Mitglieder : 25
Inhalt : 21
Weblinks : 894
Inhaltsaufrufe : 341744
Wir haben 10 Gäste und 1 Mitglied online

Bibliothek PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Gerold Flock   
Sonntag, 09. November 2008 um 10:04

"Ich schlage ein Spiel vor: das des "Jahres ohne Namen". Ein Jahr lang würde man
 Bücher ohne Autorennamen veröffentlichen. Die Kritiker hätten mit einer rein
anonymen Produktion klarzukommen." Michel Foucault

 

* Stellungnahme von Verlagen auf der Linken Literaturmesse in Nürnberg zu den Durchsuchungen linker Buchhandlungen:

Von der Öffentlichkeit nahezu unbemerkt, ist es in den letzten Monaten zu einer Welle von Durchsuchungen linker Buchhandlungen in Berlin gekommen, die in der jüngeren Geschichte beispiellos ist. Allein in diesem Jahr fanden sechsmal Razzien gegen engagierte Läden in Berlin statt. Es drängt sich geradezu auf, diese präventiven Repressionsmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Neuaufschwung sozialer Protestbewegungen zu sehen – so z.B. gegen Gentrifizierungsprozesse, die Mietraum unerschwinglich machen, gegen Castortransporte und den regierungsamtlichen Kotau vor der Energiemafia, gegen unsinnige Großprojekte wie »Stuttgart 21« oder die Hamburger Elbphilharmonie, gegen Sozialabbau und zunehmende Verarmung. Linke Gegenöffentlichkeit war immer Voraussetzung und unentbehrlicher Bestandteil sozialer Protestbewegungen. Die Geschichte der Versuche, sie durch Durchsuchungen, Razzien und Strafverfahren einzuschüchtern, zu drangsalieren und letztlich zu kriminalisieren, ist ebenso lang wie unrühmlich. Vorverlagerung des Staatsschutzes nannte man dies früher.

Wir, die Verlage der »Linken Literaturmesse Nürnberg« protestieren aufs schärfste gegen die jüngsten Repressionsmaßnahmen gegen linke Buchhandlungen in Berlin und solidarisieren uns ausdrücklich mit den Betroffenen. Namentlich:

Pahl-Rugenstein Verlag (Bonn), Schmetterling Verlag (Stuttgart), Literaturvertrieb der Roten Hilfe (Kiel), Jump up Schallplattenversand (Berlin), Libresso (Nürnberg), Rotes Antiquariat (Berlin), Antiquariat Walter Markov (Bonn), Metroproletan Archiv und Bibliothek (Nürnberg), LAIKA-Verlag (Hamburg), Modernes Antiquariat Eine Welt (Madeburg), PapyRossa Verlag (Köln), Assoziation A (Berlin/Hamburg), Zambon Verlag (Frankfurt), Neuer ISP Verlag (Karlsruhe), Trotzdem Verlagsgenossenschaft (Grafenau/Frankfurt), Verlag 8. Mai GmbH/Tageszeitung Junge Welt (Berlin), Edition AV (Lich), Neues Deutschland Druckerei- und Verlag GmbH (Berlin), Dagyleli Verlag (Berlin), Alibri Verlag (Aschaffenburg), Kulturmaschinen Verlag (Berlin).

Wir fordern die kritische Öffentlichkeit auf, sich diesem Protest anzuschließen.

 

...dass jeder Staat „seiner Entstehung nach ganz und seinem Wesen nach auf seinen ersten Daseinsstufen fast ganz eine gesellschaftliche Einrichtung (ist), die von einer siegreichen Menschengruppe einer besiegten Menschengruppe aufgezwungen wurde mit dem einzigen Zwecke, die Herrschaft der ersten über die letzte zu regeln und gegen innere Aufstände und äußere Angriffe zu sichern. Und die Herrschaft hatte keinerlei andere Endabsicht als die ökonomische Ausbeutung der Besiegten durch die Sieger. Kein primitiver »Staat« der Weltgeschichte ist anders entstanden...“   (Quelle-Franz Oppenheimer)

Franz Oppenheimer: Der Staat



 Nicht alle Bücher die ich gelesen oder studiert habe, sind anarchistische Literatur...Kapitalismuskritik, Systemkritik, Politische Theorien...Philosophie usw. aber auch alternative Lösungsvorschläge! Hier eine kleine Auswahl.

Ralf Burnicki - Anarchie als Direktdemokratie - Verlag - WinkenSyndikat A-Medievertrieb - ISBN: 3-00-002097-7

Hier geht es um den wichtigsten Aspekt des Anarchismus, das Streben nach Direktdemokratie. Was bedeutet anarchistische Direktdemokratie? Wie funktioniert sie? In diesem Buch wird versucht, verschiedene Ansätze anarchistischer Direktdemokratie zu umreißen, sowohl in wirtschaftlicher als auch in politisch-sozialer Hinsicht. Es wird dargelegt, daß Anarchie eben nicht das ist, als was sie in den Medien oft dargestellt wird: Chaos und Unordnung. Hinter dem Anarchismus steht ein tiefes Bedürfnis, eine humane Gesellschaft zu gestalten, in dem der Mensch kein Zahnrad im ökonomischen Getriebe und kein Objekt politischer Willkür (mehr) ist. Gegen soziale Ungleichheit durch Reichtum und Macht, setzt er auf gleiche Freiheit für alle. Folgerichtig legt der Anarchismus den Schwerpunkt nicht auf die ökonomische, sondern auf die soziale Effizienz seines Gesellschaftsbildes. Dabei entwickelt der Anarchismus durchaus tragfähige ökonomische Konzepte. Hierbei geht es aber nicht allein um die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der neuen (anarchistischen) Gesellschaft. Sondern vor allem um eine Gesellschaft, die menschenfreundlich ist, und in der die Menschen nicht durch Hierarchien bestimmt werden. Der emanzipatorische Grundgedanke des Anarchismus verlangt nach der Abschaffung jeglicher Macht, egal, wie effektiv diese in ökonomischer Hinsicht auch sein mag.

 
Anarchie!: Idee - Geschichte - Perspektiven 

 

Horst Stowasser - Anarchie - Idee - Geschichte - Perspektiven - Verlag - Nautilus - ISBN: 978-3-89401-537-4Besiegelt

Bunt, bizarr und widersprüchlich, verführerisch für die einen, Inbegriff des Bösen für die anderen, zieht sich die Idee der Anarchie durch die Geschichte der Menschheit. Ist sie ein weltfremder Traum oder ein noch zu realisierender Entwurf? Das Buch berichtet von Versuchen, diese Vision zu verwirklichen. Eine informative und kurzweilig geschriebene Einführung in Ideenwelt und Geschichte des Anarchismus, die neue Impulse gibt.

"...perfekt ist die Gesellschaft, die Ordnung mit Anarchie verbindet." Pierre-Joseph Proudhon

 

Der kommende Aufstand  

Kurzbeschreibung

Der Aufstand kommt ist ein Buch, das neueste Zeitgeschichte geschrieben hat: Nach Sabotage an einer Eisenbahnstrecke, auf der im November 2008 ein Castortransport mit radioaktivem Material geplant war, wurde es von der französischen Regierung als einziges Beweisstück eines mittlerweile international bekannten »Terrorismusfalls« gehandelt, als ein »Handbuch des Terrorismus« und Vorwand für die skandalöse, z.T. monatelange Inhaftierung von neun Menschen aus dem Dorf Tarnac. Tatsächlich enthält des Buch eine pointierte, situationistisch geprägte Analyse der Reaktionen von Regierungen auf die verschiedenen Unruhen und Volksaufstände in den letzten Jahren. Die brennenden Vorstädte in Frankreich, die Straßengewalt in Griechenland usw. werden von den Regierungen als Gefahr gesehen, die polizeilich und militärisch gebändigt werden müsse, wobei das »Krisenmanagement« die Gesellschaft auch zusammenhalten soll. Für die Autoren dieses Manifests hingegen sind die Revolten revolutionäre Momente, Symptome des Zusammenbruchs der westlichen Demokratien, die sich gegenseitig verstärken und sich ausbreiten. Sie fordern einen Kommunismus, der als »ergebnisoffener« Prozess die Bildung von Kommunen sowie die Restrukturierung der Ökonomie in kleine, lokale Einheiten und plädieren für eine anonyme Position der Unsichtbarkeit.

Kapitalismus aufbrechen 

Wie erschaffen wir eine andere Welt? Indem wir den Kapitalismus aufbrechen: Risse erzeugen, Augenblicke und Räume des Widerstands, in denen wir das Recht auf eine andere Art zu handeln, geltend machen. Das ist, was wir jetzt schon tun – jeden Tag – überall.
John Holloways viel beachtetes Buch Die Welt verändern, ohne die Macht zu übernehmen entfachte eine weltweite Debatte über die wirkungsvollsten Methoden den Kapitalismus zu überwinden. Jetzt führt Holloway die Debatte mit dem Argument fort, die Hoffnung liege darin, dass der Kapitalismus bereits schwer angeschlagen und die Logik des gesellschaftlichen Zusammenhalts voller Risse sei.
Können aber die Risse den Zusammenbruch des Systems herbeiführen? Holloway sieht die Wirkmächtigkeit dieser Sprünge in ihrer allgemeinen Triebkraft gegen kapitalistische Lohnarbeit und für andere Tätigkeiten. Die Frage nach der Revolution ist nicht, wie der Kapitalismus endgültig zerstört werden kann, sondern, wie sich verhindern lässt, dass er immer wieder neu erschaffen wird, und wie an seine Stelle etwas vernünftiges Neues gesetzt werden kann.
In 33 übersichtlichen Thesen will Kapitalismus aufbrechen die Debatte zwischen kritischen TheoretikerInnen und den Aktivisten, die den Kapitalismus wirkungsvoll aufbrechen wollen, neu entzünden.
Das zeitgleiche Erscheinen dieses Bandes beim Verlag Westfälisches Dampfboot und bei Pluto Press lässt eine breite internationale Rezeption erwarten.

Das waren die Grünen 

Jutta Ditfurth hat ein neues Buch geschrieben. Das waren die Grünen heißt es, und im Untertitel nimmt sie Abschied von einer Hoffnung. Das klingt irgendwie wehmütig, doch Wehmut ist noch das Wenigste, was man dem Buch nachsagen kann. Eine schonungslose Abrechnung mit den Grünen und den Weggefährten von einst ist es geworden. Voller Wut und Polemik.

Vor neun Jahren trat die Mitbegründerin und langjährige Vorsitzende der Grünen aus der Partei aus. Warum sie so lange mit dem Buch gewartet habe? Weil der Abstand erst jetzt groß genug sei, sagt Jutta Ditfurth. Aber wohl noch immer nicht groß genug, mag man angesichts der Lektüre entgegnen, denn von emotionalem Abstand ist wenig zu spüren. Besonders hart trifft es die Realo-Fraktion um Josef "Joschka" Fischer, dem "grünen Flakhelfer einer inhumanen neuen Weltordnung". Er und seinesgleichen hätten aus einer rebellischen, ökologischen und emanzipatorischen Partei einen "neoliberalen und charakterlosen Haufen" geformt, deren einstiges Symbol, die Sonnenblume, heute so verfault und vergiftet sei, "dass sie nicht einmal mehr als Kompost zu gebrauchen ist".

Nun, solche Sätze haben schon einen gewissen Unterhaltungswert, was man bekanntlich nicht von allen literarischen Ergüssen unserer Politiker sagen kann, und wer sich, wie Jutta Ditfurth, längst von der Partei abgewandt hat, wird sie sicherlich mit einiger Häme lesen. Das eigentlich Interessante aber steckt im Detail. Es betrifft vor allem jene grünen Politiker, die das Bündnis mit der CDU suchen. "Schwarz-grün hat braun-grüne Flecken", warnt Ditfurth, und offenbart einige überraschende personelle und inhaltliche Verflechtungen, die diese Spielart neu-grüner Politik in ein zumindest diffuses Licht tauchen. --Stephan Fingerle

Autorenportrait

Jutta Ditfurth, geboren 1951, lebt in Frankfurt am Main. Publizistin und politische Aktivistin in neuen sozialen Bewegungen und in der "Ökologischen Linken", Mitglied des Frankfurter Stadtparlaments für "ÖkoLinX". Autorin zahlreicher Bücher. 

 

Gelebtes Leben: Autobiografie 

Pressestimmen

"Wo Emma Goldman sich zeigt, scheint das Leben eine intensivere Qualität anzunehmen. Sie hat etwas Gigantisches, auch wenn bisher keiner eine Erklärung dafür gefunden hat. Vielleicht ist es - wie in der Wissenschaft -, weil für Emma nichts unwiderruflich ist." (Margaret Anderson)

"Die eigentliche Größe dieser unerschrockenen Frau bestand in ihrem furchtlosen Kampf gegen begangenes Unrecht, ihrem tiefen Verständnis für das leise Empfinden der Menschenseele und die ringende Sehnsucht nach Freiheit, Schönheit und menschlicher Würde." (Rudolf Rocker)

"Emma Goldman ist ohne Zweifel eine der gefährlichsten Anarchisten in diesem Land." (J. Edgar Hoover)

"Emmas Autobiografie wurde mir empfohlen. Durch sie lernte ich die russischen Anarchisten Peter Kropotkin und Michail Bakunin kennen. Ich begann, mich für den Anarchismus als politische Philosophie zu interessieren und entdeckte seine Größe, die aus der blassen orthodoxen politischen Theorie, wie sie in der akademischen Welt gelehrt wurde, herausstach." (Howard Zinn)

Kurzbeschreibung

Emma Goldman, »die rote Emma«, war zu ih­ren Lebzeiten eine gleichermaßen verehrte wie gefürchtete Symbolfigur des Anarchismus. Sie wurde bekannt durch ihre Schriften, ihre Reden und ihre engagierten Kampagnen für die Rechte der Arbeiter, für Geburtenkontrolle, gegen die Wehrpflicht und für die Friedensbewegung. 1886 war sie im Alter von siebzehn Jahren aus Russland in die USA emigriert. Durch die Hinrichtung der Aufständischen vom Chicagoer Haymarket und die Begegnung mit Johann Most politisiert, erkannte sie bald ihr großes rhetorisches Talent und setzte es bei Vorträgen und Agitationsveranstaltungen ein, wo sie für verschiedenste Belange der Arbeiter und der Unterdrückten kämpfte. Sie wurde mehrere Male zu Gefängnisstrafen verurteilt und 1917, im Zuge der Anarchistenhetze und der Kriegsbegeisterung in der Gesellschaft, nach Russland deportiert, wo sie Zeugin der Auswirkungen der Russischen Revolution wurde. Enttäuscht von der diktatorischen Herrschaft der Bolschewiki, verbrachte sie einige Jahre in Frankreich, wo sie in den zwanziger Jahren ihre Autobiografie verfasste. 1936 nahm sie am Spanischen Bürgerkrieg teil. 1940 starb sie in Toronto. 2010 jährt sich Emma Goldmans Todestag zum 70. Mal.

Hier und jetzt!: Anarchistische Theorie und Praxis 

Pressestimmen

»Fesselnd und dynamisch eine intelligente, umfassende und Partei ergreifende Vision zeitgenössischer anarchistischer Politik.« (Jyoti Roi in Feminist Review)

»Ein gut lesbarer und prägnanter Bericht für alle, die diese Bewegung verstehen wollen.« (London Book Review)

Kurzbeschreibung

Uri Gordon berichtet von Netzwerken, Graswurzelbewegungen und Organisationen und den dort geführten Debatten. Über das Verhältnis dieser Gruppen zur Gewalt, zur Natur, zum technologischen Fortschritt, und darüber, wie die politische Kultur in der Praxis aussieht und welche Konzepte ausprobiert werden. Er beschreibt antikapitalistische Zentren und ökofeministische Höfe, Basisorganisationen auf Gemeindeebene, Blockaden internationaler Gipfeltreffen und alltägliche direkte Aktionen. Außerdem stellt er die ungeheure Menge an anarchistischen Publikationen und Websites vor. All diese Netzwerke sind dezentral, horizontal und konsensorientiert organisiert. In Sozialzentren, Gemeinschaftsgärten und Kooperativen bildet sich eine Revolution im Hier und Jetzt heraus. Viele verschiedene Vorstellungen von Anarchie leben im Herzen der globalen Bewegungen, die dabei sind, durch ihre Aktionen eine andere Welt zu schaffen ...


Handbuch der Lebenskunst für die jungen Generationen  
 

Kurzbeschreibung

Diese neuartige "Fibel des Klassenkampfes" erschien 1967 mit einem Skandal und wurde umgehend zum meistgeklauten Buch Frankreichs. Mit leidenschaftlicher Subjektivität und radikaler Kritik der bestehenden Verhältnisse verknüpft diese umfassende Kritik der modernen Formen der Entfremdung die Bereiche Politik, Kunst und Alltagsleben zu einer explosiven Mischung, die 1968 zum Ausbruch kam.Ein Schlüsselwerk der aufständischen Geschichte von 1967 - 68 ist das Handbuch der Lebenskunst. Neben Guy Debords Gesellschaft des Spektakels prägte es die Parolen auf den Mauern und Plakaten des Mai 68.
Der poetische, witzige, zornige und radikale Stil Vaneigems ist aus der modernen Gesellschaftskritik nicht mehr wegzudenken. Seine provozierenden Thesen gegen die Verkümmerung der Emotionen, gegen Warengesellschaft und Patriarchat, gegen die ganze Welt der Ökonomie, setzen auf Spontaneität, individuelles Erleben und die Kostenlosigkeit der Bedürfnisse. Die Perspektive der Macht, mit ihrer Hierarchie, Aufopferung und Arbeit, soll umgekehrt werden in eine Perspektive der Selbstbestimmung, Kreativität, Spontaneität und Poesie. Die radikale Subjektivität findet ihre Verwirklichung in der von allen gemachten Geschichte.

Über den Autor

Raoul Vaneigem, geb. 1934 in Lessines (Belgien), studierte 1952-1956 an der Freien Universität Brüssel. 1961-1970 Mitglied der Situationistischen Internationale, gilt neben Guy Debord und Asger Jorn als ihr einflussreichster Theoretiker. Veröffentlichte 1967 Traité de savoir-vivre à l'usage des jeunes générations (dt. Erstausgabe 1972), 1979 Le Livre des plaisirs (Buch der Lüste, 1984), 1990 Adresse aux vivants sur la mort que les gouverne et l'opportunité de s'en défaire (An die Lebenden, 1998) und ca. 15 weitere Werke (2008 erscheint seine Autobiografie bei Gallimard). Lebt als freier Autor in Belgien.

Die Kraft der kollektiven Weisheit: Wie wir gemeinsam schaffen, was einer alleine nicht kann 

Kurzbeschreibung

Die Welt beweist uns täglich, dass unsere Art zu denken überholt ist und die nächste Stufe der Integration ansteht. Die neue Physik zeigt uns, dass es große Massen braucht, um gewohnte Muster zu verändern. Wie aber können wir lernen, uns mit Haut und Haar auf das Leben und aufeinander einzulassen? Kosha Joubert führt uns in das Abenteuer Gemeinschaft, in dem jeder und jede von uns eine wichtige Aufgabe hat. Sie zeichnet das lebendige Bild einer funktionierenden und sinnvollen Gesellschaft, die nicht auf die Macht Einzelner, sondern auf die Weisheit der Vielfalt setzt! Endlich wird das Potenzial der kollektiven Intelligenz für unsere Kultur wirklich greifbar!

Baustelle Revolution. Erinnerungen eines Anarchisten 

Kurzbeschreibung

Lucio Urtubia, 1931 in einem kleinen Dorf in Navarra geboren, wächst unter ärmlichen Verhältnissen auf. Mitte der 1950er Jahre flüchtet er nach Frankreich, wo er Kontakt zu anarchistischen Gruppen aufnimmt. Von Paris aus unterstützt er den Widerstand gegen die Franco-Diktatur. Fälschen von Dokumenten, Verstecken von Untergrundkämpfern und illegale Geldbeschaffungsaktionen sind fortan Teil seines Lebens. 1980 gelingt ihm sein größter Coup: Durch den Druck von Travellerschecks der Citibank im Wert von mehreren Millionen Dollar zwingt er die mächtigste Bank der Welt in die Knie. Das Leben Lucio Urtubias, das wie ein Abenteuerroman klingt und verfilmt wurde, ist ein Spiegel der revolutionären Bewegungen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Loosli für die Jackentasche: Geschichten, Gedichte und Satiren 

Über den Autor

Carl Albert Loosli, geb. 1877, wächst bei einer Pflegemutter, dann in Erziehungsanstalten auf. Zwei Jahre in der Jugendstrafanstalt Trachselwald. Reisen, Arbeit als Korrespondent und Redakteur bei verschiedenen Zeitungen. Lässt sich 1904 mit seiner Familie in Bümpliz nieder. Zahlreiche Buchveröffentlichungen. Loosli stirbt 1959 in Bümpliz; er hinterlässt ein reiches schriftstellerisches und publizistisches Werk, das in dieser Werkausgabe teilweise erstmals öffentlich zugänglich gemacht wird.Pedro Lenz, geboren 1965, lebt als freier Autor und Kolumnist in Bern. Mitglied des Spoken-Word-Ensembles «Bern ist überall».

Der Dialog: Das offene Gespräch am Ende der Diskussionen 

 

Pressestimmen

"Bohms Buch hat nicht nur Bedeutung für das Teamlernen, sondern enthält auch eine Reihe von Verbindungsgliedern zum "double-loop learning" von Argyris und dem Feld der Aktionsforschung generell; es hat damit eine grundsätzliche Bedeutung für das organisatorale Lernen." (MAO, 01.01.1998)

"Der Dialog wird nicht als Instrument für etwas anderes, sondern als menschliches und notwendiges Geschehen mit hohem eigenen Sinn sichtbar gemacht. Damit knüpft Bohm - ohne es zu erwähnen - in modernisierter Form an die Tradition Martin Bubers und der Dialogphilosophie an, die im Dialog weniger einen Austausch von Sachpositionen, sondern eher die Begegnung mit dem anderen sahen. ... So kommt es zu einem "freien Fluß von Bedeutungen", der das individuelle Denken relativiert und dem kollektiven Denken auf die Beine hilft. ... Die Menschen werden wichtiger als die Positionen. Dazu gehört die Bereitschaft zu lernen, "Annahmen in der Schwebe zu halten", nicht jede Wahrnehmung, jeden Gedanken, jede Überzeugung ein für alle Mal dingfest zu machen. ... So kann im und durch den Dialog entdeckt werden, "daß das Feld des Denkens begrenzt ist; und daß es das Unbegrenzte gibt, welches das Begrenzte einschließt"." Norbert Copray (Publik Forum, 01.04.1998)

Publik Forum, 01.04.1998

»Der Dialog wird nicht als Instrument für etwas anderes, sondern als menschliches und notwendiges Geschehen mit hohem eigenen Sinn sichtbar gemacht. Damit knüpft Bohm - ohne es zu erwähnen - in modernisierter Form an die Tradition Martin Bubers und der Dialogphilosophie an, die im Dialog weniger einen Austausch von Sachpositionen, sondern eher die Begegnung mit dem anderen sahen. ... So kommt es zu einem "freien Fluß von Bedeutungen", der das individuelle Denken relativiert und dem kollektiven Denken auf die Beine hilft. ... Die Menschen werden wichtiger als die Positionen. Dazu gehört die Bereitschaft zu lernen, "Annahmen in der Schwebe zu halten", nicht jede Wahrnehmung, jeden Gedanken, jede Überzeugung ein für alle Mal dingfest zu machen. ... So kann im und durch den Dialog entdeckt werden, "daß das Feld des Denkens begrenzt ist; und daß es das ZUnbegrenzteZ gibt, welches das Begrenzte einschließt".«



Die verblödete Republik: Wie uns Medien, Wirtschaft und Politik für dumm verkaufen 

Kurzbeschreibung

So wenig Niveau war nie! Selbst Qualitätsmedien berichten ausführlich und mit Hingabe vom Dschungelcamp oder Deutschland sucht den Superstar. Gleichzeitig dürfen von der Wirtschaft finanzierte Professoren auch in der Tagesschau dreist als unabhängige Experten auftreten. Ihre Phrasen werden uns als alternativlose Wahrheiten verkauft - während kritische Politsendungen im Nachtprogramm verschwinden. In seinem neuen Buch deckt Thomas Wieczorek die Auswüchse der allgemeinen Massenverblödung auf. Und er geht der Frage nach: Wird sie bewusst betrieben? Und von wem? Und mit welchem Ziel? Das Ergebnis seiner Recherchen ist Aufklärung im besten Sinne.

Über den Autor

Thomas Wieczorek, Jahrgang 1953, ist Journalist und Parteienforscher. Nach einem VWL-Studium an der FU Berlin arbeitete er u.a. für dpa und Reuters und als freier Journalist für die "Frankfurter Rundschau", Deutschlandfunk, Südwestfunk sowie den "Eulenspiegel". Thomas Wieczorek, der über "Die Normalität der politischen Korruption" promovierte, ist Autor mehrerer Bücher.

Die Profitgeier: Wie unfähige Manager unser Land ruinieren 

Kurzbeschreibung

Gnadenlose Job- und Kapitalvernichter und hemmungslose Selbstbereicherer mit Größenwahn: das sind unsere Manager. Mit ihrer persönlichen und fachlichen Inkompetenz bringen sie nicht nur ihre Unternehmen, sondern das gesamte Wirtschaftssystem in Verruf. Und während die Manager den maximalen Gewinn um jeden Preis propagieren, regiert in den Konzernen die Angst der Mitarbeiter vor Entlassungen. Die Folgen für die Produktivität der Unternehmen und das soziale Klima im Land sind verheerend. Thomas Wieczorek deckt auf, was in den Chefetagen falsch läuft, und er sagt, wie diesem Treiben endlich Einhalt geboten werden kann.

