe (mit Einstein muss man, um sich in einer Schafherde wohl zu fühlen, vor allen Dingen Schaf sein!) ist arg verwirrt. Größtes Selbstbewusstsein stelle ich dagegen bei denen fest, die Spiritualität und politischen Aktivismus, das Linkssein und das Menschsein zu vereinigen versuchen.
Es lohnt sich Laotses Tao Te King zu lesen!
(Ihr könnt euch sicher an die wunderschöne Brecht Ballade erinnern: "Als er siebzig war und war gebrechlich drängte es den Lehrer doch nach Ruh ..."
Nun, im dritten von einundachtzig Versen heißt es bei Laotse:
"Wird Stellung Wert beigemessen, entsteht Streitsucht. Steht Besitz zu hoch im Kurs, beginnen die Menschen zu stehlen. Begehrenswertes nicht zeigen so macht man, dass des Volkes Herz nicht wirr wird."
Man muss kein Philosoph sein um zu sehen, wie weit unsere Welt von jeglicher Weisheit entfernt ist. Alles zielt auf Trennung, nichts auf Vereinigung. Ehrgeiz wird verherrlicht, Siegen und besser sein ist das erklärte Ziel. Bohlen und Henkel sind die Hohepriester einer völlig aus den Fugen der Vernunft geratenen Gesellschaft.
"Deshalb setzt sich der Weise hintan so endet er vorne. Diene den Bedürfnissen anderer so werden alle deine eigenen Bedürfnisse gestillt. Selbstloses Handeln bringt Erfüllung." (Tao Te King)
Warum sind wir so weit von alledem entfernt?
Ich weigere mich zu sagen es sei nun mal die menschliche Natur. Ich glaube mit Arno Gruen und vielen anderen, dass der Mensch von Grund auf nicht des Menschen Feind, ein Wolf unter Wölfen ist, wie uns das die neoliberalen Werbestrategen so gerne einzureden versuchen, sondern ein empathisches Wesen, fähig zu Tiefe und Mitgefühl und Liebe. Fähig in sich selbst das Tao zu entdecken, das Göttliche zu empfinden, das alles Vereinende.
Aber in einer Welt, in der das Ökonomische der Geist und Körper beherrschende Faktor ist, ein gnadenloser Tyrann, ein böser Götze, der keine Götter neben sich duldet, wird es immer schwerer, dieses alles Vereinende in der Stille des Gewahrseins zu entdecken.
Ich merke bei der Erziehung meiner Kinder, wie schwer es ist anzukämpfen gegen eine Ablenkungsindustrie, die sich vor allem die Kinder als Opfer ausgesucht hat. Neulich entdecke ich meinen Sohn beim Spielen mit einem sogenannten Autorennen, bei dem man, wenn man ein neues Auto braucht, einfach einen anderen Fahrer aus seinem Auto prügelt, überfährt oder erschießt!
Das ist sicher nicht einmal das brutalste Videospiel und tarnt sich auch mit postmoderner Witzigkeit - aber mir wurde klar, welcher Ungeist unsere Kinder beseelen soll: Nimm dir was du brauchst, ohne Rücksicht auf Verluste und versuche der Schnellste und Beste zu sein. Sollen uns diese und so viel andere Spiele und Filme vielleicht wieder auf einen großen Krieg vorbereiten? Will man unsere Kinder wieder zu hirnlosem Kanonenfutter erziehen?
Und doch: ich glaube, für alle, die sich eine andere Welt vorstellen können, die an ihr arbeiten in sich selbst und im außen, brechen jetzt Zeiten von großen positiven Transformationen an. Ja, eine Welt geht vor die Hunde - aber es war weder die beste aller möglichen, noch war es die unsere. Dagegen sehe ich manche Hippiekommune florieren, sehe auch eine neue Generation von Suchenden, die sich auf den Weg machen und plötzlich kommt da ein warmer globaler Rückenwind auf, mit dem kaum mehr zu rechnen war.
Mein Freund Prinz Chaos II zum Beispiel , dem ich immer wieder viele schöne Ideen für meine Notizen zu verdanken habe, weil er ein so anregender, intelligenter und lebendiger Gesprächspartner ist, hat mit seinen Freunden in Süd-Thüringen einen Tummel- und Übungsplatz für neue Ideen, Versuche, Kultur und eine neue politisch-spirituelle Lebensgemeinschaft geschaffen. Weil er ein Prinz ist, hat er sich dafür ein Schloss ausgesucht, in einem Dorf namens Weitersroda - und weil er kein Feigling ist, wehrte er sich, als es kürzlich einmal nötig war, auch mannhaft gegen blindwütige und rassistische Dummköpfe, denen alles Neue und Fremde Angst macht. Aber gerade solche Projekte werden es möglich machen eines Tages zu integrieren statt einen neuen Krieg anzufachen. (Aus diesem Grund werde ich das Schlossprojekt des Chaosprinzen auch am 10. Juli mit einem Benefizkonzert in Weitersroda unterstützen.)
Ja - ich bin voll Hoffnung, den Aufbruch einer neuen, besseren Zeit ein zweites Mal mitzuerleben.
2012 soll der große Bewusstseinssprung ins Wassermannzeitalter passieren, heisst es, die Majas sollen das gewusst haben, und die Sterne sagen angeblich Ähnliches. Wie dem auch sei: ich denke in der Tat, dass wir die Welt sofort und ohne Umschweife ändern können. Wir brauchen auf niemanden und nichts mehr zu warten. Die Welt des Profits und der Konkurrenz ist in der Krise - aber die Welt der Liebe und der Zusammenarbeit hat sich, unbemerkt von Mainstreammedien und Fernsehphilosophen, weit nach vorne gearbeitet im kollektiven Bewusstsein.
2009, Marsjahr, meinetwegen. Krieger sein und Pazifist sein, das ist schon lang kein Widerspruch mehr für mich und den Nazis, die zur Zeit morden und drohen und kaputtschlagen wie kaum je seit '45, denen sage ich: wir werden Euch in die Schranken weisen!
Das aber, eine unbedingt nötige massenhafte Reaktion gegen den Neofaschismus, ist für uns nur eine Übergangsphase. Wir stehen - siehe Griechenland - am Beginn einer neuen Welle der Rebellion, und diese Rebellion hat ein starkes, gesundes Fundament.
2009, Marsjahr: Ich bin kampfbereit und zuversichtlich - und Euch allen wünsche ich Kraft, Glück und Stehvermögen. Wehrt Euch, aber lasst Euch nicht verstricken in den Krisenstrudel des Profitsystems, helft, wo Hilfe nötig ist, - dann werden wir gemeinsam aus allen Turbulenzen gestärkt und besser vernetzt hervorgehen. Das Leiden der Henker und warum die Todesstrafe mörderisch ist Von: Achim Wolf Am 31.10.2006 brachte ein deutschsprachiger TV-Sender eine amerikanische Dokumentation über die Vollstreckung der Todesstrafe in den USA. Darin wurden in neutraler, nicht wertender Weise mehrere Gefängnisdirektoren, Henker und Pastoren interviewt, die ihren "Job" in US-amerikanischen Gefängnissen ausüben, in denen die Todesstrafe vollstreckt wird. Es wurde gezeigt, dass und in welcher Weise alle Beteiligten unter den psychischen Folgen der Hinrichtungen zu leiden hatten. Unter den Henkern, die die Gefangenen durch Giftinjektionen töten mussten, litten alle unter mehr oder weniger starken Gewissensbissen und fragten sich, ob sie mit der Ausübung ihrer „Arbeit“ das Richtige taten. Einer der Berufshenker rechtfertigte sich mit dem Argument, dass er nur die Gesetze ausführe, die vom Staat beschlossen wurden. Und da laut der Bibel, insbesondere dem Alten Testament, alle menschlichen Entscheidungen von „Gott“ bestimmt und gesteuert würden, sei er nach seiner Überzeugung nur das ausführende Werkzeug dieses göttlichen Willens. Dieser Gotteswille verlange von den Menschen, die alttestamentarische Forderung „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ buchstabengetreu in die Tat umzusetzen. Grundlegend ist zur Todesstrafe zu sagen, dass es keinem Menschen und keiner Gesellschaft zusteht, andere Menschen aufgrund irgendwelcher Regelungen, Verordnungen oder Gesetze in den Tod zu schicken. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Mensch aus eigenem Antrieb und aus persönlichen Motiven jemanden ermordet oder ob er auf Befehl eines Gerichtes, eines Staatsorganes, eines Präsidenten, des Militärs, eines Diktators, eines Königs oder anderer menschlicher Mächte handelt, oder ob er sein grausiges Handwerk im Namen imaginärer Figuren wie Gott, Teufel und Dämonen usw. verrichtet resp. verrichten lässt. Ein grundlegendes Gebot der Schöpfung besagt eindeutig, dass der Mensch nicht in Ausartung töten soll (siehe Buch „Dekalog/ Dodekalog“, erschienen im Wassermannzeit-Verlag der FIGU). Das Töten eines Menschen ist als letztes Mittel nur in reiner Notwehr zulässig, um das eigene Leben oder das Leben eines anderen Menschen vor einem tödlichen Angriff zu schützen. Dabei ist es im einzelnen Fall von der jeweiligen Situation abhängig, ob der verteidigende oder angegriffene Mensch im Augenblick der Bedrohung noch andere Mittel zur Abwehr des Angreifers anwenden kann, ohne ihn töten zu müssen. Je nach den Umständen kann die Gefahr vielleicht schon dadurch abgewendet werden, dass durch gute Worte besänftigend auf den Angreifer eingewirkt wird, wenn es sich bei diesem um einen einzelnen Menschen handelt. Wenn Verstand und Vernunft des Angreifers noch ansprechbar sind, kann womöglich der aufwühlende Sturm seiner Gedanken, Emotionen und Gefühle noch soweit geglättet werden, dass er von seinem todbringenden Vorhaben ablässt. Spricht er darauf nicht an und kann er auch durch äussere Gewalt nicht soweit ausser Gefecht gesetzt werden, dass er von seiner Absicht ablassen muss, so ist als letztes Mittel das Töten in reiner Notwehr erlaubt. Jedes Lebewesen ist ein äusserst kostbares Gut der Schöpfung, die durch ihre reingeistige, neutrale Energie alles Leben erschaffen hat und durch die kosmisch-elektrische Lebensenergie am Leben erhält. Der Mensch hat als selbstevolutionierendes Geschöpf des Universalbewusstseins eine besondere Stellung im Universum. Als OMEDAM („Gesetz und Erfüller“) obliegt ihm die verantwortungsvolle Aufgabe, sein Bewusstsein und seinen Geist zu evolutionieren und damit zur Evolution der Schöpfung beizutragen, in die er nach langer Entwicklungszeit einmal eingehen wird. Als höchstentwickelte Lebensform im Universum obliegt ihm die Aufgabe, alles menschliche, faunaische und florische Leben sorgsam und gerecht zu bewahren, zu fördern und zu schützen. Dennoch setzt sich der Mensch in oft religiös motiviertem Grössenwahn selbstherrlich über die weisen Gebote der Schöpfung hinweg und bestimmt naturwidrig über Leben und Tod fehlbarer Menschen. Diese lebens- und menschenverachtende Gesinnung zeugt auch von der primitiven, rachsüchtigen Denkweise von Menschen, die die Todesstrafe gutheissen und gegebenenfalls ausführen. Solche Menschen beweisen damit, wessen „Geistes Kind“ und welche Art von Mensch sie sind, nämlich verantwortungslose und im tiefen Grunde ihres Wesens feige und lebensunfähige Kreaturen, die der wahren Bedeutung der Bezeichnung „Mensch“ noch in keiner Weise gerecht werden. Die Verhängung und Vollstreckung der Todesstrafe sowie ihre blosse Befürwortung sind menschenunwürdig. Hat ein Mensch im Affekt, in einem Blutrausch, infolge eines Psyche- oder Bewusstseinsschadens oder in planender und kalter Absicht ein oder viele Leben getötet resp. gemordet, kann dadurch, dass der Täter zur Strafe hingerichtet und gewaltsam ins Jenseits befördert wird, am Geschehenen kein Jota mehr rückgängig gemacht werden. Im Gegenteil –dem bereits geschehenen Verbrechen wird neues Unrecht hinzugefügt, das dem zerstörerischen Mord in keiner Weise nachsteht. Durch menschliche Gesetze und Bestimmungen legitimiertes Töten im Strafvollzug ist in Tat und Wahrheit nichts weiter als das hassvolle, feige und nach blutiger Vergeltung schreiende Ausleben kalter Rachlust, wodurch sich die Befürwortet, Unterstützer und Ausführenden der Todesstrafe zu verachtenswerten Kreaturen erniedrigen. Seit es Religionen und religiöse Sekten gibt, rechtfertigen ihre Gründer, Bewahrer, Verfechter, Bonzen, Anhänger und Gläubigen (ebenso wie viele sogenannte weltliche Mächte) ihr Handeln mit dem angeblichen Willen eines imaginären Schöpfergottes. Von diesem alles beherrschenden Gott wird behauptet, dass er von unendlicher Liebe und Fürsorge für seine schwachen Geschöpfe erfüllt sei – aber er lässt widersinnigerweise zu, dass seine irdischen „Vertreter“ sofort zu drakonischen Strafen, zu Terror, Mord und blutiger Vergeltung greifen, wenn eines seiner „geliebten Schäfchen“ wagt, die unlogischen und menschenverachtenden Gebote und Dogmen zu hinterfragen, die angeblich durch ihn geschaffen wurden, oder wenn es gar seine Existenz anzweifelt. Zu früheren Zeiten wurden die Menschen von Religionisten, Sektengurus und deren Schergen bespitzelt, verfolgt, terrorisiert und womöglich mit grausamen Strafen belegt, wenn sie an einem derart jähzornigen, ungerechten und strafenden Gott zweifelten. Dass es einen nach Rache und Strafe schreienden, unlogisch handelnden und abartig fühlenden Schöpfergott nie gegeben hat und niemals geben kann, erschliesst sich jedem gesund denkenden Menschen, der der Kräfte seines Verstandes, seiner Vernunft und seines Bewusstseins zumindest ansatzweise mächtig ist. Ein solcher Gott war und ist nur das Spiegelbild krankhaft ausgearteten menschlichen Denkens, das alles Böse in eine göttliche Phantasiefigur hineinprojiziert, um die Menschen in Angst und Schrecken zu versetzen, wodurch sie in die Irre geführt und in jeder Hinsicht ausbeutet werden können. Keinem Menschen ist es gegeben, sich als willenloses Werkzeug im Namen eines rächenden Schöpfergottes hinzustellen – auch nicht Henkern, die im Auftrag menschlicher Justiz morden und dadurch ihre Eigenverantwortung mit Füssen treten und ihr Gewissen hinter einer nichtexistenten göttlichen Macht verstecken, der sie ihr selbstverleugnerisch opfern. Henker lassen sich in ehrloser Weise für die bösen Zwecke politischer und religiöser Mächte missbrauchen, denen das Leben eines Menschen nichts gilt und die – wie seit eh und je – zwar von Nächstenliebe, Frieden, Freiheit, Menschlichkeit, Vergebung und Gerechtigkeit reden, in Wahrheit aber das genaue Gegenteil praktizieren, nämlich primitive Rache, unmenschliche Verfolgungen und Bestrafungen, Folter, Vergewaltigungen, Mord und Totschlag. Vor rund 2000 Jahren sagte der Prophet Jmmanuel: „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen!“. Die Früchte der Religionen und der Politik sehen wohlschmeckend und saftig aus, in ihrem Inneren beherbergen sie aber nur Fäulnis, Gestank, Verrat, Verwesung und Tod, wie durch millionenfache Folterungen, Meuchelmorde, Hinrichtungen, Hexenverbrennungen usw. im besonderen durch die „heilige Inquisition“ der römisch-katholischen Kirche und aller anderen christlichen Religionen und Sekten seit Beginn ihres Entstehens bewiesen wurde und wird. Befürworter, Unterstützer und Ausübende der Todesstrafe, ob aus eigenem Willen oder im Namen eines Staates, der Obrigkeit oder eines Gottes, einer Religion oder Sekte, machen sich eines Verbrechens gegen die Naturgesetze schuldig und müssen fortan mit den unausbleiblichen Folgen ihres Tuns leben. Der Mensch ist ein Teil des Universums, in dem durch den Geist und die Liebe der Schöpfung alles miteinander verbunden und verwoben ist. Somit schneidet er sich gleichsam ins eigene Fleisch, wenn er andere Menschen schöpfungsgesetz- und schöpfungsgebotswidrig tötet. Im Falle der Henker und ihrer Handlanger sind es lebenslange Gewissensbisse, die diese Menschen nicht mehr zur Ruhe kommen lassen. Im Bewusstsein oder Unterbewusstsein wissen sie, dass sie Unrecht begehen oder begangen haben und dass es ihnen nicht zusteht, das von der Schöpfung erschaffene Leben eines anderen Menschen strafvollziehend zu vernichten. Jeder Mensch soll sein Leben zur Erfüllung der Evolution bis zu seinem natürlichen Ende leben können, denn der Sinn seines Daseins ruht in der unaufhörlichen, bewusstseinsmässigen und geistigen Evolution über unzählige Wiedergeburten hinweg. Wird einem Menschen das Leben jedoch gewaltsam und ohne akute Not entrissen, so werden ihm durch böse Gewalt alle Möglichkeiten seiner persönlichen Evolution im gegenwärtigen Leben genommen. Er hat also Leben keine Chance mehr, seine Fehler zu erkennen, zu verarbeiten und zu beheben. Mit dem Auslöschen des gegenwärtigen Lebens ist der fehlbare Mensch zwar „aus den Augen und aus dem Sinn“, aber sein Denken, seine Emotionen, sein Fühlen, Sprechen, Wirken und Handeln usw. bleiben als Information in den feinstofflichen Speicherebenen erhalten. Da der fehlbare Mensch infolge seiner Ermordung seine Fehler nicht mehr überdenken und neutralisieren kann, muss die neue Persönlichkeit seiner Geistform dies im folgenden Leben unter grösseren Mühen aufarbeiten, um irgendwann alles verarbeiten und auflösen zu können. Die nächste Persönlichkeit, das neue materielle Bewusstsein, ist nach der nächsten Reinkarnation der Geistform zwar völlig neu und unbelastet, wird aber impulsmässig durch noch unverarbeitete Dinge der vorhergehenden Persönlichkeit getroffen. Mit der Aufarbeitung und Neutralisierung der sie treffenden Impulse muss die neue Persönlichkeit dann bewusst oder unbewusst fertig werden. Die menschliche Evolution geht also nach dem Sterben