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Freie Liebe
Freie Liebe

 

Schlechten Sex kann ich mit jeder haben...und Liebe kan ja wohl nicht Besitzgier, Eifersucht, Abhängigkeit, Selbstmitleid, Pflicht, Qual, Verantwortung oder Herrschsucht sein? - Liebe folgt niemanden. - Liebe gehorcht nicht. - Liebe ist aktiv und gegenwärtig.

 

Leben und Lieben ist Übung.
Meine nächste Partnerschaft mit einer Frau, wird eine "Offene Beziehung".
Keine Zwänge. - Keine Spielchen.
Wahrheit und Respekt und Toleranz und Offenheit.
Keine Eifersucht! - Keine Gier! - Kein Neid! - Keine Lügen!
Eifersucht kommt von Besitzen wollen.
Menschen kann man nicht besitzen!
Jeder kann Sex haben mit wem er will. - Wenn´s Spass macht.
Wenn ich mit Ihr Zusammen bin, bin ich mit Ihr Zusammen und wenn wir nicht Zusammen sind,
sind wir frei.
Jeder hat seine eigene Wohnung.
Jeder sagt jederzeit offen, was Sie/Er will und was nicht.
Andere Formen der Partnerschaft, klappen entweder nicht, oder werden langweilig.
Es gibt kein Fremdgehen. - Da jeder machen kann was er will.
Zufriedene Partner haben sowieso genug mit sich zu tun und es gibt ja auch noch was anderes
als immer nur Frau-Mann-Sex...Z.b. Selbstverwirklichung. - Die geht aber auch nur Zweit, wenn Dein
Partner Deine Selbstverwirklichung gut findet, weil Er/Sie sich dann eben auch Selbstverwirklichen kann.
Tja. - Freiheit statt Beziehungsgefängnis.


 

Verzweiflung sollte man nicht mit "Freier Liebe verwechseln.
Ihr könnt das natürlich auch mit "Er" lesen.

Wie oft schon hat "Sie" - Verliebtsein mit Liebe verwechselt?
Wieviele gescheiterte Beziehungen "Sie" wirklich hatte?
Wie oft verspielte "Sie" zu schell Ihr Glück?
Wieviele Affären hatte "Sie" auf der Suche nach Liebe?
...Wieviele Quickies für "Sie" in Ihrer Hast & Liebesnot?
Wieviele "Onenightstands" ließen "Sie" so eiskalt werden?
Wieviele Liebesspielchen, die für "Sie" nur Zeitvertreib waren?
Es gibt keine Schuld. - Nur Fehler aus denen wir Lernen sollten? -

 

 



»Wenn wir wieder in den Wäldern lieben, werden wir zittern vor Kälte und Furcht. Doch wir werden Dinge erleben, so dass wir uns selbst nicht mehr kennen; kühles, wahres Leben wird sich auf uns stürzen, und Leidenschaft wird unseren Körper mit Kraft erfüllen. Mit neuer Kraft werden wir aufstampfen, und alles Alte wird abfallen. Wir werden lachen, und Gesetze werden sich kräuseln wie verbranntes Papier.«

 


 


 

Wolfgang Sterneck:

FREIE LIEBE

Wirkliche Liebe ist ein Gefühl, das viel tiefer geht als all das, was gewöhnlich als Liebe bezeichnet wird. Es beinhaltet den Ausbruch aus dem Vorgegebenen, die Überwindung des Egoismus und die Fähigkeit geben zu können. Es ist eine tiefe innere Verbindung, die sich keineswegs nur auf einen Menschen beschränken muss.

Wirkliche Liebe hat nur wenig gemeinsam mit dem Begriff der Liebe, der uns aufgezwängt wird und den die meisten von uns verinnerlicht haben. Sie hat nichts zu tun mit den Gefängnissen der Beziehungen und der Ehe. Die romantische Liebe, wie sie uns von den Medien immer wieder vermittelt wird, ist von seltenen Ausnahmen abgesehen, eine Illusion. Und die, die daran glauben, täuschen sich letztlich nur selbst.

Die meisten herkömmlichen Beziehungen gleichen schon nach kurzer Zeit einer Straße, deren Verlauf vorgeben ist und unter dem Beton alles Leben vergräbt bis sie in einer Sackgasse endet.