Die geplünderte Republik: Wie uns Banken, Spekulanten und Politiker in den Ruin treiben 

Kurzbeschreibung

Unfassbare Summen werden in das wankende Finanzsystem gepumpt, aberwitzige Milliardenbeträge für Wirtschaftshilfen bereitgestellt, und die Schuldigen an der Krise machen einfach weiter wie bisher – während gleichzeitig immer mehr Arbeitsplätze wegbrechen, Kommunen und Bürger in die Pleite rutschen. Selbst unsere Kinder werden noch für die Gier der Banker und Wirtschaftslenker und die Unfähigkeit willfähriger Politiker zahlen müssen. Gewohnt scharfzüngig deckt Thomas Wieczorek auf, wer von der Krise profitiert, wie tief der Graben in unserer Gesellschaft bereits geworden ist und wie gefährlich das für uns alle noch werden kann.


 


 

 

Handbuch des Kriegers des Lichts

 

 

Ein Handbuch und spiritueller Wegweiser mit Coelhos eigenen Reflexionen und denjenigen seiner persönlichen Wegbegleiter, die - von Sun Tsu und Lao Tse über das 'I Ging', Gandhis Schriften und Herrigels 'Zen in der Kunst des Bogenschießens' bis zu chassidischen Meditationen, islamischen Weisheitsbüchern und christlichen Pilgerlegenden - uns Mut und Lust machen, jenseits der Alltagsverstrickungen unser Schicksal anzupacken, den eigenen Lebenstraum zu finden und beharrlich dafür zu kämpfen.Paulo Coelho, geboren 1947 in Rio de Janeiro, begann nach ausgedehnten Reisen zu schreiben. Mit seinem Weltbestseller "Der Alchimist" wurde er zu einem der meistgelesenen lateinamerikanischen Autoren. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Umschlagtext

Ein Krieger des Lichts glaubt. Weil er an Wunder glaubt, geschehen auch Wunder. Weil er sich sicher ist, daß seine Gedanken sein Leben verändern können, verändert sich sein Leben. Weil er sicher ist, daß er der Liebe begegnen wird, begegnet ihm diese Liebe auch. Manchmal wird er enttäuscht, manchmal verletzt. Aber der Krieger weiß, daß es sich lohnt. Für jede Niederlage gibt es zwei Siege. Alle, die glauben, wissen das.

Das "Handbuch des Kriegers des Lichts" erzählt von elementaren Erfahrungen, von Grenzgängern und Suchenden. In gleichnishaften Geschichten und Maximen aus drei Jahrtausenden zeigt Paulo Coelho den mutigen Umgang mit sich selbst, mit Konflikten und schwierigen Lebenssituationen.

"Es ist wichtig, für seine Träume ein paar Kämpfe durchzustehen - nicht als Opfer, sondern als Abenteurer." PAULO COELHO


 

 

 

  Die Deutschlandakte. Was Politiker und Wirtschaftsbosse unserem Land antun
Hans Herbert von Arnim - Die Deutschlandakte - Verlag-C.Bertelsmann - ISBN-10: 3570010244Winken

Pressestimmen
"Hans Herbert von Arnim hat sich die Freiheit genommen, radikal zu denken, zu beschreiben und Alternativen zu entwickeln." (Hessischer Rundfunk)

Kurzbeschreibung
Schwarzbuch Deutschland Parteienpatronage, überbordende Bürokratie, gleich geschaltete Medien, Justiz unter dem Einfluss der Politik sowie Großunternehmen, in denen Korruption zum alltäglichen Geschäft gehört: Es ist wirklich etwas faul in unserem Staate, und der Fisch stinkt vom Kopf her. Die politische und wirtschaftliche Klasse agiert zunehmend im kontrollfreien Raum und im Zweifel eher im eigenen als im öffentlichen Interesse. Hans Herbert von Arnim lässt anhand einer langen Reihe von Missbrauchsfällen aus Politik, Verwaltung, Justiz, Wirtschaft und Gesellschaft ein ganzes System von Auswüchsen und Defiziten sichtbar werden. Sein Schwarzbuch Deutschland soll aufrütteln, bevor unsere Demokratie dauerhaften Schaden nimmt.

 

 

Jutta Ditfurth: Zeit des Zorns

Kurzvorstellung

Titelbild Jutta Ditfurth: ZEIT DES ZORNS. Streitschrift für eine  gerechte Gesellschaft  


Jutta Ditfurth

ZEIT DES ZORNS.
Streitschrift für eine gerechte Gesellschaft
München: Droemer 2009
16,95 Euro

„Unser Ziel ist, dass Menschen ein Leben ohne Ausbeutung, Diskriminierung, Hunger und Krieg führen können. Dafür sind energischere Maßnahmen als Mahnwachen und Kundgebungen nötig. (…) Unser Ziel ist eine Gesellschaft, die auf Solidarität aufbaut und auf sozialer Gerechtigkeit, in der es keine Ausbeutung und keine Herrschaft von Menschen über Menschen mehr gibt, eine Gesellschaft, in der wir basisdemokratisch entscheiden, wie wir leben und arbeiten wollen. Das ist ein tollkühner Plan. Und wir müssen alles selbst machen. Die Mittel, durch die wir dieses Ziel erreichen könnten, werden manche eine soziale Revolution nennen. Einverstanden.“

Auszug aus Zeit des Zorns


Soziale Gerechtigkeit und Freiheit stehen mehr denn je zur Disposition. Die derzeitige Wirtschaftskrise ist nicht die Folge eines ungezügelten „Raubtierkapitalismus“. Der Kapitalismus ist schon im Normalzustand eine Katastrophe. Es gibt ihn nicht ohne stetig wachsende Ausbeutung von Arbeitskräften und Natur. Er lässt sich nicht zähmen oder mit Reformen in eine humane Gesellschaft überführen. Menschen werden durch ihn in die Armut gedrängt, leiden und sterben.

Jutta Ditfurth zeigt in Zeit des Zorns wie das Kapital sich die Weltwirtschaftskrise zunutze macht, um sich der restlichen sozialen und demokratischen Menschenrechte und der ökologischen Erfordernisse zu entledigen. Sie fragt, wo die strategischen Schwachpunkte des Systems liegen. Die Weltwirtschaftskrise wird nicht zum Zusammenbruch des Kapitalismus führen. Im Gegenteil: Es besteht die Gefahr, dass er gestärkt aus ihr hervorgeht.
Jutta Ditfurth gibt in Zeit des Zorns den vielen Menschen eine Stimme, die ihre Interessen weder von der SPD noch von den Grünen noch dem linksliberalen Flügel der FDP noch vom Arbeitnehmerflügel der CDU vertreten fühlen. Und sie zieht eine schonungslose Bilanz der fast 20 Jahre alten Linkspartei / PDS. Sie zeigt, mit wem, und wie ein Bündnis herzustellen ist, das sich gegen die Zumutungen des Kapitalismus, gegen die Ausbeutung und Erniedrigung der Menschen und der Vernichtung der Natur wehrt.

Jutta Ditfurth, Soziologin und Publizistin, war Mitgründerin der Grünen und von 1984 bis 1988 deren Bundesvorsitzendem, 1991 trat sie aus der Partei aus. Seit 2001 bis 2008 war sie Stadtverordnete für ÖkoLinX – Antirassistische Liste im Frankfurter Stadtparlament Seit 1970 ist sie aktiv in der außerparlamentarischen Linken.

 

Leseprobe Jutta Ditfurth: ZEIT DES ZORNS. Streitschrift für eine  gerechte Gesellschaft (PDF, 750 kB)

 

Bobby LangerDas Imperium der Schande: Der Kampf gegen Armut und Unterdrückung

»Das Imperium der Schande« Jean Ziegler

Die Beseitigung von Hunger und Elend als moralischer Imperativ unserer Zeit - Das aufrüttelnde Plädoyer des engagierten Globalisierungskritikers
Zu den unveräußerlichen Menschenrechten gehört seit der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung neben Leben und Freiheit auch das 'Bestreben nach Glückseligkeit'. Seither haben industrielle, technologische und wissenschaftliche Revolutionen eine unglaubliche Steigerung der Produktivkräfte ermöglicht. Nie war die Menschheit reicher. Gleichzeitig jedoch ist ein rapide um sich greifender Prozess der Refeudalisierung im Gange. Die multinationalen Konzerne dehnen ihre Macht über den Planeten aus und fahren astronomische Gewinne ein. Eine neue Klasse von Feudalherrschern, von Kosmokraten, ist entstanden. Der Handlungsspielraum der UNO und der einzelnen Staaten schrumpft. Und nie waren Elend und Hunger größer. 100.000 Menschen sterben heute täglich an Hungersnöten und Seuchen, die durchaus vermeidbar wären. In den Ländern der Dritten Welt rackern sich die Menschen buchstäblich zu Tode, um die Schuldenberge abzutragen, die von skrupellosen, korrupten Diktatoren und Generälen angehäuft wurden. Jean Ziegler, Sonderberichterstatter der UNO, deckt Hintergründe auf, benennt die Verantwortlichen und zeigt, wie man den Teufelskreis von Verschuldung und Hunger durchbrechen kann. Das lähmende Gefühl der Schande, das wir alle empfinden angesichts von Armut und Hunger, kann umschlagen und zu einer Macht der Veränderung werden. Jean Ziegler hält es mit Sartre, bei dem es heißt: 'Um die Menschen zu lieben, muss man sehr stark das hassen, was sie unterdrückt.' Jean Ziegler fordert das Menschenrecht auf Glück ein und hält der globalisierten Welt den Spiegel vor. Er zeigt auf, wie das Gefühl der Schande angesichts von Hunger und Armut auf der Welt umschlagen und zu einer Macht der Veränderung werden kann. 
  Verlag-Goldmann -

ISBN-10: 3442155134     ISBN-13: 978-3442155132

 

Murray Bookchin - Die Neugestaltung der Gesellschaft - Trotzdem-Verlag - ISBN: 3-922209-35-1Lächeln

Was die Menschen zu "Fremden" der Natur gegenüber gemacht hat, sind soziale Veränderungen, die viele Menschen zu Fremden in ihrer eigenen sozialen Umgebung werden ließen: die Herrschaft des Alters über die Jugend, der Männer über die Frauen sowie der Männer untereinander. Heute wie vor Jahrhunderten gibt es Menschen - Unterdrücker - die buchstäblich die Gesellschaft besitzen, und andere, von denen Besitz genommen wird. Solange die Gesellschaft nicht von einer vereinten Menschheit zurückerobert wird, die ihre gesamte kollektive Weisheit, ihre kulturellen Errungenschaften, technologischen Innovationen, wissenschaftlichen Erkenntnisse und angeborene Kreativität zu ihrem eigenen Besten und zum Nutzen der natürlichen Welt einsetzt, erwachsen alle ökologischen Probleme aus sozialen Problemen. Murray Bookchin

 

 Die neuen Herrscher der Welt

von Jean Ziegler
image Alle sieben Sekunden verhungert ein Kind unter zehn Jahren. 826 Millionen Menschen sind permanent schwer unterernährt. Und dies auf einem Planeten, der vor Reichtum überquillt. Die neuen Herrscher der Welt - die Beutejäger des globalisierten Finanzkapitals, die Barone der transkontinentalen Konzerne, die Börsenspekulanten - häufen ungeheure Vermögen an.
Mit ihrem Tun zerstören sie den Staat, verwüsten die Natur und entscheiden jeden Tag darüber, wer sterben muss und wer überleben darf. Willfährige, effiziente Verbündete stehen ihnen zu Diensten, allen voran die Funktionäre der Welthandelsorganisation, der Weltbank und des Weltwährungsfonds. Gegen die mörderische Ordnung dieser Herrscher und ihre absurde Doktrin von der »Selbstregulierung« der Märkte regt sich Widerstand. Überall, auch in Deutschland. Neue, bislang völlig unbekannte Sozialbewegungen schießen aus dem Boden. Sie kämpfen gegen die Herrscher für eine menschenwürdige Welt. Die neue planetarische Zivilgesellschaft ist die Hoffnung der Völker    

ISBN-13: 978-3570006795

 

 

Let's make MONEY


  
 

   - Verlag Bertelsmann

 

Kurzbeschreibung:

Die Finanzkrise hat Wirtschaft und Staat an den Rand des Kollapses gebracht. Fehlentscheidungen und Eigennutz in Politik und Banken beschleunigen die Erosion. Schwarzmalerei? Keinesfalls. BRENNPUNKT DEUTSCHLAND ist eine schonungslose Analyse über den wahren Zustand Deutschlands. Der sporadische Rückgang der Arbeitslosigkeit war ein Trugbild. Noch immer sind Millionen auf Almosen des Staats angewiesen, arbeiten zu Niedrigstlöhnen oder leben in Armut. Die Mitte unserer Gesellschaft bricht auseinander. Wie lange wird die unzufriedene Masse schweigen? 
Der Optimismus ist nach Deutschland zurückgekehrt. Alle reden vom Aufschwung, und die Jahre der wirtschaftlichen Flaute sind vergessen. Doch der Schein trügt. Das vermeintliche Wirtschaftswunder stehtauf hölzernen Füßen. In Wahrheit geht der Aufschwung an der Masse der Deutschen vorbei. Noch immer sind Millionen auf Almosen des Staats angewiesen, arbeiten zu Niedrigstlöhnen oder leben in Armut. In diesem Buch erzählen die Journalisten Marita Vollborn und Vlad Georgescu, wie es wirklich um unser Land bestellt ist.          ISBN: 978-3-404-60611-5              Verlag - Bastei-Lübbe



 

Man kann auch auf einer Leiter, deren Sprossen aus Niederlagen bestehen, schön nach oben klettern.® Konstantin Wecker Konstantin Wecker über seine Erfolge und Fehltritte, wie er sie heute sieht, darüber, wie er Liebe und Gott und die Begegnungen mit dem Teufel heute versteht, über Vaterschaft und Verantwortung. Die Geschichte einer Verwandlung, eine Meditation über die Lektionen des Lebens, eine Anleitung in der Kunst des Scheiterns.    ISBN: 978-3-492-253-19-2  Verlag Piper



 

 

 

Cover Krieg ist Frieden
Wolf Wetzel

Krieg ist Frieden

Über Bagdad, Srebrenica, Genua, Kabul nach ...


ISBN-10: 3-89771-419-1
ISBN-13: 978-3897714199      Unrast-Verlag

 

 

Wolf Wetzel setzt nach die »Die Hunde bellen ... – von A – RZ« (autonome L.U.P.U.S.-Gruppe Hg.) seine Zeitreise durch die deutsche Geschichte und deutsche Linke der letzten 10 Jahre fort.
Weder die terroristische Logik, noch die Zahl ziviler Opfer unterscheiden die Anschlägen auf das World Trade Center und das Pentagon vom 11. September 2001 von anderen kriegerischen Akten. Das Besondere an ihnen ist die Tatsache, dass sie auf dem Territorium der USA stattfanden. Nicht die friedliebende und Freiheit-spendende Verfaßtheit der USA wurden dabei erschüttert, sondern der feste Glaube an die eigene militärische Unverwundbarkeit.

 





Victor Hugo (1802-1885), der große Literat der französischen Hochromantik, musste 1851 Frankreich verlassen und lebte bis 1870 in Belgien, Jersey und Guernsey. Die Jahre im Exil wurden zu seiner literarisch fruchtbarsten Zeit.

 

Kurzbeschreibung:

Zwanzig Jahre verbringt Jean Valjean im Gefängnis wegen eines unbedeutenden Vergehens, das er in seiner Jugend begangen hat. Mit Hilfe des gütigen Bischofs Myriel gelingt dem gebrochenen Mann der Neuanfang. Sein ganzes Leben stellt er in den Dienst der Elenden und Ausgestoßenen, doch seine Vergangenheit holt ihn unerbittlich immer wieder ein. Victor Hugos Meisterwerk erschien 1862 und trat einen beispiellosen Siegeszug an. In viele Sprachen übersetzt, mehrfach verfilmt und dramatisiert, hat "Les Miserables" zuletzt auch als Musical die Bühnen erobert.

Die dramatische Geschichte des einstigen Galeerensträflings Jean Valjean,
der sich unter falschen Namen eine neue Identität aufbaut und zum Rächer
der Armen wird, bis die Vergangenheit ihn eines Tages in Gestallt des Polizeiinspektors
Javert einholt...                  ISBN-13: 978-3491961692         Verlag -  Albatros-Patmos



Die Schock-Strategie: Der Aufstieg des Katastrophen-Kapitalismus



Der Kapitalismus hat eine neue Stufe erreicht: Er macht mit den Katastrophen dieser Welt gemeinsame Sache und wird dadurch zum "Katastrophen-Kapitalismus". Das ist die zentrale These der bekanntesten Anti-Globalisierungsdemonstrantin Naomi Klein, die sich mit ihrem neuen Buch zur Megakritikerin der Globalisierung aufschwingt.

Ob Irak, Sri Lanka oder Belgrad - in den Krisenregionen der Welt benutze, so Klein, der Kapitalismus Katastrophen dazu, profitable Geschäfte zu machen und demokratische Strukturen auszuhebeln. So berichtet Klein von einer amerikanischen Sicherheitsfirma, die aufgrund der Verhältnisse des besetzten Irak von Regierungsaufträgen in geschätztem Umfang von 100 Millionen Dollar profitierte. Mit gleicher Absicht hätten ausländische Investoren und internationale Kreditgeber die Situation nach dem verheerenden Tsunami 2004 ausgenutzt und "spielten die gesamte wunderschöne Küste Unternehmen in die Hände, die dort rasch große Hotelkomplexe bauen wollten, dazu mussten Hunderttausende von Fischern daran gehindert werden, ihre Dörfer dicht am Wasser wiederaufzubauen." Selbst die Nato-Angriffe auf Belgrad im Jahr 1999 sollen die Voraussetzungen für rasche Privatisierungen im ehemaligen Jugoslawien geschaffen haben. "Ein Ziel, das schon vor dem Krieg feststand", behauptet Klein.

Ihre Sicht: Das Karussell des Katastrophen-Kapitalismus dreht sich immer schneller, wenn Profiteure um Krisen beten, "wie von Dürre geplagte Bauern um Regen oder christlich-zionistische Endzeitprediger um das Heil flehen". Doch im Schwindel, der sich bei der rasenden Fahrt im Katastrophen-Karussell einstellt, verliert die Welt bald ihre Konturen. Und die Globalisierungskritik erstrahlt im verschwörungstheoretischen Einerlei: Wirtschaft ist darin nichts weiter als eine weltweite Veranstaltung raffgieriger, bösartiger Akteure, unterstützt von neoliberalen Wissenschaftlern und Publizisten, die das Feld für diese Übergriffe argumentativ vorbereiten. Mit Hilfe dieser Koalition werde die Welt in einen Schraubstock gezwungen, aus dem es kein Entfliehen gibt. Kein Entrinnen gibt es auch aus der Weltsicht, die Naomi Klein in ihrem Buch ausbreitet. Sie zwingt den Leser in den Schraubstock des Entweder-oder-Denkens. -- Sascha Hellmann

Kurzbeschreibung
Erst Schock durch Krieg oder Katastrophe, dann der so genannte Wiederaufbau. So lautet die immer gleiche Strategie. Ob in Bagdad oder Afghanistan nach der Invasion, ob in New Orleans nach "Katrina" oder in Sri Lanka nach dem Tsunami: Während die Menschen noch gelähmt von der Katastrophe sind, werden sie einer weiteren, diesmal ökonomischen Schock-Behandlung nach den neo-liberalen Vorstellungen unterzogen. Existenzen werden durch den Ausverkauf an westliche Konzerne vernichtet, es herrscht Wild-West-Kapitalismus der reinsten Sorte.
Naomi Klein erzählt die Geschichte einer der wirkmächtigsten Ideologien unserer Zeit, Milton Friedmans ökonomischer Doktrin des freien Marktes. Sie zeigt, wie deren Siegeszug in den letzten dreißig Jahren auf extremer Gewalt und auf Katastrophen beruht, um die Mechanismen der ungezügelten Marktwirtschaft rund um die Welt von Lateinamerika über Osteuropa und Russland bis nach Südafrika und in den Irak durchzusetzen.   ISBN:ISBN-13: 978-3100396112    - Verlag-Fischer




Kurz nach der Trennung von seiner Frau lernt der junge Schriftsteller Sal
Paradise, der bei seiner Tante in New York lebt, Dean Moriarty kennen.
Dean ist ein junger Mann aus dem amerikanischen Westen, der den größten
Teil seiner Jugend in staatlichen Erziehungs- und Besserungsanstalten verbracht
hat. Dean, der von Sal das Schriftstellern lernen will, reißt diesen aus
seiner Arbeit an seinem Roman, aber auch aus seiner lethargischen Trauer
und führt ihn in ein wildes, energiegeladenes und unstetes Leben. Sal folgt
Dean quer über den US-amerikanischen Kontinent und gelangt durch diese
Reise in eine Welt, die geprägt ist von Bebop, Jazz, Drogen und Ekstase.
Über ein Jahr später - Sal war zwischenzeitlich nach New York zurückgekehrt
und hatte seinen Roman abgeschlossen - macht er sich, nachdem Dean erneut
bei ihm aufgetaucht ist, zum zweiten Mal auf den Weg. Er ist auf der Suche
nach einem zu ihm passenden Mädchen und nach dem magischen Zauber des Augenblicks.
Darüber hinaus sammelt er bei seinem Leben auf der Straße verschiedenes
Material, das er literarisch verarbeitet. Als Sal in Mexiko schwer erkrankt,
lässt Dean den mit dem Tod ringenden Freud im Stich. Aber Sal erholt sich
und kehrt nach New York zurück, wo er schließlich ein Mädchen findet und
sich niederlässt, um mit ihr zu leben und seinen nächsten Roman zu schreiben.
Als Dean erneut auftaucht, lässt Sal ihn, der mit seinem unsteten Leben
zum tragischen und gebrochenen Helden des modernen, zwiespältigen Amerikas
wird, allein ziehen.      ISBN-13: 978-3499222252   Verlag-Rowohlt



 

 

Sicherheit und Freiheit zählen zu den Grundbedürfnissen des Menschen. Gemeinschaft - schon das Wort konnotiert Wärme. Sie bietet Schutz, beschneidet aber zugleich unsere Individualität und unsere Freiheit. Man muß immer wieder versuchen, diese beiden gleichermaßen kostbaren Werte auszubalancieren, störungsfrei in Einklang kommen sie nie. In Gemeinschaften greift Zygmunt Bauman die Möglichkeiten und Gefahren auf, die sich aus diesem Dilemma ergeben. Mit essayistischer Brillanz diskutiert er einen Begriff, der in den Debatten über die Zukunft von Umwelt und Gesellschaft eine zentrale Stellung einnimmt.

Verlag -  Surkamp  ISBN 978-3-518-12565-6



 

 

Malatesta (1853 1932) hat sich immer geweigert, seine Autobiografie zu schreiben. Er hielt sie angesichts der krisengeschüttelten Weltlage für unerheblich. Trotzdem liest sich sein Leben wie ein Abenteuerroman: Auf der Flucht vor der Polizei quer durch die Länder der Welt lernte er die bedeutendsten Zeitgenossen der internationalen Aufstände kennen. In diesem Buch sind Erinnerungen Errico Malatestas versammelt, des legendären italienischen Anarchisten. Aus verstreuten Schriften und Briefen haben die Herausgeber die Autobiografie einer der berühmtesten Figuren der frühen Arbeiterbewegung zusammengestellt.
Verlag-Nautilus
  • ISBN-10: 3894015942
  • ISBN-13: 978-3894015947

 

Pressestimmen

Ein pensionierter bayrischer Finanzbeamter stellt höchst unbequeme Fragen über die kriminellen Verquickungen der Amigos der CSU mit Händlbratern, Bäderbetreibern und Waffenhändlern. "Warum konnte F.J. Strauss seine Machenschaften so lange treiben, bis er in die Ewigkeit abberufen wurde?" fragt Schlötterer. "Warum habt Ihr dem Mann Gefolgschaft geleistet, warum habt ihr ihn immer wieder auf den Schild gehoben?" Seine Memoiren sind ein ernüchterndes Lehrstück über Filz und Korruption und trösten nur durch eine schöne Pointe: der Verfasser ist seit 1975 Mitglied der CSU.
(Denis Scheck in der ARD-Sendung "Druckfrisch" vom 6. 9. 09)

Kurzbeschreibung

Franz Josef Strauß gilt als Ikone der CSU. Edmund Stoiber bezeichnete ihn als »größten Sohn« der Partei. Andere CSU-Spitzenpolitiker verlangen für Strauß gar einen Platz in der Ehren- und Ruhmeshalle Walhalla bei Regensburg. Mehr als 20 Jahre nach Strauß Tod wird so ein Mythos gehegt, der im krassen Gegensatz zur Realität steht. Seine Gier nach Macht und Geld ließ den einstigen CSU-Vorsitzenden und Ministerpräsidenten sich selbst zum Gesetz erheben: Er setzte ihm genehme Beamte in Schlüsselpositionen ein, begünstigte befreundete millionenschwere Unternehmer und griff in amtliche Entscheidungen ein. Wer sich ihm entgegenstellte, wurde ausgeschaltet. Dieser Regierungsstil, die Ausbeutung des Staates für Partei- und Privatinteressen, endete jedoch nicht mit der Ära Strauß, sondern reicht über Max Streibl und Edmund Stoiber bis hin zu Erwin Huber. Wilhelm Schlötterer arbeitete fast 30 Jahre im bayerischen Finanzministerium. In der Ära Strauß war er mit dubiosen Steuerfällen betraut, die sich später zu spektakulären Affären ausweiteten und schließlich in der Amigo-Affäre mündeten. Er führt die Ausmaße des Strauß-Netzwerkes sowie dessen Machenschaften auch unter den Nachfolgern vor Augen und berichtet von seinem persönlichen Widerstand gegen ein schamloses Machtsystem, das Rechtsstaatlichkeit und Demokratie in besorgniserregender Weise missachtet.