weiter und kann auch durch den Tod nicht aufgehalten werden, weil der Geist immateriell und unvergänglich ist. Die Todesstrafe kann also keine Massnahmeerfüllung an fehlbaren Menschen sein, sondern die Strafe muss darin bestehen, die Delinquenten für den Rest ihres Lebens von der übrigen Menschheit zu isolieren. Sie können an geeignete Orte gebracht werden, wo sie körperlich unversehrt aus eigener Kraft ihren Lebensunterhalt bestreiten müssen und ihre Fehler überdenken können. Ein Mensch, der um die Tatsache der Wiedergeburt der menschlichen Geistform weiss, kann in der Todesstrafe keinen Sinn mehr erkennen. Er hat gelernt, dass der Mensch seiner Selbstverantwortung in keinem Falle ausweichen kann, und es ist ihm bewusst, dass Selbstmord keine Lösung für irgendwelche Probleme sein kann. Der Mensch kann und muss alle Schwierigkeiten und Herausforderungen auf seinem Lebensweg aus sich selbst heraus, durch die Kraft seines Verstandes, seiner Vernunft und seines Bewusstseins bewältigen. Eine feige Flucht aus dem Leben schiebt seine Probleme zwar vorübergehend auf, aber auflösen resp. neutralisieren kann er sie dadurch nicht. Die nachfolgende Persönlichkeit seiner Inkarnationslinie muss die sie treffenden Impulsen verarbeiten, um die noch unverarbeiteten Dinge zu neutralisieren. In diesem Zusammenhang ist noch zu sagen, dass auch jede aktive Sterbehilfe Mord resp. Beihilfe zum Selbstmord und somit unzulässig ist. Strikt davon zu unterscheiden ist die passive Sterbehilfe, die erlaubt oder sogar richtig ist, wenn z.B. Maschinen abgestellt werden, die einen Menschen am natürlichen Sterben hindern oder die sogar nur noch die Funktion der Organe aufrechterhalten. In der eingangs erwähnten TV-Reportage sprach ein anderer Henker offen über seine Probleme, das bewusste Töten von Menschen zu verarbeiten. Er sagte, dass es ihm mit jeder Exekution schwerer falle, mit den Hinrichtungen weiterzumachen. Er klagte über Schlafprobleme und die steigende gesundheitliche Belastung durch seine Arbeit. Er kenne keinen Beteiligten, dem es nach der Hinrichtung eines Menschen besser ginge als davor. Alle fühlten sich schlechter und keiner von ihnen sehe danach besser aus – einschliesslich ihm selbst. Es gebe unter den Henkern und ihren Helfern immer wieder Männer, die aufgrund der psychischen Belastungen chronisch krank würden, Herzinfarkte und Schlaganfälle bekämen und den "Job" nicht mehr machen wollten, weil sie alles einfach nicht mehr verkraften würden. Ein anderer Mann, der früher als Henker gearbeitet hatte, sagte, dass er zu der Zeit, als er seinen Beruf noch ausführte, von der Richtigkeit seines Tuns absolut überzeugt gewesen sei. Beim Interview zeichnete die Kamera einen weinenden und psychisch schwer belasteten Mann auf, der mit dem Hinrichten irgendwann aufgehört hatte, weil seine nervlichen Kräfte am Ende waren. Er habe nach dem Ende dieser Tätigkeit zwei Jahre gebraucht, um die Erlebnisse aus seinem Beruf und die ihn treffenden Folgen zu verarbeiten. Heute sei er absolut davon überzeugt, dass es falsch sei, Menschen strafend umzubringen, egal ob es die Gesetze oder der Staat verlangten oder nicht. Am Beispiel dieses ehemaligen Henkers wurde dem Zuschauer klar, dass sich der Mensch bewusstseinsmässig, psychisch und körperlich selbst Leid, Schmerzen und Krankheiten zufügt, wenn er sich durch eine menschliche Autorität oder im Namen eines imaginären Gottes dazu verleiten lässt, andere Menschen auf Befehl zu töten. Der Mann an den Folgen seines Berufes psychisch schwer zu leiden und man konnte als aufmerksamer Betrachter nur Mitgefühl und tiefes Bedauern für ihn aufbringen. Seine Selbstachtung konnte durch seine Ehrlichkeit und die Reue über seine Taten nur unter grossen psychischen Schmerzen zumindest teilweise wieder zurückerlangen. Er hatte sich noch rechtzeitig von seinen alten Überzeugungen bezüglich der Todesstrafe losgesagt und die drückenden Last der falschen Dogmen, die sein Gewissen jahrelang in Knechtschaft gehalten hatten, von sich geworfen. Es war das anerkennenswerte Verhalten eines Mannes, der seine Gesinnung nach hartem, innerem Kampf zu einem ehrwürdige Denken und Fühlen gewandelt hatte. Das Beispiel dieses Mannes beweisst, dass es für einen Menschen nie zu spät ist, aus seinen Fehlern zu lernen und sie zu beheben, wenn er nur willens und mutig genug ist, sie sich einzugestehen und sich damit auseinanderzusetzen. In einer weiteren Szene berichtete ein Pastor, der die Todeskandidaten an ihrem Sterbetag begleitete, von seinen Erlebnissen. Die Todeskandidaten suchten vor ihrer Exekution immer wieder seinen Trost, seinen Zuspruch und seine körperliche Nähe, während sie gefesselt und angeschnallt auf der Pritsche lagen, die sie nicht mehr lebend verlassen sollten. Einmal blickte ihm ein Todgeweihter solange hilfesuchend in die Augen, bis schliesslich das in seine Venen gespritzte tödliche Gift wirkte und er seinen letzten Atemzug tat. Der Pastor hielt die zitternde Hand des Sterbenden, bis dieser sie nicht mehr drücken konnte und er vor seinen Augen verstarb. Die Erinnerungen daran gingen ihm so nahe, dass er sie weder vergessen noch als moralisch richtig einordnen konnte. Dennoch schien er noch nicht bereit zu sein, sich das Unrecht der Todesstrafe vollumfänglich einzugestehen und mit allen persönlichen Konsequenzen von sich zu weisen. Er hätte dazu ernsthaft die Möglichkeit in Betracht ziehen müssen, dass sein angeblich gerechter und unfehlbarer Schöpfergott nur ein Trugbild sein könnte, wodurch die Wahnvorstellung vom „lieben Gott“ wie eine Seifenblase geplatzt und sein religiöses Weltbild haltlos in sich zusammengestürzt wäre. Zusammenfassend ist zu sagen, dass alle in der Reportage gezeigten Henker, deren Helfer, Gefängnisdirektoren und Pastoren usw. spürten, dass sie das Falsche taten, was naturgemäss ihr Gewissen und ihre Psyche belastete. Das wiederum führte bei ihnen zu Stress, psychischen Störungen, Depressionen und Krankheiten. Der individuelle Umgang mit den Gewissensbissen war dabei so unterschiedlich wie die einzelnen Menschen. Der eine versteckte sich hinter der Autorität eines angeblichen Gottes, der seine Rachegelüste in der „heiligen Schrift“ des Christentums festgeschrieben habe und deren grausame Umsetzung von den Menschen fordere. Die anderen Männer gestanden sich selbst und ihren Interviewern ohne Umschweife ein, dass sie unter ihrem „Job“ zu leiden hatten. Und dann gab es den Mann, der sich nicht länger selbst belügen wollte und schliesslich den horrenden Unsinn der staatlichen Gesetze und religiösen Dogmen erkannte, die ihn zum Töten anderer Menschen verleitet hatten. Er hängte seinen todbringenden Beruf ein für allemal an den Nagel und erkämpfte seinem bis dahin unterdrückten Gewissen eine Erleichterung. Zum Abschluss der Reportage wurde George W. Bush dabei gezeigt, wie er sich als Präsident der USA vor einem Auditorium als unerbittlicher Befürworter der Todessstrafe "outete", und es wurde erwähnt, dass er als Gouverneur von Texas zahlreiche Gnadengesuche von Todeskandidaten abgelehnt hatte und an ihnen die Todesstrafe vollstrecken liess. Damit hat sich G. W. Bush selbstherrlich und arrogant über die Menschenrechte und über alles schöpferische Recht hinweggesetzt hat. In keinem einzigen Fall war er darum bemüht, die zum Tode verurteilten Menschen persönlich kennenzulernen und sich unvoreingenommen mit den ihnen zur Last gelegten Verbrechen auseinanderzusetzen. Er sah und sieht sich immer noch als irdischer Stellvertreter seines allmächtigen Christengottes, dessen rachsüchtigen Willen er in seinem irren Wahn mit allen Mitteln durchsetzen will. Unter den Menschen, die vom ihm als letztverantwortliche Instanz in den Tod geschickt wurden, waren auch völlig Unschuldige, denen er in böser Ungerechtigkeit und anmassender Selbstherrlichkeit das Leben raubte. Dieses Verhalten spiegelt eine grössenwahnsinnige, menschen- und schöpfungsverachtende Bewusstseinshaltung weder, die einem kranken Gehirn entspringt. Dass es in Wahrheit tatsächlich so ist, hat Bush durch die verbrecherische Anzettelung der Kriege in Afghanistan und im Irak – zu der er sich von „Gott“ persönlich berufen fühlte - der ganzen Welt vor Augen geführt. Er brachte und bringt damit tausendfache Tode, Verletzungen, Verstümmelungen und brüllendes Elend unter die Menschen, in deren Länder er seine blutlüsternen Armeen einfallen liess. Wer dieses menschenunwürdige Tun nicht stillschweigend dulden will und sich seiner schöpferischen Pflichten als Mensch bewusst geworden ist, sollte sich nach besten Möglichkeiten gegen die Todesstrafe stellen sowie alle anderen menschen- und schöpfungsverachtenden Denkweisen, Ansichten, Ideologien usw. beim Namen nennen und dagegen kämpfen. Ein Bauplan für den Menschen Human Design ist ein vergleichsweise neues System zur Deutung der menschlichen Seele und des menschlichen Schicksals. Es vereinigt esoterische mit wissenschaftlichen «Werkzeugen», um zu enthüllen, wie wir als Individuen auf dieser Erde «gedacht» sind.
Von: Roland Rottenfusser Rabbi Zussaya lag im Sterben. Zur Überraschung seiner Schüler, die um sein Bett versammelt waren, bekannte er, Angst vor dem Sterben zu haben. „Aber wie kann das sein?“, fragten die Schüler. „Du hast solch ein beispielhaftes Leben geführt. Du hast uns wie Moses aus der Wildnis geleitet. Du hast Urteile gesprochen wie der weise Salomon.“ Sanft antwortete der Rabbi: „Wenn ich meinen Schöpfer treffe, wird Er mich nicht fragen, ob ich wie Moses oder Salomon war. Vielmehr wird er mich fragen: ‚Warst du Zussaya?’“ Eine schöne jüdische Geschichte, die davon handelt, wie schwierig und wie wichtig es ist, man selbst zu sein. Jeder Mensch ist einzigartig. Wenn man es versäumt, der zu werden, als der man gedacht war, geht dem Universum ein einmaliger, unwiederbringlicher „Farbton“ verloren. Das klingt einleuchtend, ist aber schwerer durchführbar, als man denkt. Denn eigentlich ist niemand so richtig daran interessiert, dass Sie der werden, der Sie sind. Im Berufsleben werden Sie nur insofern geschätzt, als Sie zu etwas „zu gebrauchen“ sind. In der Familie, in Freundschaften, ja selbst in der Ehe gilt oft das Motto: „Was nicht passt, wird passend gemacht“. Um sich den vielfältigen Umerziehungsversuchen zu entziehen, muss man zunächst wissen, wer man wirklich ist. Man muss zu unterscheiden lernen zwischen dem, was man wirklich will und dem, wovon andere meinen, dass man es wollen sollte. Wie Human Design entstand Um das eigentliche Wesen eines Menschen zu erforschen, seinen „geheimen Bauplan“ sozusagen, gibt es ganze Reihe von traditionellen Methoden. Die meisten davon gelten als „esoterisch“. Die Astrologie z.B. Oder die jüdische Kabbala. Das Tarot und das I Ging. Ganz andere Methoden wurden von Wissenschaftlern entwickelt. Genetiker haben zum Beispiel herausgefunden, dass unser Bauplan in der DNS verschlüsselt ist. Mir persönlich hat Human Design geholfen, herauszufinden, wer ich bin. Vielleicht liegt es daran, dass diese relativ junge „Wissenschaft“ noch nicht so abgenutzt erscheint. Und sie versucht vieles zu vereinen, was man bisher nur getrennt wahrgenommen hat: DNS und I Ging, Quantenphysik und Astrologie. Mich fasziniert die Integration des Verschiedenartigen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass von so vielen System, allesamt von genialen Menschen entworfen, nur ein einziges richtig sein soll. Als eine „alte“ Freundin, Anne Hausser, mir berichtete, dass sie nun „Human Design Professional“ sei, also Analytikerin und Lehrerin in einer bisher fast unbekannten spirituellen Disziplin, war ich nicht frei von Skepsis. Als zu technisch, zu modernistisch empfand ich das „Fachvokabular“ der Szene: „Charts“, „Reading“, „Design“. Menschen lassen sich nicht „designen“, fand ich. Sie sind unberechenbare, eher etwas verschwommene Wesen. Was hatte der nimmermüde amerikanische Esoterik-Markt da wieder ausgespuckt? Einem Kanadier mit dem gewöhnungsbedürftigen Namen Ra Uru Hu sollen die grundlegenden Erkenntnisse von Human Design innerhalb von 8 Tagen auf Ibiza von einer „Stimme“ eingegeben worden sein. Wir kennen das aus der Channeling-Literatur oder von den Begründern der grossen Religionen. Kann eine Methode, die unter solch dubiosen Bedingungen entstanden ist, wirklich Wesentliches zum Verständnis der menschlichen Natur und der Evolution des Kosmos beitragen? Dein Schicksal als Grafik Ich beschloss, der Sache immerhin eine Chance zu geben. Und – dank Anne, Ra Uru Hu und der „Stimme“ – habe ich tatsächlich etwas über mich erfahren, was mir weiter geholfen hat. Und zwar gerade deshalb, weil das Ergebnis der Sitzung darauf hinauslief, dass ich eigentlich gar nicht mehr „weiter“ musste. Ich bin schon da. Und ich bin richtig, genau so wie ich bin. Ein befreiendes Gefühl. Bevor man ein „Reading“ erhält, die Enthüllung des eigenen Wesens in einem formlosen Gespräch mit dem „Professional“, muss man rechtzeitig vorher seinen genauen Geburtszeitpunkt und den Geburtsort eingeben. Darin unterscheidet sich Human Design nicht von der Astrologie. Deine Charakteranlagen, wie sie sich im Laufe deines Lebens entfalten, gelten als das genaue Abbild des Himmels zum Zeitpunkt deiner Geburt. In der Praxis bedeutet dies, dass der Human Design-Ausübende dir zu Beginn der Sitzung eine kleine Grafik vor die Nase hält, die du schlichtweg nicht verstehst. Da ist der Umriss eines menschlichen Körpers zu sehen. Dann sind da kleine Kreise und Dreiecke auf den Körper gezeichnet, die offenbar Chakren darstellen sollen. Nur 6 der 9 Zentren sind allerdings genau auf der Position zu finden, die wie aus der Chakrenlehre kennen. Drei weitere sind scheinbar wild abseits der mittleren Körperachse platziert. Die Zentren sind zudem mit feinen Linien verbunden, von denen einige weiss sind, andere scheinbar willkürlich bunt bemalt. So gesehen gleicht die Grafik wieder eher dem „Baum des Lebens“ mit seinen 10 Sephirot aus der Kabbala. Ausserdem ist da noch eine Fülle von Zahlen, die auf die „Chakren“ gezeichnet sind: von 1 bis 64. Sie beziehen sich, wie ich erfahre, auf die 64 Hexagramme des I Ging, des ersten „binären Codes“ in der Geschichte des menschlichen Geistes. Denn das ganze Universum ist nach chinesischer Lehre aus zwei Komponenten aufgebaut: einer durchgehenden und einer unterbrochen Linie (Yin und Yang). Da soll sich noch einer auskennen! Ich bin also auf die Erklärungen meiner Analytikerin angewiesen und versuche hier noch etwas weiter auszuholen. Was traditionelle spirituelle Lehren als „Prana“ bzw. „Chi“ bezeichnet haben, bezeichnet die Wissenschaft heute als Neutrinos, winzige „Teilchen“, die nach neuesten Forschungsergebnissen tatsächlich eine (minimale) Masse besitzen. „Wir baden in einem Meer von Neutrinos“, sagt Anne Hausser. Auf einen cm³ Haut kommen ca. 500 Milliarden von ihnen pro Sekunde, sie bewegen sich mit einer Geschwindigkeit von knapp unter Lichtgeschwindigkeit durch den Kosmos. 70% der Neutrinos auf der Erde stammen von der Sonne, 30% von anderen Himmelskörpern. Sie durchdringen, aus dem All kommend, alles, auch das menschliche Energiefeld und den Körper. Wir filtern diese Neutrinos und nehmen so Information auf, geben aber auch unsere Färbung und Information über die Neutrinos weiter. „Fahrgäste“ auf der Lebensreise Diese Erkenntnisse scheinen zweierlei zu beweisen: 1. Es ist nicht nur eine esoterische Phrase, sondern wissenschaftliche Wahrheit, dass wir alle „eins“ sind und dass im Universum alles mit allem interagiert. 