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News? - Hier findet man LINKS zu Nachrichtenmagazinen & von mir ausgewählte Blogs! |  | - 6 Min. - 28. Sept. 2009 - Hochgeladen von DianTheSaintNoch immer denken die meisten Menschen bei " Anarchie" an Chaos und blinde Zerstörungswut. Dass Anarchie in Wahrheit etwas ...www.youtube.com/watch?v=47z9fTESM1k |
Linksnet ist ein Kooperationsprojekt linker Zeitschriften und Netzwerke für Politik und Wissenschaft. Aktuell, kritisch, aktiv! Mischen Sie sich ein und gestalten Sie Politik! Nirgendwo geht das so umfassend und schnell wie bei Campact. www.campact.de
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, sehr geehrte Ministerinnen und Minister, 
An dieser Stelle: Einige LINKS zu Nachrichtenmagazinen - Wichtigen Blogs usw. gaidao.blogsport.de/ Der Schwarze Faden paper.li/DirekteAktion/1311813051 1 Aug 2011 – A newspaper created by Benno Ohnesorg - built from articles, blog posts, videos and photos shared on Twitter.
www.schwarzerfaden.de/start/start.htm 15. Aug. 2004 – Ausgabe 77. Wolfgang Haug: Das Verschwinden im Gedächtnisloch Zur Carl-von Ossietzky- Preisverleihung an Noam Chomsky ...
http://www.schwarzerfaden.de/start/start.htm http://www.sonnenseite.com/Politik,Fuer+eine+solidarische+Moderne+,95,a20420.html
Weltnetz.TV | Nachrichten im Gegenlicht | Eine andere Welt | Die ... Weltnetz.tv zeigt den Trailer zum Dokumentarfilm "Quién dijo miedo" der honduranischen ... Daniela Dahn unte 9. Nov. 2010 ... 07.11.2010 Graswurzel.tv begleitete am Sonntagmorgen einen Finger der Kampagne Castor schottern auf dem Weg vom Camp Köhlingen zu den ... www.graswurzel.tv/ rstützt weltnetz.tv. Eine Zukunftsvision. ... www.weltnetz.tv/
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GEOkompakt Nr. 25 - 12/10 - Warum wir gut und böse sind. Heftabbildung: GEOkompakt Nr. 25 - 12/10 - Warum wir gut und böse › In einem kleinen mexikanischen Dorf stand ein Investmentbanker am Pier und beobachtete, wie ein Fischerboot dort anlegte. Es hatte einige riesige Thunfische geladen.Der Banker gratulierte... Weiter lesen...
Wenn Ihr eine wirklich gut recherchierte Auswahl, an "News" lesen wollt, dann empfehle ich... Superguter Nachrichtenblog von Julie Engel! das Zeitpunktmagazin! Hinter den Schlagzeilen!
und Linksnet! Aktuelles Wissenswertes Fakten Quellen ...Wer sich Blöd lesen will, kann hier weiter recherchieren...
Ihre Mitgliedschaft hilft mit, Grundlagen für eine humane Ökonomie auf der Basis freiwirtschaftlicher Ideen, Erkenntnisse und Theorien weiter zu entwickeln. ... Diskussionsforum zur Diskussion der wesentlichen Bereiche der b?rgerlicher Kultur und ihrer Politik. www.kulturkritik.net/  Transparenz schützt Menschenrechte: Kennzeichnungspflicht für Polizisten, Polizeiübergriffe unabhängig untersuchen, Vorgänge in Polizeigewahrsam aufnehmen , ... www.amnestypolizei.de/ -  ie unter www. scharf- links.de angebotenen Inhalte und Informationen stehen unter einer deutschen Creative Commons Lizenz. Diese Lizenz gestattet es jedem, ... Steuerboykott: In diesem Finanzsystem müssen Staatsverschuldung und Steuern immer weiter wachsen. Die Regierung beseitigt die Grundrechte: Enteignung der ...
| | Linke Wochenzeitung aus Berlin. Bietet die aktuelle Ausgabe und ein Archiv. Die NachDenkSeiten sollen eine gebündelte Informationsquelle für jene Bürgerinnen und Bürger werden, die am Mainstream der öffentlichen Meinungsmacher ... Online-Angebot der Tageszeitung Neues Deutschland mit Nachrichten aus Politik, Inland, Ausland, Wirtschaft, Sport und Feuilleton. |
Onlinezeitung für rätedemokratischen Sozialismus. Berichte zu Klassenkämpfen, Pluralistische Diskussion linker Positionen. Kurse, Seminare und Ausbildungen für inneres Wachstum. infokrieg.tv Ossietzky. Zweiwochenschrift für Politik / Kultur / Wirtschaft. Unter Mitarbeit von Daniela Dahn, Dietrich Kittner und Peter Turrini herausgeben von Rolf ...
SaarBreaker ist ein politisches Blog das nicht wegschaut, wenn es um Unterdrueckung und Ausbeutung geht.
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Home · News · Spiritualität · Geist · Körper · Gesellschaft · Kultur · Archiv · Sein-tv.de. Sie befinden sich hier: Startseite. schandkaefig.jpg ... 7. Dez. 2009 ... Inhaltsverzeichnis und Artikel der Zeitschrift für marxistische Theorie. Das Programm des gleichnamigen Verlages wird vorgestellt, ... Schlagzeilen der letzten 24 Stunden. 04.01.2010, 20:53 Uhr - 05.01.2010, 20:53 Uhr .... Der sueddeutsche.de Screensaver bringt laufend die aktuellsten ...
SPIEGEL ONLINE - Nachrichten 5. Jan. 2010 ... Deutschlands führende Nachrichtenseite. Alles Wichtige aus Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur, Wissenschaft, Technik und mehr. Das deutschsprachige Mekka für Digital Cultural Studies. Plattform für unabhängige Berichterstattung - Indymedia ist ein internationales Netzwerk von Medieninitiativen und AktivistInnen für unabhängige und ... Auf STERN.DE finden Sie aktuelle Nachrichten, spannende News und ... Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, ... Nachrichten, die man nicht überall findet, da sie von den 'etablierten' Medien ignoriert oder verfälschend einseitig dargestellt werden. GLOBAL Presse, Nachrichten, News, Globalisierung, Macht, Krieg, Konflikte, Terror, Irak, Afgharnistan, Israel, USA, Afrika, Asien, Menschenrechte, Geheimdienste, ...