Der 33-jährige Alexander Portnoy berichtet seinem Psychoanalytiker Dr.
Spielvogel, wie sein Leben verlief. Er beginnt mit seiner Kindheit in einem
jüdischen Viertel in Newark. Zwischen einer Übermutter, einer übergewichtigen
Schwester und einem weichen, hypochondrischen Vater aufwachsend, entwickelt
Portnoy bald Anzeichen eines ödipalen Komplexes. Der hervorragende Schüler
und Student vollzieht äußerlich eine an den American Way of Life angepasste
Entwicklung, die ihn schließlich zum amtlich bestellten Verteidiger der
Menschenrechte in New York werden lässt. Hier wird ihm bewusst, was er
schon lange ahnte, dass er die Vorurteile der Juden durch die nichtjüdischen
>>Gojim<< zwar äußerlich bekämpfen kann, in ihrem Inneren jedoch nicht
zu zerstören vermag. So steht denn von früher Jugend an diesem äußerlich
angepassten Leben Portnoys der Versuch gegenüber, sich mittels Sexualität
in allen Spielarten aus dem jüdisch-amerikanischen Mittelklassedasein und
den dort an ihn gestellten Erwartungen zu befreien. Zunächst entwickelt
Portnoy als Teenager exzessive Selbstbefriedigungspraktiken, die ihn schließlich
zu einem ausschweifenden Sexualleben mit häufig wechselnden Partnerinnen
treiben. In den Beziehungen, zunächst mit Jüdinnen, dann auch mit nichtjüdischen
>>Schicksen<<, versucht Portnoy stets aufs Neue seine Überlegenheit zu
beweisen und fällt doch stets seinen Minderwertigkeits- und Schuldkomplexen
anheim, die sich bis zu konkreten Kastrationsängsten auswachsen. Sein letztes
Verhältnis mit dem ungebildeten, aber in allen sexuellen Praktiken bewanderten
Mannequin Mary Jane Reed, die er >>The Monkey<< nennt, gefährdet Portnoys
berufliche und emotionale Existenz. Nach einer Nacht zu Dritt, gemeinsam
mit einer Prostituierten, zu der Portnoy >>The Monkey<< in Rom überredet,
verlässt er sie kurze Zeit später und flieht nach Israel, wo er das Gefühl
genießt, nicht mehr Teil einer Minderheit zu sein. Bald erkennt er jedoch,
nicht zuletzt durch seine Impotenz, dass er als Amerikaner auch hier Außenseiter
ist.    

 ISBN-13: 978-3499117312   Verlag-Rowohlt


 

 Oskar Maria Graf gehört zu den großen deutschen Volksschriftstellern. 1894 in Berg bei Starnberg geboren ging er 1938 ins Exil nach Amerika, wo er 1967 in New York starb. Grafs Geschichten zeichnen sich vor allem durch wortgewaltige, urwüchsige Komik aus.

Kraftvoll, schonungslos und mit entwaffnender Selbstironie schildert Graf seine Erlebnisse in den Jahren von 1905 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges und der Münchner Räterepublik.

ISBN-13: 978-3423016124      VerlaG-dtv



Die berühmte Geschichte von Tom Sawyer und Huckleberry Finn, die in St. Petersburg am Mississippi unzählige Abenteuer erleben. Ein Klassiker der amerikanischen Literatur, mit dem Twain gegen die spießbürgerliche Gesellschaft anschrieb.

Mark Twain, eigentlich Samuel Clemens, wurde am 30.11.1835 in Florida (Missouri) geboren. Im Alter von 12 Jahren musste er die Schule abbrechen und begann eine Lehre als Schriftsetzer. Mit 17 Jahren ging er nach New York, dann nach Philadelphia, wo er die ersten Reiseskizzen schrieb. Von 1857 bis 1860 war er Lotse auf dem Mississippi, nahm am Sezessionskrieg auf der Seite der Konföderierten teil und war 1861 Silbersucher in Nevada. 1864 lebte er in San Francisco, 1866 als Reporter auf Hawaii und 1867 als Reisender in Europa und Palästina. Er gründete einen Verlag, mußte aber 1894 Konkurs anmelden und ging auf ...

 



 


 

 

 Das Vordringen von Siedlern und Abenteurern in den Wilden Westen brachte den amerikanischen Ureinwohnern Vertreibung, Hunger, Tod und Ausrottung. In kraftvoller Prosa erzählt Dee Brown die Geschichte des amerikanischen Westens neu und entlarvt dabei viele Legenden als Lüge. Er lässt die Indianer und ihre großen Häuptlinge zu Wort kommen und setzt ihnen in diesem aufsehenerregenden Werk ein unvergleichliches Denkmal.       ISBN-13: 978-3426628041  Verlag-Knaur



 
 

Gauke-Verlag  SBN-10: 3879984565     ISBN-13: 978-3879984565

 Bernd Senf ist Professor für Ökonomie, Reich-Kenner, Lebensenergieforscher und Bioenergetiker. Er ist bekannt für seine allgemeinverständliche und lebendige Vermittlung komplexer Zusammenhänge. Sein besonderes Engagement gilt der Herausarbeitung tieferer Ursachen der Störungen des Lebendigen und wesentlicher Grundlagen zu ihrer Überwindung - damit es sich mehr und mehr entfalten kann.

 


Die blinden Flecken der Ökonomie
 
Kurzbeschreibung
Während im Zuge der Globalisierung immer mehr Lebensbereiche den wirtschaftlichen Sachzwängen unterworfen werden, ist das Bewußstsein für die „blinden Flecken“ der Ökonomie bisher wenig entwickelt. Dabei haben die Wirtschaftstheorien in der Vergangenheit bei der Lösung von Krisen schon mehrmals versagt.

Und heute? Vom blinden Glauben an den Neoliberalismus gehen erneut Gefahren aus, die es rechtzeitig zu erkennen gilt, bevor die Entwicklung zu neuen Katastrophen führt. Dazu gehören auch die bisher weitgehend verdrängten Gefahren des Zinssystems.

Bernd Senf erläutert auf anschauliche Weise die Wirtschaftstheorien u.a. des Liberalismus, des Marxismus, der Freiwirtschaftslehre, des Keynesianismus und des Neoliberalismus. Er zeigt ihre Stärken, aber auch die jeweiligen „blinden Flecken“ mit ihren verheerenden Konsequenzen auf und entwirft eine undogmatische Synthese der richtigen Erkenntnisse und ihrer Weiterentwicklung. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Der Verlag über das Buch
»Eine lehrreiche Reise durch die Theoriegebäude der Ökonomie, die zu differenziertem Verständnis der Wirtschaftswissenschaften beiträgt.«›Allianz-Report‹

»Es ist eine lehrreiche und zugleich spannende Reise durch die Theoriegebäude der Ökonomie und ihre jeweilige historische und soziale Umgebung – auch wenn wir manchmal zu eigenwilligen Aus- und Einblicken gezwungen werden.« Das Historisch-Politische Buch -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.     Verlag-Gauke  
  • ISBN-10: 3879984522
  • ISBN-13: 978-3879984527


 

 

Der Fremde in uns, das ist der uns eigene Teil, der uns abhanden kam und den wir zeit unseres Lebens, jeder auf seine Weise, wiederzufinden versuchen. Manche tun es, indem sie mit sich selbst ringen, andere, indem sie andere Lebewesen zerstören. Der Widerstreit zwischen diesen zwei Ausrichtungen des Lebens, die beide von derselben Problematik bestimmt sind, wird über die Zukunft unseres Menschseins entscheiden. Die Einsichten dieses Buches sind engstens verknüpft mit dem Leben und Leiden der Patienten, deren Eltern Nazi-Täter waren. Ihr Leben steht exemplarisch für die Suche nach dem Fremden in uns und der Aussöhnung mit ihm. Ihr Mut, sich mit diesem Schicksal auseinanderzusetzen, trug außerordentlich dazu bei, das Rätsel zu entschlüsseln, das im Weitergeben des eigenen Opferseins durch das Tätersein liegt. Ziel ist es, dazu beizutragen, die zerstörerischen Anteile wie panische Angst, rastlose Leidenschaft, blinden Hass, besonders den Hass auf Fremde, zurückzudrängen, bevor sie übermächtig werden. Gruen macht Mut, den eigenen unbekannten Kontinent der Gefühle zu erforschen. Es gilt Einsichten zu gewinnen, die das eigene mitmenschliche Handeln leiten. Das Buch ermutigt, sich dafür täglich - privat und öffentlich - zu engagieren.

Verlag: dtv  ISBN 978-3-423-35161-4



Die Geschichte der Kindheit und Jugend des David Copperfield: Schon früh ein Waisenkind, erfährt er bald die Härten des Lebens und muß schon als Zehnjähriger in einer Fabrik schuften. Mit Intelligenz, Sensibilität und der Hilfe von guten Menschen gelingt es David jedoch, sich einen Platz in der Gesellschaft zu erringen.

Der Titelheld David verbringt nach dem frühen Tod des Vaters und dem der
Mutter, die von seinem Stiefvater Murdstone und dessen herrschsüchtiger
Schwester Jane allmählich zu Tode gequält wird, einige Zeit in der Schule
des brutalen Mr. Creakle. Bereits mit zehn Jahren wird er zur Arbeit in
die Fabrik Murdstones geschickt. Den unerträglichen Bedingungen entzieht
er sich durch Flucht zu seiner Tante Betsey Trotwood nach Dover, die ihm
den Besuch der reformpädagogischen Schule des Dr. Strong in Canterbury
ermöglicht. Bei dem Londoner Advokaten Wickfield findet er schließlich
herzliche Aufnahme. Nun beginnt Davids beruflicher Aufstieg vom Lehrling
bei der Anwaltsfirma Spenlow und Jorkins hin zum Parlamentsreporter und
Schriftsteller. Zahlreiche Nebenhandlungen sind in diese Handlung eingewoben.
So entführt der adelige James Steerforth, die Verkörperung des Hochmuts
höherer Klassen, die Adoptivtochter des Fischers Pegotty, Emilie. Der Verlobte
Emilies, Ham, verfolgt die beiden und entdeckt die mittlerweile von dem
Entführer Verlassene. Bei dem selbstlosen Versuch, Steerforth vor dem Ertrinken
zu retten, ertrinkt Ham selbst. Eine weitere Nebenhandlung befasst sich
mit dem Erzschurken Uriah Heep, Wickfields Angestelltem, der gegen seinen
Arbeitgeber intrigiert und von Mr. Miccawber entlarvt wird, mit dem David
eine enge Freundschaft verbindet. David verliebt sich in die kindliche
Tochter seines Arbeitgebers Mr. Spenlow. Nach deren Tod findet David, inzwischen
ein erfolgreicher Schriftsteller, die wirkliche Erfüllung in der Ehe mit
seiner Jugendfreundin Agnes Wickfield.

ISBN-13: 978-3257210347      Verlag-Diogenes



 

Eduardo Hughes Galeano, geboren 1940 in Montevideo / Uruguay, wurde mit 20 Jahren stellvertretender Chefredakteur der bekannten Zeitschrift für Kultur und Politik MARCHA in Montevideo. Zwischen 1964 und 1966 war er Direktor der EPOCHA, der Zeitschrift der 'unabhängigen Linken' von Uruguay.
1973 übernahm er in Buenos Aires die Chefredaktion der Zeitschrift CRISIS und leitete sie bis zur Schließung des Verlags 1976. Ab 1976 lebte Guleano im spanischen Exil. Im Frühjahr 1985, nach der Beendigung der Militärdikatur in Uruguay, kehrte er nach Montevideo zurück.
Ernst Käsemann in 'Der Spiegel', November 1977: "Lesen Sie dieses Buch von Eduardo Galeano 'Die offenen Adern Lateinamerikas', dann wissen Sie, von wo seit 400 Jahren Kolonialherrschaft entsetzliches Chaos ausging und auf welcher Seitew die Heuchler selbstgerecht die Augen davor schließen . . ."

Peter Hammer Verlag - ISBN 9 783872 941626



 

 

 

Eduardo Galeano, dessen Werk "Die offenen Adern Lateinamerikas" auch 30 Jahre nach seinem Erscheinen zur Pflichtlektüre an den Universitäten ganz Lateinamerikas gehört, hat zum Beginn des 3. Jahrtausends eine schonungslose Bilanz der Welt vorgelegt: die Situation der Kinder, die Straffreiheit derer, die unseren Planeten vergiften und sich auf Kosten der anderen bereichern, der kulturelle Verfall in der Mediengesellschaft, die Konsequenzen ungezügelter Globalisierung für Menschen und Natur. Galeano bringt uns die Fakten mit der gewohnten literarischen Eleganz nahe.

 



 

Pressestimmen

»Diese Autobiografie des bedeutenden Aktivisten und Historikers ... bietet einen eloquenten, persönlichen Bericht vom Kampf um Bürgerrechte und gegen den Vietnamkrieg und ist ein universaler Lobgesang auf Protest und Widerstand.« (Matthew Rothschild, The Progressive)

»Ein starkes, politisch begeisterndes Buch von einem der engagiertesten Gesellschaftskritiker der Nation.« (Jonathan Kozof)

Kurzbeschreibung

Über 40 Jahre lang stand Howard Zinn in der ersten Reihe des sozialen Wandels in Amerika, vom Hörsaal des ausschließlich von schwarzen Frauen besuchten Spelman College in den 1950er Jahren über die Bewegungen gegen den Vietnam-Krieg in den 1960ern bis zu seiner scharfen Kritik am »Krieg gegen den Terror«. Mit dieser Autobiografie ist ein bewegendes Porträt seiner Epoche entstanden.

 

 

Kurzbeschreibung

In für ein Geschichtsbuch ungewöhnlich eingängiger Sprache schreibt Zinn nicht aus der Perspektive der Eroberer, sondern der Eroberten, spricht nicht vom Ruhm der Sieger, sondern über die Verluste der Besiegten, erklärt nicht im gehobenen Stil der Herrschenden, sondern in der ungeschmückten Sprache der Beherrschten: der Fabrikarbeiter, Frauen, Sklaven, Schwarzen, Indianer, der Vertreter der Arbeiterklasse und der Einwanderer. Seit der ersten Auflage vor 27 Jahren entwickelte sich Zinns unkonventionelle Darstellung der amerikanischen Geschichte von Columbus bis zur Ära Clinton vom Geheimtipp unter Studenten zu einem Standardwerk an amerikanischen Schulen und Universitäten.

Über den Autor

Howard Zinn, Historiker und Dramatiker, geboren am 24. August 1922 in Brooklyn, New York, wuchs als Immigrantenkind in einer Arbeiterfamilie in Brooklyn auf. Im Zweiten Weltkrieg war er als Bombenschütze der US Airforce im Einsatz. Nach dem Krieg studierte er an der Columbia University, wo er in Geschichts- und Politikwissenschaft promovierte. In den vergangenen Jahrzehnten war Zinn als Professor für Geschichte und Politik an der Boston University und Gastprofessor an den Universitäten von Paris und Bologna tätig und veröffentlichte zahlreiche Aufsätze und Bücher zur Politik und (Sozial-) Geschichte der Vereinigten Staaten. Zinn erhielt den Thomas Merton Award, den Upton Sinclair Award, den Lannan Literary Award und zuletzt den Prix des Amis du Monde diplomatique 2003. Howard Zinn lebt mit seiner Frau in Auburndale, Massachusetts.

 

 

Kurzbeschreibung

In ihrem Standardwerk beschreiben die US-amerikanischen Historiker Peter Linebaugh und Marcus Rediker den atemberaubenden Aufstieg des frühen Kapitalismus aus einer völlig neuen Perspektive. Im Gegensatz zur gängigen Historiografie rücken die Autoren die untergründige Geschichte der atlantischen Kolonisation und des britischen Empires in den Mittelpunkt ihrer Darstellung. Sie schreiben die Geschichte der Enteigneten der ehemals in Gemeineigentum genutzten Allmende, der gewaltsam verschleppten afrikanischen Sklaven, der zum Militär oder zur See gepressten städtischen Proletarier, der Piraten sowie der Ureinwohner der Karibik und der beiden Amerikas. Sie alle revoltierten gegen die gnadenlose Gewalt des sich entwickelnden Kapitalismus. In den Augen der jeweiligen Obrigkeit handelte es sich bei dieser multiethnischen, buntscheckigen und unberechenbaren Unterschicht um eine »vielköpfige Hydra«, der für jeden abgeschlagenen Kopf zwei neue wuchsen. Das Buch gilt als Klassiker der neueren Labor History und wurde 2001 mit dem International Labor History Award ausgezeichnet.

 


Holden ist ein ganz normaler amerikanischer Jugendlicher, der Schulstreß hat und schließlich vom Internat fliegt. Nebenbei liest er gerne Bücher und macht die ersten Erfahrungen mit der Liebe.
Ein amüsant zu lesender Roman über das Erwachsenwerden.

Der sechzehnjährige durch New York irrende Holden Caulfield ist zu einer Kultfigur ganzer Generationen geworden. "Der Fänger im Roggen" war J. D. Salingers erster Roman, mit dem er weltweit berühmt wurde.

ISBN-13: 978-3499235399      Verlag-Rowohlt


 

Cover Jenseits von Staat und Individuum
Gabriel Kuhn

Jenseits von Staat und Individuum

Individualität und autonome Politik


ISBN-13: 978-3-89771-457-1
Ausstattung: br., 168 Seiten

 Unrast-Verlag

Wie lässt sich in einer individualisierten Gesellschaft solidarische Politik machen? Wie lassen sich kollektive politische Ansprüche einlösen von Einzelnen, die sich in ihren alltäglichen Lebensverhältnissen extrem auf sich selbst zurückgeworfen sehen? „Jenseits von Staat und Individuum“ untersucht zunächst die historischen Bedingungen der neuzeitlich-kapitalistischen Individualgesellschaft, um daraufhin – in Anlehnung an anarchistische Traditionen – ein alteritäres Verständnis von Individualität zu konzipieren. Individualität wird dabei als sozialer Wert gedacht, der autonome Lebenszusammenhänge stärken soll, anstatt sie in Form eines bürgerlichen Konkurrenzegoismus zu unterminieren. Abschließend werden Möglichkeiten solidarischer Politik in der Individualgesellschaft diskutiert bzw. Kollektivformen, die den Individualismus des liberal-kapitalistischen Staates zu überwinden wissen. Die Bilder und Themen, derer sich das Buch dabei bedient, reichen von Comicfiguren (Silver Surfer) über Filmgenres (Italo-Western) zu subkulturellen Jugendbewegungen (Straight Edge).


Cover ›Neuer Anarchismus‹ in den USA
Gabriel Kuhn

›Neuer Anarchismus‹ in den USA

Seattle und die Folgen


ISBN-13: 978-3-89771-474-8
Ausstattung: br., 304 Seiten

 Unrast-Verlag

Die Proteste gegen das Treffen der Welthandelsorganisation in Seattle 1999 übten wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung gegenwärtiger US-amerikanischer Widerstandskultur aus. Ein bemerkenswerter Aspekt dieser Entwicklung ist das Wiedererstarken einer anarchistischen Bewegung, die heute zu einem großen Teil die politische Dissidenz des Landes definiert. Der vorliegende Band präsentiert diese Bewegung anhand neunzehn individuell eingeleiteter und kommentierter Texte. Die Texte verbinden die Präsentation einflussreicher AutorInnen (Lorenzo Komboa Ervin, David Graeber, John Zerzan, Starhawk, Ward Churchill), Kollektive (CrimethInc., NEFAC, ALF/ELF) und Konzepte (Black Anarchism, Primitivismus, post-linke Anarchie, Postanarchismus, Freeganism) mit Darstellungen anarchistischer Alltagskultur (Evasion, Sascha Scatters Nachruf auf Brad Will) sowie Diskussionen um die Renaissance des Schwarzen Blocks (ACME-Kollektiv), Machoattitüden innerhalb der anarchistischen Szene (Rock-Bloc-Kollektiv), Segregationsprobleme sozialer Bewegungen (Elizabeth Martinez) und anarchistische Ökonomie (Michael Albert). Ein allgemeiner Einführungstext zur Geschichte des Anarchismus in den USA eröffnet den Band.
 


 

Helmut Creutz: Das Geldsyndrom

 
 Helmut Creutz: Das Geldsyndrom 
ISBN - 10:
3928493469
 
Beschreibung:

Das Standardwerk von Helmut Creutz in der überarbeiteten Taschenbuchausgabe.

Spannend aufgearbeitete Fakten zum Zustand unserer Gesellschaft und über die monetären Ursachen wirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Fehlentwicklungen. Mit Statistiken der Deutschen Bundesbank und des Statistischen Bundesamtes. Helmut Creutz beleuchtet den Teil des Geschehens, der von Ökonomen und Politikern gerne übergangen wird.

Druck & Verlagshaus Mainz/Wissenschaftsverlag Aachen 2003
628 Seiten
 

 


Heleno Sana - "Macht ohne Moral" - Die Herrschaft des Westens und ihre Grundlagen - Verlag PapyRossa - ISBN: 3-89438-271-6Winken

Eine neue Weltordnung mit Frieden, Demokratie und allgemeinem Wohlstand verkündeten die westlichen Sieger nach dem Untergang des Realsozialismus. In welche Sackgasse die Menschheit statt dessen geraten ist, läßt sich Tag für Tag den Nachrichten entnehmen. Um den politischen, wirtschaftlichen und moralischen Ursachen dieser verfahrenen Situation auf die Spur zu kommen, geht Heleno Sana den historischen Entwicklungen nach, die in die allgemeine Krise der Gegenwart geführt haben. Sein Fazit: Vom globalen Kapitalismus und seinen Verwaltern ist Abhilfe nicht zu erwarten. Die überfällige Umkehr erfordert ein grundlegend neues Gesellschafts- und Zivilisationsmodell.

Heleno Sana geboren 1930 in Barcelona, Sozialphilosoph und Publizist. Entstammt einer antifaschistischen Familie und nahm in Spanien am Untergrundkampf gegen die Franco-Diktatur teil. Seit 1959 lebt er als freier Schriftsteller in der Bundesrepublik. Über dreißig Bücher in spanischer und deutscher Spache.

 


Frank Schirrmacher - Das Methusalem-Komplott - Verlag - Heyne - ISBN: 3-453-60009-6Lachanfall

Sorge Dich nicht, werde alt!

So gelassen können die wenigsten Menschen sehen. Die Menschheit altert inzwischen jedoch in nie gekanntem Ausmaß. Das individuelle Schicksal wird zum politischen und ökonomischen Schicksal fast aller Staaten der Erde. Es ist höchste Zeit zum Umdenken. Die heutigen Jungen müssen - schon aus reinem Überlebensinstinkt - die Diskriminierung des Alters bekämpfen. Frank Schirrmacher erstellt in seinem Bestseller anhand neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse eine erschreckende Diagnose unserer Gesellschaft und ruft zu einem Komplott gegen den biologischen und sozialen Terror der Altersangst auf. Sein Fazit: Nicht durch ein neues Jugendbild, sondern nur durch eine militante Revolution des Bildes des eigenen Alterns gewinnt die Gesellschaft die Chance, sich wieder zu verjüngen.

...anregend, scharfsinnig wie provozierend, zugleich aber auch ausgewogen, facettenreich und präzise.

 


 

Kurzbeschreibung

Simone de Beauvoirs Buch über das Alter ragt durch die einzigartige Fülle des ausgebreiteten Materials wie durch die Vielfalt neuer Einsichten und Perspektiven unter allen wissenschaftlichen und philosophischen Abhandlungen dieses Themas hinaus. Die beharrliche Leidenschaft der Autorin von 'Das andere Geschlecht', die Besessenheit, mit der sie biologische und kulturhistorische Fakten aufspürt und gesellschaftliche Zusammenhänge aufdeckt, ihr Sinn für das bezeichnende biographische Beispiel, für den Stellenwert historischer Vorgänge und gegenwärtiger Entwicklungen, machen dieses Buch zu einer faszinierenden Lektüre. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels. 



 


 


 

 ir Untertanen
OA 1974 Form Sachbuch Bereich Geschichte
Mit Wir Untertanen schrieb Bernt Engelmann ein kritisches und provokantes Buch zur deutschen Geschichte. Dieses »deutsche Anti-Geschichtsbuch«, wie es der Schriftsteller selbst im Untertitel nennt, ist aus der Perspektive der Beherrschten, der Masse der Untertanen, verfasst. Detailreich und in pointiertem Stil weist es die Kontinuität von selbstgerechter Herrschaft und allgegenwärtiger Unterdrückung auf, welche die deutsche Geschichte durch die Jahrhunderte durchzieht und deren Folgen bis die Gegenwart wirksam sind.
Inhalt: Das Buch behandelt die Geschichte der Deutschen vom Mittelalter bis zum Ende des Ersten Weltkriegs. Das herkömmliche, durch Schule, Geschichtsschreibung und Medien vermittelte Wissen der Deutschen von der eigenen Geschichte verkürzt sich auf die Geschichte von Staaten und Herrscherhäusern. Der Blick in die Vergangenheit fällt meist nur auf diejenigen, die »im Lichte stehen«, auf die Klasse der Mächtigen und Besitzenden, nicht auf die in oft leidvolle Lebensumstände gezwungene Masse des Volks. Engelmann rückt mit den Leibeigenen, besitzlosen Landarbeitern, Tagelöhnern, einfachen Handwerkern, gemeinen Soldaten und Fabrikarbeitern jene Männer und Frauen ins Zentrum seiner Geschichtsschreibung, auf deren Rücken die »große Geschichte« ausgetragen wurde. Sie finanzierten durch ihre oft erpressten Abgaben den gehobenen Lebensstil der Oberschicht. Sie waren es, die am meisten unter den Kriegen litten, welche von den gekrönten Häuptern – von jenen des Mittelalters bis zu denen des wilhelminischen Reichs – aus eigennützigem Machtkalkül geführt wurden und die – von den Fuggern bis zu den Schlotbaronen – oft nur der Besitzvermehrung der Wohlhabenden dienten. Die unterschiedlichen Kriegsziele der Herrscherhäuser und die ständig wechselnden Kriegskoalitionen waren für das gemeine Volk meist unverständlich und nur insoweit von Bedeutung, als dass es dafür mit Leib und Gut bezahlen musste. Die deutschen Landesväter hatten kaum einmal das Wohl des Volks im Sinn, vielmehr dessen Disziplinierung. Engelmann beschreibt ausführlich die die Jahrhunderte durchziehenden Unterdrückungspraktiken, wie die drakonischen Strafgesetze, die Folter, die Zensur, die rechtlose Stellung der Untertanen, die oft willkürlich ausgeübte hoheitliche Gewalt und nicht zuletzt die grausame Rache, welche die Herrscher immer dann nahmen, wenn das Volk sich gegen ihr despotisches Regiment zu erheben wagte.
Wirkung: Das Verdienst von Engelmann liegt nicht zuletzt in der Schärfung des historischen Bewusstseins für jene Persönlichkeiten der deutschen Geschichte, welche sich für Recht und Gerechtigkeit, für Freiheit und Selbstbestimmung einsetzten, wie der Bundschuhführer Joß Fritz (um 1470–um 1525), der Demokrat in der Revolution von 1848 Robert Blum (1807–48) oder der Arbeiterführer August Bebel (1840–1913). W. v. C.