2. Das bedeutet im Besonderen, dass eine von der Astrologie schon seit Jahrtausenden erhobene Behauptung wahr ist: Die Planeten und Sterne haben einen Einfluss auf die menschliche Psyche. Menschen sind sehr feine Empfangsstationen für Informationen aus dem Kosmos. Allerdings nehmen sie nur diejenigen Informationen auf, für die sie empfänglich sind. Hier kommt das berühmte „Gesetz der Anziehung“ ins Spiel, das wir aus der populären Ratgeberliteratur kennen. Wie genau beeinflusst der Kosmos unseren irdischen „Bauplan“? Im Human Design-System gibt es zwei Komponenten im Menschen, die in der Chart-Grafik als „Persönlichkeit“ und „Design“ bezeichnet werden. Die Persönlichkeit – im weitesten Sinn ist das mit dem Begriff der „Seele“ identisch – konstituiert sich im Moment der Geburt als eigenständiger Form auf diesem Planeten. Sie nimmt dann die Informationen aus dem Kosmos zu diesem Zeitpunkt in sich auf. Das „Design“ – also die Struktur des Körpers – wird etwas früher geprägt: etwas drei Monate vor der Geburt. Daher bezieht sich das Reading stets auf zwei „Horoskope“, vereinfacht ausgedrückt ein Seelen- und ein Körperhoroskop. Metaphorisch ausgedrückt, ist das Leben eine „Taxifahrt“, wobei die Persönlichkeit dem „Fahrgast“, das Design dem „Fahrzeug“ entspricht. Man spricht nicht umsonst von Er-fahr-ung. Gibt es einen freien Willen? Nun stellt sich natürlich die Frage, wer der „Fahrer“ ist. Dieser wird im Human Design als „Magnetischer Monopol“ bezeichnet, quasi ein Steuerungszentrum für unser Schicksal, das im menschlichen Körper in der Nähe des Herzchakras angesiedelt. Dies ist insofern bemerkenswert als sich ja normalerweise eher die Persönlichkeit (der Wille, das Ego) für den Steuermann hält. Wenn die Instanz, die wir als „Ich“ erleben, aber lediglich Fahrgast ist, wie sollte dieser Gast dann sein Leben gestalten? „Sich zurücklehnen und die Fahrt geniessen“, sagt Anne Hausser. Dies wirkt provozierend. Hatten uns nicht all die Seminare und Lebenshilfebücher eingeimpft, dass wir selbst die Meister unseres Schicksals sind, dass wir etwas nur stark genug wollen müssen, um es zu manifestieren? Im Human Design gibt es wenig Raum für einen „freien Willen“. Ra Uru Hu beschreibt den Menschen als „hilflos und inkompetent“. Er sei eher ein „Werkzeug der Evolution.“ Einmal auf der Lebensspur, können wir an unserer Prägung, unserem „Bauplan“ nichts mehr ändern. Den freien Willen gibt es dann nur noch in einem sehr begrenzten Bereich: Wir können wählen, ob wir uns unserer „Bestimmung“ gemäss verhalten oder ob wir davon abweichen wollen. Im letzteren Fall entstehen häufig Leiden, Reibungsverluste, das Gefühl von Wut und Enttäuschung. Wäre nämlich absolut alles vorherbestimmt, so würde wohl auch ein Human Design Reading nichts nützen. Können wir aber wählen zwischen „Gehorsam“ oder „Rebellion“ gegen unser inneres Entwicklungsprogramm, so machen Selbsterkenntnis und Hingabe den entscheidenden Unterschied aus. Bekenntnisse eines „Non-Energy-Typs“ Und was bedeutet „Selbsterkenntnis“ in meinem Fall? Zunächst erfahre ich beim Reading, dass ich ein „Projektor“ bin. Es gibt im Human Design-System vier menschliche Grundtypen: Manifestoren, Generatoren, Reflektoren und eben Projektoren. 21 % der Menschheit sind in dieser relativ groben Einordnung „wie ich“. Und was ist ein Projektor? Zunächst bekomme ich die wenig schmeichelhafte Mitteilung, dass ich ein „Non-Energy-Typ“ bin, d.h. ich besitze wenig Kraft und Initiative aus mir selbst heraus. Sinnvoll für mich wäre es also, mich an die Kraftquelle anderer Menschen anzuschliessen. Zum Glück für mich gibt es keine „schlechteren“ oder „besseren“ Persönlichkeitstypen. Human Design ist absolut wertfrei. Die nächste Enthüllung haut mich einfach um: Die Strategie des Projektors sei es, „auf Anerkennung und Einladung zu warten – Einladung zur Ehe, zum Beruf, zur Liebe. Sich willkommen fühlen, aufgefordert werden. Sie sind nicht dazu da, die Initiative zu ergreifen.“ Man kann sich darüber streiten, ob dies eine effektive Einstellung zum Leben ist. Tatsache ist aber, dass mein Leben tatsächlich genau so verlaufen ist. Sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich ging die Initiative eher von „den anderen“ aus. Ich wählte nicht, ich wurde gewählt. Besteht hier nicht die Gefahr, dass man sich von den falschen Leuten „einladen“ lässt? Natürlich. Gerade, wenn man wie ich extrem offen für den Willen und die Bedürfnisse anderer ist. Wer ich bin, das hängt zum grossen Teil davon ab, wo und mit wem ich bin. Ich neige dazu, jedem das Gesicht zu zeigen, das für ihn gerade passend ist. Die Gefahr, mich dabei selbst zu verlieren, besteht also. Speziell auch die Gefahr, mich unter Wert zu verkaufen. Andererseits ist meine Offenheit für die Energien anderer aber auch ein Segen. Anne sagt, Typen wie ich seien die Führungskräfte der Zukunft. Sie sind sich der gegenseitigen Abhängigkeit aller Wesen bewusst und fragen, statt mit einem starken Willensimpuls alles zu überrennen, zunächst nach den Bedürfnissen der anderen Mitglieder einer Gruppe. Barack Obama z.B. ist ein Projektor. Ich wusste es: Der Mensch der Zukunft, das bin eigentlich ich. Die Menschen besitzen nur vielfach nicht die Reife, mich zu erkennen. Obwohl ein „Non-Energy-Typ“, bin gerade ich ein wertvolles Werkzeug der Evolution. Mein Scheitelchakra ist offen, das heisst, es strömt ein Haufen Informationen aus dem Kosmos und aus der Gedankenwelt anderer Menschen auf mich ein. Ich wage alles zu denken und vermag alles in ein gedankliches System zu integrieren. Wenn ich mich nicht verzettle (wozu ich neige), dann können durch mich innovative Ideen auf die Erde kommen. „Mutation“, sagt Anne Hauser, „kommt über den Einzelnen ins Kollektiv“. Natürlich wird nicht jede neue Idee angenommen. Dennoch ist es die Aufgabe von Menschen wie mir, neue Impulse aufzugreifen und sie dem Kollektiv zu offerieren – bis es zum idealen kosmischen Zeitpunkt vielleicht doch einmal zu einem Durchbruch kommt. Noch drastischer ausgedrückt, bin ich laut Human Design sogar ein „anarchistischer Ketzer“. Da das Neue nur durch den Widerspruch zum Alten in die Welt kommen kann, ecke ich oft an. Zu sich selbst erwachen Natürlich gibt es noch zahlreiche weitere Eigenschaften von mir, die das Reading ans Tageslicht gebracht hat. Und vermutlich mindestens ebenso viele, die im Dunklen bleiben werden, denn die Körpergrafik zeigt ja nur auf, als was ich geboren bin, nicht mein gelebtes Leben. Auch werden die Ergebnisse für andere Klienten natürlich völlig andere sein. Insgesamt habe ich die Analysen von Human Design als gleichermassen präzise und tief greifend empfunden – und dies nicht etwa, weil alle Aussagen über mich schmeichelhaft waren. Es zeigten sich – im Vergleich etwa zur Astrologie – durchaus originelle, nie zuvor gehörte Deutungen meiner Person. Anne hat mir einige Potenziale und Gefahrenquellen aufgezeigt und gleichzeitig die Strategien, wie ich damit umgehen kann. Zum Beispiel das Human Design-Mantra: „Lasse nicht den Verstand Entscheidungen für dich treffen“. Dieser ist nämlich eher ein „Agent“ für die Interessen äusserer Autoritäten, die mich – statt meinem Selbst – eher meinem „Nicht-Selbst“ näher bringen. Das Nicht-Selbst entsteht durch Konditionierung in den Bereichen, wo mein Charakter nicht festgelegt ist, sondern offen für fremde Einflüsse. Human Design versucht nun, mir eine Strategie in die Hand zu geben, um mich nur noch von meiner inneren Autorität leiten zu lassen. Wenn ich lerne, Entscheidungen nicht mehr aus dem Verstand zu treffen, beginnt der Prozess der Dekonditionierung. So wird es auch für mich einmal möglich sein, das höchste Ziel zu erreichen, das es im Human Design gibt: Das Erwachen zu sich selbst. Nähere Informationen: www.lebe-dein-design.de www.humandesignsystem.info "Laßt ab von diesem Sehnen! - Der reine Wind geht um das Erdenrund - welche Grenze gäbe es da? Manchmal ergehe ich mich in Selbstmitleid, wo doch stets ein großer Wind mich um die Erde trägt." TRANSZENTALISMUS 05. Februar 2010  Darstellung des Maya-Kalenders Wenn Kalendergläubigkeit zur Massenhysterie ausartet, so wie bei der Jahrtausendwende und jetzt wieder anlässlich 2012, dann haben wir da ein Problem, meint Wolf Schneider, der Herausgeber der Zeitschrift connection Spirit. Weiterlesen » Die Transformation der Erde Morpheus - "Die Transformation der Erde" die Wahrheit über den gigantischsten globalen Wandel Geschrieben von AllEinKlang (8529 x gelesen) Seit 10 Jahren sendet der Nasa-Satellit SOHO ununterbrochen Messdaten von der Sonne zur Erde. Von großer Bedeutung sind bei den Beobachtungen der Sonne die Sonnenflecken. Von diesen Sonnenflecken ist bekannt, dass sie den Zustand von sehr intensiven Magnetfeldern darstellen. Diese Felder, das wissen die Astrophysiker, lassen Rückschlüsse auf die, den Sonnenflecken folgenden Explosionen erkennen. Die Explosionen stellen sich optisch in fackelähnlicher Form dar und werden Sunflares (Sonnenwind) genannt. Tatsächlich bestehen diese Sunflares aus hoch energetischen Ladungsträgern, den Elektronen und Protonen. Diese Elementarteilchen der Materie sind mit Reisegeschwindigkeiten von bis zu mehreren Millionen Kilometer in der Stunde unterwegs. Bei einem solch phantastischen Szenario kann man sich leicht vorstellen, dass, sollten diese „Partikel” auf die Erde treffen, sie einen nicht unbedeutenden Einfluss auf das Erdmagnetfeld haben. Diese „Sonnenwinde” beeinflussen das Erdgeschehen in einer solch komplexen Weise, dass die tatsächlichen Hintergründe nur sehr wenigen Informierten zugänglich sind. Dank der freien Wissenschaft und Menschen wie Morpheus, die mit unerschütterlichem Mut die Wahrheit sagen und schreiben, wird immer mehr Menschen bewusst, welche Erkenntnisse die Wissenschaft über den Ursprung, den Status und die Bestimmung unseres Sonnensystems gewonnen hat. Die bereits begonnenen Wandlungen werden alle unsere Erwartungen weit übertreffen. Es geht nicht mehr um das "Wann", wir stecken bereits mitten darin - es geht nur um die Frage der Heftigkeit des Wandlungs- und Erschütterungs-Grades (Bestellung über den BildLink).
Über das Buch: Unsere Sonne ist für Entstehung des Lebens auf der Erde von elementarster Bedeutung, das dürfte allgemein bekannt sein. Daß die Sonne ebenfalls eine elementare Einflußgröße für unseren Geist, unsere Psyche und unser BewusstSein ist, ist sicher nur sehr wenigen Menschen bekannt. Als naturwissenschaftlich gesichert gilt, daß sie ihre Informationsübertragung durch das elektromagnetische und gravitative Spektrum ausführt. BewusstSein und Stimmungslagen stehen in direktem Einfluß ihrer Aktivitäten. Seit etwa zehn Jahren zeigt sich die Sonne von einer nie zuvor beobachteten Aktivität. An Ihrem Einfluß auf das Klima und Wetter der Erde nehmen wir nur den äußeren Teil ihrer Wirkkräfte zur Kenntnis. Das ungleich bedeutungsvollere an ihren Aktivitäten bezieht sich auf unsere Bewusstseinslage. Ein sehr großer Teil dessen, was wir als "Veränderung unseres Schlafmusters", unsere aggressive- und/oder depressive Stimmung erfahren, wird durch die Sonnenausbrüche hervorgerufen. Wenn uns nun die Wissenschaftler der NASA darüber warnend informieren (Reuters, 06.03.2006), dass die Sonnenaktivitäten bereits im Jahre 2007 ihre Aktivität noch verdoppeln, und im Jahre 2012 ihren Höhepunkt erreicht haben werden, so können wir uns auf einiges gefaßt machen ...
Ganz offensichtlich durchläuft unsere Sonne einen ganz besonderen Zyklus, wobei sich diese Besonderheit noch durch ein zusätzliches Ereignise ausweist. Konnten wir annehmen - vieles spricht dafür -, daß die Sonne einen naturgemäßen Prozess durchmacht, der uns Menschen zu einem höheren Evolutionssprung verhilft, dann wären die Ereignisse, die sich seit etwa 10 Jahren "vor der Sonne" ereignen, von einem unbeschreiblichen Ausmaß. Tatsächlich werden, seit der NASA-Satelit "SOHO" seine Sonnendaten zur Erde sendet, Ereignisse sichtbar, die, bei einer ersten Betrachtung, als ein makaberer Streich anmuten. Zu erkennen sind Objekte, die offensichtlich einen Konflikt untereinander auszutragen scheinen. Die eine Gruppe von Objekten beeinflußt die Sonne, in dem sie beispielsweise Geschosse auf sie "abfeuert", während die andere Gruppe von Objekten dieses zu verhindern versucht. Beide Objekte weisen sich, rein äußerliche, durch ihre unterschiedlichsten Formen aus. Was auch immer dort genau geschehen mag, die Ereignisse scheinen den Rahmen unserer Vorstellungskraft zu sprengen.
Transformation der Erde Interkosmische Einflüsse auf das BewusstSein
VorWort: Am 20 Juni 2006 war Morpheus zusammen mit einer Freundin und seinem Hund auf dem Weg in den wohlverdienten Urlaub. Auf einem Campingplatz in Italien wurde in der Nacht ein Gas in das Wohnmobil geleitet und betäubte die Insassen. Am nächsten Morgen waren alle Unterlagen, sowie der Laptop von Morpheus gestohlen. Andere Wertgegenstände blieben unangetastet. Auf dem Laptop befanden sich unter anderem die Dokumente zu dem Buch, über das Sie hier gerade lesen. Einen Monat zuvor wurden in Morpheus Privathaus sämtliche Festplatten durch starke elektromagnetische Impulse (EMP) restlos gelöscht. Zum Glück existierten Backups sämtlicher Dateien an verschiedenen sicheren Orten, sonst könnten Sie dieses Buch jetzt nicht erwerben. Was ist so gefährlich an den Informationen, dass zwei Anschläge auf den Autor verübt wurden? Und wer hat daran Interesse, Ihnen, liebe Leser, diese Informationen vorzuenthalten? Vielleicht können Sie jetzt nachvollziehen, warum Morpheus unter Pseudonym schreibt. Morpheus ist ein international renommierter Naturwissenschaftler, der so ganz anders ist als die üblichen Vertreter seiner Zunft. Er scheut sich nicht heiße Eisen anzupacken. Und er will sich seinen Lesern mitteilen, will verstanden werden. Er ist Erfinder und Inhaber von über 100 internationalen Patenten. Sein Fachgebiet ist das menschliche BewusstSein. Wer sein eBücher "Matrix Code" und "Die Realitätenmacher" kennt, weiß, dass es Endeckungsreisen sind in die unbekannten Länder unseres Geistes. Sie sind zugleich beredte Zeugnisse eines großen Humanisten in der Tradition eines Teilhard de Chardin. Zu seinen geistigen Vätern gehören der Mathematiker Burkhard Heim genauso wie Ilya Prigogine. Mit "Die Transformation der Erde" legt Morpheus nun das Buch vor, das alle bisher von ihm geschriebenen Bücher noch einmal topt. Hier betritt er Neuland, gefährliches sogar, wie die vorgenannten Anschläge auf ihn zeigen. Er nimmt den/die Leser/in mit auf eine Reise, die im wahren Sinne des Wortes kosmisch ist. Wenn Sie sich offenen Geistes auf das Buch einlassen, wenn Sie sich öffnen für das Neue, Ungeheuerliche, werden Sie als ein anderer Mensch auf der letzten Seite angelangen. Und Sie werden verstehen, warum die "Verhinderer" ihn stoppen wollen, Ihnen sein Wissen mitzuteilen.
Ich denke, dass die Zeit der Lügen zu Ende gehen wird. Ich hoffe darauf, dass die alten Systeme sich selbst ad absurdum führen werden. Und ich glaube fest, dass Menschen wie Morpheus, ein Wissender im besten Wortsinn, zu jenen gehören, die ein neues Denken, ein neues Sein vorbereiten helfen. Morpheus ist ein Spinner, denn er spinnt ein neues Netz sinnhafter Welterklärung. Morpheus ist ein Verrückter, denn er verrückt die angestaubten wissenschaftlichen Paradigmen und schafft so Raum für eine Seinsdefinition, die den Menschen in seine Würde zurückversetzt. Morpheus ist ein Besserer, besessen von der Liebe für die Wahrheit. Morpheus ist ein Offenbarer, indem er Sie teilhaben läßt an seinem Wissen. Morpheus ist ein Stachel im Fleisch der nimmersatten Parasiten der wohlgenährten Wissenschaftsgemeinde, denn er schreibt offen, ehrlich, verständlich. Denn er will verstanden werden. Und: Morpheus ist mein Freund, dem ich alles Gute wünsche für sein Buch. Auf dass das Licht der Wahrheit siegen möge. Roland Reber, München, August 2006 Inhalt & Themen mit Schlagzeilen: Wir geben hier das Inhaltsverzeichnis mit wichtigen Kapitelgedanken wieder, damit die die Brisanz und die Wichtigkeit der Erkenntnisse begreifen kannst. Vorwort Im Frühjahr 2006 wurden zwei Anschläge auf den Autor verübt (einmal auf seinen Rechner in seiner Abwesenheit und einmal auf ihn, Gasanschlag mit Entwendung seines Laptops, um das Erscheinen des Buches zu verhindern). Morpheus ist der Schriftstellernahme eines renommierten Wissenschaftlers, der die Menschen in verständlicher Sprache über das aufklärt, was die kontrollierte Wissenschaft wirklich tut und was uns Menschen an Informationen vorenthalten wird. Seit 10 Jahren sendet der NASA-Satelit SOHO ununterbrochen Messdaten von der Sonne zur Erde. Die Aktivität der Sonne spiegelt sich in den Sonnenflecken, denen heftige Explosionen (Flavare) folgen – deren Ladungsträger sind Elementarteilchen, die mit mehreren Millionen Kilometern pro Stunde unterwegs sind. Wann immer diese Teilchen die Erde treffen, entsteht ein bedeutender Einfluss auf unser Magnetfeld – der sowohl in der Technik als auch beim Menschen intensive Reaktionen auslöst. Diese Ursachen, der Einfluss als auch die Wirkungen werden von der Wissenschaft sowohl unterdrückt als auch heruntergespielt. Diese „Sonnenstürme“ beeinflussen das Erdgeschehen in einer solch komplexen Weise, dass die tatsächlichen Hintergründe nur sehr wenigen Eingeweihten zugänglich gemacht werden. Morpheus weist anhand von Photomaterial und dokumentierter wissenschaftlicher Beobachtung nach, dass seit 2000 unvorstellbare Explosionen aus dem Hyperraum vor der Sonne heraus auf der Sonne ausgelöst werden.