3. Jan. 2010 ... Nachrichten, News und neueste Meldungen aus dem Inland und dem Ausland - aktuell präsentiert von tagesspiegel.de. natur+kosmos ist das Magazin für Menschen, denen ein Leben mit der Natur wichtig ist.. ... Volltexte der den letzten zwei Ausgaben, Volltextrecherche über das letzte Jahr und alle Regionalteile.
Der anarchistischer Verlag aus Heidelberg stellt sich, seine aktuelle Ausgabe, sein Archiv und den Buchverlag vor.  Beiträge und Kommentare, die im amerikanischen Z Magazin / ZNet erschienen sind, werden veröffentlicht. Es wird die Arbeit vieler freiwilliger Übersetzer ...
Und immer noch stehen die Massen hinter ihr und klatschen der auch noch Beifall. Die Merkel bricht ihren Amtseid. Normalerweise sollte die das Grundgesetz zu achten und schützen sowie den größtmöglichen Schaden vom deutschen Volk abzuwenden. Seit den letzten Jahren wurde das Grundgesetz eh mit den Füßen getreten und durchlöchert wie ein Schweizer Käse! Da vermutlich ab 1.Dezember dieser EU-Vertrag in Kraft treten wird und das deutsche Grundgesetz nur noch ein Stück Papier ist, das keine Bedeutung mehr hat, kann das die deutsche Kanzlerin ohne belangt zu werden sagen. Das Bundesverfassungsgericht wurde eh schon entmachtet. Deutschland als Staat existiert nicht mehr! Klar haben wir noch eine Flagge, die deutsche Nationalmannschaft und die Sprache, aber die Bundesrepublik Deutschland GmbH ist in einen europäischen Bundesstaat aufgegangen. Die europäische Union ist keine Demokratie. Die Völker Europas haben nicht das sagen. Da wird fein wie im Mittelalter die Politik von Oben nach Unten gemacht. Eh es der deutsche Michel es merkt, was man mit ihm macht, dann wird es wahrscheinlich schon viel zu spät sein. Und das sowas Kanzler wurde, ist von oben her, von den Bilderbergern, gewollt gewesen! Diese kleine sehr mächtige Truppe, die sich im Jahr 1954 in den Niederlanden im Hotel Bilderberg sich gründete, lenkt schon seit ungefäir 55 Jahren das Weltgeschehen. Der Öffentlichkeit wird Demokratie vorgegaukelt und hinter der Bühne werden die Fäden seit je her gezogen. Frau Merkel war 2005 bei den Bilderbergern, während Guido Westerwelle 2006 bei dieser Verbrecherorganisation war. Angela Merkel führt nur ihre Rolle aus, sie wird gelenkt und gesteuert, wie eine Puppe im Kasperle-Theater. Sie vertritt nicht die Interessen des Volkes, sondern die der multinationalen Konzerne und der Globalisten! Wer noch glaubt, das die Poltik von den Poltikern gemacht wird, der irrt sich dabei gewaltig. Denn die Politiker sind nur noch dazu dar die Interessen der Hintermänner auszuführen.
Ich lese auch sehr gerne im "LETTRE" - International ! Zeitschrift für Reportagen, Erzählungen, Interviews, Poesie, Essays, Kunst und Fotografie. www.lettre.de/ - 5k -
 ...und der gute alte Punkrock ist doch auch nie und nimmer tot zu kriegen! - Punks Not Dead! August 9th, 2008 AKTUELLES HEFT Das Heft #134 ist ab Anfang Februar erhältlich: Ab sofort ist die Feb./März. Ausgabe raus, mit einem geilen Photospecial der Hanson Brothers, zusätzlich gibts Interviews mit The Crowd, Peters, Mutiny on the Bounty, Boy Division, den Machern von “Rockterrine” und einen Tourbericht aus den Usa. Sowie all den anderen coolen scheiss: ehrlich, kompetente reviews von Tonträger, Zines und Bücher, Tourdaten und wie immer die oberschlauen Kolumnen. Das Heft gibt es in gut sortierten Bahnhofskiosken sowie bei den einschlägigen Mailordern und Plattenläden. Selbstverständlich könnt ihr es auch direkt bei uns bestellen. Einzelexemplare (4.- Euro) ebenso wie im Abo (14.- Euro pro Jahr). We are the Underground! Das dienstälteste Hardcore- und Punkrock- Fanzine in Deutschland (Selbstbeschreibung) mit Archiv, Forum, Tourberichten, Gästebuch und einem interaktiven ... www.trust-zine.de/ - 65k -
Medien Journalisten als Anzeigenumfeldgestalter für Zielgruppen? Propaganda gegen Wahrheit Von Markus Jansohn
Der Kunde ist König, lautet ein Werbeslogan, und viele Leser einer Zeitung oder Zeitschrift fühlen sich dadurch angesprochen. Der wahre König ist die werbetreibende Wirtschaft. Die wiederum wird zum Teil durch Mediaeinkaufsagenturen vertreten. Nahezu alle auflagenstarken Zeitungen und Zeitschriften gehören zu Verlagskonzernen, die ein Ziel haben: Gewinne erwirtschaften. Und dazu gehört vor allem die Veröffentlichung von Anzeigen. Bild, Die Welt, HörZu, Hamburger Abendblatt und Berliner Morgenpost gehören zu Springer, Wirtschaftswoche, Handelsblatt, Die Zeit und Tagesspiegel zu Holtzbrinck, der Kölner Stadt-Anzeiger, die Frankfurter Rundschau und die Berliner Zeitung zu DuMont-Schauberg, Bravo, Das Neue Blatt und Kicker zu Bauer. Die Leser sind vor allem Werbe-Zielgruppe. Für eigene Recherchen gibt es kaum Raum. So wird das abgeschrieben, was Bürgermeister, Regierungssprecher, Polizei oder andere Medien von sich geben, vom Verleger gewünscht oder von den Nachrichtenagenturen kolportiert wird – kleinere Lokalzeitungen haben oft nur einen Zulieferer. Das führt ganz nebenbei dazu, dass sich die Journalisten nicht mit den staatstragenden Institutionen anlegen müssen, problemlos wieder zum nächsten Pressetermin eingeladen werden und vielleicht auch mal ein bisschen mehr zugespielt bekommen. Bei Fachmagazinen gibt es den Einfluss von PR-Agenturen noch gratis dazu.