Eine offene Beziehung zwischen zwei Menschen, die auf der Vorstellung der freien Liebe basiert, entspricht dagegen zwei Wegen, die sich kreuzen. Sie verlaufen zeitweise nebeneinander und werden phasenweise zu einem, beinhalten aber immer wieder Strecken, in denen sie sich trennen, zum Teil weit voneinander entfernen oder vielleicht sogar verschiedenen Richtungen einnehmen, um dann an bestimmten Orten wieder zusammenzufinden.

Es ist fast unmöglich die Bedürfnisse nach Kontakt und Austausch, nach Zärtlichkeit und Sexualität über einen längeren Zeitraum auf einen Menschen zu fixieren - es ist auch nicht notwendig. Vielmehr ist es durchaus möglich und selbstverständlich zu mehreren Menschen ein Gefühl tiefer Zuneigung und Wärme zu empfinden, vielleicht sogar jede und jeden von ihnen auf eine eigene Weise zu lieben.

Wenn nach der anfänglichen Phase des Verliebtseins, indem sich oft alle Empfindungen auf die entsprechende Person konzentrieren, die Gefühle füreinander nachlassen oder sich verändern, und auch wieder andere Menschen interessant werden, dann stellt sich die Frage, ob Fesseln angelegt werden oder versucht wird mit diesen Bedürfnissen offen umzugehen.

Die Idee einer offenen Beziehung beinhaltet das Bestreben diese Gefühle zuzulassen und nicht zu unterdrücken. Das heißt konkret, der Partnerin oder dem Partner die Möglichkeit zu geben mit anderen engeren Kontakt zu haben, sich selbstverständlich mit einer anderen Person zu treffen, vielleicht auch Zärtlichkeiten auszutauschen oder miteinander zu schlafen.

Auch wenn es in der bestehenden Gesellschaft normal ist, so hat im Grunde niemand, auch kein Beziehungspartner oder -partnerin das Recht, dies zu untersagen. Wer es dennoch tut, offenbart im Grunde nur den eigenen Egoismus indem versucht wird, die angeblich so geliebte Person einzuschränken und deren Gefühle zu unterdrücken. Eifersucht hat nur wenig mit Liebe zu tun, sondern vielmehr mit Besitzgier und Verlustangst.

Das herrschende System basiert auf der Idee des Besitzes von materiellen Dingen wie auch von Menschen, von deren Arbeitskraft, von deren Wissen, von deren Gefühlen. Gesellschaften, die kein Privateigentum kannten, die davon ausgingen, dass beispielsweise keine Person ein Stück Land besitzen kann, weil es gleichzeitig allen und niemanden gehört, die kannten auch keinen eheähnlichen Besitzanspruch und sie kannten auch keine Eifersucht.

Eine wesentliche Voraussetzung für eine offene Beziehung ist die Bereitschaft auf andere einzugehen, aber auch in sich selbst hineinzuschauen, sich mit eigenen Gefühlen auseinanderzusetzen und diese zu hinterfragen. Wichtig ist dabei, dass gleichermaßen die eigenen Gefühle, Bedürfnisse und Wünsche, sowie die Ängste und Schwächen gezeigt werden, darüber offen geredet wird und gemeinsam nach einem Weg gesucht wird. Gerade Männern, denen vielfach noch eingeredet wird, dass Männlichkeit Härte und Gefühllosigkeit bedeutet, fällt dies oftmals sehr schwer.

Wenn Du ehrlich zu Dir bist, dann stellst Du schnell fest, dass Du in Deiner derzeitigen Beziehung oder in ehemaligen zumindest zeitweise tiefere Empfindungen für Menschen außerhalb dieses Verhältnisses gehabt hast. - Warum diese Gefühle unterdrücken, warum sich nicht dazu bekennen und die Möglichkeiten schaffen sie auszuleben? Warum bindet Ihr Euch so eng aneinander und geht nicht weiterhin Euren eigenen Weg, um in bestimmten Momenten, über deren Tiefe und Länge Ihr frei entscheiden könnt, zusammen zu kommen, ohne Euch gegenseitig Eure Freiheit zu nehmen?