Kurzbeschreibung
'Wir Untertanen' ist Bernt Engelmanns kritische, zutiefst demokratische Darstellung eines Jahrtausends deutscher Vergangenheit. Er schreibt Geschichte von unten, steht auf der Seite des Volkes, bezieht klare Position, wenn es um die großen Männer und ihre vermeintlich großen Taten geht, die immer mit dem Schweiß und dem Blut der Namenlosen errungen wurden.

Verlag -STEIDL ISBN 978-3-88243-201-5



 

 Engelmann gibt eine gute Einführung in die Geschichte der Weimarer Republik bis zur Machtergreifung Hitlers. Die Geschichte wird auf interessante Art und Weise entwickelt. Spannend geschrieben, als wäre es ein gut kommentiertes Stück unserer aktuellen Zeitgeschichte.

So sollte Geschichtsunterricht sein. Verlag-STEIDL 

 ISBN-13: 978-3882433579

 



Erich Mühsam - Befreiung der

Gesellschaft vom Staat - Verlag Karin Kramer - ISBN: 3-87956-276-8Winken

 


     
 

   

Kurzbeschreibung


Die geheime Weltregierung


Im Jahre 1954 trafen sich die weltweit mächtigsten Männer zum ersten Mal unter der Schirmherrschaft der holländischen Krone und der Rockefeller-Familie im Luxushotel Bilderberg in dem kleinen holländischen Städtchen Oosterbeck. Ein ganzes Wochenende lang debattierten sie über die Zukunft der Welt. Im Anschluß daran beschlossen sie, sich jedes Jahr einmal zu treffen, um Ideen auszutauschen und internationale Angelegenheiten zu erörtern. Sie nannten sich Bilderberg-Club. Seither treffen sie sich jedes Jahr im Geheimen in einem anderen Luxushotel und bestimmen über das Schicksal der Menschheit. Zu den handverlesenen Mitgliedern gehören Präsidenten, Regierungschefs, hochrangige Politiker, Wirtschaftsbosse, Bankiers und die einflußreichsten Journalisten aus der ganzen Welt. Seit über 15 Jahren recherchiert der spanische Journalist Daniel Estulin die geheimen Versammlungen der Bilderberger und ihre Ziele. Er begann eine Untersuchung, die alles von ihm forderte; tatsächlich wurde sie sein Lebenswerk. Langsam, nach und nach durchdrang er die Sicherheitsbereiche, von denen die Bilderberger umgeben sind. Indem er Techniken benutzte, die an die Spionagetaktiken der Geheimdienste erinnern, und indem er mehrmals sein Leben riskierte, erfuhr er, was hinter den verschlossenen Türen der Luxushotels gesprochen wurde. In diesem Buch macht er erstmals sein Wissen der Öffentlichkeit zugänglich. Was er bei seinen Recherchen entdeckte, ist bestürzend. Die Bilderberger sind nicht einfach ein Zentrum mit einem starken Einfluß, sie sind eine geheime Weltregierung. Bei ihren jährlichen Treffen entscheiden sie unter strengster Geheimhaltung, welche ihrer Pläne wie umgesetzt und ausgeführt werden sollen. Die wahre Geschichte der Bilderberger blickt hinter die Kulissen dieser geheimen Treffen und beleuchtet auch die gleichgesinnten Parallelorganisationen Council on Foreign Relations und Trilaterale Kommission. Es war Benjamin Disraeli, Englands Premierminister, der sagte: "Die Welt wird von ganz anderen Persönlichkeiten regiert als diejenigen glauben, die nicht hinter die Kulissen blicken." Die wahre Geschichte der Bilderberger enthält bislang unveröffentlichte Fotos und Aufzeichnungen von Treffen, die die vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Pläne der Elite der Bilderberger aufdecken.   Verlag-Kopp



 

 

 

 


 

Richard Dawkins - Der Gotteswahn - Verlag-Ullstein - ISBN: 978-3-550-08688-5Geld im Kopf

Eine furiose Streitschrift wider die Religion

Religion ist irrational, fortschrittsfeindlich und zerstörerisch. Richard Dawkins, einer der einflussreichsten Intellektuellen der Gegenwart, zeigt, warum der Glaube an Gott einer vernünftigen Betrachtung nicht standhalten kann - brilliant und bei aller Schärfe humorvoll.

 


Michael Schmidt-Salomon - Manifest Des Evolutionären Humanismus - Plädoyer für eine zeitgemäße Leitkultur - Verlag-Alibri - ISBN: 3-86569-010-6Winken

Wir leben in einer Zeit der Ungleichzeitigkeit: Während wir technologisch im 21.Jahrhundert stehen, sind unsere Weltbilder mehrheitlich noch von Jahrtausende alten Mythen geprägt. In Auseinandersetzung mit den Gefahren, die hieraus resultieren, liefert das Manifest des evolutionären Humanismus eine kompakte Zusammenfassung der Grundpositionen einer "zeitgemäßen Aufklärung".

Es ist ein entschiedens Plädoyer für eine "alternative politische Leitkultur", die auf die besten Traditionen von Wissenschaft, Philosophie und Kunst zurückgreift, um das unvollendete Projekt der aufgeklärten Gesellschaft gegen seine Feinde zu verteidigen.

 


 

p.m. bolo´bolo - Verlag Paranoia City - ISBN: 3-907522-01-XBesiegelt


  
Die Idee ist ein neues Lebens- und Gesellschaftmodell jenseits der Megamaschine und ökologischer Zerstörungskapazität vorzustellen. Es wird Abschied genommen von den heutigen Staatsvorstellungen und vielen anderen Selbstverständlichkeiten an die wir gewöhnt sind. Erst mal kann es gut sein sich auf die Vorschläge von p.m. denkerisch einzulassen, um einfach mal anders auf die Dinge zu sehen. Jedoch fürchte ich, daß vieles auch aus alternativer Sicht ganz anders angegangen werden kann und müßte. Mein Vorschlag ist nur den Freiraum, den p.m. aufzeichnet, nicht gleich von vorherein auszugrenzen, in dem man mit Abwehrhaltung an seine Gedanken herangeht. Sie sensibilisieren nämlich auch für Fragen, die sonst ausgeklammert blieben.

Literaturempfehlungen zum Thema: Ökotopia; ERNEST CALLENBACH/ Wege zur ökologischen Zeitenwende; RUDOLF BAHRO u.a./ Morgen. Die Industriegesellschaft am Scheideweg; ROBERT HAVEMANN

 


 

Rudolf Rocker - Nationalismus und Kultur - Bibliothek Thélème - ISBN: 3-930819-23-6Lächeln

Rudolf Rocker (1873 Mainz - 1958 New York), der letzte ernsthafte politische Denker, (Noam Chomsky) lebte von 1892 bis 1919 und von 1933 bis zu seinem Tode im Exil in Frankreich, England und den Usa und wurde dort - als nichtjüdischer Deutscher - einer der einflußreichsten und bedeutendsten Figuren der jüdischen, aber auch der deutschen und der internationalen Arbeiterbewegung. Nationalismus und Kultur ist sein Hauptwerk.

Rudolf Rockers Buch Nationalismus und Kultur ist ein wichtiger Beitrag zur politischen Philosophie...Ich hoffe, es wird in den Ländern, in denen unvoreingenommenes Denken noch nicht illegal ist, viele Leser finden. Bertrand Russel

Es freut mich aufrichtig, dieses bedeutende, tief fundierte und geistig reiche Buch zu besitzen, und ich möchte wünschen, dass es in viele Hände all über die Welt gelangt. Thomas Mann

Ich finde das Buch ausserordentlich originell und aufklärend. Es werden in demselben viele Tatsachen und Zusammenhänge in neuartiger Weise überzeugend beleuchtet. Albert Einstein

 


 

Janet Biehl - Der libertäre Kommunalismus - Die politische Praxis der Sozialökologie - Verlag-Trotzdem - ISBN: 3-931-786-07-2Zunge ausstrecken

Murray Bookchin wurde dadurch bekannt, dass er der Linken den Blick für ökologische Fragen öffnete und als Erster die Forderung aufstellte, nur eine ökologische Gesellschaft könne auch befreiend wirken. In jahrzehntelanger Arbeit entwickelte er - unter der Zielvorstellung der Schaffung freier Städte - die Grundzüge des Libertären Kommunalismus.

Das vorliegende Buch versteht sich als "Handbuch für eine libertär-kommunalistische Bewegung". Es gibt in 15 knapp gefassten Kapiteln einen einführenden Überblick über die wichtigsten Vorstellungen und ihren historischen und philosophischen Kontext. Ausführlich werden jedoch Praxisfragen behandelt, wie eine neue kommunale Bewegung zu initieren und zu organisieren sei, damit sie ihr Ziel "freie demokratische Städte und eine Gegenmacht zum herrschenden kapitalistischen System" - erreichen kann.

Janet Biehl lehrt Geschichte und Soziale Fragen am Vermont Institute for Social Ecology. Sie ist Herausgeberin von The Murray Bookchin reader und Mitherausgeberin der Zeitschrift Green Perspectives. Außerdem ist sie Autorin von Finding our Way Rethinking Ecofeminist Politics. Auf deutsch ist erschienen; Der soziale Ökofeminismus und andere Aufsätze. Trotzdem-Verlag 1991. Murray Bookchin war Professor Emeritus der School of Environmental Studies am Ramapo College und Direktor Emeritus des Institute for Social Ecology. Aus seiner Feder stammen mehrals ein Dutzend Bücher über Ökologie, Stadtentwicklung, Technologie und Philosophie. Zuletzt erschien: Die Agonie der Stadt. - Aufstieg und Niedergang des freien Bürgers. Trotzdem-Verlag 1996

 


 

Heleno Sana - Die libertäre Revolution - Verlag-Nautilus - ISBN: 3-89401-378-8Cool

In Spanien fand zwischen 1936 und 1939 nicht nur ein Bürgerkrieg sondern auch eine soziale Revolution statt. Gegen die franquistischen Putschgeneräle wurde zum letzten Mal um Freiheit und soziale Gerechtigkeit gekämpft, bevor der 2. Weltkrieg und der Faschismus Europa in Finsternis stürzten. Heleno Sana hat einen engagierten und kritischen Bericht über diese Ereignisse geschrieben.

 


 

 

Heleno Sana - Würde und Widerstand - Verlag-PapyRossa - ISBN: 978-3-89438-367-1Lächeln

Ausgehend von seiner Auffassung von sozialer Gerechtigkeit und Mitmenschlichkeit plädiert Heleno Sana für eine neue gesellschaftspolitische Kultur und einen neuen Lebenssinn. Damit umreißt er Alternativen zur heutigen Zivilisation der Barbarei, die außer Geld- und Machtgier, Gewalt und Krieg aller gegen alle keine anderen Prinzipien kennt und die Menschen zu Konsumrobotern degradiert. Den Angriffskriegen des Westens, die mit dem gegen Jugoslawien begannen, setzt er eine Kultur des Friedens entgegen. Er wendet sich gegen die permanente Demütigung der Dritten Welt durch das Imperium Nord und kritisiert die Neigung vieler Deutscher, sich der Willkür der Mächtigen tatenlos zu beugen. Menschliche Würde ist unzertrennlich mit Widerstand verbunden.

 


Subcommandante Marcos - Botschaften - Verlag-Nautilus - ISBN: 3-89401-471-7Kuss

Seine Analysen, Erklärungen, Polemiken, sein Witz seine Poesie verzaubern nicht nur die Öffentlichkeit in Mexiko, das Internet hat die Ansichten der zapatistischen Aufständischen in alle Welt getragen. Aufgrund der sprachlichen Kraft seiner "Comunicados" gilt Marcos als einer der originellsten Schriftsteller Lateinamerikas.

Tief im Inneren wissen die Menschen, wenn sie um vier Uhr morgens aufwachen, dass das System eines Tages zusammenbrechen wird. Im Morgengrauen beugen sie abermals den Kopf und versuchen gehorsam, nicht unterzugehen. Doch die Zweifel nehmen ihren Anfang. Um vier Uhr morgens spricht der Subcomandante zu uns. John Berger

 

 

Der Wind der Veränderung - Die Zapatisten und die soziale Bewegung in den Metropolen. - Kommentare und Dokumente - Verlag-Edition Nautilus - ISBN: 3-89401-276-5

 

Wir sind nicht der neue Mann oder die neue Frau. Der Zapatismus ist nicht die neue Welt. Der Zapatismus ist eine Anstrengung, eine Einrichtung. Er ist die Lust auf den Kampf für Veränderung, um alles zu verändern, einschließlich uns selbst. Subcomandante Insurgente Marcos

Als Botschaft der Hoffnung hat die Zapatistische Bewegung eine nachhaltige internationale Aufnahme gefunden. Sie ist eine inspirierende Herausforderung auch für die soziale Bewegung in den industriellen Metropolen. Die zapatistische Rebellion in Chiapas ist die erste kollektive Antwort auf die globale Verarmungsstrategie des Kapitals nach dem Untergang des Staatskapitalismus in Osteuropa. Mit der zapatistischen Forderung nach "Demokratie, Freiheit, Gerechtigkeit" und ihrer revolutionären Maxime "für alle alles" sind erneut die Quellen menschlicher Bewegung direkt benannt, die eine Ethik bekräftigen, in der weder die Macht noch für die Ausbeutung Raum bleibt.

 


Viviane Forrester - Der Terror Der Ökonomie - Verlag-Goldmann - ISBN: 3-442-12799-8Überrascht

Während Politiker gebetsmühlenartig reduzierte Arbeitslosenzahlen versprechen, ist der erwerbstätige Mensch für die Industrie längst zu einem lästigen Stör- und Kostenfaktor geworden. Viviane Forrester schildert "krude, unverblümt und geradezu brennend pointiert" das soziale Chaos einer Gesellschaft, deren Zukunft die Massenarbeitslosigkeit ist. Mit ihrer leidenschaftlichen Anklage gegen das menschenverachtende Kalkül der Wirtschaftsunternehmen fordert sie radikal neue Denkansätze. In der aktuellen Diskussion ist die Autorin zur "Symbolfigur" einer neuen Protestbewegung geworden.

 


Viviane Forrester - Die Diktatur des Profits - Verlag-Carl Hanser - ISBN: 3-446-19998-5

Was bedeutet es, wenn die Wirtschaftssysteme immer härter und unmenschlicher werden? Hat die Wirtschaft nun entgültig die Herrschaft über die Politik angetreten? Forresters These reicht weiter: Mit dem Ultraliberalimus hat sich im Innern der westlichen Demokratien eine fundamental anti-demokratische Ideologie ausgebreitet, deren Ziel der pure und zunehmend virtuelle Profit ist. Der Wertsteigerung von Unternehmen an der Börse werden heute nicht nur die konkrete Produktivität der Ökonomie selbst und unzählige Arbeitsplätze geopfert - die Diktatur des Profits wird, wenn es nicht zur Wiederkehr einer politischen Kultur kommt, auch die Zukunft der modernen Entwicklungen zerstören: Denn die Profitideologie ignoriert deren möglichen Nutzen für die Menschen und verplant sie als reine Sepukultionsobjekte.


  

 

Jürgen Roth - Der Deutschland-Clan - Das skrupellose Netzwerk aus Politikern, Top-Managern und Justiz - Verlag-Heyne - ISBN: 978-3-453-62020-9MissbilligenSchreienBesiegelt

Deutschland heute: ein Netzwerk hochrangiger Politiker, führender Konzernchefs und toleranter Justizbehörden, die systematisch und mit kriminellen Methoden den Rechtsstaat aushöhlen, die Gemeinsinn durch Egoismus und Gesetze durch die Macht des Kapitals ersetzen. Wer wen erpresst, wer die Drahtzieher anrüchiger Deals sind, wer mit kriminellen Organisationen zusammenarbeitet und warum die Justiz kaum ermittelt - Bestsellerautor Jürgen Roth enthüllt anhand bisher unbekannter Dokumente Gaunerkartelle, Korruptionsaffären und Verstrickungen von Ministern, Top-Managern und Staatsanwälten.

Ein Sittengemälde unserer außer Kontrolle geratenen Eliten. DIE ZEIT

Das ist Aufklärungsjournalismus im besten Sinne: Roth hat sich einer Lebensaufgabe verschrieben, nimmermüde den Mächtigen auf die Finger zu schauen. Frankfurter Rundschau

 


 

Hans Herbert von Arnim - Das System - Die Machenschaften der Macht - Verlag-Knaur - ISBN: 3-426-77658-8Winken

Die "politische Klasse hat ein Netzwerk geknüpft, das unsere demokratische Ordnung zu ersticken droht. Schwarze Kassen, fehlerhafte Rechenschaftsberichte, Steuerhinterziehung, Postenwirtschaft, Selbstbedienung, kurz: Kungelei bis hin zur Korupption - das sind die Kennzeichen dieses Systems.

Hans Herbert von Arnim enthüllt in eindrucksvoller Weise diese Strukturen. Unerbittlich analysiert er Entstehung und Wirkung der dunklen Seite der Macht. Punkt für Punkt legt er die Funktionsweise dieses Schattensystems bloß. Doch dabei bleibt der Staatsrechtler und renommierte "Parteienkritiker" nicht stehen. Mit einer Reihe von wirksamen Vorschlägen gibt er den Anstoß zu einer Reformbewegung, die die politischen Verhältnisse vom Kopf auf die Füße stellt.

 

Vom schönen Schein der Demokratie

Hans Herbert von Arnim - VOM SCHÖNEN SCHEIN DER DEMOKRATIE - Politik ohne Verantwortung - am Volk vorbei - Verlag- Droemer - ISBN: 3-426-27204-0Besiegelt

Um die Verantwortung der politischen Klasse ist es schlecht bestellt. Sie hat sich unabhängig gemacht vom Auftrag der Wähler und weitgehend sogar vom Ausgang der Wahlen. Parteiübergreifende Kartelle betreiben eine intensive Politik der Machtsicherung. Mit dem Ergebnis, daß wir von einem System der organisierten Verantwortungslosigkeit regiert werden. Von Demokratie, Förderalismus und Gewaltenteilung bleibt nur eine leere Hülle.

Alle Macht geht vom Volke aus - theoretisch. Denn in Wahrheit sind Wahlen, Volksbegehren und Volksentscheid stumpfe Waffen im Kampf um die demokratische Mitsprache. Die politische Klasse hat praktisch jede Kontrollmöglichkeit von Regierung und Verwaltung ausgehebelt. Vom Ideal der Demokratie bleibt nur der schöne Schein.

Diesen harten Befund belegt der bekannte Staatsrechtler Hans Herbert von Arnim - aufbauend auf seinem Buch "Fetter Bauch regiert nicht gern" - an zwei Grundpfeilern des demokratischen Systems:

LächelnDer Förderalismus: Ursprünglich sollte die Gewaltenteilung zwischen Bund und Ländern für ein Höchstmaß an Bürgernähe und politischer Handlungsfähigkeit sorgen. Doch der deutsche Förderalismus bewirkt eine Entmachtung der Parlamente wie der Bürger und führt zur Lähmung der Politik. Immer mehr ursprüngliche Länderkompetenzen wurden auf den Bund übertragen. Ein umfassendes System gegenseitiger Absprachen stellt sicher, daß länderübergreifend einheitliche Regierungen gelten, für die niemand verantwortlich ist. Die Länder sind politsch kastriert. Zum Ausgleich für ihren Verlust an Aufgaben und Einfluß haben sich viele Landespolitiker ein Übermaß an Privilegien genehmigt. Um so mehr Macht haben die Ministerpräsidenten, die ihre starke Position im Bundesrat aber oft parteipolitisch mißbrauchen und wichtige Reformvorhaben blockieren.

LächelnDie Instrumente direkter Demokratie: Im Prinzip können die Bürger nicht nur in Wahlen, sondern auch über Bürgerbegehren und Volksbegehren unmittelbar auf die Politik der Kommunen und Länder Einfluß nehmen. Doch aus Furcht vor dem Volk und um möglichst ungestört und unkontrolliert ihren Geschäften nachgehen zu können, hat die politische Klasse diese Beteiligungsmöglichkeiten mit kaum überwindbaren Hürden versehen: von den restriktiven Zulassungsbestimmungen bis zum Ausschluß bestimmter Themen.

In seinem bisher eindringlichsten Buch analysiert Hans Herbert von Arnim nicht nur die unerträglichen Defizite des demokratischen Systems - er zeigt auch, wie sich die vorhandenen Möglichkeiten nutzen lassen, um die Mitsprache der Bürger zu stärken, die Kontrolle der politischen Institutionen zu verbessern und die Handlungsfähigkeit des Systems wiederherzustellen.

 


 

Mumia Abu-Jamal - ...aus der Todeszelle - live from death row - Verlag-Atlantik - ISBN:3-926529-62-8Besiegelt

 

 

Hans Magnus Enzenberger - Der kurze Sommer der Anarchie (Roman) - Verlag-Surkamp - ISBN: 3-518-36895-8Besiegelt

Der kurze Sommer der Anarchie ist sicher der interesaanteste zeitgenössische Versuch, über den puren Dokumentarismus hinauszugelangen...Der Streit darum, ob dieses Buch ein Roman sei oder nicht, erscheint müßig: es ist inhaltsreicher und spannender zu lesen als das, was heute als Roman auf dem Markt ist.

 


Noam Chomsky/Heinz Dieterich - Globalisierung im Cyberspace - Globale Gesellschaft - Verlag-Horlemann - ISBN: 3-89502-049-4Winken


 

 

Raoul Vaneigem - An Die Lebenden! - Eine Streitschrift Gegen Die Welt Der Ökonomie - Verlag-Nautilus - ISBN: 3-89401-288-9Besiegelt

Eine vehemente Kritik der Ökonomie, die das menschliche Leben verarmen läßt. Eine Abhandlung gegen die Allmacht der Arbeit und die Tyrannei des Geldes; über die Kindheit und die Entstehung der patriarchalen Gesellschaft, die Fehlentwicklung der Zivilisation sowie die heilsame Wirkung der Leidenschaften als wirkliche Quelle des menschlichen Glücks. - Jeden Tag so angehen, als ob er die Totalität des - intensiv oder dürftig erlebten - Daseins enthielte, das scheint mir eine Einstellung zu sein, in der das individuelle Schicksal mit vollem Bedacht die sicherste Wette eingeht, um sich zu verwirklichen. - Man mag denken, was man will, wichtig ist nicht, daß es einem gelingt, ein Ziel zu erreichen, sondern daß das Schwingen der Bewegung und das Zittern des Pfeils die Zielscheibe beinahe vergessen lassen; weiterhin, daß man jeden Morgen hartnäckig die Zeit wieder neu ins Leben ruft, von der eben gepflückten Lust zu der noch zu säenden mit solch aufrichtiger Freude oder Schwermut springt, daß man noch voller Verwunderung dasteht, wenn der Abend oder der Todesschlaf kommt. (R.Vaneigem)






Rendezvous mit dem Universum: Über Raum, Zeit und Liebe  

Pressestimmen

Diese prall gefüllte kosmologische Wundertüte kann einen auf berührende, hochkomische und ganz unangestrengte Weise lehren, sich den staunenden Blick und die ehrfürchtige Verneigung vor allem, was ist, zurückzuerobern. Was sonst könnte wichtiger sein? Ein wunderbares Büchlein - wer es nicht liest, versäumt etwas." (Oya - Anders denken. Anders leben, Matthias Fersterer )

Kurzbeschreibung

Blind Date mit dem Kosmos – ein Liebesabenteuer!

Sind wir allein im Universum oder gibt es irgendwo andere Intelligenzen? Wie groß ist der Raum überhaupt, in dem wir existieren? Wie war das mit dem Urknall? Und welche Rolle spielt der Mensch im galaktischen Geschehen? Jan Moewes unterhaltsame Reise durch den Kosmos lehrt uns alles über kosmische Geschwindigkeiten, Milchstraßen, Einssein, Sterne, Gas und Staub. Es macht das Herz weit für die ungeheure Vielfalt und Kraft des Universums und führt uns zum Urgrund allen Seins: in die Liebe.


Ein Herz und Geist erfrischender Essay über Raum und Zeit
Für alle Kosmos-Faszinierten
Spritzig/provokante Gedanken über unsere Existenz

Bertrand Russell - Philosophie des Abendlandes - Ihr Zusammenhang mit der politischen und der sozialen Entwicklung - Verlag-Europa Zürich - ISBN: 978-3-89340-080-5Zunge ausstrecken

Das berühmte Standardwerk des Nobelpreisträgers für Literatur, das die Philosophie des Abendlandes im Zusammenhang ihrer politischen und gesellschaftlichen Grundlagen begreifbar macht.