Fachzeitschriften profitieren besonders von der genauen Erfassung der von der werbetreibenden Wirtschaft vorgegebenen Zielgruppe. PR-Agenturen haben die Aufgabe, im Sinne ihrer Kunden sogenannte Informationen zur Verbreitung zu bringen. Früher waren das stümperhaft formulierte Texte per Fax. Heute sind es elektronisch übermittelte Videos, leicht kürzbare Textbausteine mit hochwertigem Bildmaterial, verbunden mit der Zusammenkunft in einem 5-Sterne Hotel nebst Abendessen und Bordell-Besuch. Nicht nur für schlecht besetzte Redaktionen eine „echte Arbeitserleichterung“.
Aber auch alle anderen Journalisten stehen im Fadenkreuz der Lobbyisten. Da wird schon mal vergessen, ein Testauto wieder abzuholen, ein neues Produkt wird nicht in Hamburg, sondern auf Hawaii vorgestellt – Flüge, Übernachtung und Hubschrauberrundflug für Journalisten inklusive. Jedenfalls für die Journalisten, die in den letzten Monaten ihre Arbeit ordentlich erledigt haben – aus der Sicht der Veranstalter, versteht sich. Für die Kontrolle der „ordentlichen Arbeit“ leisten Unternehmen wie Media-Control und Pressebeobachtungsdienste eine wertvolle Hilfe. PR-Abteilungen von Text- Unternehmen, Agenturen und Lobbyvereinigungen lassen sich regelmäßig die Artikel und Fernsehbeiträge, nach Stichworten und Themen vorsortiert, ins Haus kommen. So wird für einen kritisch gewordenen Journalisten die jährliche Einladung in die Karibik schnell zu einem billigen Kugelschreiberetui für 2,95 EURO – sozusagen als nettes Signal. In der Politikberichterstattung reicht es oft schon, kritische Medien von exklusiven Informationen abzuschneiden. Wer zum Gespräch mit Herrn Schäuble im kleinen Kreis eingeladen wird oder Frau Merkel bei einem Afghanistan-Besuch begleiten darf, hängt vom Wohlverhalten in der Vergangenheit ab.
Um Streuverluste für die Werbewirtschaft zu vermeiden, hat die Redaktion die Aufgabe, die vordefinierte Zielgruppe möglichst genau zu erreichen. Dies betrifft Geschlecht, Alter, Konsumgewohnheiten, Neigungen, Einkommenssituation, Wohnort etc.
Die Themen und Artikelinhalte sind vor allem diesen Vorgaben untergeordnet. Eine Selbstverständlichkeit ist, dass nichts grundsätzlich Kritisches über den Kapitalismus geschrieben wird.
Konforme Berichterstattung
Insgesamt wird vorausgesetzt, dass eine den Eliten angenehme Stimmung erzeugt wird, Debatten und Kritik müssen sich in einem informell vorgezeichneten Kreis bewegen, dürfen sich niemals außerhalb dieses Zirkels bewegen.
 Berichten, was gewünscht wird, und...
Die aufgehende Schere zwischen Arm und Reich muss hingenommen werden, Hunger ist schlimm, aber unvermeidlich, Kapitalismus ist das beste Wirtschaftssystem, Polizei ist immer gut, Deutschland wird vom „islamistischen“ Terrorismus bedroht, die USA sind unser wichtigster Partner, die offizielle Version des 11. September hat gefälligst zu stimmen, der Lissabon-Vertrag ist gut für Europa, die Hisbollah ist nur mit dem Zusatz „radikalislamistisch“ zu nennen, die Hamas nur in Verbindung mit Iran, Chavez ist als Populist zu bezeichnen, Staaten wie Iran, Nordkorea, Venezuela und Myanmar sollten möglichst in negativen Zusammenhängen dargestellt werden, bei China und Russland kann davon abgewichen werden, wenn es sich um eine für den Westen profitable wirtschaftliche Zusammenarbeit handelt, oder im Fall Kuba, wenn es um Strände und Musik geht. Dies sind nur ein paar Beispiele für informelle Vorgaben, an die sich Journalisten zu halten haben, wenn sie bei großen westlichen Medien arbeiten wollen.
Talkshows
Besonders deutlich wird die Diskussion innerhalb des Zirkels in den TV-Talkshows, wo immer die gleichen Fragen an einen sich ständig wiederholenden Personenkreis gerichtet werden. Die Zusammenstellung dieser Gesprächsrunden orientiert sich an den bisherigen Verlautbarungen, Einstellungen und Sichtweisen der potenziell einzuladenden Politiker, sogenannten Experten, Künstler, Journalisten etc. „Eingekauft“ werden „Karteikartensprüche“, die dann in der Sendung nach einem festgesetzten Schema des Fragens abgerufen werden. Die „Diskussionsrunden“ werden so zusammengestellt, dass sich die „gebuchten“ Wortbeiträge der Teilnehmer etwas voneinander unterscheiden, ohne dass eine bestimmte Grenze überschritten wird. Inszeniert mit Tempo in der Fragestellung, hitzigem Wortwechsel und gegenseitigem Ins-Wort-Fallen wird dem Zuschauer der Eindruck einer ernsthaften, kontroversen, spannenden Diskussion vermittelt, auch wenn die Fragen der Moderatorin und die Antworten noch so banal sind.