Es ist ein langer Prozess, der seine Zeit braucht und sicherlich auch mit Schmerzen verbunden sein wird. Zu viel haben wir von frühester Kindheit an verinnerlicht und zu allgegenwärtig ist die scheinbar so selbstverständliche Darstellung des Besitzdenkens. Aber was haben wir zu verlieren? Schau Dich um, sicherlich sind fast alle festen Beziehungen, die Du kennst, immer wieder davon geprägt, daß der Partner oder die Partnerin entweder einen Teil ihrer Gefühle unterdrückt oder sie heimlich auslebt. Die Alternative heißt offen sein, keine künstlichen Barrieren aufbauen, sondern sich im Fluss befinden. - Geben und das nehmen was freiwillig gegeben wird.

Wenn Du in die Gesichter der Menschen blickst, die mit Dir in der Bahn sitzen, oder wenn Du Dir bewusst die Reklamefassaden anschaust, dann wirst Du mehr und mehr spüren, wie wichtig es ist, dass wir uns einem veränderten Verständnis von Liebe öffnen und ihre Wärme der fast allgegenwärtigen gesellschaftlichen Kälte entgegenstellen.


aus dem Buch:
Wolfgang Sterneck (Hg.) / Cybertribe-Visionen
KomistA / Nachtschatten • ISBN 3-928988-04-2
www.sterneck.net/komista/visionen

 

 

Da ich jetzt gerade wieder so ein merkwürdiges Erlebnis mit angeblicher Liebe hatte.
Hier nun exklusiv und niegelnagelneu mein Versuch - Liebe zu definieren.
Gleich vorweg, ich denke, daß es eher ein intensives Mögen zwischen Mann und Frau
geben kann. Dieses sich Einreden , man würde da jemanden Lieben, den man gerade erst
Kennnengelernt hat, finde ich doch ziemlich komisch.
Verliebtsein, diesen Hormonrausch gibt es sicherlich und das wird allzuoft mit Liebe verwechselt.
Auch diese Anspruchshaltung man hätte sovieles Gemeinsam, ist doch oft nur eine Suggestion.
Eher finde ich das man davon ausgehen sollte, daß Mann und Frau gar nicht viel gemeinsam
haben und man froh sein kann, wenn es ein paar wenige gemeinsame Interessen gibt.
Gefühle? - Sind in Wirklichkeit doch ganz eigene Angelegenheiten, wenn man wirklich ehrlich zu sich
selber wäre. Mit Sicherheit kann man sich gegenseitig so gut Kennenlernen, daß man sich
wirklich intensiv mögen kann und das ist dann eine realistische Ebene für eine Partnerschaft oder
Beziehung.
Das was Frauen und oft auch Männer als Liebe interpretieren, sind gefühlmäßige Anspruchshaltungen
und Erwartungen an einen Menschen, die dieser oftmals gar nicht erfüllen kann, da man sich ja kaum
kennt und wenn man sich dann endlich näher kennengelernt hat, ist der Zauber oft schnell verflogen.
Oft auch Defizite, die man in der Kindheit nicht bekommen hat und die dann ein Beziehungspartner
gefälligst zu erfüllen hat.
Liebe ist wohl ehrlich gesagt, der egozentrische Versuch etwas zu bekommen.
Man bekommt aber in der Realität immer nur soviel, wie man selber bereit ist zu geben.
Liebe wäre ja in Wahrheit doch wohl ein so intensives Mögen des Anderen, daß man Denjenigen, Diejenige
dann auch bei einer eventuellen Krankheit oder bei einem Unfall pflegt und weiter mag.
Das scheint mir zuviel verlangt. Von zwei Menschen, die sich entweder gerade erst Kennenlernen,
oder von mir aus ineinander Verliebt sind.
Vielleicht kann man tatsächlich ein Mögen soweit gegenseitig Zulassen, daß man dann irgendwann
bereit wäre den Beziehungsparter/in oder Liebhaber/in wirklich zu Lieben?
Jedenfalls war das , was ich bisher mit Frauen erlebt habe, bestimmt sehr Schön und bestimmt auch
genausoft ziemlich Schlecht, eben wohl deswegen, weil man vom Freund/Freundin einfach erwartet
gefälligst so zu sein, wie man den Andern gern hätte.
In einer Beziehung geht es auch um Freiraum. Zu Erkennen, wieviel Jeder zu seiner individuellen
Freiheit, die man in einer Beziehung mit Bestimmtheit auch noch braucht will.
Da hilft miteinander Reden und Zuhören und Verhandeln.
Ändern kann sich jeder nur selber.
...und ich habe durch eigene Erfahrung und durch Beobachten meiner selbst und natürlich auch von
Anderen bemerkt, daß viele die gleichen Muster und Fehler, die sie in der vorigen Beziehung gemacht
haben wieder wiederholen, weil sie sich nie mit sich selbst Auseinandergesetzt haben, sondern immer
nur die Fehler des Anderen interpretiert und bemängelt haben.