 
 


Kurzbeschreibung

Der weltberühmte Roman über die Freundschaft und das Leben

Alexis Sorbas, die strahlende Titelfigur aus Nikos Kazantzakis' weltberühmtem Roman, ist Lebenskünstler und -philosoph zugleich, voll sprudelnder Energie und gedanklicher Tiefe. In der Freundschaft des Ich-Erzählers mit Sorbas begegnen sich zweifelnde Vernunft und urwüchsig lebendige Kraft - Zutaten, die Kazantzakis mit der äußeren Handlung gekonnt zu einem liebevollen Porträt seiner Heimat Griechenland verwebt. Schon bald nach seinem Erscheinen 1946 trug der Roman seinem Autor Weltruhm ein. 1964 brillierte Anthony Quinn als Alexis Sorbas in der oscarprämierten gleichnamigen Verfilmung.

 

 

PARECON - Leben Nach Dem Kapitalismus - Michael Albert - TrotzdemVerlag - ISBN: 3-931786-33-1Cool

In PARECON - PARticipatory ECONomics - entwirft Michael Albert ein nach-kapitalistisches Geselellschafts- und Wirtschaftsmodell. Hochgelobt und in viele Sprachen übersetzt beschreibt er ein alle Lebensbereiche durchdringendes System jenseits der herrschenden Ökonomie von Ausbeutung und Privateigentum. Ziel ist eine lebendige Gesellschaft, vielfältig, solidarisch und selbstorganisiert. Ein wichtiger Beitrag zur Diskussion um eine andere Welt von morgen.

 


 

Jared Diamond - Arm Und Reich - Die Schicksale menschlicher Gesellschaften - Verlag-Fischer - ISBN: 978-3-596-17214-6Lachanfall

Seit dem 16. Jahrhundert haben die Europäer maßgeblich bestimmt, wo es langgeht in der Welt -- in guten wie in schlechten Tagen. In Arm und Reich. Die Schicksale menschlicher Gesellschaften erläutert Jared Diamond, warum sich die Dinge so entwickelt haben. Es ist eine elementare Frage, und Diamond ist gewiß nicht der erste, der sie stellt. Seine besondere Leistung besteht jedoch darin, daß er sich auf wissenschaftliche Fakten stützt statt auf fadenscheinige Theorien über die genetische Überlegenheit der Europäer. Diamond, ein Professor der Physiologie an der University of California at Los Angeles (UCLA), weist darauf hin, daß die Geographie Eurasiens bestens geeignet war für die Entwicklung der Landwirtschaft und der Viehhaltung sowie für den freien Informationsfluß. Die bevölkerungsreicheren Kulturen, die sich daraus entwickelten, hatten komplexere Regierungs- und Kommunikationsformen -- und eine erhöhte Resistenz gegenüber Krankheiten. Darüberhinaus nutzte das zersplitterte Europa die Kraft der wettbewerbsorientierten Innovation in einer Weise wie es China nicht tat. (Zum Beispiel benutzten die Europäer die chinesische Erfindung des Schießpulvers, um die Schußwaffen zu entwickeln, mit denen sie dann die Neue Welt unterwarfen.) Diamonds Buch ist komplex und ein wenig verwirrend. Aber die These, die er methodisch vorbringt -- die Untersuchung der "positiven Feedback-Schleife" der Landwirtschaft, der Viehhaltung, der Bevölkerungsdichte, der Innovation, und so weiter -- ergibt Sinn. Geschrieben ohne Partei für irgendeine Seite zu ergreifen, ist Arm und Reich ein gutes Buch über die Weltgeschichte.

Pressestimmen
»Diamonds Sicht der Geschichte ist ein großartiger Wurf!« Frankfurter Allgemeine Zeitung
 


 

Lutz Schulenburg - Seien wir REALISTISCH, versuchen wir DAS UNMÖGLICHE! - Rebellische Widerworte - Verlag-Nautilus - ISBN: 3-89401-437-7Besiegelt

Kurzbeschreibung
Die handliche Fibel für eine menschliche Alternative zu den globalen politischen und sozialen Verhältnissen. Polemisches, Kritisches und Ironisches - aus Aufrufen, Erinnerungen, Liedern, Berichten und Erzählungen von Billy Bragg, Kommune I, Frantz Fanon, Max Hölz, Raoul Vaneigem, Ton Steine Scherben, Buenaventura Durruti, Emma Goldmann, Situationstische Internationale, Jose Bove, Eva Broido, Andre Breton, Flora Tristan, Manu Chao, Black Panther, Jose Saramago, Mary Low, Maurizio Maggiani, Che Guevara, Subcomandante Marcos, Franz Jung, Arundhati Roy, Stefano Benni, Lawrence Ferlinghetti, Chumbawamba, Paco Ignacio Taibo II, Karl Marx, Inge Viett u. a.




 

Rolf Raasch - B.TRAVEN Und Mexiko - Ein Anarchist im Land des Frühlings: Eine politisch-literaische Reise - Verlag-Oppo - ISBN: 978-3-926880-14-7Fettnäpfchen 



 

Robert Kurz - Schwarzbuch Kapitalismus - Ein Abgesang auf die Marktwirtschaft - Verlag-Ullstein - ISBN: 978-3-548-36308-0Geld im Kopf

Es gibt für unsere Gesellschaft nur noch eine Rettung: die Überwindung der Marktwirtschaft. Zu diesem Schluß kommt Robert Kurz in seiner schonungslosen Analyse von 200 Jahren Kapitalismus. Allerdings bieten auch die bisherigen Gegenmodelle keine wirkliche Alternative. Nur ein Ausstieg aus dem Kreislauf von Arbeit, Einkommen und Konsum als Selbstzweck kann uns noch helfen. Eine lange überfällige Abrechnung und zugleich ein leidenschaftlicher Aufruf zum Handeln.

Das Schwarzbuch Kapitalismus ist die wichtigste Veröffentlichung der letzten zehn Jahre in Deutschland. "Die Zeit"

 


 

DAS SCHWARZBUCH des Kommunismus - Unterdrückung, Verbrechen und Terror - Verlag-Piper - ISBN: 3-492-04664-9Unschuldig

Manche guten Bücher hinterlassen Spuren, wenige außergewöhnliche Werke reißen tiefe Krater in die Gefühls- und Erkenntnislandschaft der Leser und Meinungsmacher. Das Schwarzbuch des Kommunismus der Autorengruppe um Stéphane Courtois provozierte binnen Jahresfrist Kontroversen, wie wir sie in Deutschland seit dem Ende des Historikerstreits der achtziger Jahre nicht mehr sahen.

Es sind in der Tat weniger die Fakten, die provozieren, vielmehr sind es die alten Fragen in neuem Gewande, die Courtois im Vorwort stellt: Wieso war es so lange nicht möglich, ein derartiges Buch zu schreiben? Und was spricht dagegen, die Mechanismen der Machtausübung zweier totalitärer Systeme, namentlich des Nationalsozialismus ("Rassen-Totalitarismus") und des Kommunismus ("Klassen-Totalitarismus") als zumindest 'ähnlich' zu klassifizieren?

Völlig nachvollziehbar steht die 250 Seiten starke Analyse der leninistischen und stalinistischen Verbrechen ("Ein Staat gegen sein Volk") von Nicolas Werth im Zentrum der Betrachtungen, handelte es sich dabei doch um das Gravitations- und Expansionszentrum kommunistischer Herrschaftstechnik schlechthin. Eine Technik, die darin bestand, die "Feinde der Arbeiterklasse" wahlweise 'umzuerziehen' oder gleich zu eliminieren. Hier führte die teilweise Öffnung der Archive zu neuen Erkenntnissen. Die übrigen Beiträge, die neben den osteuropäischen, sozialistischen Systemen auch die asiatischen, lateinamerikanischen und afrikanischen Metastasen des Kommunismus ins Blickfeld rücken, mußten mit einer sehr viel schmaleren Datenbasis auskommen.

Der Sprengstoff dieses Buches liegt in der Enttabuisierung: Massenmord wird hier als das bezeichnet, was er war: als Herrschaftstechnik. Damit ist der erste Schritt getan, um eine große Forschungslücke zu schließen. Auf jeden Fall entlarvt diese Topographie des Verbrechens Eines: 80 - 100 Millionen Tote sind nicht das Resultat einer Entartung der kommunistischen Idee, alle Menschen wären gleich, sondern die Idee selbst ist entartet.

Pressestimmen
"Das Schwarzbuch ist auch eine Unglücksgeschichte jener - willigen - Helfer im Westen, die sich 90 Jahre lang blind und taub machten." (FAZ)

Inhalt: Die Verbrechen des Kommunismus - Ein Staat gegen sein Volk - Die Sowjetunion - Weltrevolution, Bürgerkrieg und Terror - Das übrige Europa als Opfer des Kommunismus - Kommunistische Regime in Asien: - Zwischen "Umerziehung- und Massenmord - Die Dritte Welt - Warum?

Die Bilanz der großen Illusion - Dieses weltweit diskutierte Buch hat den Blick auf das 20.Jahrhundert verändert. Es zieht die grausige Bilanz des Kommunismus, der prägenden Idee unserer Zeit. Über 80 Millionen Tote, so rechnen die Autoren vor, hat die Vision der klassenlosen Gesellschaft gekostet.

 


 

Alan Weisman - Die Welt Ohne Uns - Reise über eine unbevölkerte Erde - Verlag-Piper - ISBN: 978-3-492-05132-3Winken

Pressestimmen
»Alan Weisman wagt ein kühnes Experiment.« Der Spiegel »Der renommierte Journalist beschreibt den Zerfall des Menschengemachten leidenschaftlich und detailliert.« Stuttgarter Zeitung »Weismans Schilderungen überzeugen mit einem enormen Detailreichtum.« Hamburger Abendblatt

Kurzbeschreibung
Angenommen, die Menschheit verschwindet von einem Tag auf den anderen von unserem Planeten: Welche Spuren hinterlassen wir auf der Erde? Alan Weisman beschreibt, wie die Welt ohne uns der Auflösung anheimfällt, wie unsere Rohrleitungen zu einem Gebirge reinsten Eisens korrodieren, warum einige Bauwerke und Kirchen womöglich als letzte Überreste von Menschenhand stehen bleiben, wie Ratten und Schaben ohne uns zu kämpfen haben und dass Plastik und Radiowellen unsere langlebigsten Geschenke an den Planeten sein werden. Schon ein Jahr nach unserem Verschwinden werden Millionen Vögel mehr leben, weil die Warnlichter unserer Flughäfen erloschen sind. In 20 Jahren werden die großen Avenues in Manhattan zu Flüssen geworden sein. Unsere Häuser halten 50, vielleicht 100 Jahre. Großstädte in der Nähe von Flussdeltas, wie Hamburg, werden in 300 Jahren fortgewaschen. Und nach 500 Jahren wächst Urwald über unsere Stadtviertel.

 


 

NOAM CHOMSKY - Wege zur intellektuellen Selbstverteidigung - Medien, Demokratie und die Fabrikation von Konsens - Verlag-Trotzdem - ISBN: 3-922209-88-2Lächeln

Der Verlag über das Buch
Die Neuauflage wurde um ein Register erweitert.
Chomskys Analyse zur Konsensproduktion in der westlichen Demokratie ist besonders in Zeiten eingeschränkter Berichterstattung spannend. Begleitend zur Neuauflage von "Manufacturing Consent" veranstaltet die Trotzdem-Verlagsgenossenschaft eG Lesungen und Filmvorführungen mit dem Übersetzer

Autorenporträt
Noam Chomsky hat seit den sechziger Jahren unsere Vorstellungen über Sprache und Denken revolutioniert. Zugleich ist er einer der schärfsten Kritiker der gegenwärtigen Weltordnung und des US-Imperialismus. Der heute 71-Jährige ist als "der einflussreichste westliche Intellektuelle" und als "der bekannteste Dissident der Welt" bezeichnet worden.




 

Corinna Milborn - Gestürmte Festung Europa - Einwanderung zwischen Stacheldraht und Ghetto - Das Schwarzbuch - Verlag-Styria - ISBN: 3-222-13205-4Schreien

Kurzbeschreibung
Europa ist ein Pulverfass, und die Zündschnur brennt: In Nordafrika warten 2,5 Millionen Menschen auf eine Gelegenheit, in Booten das Meer nach Europa zu überqueren, und täglich sterben Menschen bei diesem Versuch. In den Großstädten haben sich ganze Bezirke in Ghettos verwandelt. In Frankreich rebellieren die Enkel der Zuwanderer in zerstörerischen Aufständen gegen ihren Ausschluss aus der Gesellschaft. Der Extremismus unter islamischen Jugendlichen hat in Amsterdam und London zu Attentaten geführt, ausgeübt von jungen Europäern aus Zuwanderer-Familien. Europa hat sich zu einer Zwei-Klassen-Gesellschaft entwickelt, in der selbst noch die Enkeln von Zuwanderern als "Ausländer" gelten und der Bedarf an Arbeitskräften durch zehn Millionen "Illegale" ohne jegliche Rechte gedeckt wird. Die Politik reagiert auf die explosive Situation mit dem Bau einer Festung: Die Grenzen werden geschlossen - außen mit Stacheldraht, innen mit unsichtbaren Barrieren.

Über den Autor
Corinna Milborn, geboren 1972, ist Politikwissenschaftlerin und Journalistin in Wien. Als Chefredakteurin der Menschenrechtszeitschrift »liga« und als Politik-Redakteurin bei dem österreichischen Nachrichtenmagazin »Format« setzt sie sich seit Jahren mit den Themen Migration, Integration und Parallelgesellschaften auseinander. Mit Waris Dirie hat sie zuletzt das erschütternde Buch »Schmerzenskinder« recherchiert und die Ausländerghettos, u.a. in Berlin, London, Paris, Amsterdam, Mailand und Madrid besucht.

 


 

Noreena Hertz - Wir lassen uns nicht kaufen! - Keine Kapitulation vor der Macht der Wirtschaft - Verlag-Econ - ISBN: 3-430-14331-4Geld im Kopf

"Die unerbittliche Gier nach Reichtum zerstört das Lebensgefüge der Menschen" - Noreena Hertz, Wharton-Absolventin und Cambridge-Dozentin, die die St.Peterburger Börse mit aufbaute, hat den Finanzkapitalismus und seine Kehrseiten kennen gelernt. In ihrem provozierenden Buch schildert sie, in welchem Umfang die Wirtschaft die Kotrolle über die gesellschaftliche Entwicklung übernommen hat, und sie beschreibt, wie immer mehr Menschen auf der ganzen Welt sich dagegen zu Wehr setzen. Wie viele der Globalisierungskritiker, die in Genua und Göteburg, in Prag, Seattle und Davos protestierten, will Noreena Hertz nicht hinnehmen, dass die Finanzmärkte an die Stelle demokratisch gewählter Regierungen getreten sind. Dieser wichtige Diskussionsbeitrag kommt zur rechten Zeit!

Das ist die Welt, in der wir leben: Unter den 100 produktivsten Wirtschaftseinheiten sind weltweit gesehen nur noch 49 Volkswirtschaften, ihnen gegenüber stehen 51 Konzerne. Der Absatz von General Motors ist größer als das Bruttosozialprodukt aller afrikanischen Staaten südlich der Sahara. Und Wal-Mart, der amerikanische Supermarktgigant, macht einen Umsatz, der über den Staatseinnahmen der meisten osteuropäischen Länder liegt. Regierungen sehen ihr Ziel nicht mehr darin, für Gleichheit und Gerechtigkeit zu sorgen, sondern schaffen für die Wirtschaft die gedeihlichsten Bedingungen. Die einen diktieren die Gesetze und die anderen erlassen sie.

In den Industrieländern geht es den meisten besser als je zuvor, mehr Menschen leben in ihren eigenen vier Wänden, wir haben pro Kopf mehrere Fernseher und unsere Kinder tragen nur Markenkleidung. Dennoch sind wir unzufrieden wie nie.

Noreena Hertz zeigt in einer engagierten, provokativen Bestandsaufnahme, wer uns wirklich regiert, wie Konzerne Regierungen manipulieren, und dass mittlerweile die Proteste und Boykotte der Verbraucher, sogar ihre täglichen Kaufentscheidungen, mehr Wirkungen haben als der Gang zu den Wahlurnen. Ihr Buch ist weder anti-kapitalistisch, noch überschätzt es die Möglichkeiten der Politik. Noreena Hertz erlaubt sich jedoch zu fragen, wie es um eine Demokratie steht, in der nicht vom Volk gewählte Vorstandsvorsitzende die Politiker ausstechen, und sie erhebt Zweifel an einem System, in dem wenige gewinnen, aber viele verlieren.

 



 

 

Noreena Hertz - ARMUTSZEUGNIS - Warum Schulden Die Welt Gefährden - Verlag-Econ - ISBN: 3-430-14336-5Geld im Kopf

Mit Krediten wurden einst Länder für die richtige Ideologie belohnt, dann gab es Geld nach geopolitschen Interessen, heute haben Schulden, Zinslast und drohender Staatsbankrott nicht nur die so genannte Dritte Welt fest im Griff. Die Folgen - Terror, Verelendung, Umweltzerstörung - schlagen wie ein Bumerang auf uns zurück. Noreena Hertz analysiert die Auswirkungen einer verfehlten Politik, fordert radikales Umdenken und zeigt Wege aus der globalen Schuldenfalle. Ein visionäres Buch zu einem Thema,, das über Krieg und Frieden im 21 Jahrhundert mitentscheiden wird.

In Afrika sind 30 Millionen Menschen mit Aids infiziert, in Lateinamerika wird der Regenwald so massiv abgeholzt, dass sogar das Pentagon im Klimawandel eine größere Gefahr sieht, als im Terrorismus. In Asien unterwandern religiöse Organisationen zivile Einrichtungen und schaffen dort neue Brutstätten für Extremisten. Und in Washington D.C. rüttelt ein Rockstar an den Türen der Macht und fordert ein Ende dieses verantwortungslosen Wahnsinns. Diese vier Szenarien sind Auswirkungen eines Teufelskreises, in den bislang vor allem die armen Länder der Welt gerieten: Verfehlte Finanzpolitik, geopolitische Taktiererei und verschwenderische Potentaten führten zur Anhäufung eines gigantischen Schuldenberges, unter dessen Last nur ein Land nach dem anderen zusammenzubrechen droht. Die Folgen sind nicht nur für die betroffenen Länder verheerend - auch auf uns schlagen sie verstärkt zurück.

Noreena Hertz zeigt in ihrem bedrückend aktuellen Buch, wie es zu dieser Schieflage kommen konnte. Sie analysiert die Welt von korrupten Politikern, Militärs und Männern in grauen Anzügen. Eine Welt, in der Schweinehälften, Sojabohnen und Kredite oftmals eins sind. Hertz fordert radikales Umdenken und zeigt in bestechender Weise, welche Wege aus der globalen Schuldenfalle führen können. Für die renommierte Expertin ist die Auseinadersetzung mit diesem brisanten Thema keine Frage von links oder rechts, liberal oder radikal. Sie ist eine Frage von richtig oder falsch, von Krieg oder Frieden. Und sie muß jetzt gestellt werden!

 


 

 

 Buchnotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 25.03.2002
Der amerikanische Literaturwissenschaftler Michael Hardt und der italienische Philosoph Antonio Negri haben dem Lexikon eine weitere Definition für "Empire" beschert, berichtet Rezensent Peter Felixberger. Bisher kannte man nämlich Empire als Bezeichnung für das britische Weltreich, für das französische Kaiserreich unter Napoleon I. und für den dazugehörigen Kunststil, informiert der Rezensent. Und nun also "Empire" als eine dezentralisierte postkoloniale Macht, die in sämtliche Lebensbereiche des Menschen eingreift, grübelt Felixberger. "Glänzend", so der Rezensent, haben die Autoren den Übergang von der Moderne zur Postmoderne, vom Imperialismus zum Empire analysiert, aber!, kritisiert Felixberger, dabei bleibt es auch. Der Rezensent findet es ungenügend, die Vergangenheit umfassend und kritisch zu beleuchten, um dann eine Etikettierung für die Gegenwart einzuführen, ohne dieses Etikett mit genügend Inhalt zu versehen und sich stattdessen in "hochtrabender Vermutungsrhetorik" zu üben. Der Kapitalismus werde zwar grandios analysiert, brillant auch eine Argumentationslinie für die politische Ideengeschichte entwickelt, aber die Gegenwart betrachten die Autoren nicht ideologiefrei, schreibt Felixberger. Trotz aller Kritik ist er aber der Überzeugung, dass diese Studie "höchste Beachtung" verdient, denn sie sei die erste, die eine politische Theorie im Übergang zu dieser neuen Herrschaftsform entwickelt.

 "Die Autoren wollen nichts weniger als Marx` Erzählung der Weltgeschichte fortsetzen und auf den neuesten Stand ... bringen. Das ist ihnen so gut gelungen, dass es auch einen überzeugten Nichtmarxisten ... erfreut, zumal der Versuch handwerklich hervorragend gearbeitet ist." (Frankfurter Allgemeine)
"Empire (ist) eine grandiose Gesellschaftsanalyse ... , die unser Unbehagen bündelt und ihm eine Richtung gibt, für die in der Geschichte der Philosophie das Wort vom "guten Leben" steht." (DIE ZEIT)
"Das Jahrzehnt linker Melancholie ist vorüber." (NZZ)
"The next big theory" (New York Times)
" ... ein probates Mittel gegen die neoliberale Depression ... " (literaturen)   Verlag-Campus ISBN 3-593-37230-4



Margrit Kennedy - Geld ohne Zinsen und Inflation - Ein Tauschmittel das jedem dient - Mit einem Beitrag und Grafiken von Helmut Creutz - WIDER DEN ÖKONOMISCHEN ANALPHABETISMUS! - Verlag-Goldmann - ISBN: 3-442-12341-0Geld im Kopf

"Es gibt keinen heimtückischeren und sichereren Weg, das Fundament der Gesellschaft zu zerstören, als ihre Währungen zu entwerten", schreibt George Orwell in "1984" und genau das ist es, was unser modernes Geldsystem durch Zinsen und Inflation bewirkt. Margrit Kennedy - Architektin, Stadtplanerin und Ökologin - räumt unsere Mißverständnisse in bezug auf Geld aus:

Sie beschreibt die Funktionsweise des Geldes und legt die Gründe für seine anhaltenden Wertschwankungen dar. Sie erkärt, warum das Geld die Welt nicht nur in Schwung hält, sondern dabei immer wieder zerstörerische Krisen verursacht. - Sie zeigt wie die gewaltigen Schulden der Dritten Welt, ebenso wie Arbeitslosigkeit und Umweltprobleme, Waffenproduktion und Bau von Atomkraftwerken, verbunden sind mit dem Mechanismus, der das Geld heute in Umlauf hält: dem Zins.

Magrit Kennedy stellt das komplexe Thema in angemessene, für alle verständlicher Form dar. Sie beschreibt Maßnahmen, die jeder selbst ergreifen kann, um den Übergang zu einem neuen Geldsystem einzuleiten, das für alle einen Gewinn bedeutet.

 


 

PAUL FEYERABEND - Erkenntnis für freie Menschen - Verlag-Surkamp - ISBN: 978-3-518-11011-9Lächeln

Paul Feyerabend ist für mich einer der wenigen Philosophen, die ich wirklich achte. Gerade weil er nicht nach irgendwelchen Dogmen und intellektuellen Konstruktionen lebt. Das Buch kann den Blick des Lesers auf die Rolle von Wissenschaften in unserer Gesellschaft verändern. Radikal kritisch setzt sich Feyerabend mit dem Wahrheitsanspruch der Wissenschaften auseinander. Ein Buch, das vor allem Wissenschaftler lesen sollten.

Mit dem ganzen aufgeblasenen sich selbst rational nennenden Wissenschaftsbetrieb räumt Paul Feyerabend in seinem Buch Erkenntnis für freie Menschen" sehr gründlich auf. Ich habe inzwischen 2/3 des Buches durchgearbeitet und soeben Feyerabends Kritik an einer Kritik aus dem Jahre 1975 an der Astrologie, die in einem Statement von 186 hochrangiger Wissenschaftler aus den USA mitsamt 4 Nobelpreisträger nachgelesen werden kann. Dieses Kapitel habe ich genossen und dabei laut gelacht Dieses Statement der Wissenschaftler ist ein schlimmes Beispiel ihrer eigenen Ignoranz, Intoleranz und von keine Ahnung haben. Es ist eine einzige Freude zu lesen, wie Paul Feyerabend die hohen Wissenschaften auseinandernimmt. Jetzt lese ich gerade das Kapitel 7 Laien können und müssen die Wissenschaften überwachen."

Lest das Buch! Es ist eine Argumentationshilfe für evt. notwendige Gefechte, die wir Menschen gezwungen sind, zur eigenen Sicherheit, Gesundheit, Selbstbestimmung und zum Überleben gegen die Hohepriester und Inquisitoren der materialistischen und rationalistische Wissenschaft zu führen, die ja in der Medizin, aber nicht nur da, nicht einmal ihre eigenen angeblich rationalistischen Wissenschaftskriterien erfüllen und über oberwackeligen Annahmen ihres Hypothesengebäudes, wie die Erregerhypothese, nicht einmal mehr nachdenken.