Nachrichtensendungen
Auch die Hauptnachrichtensendungen, für viele die Nr.1 bei der täglichen Informationsbeschaffung, arbeiten immer nach dem gleichen Schema. Wer kennt sie nicht, die hin- und herfahrenden Autos vor dem Kanzleramt, wenn wieder einmal Bildmaterial fehlt. Einige erinnern sich auch noch an die desolate Berichterstattung während des Zweiten Golfkriegs, an die Auftritte von schlecht informierten Auslandskorrespondenten auf irgendwelchen Hotelbalkons. Zusammenhanglose Kurzmeldungen sollen den Eindruck vermitteln, umfassend über das Weltgeschehen des Tages informiert worden zu sein. Ein Beispiel aus der Tagesschau vom 1. Juni 2009: Außenminister Steinmeier kam gleich in drei Beiträgen zu Wort, jeweils vom gleichen Interviewstandort aus. Zum Flugzeugunglück Air France erklärte er, dass er auch nicht wisse, wie viele Deutsche an Bord der Passagiermaschine waren. Seine Wortbeiträge in den gleich darauf folgenden Berichten zu Opel/GM und „Deutschland sagt Danke“ waren auf gleichem Niveau. Oder es werden sogenannte Experten mit einer Krawatte drapiert und als „Analysten“ bezeichnet, um, in der Privatwohnung aufgezeichnet, irgendetwas belanglos zu kommentieren.
Radio
Große Teile der Bevölkerung haben seit langem das Gefühl, von den Mainstream-Medien nicht ausreichend und objektiv informiert zu werden. Immer mehr Menschen sind nicht mehr bereit, für drittklassige Berichterstattung Geld auszugeben. Gerade das führt zu vermehrter Internetnutzung und sinkenden Auflagen. Den Medienkonzernen ist es egal, ob das Geld über die Printausgaben oder den Internet-Auftritt hereinkommt. Sie sind mittlerweile auch an unzähligen Privatradio-Stationen beteiligt, die ihr Geld ausschließlich aus der Werbung beziehen. Mit aus der Lokalzeitung abgelesenen Meldungen, Anrufspielen und Musik aus vergangenen Jahrzehnten, die weniger GEMA-Gebühren kosten, wird ein billiger Unterhaltungsbrei über die Zuhörer gegossen. Hunderttausenden wird jeden Tag vorgegaukelt, „5 Minuten früher“ informiert zu werden, was auch immer das für einen Vorteil haben soll. Zehntausende werden überschüttet mit Staumeldungen aus dem ganzen Bundesgebiet und dem Flitzer-Blitzer, Informationen über angeblich aufgestellte Blitzanlagen für Schnellfahrer, obwohl sie gar kein Auto haben. Unterbrochen wird das Ganze durch „20 Prozent auf alles – außer Tiernahrung“. Da sind dann auch die bezahlten Meldungen der PR-Agenturen für die „Redakteure“ ein gefundenes Fressen.
...weglassen, was niemand wissen soll, bedeutet letztlich... Fotos: arbeiterfotografie.com
Die großen Parteien in Deutschland förderten in den 1980er-Jahren vehement die Privatisierung des Fernsehens und des Radios, weil sie sich eine konforme und unkritische Berichterstattung erhofften. Damals ging es noch um die möglichst schnelle Verkabelung der Bundesrepublik, die von der CDU und dem damaligen Postminister Schwarz-Schilling vorangetrieben wurde. Die Hoffnungen haben sich mehr als erfüllt. Aber die Öffentlich-Rechtlichen holen auf. Sie gaben im Fernsehen Qualitätsjournalismus und kritische Sendungen weitgehend auf und beteiligen sich an der uniformierten Berichterstattung. Es verbleiben wenige Oasen. Aber reicht das aus, wenn der Großteil des Programms aus Polka, Soap und Rosamunde Pilcher besteht?
Zeitungen
Es gibt nur noch ganz wenige Regionen in Deutschland, in denen es mehr als eine Lokalzeitung gibt oder die beiden verbliebenen Lokalzeitungen nicht aus ein und demselben Verlag kommen. Die Redaktion kann dann Hofberichterstattung betreiben, ohne dass der Bevölkerung dies durch eine Gegenposition auffällt. Die überregionalen Nachrichten basieren auf Agenturmeldungen.
AP, dpa, Reuters und AFP gaukeln mit wenigen Auslandskorrespondenten und einem löchrigen Netz von freien Mitarbeitern eine umfassende Auslandsberichterstattung vor. Noch eklatanter ist die Situation der internationalen Berichterstattung bei den Fernsehsendern. Ob von einem aktuellen spontanen Ereignis aus erster Hand berichtet werden kann, hängt vom Zufall ab.
In der Bundespressekonferenz soll die Öffentlichkeit über die Regierungspolitik informiert werden. Dazu versammeln sich die Sprecher aller Ministerien dreimal pro Woche, um den „Berlin-Journalisten“ Rede und Antwort zu stehen, und das in einem neutralen Rahmen, denn die Bundespressekonferenz ist ein Verein – das Gebäude gehört allerdings dem Allianz-Konzern. Eigentlich eine gute Sache, wären da nicht die seichten Fragen der akkreditierten Journalisten und die ausweichenden Antworten der Regierungs- und Ministeriensprecher à la „Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir hierzu im Moment keine weiter gehenden Aussagen treffen können“. Bei näherer Betrachtung kann man allerdings feststellen, dass viele der beteiligten Journalisten durchaus zufrieden sind mit den Verlautbarungen, die dafür vorgesehen sind, unbedingt „transportiert“ zu werden.
...eine gekaufte Republik. – Pressefreiheit in der BRD Quelle: Parteienwerbung der Deutschen Post AG
Gestandene Lokaljournalisten verlieren sich in ihrer täglichen Arbeit zwischen den Interessen der Werbegemeinschaft Innenstadt, dem Schäferhundezuchtverein und den Ämtern der Stadt.