Die gigantischste und letzte Aufnahme stammt vom 23.02.2006 mit dem Kommentar: Es bleibt abzuwarten, welche Folgeerscheinungen hierdurch auf der Erde in Erscheinung treten. Es liegen Dokumente von Zeitungen, Plakaten und Fernsehsendungen bei, die zeigen, dass eine Zeit lang über diese außergewöhnlichen Eruptionen berichtet wurde. Der 23. Sonnenfleckenrhythmus fällt aus dem naturgemäßen Bereich Gerade durchläuft die Sonne den 23. beobachteten 11 jährigen Sonnenfleckenzyklus. Naturgemäß hätte die Sonne 2006 bereits das Minimum erreicht. Tatsächlich ist jedoch das Gegenteil eingetreten. Die Sonnenaktivität hat sein 2000 ihre Steigerungsperiode nicht verlassen, sondern diese erhöht sich immer noch. Die offiziellen Stellen haben keine aktuellen Graphiken mehr veröffentlicht (um Unruhe zu vermeiden?). Die Sonne wurde mehrfach von torpedoähnlichen Geschossen getroffen, was wiederum zu extremen Explosionen geführt hat. Und dieser Einfluss lässt die Sonne nicht zur Ruhe kommen. Nachweislich standen Auf- und Untergang sämtlicher Hochkulturen immer unter dem Einfluss von Sonnenaktivitäten – deshalb scheint es bei diesen Explosionen eine Netzung mit der Ur-Quelle dieses Systems zu geben. Gegenwärtig steht, so sind diese Daten zu interpretieren, ein neuer Machtwechsel an. Bei genauerer Betrachtung sowie der Einbeziehung der Hinterlassenschaften älterer Hochkulturen, vor allem der Maya, ist zu erkennen, dass es sich diesmal jedoch um ein nie da gewesenes, unvorstellbar großes Ereignis handelt. Was auch immer geschehen mag, es wird unsere Vorstellungskraft sprengen. Fakt scheint, dass über die Sonne der größte Einfluss auf die Erde und auf das menschliche BewusstSein ausgeübt wird (es gibt genügend Dokumente, die an unterschiedlichsten Stellen vorlieben, die genau das nachweisen).
Das naturgemäße „Eingreifen von höchster Stelle“ (All-Schöpfer?) scheint offenbar einigen Wesenheiten nicht in ihr Konzept zu passen. Mit ihren Mitteln versuchen sie die Sonne dahingehend zu beeinflussen, dass sie ihre „göttliche Mission“ (Reset – wie bei Matrix) nicht ausführen kann. Durch das Eingreifen soll erreicht werden, dass uns die entsprechenden Wandlungskräfte (Magnetfelder, Gravitation, usw.) nicht erreichen. Wiederum andere Wesenheiten versuchen nun, quasi „vor Ort“ die „Verhinderer“ an ihrer Aktion zu hindern, damit der natürliche Prozess fortgesetzt werden kann. Ziel dieser naturgewollten Mission von der „Quelle“ scheint es unter anderem zu sein, uns Menschen aus dem „kollektiven Schlaf“, dem Zustand der Unbewusstheit zu erwecken. Vom babylonischen Reich, etwa 3000 vor Christus, bis zum römischen Reich und weiter bi zu der Epoche der Maya-Kultur, bestehen Korrelationen zu den Sonnenaktivitäten. Dieses Datenmaterial zeigt auch einen Paradigmenwechsel in der aktuellen Epoche unsere Gegenwart hin. Hiernach ist der Prozess des aktuellen Paradigmenwechsel noch nicht abgeschlossen. Den Berechnungen nach soll im Jahre 2012 ein „großer Zylkus“ beendet sein. Diesen Kenntnisse zufolge ist „unsere Sonne“ nur eine letzte von weiteren Sonnen, welche hierarchisch angeordnet sind. Von unseren Astrophysikern wissen wir heute, dass der Sirius, unserer Zentralsonne entspricht. Der Maya-Code beschreibt noch eine weitere, eine Art Haupt-Zentral-Sonne unseres Universums. Der Maya-Code beschreibt im Zusammenhand von Wandlungszyklen einen „galaktischen Synchronisationsstrahl“, der von der Ur-Zentral-Sonne aus, zu bestimmten Zeiten auf das BewusstSein der Menschen einwirkt. Interpretieren wir dieses Mayabild, dann lassen sich hieraus durchaus entsprechende Einflussebenen ableiten. Evolutionssprung der Erde Befreien interkosmische Einflüsse unseren Geist? Ganz offensichtlich zeigt unsere Sonne seit einigen Jahren ein äußerst merkwürdiges Verhalten. Sie befindet sich in einem äußerst aktiven Zustand. Niemals zuvor, seit ihrer direkten und indirekten Beobachtung, und hier können die Forscher auf einen Zeitraum von über tausend Jahren zurückgreifen, wurden derartige Ausbrüche festgestellt. Die Explosionen, die auf (bzw. in) der Sonne beobachtet werden, sind von einer dermaßen hohen oder großen Intensität, dass immer öfter Satelliten ausfallen bzw. Stromnetze zusammenbrechen. Das diese Explosionen in direktem Zusammenhang mit unserer Psyche stehen, dürfte nur sehr wenigen Menschen bekannt sein. Machtwechsel im Sonnensystem Hubert Wöhl vom Kiepenheuer Institut Freiburg: „Wir messen derzeit die höchsten Aktivitätswerte der Sonne seit es Aufzeichnungen darüber gibt.“ Unter diesen Aktivitäten sind Explosionen zu verstehen, welche in ihrer Folge zu Sonnenwinden mutieren. Diese Sonnenwinde, die aus Elektronen und Protonen bestehen, erreichen Geschwindigkeiten von 5,6 Millionen Stundenkilometern!!! Auf unserer Erde angekommen, verursachen sie unter anderem drastische Veränderungen des Erdmagnetfeldes. Dieses Erdmagnetfeld wiederum ist eine wesentliche Einflussgröße in Bezug auf das menschliche Psycho-Endokrinum. Hierdurch werden unter anderem extreme Emotionen und Stimmungslagen hervorgerufen, wie zum Beispiel Depressionen, Aggressionen, Suizide, Euphorie, um nur die Wesentlichsten zu nennen. Nur sehr wenigen dürfte in diesem Zusammenhang bekannt sein, dass die menschliche Epiphyse (Zirbeldrüse auch „Drittes Auge“ genannt) sehr sensibel auf dieserart veränderte Magnetfelder reagiert, besteht sie doch zum Teil selbst aus winzig kleinen Magnetkristallen. Die Reaktionen dieser Epiphyse auf solcherart magnetische Anomalien bewirken einen Einfluss auf das BewusstSein. Warum wird uns dieses unglaublich erscheinende Szenario nicht mitgeteilt? Ganz offensichtlich wird uns hier etwas höchst Bedeutsames vorenthalten. Möglicherweise liegen für dieses Verhalten triftige Gründe vor, nur ist ein Durchschauen dieses Versteckspiels für aufmerksame Leser von wissenschaftlichen Veröffentlichungen der letzten Jahre leicht möglich (Nachweise im Buch).
Hochkarätige Forschungszentren in Deutschland und der Welt beschäftigen sich seit vielen Jahren mit den Einflüssen von Sonnenstürmen auf die Erde. Dabei geht es vor allem um die Phänomene: Abnahme des Magnetfeldes, Polwanderung, Auswirkungen auf Stromnetze, elektronische Anlagen oder Pipelines. Die Auswirkungen des Sonnenwindes bekamen 1989 die Bewohner Ostkanadas zu spüren. Damals führten von der Sonne ausgestoßene, stark aufgeladene Teilchenströme in der Provinz Quebec zu schweren Störungen im Stromsystem. Mehrere Transformatoren brannten nach Überhitzung ab, die Elektrizitätsversorgung der Provinz war neun Stunden lahm gelegt. Immer öfter lösen diese Eruptionen gewaltige Teilchen-Tornados aus. Immer öfter wird die Gewalt, mit der die Partikel das Magnetfeld der Erde durchschlagen – normalerweise ein sicherer Schutzschild. Immer dramatischer wirkt sich das Teilchenbombardement auf Menschen, Tiere, Pflanzen und Technik aus: Es drohen Computer-Crashs, Energieausfälle, Satellitenabstürze und neue Krankheiten. Auch das Klima wird in Mitleidenschaft gezogen. Naturkatastrophen häufen sich (auch der europaweite Stromausfall wird kein Einzelfall bleiben und hatte wohl nicht das Abschalten einer Hauptleitung als Ursache). Kalibrierung des Universums? Die „Instrumente“ im physikalischen Schöpfungs- und Erhaltungsprozess unseres Kosmos, welche die Physiker Naturkonstanten nennen, zeichnen sich zur Zeit als sehr unzuverlässig aus und widersprechen damit ihrem Ruf, „konstant“ zu sein, offenbar wesentlich! Diese Aussage über eine der wichtigsten „Konstanten“ im Universum ist von elementarer Bedeutung. Es bleibt zu erkennen: Die physikalischen Strukturen richten sich nicht nach den Gesetzen (z.B. Konstanten), welche die Wissenschaftler ihnen zugesprochen haben, sondern eher umgekehrt. Die Strukturen, welche sich hinter den physikalischen Einflussgrößen verbergen, bestimmen – unabhängig von der Richtigkeit ihrer Interpretation – das Resultat ... Die weltweite Energieversorgung über das Wechselstromnetz basiert zum Beispiel auf dem Maxwell´chen Induktionsgesetz. Ändern sich die Parameter, welche diesem Gesetz zugrunde liegen, so ändert sich auch das Ergebnis, was bi zu einem völligen Ausfall der Stromerzeugung führen kann. Die Strukturen aller physikalischen Parameter sind außerhalb der uns bekannten dreidimensionalen Bezugsrahmen anzutreffen. Das Buch legt dar, das die Maya die Sonne als Herz und Geist der Galaxis begriffen. Sie meinten, die Galaxis (Quelle) hätte Absichten. Vom Herzen beziehungsweise Zentrum der Galaxis aus würden sämtliche Kodierungen vorgenommen (Und da wir hier auf der Erde zur Zeit nichts anderes als ein „Modernes Sklaventum“ haben, mit Herrschern, Kriegern, Arbeitern, Sklaven & Abschaum, mit einer gigantischen Vergiftung der gesamten Biosphäre, ist eine Korrektur dieses „System-Errors“ unausweichlich). Heute ist aus der Quantenphysik bekannt, dass ein so genannter elektrodynamischer Austausch (Information) sogar zwischen den Photonen der Sonne(n) und den menschlichen Elektronen stattfindet. Unsere Sonne vermittelt, so die Maya, unter anderem Daten von anderen Sonnen (z.B. Sirius). Sie wird von mindestens zwei anderen Sonnensystemen gespeist beziehungsweise moduliert, wobei hier in binäres Kommunikationsfeld entsteht. Die Verbindungsebenen dieser Sonnen laufen über die Zentralsonne (Zentrum unserer Galaxis und schwarzes Loch), Sirius sowie die Plejaden und enden mit der Sonne unseres Planetensystems. Durch die binären Sonnenfleckenbewegungen wird buchstäblich höheres Wissen übertragen. NASA beobachtet die Sonne Weil die Herrschenden dieser Welt den Einfluss der Sonne auf unser Sonnensystem und die Erde schon lange kennen, wird die Sonne seit langer Zeit intensiv beobachtet. Seit 10 Jahren mit dem Satelliten „SOHO“. Seit dieser Zeit wird auch intensiv an den Auswirkungen der Sonnenenergie auf das menschliche BewusstSein geforscht. Auch diese hochinteressante Forschungsergebnisse werden in diesem Buch dargelegt. Einwirkung der Sonne auf das Nervensystem Jedem Naturwissenschaftler und Techniker ist sofort klar, dass diese Sonnenfleckenaktivitäten gravierende Auswirkungen auf unser Nervensystem und damit auch alle Funktionen unseres Seins (Geist, Seelenleben, Körperfunktionen und BewusstSein) haben müssen. Dese Erkenntnisse werden in den folgenden Kapiteln ausführlich nachgewiesen. Die Haut als Empfangsorgan
Nervensystem und Psyche
Psychische Veränderungen durch die Sonne
Psychische Epidemien durch die Sonne
Psychische Extreme: Selbstmorde und Psychosen Sonnenaktivität beeinflusst die Kreativität Die bisher aufgeführten Auswirkungen auf die Multidimensionalität stellen den negativ erscheinenden Aspekt dar. Vernachlässigt wurde bisher, dass durch den Einfluss der Sonnenaktivitäten ebenso positiv zu bewertende Erscheinungen auftreten. Von elementarer Bedeutung ist der Sonnenwind, der einen Schutzschirm bildet, ohne den die Entwicklung und Aufrecherhaltung von Leben nicht möglich wäre. Welche Strahlungsformen der Sonnenaktivität für den Menschen existenziell wichtig sind, wird wohl erst künftig durch Forschung erkannt werden. Die umfangreichen Ergebnisse, die sich aus den zahlreichen Korrelationen ergeben, lassen den berechtigten Schluss zu, dass die Aktivität der Sonne als Form kosmischer Aktivität angesehen werden kann. Es liegen Aufzeichnungen vor die belegen, dass unmittelbar nach besonders energetischen Eruptionen, wie z.B. vom 16.07.1959, kreative Impulse einfielen, die geradezu als „Erleuchtung“ empfunden wurden und zu umstürzenden Erkenntnissen oder tiefgehenden Wandlungen. (Auch dieser Aspekt wird im Buch ausführlich dargelegt.) Mit sehr großer Wahrscheinlichkeit finden Inspirationen (Eingebungen) ebenso häufig statt, wie Erscheinungen, die wir als „negativ“ klassifizieren. Die Schwierigkeit liegt lediglich in unserer direkten Wahrnehmung dieser Einflüsse.. Das Hindernis ist die Selektion zwischen den „normal“ ablaufenden und den „übergeordneten“ Einflüssen. Es erscheint nur allzu logisch, dass wir weitaus öfter mit Inspirationen gefüttert werden, als wir es uns vorstellen können. (Morpheus schreibt: in meinem Buch „Die Realitätenmacher“ – „Physik des BewusstSeins“ wird speziell dieses Thema weiter vertieft.)
Erde als Hohlraumresonator
Morpheus erklärt in diesem Kapitel ausführlich, wie nah die Wissenschaft in ihren Erkenntnissen den Modellen der Akasha-Chronik und den morphogenetischen Feldern schon gekommen ist. Unser Gehirn wäre dann so etwas wie der Arbeitsspeicher, wobei die Festplatte, in der ersten Ebene, unsere Erde mit ihrem Magnetfeld in Verbindung mit den freien Elektronen (u.a. von der Sonne) darstellt. Von entscheidender Bedeutung dürften, diesem Beispiel folgend, unser BewusstSein und unsere Wahrnehmung sein. So besitzt unser Gehirn die konkrete Möglichkeit, in den materiellen Schöpfungsprozess einzuwirken. Auch das wird in diesem Kapital genau dargelegt.
Zugang zum Freien Willen?
Alles in der Natur verläuft nach geordneten Gesetzmäßigkeiten. Der Zufall (Chaos) dient lediglich als Grundlage für Wandlungsprozesse, die sich zu hoch geordneten Systemen ausprägen. Lebewesen müssen, um sich neu zu ordnen, phasenweise ins Chaos zurückkehren. Damit die Ätherkräfte in der Materie wirksam werden könne, muss diese einen relativ formlosen, chaotischen Zustand annehmen, um zur empfänglichen Matrix zu werden. Die entsprechende Erscheinung auf Gewebe- und Zellebene sind dem Biologen wohlbekannt. Mit anderen Worten, die Natur erfüllt einen sinnbehafteten Zweck, welcher aus der Perspektive seiner Bestandteile alleine nicht beobachtet werden kann. “Alles Verhalten – auch unser Entscheidungen – sind den neuronalen Vorgängen nachgängig“ Die Frage, Denken wir frei oder werden wir gedacht – diese Frage wird auch in „bleep“ ausführlich betrachtet – auch in diesem Buch.
Wie erreiche ich den Zustand, meine wahrhaft eigenen Entscheidungen zu treffen?
Unserem Gehirn verdanken wir einen evolutionären Prozess. Hinsichtlich der Basisfunktionen hat sich seit Anbeginn der Entwicklung von Nervensystemen so gut wie nichts geändert. Die Nervenzellen, die in der Großhirnrinde des Menschen vorkommen, sind auf molekularer Ebene identisch mit denen der Meeresschnecken. Es wird in diesem Kapitel ausführlich dargelegt, warum die „Wiederauferstehung des Geistes in der Materie“ verborgen liegt.
Die Strukturen des 12-eimensionalen Hyperraums nach Heim Es kann aufgrund aller Forschungsergebnisse festgestellt werden, dass alle materiellen Strukturen, je nach Organisationsgrad, ihre Komponenten auch in den organisatorischen Dimensionen X5 und X6, also in einer feinstofflicheren Dimension haben. Dem aufmerksamen Leser wird die revolutionäre Bedeutung der 12-dimensionalen Beschreibung auffallen. Indem dieses Modell in logischer Weise unser dreidimensionale Raumzeit (X3+1) auf eine Zwölfdimensionale erweitert, ist hierdurch eine Vereinheitlichung zwischen Geist und Materie gegeben, was, quasi nebenbei auch mit sämtlichen Naturgesetzen geschieht. Physikalische Gesetzt treten als „Sekundäreffekt“ in Erscheinung, sozusagen als Folge entsprechender Geistesstrukturen. Motto: Physikalische Gesetze passen sich den Gedanken an.