Sicher ist jeder Mensch anders, aber man selbst eben nicht.

 

 Liebe. - Sie ist wohl das stärkste Gefühl, das wir empfinden können: Liebe motiviert unser Handeln, bestimmt unser Miteinander, gibt unserem Leben Sinn- und lässt uns körperlich wie geistig mit einem anderen Menschen verschmelzen. Die Liebe lässt aus Fremden Familie werden. Und erst durch die innige Bindung zu einem anderen Menschen erfüllen wir den vielleicht tiefsten all unserer Wünsche unsere Einsamkeit zu überwinden.

 


Kriege & Konflikte entstehen immer, wenn Menschen nicht mehr miteinander Reden können.


Wie abhängig ist das kapitalistische System vom blinden Vertrauen in sein Funktionieren? Was geschieht, wenn dieses Vertrauen auf einmal – wie in der Finanzkrise – Risse bekommt? Wie verflochten sind ökonomische Produktionsweisen und emotionale Beziehungsmechanismen? Wie sehr unterwandert der Kapitalismus mit seiner Forderung nach dem »flexiblen Menschen« stabile Bindungen und Emotionen des modernen Menschen? Wie sehr ist die Gefühlswelt wiederum produziert und kontrolliert durch ökonomische Ideologien der Individualisierung und der Möglichkeit der Erfindung und Neu-Erfindung des modernen Subjekts?

Gerade deswegen hat sich der betriebswirtschaftliche Sparwahn bis in das Alltagsleben ausgedehnt. Nicht nur Schulen, wissenschaftliche Institute, Theater oder Kinderläden sollen wie Unternehmen geführt und nach Gesichtspunkten der Kostensenkung ausgerichtet werden, sondern auch persönliche Beziehungen. Sogar der einzelne Mensch gilt als Betriebswirtschaft auf zwei Beinen und wird in Tests (z.B. der Arbeitsverwaltung) auf die zweckfreien „Rationalisierungspotentiale“ seiner Lebensführung hingewiesen. Die satirische Parole „Schlaf schneller, Genosse“ erscheint als tierischer Ernst des Krisenkapitalismus; der allgemeine Druck einer inhaltslosen „Steigerung der Effizienz“ hat die Dimension einer gesellschaftlichen Zwangsneurose angenommen.

  Ich will hier für die Zukunft zum Thema Beziehungen noch hinzufügen, daß man an einer Partnerschaft arbeiten muß. - Gegenseitige Kritik gehört mit Bestimmtheit dazu. - Wer keine Kritik verträgt und nur schöne Oberflächlichkeit leben will, sollte keine Beziehung eingehen. - Wer nicht auch mal Streiten kann und sich danach wieder versöhnt, hat womöglich Konfliktprobleme . - Wer zu eifersüchtig ist, sollte einen Paartherapeuten aufsuchen. Wer davonrennt, obwohl die Erotik  super ist,  ist selber schuld. - Wer bei der kleinsten Krise oder Auseinandersetzung, immer denkt, die/der nächste Liebhaber/in wird besser, flüchtet meist vor sich selbst. - Hat sich nie seiner eigenen Problematik gestellt und gibt immer wieder dem jeweiligen Freund/Freundin, die Schuld an seiner eigenen Fehlerhaftigkeit. - Wer immer nur beim Anderen, nach Fehlern sucht und seine eigenen psychologischen Muster, ständig wiederholt und aus keiner seiner Beziehungen gelernt hat, oder lernen wollte, ist wohl besser bei kurzen Sexabenteuern aufgehoben.