Noch schlimmer ist es bei den kostenlosen Anzeigen-Blättern, die wöchentlich in die Briefkästen gestopft werden und oft aus dem gleichen Verlag wie die Lokalzeitung kommen. Die schreibende Zunft dieser Postillen muss selbst die Befindlichkeiten des Tapetengeschäftes berücksichtigen oder die des ortsansässigen Ford-Händlers, sind diese doch über die Anzeigen letztlich die Leute, die das Blatt finanzieren. Fast jeder Bundesbürger erhält solche „Zeitungen“, wenn er sich dagegen nicht vehement zur Wehr setzt, und wird so mit der kleinkarierten Ortsberichterstattung zumindest einmal pro Woche konfrontiert. Das wäre nicht gar so schlimm, wenn nicht diese Anzeigen-Journalisten auch noch über Themen wie Atomkraft und Irak-Krieg schreiben würden, eingebettet in lokale Suppenrezepte und die Termine der nächsten Karnevalssitzungen.
Nirgendwo ist der hohe Anteil befristeter Arbeitsverhältnisse auffälliger als bei Medien und Universitäten. Gerade diese Institutionen, die sich selbst oft als unabhängig bezeichnen, sorgen durch die ständige Unsicherheit ihrer Mitarbeiter bezüglich der jährlichen Vertragsverlängerung für ein jederzeit höriges Verhalten.
Verlage sorgen dafür, dass ihre Volontäre nicht mehr bei unabhängigen Weiterbildungseinrichtungen geschult und dort zum Beispiel im Fach „Recherche“ unterrichtet werden. Sie haben es lieber, wenn ihre Schützlinge in eigenen Ausbildungs-Schmieden auf „flotte Schreibe“ getrimmt werden. Und sie finden auch immer häufiger junge Berufseinsteiger, die sich bereitwillig in das Meinungskorsett pressen lassen – unter dem Motto „Hauptsache ich arbeite bei den Medien“.
Medien und Macht
Eine Grenze zwischen denen, die kontrollieren und berichten sollen, und denen, die kontrolliert werden und über die berichtet wird, besteht nicht. Stattdessen gibt es ein Konglomerat aus Geben und Nehmen, wie nicht nur auf den alljährlich stattfindenden Sommerfesten der Medienkonzerne zu sehen ist. Nicht von ungefähr laufen führende Politiker zunächst zur Bild am Sonntag, um ihre neuesten Verlautbarungen anzudienen.medienmacht
Gegen diese Medienmacht ist keine Wahl zu gewinnen. Dies sollte auch mit Blick auf Volksbefragungen und andere, an sich sinnvolle, Formen der direkten Demokratie berücksichtigt werden. Die Eliten achten peinlich genau darauf, dass niemand außerhalb eines festgelegten konformen Personen- und Konzernkreises eine bedeutende Rezipienten-Reichweite gewinnt. In einer immer wieder so genannten und beteuerten Demokratie sollte es nicht selbstverständlich sein, dass der Informationsfluss zwischen zumindest theoretisch demokratisch organisierten Ebenen wie Bundesregierung und Parlament auf der einen Seite und der Bevölkerung auf der anderen Seite von undemokratisch organisierten Medien gelenkt wird.
Gewalt in Film und Spiel
Gewaltverherrlichung durch Spielfilme, Computerspiele und Sport ist ein weiteres wichtiges Medienthema. Wer schlägt sich nicht gern auf die Seite des Guten, wenn diese Seite zum Beispiel James Bond heißt und im Namen Ihrer Majestät arbeitet, auch wenn er 15 bis 60 Menschen pro Film umbringt. Manchmal ist es auch nicht das Gute, sondern einfach der Sieger, der die Zuschauer auf seine Seite zieht, oder der „von uns“.
Das kann ein Schalker oder einfach ein Mitglied der Nationalmannschaft sein. Im Fernsehen wird regelmäßig hautnah und dann noch einmal in Zeitlupe gezeigt, dass Gewalt auf dem Fußballfeld dazugehört. Um ein Tor zu verhindern, darf auch jemand kraftvoll getreten werden. Als Strafe gibt es gelbe Kärtchen und ein Lächeln der Fans. Gerade für Kinder eine bemerkenswerte Lektion, denn am nächsten Tag auf dem Schulhof versuchen Lehrer den Kindern genau das Gegenteil beizubringen. (HDH)
...und nun zwei Artikel, die sich anscheinend total widersprechen...aber man sollte Weiterdenken! - Vor dem Kollaps hatten die Superreichen Ihr Vermögen in Aktien angelegt und nach dem Kollaps, wird es in den Kellern der Superreichen von Edelmetallen nur so vor sich hinschimmeln... ...und die lieben Arbeitslosen? - Meine Damen und Herren! - Das Geld reicht für alle!!! - Ihr müßt nur den Artikel anklicken, dann geht bei Euch ein Lichtlein an. G.F. Hier gibt es den ganzen Artikel Von: MMnews Bei einem möglichen Finanzcrash kollabiert das Wirtschaftssystem. Die Versorgung mit Lebensmitteln und Alltagsprodukten wird dann nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr möglich sein. Was tun? Weiterlesen: http://www.mmnews.de/index.php/200911114191/MM-News/Gut-gelaunt-in-den-Kollaps.html Société générale warnt vor globalem Finanzkollaps
Von: MMnews Die grösste französische Bank, die Société Générale geht von einem globalen Finanz-Kollaps innerhalb der nächsten zwei Jahre aus und mahnt in einer Studie die Kunden zur Vorsorge. „Hoffen auf’s Beste, vorbereitet sein für’s Schlimmste“. In einem Report mit dem Titel „Worst-Case-Debt-Szenario“ warnt die Anlageabteilung der Bank vor einem totalen Kollaps der Weltwirtschaft innerhalb der nächsten zwei Jahre. Grund: Wirtschaften brechen unter der globalen Schuldenlast zusammen. Im Bericht wird darauf hingewiesen, dass die Rettungsmassnahmen der letzten Zeit lediglich private Verpflichtungen in Staatsschulden transferierten. Da fast alle Staaten der westlichen Industrienationen aber bereits jetzt schon unter einer hohen Schuldenlast litten, drohe schon in naher Zukunft neues Ungemach. Weiterlesen: http://www.mmnews.de/index.php/200911214267/MM-News/Societe-Generale-Vorbereitung-auf-globalen-Kollaps.html
Fleisch verbieten? Auf fleischverbot.info läuft gerade eine Petition zum Verbot von Fleisch als Nahrungsmittel. "Sind die Vegetarier jetzt völlig durchgeknallt?", wird sich so mancher fragen - oder gibt es vielleicht tatsächlich gute Gründe, Fleisch zu verbieten?