Sonnenflecken als Boten der Veränderung
Sind die Elektronen der Sonne unsere verschränkten Zwillingsteilchen? Unser gesamter Körper (wie alle Materie) besteht aus Elektronen, die das Alter der gesamten kosmischen Zeit haben. Über Umwandlungsprozesse wie sie beispielsweise in Inneren der Sonne geschehen (Wasserstoff zu Helium) werden Elektronen quasi „formatiert“ (in-formiert). Wir können davon ausgehen, dass nahezu alle Elektronen unseres Körpers aus diesen Elektronen bestehen. Eines der spannendsten Experimente, die auf der Verschränkung von Teilchen beruhen, ist die „Teleportation“ von Quantenzuständen. Grundsätzlich gilt: Unter Verschränkung versteht man, dass Teilchen, di einmal in Wechselwirkung gestanden haben, sich nicht mehr als getrennte Objekte betrachten lassen, selbst wenn sie räumlich weit voneinander entfernt sind.
Telepatische Zwillinge Physikern gelang bereits die Produktion von verschränkten Teilchen. Es folgen interessante Ausführungen zur InformationsÜbertragung. Was ist Information?
Informationsaustausch durch virtuelle und reelle Photonen Elektrostatische Felder im Sinne der Informationsübertragung Geist, Programme und Informationsspeicher aus dem Hyperraum Reset: Abrufen von alten Programmen durch das "Time-Reverse-Verfahren" von Ciba Geigy Wenn man die Erkenntnisse der Forschungen von Ciba Geigy zusammenfasst, kommt man schlecht an der Erkenntnis vorbei, dass es eine Art von „genetischem Masterplan“ geben muss, welcher weitgehend mit den von Rupert Sheldrake postulierten „morphogenetischen Feldern“ gleichzusetzen ist. Dieser Masterplan, von welchem aus die bei lebenden Organismen zu beobachtende Morphogenese gesteuert wird, muss dabei weitgehend in einer transzendenten Seinsebene des Hyperraums angeordnet werden, weil unsere unmittelbar mit den Sinnen erfassbare Welt mit ihren materiellen Strukturen als Seinsebene für ein derartiges Phänomen ausscheidet. Dieser immaterielle Mater- oder Sollwertplan besitzt dabei anscheinend die Funktion, dass er als Vorlage für die auf der materiellen Seinsebene liegenden Organismen dient, welche eine Art von „Istwert-Funktionen“ zugeschrieben werden muss.
Felder und Potentiale dienen zur Informationsspeicherung
Potentiale sind für Organismen lebenswichtig. Auffällig ist: Jeder Organismus hat als Gesamtkörper, als Gewebe, als Organ, als Zelle, als Molekül bis hinunter zum Proton und Elektron spezifische Ladungsgehalte und somit spezifische Potentialgrößen.
Rauschen als Schnittstelle zwischen Geist und Materie Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit hat die Forschung an der amerikanischen Universität Princeton entdeckt, dass Maschinen und Computer, die eine Diode mit weißem Rauschen als Schnittstelle eingebaut bekommen haben, auf die Gedanken und das Bewusstsein derjenigen Personen reagieren, die sich mit ihnen verbinden. Die Verbindung zwischen Mensch und Maschine bzw. Computer ist drahtlos und beruht lediglich darauf, dass sich die Person auf die Kommunikation mit der Maschine gedanklich konzentriert. Weißes Rauschen ist ein weißes Rauschen, das sich aus der thermischen Bewegung der Moleküle im Gleichgewicht erklärt. Da es überall vorkommt, spricht man auch vom Hintergrundrauschen. Richtet man eine Empfangsantenne in das Weltall, empfängt man Johnson-Rauschen, das einer Temperatur von 3K entsprocht. Weltweit wurde durch das Zusammenschalten 50 weltweit verteilter Meß-Dioden, das Auftauchen von emotional bewegenden Ereignissen, die weltweit in den Medien und der Presse übertragen werden, auf statisch signifikante Abweichungen überprüft. Eine brisante Besonderheit wurde zur Zeit des Terroranschlag auf das World Trade Center beobachtet. Während vor dem Terroranschalg auf das World Trade Center der Ausschlag erwartungsgemäß um die schwarze Linie fluktuiert, löste das Eintreten der Katastrophe einen weit außerhalb des Zufallsbereichs liegenden Ausschalg aus, der weltweit synchron von allen 50 Dioden aufgezeichnet wurde. Da dieser Terroranschlag bis 9.00 Uhr weder den Behörden bekannt war noch in den Medien vorher darüber berichtet wurde, hat das globale BewusstSein also schon ab dem Moment reagiert, in dem begonnen wurde, den Plan in die Tat umzusetzen!
Auch Tiere haben ein Bewusstseinsfeld
Zwei Studien der Univerität Princeton Was ist Rauschen? Im Sinne der Information gibt es kein reines Rauschen. Rauschen wandelt sich in Information. Unsere Gehirne stehen in Verbindung mit dem Rauschen So sind quasi alle aktiven Gehirne daran beteiligt, ständig neue Informationen in das Rauschen einzugeben (morphogenetisches Feld), die dann wiederum für alle Gehirne frei zur Verfügung stehen. Historische Vergleiche
Sonnenkult Alle großen Kulturen der Geschichte haben das Wissen um die Sonne und vom 12. Planeten gehabt. Die Sumerer, die Ägypter, die Perser, die Mays, die Griechen, die Kelten und die Germanen. Überall findet sich auch dir Phönix-Mythologie, die Wiedergeburt oder die Wiederauferstehung aus dem alten Körper.
Rückkehr der "alten Götter"? Ist die „geflügelte Sonnenscheibe“ der Ägypter (Aton Ra) und das Symbol des Heimatplaneten der Anunakis – Nibiru – identisch? Treffen die alten Beschreibungen zu, welche die Rückkehr der „alten Götter“ in den Zeitraum ab 2003 ankündigen? Offenbar beschreibt auch das „Alte Testament“ der Bibel das letzte Wirkszenario der „Götter“, die in Wirklichkeit die Bewohner von Nibiru sind (hier liefert das Buch ausführliche Informationen, Bildmaterial und Erkenntnisse über das Vorhandensein dieses Planeten.
"Die vom Himmel auf die Erde kamen"Warum werden wir über diese Forschungen nicht informiert?
In diesem Kapitel folgen ausführliche Erklärungen darüber, was namhafte Forscher über die Übereinstimmungen von Kalendersystemen der Maya mit den aktuellen Sonnenerkenntnissen herausgefunden haben. Der folgende Abschnitt stelle die komplette Zusammenfassung in Bezug des Quellenmaterials „Astrogenetics“ dar und stammt aus dem Buch: „die Prophezeiungen der Maya“. Welche Gründe mögen hinter der organisierten Unterdrückung und Verheimlichung stecken? Natürlich spricht vieles dafür, dass es sich um die gleichen Gründe handelt, die bereits seit dem Roswell-Fall in Erscheinung traten. Sofern ich richtig informiert bin, war dieser Roswell-Fall der eigentliche Grund, die CIA ins Leben zu rufen. Geht es „nur“ um die Vermeidung einer Massenhysterie? Will man den anstehenden „Machtwechsel“ nicht zulassen, ihn zumindest verzögern? Oder sind es die fehlenden Antworten auf Fragen, die teilweise auch für uns noch unerschlossen sind, die Fragen die automatisch anstehen, wenn wir nur erfahren würden, dass es sich um „extraterrestische Wesen handelte, die dort um Einlass bitten“? Ich vermute, dass die Antwort auf die Frage der Verheimlichungsaktion irgendwo ein Konglomerat aus all den Aspekten ist. So berichtete der ehemalige CIA-Mitarbeiter Virgil Armstrong auf einem Symposium im November 1995 in Salzburg, dass die Regierungen immer mehr unter Druck stünden, Informationen über UFOs freizugeben. „Präsident Clinton möchte in wenigen Wochen oder Monaten UFO-Dokumente freigeben. Clinton besitzt 3 Videos, die er der Welt über UFO-Aktivitäten zeigen will.“ Auch die Außerirdischen würden sagen, dass nun endlich der Zeitpunkt gekommen ist, den Menschen die Wahrheit zu sagen, und wenn es die Regierungen nun immer noch nicht tun würden, dann würden sie (die Außerirdischen) es jetzt selbst tun. „Wir befinden uns an dem Punkt, wo man nicht mehr leugnen kann, dass Außerirdische hier sind. Nur die moderne Gesellschaft hinkt momentan noch etwas hinterher.“ Er habe schon seit 1980 öffentlich erklärt, dass die Regierungen mit außerirdischen Kräften in Verbindung steht. Zu dieser Zeit war dies eine sehr riskante Aussage. Ein Colonel sagte daraufhin zu ihm: „Ich gratuliere Dir, Virgil, das hat noch niemand gewagt zu sagen. Entweder bist du morgen tot oder ein Held!“ In der Zeit danach habe es drei Versuche gegeben, ihn zu töten. Armstrong führte in diesem Zusammenhang aus, dass man unter den Außerirdischen unterscheiden müsse zwischen den so genannten „Wächtern“, die der Menschheit helfen, und anderen außerirdischen Mächten, die uns Menschen als ihr Eigentum betrachten. Genau darum gehe es beim „S.D.I.-Projekt“ und beim Hubble-Teleskop. Nicht dumm, um russische Waffen abzuwehren, sondern ein „Auge“ auf den Himmelkörper (!) zu werden, der in unser Sonnensystem gekommen ist. Verschiedene Generäle, Dag Hammarskjöld (erster UNO-Generalsekretär, sowie die Präsidenten R. Reagan und M. Gorbatschow warnten schon vor Kriegen, die nicht auf der Erde, sondern im Weltraum stattfinden werden.
Armstrong: „Es gibt eine sog. „schwarze Fraktion“, die das alles weiterhin geheim halten will. Dann gibt es eine starke Macht die will, dass das alles endlich veröffentlicht wird. Die Kräfte der Dunkelheit sind aber vorbei, auch die der dunklen ETs. Die Lichtkräfte sind hier und sie sagen, dass sie hier bleiben und dass sie gewinnen werden.“ Ausführlich widmete sich Armstrong den Erdveränderungen der nächsten Jahre. Er sagte, dass diese gewaltigen Veränderungen schon begonnen hätten und, dass das jeder beobachten könne. Er erklärte ausführlich, woher es komme, dass nun die Erde sehr gestresst wird. „Die erhöhten Vulkan- und Erdbebentätigkeiten, die wir momentan erleben, sind erst die Anfänge der bevorstehenden noch größeren Veränderungen. 1996 sollen sie noch gewaltigere Ausmaße annehmen.“ (Zitat-Ende)
Regierungsstrategie zur Aufklärung der Bevölkerung Darlegung der gegenwärtigen Aktivitäten der Regierungen zur Aufklärung über Außerirdische.
Photonenring als Raum-Zeit-Schleuse zum Aufstieg?
Was tatsächlich im Jahre 2003 geschah, werden wir sicherlich niemals vollständig aufklären können. Meiner Einschätzung nach, war das Jahr 2003 eines der bedeutendsten in der Geschichte. Unsere Sinne, ebenso wie unsere Messinstrumente sind bei weitem nicht in der Lage darzustellen oder zu erfassen, was tatsächlich hinter den auffälligen Flugkörperaktivitäten vor der Sonne geschah. Verarbeiten wir die Informationen aus der „Enoch“-Offenbarung, die des Photonenrings und unsere naturwissenschaftlichen Ergebnisse hierzu, wo werden wir möglicherweise einen deutlichen Eindruck gewinnen können. Virginia Essene un Sheldan Nidle, berichten im Kapitel „Photonenring“: „Wir sind hier, um euch die Tatsache mitzuteilen, dass euer Sonnensystem im Begriff ist, in eine weit ausgedehnte Lichtregion einzutauchen, genannt Photonenring, und zwar irgendwann zwischen März 1995 und Dezember 1996. Dieser Vorgang scheint identisch mit dem Schlüssel 28/29 aus „Die Schlüssel des Enoch“ zu sein: „Dieser Übergang wird durch negative Gravitation vorbereitet, die das Loch in der Matrix füllen, so dass die höhere Evolution die Hüllen für die Gravitationsverdichtung eingrenzen kann. Jedoch handelt die Lichtsäule wie eine Lichtdecke, die die Bewusstseinsform (die weiter bestehen soll) während des Übergangs vor einer Auflösung bewahrt. Ohne dieses Lichtgewand würde die Bildnisfrequenz hinter dem genetischen Code zerstört.“ Wie wir bereits mehrfach in diesem Buch erfahren konnten, hat das Erdmagnetfeld während der letzten Jahre drastisch abgenommen. Wie berichtet wird, ist diese Veränderung ein Nebenprodukt des Drucks, den der Photonenring auf unser Sonnensystem ausübt. So soll, wenn der Photonenring voll manifestiert ist, überhaupt keine elektrisches Gerät mehr funktionieren. Das heißt, dass weder Batterien noch irgendwelche elektrischen Schaltkreise funktionieren werden, wenn die Erde im Photonenring ist. Ausführlich werden alle bekannten Aussagen über den Eintritt in den Photonenring dargestellt und auch die Änderungen im Mehrkörpersystem des Menschen beschreiben. Was immer wir von diesen Durchsagen halten mögen, die unmittelbar bevor stehende Zeit wird uns über den Wahrheitsgehalt dieser phantastisch erscheinenden Informationen aufklären! Sicherlich ist es für meine Beurteilung dieses Materials von Vorteil, dass ich im Rahmen meiner wissenschaftlichen Tätigkeit direkte und indirekte Einblicke in Anspruch nehmen konnte. Natürlich ist mir noch kein Sirianer persönlich auf der Straße begegnet (oder er hatte grad keine Visitenkarte dabei?). Auf der anderen Seite liegen mir Patientenaussagen vor, die einen sehr großen Teil der Symptome beschreiben, die hier genannt werden. In auffälliger Weise seit genau der zeit, wo die außergewöhnlichen Sonnenanomalien auftraten, und demzufolge die Einflussgrößen auf der Erde sich entsprechend verändert darstellten. Vergessen wir nicht, dem Ereignis ist es gleich, ob wir daran glauben oder nicht. Nur, wenn es wirklich so wäre, was hätten wir zu verlieren ...., und was zu gewinnen? Betrachten wir das ganze Szenario durch eine konstruktive Sichtweise, werden uns die Augen aufgehen ...., das möchte ich wahrhaftig versichern. Verbindung mit dem Allschöpfer durch Felder und Nurochemie? Bekanntermaßen wird in der Epiphyse (Zirbeldrüse) der Grundwirkstoff produziert, welcher für die höheren Bewusstseinszustände benötigt wird – das Melatonin. In diesem Kapitel findest Du alle wichtigen ErKenntnisse der Forschung mit elektromagnetischen Einflüssen auf das Bewusstsein. Eine Schlussfolgerung, dass über natürlich vorkommende Feldeinflüsse spirituell ausgeprägte Wahrnehmungen erzeugt werden ist aus naturwissenschaftlicher Sicht zulässig. Das gegenwärtig etwas derartiges in einem erhöhten Maß geschieht, kann ebenfalls beobachtet werden, wobei dieser Prozess sich zunehmend zu verstärken scheint! Hierüber uninformierte betroffene Personen können diesen Einfluss zunächst als pathologisch bedenklich einstufen und zu psychisch auffälligen „Patienten“ abdiagnostiziert werden, obwohl dies Irritationen dazu beitragen, uns letztlich zu unserem „göttlichen Erbe“ zu führen!
Was geschieht mit uns? Aufstieg in die 5. Dimension? Es ist eindeutig. In unserem Sonnensystem, auf unserer Erde geschehen Dinge, die sind mit „normalem Menschenverstand“ nicht erklärbar! Deuten wir den uns mehrfach prophezeiten „Aufstieg in die 5. Dimension“ im Zusammenhang mit den aktuellen, von der natur hervorgerufenen Anomalien und den neuesten Erkenntnissen der Quantenphysik, dann erstellt sich uns durchaus ein Szenario, welches einen solchen „Aufstieg in die 5. Dimension“ erklären kann (davon abgesehen, dass sich niemand die 5. Dimension wirklich vorstellen kann .... oder doch?).
Abnabelung vom Erdmagnetfeld Auf der „Festplatte“ von Terra (Ter Ra), „unserer Erde“, ist das komplette geschichtliche Informationsgut abgespeichert. Diese Datenbank beinhaltet sämtliche „Erfahrungen“ die je eine geisttragende Entität auf ihr gemacht hat. Zu den archetypischen Teilchen zählen die Elektronen. Alles, was jemals „auf der Erde“ erfahren und gedacht wurde, wird auf der Hardware-Ebene abgespeichert. Als Datenbank fungieren das Erdmagnetfeld und sämtliche Gewässer dieser Erde (speziell Meere und Ozeane). Die Hardware dieser Festplatte besteht aus Wasser, dessen Molekularstruktur (Cluster) hervorragende Informationsspeichereigenschaften darstellt. Die Speicherung und Formatierung dieser Daten erfolgt über Magnetfelder, speziell über das Erdmagnetfeld. Abgespeicherte Informationen werden über Resonanzen aufgerufen. Diesen Vorgang nennen wir Erinnerung. Betrachten wir unser Gehirn einmal aus dieser Perspektive, so stellen wir fest, dass hier etwas sehr ähnliches geschieht. Unser Gehirn besteht zu einem sehr großen Teil aus Wasser, den so genannten Gliazellen. Wenn wir denken, in unserem Fall „nachdenken“, uns an etwas erinnern wollen, bauen unsere Neuronen elektrische und magnetische Felder auf und rufen hierdurch die entsprechenden Informationen ab. Je nach unserem Suchbegriff (nachdenken) verläuft unser Gehirn nach den gleichen Prinzipien wir ein Radio oder Fernsehgerät.
Weitere tiefgehende Informationen folgen in diesem Kapitel. Der gegenwärtige Zustand der Abnahme des Magnetfeldes erinnert mich an den Prozess einer Abnabelung. Im Falle der totalen Abkopplung von der „Erdfestplatte“ sind uns hierfür zusätzlich die Möglichkeiten gegeben, uns an die „kosmische Festplatte“ anzukoppeln. Welch ein Quantensprung in der Evolutionsgeschichte der Menschheit! Die Alternative hierzu würde einem totalen Erinnerungsverlust gleichkommen. Sämtliches, individuelles Informationsgut, wäre dem „Eigentümer“ nicht mehr zugänglich. Transformation der Erde Zweifellos. Entweder handelt es sich bei diesen merkwürdigen Himmelserscheinungen um eine Verkettung von zufällig entstandenen Artefakten, Pixelfehlern, Messirritationen und dergleichen, oder um eine Sensation, die ganz offenbar zu den spektakulärsten und nachhaltigsten in der Geschichte der Menschheit, möglicherweise gar der Erdgeschichte gehört. Wenn wir uns beispielsweise sicher sind, dass die Sonnenausbrüche sich auf unsere Psyche und auf unsere Gesundheit auswirken, so ist dies bereits ein Fakt von unvorstellbarem Ausmaß, dessen gesamte Bedeutung und Tragweite wir uns gegenwärtig noch gar nicht bewusst sind!