 


 

 

 

Karl Popper - Lesebuch - Verlag-UTB Mohr Siebeck - ISBN: 3-8252-2000-1Winken

Kurzbeschreibung
Karl Popper ist der am meisten zitierte Vertreter der Aufklärung in diesem Jahrhundert. Bekannt ist er als Sozialphilosoph durch 'Die offene Gesellschaft und ihre Feinde' und als Wissenschaftstheoretiker der 'Logik der Forschung'. Außer in diesen beiden Büchern hat er in zahllosen anderen, in Vorträgen und Aufsätzen in einer Vielzahl von Wissensgebieten, von der Altphilologie bis zur Quantenphysik und Biochemie Anstöße gegeben oder Kritik geübt; und er hat dabei immer wieder vorgeführt, wie man auch schwierige theoretische Probleme in einfacher, klarer Sprache darlegen kann.
Das 'Popper-Lesebuch' ist ein Querschnitt durch sein Werk und zeigt bei aller Vielfalt der behandelten Probleme die erstaunliche Einheit in Poppers Denken.

Über den Autor
Karl R. Popper, geboren am 28. Juli 1902 in Wien, gestorben am 17. September 1994 bei London. Er emigrierte 1937 nach Neuseeland, wo er am University College in Christchurch lehrte. Von 1946 bis 1969 war er Professor an der London School of Economics. 1965 wurde er von Königin Elizabeth II. geadelt. Zahlreiche Veröffentlichungen.




  

 

Notes From Nowhere - WIR SIND ÜBERALL - weltweit. unwiderstehlich. antikapitalistisch - Verlag-Nautilus - ISBN: 978-3-89401-536-7Cool

kulturnews.de
Weltweit, unwiderstehlich, antikapitalistisch ist Globalisierungskritik - zumindest behauptet das der Untertitel dieser Textsammlung. Aber seien wir ehrlich: Um diese Bleiwüste unwiderstehlich zu finden, muss man sich schon ziemlich für linken Widerstand interessieren. Was auf der anderen Seite in Zeiten des G8-Treffens in Heiligendamm gar nicht so selten sein dürfte. "Wir sind überall" versammelt Erfahrungsberichte antikapitalistischer Aktionen, garniert mit Hintergrundinfos, die zeigen, dass vernünftiger linker Aktionismus 2007 mindestens ein BWL-Vordiplom voraussetzt. Das Herausgeberkollektiv Notes From Nowhere macht dabei nicht den alten linken Fehler, Widerstand vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern zu verorten. Berichte aus Bolivien stehen wie selbstverständlich neben solchen aus der Schweiz, die Globalisierungskritiker erweisen sich dabei als perfekt globalisierte Bewegung. Ein wenig schade ist, dass ein Bericht aus dem G8-Gastgeberland fehlt - als wäre hier alles in Butter. Aber wahrscheinlich ist es nur so, dass man hierzulande keinen nennenswerten Antikapitalismus hinbekommt. Kurzbeschreibung
Das erste Coffeetablebook der globalisierungskritischen Bewegung. Ein inspirierendes Handbuch des neuen weltweiten Protests, der ohne Führer und ohne Kleines Rotes Buch auskommt und dezentral für Deglobalisierung, Pluralismus und direkte Demokratie eintritt. Ein Pflasterstein gegen den Zynismus und ein beeindruckendes Dokument der Zivilcourage. Ein Muss für alle, die nicht an »Alternativlosigkeit« glauben und diesen Zweifel praktisch bestätigt sehen wollen. Subjektive Berichte, praktische Tipps und zusammenführende Analysen machen dieses Buch zu einer alternativen Weltreise. Auf über 500 Seiten Text, illustriert mit 150 Fotos, berichten Aktivisten aus aller Welt über die neue, kreative »Bewegung der Bewegungen«: Straßenkarnevalisten aus England, G-8-Protestierer aus Seattle und Genua, gegen genmanipuliertes Saatgut kämpfende Bauern aus Indien, die »Wasserkrieger« aus Bolivien, Landbesetzer aus Brasilien, afrikanische Sans-Papiers aus Frankreich, Gartenguerilleros aus New York 

 


 

Gandhi - Mein Leben - Verlag-Surkamp - ISBN: 3-518-37453-2Winken

 


 

Frantz Fanon - Die Verdammten dieser Erde - Verlag-Surkamp - ISBN: 3-518-37168-1Missbilligen

 

 

TOM HODGKINSON - Anleitung zum Müßiggang - Eine fulminante Kulturgeschichtliche Rechtfertigung der Faulheit - Heyne - ISBN:978-3-453-63002-4Lächeln

Kurzbeschreibung
Wie funktioniert man die Bürotoilette zu einem geeigneten Platz für den Mittagsschlaf um? Und muss man sich schuldig fühlen, wenn man sich mittags ein Bad gönnt statt zu arbeiten? Tom Hodgkinson, der Hohepriester des Nichtstuns, kämpft in seinem unterhaltsamen Plädoyer für die kreative Faulheit und klagt zugleich die menschenfeindliche moderne Arbeitswelt an. Eine essayistische Plauderei mit Witz, durchaus philosophischem Tiefgang und einer Fülle von wissenschaftlichen und literarischen Belegen berühmter Persönlichkeiten.

Klappentext
»Hodgkinson gibt der puritanischen Ethik und der industriellen Revolution die Schuld an der Bevormundung durch moderne Fabriken, Büros und Geschäfte und rät zu einer neuen Revolution, um Individualität zurückzuerlangen ... Jede Seite strotzt nur so vor freigebiger Weisheit.«
The Spectator

»In Hodgkinsons 'Anleitung zum Müßiggang' kann der Leser in 24-Stunden-Kapiteln eine fulminante kulturgeschichtliche Rechtfertigung der Faulheit miterleben.«
Welt am Sonntag

»Hodgkinsons schönes, sehr gelehrtes Buch ist ein beeindruckendes Kult-, Weitersag- und Weiterverschenkphänomen.«
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
 


JEREMY RIFKIN - DAS ENDE DER ARBEIT und ihre Zukunft - Verlag-Fischer - ISBN: 3-596-13606-7Geld im Kopf

Als im Jahr 1995 Jeremy Rifkins Buch Das Ende der Arbeit und ihre Zukunft erschien, war das eine Provokation. Denn der streitbare Intellektuelle stellte die weithin geteilte Grundannahme infrage, dass technologischer Fortschritt zwar Arbeitsplätze vernichte, aber auch genauso viele neue schaffe. Nichts da, sprach Rifkin, überall und in zunehmendem Maße werden Menschen durch Maschinen ersetzt -- das Ende der Arbeit drohe. Eine Zukunft der Arbeit witterte Rifkin jenseits der Erwerbsarbeit: Der Autor appellierte, einen dritten Sektor jenseits von Markt und Staat aufzubauen und so den Arbeitslosen zu neuer Beschäftigung zu verhelfen.

Mit seinem Buch hat Rifkin die Debatte um die Zukunft der Arbeitsgesellschaft wesentlich mitgestaltet. Nicht umsonst wurde der Titel in die Liste der hundert wichtigsten Managementbücher aufgenommen.

Nun hat der Campus Verlag eine aktualisierte und erweiterte Neuauflage des Buches auf den Markt gebracht, erfreulicherweise nahezu zeitgleich zur ebenfalls in diesem Jahr erschienen amerikanischen Ausgabe. Neben dem schonend aktualisierten Originaltext enthält das Buch eine rund 40-seitige Einleitung zur Neuausgabe, in der der Autor seine Kritik erneuert -- pointiert, wie gewohnt. "Das Industriezeitalter bereitete in den USA der Sklavenarbeit ein Ende", schreibt Rifkin, "das Informationszeitalter wird der massenhaften Lohnarbeit den Garaus machen." Das "Urgestein kapitalistischer Wirtschaftstheorie" sei erodiert; man müsse einen "dem Herzen des Kapitalismus inhärenten Widerspruch" zur Kenntnis nehmen, denn weniger Arbeit produziere weniger Einkommen, weniger Konsumnachfrage und letztlich weniger Wachstum.

Auch bei seinen Vorschlägen für die Gestaltung der Zukunft der Arbeit legt Rifkin nach, denn dies sei in der Erstausgabe etwas vage geblieben, hatten Kritiker bemängelt. Ob er sie besänftigen kann, bleibt indes fraglich. Rifkin setzt weiter auf den dritten Sektor, fordert Arbeitszeitverkürzungen und bringt die Wasserstoffwirtschaft als neuen Jobmotor ins Spiel. Ein Patentrezept für die Lösung dieser "kritischen Frage unserer Epoche" indes kann er auch nicht präsentieren, dafür aber reichlich Nachschub an Diskussionsstoff.

Kurzbeschreibung
Jeremy Rifkin schildert die zunehmende Arbeitslosigkeit als globale Folge der Dritten Industriellen Revolution. Dagegen helfen keine herkömmlichen Instrumente, sondern nur der gesellschaftliche Umbau.


 

ABEL PAZ - DURRUTI - Leben und Tode des spanischen Anarchisten -Verlag-Nautilus - ISBN: 3-89401-411-3Cool

Pressestimmen
"Abel Paz ist eine sachliche und zugleich aufregende Analyse gelungen, ohne daß er vergessen hat, auf welcher Seite er stand und heute immer noch steht. Sein Bericht über Durrutis Leben und Tod sollte nicht nur aus historischem Interesse gelesen werden." (Elke Schubert, Die Zeit)

Kurzbeschreibung
Eine der legendärsten Gestalten des 20. Jahrhunderts ist Buenaventura Durruti. Die Lebensgeschichte dieses El Cid des Anarchismus dokumentiert über seinen persönlichen Werdegang hinaus die wichtigen Ideen und sozialen Bewegungen einer ganzen Epoche. Der Zeitzeuge Abel Paz hat sie in einer monumentalen und ihrerseits legendären Biographie gebändigt, die einem großen Abenteuerroman in nichts nachsteht.
 


 

Augustin Souchy - VORSICHT ANARCHIST! - Ein Leben für die Freiheit - Politische Erinnerungen - Verlag-Trotzdem - ISBN: 3-922209-50-5Lächeln

 


 

 

durch die wüste - Ein Antirepressions-Handbuch - Für die politische Praxis - Verlag-Unrast - ISBN: 3-89771-404-3Schreien

Seit Mitte der 80er Jahre begleitet "durch die Wüste" den Alltag des aktiven linken Widerstandes als Ratgeber im Umgang mit Repression. Seit dem ersten Erscheinen dieses Ratgebers haben sich die rechtlichen, kriminalistischen, gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse verändert. Antirepressionsgruppen aus verschiedenen Städten haben daher ihre Erfahrungen und Diskussionen zusammengetragen und den immer vergriffenen Klassiker unter den Ratgebern grundlegend überarbeitet und auf den neuesten Stand gebracht.

Was ist Repression? und wie funktioniert sie? Und was tun, wenn sie uns in Form von Ermittlungen, Platzverweisen, Festnahmen, Überwachung, Vorladungen usw. betrifft?

"Durch die Wüste" verschafft nicht nur einen schnellen Überblick und Einblick in naheliegende Fragen. Es vermittelt zu allen Themen auch weitgehende Zusammenhänge,stellt notwendige Fragen, vermittlet Erfahrungen und verweist auf Diskussionen, die für einen Umgang mit Repression unveruichtbar sind. Das Autorenkollektiv

 

 

 

 

 


 

Rolf Cantzen - Weniger Staat - Mehr Gesellschaft! - Freiheit-Ökologie-Anarchismus - Verlag-Trotzdem - ISBN: 3-922209-81-5Winken

In Zeiten monumentaler sozialer und ökologischer Schwierigkeiten bietet der Anarchismus eine Alternative, welche über die kapitalistischen Systemgrenzen hinausweist. Deshalb gab es in letzter Zeit wieder vermehrt Versuche, anarchistische Ideen in schriftlicher Form breiteren Schichten nahezubringen.
Cantzen zeigt in seinem Buch, welche Alternativen der Anarchismus in ökologischer, ökonomischer, politischer und sozialer Hinsicht bieten kann. Seine Methode ist die Vorstellung und Neubewertung historischer Klassiker. Dazu zählen z.B. Kropotkin, Bakunin oder Proudhon.
Das gängige, oberflächliche Anarchieverständis vieler Menschen, die Gleichsetzung mit Terror und Gewalt, wird einer gut ausgearbeiteten Kritik unterzogen.
Am Ende liefert der Autor noch einen Blick auf libertäre, freiheitliche Perspektiven, einige Kurzbiographien "prominenter" Anarchisten und, sehr wertvoll für den interessierten Leser, eine Liste mit weiterführender Literatur.
Alles in allem ein leicht verständliches Buch, das eine gute, reichhaltige Einführung in anarchistische Theorien liefert.
 


 

Michael Moore - Querschüsse! - Verlag-Piper - ISBN: 3-492-04564-2Lächeln

Seine Wut über diese Art "Gesundschrumpfung", ihre Opfer und Profiteure, gab den Ausschlag zu diesem Buch. Das verhasste Großkonzern-Unwort wird zur Wurzel allen Übels erklärt. Moore arbeitet mit unglaublichen Zahlen und Insiderinfos -- versteigt sich jedoch am Beispiel des Oklahoma-City-Bombers Timothy McVeigh zu einer düsteren Polemik über die wahren Terroristen im Lande.

Moore als dröge argumentierender Entrechteten-Anwalt hätte nicht den immensen Erfolg, wäre in seinem Herzen nicht Platz für ätzende Realsatire. Den "Sammelbildern mit kriminellen Konzernchefs" folgt ein resignierender Blick auf Republikaner und Demokraten, die er in ihrer Programmatik giftig mit einem Restaurant vergleicht, das lediglich Hüttenkäse und Knabberstangen auf der Karte führt. Auch seinen Lieblingsfeind, den erzkonservativen Pat Buchanan, outet er gnadenlos, indem er ihm diverse Wahlkampf-Spenden unter dem Tarnmantel von Teufelsanbeter- und Pädophilen-Organisationen andient -- die dieser auch prompt annahm. Moore pur!

Dem Jubel über den Sieg der Demokraten 1992 und Clintons angekündigte Gesundheitsreform folgt die ernüchternde Erkenntnis, dass der Präsident "am Ende der 100 Tage immer noch der einzige Amerikaner war, der kostenlos einen Arzt besuchen konnte". Hillary Clinton hingegen inspiriert ihn zu einer Liebeserklärung, die zu einem regelrechten feministischen Manifest ausartet. Der Kampfhund Moore zeigt sich in einer glühenden Verteidigungsrede im Prozess gegen O.J. Simpson und einer bitteren Anklageschrift gegen die Deutschen und ihre Zahlungsmoral gegenüber den Überlebenden der Konzentrationslager.

Moores Finger liegt auf jeder gesellschaftlichen Wunde. Gäbe es ihn nicht, man müsste ihn erfinden. „Wake up Britain! This is happening here!!!", warnt ein britischer Amazon-Kunde seine Landsleute am Ende seiner begeisterten Leser-Kritik. Nicht nur bei euch, möchte man schmerzlich hinzufügen. --Ravi Unger

Kurzbeschreibung
Michael Moore at his best! Bitterböse, nie politically correct und unfair nach allen Seiten nimmt er aufs Korn, was den "Stupid White Men" heilig ist: den Kongress genauso wie das Amt des Präsidenten der USA -- und vor allem und immer wieder die großen Konzerne, denn: "Big Business will alles mögliche -- aber bestimmt nicht, dass Du ein besseres und leichteres Leben hast." Er schlägt vor, den viel zu langen Namen "United States of America" schlicht in "The Big One" zu ändern, die Regierung zur Kostensenkung nach Mexiko auszulagern (machen das die großen Firmen nicht genauso?) und möchte den nächsten Präsidenten in einem Dragster-Rennen ermitteln. "Der letzte Rebell Amerikas" (Der Spiegel) nimmt scheinbar nichts ernst - und hat gerade dadurch eine durchschlagende Wirkung. Der geniale Vorläufer zu "Stupid White Men" ist unverändert gültig.


  Weisheit des ungesicherten Lebens

 

Alan W. Watts - Weisheit des ungesicherten Lebens - Verlag-Knaur - ISBN: 3-426-87181-5Winken

Klappentext
Alan Watts, der in kein Schema zu pressende kreative Denker, entlarvt in diesem Buch die falsche Art des Denkens, die das Glück des Menschen im Streben nach Sicherheit verwirklichen will.

Autorenporträt

Alan Watts
wurde im Jahre 1915 in England geboren. 1939 siedelte er in die USA über und wurde Professor für Theologie und Rektor an der Amerikanischen Akademie für Asiatische Studien. Intensiv beschäftigte er sich über Jahre hin mit Musik, Tanz und östlicher Philosophie. Dies, sowie ausgedehnte Studienreisen nach Japan ließen Alan W. Watts als einen der umfassenden Kenner des Zen-Buddhismus, aber auch der indischen und chinesischen Philosophie bekannt werden.




  

 

Schindlers Liste. cbt

 

Thomas Keneally - Schindlers Liste (Roman) - Verlag-Goldmann - ISBN: 3-442-42529Schreien

Schindlers Liste
OT Schindler's Ark OA 1982 DE 1983Form Roman Epoche Moderne
Das Porträt eines außergewöhnlichen Charakters basiert auf offiziellen Dokumenten, Interviews, Briefen und privaten Aufzeichnungen. Es benutzt, so Autor Thomas Keneally, »die Textur und die Mittel des Romans«, um die authentische Geschichte der Errettung Hunderter von Juden durch den deutschen Industriellen Oskar Schindler (1908–74) im Zweiten Weltkrieg zu erzählen.
Inhalt: In Krakau, wohin Oskar Schindler der deutschen Invasion gefolgt ist, baut er eine Emaillefabrik auf, in der etwa 150 Juden Arbeit finden. Da Schindler um die unerträglichen Bedingungen in den großen Arbeitslagern wie Plaszow bei Krakau weiß, sucht und erhält er die Erlaubnis, auf dem Gelände seiner Fabrik ein Lager für die bei ihm arbeitenden Juden zu errichten. Als die Fabrik 1944 für geschlossen erklärt wird und die Juden in die Konzentrationslager Großrosen und Auschwitz gebracht werden sollen, erreicht Schindler, dass sein Werk als Munitionsfabrik im tschechoslowakischen Brinnlitz neu errichtet werden darf. Es wird eine Liste mit den Namen von mehr als 1100 Juden aufgestellt, die er als Arbeitskräfte dorthin mitnehmen darf und dadurch vor dem sicheren Tod im Vernichtungslager retten kann. Die Fabrik stellt nicht eine einzige funktionstüchtige Granate her. Bei Kriegsende wird Schindler von ehemaligen »Gefangenen« in die sichere Schweiz eskortiert.
Wirkung: Keneally versteht es, Schindler mit all seinen Überzeugungen, Vorurteilen und Gewohnheiten positiv zu zeichnen. Zwar beutete dieser menschliche Habgier und Lust aus, stellte aber unter für ihn selbst lebensbedrohenden Umständen seinen Sinn für wahre Menschlichkeit unter Beweis. Für seinen dokumentarisch fundierten Holocaust-Roman wurde Keneally 1982 mit dem angesehenen Booker-Preis ausgezeichnet. Weltweite Popularität erlangte Schindlers Liste 1993 mit der Verfilmung durch Steven Spielberg.

Kurzbeschreibung
"Wer ein einziges Leben rettet, rettet die ganz Welt" - die Geschichte des Oskar Schindler.

Oskar Schindler, Industriellensohn aus Mähren, Liebhaber schöner Frauen, brillanter Geschäftsmann, gutaussehender blonder Deutscher - dieser Mann übernimmt 1939 in Krakau eine Emailfabrik, in der ausschließlich Juden arbeiten. Schon nach kurzer Zeit erfreut er sich bester Kontakte zu den Nazis.
1942, bei der Auflösung des Krakauer Gettos, sieht er mit an, wie Juden auf offener Straße erschossen werden. Sein Entschluss steht fest: Er wird sich für die Juden einsetzen, um sie vor dem KZ zu retten. 1944 schließlich fordert er mit seiner legendären Liste Arbeitskräfte für seine Fabrikumsiedlung an: Über tausend Juden stehen darauf, und sie entgehen dem sicheren Tod.
Die Geretteten schmieden ihm aus eigenem Zahngold einen Ring, in den sie den Talmud-Spruch gravieren: "Wer ein einziges Leben rettet, rettet die ganze Welt."

Gründlich recherchiert und spannend aufbereitet, schildert das Buch ein bewegendes Stück Geschichte, ergänzt von einem Anhang mit Unterrichtsanregungen für den Einsatz in der Schule.
Im Februar 1994 wurde die Verfilmung des Buches durch Steven Spielberg mit dem Golden Globe für besten Film, beste Regie und bestes Drehbuch und kurz darauf mit 7 Oscars ausgezeichnet.
 


 

Tiziano Terzani - Briefe gegen den Krieg! - Verlag-Riemann - One Earth Spirit - ISBN: 3-570-50034-9Cool

Oriana Fallaci und Tiziano Terzani -- sie, die leidenschaftliche, kulturkämpferische Verteidigerin der westlichen Werte- und Lebenswelt, er, der Versöhnung und Frieden suchende Mahner. Beide stammen aus Florenz. Sie war als Kriegsreporterin und er als Spiegel-Korrespondent viele Jahre in Asien unterwegs. Und für beide waren die Anschläge auf das World Trade Center der Anlass, jahrelanges Schweigen sprachgewaltig zu durchbrechen. Damit sind die Gemeinsamkeiten aber erschöpft, denn die Schlussfolgerungen, die beide ziehen, können unterschiedlicher nicht sein.

Während Fallaci ihren überwallenden Gefühlen mit einer anklagenden Standpauke über die Blindheit der westlichen Welt vor der islamischen Gefahr die Schleusen öffnet fällt Terzanis Antwort auf den Wutausbruch seiner Literatenkollegin sehr viel besonnener aus. Er verbindet mit dem 11. September 2001 vor allem Hoffnung: Hoffnung darauf, dass sich die "Menschen des Westens auf ihre besondere Verantwortung besinnen", indem sie ihre überhebliche Sicht der islamischen Kultur und Lebensart überdenken.

Was er dann in Form von sieben Briefen beschreibt, sind allerdings die Stationen der Enttäuschung dieses Wunsches. Auf einer Reise durch das Krisen- und Kriegsgebiet erfährt Terzani, wie sehr unausrottbare Vorurteile die gegenseitige Wahrnehmung prägen. Den US-amerikanischen Weg hält er für grundlegend falsch. Es bringe nichts, so Terzani, die Gewaltspirale noch schneller zu drehen, vielmehr wäre es sinnvoll, den islamischen Ländern bei "der Isolierung ihrer fundamentalistischen Splittergruppen" zu helfen.

Terzanis Mahnung, intensiver darüber nachzudenken, warum Menschen sich selbst zu Bomben umfunktionieren, ist notwendig. Seine Ankündigung, dass "im Chor der Meinungen auch jene Stimme zu Wort kommt, welche auf die andere Seite der Wahrheit hin weist", hat er mit seinem Kontrapunkt zu Fallacis Wutausbruch mehr als eingelöst.

Kurzbeschreibung
Die Diskussion um die Auseinandersetzung mit dem Terrorismus ist heute primär geprägt vom Machbarkeitsdenken. Verfügen die USA und ihre Verbündeten über die militärischen Mittel, um den Terrorismus niederzuringen, um die Achse des Bösenö zu besiegen? Der langjährige Fernost-Korrespondent des äSpiegel, TizianoTerzani, bringt eine in Vergessenheit geratene Dimension in die Diskussion. Mit seinen Briefen aus Indien, Pakistan und Afghanistan, die er in den Monaten nach dem 11. September schrieb, spricht er eine Ebene jenseits kurzsichtiger Tagespolitik an. Terzanis Plädoyer weist eindringlich darauf hin, dass der Westen letztendlich verlieren wird, wenn er für einen Sieg über den Terrorismus und die Achse des Bösenö seine moralischen Prinzipien aufgibt. Jetzt ist der Augenblick gekommen, für die Werte einzutreten, an die wir glauben.
 


Noam Chomsky - Arbeit Sprache Freiheit - Verlag-Trafik - ISBN: 3-9802128-0-7Beschämt



Noam Chomsky, Pete...

  

 

 

Gustav Landauer - Die Revolution - Verlag-Unrast - ISBN: 3-89771-906-1MissbilligenLächelnWinken


 

 

Marion Gräfin Dönhoff - Zivilisiert den Kapitalismus - Zwölf Thesen gegen die Maßlosigkeit - Verlag-DVA - ISBN: 3-421-05919-5Geld im Kopf

Kurzbeschreibung
Mit ihren Kommentaren, Mahnungen und Stellungnahmen gehört die ehemalige Publizistin und Herausgeberin der ZEIT, Marion Gräfin Dönhoff, seit jeher zu den scharfsinnigsten wie leidenschaftlichsten Beobachterinnen des Zeitgeschehens. Ein Beispiel hierfür sind ihre Zwölf Thesen gegen die Maßlosigkeit, die 1995 erstmals veröffentlicht wurden. Eine eindrückliche Mahnung, daß das System der Marktwirtschaft keineswegs alle Lebensbereiche regeln kann, ja daß es sich gegen sich selbst und die Menschen wendet, wenn es nicht von Gemeinsinn und Selbstverantwortlichkeit begleitet, vor allem aber durch bestimmte Spielregeln, Normen und Traditionen gezähmt wird. Ein Aufruf der Kritik und zur Selbstbesinnung, der, wie gerade die derzeitige Kapitalismus-Debatte in Deutschland zeigt, nichts von seiner Bedeutung und Notwendigkeit verloren hat.

Über den Autor
Marion Gräfin Dönhoff, 1909-2002, studierte Volkswirtschaft und wurde 1945 aus Ostpreußen vertrieben. Ab 1946 gehörte sie der Hamburger Wochenzeitung Die Zeit an, von 1973 an als Herausgeberin. Für ihre Arbeit und ihr Engagement wurde sie vielfach ausgezeichnet.