Zeitschrift für Reportagen, Erzählungen, Interviews, Poesie, Essays, Kunst und Fotografie.
Presseerklärung 450 Künstler in Deutschland rufen auf: Jetzt erst recht! "Unruhe stiften" gegen Schwarz-Gelb! Anmerkung: Wer sich als Künstlerin/ Künstler oder als Kultur- und Medienschaffende/r versteht, kann hier mit unterschreiben. Quelle: "Unruhe stiften!" http://www.unruhestiften.de./ Boykott der System-Medien
Um einen Medienkonzern zu besitzen, benötigt man enorme Mengen an Kapital. Die heutige Pressefreiheit ist die Freiheit einiger Multimilliardäre, ihre Weltanschauung zu verbreiten und das Volk zu lenken. Von oben herab wird durch hierarchische Strukturen gesteuert, worüber und wie in Fernsehen, Radio und Presse zu berichten ist. Die Antwort heißt: Alles abschalten, abmelden, nebenbei noch Kosten sparen und sich nur noch über das Internet informieren!
An American Prayer Do you know the warm progress under the stars? Do you know we exist? Have you forgotten the keys to the kingdom? Have you been borne yet & are you alive? Let's reinvent the gods, all teh myths of the ages Celebrate symbols from deep elder forests [Have you forgotten the lessons of the ancient war] We need great golden copulations The fathers are cackling in trees of the forest Our mother is dead in the sea Do you know we are being led to slaughters by placid admirals and that fat slow generals are getting obscene on young blood Do you know we are ruled by T.V. The moon is dry blood beast Guerrilla bands are rolling numbers in the next block of green vine amassing for warfare on innocent herdsman who are just dying O great creator of being grant us one more hour to perform our art & perfect our lives The moths & atheists are doubly divine & dying We live, we die & death not ends it Journey we more into the Nightmare Cling to life Our passion'd flower Cling to Cunts & cocks of despair We got our final vision by clap Columbus groin got filled w/green death (I touched her thigh & death smiled) Jim Morrison
I'm The Slime I am gross and perverted I'm obsessed 'n deranged I have existed for years But very little had changed I am the tool of the Government And industry too For I am destined to rule And regulate you I may be vile and pernicious But you can't look away I make you think I'm delicious With the stuff that I say I am the best you can get Have you guessed me yet? I am the slime oozin' out From your TV set You will obey me while I lead you And eat the garbage that I feed you Until the day that we don't need you Don't got for help...no one will heed you Your mind is totally controlled It has been stuffed into my mold And you will do as you are told Until the rights to you are sold That's right, folks.. Don't touch that dial Well, I am the slime from your video Oozin' along on your livin'room floor I am the slime from your video Can't stop the slime, people, lookit me go Frank Zappa
Die Ärzte - Deine Schuld
Text:
1. Hast du dich heute schon geärgert, war es heute wieder schlimm hast du dich wieder gefragt, warum kein Mensch was unternimmt. Du musst nicht akzeptieren, was dir überhaupt nicht passt, wenn du deinen Kopf nicht nur zum tragen einer Mütze hast.
Uoh-uooh
Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist Es wär nur deine Schuld, wenn sie so bleibt
... wenn sie so bleibt
2. Glaub keinem, der dir sagt, dass du nichts verändern kannst, Die, die das behaupten, haben nur vor Veränderung Angst Es sind dieselben, die erklären, es sei gut so, wie es ist. Und wenn du etwas ändern willst, dann bist du automatisch Terrorist
Es ist nicht deine Schuld ...
Weil jeder, der die Welt nicht ändern will, ihr Todesurteil unterschreibt.
3. Lass uns diskutieren, denn in unserm schönen Land sind zumindest theoretisch alle furchtbar tolerant Worte wollen nichts bewegen, Worte tun niemandem weh darum lass uns drüber reden, Diskussionen sind ok - NEIN
4. Geh mal wieder auf die Straße, geh mal wieder demonstrieren denn wer nicht mehr versucht zu kämpfen, kann nur verlieren. Die dich verarschen, die hast du selbst gewählt darum lass sie deine Stimme hörn, weil jede Stimme zählt.
Es ist nicht deine Schuld ...
ENDE Bob Marley | | | | | | | Performer | Bob Marley | | Title | Get up stand up | | Lyrictext | Get up, stand up: stand up for your rights! Get up, stand up: stand up for your rights! Get up, stand up: stand up for your rights! Get up, stand up: don't give up the fight!
Preacherman, don't tell me, Heaven is under the earth. I know you don't know What life is really worth. It's not all that glitters is gold; 'Alf the story has never been told: So now you see the light, eh! Stand up for your rights. Come on!
Get up, stand up: stand up for your rights! Get up, stand up: don't give up the fight! Get up, stand up: stand up for your rights! Get up, stand up: don't give up the fight!
Most people think, Great God will come from the skies, Take away everything And make everybody feel high. But if you know what life is worth, You will look for yours on earth: And now you see the light, You stand up for your rights. Jah!
Get up, stand up! (Jah, Jah!) Stand up for your rights! (Oh-hoo!) Get up, stand up! (Get up, stand up!) Don't give up the fight! (Life is your right!) Get up, stand up! (So we can't give up the fight!) Stand up for your rights! (Lord, Lord!) Get up, stand up! (Keep on struggling on!) Don't give up the fight! (Yeah!)