Die Hintergründe dieser Transformation werden ausführlich dargelegt. Wesen aus der 12. Dimension berichten der Menschheit: „Der intergalaktische Rat hätte beschlossen, im Jahre 2003 (er sagte genau in 11 Jahren) eine Korrektur in Universum vorzunehmen, wovon die Erde ganz besonders betroffen sein würde. Man hätte seit Äonen (langer Zeit) die Erde und ihre Bewohner beobachtet, ihr mehrere Botschaften und Chancen gegeben, die jedoch alle keine Besserung bewirkt hätten. Das, was auf der Erde Geschieht, wirke sich unmittelbar auf das gesamte Universum aus, und würde in unserem Fall zu einer sehr disharmonischen Situation geführt haben, die nun nicht länger hingenommen werden sollte. Allein das tatsächliche Ausmaß unserer Atomexperimente sei von unvorstellbar destruktiver Bedeutung (Auswirkungen auf das Bewusstsein oder gar der Seele) für den gesamten Kosmos. Die Korrektur, die 2003 durchgeführt werden sollte, würde von unvorstellbarem Ausmaß sein. Diese Botschaft sollte keine Verhandlung darstellen. Diese Hinweise sollten die Menschen auf das große Ereignis vorbereiten, sollten keine Angst vor den kommenden Kataklysmen aufbauen ...“ Weitere ausführliche Ausführungen folgen. Einfach ausgedrückt könnte man sagen, dass die Bedingungen, uns Menschen in einen „höheren Zustand“ zu versetzen, am „einfachsten“ durch die Mithilfe der Sonne zu bewerkstelligen ist. Durch sie steht das erforderliche Energiepotential bereit um derartige Experimente hervorzurufen. Wieder folgen ausführliche wissenschaftliche Darlegungen.
Dieser gesamte Transformationsvorgang setzt eine besondere Geisteshaltung voraus. Aus der egozentrischen Sicht- und Handlungsweise, werden wir uns als aktiver Bestandteil des kollektiven Ganzen erkennen. Dieses wird, davon bin ich absolut überzeugt, über einen Erkenntnisprozess erfolgen, der durch die kosmischen Einflüsse ermöglicht wird. Wie es aussieht, befinden wir uns bereits auf der „Reise in die nächste schöpferische Intelligenzebene“. Der Kampf um uns(ere Sonne)? Künstlich hervorgerufene (?) Gravitationswellen von der Sonne und ihr Einfluss auf den Menschen
Am 23. Februar 2006 ereignete sich um unsere Sonne ein denkwürdiges kosmisches Szenario von unbekanntem Ausmaß. Wer oder was auch immer mag hier „seine Hände im Spiel“ haben? Von bloßer Natürlichkeit kann hier offensichtlich nicht die Rede sein ... Betrachten wir nun die gegenwärtigen Sonnenaktivitäten mit den herausragenden Ereignissen auf der Erde, so scheint eine direkte Korrelation offensichtlich. Bei genauerer Beobachtung können wir sogar etwas feststellen, das die bisher gewonnenen Erkenntnisse zu relativieren scheint: die extremsten Sonnenanomalien erden durch Ereignisse hervorgerufen, die eines nicht natürlichen Ursprungs zu sein scheinen.
Rückblick Die wichtigsten Fakten werden zusammengefasst und wiederholt. Gravitation und DNS/Antenne DNS Gehirn und Hyperraumverbindung Erde als Hohlraumresonator Rufen wir uns die Bilddokumente, die wir durch die zahlreichen SOHO-Aufnahmen betrachten konnten in Erinnerung, so scheint vieles für einen erkennbaren Grundkonflikt zwischen zwei opponierenden Parteien zu sprechen. Offenbar ist die eine Partei angehalten, jegliche Einmischung in ein epochales Naturereignis (Transformation) auszuschließen. Das dieses trotzdem versucht wird, können wir relativ deutlich auf zahlreichen Aufzeichnungen der NASA erkennen. Wie mag es nuen weitergehen? Was kommt da noch auf uns zu? Wie es aussieht eine ganze Menge! Sonne als Dimensionstor? Gravitations von der Sonne Neueste wissenschaftliche ErKenntnisse über die Beschaffenheit der Sonne werden in diesem Kapitel dargelegt. Hohlraum (-Resonator) als Kriterium fpr Hyperraumankopplung Transformation als natürlicher Prozess Weltweite Energiezunahme führt zum Finale Die Erde erhält zweifellos immer mehr Energie. Erwähnenswert sind die verstärkt auftretenden kosmischen Strahlen (Gamma Ray Bursts) die 1973 erstmals von den Astrophysikern entdeckt wurden. Ihre Herkunft bleibt den Wissenschaftlern mysteriös und ihre Energie ist zum Teil so immens, dass die Grenze der physikalischen Gesetze überschritten scheint. Ausführliche Darlegungen von Veröffentlichungen folgen.
Informationstransfer mit dem galaktischen Zentrum Aufstieg in die 5. Dimension Erschaffen und erschaffen werden Gestehen wir ein, dass unser Universum und seine sämtlichen Inhalte, uns Menschen inklusive, von tatsächlichem Bestand, also real vorhanden sind, dann drängt sich die unbequeme Frage auf: Woher stammt as alles? Ohne an dem großen Wunder zweifeln zu müssen können wir uns zunächst zwei auf mögliche Antworten einigen: Entweder hatte der Zufall (was immer das auch sein mag), oder eine Absicht seine Hände hierbei mit im Spiel. Können wir ...., wollen wir akzeptieren, dass genau die gleichen schöpferischen Einflüsse, die uns und unser Universum erschufen, gegenwärtig auf uns persönlich einwirken? Wollen wir akzeptieren, dass dieses „allerschaffende Prinzip“ (AllSchöpfer/in) zurzeit einen Neuanfang startet, indem wir zu ungeahnten Größen aufsteigen, unser „göttliches Erbe“ antreten? Wir haben es in der Hand, indem wir uns zunächst nur zu entscheiden haben. Verstehen folgt der Bereitschaft zum Verstehen ..., nicht umgekehrt, oder? Es sieht so aus, als ob die „Karten neu gemischt werden. Bist Du bereit?
Für Blacks Information Space-Steven Black-am 19.7.2008 Ein Artikel von Grazyna Fosar und Franz Bludorf Je älter unsere Zivilisation ist, desto neugieriger werden wir. Themen wie Telepathie, Selbstheilung, Affirmationstechniken, Teleportation, Trance, Meditation etc. faszinieren nicht nur PSI-Forscher, aber auch ganz normale Menschen, die heutzutage mehr und mehr mit solchen Bewußtseinsphänomenen konfrontiert werden. Alle diese Begriffe haben etwas gemeinsam - es handelt sich um Fernübertragung von Materie, Information oder ganz einfach von Licht. Die neuesten Experimente in der Wissenschaft eröffnen uns völlig neue Perspektiven, diese Fähigkeiten des Bewußtseins zu verstehen und unser momentanes Weltbild zu erschüttern. Und Erschütterungen sind immer gut. In solch einem Fall muß man immer anfangen zu denken. DNA und Wellengenetik Kann unsere DNA denken? Bis jetzt wissen wir nur, daß wir tief im Innern jeder Zelle unseres Körpers ein organisches Riesenmolekül tragen, das DNA heißt. Sie ist der Träger des genetischen Codes, und aus ihr werden alle Gene gebildet, die für den Aufbau unseres Körpers verantwortlich sind. Lange Zeit glaubte man, dies geschehe ausschließlich auf biochemischem Wege. Die DNA bildet einen riesigen Doppelstrang aus Basen, in denen die Erbinformation codiert ist, mit deren Hilfe dann im Innern der Zelle Eiweißkörper hergestellt werden können. Russische Wissenschaftler haben aber herausgefunden, daß die DNA noch viel mehr kann. Fast 90% dieses Moleküls werden nämlich überhaupt nicht zur Eiweißsynthese benötigt, sondern dienen zur Kommunikation und als Informationsspeicher. Und hier hat die Wellengenetik bestimmt noch nicht das letzte Wort gesprochen. Man kann annehmen, daß diese Erkenntnisse viel weitreichender sind, als wir heute abschätzen können.[1] Durch die charakteristische Form der Doppelhelix stellt die DNA eine geradezu ideale elektromagnetische Antenne dar. Einesteils ist sie langgestreckt und damit eine Stabantenne, die sehr gut elektrische Impulse aufnehmen kann. Andererseits ist sie, von oben gesehen, ringförmig und damit eine sehr gute magnetische Antenne. Auf diese Weise kann unsere DNA elektromagnetische Strahlung (Licht) aus der Umwelt aufnehmen. Und was geschieht mit der aufgenommenen Energie? Sie wird ganz einfach in der DNA gespeichert, indem das Molekül in Schwingung versetzt wird, und zwar mit einer Eigenfrequenz von 150 Megahertz. Nach den Forschungsergebnissen von Pjotr Garjajev und seinem Team ist die DNA nicht nur Sender und Empfänger elektromagnetischer Energie, sondern nimmt auch die in der Strahlung enthaltene Information auf und interpretiert sie weiter. Die DNA ist also ein höchst komplexer interaktiver Biochip auf Lichtbasis mit 3 Gigabits Speicherfähigkeit, der noch dazu in der Lage ist, die menschliche Sprache zu verstehen. Die Erkenntnisse der Wellengenetik[2] sind revolutionär und provokativ. Um mit der DNA zu kommunizieren, muß man allerdings nicht „DNAisch“ sprechen können, sondern kann sich ganz einfach seiner Muttersprache bedienen. Die DNA versteht alles. Sie kommuniziert auf einer syntaktischen und semantischen Ebene, die allen menschlichen Sprachen gemeinsam ist. Sie benutzt also zur Kommunikation einen Code, den man als Ursprache der Menschheit bezeichnen könnte. Mit Hilfe der Wellengenetik kann man genetische Veränderungen ohne die bekannten Gefahren der konventionellen Genetik durchführen. Das kann z. B. bedeuten, genetische Defekte zu reparieren, Krebszellen zur Selbstheilung anzuregen etc. Das „Heilmittel“ ist in diesem Fall kein Medikament, sondern eine Information. Um diese Heilinformation in die DNA einzuspeisen, braucht man nicht einmal den DNA-Code vorher entschlüsselt zu haben, sondern kann sich ganz normaler Sätze der menschlichen Alltagssprache bedienen. Wir finden hier auch die Möglichkeit, endlich zu verstehen, wie Suggestionen vermutlich funktionieren. Speziell auch Eltern sollten also genau aufpassen, was sie zu ihren Kindern sagen. Kinder lernen Verhaltensmuster nicht nur durch Nachahmen, sondern sie werden ihnen auch auf der DNA-Ebene einprogrammiert. Unsere DNA macht autogenes Training, Hypnose, positive Affirmationen, Autosuggestion, Trance, Meditation etc. erst möglich. Handy ruft DNA, bitte melden! Die Erkenntnisse der Wellengenetik verleihen aber auch dem bekannten Begriff des „Elektrosmog“ eine vollkommen neue Dimension. Bislang haben sich Strahlenschützer fast ausschließlich mit „Grenzwerten“ beschäftigt, d. h. sie betrachteten nur die Energie einer Strahlung, der ein Mensch ausgesetzt war, und beurteilten, ab welcher Dosis sie das Körpergewebe schädigen kann. Die aufgeprägte Information hingegen wurde jahrelang überhaupt nicht berücksichtigt. Die meisten Umweltexperten (auch unsere Umweltpolitiker!) sind da noch vollkommen im alten „ABC-Denken“ („Atom, Biologie, Chemie“) verhaftet. In diesen Bereichen erkennen sie Gefahren und bemühen sich um geeignete Schutzmaßnahmen und gesetzliche Richtlinien. Gesundheitsschäden durch rein physikalische Einwirkung (sozusagen der „P-Faktor“) – wozu dann natürlich auch technische elektromagnetische Frequenzen gehören – werden dagegen weitgehend ignoriert. Wenn aber die DNA in jeder unserer Zellen auch technisch übertragene Informationen speichert, weiterverarbeitet, interpretiert und eventuell wieder zurückstrahlt, was geschieht dann eigentlich mit uns, wenn wir tagtäglich durch den allgegenwärtigen Strahlungsmüll unserer Umwelt spazieren? Die heutige Handy-Kommunikationstechnik verwendet Frequenzen im hochfrequenten Mikrowellenbereich. Diese sind nicht nur insofern gefährlich, daß solche Strahlung das Körpergewebe überwärmen kann. Daher gelten nicht zu Unrecht bei der drahtlosen Telefonie besonders strenge Grenzwerte. Doch die zweite Gefahr ist heute noch kaum bekannt und auch von den vielzitierten Grenzwerten vollkommen unabhängig: Die gängigen Handyfrequenzen liegen heute im Bereich von etwa 900 bzw. 1800 Megahertz. (Eine genaue Frequenztabelle finden Sie in unserem Buch „Zaubergesang“[3]). Diese Zahlen sind aber Vielfache von 150 Megahertz, so dass die DNA zu diesen Frequenzen resonanzfähig ist und daher nicht nur die Energie der Handystrahlung aufnimmt, sondern auch die in den übertragenen Gesprächen enthaltene Information! Dies funktioniert auch bei den geringen Sendeleistungen moderner Handys einwandfrei, wie wir schon mehrfach öffentlich demonstrieren konnten (s. hierzu unser Buch „Fehler in der Matrix“[4]). Es scheint sogar, daß diese Wirkung gerade bei geringer Sendeleistung der Handys besonders stark auftritt, da die biologische Eigenstrahlung von uns Menschen und anderen Lebewesen auch eine sehr geringe Intensität hat. Offenbar lässt sich auf einer Ebene ähnlicher Intensitäten Resonanz besonders gut herstellen. Denken Sie daran, wenn Sie demnächst an einem der vielen Sendemasten vorübergehen, daß jetzt in Ihre DNA Informationen aus zahllosen gerade geführten Handygesprächen einfließen. Vielleicht ist ja gerade ein Streit dabei, den zwei Menschen am Telefon austragen? Wie kann man sich in solchem Frequenzmüll noch wohlfühlen? Selbst wenn Sie kein Handy besitzen, sind Sie diesem Frequenzmüll pausenlos ausgeliefert. Der Phantom-DNA-Effekt Garjajev und sein Kollege, der Quantenphysiker Vladimir Poponin, führten ein sensationelles Experiment durch.[5] Sie bestrahlten eine DNA-Probe mit Laserlicht und erhielten auf einem Schirm ein typisches Wellenmuster. Entfernten sie jedoch die Probe, so verschwand dieses Muster nicht etwa, sondern es blieb eine regelmäßige Struktur bestehen, so als ob immer noch eine Materieprobe vorhanden wäre. Der Effekt war jederzeit wiederholbar und wird heute als Phantom-DNA-Effekt bezeichnet. Die wissenschaftliche Erklärung hierfür besagt, daß offenbar die DNA selbst ein Störungsmuster im Vakuum erzeugt hat. Diese Muster im Vakuum, hervorgerufen durch die Anwesenheit lebender Materie, können im Extremfall über mehrere Monate anhalten. Der Phantom-DNA-Effekt kann uns Prozesse, die mit dem menschlichen Tod zusammenhängen, besser verständlich machen. Besonders für Menschen, die in unserer Realität bleiben und ihre Trauerarbeit machen, ist es wichtig zu wissen, daß nach dem Tod eines Menschen die gesamte Information über das, was er war, was er fühlte, dachte und tat, noch eine ganze Weile in unserer Realität verbleibt. Wenn wir lernen, mit dieser Information bewußter und behutsamer umzugehen, kann es von großem therapeutischem Wert sein. Es ist bekannt, daß viele Therapeuten Probleme bekommen, wenn ein Mensch nach dem Verlust einer nahestehenden Person Hilfe sucht. Die notwendige Loslösung von dem Verstorbenen wird, wie wir jetzt wissen, behindert durch die Präsenz feinstofflicher Informationen in unserer Realität, die für die DNA und das Unterbewußtsein des Hinterbliebenen den Verlust ständig aufs Neue schmerzlich fühlbar werden lassen. Hier ist es notwendig, daß der Mensch eine gewisse Arbeit an seinem Aurafeld vornimmt. Zusätzlich muß mit der Kraft des Wortes auf seine DNA eingewirkt werden. Wie alles im Leben, hat natürlich auch die Wellengenetik zwei Seiten. Garjajev und seinen Kollegen ist es schon gelungen, Zellen genetisch komplett auf ein anderes Genom umzuprogrammieren. Kurz gesagt, haben sie es dadurch geschafft, Frosch- in Salamanderembryonen zu verwandeln! Erneut nur durch elektromagnetische Übertragung von Informationsmustern. Die Wellengenetik berührt an dieser Stelle bereits die Strategie der Schöpfung. Zumindest ist sie ein Schlüssel zu den Formbildekräften des morphogenetischen Feldes. Das Gefahrenpotential, das sich hinter der mißbräuchlichen Anwendung einer solch machtvollen Technologie verbirgt, dürfte noch kaum abzuschätzen sein. Die DNA-Soliton-Lichtwelle Die Speicherung von Licht und Information in der DNA erfolgt in Form einer speziellen Lichtwelle, die man auch Soliton-Welle nennt und die das DNA-Molekül umhüllt.[6] Es ist eine nichtlineare Wellenform, die sehr komplizierten Gesetzmäßigkeiten folgt, dem sogenannten Fermi-Pasta-Ulam-Gitter. Eine Soliton-Welle ist eine in sich abgeschlossene dynamische Einheit, die insofern einem Materieteilchen ähnelt. Drei Wissenschaftler, Enrico Fermi, John Pasta und Stanislaw Ulam, untersuchten anhand von Soliton-Wellen nichtlineare Vorgänge in der Natur. Dabei entdeckten sie auch das sogenannte „Prinzip von Erscheinung und Wiederkehr“. Es handelt sich um einen relativ komplizierten Sachverhalt, auf den wir hier nicht ausführlicher eingehen wollen.[7] Soliton-Wellen sind außerordentlich langlebig und verändern dabei kaum ihre Form. Sie sind also prädestiniert dafür, Informationsmuster über lange Zeit zu speichern und auch über große Distanzen zu transportieren. Vermutlich verbergen sich in dieser Lichtwelle noch unübersehbar viele unerschlossene menschliche Potentiale. Hyperkommunikation Unsere DNA ist in der Lage zu kommunizieren, und zwar mit der DNA anderer Menschen oder allgemeiner mit anderen Lebewesen. Diese Kommunikation erfolgt außerhalb von Raum und Zeit über den höherdimensionalen Hyperraum und wird daher auch als Hyperkommunikation bezeichnet. Die DNA nutzt dazu Wurmlöcher, die direkt am DNA-Molekül andocken.[8] Als „Wurmlöcher“ bezeichnete zuerst der Physiker John Wheeler mikroskopische Verbindungskanäle durch den Hyperraum, die aufgrund der Quantenvakuumfluktuation entstehen. Die Informationsmuster, die die DNA auf diese Weise empfängt, werden in der Soliton-Welle gespeichert. Sie fungiert also als Trägerwelle der DNA. Das Überraschendste an der Hyperkommunikation ist, daß sie ganz offenbar weder irgendwelchen Beschränkungen unterliegt, noch einem bestimmten festgelegten Zweck dient. Sie stellt vielmehr eine Schnittstelle zu einem offenen Netzwerk dar - einem Bewußtseins- oder Lebensnetzwerk.[9] Genau wie beim Internet kann die DNA -