  

 

Achim von Borries - Ingeborg Weber-Brandies - ANARCHISMUS - Theorie - Kritik - Utopie - Verlag-Graswurzelrevolution - ISBN: 978-3-939045-00-7Lächeln

Kurzbeschreibung
Das Buch dokumentiert und kommentiert die libertäre Tradition vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis in die jüngste Vergangenheit. Sowohl die theoretischen Grundpositionen der AnarchistInnen wie ihr bedeutender Anteil an der Sozialistischen Bewegung, an der Russischen Revolution und am Spanischen Bürgerkrieg werden aufgezeigt. Porträts der wichtigsten VertreterInnen des Anarchismus runden diese umfassende Textsammlung ab, die differenziert die komplexe Entwicklungsgeschichte des Anarchismus nachzeichnet und die meist unterschlagenen konstruktiven Tendenzen deutlich macht. Der Band enthält Beiträge von W. Godwin, M. Bakunin, P. J. Proudhon, P. Kropotkin, G. Landauer, R. Rocker, A. Berkman, E. Malatesta, Voline, V. Serge, E. Goldman, A. Souchy, G. Leval, G. Orwell, H. Read, P. Goodman.



  

 

Sam Dolgoff - Leuchtfeuer in der Karibik - Eine libertäre Betrachtung der kubanischen Revolution - Verlag-Libertad Berlin - ISBN: 3-922226-07-8Schreien

Die DadA-Buchempfehlung

Sam Dolgoff: Leuchtfeuer in der Karibik.
Eine libertäre Betrachtung der kubanischen Revolution
. Libertad Verlag (Berlin). 320 Seiten. ISBN-13 978-3-922226-07-9, 

Bis zur Veröffentlichung dieses Buches wurde die Interpretation der kubanischen Revolution und ihrer Bedeutung von konservativen und marxistischen Theoretikern und Beobachtern beherrscht. Ihre Analysen und Kommentare haben sich leider in hohem Maße als oberflächlich oder unkritisch erwiesen. In nahezu allen Fällen ignorierten sie wichtige Abschnitte der kubanischen Geschichte, in der über lange Zeit hinweg Anarchisten und Syndikalisten eine bedeutende Rolle spielten. Dolgoff gibt aus libertärer Sicht eine kritische Interpretation der kubanischen Revolution und hilft dadurch, die Geschichte des modernen Kuba besser zu verstehen.
[. . . mehr]

 

 

ALEXANDER BERKMAN - ABC Des Anarchismus - Verlag-Klaus Guhl - ISBN: 3-88220-085-5Lächeln


Eine Pflichtlektüre für jeden bekennenden Anarchisten und jeder der mehr über den Anarchismus erfahren möchten. Klar und deutlich wird beschrieben was der Anarchismus ist, seine Ziele und wie diese erreicht werden können. Missverständnisse über den Begriff Anarchismus werden ausgeräumt (von wegen Chaos und Gewalt) Obwohl dieses Buch schon 1929 veröffentlicht wurde ist doch noch aktuell. Denn so sehr hat sich die Menschheit und ihre Regierungssysteme in den letzten 80 Jahren doch nicht verändert, dass der Anarchismus weiterhin die wahre Regierungsform (eigentlich falsch, denn eine Regierung gibt es im Anarchismus nicht) ist und hoffentlich auch noch wird. Das Buch ist sehr verständlich geschrieben, einfach und nicht auf wissenschaftlicher Basis. Auf jeden Fall viel Spass dabei.
 


Pierre Joseph Proudhon - Bekenntnisse eines Revolutionärs - Verlag-Edition AV`88 - ISBN: 3-9806407-4-4Zunge ausstrecken



Arno Gruen - Ich will eine Welt ohne Kriege

image Eine Rezension von Konstantin Wecker

Ich möchte euch heute ein Buch ans Herz legen, das mich bewegt hat, wie schon lange keines mehr. Eigentlich ist es kein Buch, ein Büchlein eher, mit dem naiven Titel: „ich will eine Welt ohne Kriege“. Allein dieser Titel ist schon mutig, denn ich sehe die naserümpfenden Besserwisser schon vor mir, wie sie das Büchlein verächtlich beiseite legen – mit einer flaspsigen Bemerkung wie: „schon wieder so ein Gutmenschenprodukt von irgendeinem Altachtundsechziger“.

Alt ist der Autor in der Tat, aber ein Altdreiundzwanziger, denn er wurde 1923 als Sohn jüdischer Eltern in Berlin geboren. 1936 floh seine Familie aus Deutschland und emigrierte in die USA. Er studierte Psychologie in New York, eröffnete 1958 eine psychoanalytische Praxis und promovierte 1961 bei Theodor Reik. Danach war er in verschiedenen Beschäftigungen tätig, zuletzt als Professor der Psychologie an der Rutgers University in New Jersey. Seit 1979 lebt und praktiziert er in Zürich. 2001 erhielt er den Geschwister-Scholl-Preis für sein Buch Der Fremde in uns. Die Rede ist natürlich von Arno Gruen, auf dessen Buch „der fremde in uns“ ich schon am 8. April 2002 In meinem Tagebuch verwiesen habe.

Gruen hat mir mit diesem Buch wieder Mut gemacht, denn ich bin in der letzten Zeit schon etwas verzweifelt an der Hemmungslosigkeit, mit der sich unsere Politik, fast unbehelligt von Kritik und Widerstand, an der Militarisierung Europas beteiligt. Wünscht sich ein Kind eine Welt ohne Kriege, wird es von Erwachsenen als naiv abgetan, genauso wie der Jugendliche oder alte Friedensaktivist, der für Frieden demonstriert. „Aber was ist naiv an solchen Wünschen? Was ist lächerlich daran, sich eine Welt ohne Gewalt vorzustellen? Warum wird ein von Liebe bestimmtes menschliches Zusammenleben als naiver Traum abgetan?“

Wie naiv ist eigentlich unsere Kriegsbewegung – habe ich in einem Aufsatz während des Irakkrieges einmal gefragt, und auch heute frage ich mich, ob es nicht eher ein Zeichen von Dummheit ist, immer wieder zu behaupten, dass nur durch Kriege Frieden zu erreichen sei, als sich diesem Diktat der sich am Krieg Bereichernden endgültig zu entziehen.

„Vielleicht fehlt uns ein Träumer, und wir wissen noch nicht einmal, dass er uns fehlt (…) der Träumer, der wahre begeisterte Irre, der Einsame, der wirklich Verlassene, der einzige tatsächliche Rebell“ schrieb Henry Miller, der einzige tatsächliche Held meiner Jugendzeit in „Rimbaud oder vom großen Aufstand“. Träume können subversiver sein als politische Ideologien, deshalb sind sie für die selbsternannten Realisten so gefährlich. Ob das auch für Lieder gilt? Ist das vielleicht der Grund, warum man mich beim Fernsehen zwar immer wieder mal gern zu Talkrunden einlädt, mir aber nur äußerst selten die Gelegenheit bietet zu singen?

Gruen sieht in den Menschen, die auf Grund ihrer Erziehung keinen Bezug zu ihrem eigenen Sein und ihrem Schmerz haben, und im Besitz als Maßstab aller Dinge die Ursachen von Hass und Gewalt. Er vergleicht ohne Scheu die Skrupellosigkeit und den Zynismus von Karl Rove, dem Chefberater des amerikanischen Präsidenten, mit Menschen die wie zu „Hitlers Zeiten zur Macht zugelassen werden“: Menschen ohne Mitgefühl und Scham, die ihr Vorwärtskommen der Obhut und Förderung durch Führer verdanken (in diesem Fall Bush senior und junior, die selbst ohne Mitgefühl sind).

„Die Quelle von Feindseligkeit und Gewalt liegt in einer Kultur, die Leistung und Besitz über alles stellt und es Menschen kaum möglich macht, ein Selbst zu entwickeln, das auf Vertrauen und Mitgefühl beruht.“

„Ich will eine Welt ohne Kriege“ ist ein Buch das vor allem auch jungen Menschen Mut machen will, sich weiter zu engagieren, auch wenn man verlacht wird, als naiv verspottet, als unrealistisch beschimpft. Sich weiter für Menschen einzusetzen, deren Werte sich nicht an Macht, Erfolg und Geld orientieren, sondern die keine Angst vor dem Anderssein haben, frei von Anpassungsdrang.

Das ist die Botschaft dieses wunderbaren Büchleins: das eigene Selbst zu entdecken, das auf Mitgefühl gründet.

Arno Gruen
Ich will eine Welt ohne Kriege
ISBN-13: 978-3608944433
Klett-Cotta 

"Ich will eine Welt ohne Kriege"

Arno Gruen

Bester Preis EUR 7,50
oder neu EUR 12,90

Craig O´Hara - The Philosophy of Punk - Die Geschichte einer Kulturrevolte - Verlag_Ventil - ISBN: 3-930559-72-2Kuss

 


 

 Winfried Reebs - Die Suche nach dem richtigen Vernichtungsbau - Geschichte der Knastarchitektur - Verlag-Trotzdem - ISBN: 3-922209-14-9Weinen


Die Geschichte der Knastarchitektur:...

Winfried Reebs

 

 

Günter Ogger - 1. Absahnen & abhauen - Deutschland vor dem Chaos Verlag-Knaur - ISBN: 3-426-77477-1SchreienCool

Der Wirtschaftsjournalist Günter Ogger malt in seinem Buch ein düsteres Bild des heutigen Deutschland. Gelähmt von unfähigen Politikern und mächtigen Interessengruppen ist das Land nicht mehr in der Lage, dringend benötigte Reformen anzugehen.

Ogger zeigt, daß uns eine verfehlte Wirtschafts- und Sozialpolitik in eine Situation gebracht hat, in der Veränderungen dringend notwendig sind, aber kaum versucht werden. Er sieht eine in zwei ungleiche Klassen gespaltene Gesellschaft auf uns zukommen: einige wenige Reiche stehen einer großen Zahl Geringverdienender gegenüber. Eine Konstellation, die enormen Zündstoff birgt und so bisher in der Bundesrepublik unbekannt war. Und unser System der behördlichen Überregulierungen, der viel zu weit gehenden Sozialhilfe und der in alten Ideen verharrenden Interessengruppen tut wenig, um das alles zu ändern. Als Vorbild führt Ogger das seiner Meinung nach besser funktionierende System der USA an. Dort ist es zu Wirtschaftswachstum und nahezu Vollbeschäftigung gekommen, während hier die Situation immer schwieriger wird. Nur weniger Gesetze und Regeln und freiere Marktwirtschaft erscheinen dem Autor als Lösungsmöglichkeit für den deutschen Staat.

Dabei macht Ogger, der durch Bestseller wie Nieten in Nadelstreifen und König Kunde bekannt wurde, seine Kritik durch viele Alltagsbeispiele sehr anschaulich und nachvollziehbar. Kurze, prägnante Abschnitte lassen sich gut erfassen und erleichtern den Umgang mit der Materie. Ein gutes Buch für alle, die schon immer wissen wollten, was in Deutschland schiefgelaufen ist. -- Joachim Hohwieler -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung
Günter Ogger will mit seinen provozierenden Thesen für Sprengstoff in der politischen Diskussion sorgen: Der Selbstbedienungsstaat muß abgeschafft, die Steuerschraube zurückgedreht werden. Die politische Klasse und alle, die von den heutigen Zuständen profitieren, werden sich gegen jede Veränderung wehren. Deshalb müssen wir die Reformen erzwingen! Entweder friedlich über Bürgerbegehren oder durch einen Umsturz wie einst in der DDR.

 


Ervin Laszlo - Wie kann ich die Welt verändern? - Ein Report des Club of Budapest - Verlag-Ullstein - ISBN: 978-3-548-36794-1Lächeln

Kurzbeschreibung
Um unsere Welt lebenswerter zu gestalten, muß man nicht reich, mächtig oder prominent sein - wir alle können unseren Teil dazu beitragen. Ervin Laszlo, Zukunftsforscher und Präsident des Club of Budapest, skizziert in seinem Buch nicht nur überzeugende Zukunftsperspektiven, sondern zeigt auch konkrete Schritte, mit denen jeder einzelne mit seinem Denken und Handeln etwas für die Verbesserung der Welt tun kann.

Über den Autor
Ervin Lazlo Dr. Dr. h.c. mult. , wurde 1932 in Budapest geboren und promovierte an der Pariser Sorbonne in Naturwissenschaften. Er ist Professor für Philosophie, Systemwissenschaft und Zukunftsforschung an den Universitäten Yale und Princeton, wissenschaftlicher Berater der Generaldirektors der UNESCO, Mitglied des Club of Rome, Rektor der Wiener Akademie für Zukunftsfragen, Gründungsrektor der Frankfurter Akademie für Evolutionäres Management und Mitbegründer des Club of Budapest, der Maßstäbe für ethisches Handeln in der global vernetzten Welt propagiert. Im Wintersemester 2003/2004 lehrte er als Gastprofessor an der Universität Stuttgart. 2004 wurde er für den Friedensnobelpreis nominiert. Laszlo gilt als eine der führenden Vertreter der Systemtheorie und allgemeinen Evolutionstheorie. Zu seinen wichtigsten Büchern gehören Wissenschaft und Wirklichkeit, Kosmische Kreativität, Das fünfte Feld und Macroshift.




  

 

Ervin Laszlo - Das Fünfte Feld - Materie, Geist und Leben - Vision der neuen Wissenschaften - Verlag-Bastei Lübbe - ISBN: 3-404-60477-6Winken

Kurzbeschreibung
Hat die Existenz der Welt einen Sinn? Was ist das Leben? Wie kann aus den Molekülen der unbelebten Materie Leben entstehen? Was ist Geist und Bewußtsein? Diese grundlegenden Fragen haben die Menschheit von jeher fasziniert, und Naturwissenschaftler von Einstein bis Hawking haben versucht, das Geheimnis der Weltentstehung durch eine Zusammenführung der vier bisher bekannten Elementarkräfte oder -felder zu erklären. Doch bisher konnte noch niemand diese sogenannte Vereinheitlichte Theorie formulieren. Warum? Weil es noch ein unentdecktes, vergessenes fünftes Feld gibt, das Psi-Feld. Das ist die revolutionäre These des bekannten Wissenschaftlers Ervin Laszlo. Er schildert anspruchsvoll, aber allgemein verständlich, wie dieses Psi-Feld die Zusammenhänge von Geist und Kosmos und damit auch Materie und Leben erklärt – wie das, was alte esoterische Lehren und die Urlehren der großen Religionen immer schon geahnt haben, in einem revolutionär neuen Verständnis der Naturwissenschaften am Anfang des neuen Jahrtausends seinen Platz findet.

Autorenporträt
Ervin Laszlo, 1932 in Budapest geboren. Dr. Dr. h. c. mult. Promotion in Naturwissenschaften an der Pariser Sorbonne, Professor für Philosophie, Systemwissenschaft und Zukunftsforschung an den Universitäten Yale und Princeton. Wissenschaftlicher Berater des Generaldirektors der UNESCO, Mitglied des Club of Rome, Rektor der Wiener Akademie für Zukunftsfragen, Gründungsrektor der Frankfurter Akademie für Evolutionäres Management. Laszlo ist Autor zahlreicher Sachbücher. Im Insel Verlag erschien 1994 'Wissenschaft und Wirklichkeit'.

 


Der Siebte Sinn des Menschen: Gedankenübertragung, Vorahnungen und andere unerklärliche Fähigkeiten


 

Rupert Sheldrake - Der Siebte Sinn Des Menschen - Verlag-Scherz - ISBN: 3-502-15682-4Lachanfall

ressestimmen
"Trotz aller gewagter Thesen ist er ein Wissenschaftler bis in die Knochen." (Rhein-Neckar-Zeitung)

"Ein aufregendes Buch, das die Grenzen, was wir für normal halten, auf dramatische Weise verschiebt." (Raum&Zeit)

Kurzbeschreibung
Wie alle haben telepathische Fähigkeiten, Vorahnungen, die uns und anderen das Leben retten können, und andere bislang unerklärliche Wahrnehmungen, wie das Gefühl, von jemanden angestarrt zu werden - sie gehören zu unserer biologischen Ausstattung. In seinem erfolgreichen Buch "Der siebte Sinn der Tiere" hat Rupert Sheldrake nachgewiesen, dass diese Fähigkeiten im Tierreich weit verbreitet sind. Wir Menschen haben zwar viel von dieser Sensibilität verloren, haben diese Fähigkeiten aber trotzdem mit vielen Arten gemein. Das lässt sich mit einfachen Experimenten nachweisen.

Sheldrakes Forschungen führen zu einem neuen Verständnis der Natur des menschlichen Geistes. Der Geist, so seine These, beschränkt sich nicht auf das Gehirn, sondern umfasst ausgedehnte Einflussfelder, die weit über Gehirn und Körper hinaus reichen. Und er belegt seine Thesen auf eindruckvolle Weise.

 


 

Marcus Chown - warum Gott doch würfelt - Über "schizophrene Atome" und andere Merkwürdigkeiten aus der Quantenwelt - Verlag-dtv premium - ISBN: 3-423-24484-4Lächeln

Den Nebel lichten und darstellen, in “welch einem atemberaubend staunenswerten Universum wir leben.”: bravourös hat Marcus Chown das geschafft. Es ist eine Reise in die Quantenwelt, die Welt der kleinen Dinge. Lebendig, spielerisch und fast unterhaltsam sind die Erklärungen und sprechen auch jene an, für die das Wort Physik bisher eine Ansammlung von sechs Buchstaben war!

Die berufliche Kombination von Journalist und Physiker ist so etwas wie die Vereinigung zweier Elemente zu einem Stoff der ganz besonderen Art: physikalisches Expertenwissen wird transponiert in eine auch für Otto- Normalverbraucher verständliche Sprache, das wiederum löst Neugier und wachsendes Interesse aus. Wer in der Lage ist, im Stile der „Sendung mit der Maus“ hochkomplizierte Zusammenhänge so wissenschaftsgetreu wie nötig, aber gleichzeitig so spannend und unterhaltsam wie möglich zu präsentieren, der begeistert in kürzester Zeit mehr Fans für ein durchaus ja schwieriges Wissensgebiet, als ein einzelner Atemzug an Atomen enthält. Na ja, vielleicht nicht ganz so viele, denn das sind „Milliarden und Abermilliarden“

Plastisch, anschaulich, mit vielen bildhaften Vergleichen schmückt Marcus Chown seine Reise in die kleinsten Teilchen unserer Welt aus. 99,9 Prozent aller Materie, so sagt der leidenschaftliche Wissenschaftsjournalist, sind leerer Raum. „Könnte man all diesen leeren Raum irgendwie aus den Atomen unseres Körpers herauspresssen, würde die ganze Menschheit tatsächlich in einen Raum von der Größe eines Zuckerwürfels passen.“ Noch anschaulicher wird der Gedanke bei der Vorstellung, dass‚ wenn die Faust ein Atomkern wäre, das Atom selbst die Größe der Paulskathedrale hätte

Wenngleich man sich an manchen Stellen auch die eine oder andere Skizze oder Grafik zur Veranschaulichung wünscht, zwingt doch gerade ihr Fehlen zu fesselnder Konzentration auf den Text. Kapitelweise, gut aufeinander aufbauend und nachvollziehbar wird Wissen rund um Atome, Licht, Strom, Schwerkraft, und die Grenzen von Forschung und Wissen vermittelt. Gängige Begriffe aus der Physik werden erklärt, faszinierende Zusammenhänge aufgezeigt und spektakuläre Visionen ausgemalt. Selbst von Einsteins Relativitätstheorie haben auch Anfangssemester anschließend eine leise Ahnung! Raum und Zeit sind ja bekanntlich relativ, dieses Buch ist weitaus mehr als relativ gut, es ist klasse! --Barbara Wegmann

Kurzbeschreibung
Einer atemberaubende Reise durch die wilde Welt der Quanten.

Wenn Wissenschaftler sich über dieses Thema austauschen, ist das keine Strandlektüre für unsereins. Wenn Marcus Chown davon erzählt, dann sieht die Sache anders aus. Auch ohne besondere Vorkenntnisse bekommt man eine Vorstellung von dieser faszinierenden Welt, die zugleich unsere eigene ist. Denn jedes Atom besteht seit Anbeginn des Universums. Bevor es in unserer Kaffeetasse landete, könnte es im Zahn eines Dinosauriers oder im blonden Haar von Marilyn Monroe gewesen sein.

 

Kenntnisreich, temperamentvoll und unterhaltsam führt uns Marcus Chown durch die Mikrowelt. Fast spielerisch gelingt es ihm, die Grundprinzipien der Quantentheorie nachvollziehbar zu machen. Mit anschaulichen Vergleichen und bildhaften Modellen erreicht er sein Ziel: Interesse und Verständnis zu wecken für unser ständig sich erweiterndes Bild vom Universum.

 


  Der Quanten-Mensch

 

Michael Murphy - Der Quantenmensch - Ein Blick in die Entfaltung des menschlichen Potentials im 21. Jahrhundert - Verlag-Integral - ISBN: 3-502-25690-XUnentschieden

Klappentext
Nur einmal in jeder Generation bricht eine Idee hervor, die so neu und so mutig ist, daß sie unsere gefälligen Kategorien erschüttert und unsere Sicht des Menschen verändert. "Der Quanten Mensch" transformiert unser Verständnis von Körper, Geist und Seele. Sam Keen Das wichtigste Werk über die Beziehung von Geist und Körper, da je geschrieben wurde.

Klappentext
Nur einmal in jeder Generation bricht eine Idee hervor, die so neu und so mutig ist, daß sie unsere gefälligen Kategorien erschüttert und unsere Sicht des Menschen verändert. Der Quanten Mensch transformiert unser Verständnis von Körper, Geist und Seele.

Das wichtigste Werk über die Beziehung von Geist und Körper, das je geschrieben wurde. CHARLES T. Tart

Das Standardwerk über die außergewöhnliche Fähigkeiten des Menschen jetzt erstmals als Studienausgabe.
 

Bas Kast - Revolution im Kopf - Die Zukunft des Gehirns - Verlag-BvT - ISBN: 3-8333-0235-6Winken

Kurzbeschreibung
Neueste Nachrichten aus der Hirnforschung.
Was ist Wirklichkeit? Ein Hirngespinst. Nicht nur unser Ich, auch die Außenwelt - das, was wir als "da draußen" empfinden - entsteht in unserem Kopf. Dort entstehen Liebe, Hass, Erinnerungen, das Ich, Bewusstsein. Aber wie bringen die 100 Milliarden Nervenzellen die Welt im Kopf hervor? Wie funktionieren unsere Gedanken, unsere Gefühle? Dieses Buch beschreibt mit vielen anschaulichen Beispielen den letzten Stand der Hirnforschung - und wagt einen Blick darüber hinaus: Welche Konsequenzen haben die neuen Erkenntnisse? Je mehr man über das Hirn erfährt, umso tiefgreifender ändert sich die Vorstellung vom eigenen Ich, herkömmliche Gegensätze wie Denken-Fühlen, Wahrnehmen-Handeln heben sich auf. Und man wird die Welt mit anderen Augen sehen.

Über den Autor
Bas Kast, geboren 1973, studierte Psychologie und Biologie in Konstanz, Bochum und am MIT in Boston. Seine journalistische Ausbildung absolvierte er bei Geo, Nature und beim Tagesspiegel, dort ist er seit 2002 Redakteur im Wissenschaftsressort. Bas Kast wurde u.a. mit dem Barmer-Preis für Medizinjournalismus und dem Axel-Springer-Preis für Junge Journalisten ausgezeichnet.




  

 

Howard Gardner - Abschied vom IQ - Die Rahmen-Theorie der vielfachen Intelligenzen Verlag-Klett-Cotta - ISBN: 3-608-93158-9Besiegelt

Kurzbeschreibung
Der IQ hat ausgedient, behauptet Howard Gardner auf Grund jahrelanger psychologischer Forschung. Jeder Mensch kann sieben oder mehr verschiedene Intelligenzen entwickeln, die mit den Standardtests meistens gar nicht erfasst werden. Doch erst ihr Zusammenspiel ermöglicht das 'menschlich kompetente Verhalten', das zu fördern Aufgabe aller sein müßte.

Über den Autor
Howard Gardner - Psychologe an der Harvard University - ist Professor an der Graduate School of Education und Forscher am Boston Veterans Administration Medical Center. Für seine Theorie der multiplen Intelligenzen erhielt er den Grawemeyer Award in Education, für seine verständliche Schreibweise den National Psychology Award for Excellence in the Media.




  

 

Rudi Dutschke - Jeder hat sein Leben ganz zu leben - Die Tagebücher 1963-1979 - Verlag-Kiepenheuer&Witsch - ISBN: 3-462-03224-0Lächeln

Jede Revolution hat ihre Helden und Mythen. Das gilt im Prinzip auch für die 68er-Studentenrebellion in Deutschland. Wären da nicht die Schrecken des RAF-Terrors gewesen und die enttäuschenden Resultate des "Marsches durch die Institutionen". Rudi Dutschke ist einer der wenigen, die über jeden Zweifel erhaben geblieben sind. Rund ein Vierteljahrhundert nach seinem allzu frühen Tod an den Spätfolgen eines Attentats hat seine Witwe Gretchen nun die Tagebücher des Revoluzzers veröffentlicht. Keine leichte Kost, wie sich denken lässt, wenn man den linksradikalen Schwadroneur noch im Ohr hat.

Vom Gutmenschen zum Politzombie und wieder zurück -- die Geschichte erinnert an Harrison Ford, der in einem Hollywood-Streifen nach einem Kopfschuss ein vollkommen anderer Mensch wird. Während uns Dutschke anfangs eher als antiautoritärer Träumer begegnet, für den Jesus Christus der "Welt größter Revolutionär" war, entwickelt er im Zuge seiner Politisierung zunehmend einen Hang zur Unterdrückung der emotionalen, nichtmateriellen Seite seines Wesens. In dieser Phase werden seine Aufzeichnungen praktisch unlesbar -- eine konfuse und unpersönliche Melange aus politischem Terminkalender und ideologischer Stoffsammlung, ein offenes Buch allenfalls für den Psychologen. Nach dem Attentat vom 11. April 1968 die krasse Wandlung: Selbstreflexionen, Gefühle, Anteilnahme, Angst vor Ersetzbarkeit und Entbehrlichkeit. Ordnung in das Chaos bringt Gretchen. Das Nachwort der Dutschke-Witwe, die heute als "politische Aktivistin" in ihrer Heimat USA lebt, entschädigt für vieles. Eine Seele von Mensch und brillant im Urteilsvermögen, liefert sie die passenden Interpretationen.