We sick an' tired of-a your ism-skism game - Dyin' 'n' goin' to heaven in-a Jesus' name, Lord. We know when we understand: Almighty God is a living man. You can fool some people sometimes, But you can't fool all the people all the time. So now we see the light (What you gonna do?), We gonna stand up for our rights! (Yeah, yeah, yeah!)
So you better: Get up, stand up! (In the morning! Git it up!) Stand up for your rights! (Stand up for our rights!) Get up, stand up! Don't give up the fight! (Don't give it up, don't give it up!) Get up, stand up! (Get up, stand up!) Stand up for your rights! (Get up, stand up!) Get up, stand up! (... ) Don't give up the fight! (Get up, stand up!) Get up, stand up! (... ) Stand up for your rights! Get up, stand up! Don't give up the fight! |
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Dienstag, 23. März 2010-16:32 Von Yaak Pabst | Marx21 Rage Against the Machine steht wie keine andere Band für Protestkultur und Opposition. Yaak Pabst erzählt die Geschichte hinter dem Song »Killing in the Name«. Manchmal reichen sechs Zeilen, um alles zu sagen. Der Song »Killing in the Name« von Rage Against the Machine attackiert Rassismus und Polizeibrutalität und ist dabei gleichzeitig eine unmissverständliche Aufforderung zur Gegenwehr. Mit ihrem musikalischem Mix aus Hip Hop, Funk und Metal kreierte die Band einen Sound, der so vorher noch nie zu hören war. In der Nacht des 3. März 1991 wird George Holliday aus dem Schlaf gerissen. Vor seiner Haustür lärmen Polizeisirenen, Hubschrauber kreisen über das Wohnviertel. Er hört Schreie. Als er sieht, was sich vor seinem Fenster abspielt, greift er zum Camcorder. Dass seine Videoaufnahme Geschichte schreiben wird, ahnt er zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Doch schon 24 Stunden später läuft sein Video rund um den Globus in den Nachrichtensendungen. Millionen Menschen werden Zeuge, wie mehrere weiße Polizeibeamte des Los Angeles Police Department (LAPD) einen Afroamerikaner während einer Verkehrskontrolle fast zu Tode prügeln. Obwohl Rodney King am Boden liegt, schlagen die Beamten mit Schlagstöcken auf ihn ein, malträtieren ihn mit Tritten gegen den Kopf und halten ihn dabei mit einem Elektroschocker in Schach. 56 Schläge des stahlverstärkten Polizei-knüppels treffen Rodney King binnen 81 Sekunden. Ein Jahr nach der Tat, am 29. April 1992, spricht eine weiße Jury die beteiligten Beamten trotz des Videobeweises frei. Rodney King sei »Herr der Situation gewesen«, der »jederzeit die gegen ihn gerichtete Gewalt hätte beenden können.« Eine Stunde nach dem Freispruch beginnt, was später als »LA Riots« in die Geschichtsbücher eingehen wird. Nach sechs Tagen sind 55 Menschen tot, 2300 verletzt und 1100 Gebäude zerstört. US-Präsident George Bush Senior kommandiert 13.000 zusätzliche Soldaten und Polizisten in die »Stadt der Engel«, um den Aufstand niederzuschlagen. Die meisten der 10.000 Personen, die verhaftet werden, sind schwarze junge Männer. Der Fall »Rodney King« offenbart für Millionen Menschen in den USA die Methoden von Polizei und Justiz: Lügen, Korruption, Diskriminierung, Gewalt und Rassismus. Daran hat sich bis heute wenig geändert. Nach einer Studie aus dem Jahre 2008 werden in Los Angeles Afroamerikaner dreimal so häufig von der Polizei angehalten wie Weiße und sogar fünfmal häufiger verhaftet. Zwar ist das LAPD besonders berüchtigt, aber das ganze hat System. Nach Angaben des Meinungsforschungsinstituts Pew Research Center befinden sich in den USA 2,32 Millionen Menschen in Haft. Das sind ein Viertel aller Gefangenen in der Welt. Jeder neunte schwarze Amerikaner im Alter zwischen 20 und 34 Jahren ist nach Angaben des US-Justizministeriums im Gefängnis. In den letzten zehn Jahren häuften sich die Fälle, in denen Polizeibeamte ähnlich brutal vorgingen wie gegen Rodney King. Das Lied »Killing in the Name« ist eine Kampfansage dagegen. Der Song startet einfach, aber wütend. Ein Akkord, viermal angeschlagen, der Bass legt funky vor und die verzerrte Gitarre groovt sich hinein – Pause. In die Stille schreit Sänger Zack de la Rocha: »Killing in the Name of« (»Töten im Namen von«). Die Band antwortet mit einem Soundwall. Schlagzeug, Gitarre, Bass setzten gleichzeitig ein und hämmern das Songthema durch die Boxen. Spätestens jetzt kann niemand mehr ruhig herumstehen. Der Song besteht aus sechs Textzeilen, eindringliche Reime, die anklagen: Killing in the name of / Some of those that work forces, are the same that burn crosses / And now you do what they told ya / Those who died are justified, for wearing the badge, they‘re the chosen whites / You justify those that died by wearing the badge, they‘re the chosen whites Töten im Namen von / Einige, die in der Truppe arbeiten, sind dieselben, die Kreuze verbrennen / Und jetzt tust du, was sie Dir sagen / Jene, die getötet wurden, werden (von aller Schuld) freigesprochen, weil sie eine Dienstmarke trugen, sie sind die auserwählten Weißen / Du rechtfertigst die Toten, indem du eine Dienstmarke trägst, sie sind die auserwählten Weißen. De la Rocha verarbeitet lyrisch, was Millionen Menschen nach den Übergriffen auf Rodney King dachten. Er verweist auf die Kreuzverbrennungen des rassistischen Ku-Klux-Klan, dessen Ziel die Unterdrückung und Wieder-Versklavung der Schwarzen ist. Es ist mehr ein Gedicht als ein normaler Liedtext. Zack