eigene Daten in dieses Netzwerk einspeisen, -
Daten aus diesem Netzwerk abrufen und -
einen direkten Kontakt zu anderen Teilnehmern des Netzwerks aufnehmen. Sie kann also sozusagen eine eigene „Homepage“ haben, sie kann im Netz „surfen“ und mit anderen Teilnehmern „chatten“. Dabei ist sie nicht, wie man vielleicht glauben sollte, auf die eigene Spezies beschränkt. Die Erbinformationen unterschiedlicher Lebewesen können sich ebenfalls auf diese Weise untereinander austauschen. Die Hyperkommunikation ist damit eine erste wissenschaftlich nachweisbare Schnittstelle, über die die unterschiedlichen Intelligenzformen des Universums untereinander vernetzt sind. Als eine besonders wichtige Anwendung der Hyperkommunikation stellt sich das Gruppenbewußtsein heraus, also die Möglichkeit, die Individuen einer Tier- oder Menschengruppe koordiniert gemeinsam handeln zu lassen. Doch wie die Befunde zeigen, sind die Auswirkungen der Hyperkommunikation viel weitreichender. Die Konsequenzen für das Verständnis menschlichen Lernens sind immens. Unser menschlicher Körper ist ja aus Zellen aufgebaut, in denen je ein DNA-Molekül enthalten ist. Wir wissen nun, daß wir auf diese Weise ständig Milliarden von Kommunikationsfühlern ausstrecken. Unserem bewußten Empfinden ist dies bislang entgangen – oder etwa nicht? Immer wieder gab es in unserer Geschichte einzelne Menschen, die die Menschheit voranbrachten – durch revolutionäre Ideen in Wissenschaft und Kultur. Niemand hat sich bislang ernsthaft darüber Gedanken gemacht, wie ihnen das möglich war. Da ist von Kreativität die Rede, also von der Fähigkeit, in ungewohnten Bahnen zu denken, in der Phantasie virtuelle Realitäten zu erbauen, die sich später in greifbare Realität umsetzen ließen. Doch der entscheidende Funke, die Inspiration, die eigentliche Entdeckung, war nie das Resultat logischer, rationaler Gedankengänge. Er schien immer irgendwie plötzlich aus dem Nichts aufzutauchen. Ist eine solche Information über die Hyperkommunikationskanäle der DNA geflossen? Wenn ja, dann woher? Und läßt sich eine solche Behauptung beweisen? Die letzte Frage dürfte am schwersten zu beantworten sein. Naturwissenschaft verlangt als Beweis das wiederholbare Experiment unter Laborbedingungen. Kann man aber labormäßig Kreativität oder Inspiration hervorrufen und damit in einem Menschen bislang unbekanntes Wissen entstehen lassen? Diese Frage ist eine echte Herausforderung, doch auch sie läßt sich mit heutigen wissenschaftlichen Methoden zumindest ansatzweise in Angriff nehmen. Hyperkommunikation wirkt außerhalb der bekannten fünf Sinne direkt auf das Gehirn und die Körperzellen (bzw. geht von diesen aus) und sorgt dafür, daß z.B. Tiergruppen koordiniert handeln können. Ein Beispiel sind die stabilen Formationen, in denen viele Zugvögel fliegen, oder das koordinierte Verhalten in Ameisen- oder Bienenvölkern. Die Hyperkommunikation liefert also auch den Schlüssel für das Gruppenbewußtsein. Dabei handelt es sich um eine Bewußtseinsstruktur, die das einzelne Individuum transzendiert und gemeinsames Handeln von Gruppen ermöglicht. Daß auch wir Menschen ein Gruppenbewußtsein besitzen, wird schon seit langem vermutet. Es befindet sich aber bei uns in den meisten Fällen auf einer sehr tiefen unbewußten Ebene (kollektives Unbewußtes nach C. G. Jung bzw. morphogenetisches Feld nach Rupert Sheldrake). Hyperkommunikation tritt bei manchen Menschen spontan auf, z. B. in veränderten Bewußtseinszuständen wie der Trance, bei der Telepathie oder dem umstrittenen Phänomen des Channelings. In all diesen Fällen werden Menschen Informationen zugänglich, die sie auf herkömmlichem Wege nicht hätten erhalten können. Sie setzen sich zusammen aus -
nachvollziehbaren Informationen -
verzerrten, archetypischen oder anderen symbolischen Eindrücken, die vom Unbewußten des Menschen hinzugefügt werden -
ganz offensichtlich falschen Informationen, die als „Rauschen“ zu klassifizieren sind. Will man die Möglichkeiten der Informationsübertragung per Hyperkommunikation also wissenschaftlich ausloten, so muß man hinterher alles genauestens auf Plausibilität überprüfen. Um die Hyperkommunikation bewußt benutzen zu können, bleibt uns nichts anderes übrig, als eine nächsthöhere Stufe des Bewußtseins zu erlangen - eine Synthese von Gruppenbewußtsein und Individualität. Auf einem spirituellen Weg setzen wir gerade erste Schritte in diese Richtung. Es mag sein, daß sie noch klein und unsicher sind, aber ab einer bestimmten Stufe der technischen Evolution einer Zivilisation ist diese Entwicklung notwendig. In unserem Buch „Vernetzte Intelligenz“ stellen wir Beispiele vor, wie unterschiedliche Menschen im Zustand der Hyperkommunikation an noch unbekanntes Wissen gelangt sind. Was ist ein Wunsch? Eine brauchbare Definition liefert uns Wikipedia: „Der Wunsch ist ein Begehren oder Verlangen nach einer Sache oder einer Fähigkeit, ein Streben oder zumindest die Hoffnung auf eine Veränderung der Realität oder das Erreichen eines Zieles für sich selbst oder für einen anderen.“ Bereits hier sehen wir, was es den Menschen so schwer macht, sich ihre Wünsche zu erfüllen. Die Beschreibung eines Wunsches enthält eine Reihe von Substantiven, die mit unterschiedlichen Emotionen verbunden sind. Nachdem man seinen Wunsch präzise formuliert hat, muß man in der Lage sein, ihn loszulassen. Und was bedeutet Loslassen? Es heißt, Emotionen zu lösen. Alles, was mit einer Emotion gekoppelt ist, hängt an jedem von uns fest, denn die Emotion verbietet dem Gedanken, den unmittelbaren Bereich des Menschen zu verlassen. Man muß aufhören, sich mit dem Thema überhaupt bewußt zu beschäftigen, denn so lange man das noch tut, ist der Gedanke noch im Innern und geht nicht auf die Reise ins Universum.[10] Was bedeutet, daß sich ein Wunsch erfüllt hat? Es bedeutet, daß in unserer Realität ein Ereignis stattgefunden hat, das unserer Wunschvorstellung entspricht. Ereignisse geschehen aber in unserer Zeit, und damit hängt die Tatsache, ob sich ein bestimmtes Ereignis realisiert, von vielen Faktoren ab. Dies bewußt zu steuern, ist eine nahezu unüberschaubar komplizierte Aufgabe. Die Beugung von Raum und Zeit bedeutet, eine Vielzahl von Variablen zu beachten, sobald man sich dem Ereignishorizont annähert. Macht man dabei nur einen Fehler von einer Millisekunde, kann das paradoxe Auswirkungen haben.[11] Insgesamt aber bedeutet die Realisierung von Ereignissen noch viel mehr. Hierzu muß man tiefer in das Wesen der Zeit einsteigen. Die wahre Natur der Zeit ist uns bis heute nicht bekannt. Die Wissenschaft versucht sich ihr aber anzunähern. Schauen wir uns an, wo in unserer Realität Zeit zu finden ist. Es gibt viele Modellvorstellungen über den hierarchischen Aufbau des Universums. Wir haben hier das klassische Dimensionsmodell durch ein geschichtetes elegantes Layer-Modell ersetzt. Jedes einzelne dieser Layers beschreibt einen bestimmten Aspekt des Universums, also z. B. Raum, Zeit, Aura oder auch geistige Aspekte, kann aber selbst noch eine innere Dimensionsstruktur haben. Zum Beispiel ist der Raum dreidimensional, wie wir alle wissen. Es ist wichtig, die einzelnen Layers nicht als voneinander getrennt zu betrachten. Sie können einander berühren oder sogar durchdringen. Gerade in diesem Universum leben wir alle, hier realisieren sich unsere Wünsche, unsere Befürchtungen und was sonst noch so herum kreucht und fleucht. Die Hyperkommunikation nicht zu vergessen. In diesem Modell erkennen wir, daß die Zeit sowohl in den Bereich der Materie (Raum) hineinwirkt als auch in höhere, geistige Bereiche. Für Einstein war die Zeit ganz einfach die vierte Dimension. Nachdem sich herausstellte, daß eine solch lineare Vorstellung der Zeit nicht ausreichte, stellten Wissenschaftler darüber hinausgehende Denkmodelle auf. Stephen Hawking etwa vermutete, die Zeit könne zweidimensional sein.[12] Inzwischen jedoch befindet sich die Wissenschaft auch schon „jenseits von Hawking“. Es ist heute klar, daß die innere Struktur der Zeit weder ein- noch zweidimensional ist, sondern etwas dazwischen. Nach neuesten Berechnungen dürfte die Dimension der Zeit momentan knapp unter 1,5 liegen. Dieser Satz klingt natürlich erst einmal ganz verrückt. Aber er ist trotzdem wahr. Die Dimension der Zeit ist keine ganze, sondern eine gebrochene Zahl. Gebrochen heißt auf lateinisch „fractus“. Das heißt, die Zeit hat eine fraktale Struktur. An dieser Stelle eine schockierende News: Mike Batts vom University College London hat die fraktale Dimension Londons berechnet und herausgefunden, daß sie tatsächlich knapp unter 1,5 liegt. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte ist – wenn die Komplexität unserer Zivilisation weiter steigt, könnte ein kritischer Wert überschritten werden. London würde dann das Schicksal der berühmten Maya-Städte teilen, die diesen Wert bereits im Mittelalter überschritten hatten und von denen seither nur noch verlassene Ruinen übriggeblieben sind. Abb. 2: Ebene Fraktale – hier die berühmte Mandelbrot-Menge – sind weder Linien noch Flächen, sondern bilden unendlich komplizierte selbstähnliche Strukturen aus, die sich im Großen wie im Kleinen wiederholen. Zeitlänge, Zeittiefe und Zeitdichte Unsere Freundin Jana hatte sich ein unscheinbares Haus mit Garten in der Nähe der Hauptstadt gewünscht. Der Haken an der Sache war: Das Haus sollte im Innern sehr schön sein und viele Holzelemente haben. Nach einem Jahr ging ihr Wunsch in Erfüllung. Sie hat das Haus. Tja – nach einem Jahr. Geht es immer so schnell? Oder so langsam (wie man’s nimmt)? Die fraktale Zeit gibt uns drei Begriffe in die Hand, die uns behilflich sein können.[13] 1. Die Zeitlänge. Sie wird charakterisiert durch die Einordnung von Ereignissen, die nacheinander stattfinden. Wir bringen Ereignisse in Relation zueinander, was vorher und was nachher war, so wie immer. Hier wird das subjektive Gefühl der Zeitdauer deutlich, das nicht mehr unbedingt mit der Zeitlänge identisch sein muß. Fraktale Zeit kann nämlich mit unterschiedlicher Geschwindigkeit ablaufen. Bei unserer Wunscherfüllung empfinden wir alle die Zeitdauer als eher hinderlich. Deshalb ist es ratsam, sich von dem Wunsch zu lösen. 2. Die Zeittiefe. Sie entsteht durch verschachtelte (gleichzeitige) Ereignisse auf allen Betrachtungsebenen. Hier bringen wir also Ereignisse anders in Relation zueinander: Ereignis a) geschieht, während Ereignis b) abläuft. Sie schauen in Ihr Zimmer und sehen eine Blumenvase, während Sie gleichzeitig Ihren Fernseher sehen. Zur selben Zeit sehen Sie auf dem Bildschirm Ingrid Bergman, wie sie im Film „Indiskret“ zu Cary Grant spricht, während dieser ein Glas Whisky in der Hand hält usw. Durch zunehmende Vertiefung der Betrachtungsebenen wird die Anzahl von Informationen immer reichhaltiger. Damit sich ein Wunsch erfüllt, muß die Zeittiefe erhöht werden. Es muß etwas Zusätzliches geschehen. Da wir natürlich keine Ahnung haben, wie man die Zeittiefe erhöht, ist es um so wichtiger, den Wunsch loszulassen. 3. Die Zeitdichte. Sie entspricht in etwa der fraktalen Dimension, das heißt, sie gibt an, wie viele zusätzliche Informationen pro Betrachtungsebene hinzukommen. Sie beschreibt also die Selbstähnlichkeit der zeitlichen Abläufe. Je mehr Informationen pro Betrachtungsebene hinzukommen, desto dichter wird die Struktur der Zeit. Ein Ereignis, bei dem – anschaulich gesehen – viel passiert, hat also eine höhere Zeitdichte als ein an Details armes Ereignis. Kurz gesagt, wenn Sie sich auf einer Silvesterparty gut amüsieren, erfahren Sie eine höhere Zeitdichte, als wenn Sie auf der Veranda eines Hauses in New Mexico sitzen und die Einsamkeit der Wüste betrachten. Die Zeitdichte kann eine Bedeutung haben im Moment, wo Sie Ihren Wunsch präzisieren. Sie hat einen Einfluß darauf, unter welchen Umständen Sie besser loslassen können. Ein Mensch kann einen Gedanken eher loslassen, indem er sich durch „Action“ ablenkt (also eine höhere Zeitdichte erlebt), ein anderer zieht sich eher in die Stille eines ruhigen, meditativen Zustandes zurück. Machen Sie sich den Spaß und probieren Sie es aus, um festzustellen, wann es bei Ihnen besser läuft. Und wann realisieren sich unsere Wünsche? Jetzt. ... Egal, wann dieses Jetzt sein wird. Besonders interessant ist im Rahmen des fraktalen Zeitmodells die Betrachtung des Gegenwartsmoments. Er ist ursprünglich, d. h. im klassischen Zeitmodell, nur ein Punkt gewesen, der Vergangenheit und Zukunft voneinander trennte. Im fraktalen Zeitmodell muß auch dieser Begriff des „Jetzt“ erweitert werden. Das liegt daran, daß wir in der fraktalen Zeit kein fundamentales Maß, also auch keinen Punkt, definieren können. Wir müssen das Jetzt allgemeiner definieren als das Interface (d. h. die Schnittstelle) zwischen Vergangenheit und Zukunft. Über die „Form“ dieses Jetzt macht die Definition keine Aussage, weil dies auch gar nicht möglich ist. Je näher wir den Gegenwartsmoment betrachten, desto mehr Details offenbaren sich uns nämlich (durch Zeittiefe und Zeitdichte). Je intensiver wir uns mit der Gegenwart beschäftigen, desto weniger können wir sagen, was „Jetzt“ überhaupt bedeutet. Da die gefühlte Zeitdauer mit der Reichhaltigkeit der Ereignisse ansteigt, wird durch eine solche intensivere Betrachtung des Jetzt der Gegenwartsmoment gedehnt, ist also die längste Zeit ein „Punkt“ gewesen. Er kann sich im Extremfall bis ins Unendliche ausdehnen, denn durch den fraktalen Charakter der Zeit bekommen wir durch jede vertiefte Betrachtungsebene immer neue Details hinzu, die den Augenblick weiter ausdehnen. Dies hat interessante Konsequenzen, z. B. für die Erforschung veränderter und meditativer Bewusstseinszustände. Es dürfte kein Zufall sein, daß in vielen Meditationspraktiken das Jetzt mit der Ewigkeit bzw. Zeitlosigkeit gleichgesetzt wird. Die Tatsache, daß „jetzt“ jetzt zu einem Gummibegriff geworden ist, unterstützt im Grunde die Erfüllung unserer Wünsche. Die Zukunft bekommt eine Chance, uns näher zu rücken. Und wie findet sich unsere DNA in dieser fraktalen Welt zurecht? Ganz gut, weil sie nämlich auch fraktal ist. Fraktale DNA Durch die Struktur der einhüllenden Soliton-Welle kommt es im genetischen Code der DNA zu zahlreichen Wiederholungen und Selbstähnlichkeiten, wie Pjotr Garjajev betont. Das bedeutet, daß die Informationen der DNA in den Zellen nicht linear der Reihe nach ausgelesen werden, so wie wir Menschen ein Buch lesen. Statt dessen erfolgt der Lesevorgang vorwärts und rückwärts, nach oben und nach unten, wobei manchmal auch zum Ausgangspunkt wieder zurückgekehrt wird. Auch die DNA-Kommunikation folgt fraktalen Gesetzmäßigkeiten. Sie erfolgt nichtlokal, d. h. die DNA kann, ohne an Raum und Zeit gebunden zu sein, auch mit weit entfernten Informationsträgern kommunizieren. Dieser Effekt geht auf ein berühmtes Paradox der Wissenschaftsgeschichte zurück, das sogenannte Einstein-Podolski-Rosen-Paradox, kurz EPR-Paradox. Es besagt, daß zwei Materieteilchen, die irgendwann einmal zusammen waren und dann getrennt wurden, für immer miteinander verbunden bleiben. Erfährt eines der beiden Teilchen später einmal eine Veränderung, so reagiert das andere darauf augenblicklich, selbst wenn die beiden Teilchen inzwischen Lichtjahre voneinander entfernt sind. Die fraktale Struktur der DNA-Soliton-Welle ermöglicht es tatsächlich, so Garjajev, daß die DNA auf diese Weise mit weit entfernten Informationsträgern, möglicherweise sogar aus dem Weltraum, kommuniziert. Durch die Nichtlokalität dieser Kommunikationsform wird das uns allen wohlbekannte Gesetz von Ursache und Wirkung gebrochen. Garjajev schreibt: „Ursache und Wirkung sind nicht durch die Zeit getrennt, wenn Zeit verstanden werden kann als ein Weg zur Organisation von Ereignisketten. Dies bedarf einer komplizierten fraktalen Zeitstruktur, weshalb Einstein es so noch nicht erkannte.