Wie frei eine Beziehung gelebt werden kann, sollte man mit dem Partner ehrlich besprechen. Ob  Freie Liebe oder "Treue"  für die jeweilige Beziehung das richtige ist, müßt ihr selber entscheiden. Ich persönlich hab gar nichts gegen "Freie Liebe" in einer Partnerschaft - vorausgesetzt man geht ehrlich miteinander um. - Warum sollte ein Mensch nicht mehrere Menschen lieben können? Muß ja nicht sein, aber konservativ - verneinend, sehe ich die Freie Liebe nicht. Wie erwähnt: - Ohne Ehrlichkeit wird Freie Liebe womöglich zum Desaster. - Ich denke dabei nicht   nur an Sex, sondern an aufrichtige  Liebesgefühle zu mehreren Menschen! - Alles klar?- Freie Liebe ist bestimmt nicht einfach zu verwirklichen, da wir im Kapitalismus zum "Besitzdenken" und zur Monogamie erzogen wurden. Alles Unbekannte macht vielen konservativen Mitmenschen ziemliche Angst? - So wie man krankhaft Dinge besitzen will, will man auch Menschen besitzen. - Menschen kann man aber nicht besitzen!

  - Ja. - Leben ist Erfahrungen sammeln, aber was bringen Erfahrungen, wenn man nichts daraus gelernt hat? Leben ist Veränderung. - Klar.  Dauernder Partner- Wohnort oder Arbeitsplatzwechsel, mag interessant sein, aber ob man sich so selber findet, wenn man im Grunde vielleicht nur auf der Flucht vor seinen Neurosen ist? - Natürlich kann man einige Partner- oder Beziehungen antesten, aber sagen wir mal, so ab der 5. gescheiterten Beziehung, sollte  man vielleicht mal bei sich selber Nachhaken,  was denn falsch gelaufen ist? G.F.

 



Das Paar ist die letzte Stufe des großen gesellschaftlichen Fiaskos. Es ist die Oase in der Mitte der menschlichen Wüste. Man kommt dorthin, weil man unter  dem Vorzeichen des "Intimen" alles sucht, was so offensichtlich die zeitgenössischen sozialen Beziehungen verlassen hat. Wärme, Einfachheit, Wahrheit, ein Leben ohne Theater und Zuschauer. Aber wenn das verliebte Schwindelgefühl vergangen ist, lässt die "Intimität" ihre alte Kutte fallen: Sie ist selber eine gesellschaftliche Erfindung, sie spricht die Sprache der Frauenzeitschriften und der Psychologie, sie ist wie der Rest mit Strategien gepanzert bis zum Erbrechen. Es gibt dort nicht mehr Wahrheit als anderswo, auch dort herrschen die Lüge und die Grenze der Fremdheit. Und wenn man dort mit Glück diese Wahrheit findet, macht sie ein Teilen erforderlich, das die Form des Paares selbst widerlegt. Das, wodurch Wesen sich lieben, ist genauso gut das, was sie liebenswert macht, und ruiniert die Utopie des Autismus zu zweit. (Quelle - Das Buch "UNSICHTBARES KOMITEE - DER KOMMENDE AUFSTAND)-  (...)

Für die Liebe allein ist es, daß Menschen geboren werden...und nur der Liebe wegen ist es, daß sie leben. Was auch immer man an Würden, Ehren, Verdiensten, Ruhm & Reichtum erworben haben mag, verglichen mit der Liebe zählt es nichts. B. Traven

 

...das es auf der Welt immer einen Menschen gibt, der auf einen wartet, sei es inmitten
der Wüste oder mitten in einer Großstadt. Und wenn diese Menschen einander begegnen
und ihre Augen sich finden, dann verliert die ganze Vergangenheit und die ganze Zukunft
an Gewicht, und es gibt nur noch diesen Augenblick und diese absolute Gewißheit, daß
alle Dinge unter der Sonne von ein und derselben Hand geschrieben wurden, von der
Hand, welche die Liebe erweckt und die eine Zwillingsseele für jeden Menschen vorgesehen
hat, der unter der Sonne arbeitet, ausruht und Schätze sucht. Denn sonst hätten die Träume
der Menschen nicht den geringsten Sinn.
Paulo Coelho

 

Liebe gründet sich auf Gleichberechtigung und Freiheit! 




 
Die Liebe ist die Verächterin aller Gesetze, aller Vorschriften (...) Wenn die Welt jemals Gleichheit & Einigkeit hervorbringen wird, wird es nicht mehr die Ehe, sondern nur noch Liebe geben!Emma Goldmann

 

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