de la Rocha predigt, rappt, schreit und klärt auf. Am Ende des Songs wendet sich das Blatt – aus Anklagen wird Aufbegehren. Zehn Wörter, die dafür stehen, dass jede Rebellion mit Widerspruch beginnt. Zack de la Rocha schreit 16-mal nur diesen einen Satz und hat damit alles gesagt: »Fuck you, I won’t do what you tell me« (»Fick dich, ich werde nicht tun, was du mir sagst«). Obwohl das Video verboten wird, klettert die Single von »Killing in the Name« auf Platz 25 der britischen Charts. Das dazugehörige Album, zugleich das Debüt der Band, erreicht sogar Platz 1 der US-Charts und kann sich 84 Wochen in den Top 200 halten. Mit ihrem neuen Sound erobern Rage Against the Machine die Herzen einer ganzen Generation. Sie sind nicht die ersten, die Rap und Rock vermischen, aber bei keiner anderen Band klingt es so glaubwürdig, innovativ, energiegeladen und überraschend. Bis dahin versuchen die meisten Rapper, besonders smooth zu klingen und nicht zu schreien. Laute, raue und wütende Vocals waren dem Rock vorbehalten. Aber jetzt gibt es raue, wütende Rap-Vocals, die sich mit verzerrten Gitarren und einem funky Bass über einen groovenden dynamischen Beat bewegen – ein explosives Gemisch. Den Gitarristen der Band, Tom Morello, inspirieren die Scratch-Techniken der Hip-Hop-DJs. Unter Scratchen versteht man die Erzeugung von Tönen durch rhythmisches Hin- und Herbewegen einer laufenden Schallplatte auf einem Plattenspieler bei aufgelegter Nadel. Morello übersetzt das Scratchen auf seine E-Gitarre und kreiert damit einen revolutionären Sound. Das Magazin Rolling Stone kürt ihn für seine außergewöhnliche und innovative Spielweise zu einem der »100 besten Gitarristen der Welt«. Ihren Berühmtheitsstatus nutzt die Band, um soziale Bewegungen zu unterstützen. Tom Morello meint: »Wir leben im Kapitalismus. Das bedeutet, dass die Verbreitung von Informationen vor allem über kapitalistische Kanäle funktioniert. Wir sind nicht daran interessiert, nur zu den Überzeugten zu sprechen. Es ist toll, in einem Hinterhof eines von Anarchisten besetzen Hauses zu spielen, aber es ist auch großartig, in der Lage zu sein, Menschen mit einer revolutionären Botschaft zu erreichen, die davon noch nicht gehört haben.« Rage Against the Machine steht wie keine andere Band für Protestkultur und Opposition. Es kein Zufall, dass der Song »Killing in the Name« auch heute noch zur Waffe gegen die Eintönigkeit der Popindustrie wird. Hunderttausende Nutzer der Internetplattform Facebook organisierten im vergangenen Winter eine regelrechte Rebellion bei der Wahl zum britischen Weihnachtshit. Die Jahre zuvor hatte immer der Gewinnersong der Pop-Castingshow X-Faktor am Ende des Jahres auch auf Platz 1 der Charts gestanden. Nun aber riefen die Internet-User dazu auf, »Killing in the Name« massenhaft zu kaufen oder sich runterzuladen. Mit Erfolg: 17 Jahre nach seinem Erscheinen landete der Song auf Platz 1 der britischen Charts. Die Band gab daraufhin bekannt, 2010 ein kostenloses Konzert in Großbritannien zu spielen, um diesen Sieg zu feiern. Tom Morello resümiert im Interview mit der BBC: »Die Kampagne war ein Lehrstück: Das gilt für kleine Dinge – zum Beispiel wer an der Spitze der Charts steht. Es gilt aber auch für die großen Dinge wie Krieg und Frieden oder soziale Ungleichheit. Wenn Leute zusammenkommen und ihre Stimme erheben, können sie das System schlagen.«
  Soilent Michi Pitures and Sound Bilder zum Gucken, Sound zum höhren, Kritik erwünscht, Wünsche noch mehr. Videos in Arbeit.. Enjoy... Knives und Lung in Kooperation mit Dyflam. Glubsche und death of a rich man alles bei Soilent michi..Alles..
"Zorba die Bombe!" lieber herr kongreßabgeordneter: es geht um mein haus - vor einiger zeit vereinbarte ich mit einer sirup firma daß sie meine straßenfront für ihre reklame benutzen dürfen - anfangs war das gar nicht so schlecht, aber bald machten sie auch eine reklame auf die rückfront - das hat mich noch gar nicht mal gestört, aber dann haben sie mir die ganzen fenster vollgekleistert mit diesen frauen die sirup dosen auf den armen haben - zum ausgleich dafür bezahlte die firma meine telefon & gasrechnung & kaufte meinen kleinen ein paar kleider - ich sagte dem stadtrat, ich wäre zu allem bereit damit bloß wieder ein bißchen sonne ins haus kommt aber sie sagten wir dürften die sirup firma nicht vor den kopf stoßen weil sie Granma Washington´s Syrup heißt & die leute neigen dazu, das mit der verfassung in verbindung zu bringen... die nachbarn helfen mir überhaupt nicht weil sie denken daß wenn an meinem haus was runter- kommt dann kommt es an ihr haus dran & keiner möchte daß sein haus so aussieht wie meines - die firma hat angeboten mein haus zu kaufen, als permanente reklamefläche, aber Gott, ich habe hier meine wurzeln & da mußte ich zunächst einmal ablehnen - jetzt sagen sie mir daß unten an der straße einige neger einziehen - sie sehen also, im augenblick sieht es gar nicht gut aus - mein ältester sohn ist beim miltär, kann also gar nichts tun - für jede hilfreiche anregung wäre ich ihnen sehr verbunden - ich danke ihnen ihr sehr ergebener ZORBA DIE BOMBE alias Bob Dylan "don´t follow leaders better watch the parkingmeters" "the pump don´t work `cause the vandals took the handle" "i ain`t gonna work on maggies farm no more" Robert Allen Zimmermann
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