“[14] Nach Garjajevs Ansicht ist diese Quanten-Nichtlokalität eine Schlüsselfunktion der Selbstorganisation lebender Materie. Dabei kommt es auch zu nicht-physikalischen Kommunikationsformen wie z. B. der Telepathie. Mit Hilfe von EPR-Kommunikation können in Nullzeit riesige Datenmengen übertragen werden, z. B. durch schnelles automatisches Scannen der Polarisation von Photonen. Es stellt sich die Frage, wieso wir Menschen dann eigentlich nicht immer auf diese Art und Weise kommunizieren und wahrnehmen? Warum hat unser Körper ein Nervensystem entwickelt, das mit einer Geschwindigkeit von 8-10 m/s geradezu im Schneckentempo arbeitet? Pjotr Garjajev kennt den einfachen Grund: Weil EPR-Kommunikation für die Verarbeitung in unserem Bewußtsein viel zu schnell ist. Was bedeutet das für unsere Sehnsüchte, Wünsche und Träume? Hat das Universum eine Chance, uns zu finden, um uns unsere „Bestellung“ sozusagen auch zuzustellen? Kosmische Biometrie Die Antwort ist eindeutig Ja. Erstens: Aus dem EPR-Paradox wissen wir, daß wir im gewissen Sinne immer mit unseren Gedanken verbunden bleiben, selbst wenn wir sie emotional losgelassen haben. Das ist auch gut so, denn sonst könnten wir uns noch so viel wünschen, erfüllt würden unsere Wünsche jedoch irgendeinem Extraterrestrier auf dem Planeten Motur im System des Orion... Zweitens hat jeder von uns zwei Aspekte, die es erlauben, ihn einwandfrei zu identifizieren. Sozusagen eine Art von kosmischer Biometrie. Diese beiden Aspekte sind unsere zwei Namen. Vielleicht waren Sie sich ja bisher nicht dessen bewußt, daß auch Sie zwei Namen haben. Der eine ist natürlich der bürgerliche Name, der in Ihrer Geburtsurkunde steht. Der zweite ist Ihnen schon etwas früher verliehen worden. Es ist Ihr genetischer Name, genauer gesagt Ihr persönlicher genetischer Wellencode, ein unverwechselbarer Fingerabdruck Ihrer Persönlichkeit, laut Pjotr Garjajev formuliert in der „Ursprache der Menschheit“. Wir kommen jetzt zu einem weiteren, äußerst interessanten Paradox. Um den genetischen Namen zu verstehen, mußten wir die Wissenschaft des 21. Jahrhunderts heranziehen, die zukunftsorientiert ist. Für den bürgerlichen Namen hingegen müssen wir auf uraltes Wissen zurückgreifen – hermetische Philosophie, Kabbalistik und numerologische Systeme.[15] Wenn wir beide Komponenten geschickt zusammenbringen, liefern sie ein unfehlbares System, um uns in der Matrix (unserer Realität) zu lokalisieren. Dabei wirkt der genetische Name eher global-kosmisch im Sinne des EPR-Paradox, der bürgerliche Name dagegen eher lokal. Kaum ein Wort wird in der Umgebung eines Menschen so oft ausgesprochen wie sein Name. Die Schwingung dieses Namens erzeugt daher in der Umgebung des Namensträgers ein ganz spezielles Mikroklima, das die Realisierung bestimmter Bereiche des Seins begünstigt und andere eher behindert. Am besten verstehen wir das am Beispiel eines Menschen, über dessen Leben wir alle relativ gut informiert sind. Und da wir eine Schwäche für England haben, entschieden wir uns für das Beispiel von Camilla Parker-Bowles, die, wie wir alle wissen, am Ende ihren „Märchenprinzen“ geheiratet hat. Camilla war einmal ein kleines Mädchen, das unter dem Namen Camilla Rosemary Shand eine sehr britische Kindheit verlebte. Analysieren wir ihren Namen, so ergeben sich folgende Zahlen, die sowohl im Positiven wie im Negativen bestimmten Begriffen aus dem Leben entsprechen: Camilla Rosemary Shand: Summe 203, o5, x5 Die Quersumme o ergibt den Weg: positiv: Expansion, Fülle, Heilung, Religion, Helfen, Sensibilität, Feingeistigkeit, Subtilität, Edelmut, Großzügigkeit, Stil, Charakter, Niveau, Geradlinigkeit, Korrektheit, Integrität, Herkunft, Güte, Seelenstärke, Lebensfreude, Lachen, Humor negativ: Übermut, Übermaß, Workaholic, Genusssucht, Eifersucht, übertriebener Materialismus, Taktlosigkeit Der Faktor x ergibt das Ziel: positiv: Expansion, Fülle, Heilung, Religion, Helfen, Sensibilität, Feingeistigkeit, Subtilität, Edelmut, Großzügigkeit, Stil, Charakter, Niveau, Geradlinigkeit, Korrektheit, Integrität, Herkunft, Güte, Seelenstärke, Lebensfreude, Lachen, Humor negativ: Übermut, Übermaß, Workaholic, Genusssucht, Eifersucht, übertriebener Materialismus, Taktlosigkeit Selbstverständlich werden nicht alle Begriffe gleichzeitig ausgelebt. Doch eine starke Neigung zur Expansion und Fülle, Lebensfreude, Übermut und Leidenschaft für das Materielle kann man Camilla nicht absprechen. Interessant ist dabei, daß Lebensweg und Lebensziel damals identisch waren. Sie drehte sich also im Kreis. Nun – jede Frau weiß, wenn sie sich im Kreis dreht, ist es eine gute Lösung, in die Arme eines passenden Mannes zu sinken. Dieser Mann hieß Andrew Parker-Bowles. Nicht verliebt, aber verlobt und verheiratet. Ab jetzt hieß sie also Camilla Parker-Bowles. Camilla Parker-Bowles: Summe 196, o16, x21 Die Quersumme o ergibt den Weg: positiv: Lernprozess, Einweihungsweg, Menschenkenntnis, Bereitschaft zur Ich-Überwindung, Erkenntnisfähigkeit negativ: Schwierigkeiten, Probleme, Hindernisse, Grausamkeit, Sadismus, Masochismus, Chaos, Katastrophen, Krieg, Militarismus, Leid, seelische Belastung, Extremsituationen, Liebeskummer, Trauer, Angst Der Faktor x ergibt das Ziel: positiv: Erfolg, Chancen, Aufstieg, Fortschritt, Ansehen, Ehre, Prominenz, Karriere, Ruhm, Männlichkeit, Resonanz, Wärme, Ruhe, Lebenskraft, Schlaf negativ: Strebertum, Konkurrenzdenken, verantwortungsloses Handeln, Schläfrigkeit, Schlappheit Wenn wir diese Begriffe genauer betrachten, können wir feststellen, daß die Expansion und Fülle in diesem Lebensabschnitt nicht dem inneren Lernprozeß dienten (wie es eigentlich hätte sein sollen). Statt dessen wurde sie mit einer Fülle an Schwierigkeiten, Hindernissen, seelischen Belastungen, Liebeskummer und Extremsituationen konfrontiert. Vergessen wir nicht – zu dieser Zeit war Charles mit Diana zusammen, und es ist leicht nachvollziehbar, was sich in den neunziger Jahren im Leben dieser drei Menschen abgespielt hat. Doch wenn wir das Ziel dieses Lebensabschnitts betrachten, sehen wir, daß alles, was Camilla erlebt hat, dennoch eine Chance zum Erfolg und Aufstieg in sich trug. Voraussetzung war jedoch auch die Entwicklung fast maskuliner Charakterzüge, die bei ihr ebenfalls deutlich zu erkennen sind. Besonders, wenn man sie mit ihren Bildern aus der Jugendzeit vergleicht. Nach der Trauung mit Prinz Charles erhielt sie den Namen Camilla Duchess of Cornwall. Camilla Duchess of Cornwall: Summe 250, o7, x10 Die Quersumme o ergibt den Weg: positiv: Sieg, Gewinn, Überwindung, Selbstüberwindung, Bilanz im Leben, Kraft des Alters, Ruhe bei der Arbeit, Abgeklärtheit, Beherrschung, Zähigkeit, Durchstehvermögen, Zielsicherheit, Überlegenheit, Souveränität, Überlegung, Strategie, Verzeihen, Lob negativ: Kriegslust, Sturheit, Streitlust, Egoismus, Fanatismus, Einmischungssucht, Pedanterie, Wortklauberei Der Faktor x ergibt das Ziel: positiv: Wechsel, Aufbruch, Umbruch, Neuanfang, moralische Umkehr, Leichtigkeit, Spontaneität, Änderung, Veränderung, Innovation, Neues, Reform, Übergangslösung, Trend, Flexibilität, Loslösung, Reisen, Unabhängigkeit negativ: Umsturz, Revolution, Unbeständigkeit, Unbeherrschtheit, Sprunghaftigkeit, Unzuverlässigkeit, Ziellosigkeit, heillose Unordnung, Hysterie, Launenhaftigkeit, Anarchie, Unsicherheit Und was sehen wir? Sie ist die Gewinnerin, was im Jahre 1981 kaum jemand von uns für möglich gehalten hätte. Sie geht jetzt den Weg des Siegers und kann ihre Expansion und Fülle in Form von Selbstbeherrschung, Zähigkeit, Durchstehvermögen und Kraft des Alters ausleben. Daß sie dazu etwas Sturheit und Egoismus hinzufügen muß, ist bei den Familienverhältnissen der Windsor-Mountbattens kaum zu vermeiden. Inwieweit sie das neue Ziel im Sinne von Neuanfang, Unabhängigkeit und Reformen in Angriff nehmen wird, muß die Zukunft zeigen. Vergessen wir nicht, daß auch ihre DNA mit dem Kosmos kommuniziert, und gerade diesen Teil der kosmischen Biometrie können wir hier nicht weiter kommentieren. Wir sind jetzt schon eine Stufe über die bloße Wunscherfüllung hinausgekommen. Wir sehen, daß die kosmische Biometrie für jeden Menschen zwar seinen Platz im Leben bestimmt, aber nicht im Sinne eines vorbestimmten Schicksals, sondern in Form einer persönlichen Grundmatrix. Der Mensch hat noch relativ viele Freiheiten, innerhalb dieser vorgegebenen Matrix sein Leben zu gestalten – vorausgesetzt, er kennt ihre Struktur, damit er ihr nicht vollkommen zuwiderhandelt und dadurch ein Leben gegen sich selbst führt. Physikalisch dürfte sich diese Grundmatrix des Lebens in der gerade neu entdeckten dunklen Materie ausdrücken, insbesondere im kosmischen Axionenfeld.[16] Es handelt sich dabei um ein Informationsfeld, das die von Pjotr Garjajev genannten Bedingungen für DNA-Kommunikation geradezu ideal erfüllt und als Schnittstelle zum morphogenetischen Feld angesehen werden kann. Im gewissen Sinne sind wir alle Akteure in einem gigantischen kosmischen Schauspiel, in dem das Universum seine Möglichkeiten erprobt. Es kommt nur darauf an, dabei zu sein – be part of the game! Das bedeutet – jeder von uns geht seinen Weg, macht seinen Job, denn er ist ein Luxusmodell. * * * Quellen: Jedes der hier genannten Bücher enthält ein umfangreiches Literaturverzeichnis mit Querverweisen auf weiterführende und vertiefende Buchveröffentlichungen und Fachartikel. [1] Fosar / Bludorf: Vernetzte Intelligenz. Die Natur geht online. Omega-Verlag, Aachen 2001. [2] Гаряев, П. П: Волновой Генетический Код. Москва 1997. [3] Fosar / Bludorf: Zaubergesang. Frequenzen zur Wetter- und Gedankenkontrolle. Argo-Verlag. Marktoberdorf 2002. [4] Fosar / Bludorf: Fehler in der Matrix. Leben Sie nur, oder wissen Sie schon? Michaels Verlag. Peiting 2003. [5] Poponin, Vladimir: The DNA Phantom Effect: Direct Measurement of A New Field in the Vacuum Substructure. Boulder Creek, Ca. 1995. [6] Popp, Fritz Albert: Coherent photon storage of biological systems. In: Popp, F. A., Becker, G., König, H. L., Peschka, W. (Hrsg.): Electomagnetic Bio-information. München-Wien-Baltimore 1979. [7] Genaueres hierzu in Fosar / Bludorf: Zeitfalle. Michaels Verlag. Peiting 2005. [8] Pitkänen, Matti: Wormholes and possible new physics in biological length scales. Helsinki 1997. [9] Fosar / Bludorf: Vernetzte Intelligenz. a.a.O. [10] Mehr hierzu im Kapitel „Von einem, der auszog, das Wünschen zu lernen“, in: Fosar/Bludorf: Reif für die Zukunft. Auf den Spuren des kosmischen Bewußtseins. R. Fischer Verlag. Frankfurt 1996. [11] Fosar / Bludorf: Status: Nicht existent. Antigravitation im Einsatz. Michaels Verlag. Peiting. Erscheint Februar 2008. [12] Fosar / Bludorf: Vernetzte Intelligenz. a.a. O. [13] Fosar / Bludorf: Zeitfalle. a. a. O. [14] Garjajev, Pjotr P., Uwe Kämpf, Ekaterina A. Leonova, F. Muchamedjarov, Georgi G. Tertishny: Fractal Structure in DNA Code and Human Language : Towards a Semiotics of Biogenetic Information. Dresden 1999. [15] Fosar / Bludorf: Niemand ist Nobody. Michaels Verlag, Peiting 2006. [16] Fosar / Bludorf: Niemand ist Nobody sowie Fosar / Bludorf: Status: Nicht existent. a. a. O. ----------------------------------------------------------------------------------------- http://blacksnacks13.spaces.live.com/default.aspxFür Black’s Information Space – Steven Black – am 24.1.2010 31. März 2010 Ist Bewusstsein nur ein elektrochemischer Prozess im Gehirn, oder ist es wesentlich mehr? Existiert es vielleicht gar jenseits des Körpers? Wissenschaftsphilosoph Ervin Laszlo ist sich sicher, dass dem so ist. Er meint: Das Gehirn ist ein Quantencomputer. Sein ein Argument: Er kenne keine wissenschaftliche Theorie, die erklären könnte, wie das Gehirn allein auf Grundlage elektrochemischer Prozesse seine enormen Leistungen vollbringen sollte. (Quelle: Sein) http://www.sein.de/geist/weisheit/2010/das-universum-ist-ein-riesiges-gehirn.html Fußnoten: (1) Die christliche Religion vermittelt vor allem Liebe, zumindest den Glamour der Menschenliebe, wie sie von Gott gespendet sei. Gott liebt dich und wenn du daran glaubst, dann verspürst du es auch und wenn du es spürst, dann liebst du dich auch in dieser Welt der Konkurrenz, der seelischen Gefährdungen und des Hasses. Diese Eigenliebe scheint eine selbstverständliche Notwendigkeit zu sein, so selbstverständlich, dass es Pfarrer Fliege in jeder seiner Fernsehsendung immer wieder betonen muss. Und die Psychologen werden ihm auch beistimmen: Wer sich nicht lieben kann, wird auch andere nicht lieben können. Doch war mit Liebe nicht selbst schon ein bestimmter Inhalt menschlicher Beziehungen und auch eine Beziehung zu Gegenständen menschlicher Bedürfnisse gemeint? Wo ist da der Ursprung und Grund? Warum soll Eigenliebe Liebe zu anderen Menschen begründen? Ist Liebe einfach eine Befindlichkeit, an die man Glauben kann, durch die man Umgang pflegt und damit erreicht, was man sein will? „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!“. Gib Liebe um deiner selbst Willen! Diene dem andern, um dir selbst zu dienen. Ist das nicht die Grundlage eines jeden Geschäfts, etwa als das psychologische Geschäft einer Vertragspartnerschaft: Ich bin ok, du bist ok. Doch wer oder was heißt dann ok? (2) So bleibt es für viele Menschen auch wieder bei einem Gott, der in jedem ist, der als individuelle Allgemeinheit in jedem Menschen herrschen und ihn ausrichten soll und der daher auch weiterhin männlich, Gott Vater ist. Und die übermenschliche Frau, die heilige Mutter Gottes, ist auch keine schlechte Vorstellung, wenn man sie gegen die Unendlichkeit der Monster kulturbegabter Aliens hält. Sie ist die ewige Mutter und gebiert immerhin Gottes Sohn, ist „unbefleckter“ Ursprung des Gekreuzigten, der Sinnesgestalt der Erlösung, der Aufhebung der Erbschuld und des irdischen Leidens. Denn dieses Leiden war geblieben. Und hiergegen werden gerne gereinigte Gefühle, also abstrakte Gefühlsidentitäten gehalten, wie sie im Muttergotteskult gepflegt werden ... und vielleicht auch in der Knabenliebe. Die Unzucht mit der Unschuld ist vielleicht ja auch der Aufzucht solch geheiligter Selbstgefühle analog. Von daher besteht eine gewisse Logik, warum so mancher katholische Geistliche sich darin erdet. In vielen Religionen sind die Geschlechter strikt getrennt. Sie weisen jedem Geschlecht unterschiedliche Rollen und Aufgaben zu, die sie aus dessen Natur entwickeln und überhöhen. Nirgendwo ist dies so intim verankert, wie in der christlichen, besonders der katholischen. Mann und Frau sind göttlich als Vater und Mutter, die konkrete Familie zugleich als heilige Familie. Und als Gottvater und Mutter Gottes sind die Geschlechter völlig andersartigen Ursprungs und begründen darin intime Gegenwelten, die sich wesentlich fremd sein sollen und sich daher vor allem homosozial zu verwirklichen haben. Die Geschlechter können sich darin nicht bereichern, sondern müssen sich auf ihre Selbstbezogenheit verengen und sich in ihrer Einfältigkeit bestärken. Religionskritik, Esoterik und "Sekten" | | | | | | |
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