"Rudi beschäftigte sich mit den Islamisten, mit Öl, mit Terrorismus, Krieg und dem Imperialismus. Diese Themen sind auch heutzutage aktuell. Da ich hoffe und auch glaube, daß Rudi uns heute noch etwas zu sagen hat, entschloß ich mich, seine Tagebücher zu veröffentlichen". Ein weit gehend gelungener Versuch, Dutschke auf die Füße zu stellen -- und wegen seiner Bedeutung für die bundesdeutsche Zeitgeschichte nicht nur etwas für APO-Opas. --Roland Detsch -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Lieraturtest.de

Rudi Dutschke wird 1940 als vierter Sohn eines Postbeamten in Schönfeld/Mark Brandenburg geboren. 1961, kurz vor dem Mauerbau, siedelt er nach West-Berlin über. Er wird zu einer der zentralen Figuren von Studentenbewegung und Außerparlamentarischer Opposition. 1968 wird er bei einem Attentat lebensgefährlich verletzt. Am Heiligabend 1979 stirbt Rudi Dutschke an den Spätfolgen dieses Anschlags.

Die nun erstmals vollständig veröffentlichten Tagebücher dokumentieren die Zeit zwischen 1963-1979. Sie zeigen einen Menschen, der zugleich Revolutionär, Familienvater und frommer Christ war. Das Adjektiv "widersprüchlich" kommt einem bei der Lektüre dieser Aufzeichnungen jedoch nicht in den Sinn, zumindest nicht in Bezug auf den Menschen Dutschke. Es ist, bei allen Wandlungen und Krisen, ein Charakter, dessen Spuren man als Leser folgt. Je länger man Dutschke zuhört, desto selbstverständlicher erscheint es einem, übergangslos zwischen christlichen Glaubensbekenntnissen, marxistischer Theorie, Szenen von Ehe und Familie und Beobachtungen zum eigenen Gesundheitszustand hin und her zu wechseln. Dutschke war nicht nur als politischer Aktivist, sondern in allem, was er tat, ein reflektierender Kämpfer – egal, ob er gegen eine verlogene Gesellschaft oder seine eigenen Unzulänglichkeiten zu Felde zog. Das Selbstbildnis, das seine Tagebücher zeichnen, ist nicht immer schmeichelhaft. Aber es ist von einer Vitalität und Offenheit, die einen in Zeiten allgemeiner Coolness und Smartness regelrecht durchatmen lassen.




 

David Mc Taggart - Rainbow Warrior - Ein Leben gegen alle Regeln - Die Autobiographie des Greenpeace-Gründers - Verlag-Riemann - One-Earth-Spirit - ISBN: 3-570-50004-7Lächeln

Buchnotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 26.03.2002
Wieso Autor Mc Taggert sich in der Schilderung seiner Erfolge in erster Linie als egomanischer Chauvi, als "Heiner Lauterbach des Umweltschutzes" präsentiert, fragt sich Rezensent Günther Hoffmann angesichts eines Lebens, das "Stoff für einen Bildungsroman hergäbe". Über seine Motivation verliere Mc Taggart kein Wort, er gefalle sich anscheinend als Haudegen "ohne ethisches Leitbild", meint Hoffmann und erinnert an die Verdienste des im März 2001 verstorbenen führenden Greenpeace-Aktivisten, die auch durch diesen "Schundroman" nicht geschmälert werden.

© Perlentaucher Medien GmbH


Kurzbeschreibung
"Ich denke nicht viel über die Richtung nach. Ich sehe den Pfad und ich nehme ihn." Nach dieser Devise hat David McTaggart, der langjährige Vorsitzende von "Greenpeace International" sein Leben lang gehandelt. Zuzupacken und Taten zu setzen, wo andere bloss reden - dieses risikofreudige Engagement kennzeichnet alle Aktivitäten von Greenpeace, einer schlagkräftigen Organisation, die unter McTaggarts unkonventioneller Führung einzigartige Erfolge errang und damit zum Synonym für das globale Umweltgewissen schlechthin wurde. Mit 68 Jahren blickt McTaggart auf sein Leben zurück. Offen und unverblümt erzählt er von eigenen Schwächen, beruflichen Fehlschlägen, von Niederlagen und grossen Erfolgen. Er blickt zurück auf ein Leben voller Extreme, das nie Platz liess für Mittelmass, Anpassung oder bürgerliche Ordnung. Vom Freiheitsdrang beflügelt, brach der dreimalige kanadische Badminton-Meister bereits mit 15 Jahren die Schule ab, um sich als Goldschürfer in Kanada, Sporttrainer in Venezuela und schliesslich als Bauunternehmer in den USA zu versuchen. Er machte nie einen Hehl aus seiner Sympathie für das Lebensmotto des berühmten Schriftstellers Tennessee Williams: "Niemand sollte sich vor der dunklen Seite seines Wesens fürchten. Sie existiert. Warum sie verleugnen?.... Wenn ich meine Dämonen loswerden würde, würde ich auch meine Engel verlieren." So verbirgt McTaggart auch nicht, dass es zunächst sein unbändiger Freiheitsdrang war, der ihn 1972 im Alter von 40 Jahren bewog, sich mit seiner Jacht "Vega" und einer Handvoll gleich gesinnter Abenteurer von Neuseeland aus auf die Reise zu machen, um die französischen Atomversuche am Mururoa-Atoll zu verhindern. Als McTaggart bei einem zweiten Versuch, mit der "Vega" die Atomtests zu blockieren, von den französischen Streitkräften aufgebracht und krankenhausreif geschlagen wurde, erfuhr sein Leben abermals eine jener plötzlichen Wendungen, die aus dem "schwarzen Schaf der Familie" den Helden werden liessen. Denn diesmal wandelte sich die Niederlage zum Erfolg. Fotos vom Entern seines Segelboots durch die französische Marine, heimlich geschossen von seiner Freundin Ann-Marie Horn, wanderten um die Welt. Sie machten Greenpeace mit einem Schlag berühmt und McTaggart zu einem internationalen Symbol im Kampf um die Rettung der Erde. Während Greenpeace noch Anfang der 70er Jahre eine nur Insidern bekannte kleine Gruppe von Umweltschützern war, machte sie durch McTaggarts abenteuerliche und medienwirksame Aktionen plötzlich weltweit Schlagzeilen. Folgerichtig setzte sich McTaggart 1979 an die Spitze von Greenpeace und machte aus einer kleinen Gruppe kanadischer Umweltschützer eine international agierende schlagkräftige Organisation, die durch waghalsige Aktionen die Öffentlichkeit von Mal zu Mal auf ökologische Missstände aufmerksam machte. McTaggart schildert seine spannenden Kämpfe. Der Leser nimmt teil an riskanten Aktionen zur Durchsetzung des Verbots der Atommüll-Versenkung im Meer, zum Abbaustopp von Rohstoffen in der Antarktis, zum Verbot kommerziellen Walfangs bis hin zu humanitären Einsätzen in der Folge des Tschernobyl-Reaktorbrandes. Er lernt McTaggart als einen Mann kennen, der sich kühn über bürokratische Hemmnisse hinwegsetzt, der Regeln und Konventionen bricht und dabei obsessiv seine Lebensaufgabe erfüllt. McTaggart schmiedete geheime Allianzen mit mächtigen Politikern, deren einzige Verbindung in der Sorge um die Umwelt und ihrem Vertrauen zum Menschen David McTaggart bestand. Unterstützung in seinem unbürokratischen Kampf erhielt er von unterschiedlichsten Persönlichkeiten. So zählten Ted Turner und Jane Fonda ebenso zu seinen "Verbündeten" wie Bryan Adams, Peter Gabriel und Michail Gorbatschow. McTaggart erzählt hier eine Reihe erstaunlicher und öffentlich nicht bekannter Geschichten. Der Regenbogen-Krieger David Fraser McTaggart zog es immer vor, im Schatten zu kämpfen und zu leben. Mit seiner Autobiographie geht er erstmals ans Licht der Öffentlichkeit. Seit David McTaggart 1991 den Vorsitz von Greenpeace niedergelegt hat, lebt er in Mittelitalien, wo er einen grossen Bauernhof mit über 3000 Olivenbäumen bewirtschaftet. Sein nach strengsten Kriterien produziertes organisches Olivenöl wird unter anderem von Karl Ludwig Schweisfurths Hermannsdorfer Landwerkstätten in Deutschland verkauft.




Herer - Bröckers - Katalyse - Die Wiederentdeckung der Nutzpflanze Cannabis Marihuana Hanf - Eine der ältesten Kulturpflanzen der Erde könnte helfen, die Menschen ausreichend mit Kleidung, Papier, Öl, Brennstoff, Nahrung, Baumaterial und vielen Medizinen zu versorgen - Verlag-Zweitausendeins - ISBN: 3-86150-269-0Lachanfall

 

 

Thom Hartmann - Unser ausgebrannter Planet -Von der Weisheit der Erde und der Torheit der Moderne - Verlag-Riemann - One-Earth-Spirit - ISBN: 3-570-50011-XLächelnSchreienKuss

Kurzbeschreibung
Energiereserven sind unser Erderbe. Sie entstanden in Jahrmillionen aus dem Zusammenspiel von Sonne und Pflanzen. Jetzt ist das Ende der globalen Energiereserven in Sicht, und die letzten Tage des "alten Sonnenlichts" brechen an.

Innerhalb eines einzigen Tages werden auf der Erde über 50000 Hektar Regenwald vernichtet, 13 Millionen Tonnen giftiger Chemikalien freigesetzt, sterben mehr als 45000 Menschen an Hunger, werden durch menschliche Aktivität 130 Pflanzen- und Tierarten ausgerottet.
Die Fakten in Thom Hartmanns Buch sind alarmierend: Schon sind die letzten Tage des alten Sonnenlichts in Sicht. In weniger als einer Lebensspanne wird der Mensch die fossilen Energieträger, die einst die mit dem Sonnenlicht auf die Erde strömende Energie gespeichert hatten, aufgebraucht haben. Die Erde wird dann noch Energie und Nahrungsmittel für höchstens eine Milliarde Menschen bieten.
Der engagierte Warner ist unerbittlich in seinem Befund. Die Vorstellung, alternative Energieträger könnten die fossilen Energievorräte ersetzen, entlarvt er als Illusion: Auch um Solarzellen, Windanlagen und Turbinen zu bauen, braucht man Erdöl. So konfrontiert Hartmann uns mit unserer eigenen Naivität. Der viel beschworenen Informationsgesellschaft steht er kritisch gegenüber. In Wahrheit nämlich mangelt es uns an ganz grundlegenden Informationen der Lebenssicherung. Würden die Supermärkte schließen, wüssten wir nicht, wie wir auch nur zwei Monate überleben sollten.
Wie konnte es dazu kommen? Wie ist der Mensch in diese Lage geraten, dem Boden, der Luft und den Lebensformen der Erde irreversiblen Schaden zuzufügen und damit sich und kommenden Generationen die Lebensgrundlage zu entziehen?
In seinem Buch verfolgt Hartmann den Gang der Menschheitsgeschichte über die Jahrtausende hinweg zurück. Was er dabei zum Vorschein bringt, ist eine ganz andere Welt als die, die wir kennen. Denn es gab Zeiten, in denen die Menschen sich als Teil der Natur verstanden und in Kooperation mit den anderen Kreaturen der Erde zu leben wußten. Hartmanns Botschaft der Hoffnung: Es ist noch nicht zu spät! Noch können die alten Mythen zu neuem Leben erweckt und die Erinnerungen an das Wissen unserer Vorfahren wachgerufen werden.
Hartmann macht deutlich, dass der beste Weg, die Welt zu ändern, in der eigenen inneren Welt beginnt. In uns selbst müssen wir den Anfang setzen. Kultur ist für Hartmann nichts Abstraktes. Sie formt sich aus dem übereinstimmenden Denken von Menschen. Die Frage "Was sollen wir tun?" findet vor diesem Hintergrund eine einfache logische Antwort. Jeder einzelne ist aufgerufen, sein Denken, seinen Glauben und seine Paradigmen zu ändern und den Bewusstseinswandel voranzubringen.
"Unser ausgebrannter Planet" verbindet auf brillante Weise Spiritualität und Ökologie. Wenn es uns wieder gelingt, den Geist alter Bäume zu spüren und die Göttlichkeit der Natur um uns wahrzunehmen, werden wir auch erkennen, daß es nicht unsere Bestimmung ist, diese Natur, deren Teil wir sind, zu beherrschen. Mit dieser Erkenntnis werden wir unsere Rolle im Ökosystem neu bestimmen und den Weg aus der Krise in eine bessere Zukunft finden.

Die Vernichtung der Wälder die Verschmutzung der Luft und der Meere und die radikale Ausbeutung aller Ressourcen offenbaren: Der Mensch hat den inneren Bezug zur Natur verloren. Einen Ausweg aus dieser Krise können wir nur finden, wenn wir uns wieder an die Lehren unserer Vorfahren erinnern. Der prophetische Denker Thom Hartmann ruft uns auf, das Natur- und Menschenbild der alten Mythen wieder ins Bewusstsein zu rücken. Sein Buch ist ein Wegweiser zur ökologischen Besinnung und spirituellen Einkehr. In uns selbst müssen wir die Umkehr vollziehen, wenn wir die Katastrophe abwenden und die globale Transformation vollbringen wollen.

Umschlagtext
Die Vernichtung und radikale Ausbeutung der globalen Ressourcen offenbart: Der Mensch hat den inneren Bezug zur Natur verloren. Einen Ausweg aus der Krise können wir nur finden, wenn wir uns das Weltbild alter Völker vergegenwärtigen. Thom Hartmann ruft auf, zur Besinnung zu kommen und eine Neuorientierung zu suchen. "Sie haben gerade eines der wichtigsten Bücher Ihres Lebens gelesen... Lassen Sie Thom Hartmanns Ruf zum Handeln nicht ungehört verstreichen." Neale Donald Walsch, Autor von "Gespräche mit Gott", in seinem Nachwort.
 


 

Jürgen Leinemann - HÖHENRAUSCH - Die wirklichkeitsleere Welt der Politiker - Verlag-Karl Blessing - ISBN: 3-89667-156-1Winken

Jürgen Leinemann zählt zu den besten Kennern der deutschen Poltik und ihrer wichtigsten und tonangebenden Vertreter - seine Spiegel-Geschichten aus dem Innenleben der politischen Klasse sind legendär. Er hat die partei-politische Machtszenerie jahrzehntelang aus nächster Nähe betrachtet und sich seinen analytischen und gleichzeitig leidenschaftlich wertenden Blick weder von politischen Interessen noch von persönlichen Vorlieben trüben lassen. Sein Befund, das Fazit seiner Beobachtungen und Erkenntnisse, ist alamierend.

Noch nie war Politikverdrossenheit derart weit verbreitet, noch nie war das Ansehne der Politiker so katastrophal: Wo leben die eigentlich? Wissen die noch, wie es zugeht in der alltäglichen Welt, oder haben sie den Kontakt zur Wirklichkeit verloren?

Fast 40 Jahre lang hat Jürgen Leinemann in Washington, Bonn und Belrin beobachtet, wie die Politiker von Genreration zu Generation schicksalärmer, farbloser und austauschbarer wurden. Je weniger sie vom Leben und durch die Geschichte geprägt sind, desto anfälliger erweisen sie sich für die Privilegien und die hektische Selbstgenügsamkeit des politischen Betriebes. Das Fernsehen verstärkt diese Tendenz, weil es eine Ersatzwirklichkeit bereitstellt, in der die Polit-Profis ihr Ego aufblähen und ihre faktische Ohnmacht verdrängen können. Realitätsverlust aber ist ein Suchtsymptom, und Leinemann, der in der Sucht die spezifische Krankheit unseres Zeitalters erkennt, macht deutlich, dass für den Großteil unserer Volksvertreter der Beruf zur Droge geworden ist. Ob Macht, Erfolg, Arbeit, Alkohol, öffentlicher Applaus - an Auslösern für Höhenrausch besteht kein Mangel. Ist diese fatale Anfälligkeit dem Zeitgeist geschuldet, oder ist sie ein Risiko, das jeder eingeht, der Politik als Beruf betreibt?

Jürgen Leinemann hat die prägenden politischen Figuren erlebt, er hat an ihnen und mit ihnen gelitten und lässt sie in seinen Schilderungen lebendig werden - ein einzigartiges bundesrepublikanisches Panorama von der Nachkriegszeit bis zur Gegenwart.

 


 

Max Stirner - Der Einzige und sein Eigentum - Verlag-area - ISBN: 3-89996-431-4Zunge ausstrecken

Max Stirner 1844 veröffentliches philosophisches Hauptwerk untersucht gesellschatliche Institutionen, Ideologien und Ideale wie Familie, Moral und Liebe hinsichtlich ihrer realistischen Umsetzung. Für Stirner sind all diese Ideen in erster Linie Konstrukte, denen der Mensch per se nicht entsprechen kann, was zur Selbstentfremdung führt. Demgegenüber fordert Stirner die uneingeschränkte Selbstmächtigkeit des Einzelnen. Seine Schrift kann heute als weit über seine Zeit hinausreichendes Plädoyer für die Freiheit des Individuums verstanden werden.

 


George Orwell - Denken mit George Orwell - Verlag-Diogenes - ISBN: 3-257-23498-8Zunge ausstrecken

Kurzbeschreibung
Gedanken über Arbeit, Freiheit, Gewalt, Macht, Religion, Technik und Zukunft. Ein pragmatisches Wörterbuch, das dem Leser mehr bietet als so mancher Ratgeber.

Über den Autor
George Orwell, geboren 1903 in Bengalen geboren, in Eton erzogen; Polizeioffizier in Burma; Landstreicher, Tellerwäscher, Buchhändler, Reporter in Paris und London; Freiwilliger (auf Seiten der Republikaner) im Spanischen Bürgerkrieg. Veröffentlichungen von Sozialreportagen, Erlebnisberichten, politischen und literarischen Essays, Romanen sowie seiner klassischen Revolutionsfabel 'Farm der Tiere'. Der Autor verstarb 1950.




 

Bernd Drücke (Hg.) - ja! Anarchismus - Gelebte Utopie im 21.Jahrhundert - Interviews und Gespräche - Verlag-Karin Kramer Berlin - ISBN: 3-87956-307-4Lächeln

 

 

von Beyme - Politische Theorien im Zeitalter der Ideologien - 1789-1945 - Westdeutscher Verlag - ISBN: 3-531-1-387-8ÜberraschtKuss

Kurzbeschreibung
Mit diesem Buch wird erstmals wieder eine Gesamtschau der politischen Theorie im Zeitalter der Revolutionen und Ideologien (1789 - 1945) vorgelegt, die den ganzen europäischen Horizont in den Blick nimmt. Die Darstellung geht von der Spaltung des politischen Denkens seit der Französischen Revolution aus und verfolgt die Theorieentwicklung innerhalb der großen politischen Grundströmungen des Liberalismus, des Konservativismus und des Sozialismus. Insgesamt werden rund 170 wichtige Theoretiker aus den 6 maßgeblichen europäischen Ländern (Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Italien, Spanien und Russland) vorgestellt und in den historischen, politischen, gesellschaftlichen und sozialen Horizont ihrer Zeit eingeordnet. Dabei treten nicht nur die nationalen Traditionen politischen Denkens deutlich hervor, sondern auch "Normalwege" und "Sonderwege" der Theorieentwicklung in den jeweiligen Ländern. Das Buch behandelt die biographischen, sozialen und beruflichen Hintergründe der einzelnen Theoretiker und wagt abschließend eine Gesamtbewertung von politischer Theorie und ihrer Beziehung zu Politik und Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Ursprünglich aus Vorlesungen entstanden bietet dieser Band einen sehr lesenswerten Einblick in die politische Seele des ideologischen Zeitalters.

Umschlagtext
Mit diesem Buch wird erstmals wieder eine Gesamtschau der politischen Theorie im Zeitalter der Revolutionen und Ideologien (1789 - 1945) vorgelegt, die den ganzen europäischen Horizont in den Blick nimmt. Die Darstellung geht von der Spaltung des politischen Denkens seit der Französischen Revolution aus und verfolgt die Theorieentwicklung innerhalb der großen politischen Grundströmungen des Liberalismus, des Konservativismus und des Sozialismus. Insgesamt werden rund 170 wichtige Theoretiker aus den 6 maßgeblichen europäischen Ländern (Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Italien, Spanien und Russland) vorgestellt und in den historischen, politischen, gesellschaftlichen und sozialen Horizont ihrer Zeit eingeordnet. Dabei treten nicht nur die nationalen Traditionen politischen Denkens deutlich hervor, sondern auch "Normalwege" und "Sonderwege" der Theorieentwicklung in den jeweiligen Ländern. Das Buch behandelt die biographischen, sozialen und beruflichen Hintergründe der einzelnen Theoretiker und wagt abschließend eine Gesamtbewertung von politischer Theorie und ihrer Beziehung zu Politik und Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Ursprünglich aus Vorlesungen entstanden bietet dieser Band einen sehr lesenswerten Einblick in die politische Seele des ideologischen Zeitalters.

 


 

Jürgen Mümken (Hrsg.) _ Anarchismus in der Postmoderne - Verlag Edition AV - ISBN: 3-936049-37-8Lächeln

Kurzbeschreibung
Der vorliegende Sammelband setzt sich mit Teilaspekten der anarchistischen Auseinandersetzung mit und in der Postmoderne auseinander. Der Staat, das Kapital usw haben ihr Gesicht verändert. Begriffe wie Freiheit und Autonomie stehen im Zentrum neoliberalen Herrschaft. Das Vokabular der Moderne reicht zur Analyse und Kritik gegenwärtiger Gesellschaften nicht mehr aus, denn veränderte Verhältnisse verlangen eine neue Sichtweise. Die Aufgabe der anarchistischen Kritik ist es, einen Diskurs über die Krise zu entwickeln, der nicht symmetrisch zum herrschenden Diskurs verläuft. Der Band enthält Beiträge von Thorsten Bewernitz, Ralf Burnicki, Olaf Kaltmeier, Jens Kastner, Jürgen Mümken und Bernd-Udo Rinas.





  
 




 
  
 
 

Andreas G. Graf (Hg.) ANARCHISTEN GEGEN HITLER - Anarchisten, Anarcho-Syndikalisten, Rätekommunisten in Widerstand und Exil - Verlag Lukas - ISBN: 3-931836-23-1UnschuldigLachanfall

Kurzbeschreibung
In diesem Buch gehen elf einschlägig ausgewiesene Autoren der Frage nach, wie Anarchisten und Anarcho-Syndikalisten in Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien ihren Widerstand gegen den Nationalsozialismus artikuliert haben und welche Strategien sie entwickelten, um sich zu behaupten.
Obwohl der Arbeiterwiderstand in den letzten Jahren gründlich erforscht wurde, trifft man immer wieder auf "weiße Flecken", die auf eine Aussparung von Widerstandsaktivitäten aufmerksam machen. Dieser Band ist die Darstellung eines Stücks Grundlagenforschung und eine erste Bestandsaufnahme von anarchistischen Organisationen, Milieus sowie lebensgeschichtlichen Prägungen in diesem Bereich.
Berichtsband eines Workshops der Forschungsstelle Widerstandsgeschichte der Freien Universität Berlin und der Gedenkstätte Deutscher Widerstand.


  

 

Ken Wilber - "Ganzheitlich handeln" - Eine integrale Vision für Wirtschaft, Politik, Wissenschaft & Spiritualität - arbor-Verlag - ISBN: 3-924195-69-2Winken

Kurzbeschreibung
GANZHEITLICH HANDELN ist die erste allgemeinverständliche Einführung in Ken Wilbers wissenschaftliche Sicht. Brillant und kompakt bietet es aber auch den langjährigen Freunden der Arbeit von Ken Wilber neue Ansätze und Anregungen. In einem zweiten Schritt führt uns Ken Wilber dann vor, wie diese Theorien auf aktuelle Probleme in den Bereichen von Ökonomie, Politik, Medizin und Erziehung angewandt werden können. Zudem präsentiert er tägliche Übungen, die die Leser aufgreifen können, um die im Buch entfaltete integrale Sicht auch in das eigene, tägliche Leben einfließen zu lassen. Ein Paradebeispiel für interdisziplinäres Denken - kein Buch für "Fachidioten".

Autorenportrait
Ken Wilber ist einer der meistgelesenen und einflußreichsten Philosophen Amerikas. Er versteht es, ein ungewöhnlich breites Fachwissen auf prägnante Weise zusammenzufassen. Durch seine Klärung von Begriffen und Konzepten zur Versöhnung nur scheinbar widersprüchlicher Ideen und wettstreitender Disziplinen beiträgt.


  Sexualität und Wahrheit 1. Der Wille zum Wissen

 

Michel Foucault - Dispositive der Macht - Über Sexualität, Wissen und Wahrheit - Merve Verlag Berlin - ISBN: 3-920986-96-2Cool

 

 

Michel Foucault - Überwachen und Strafen - Die Geburt des Gefängnisses - Suhrkamp-Verlag ISBN: 3-518-27784-7Zunge ausstrecken

Die Grundaussage von "Überwachen und Strafen" läßt sich ungefähr auf folgenden Nenner bringen: Das Gefängnis ist nur eine Facette, eine Abteilung allgegenwärtiger Disziplinierungsmechanismen der modernen Gesellschaft, die laut Foucault, im Grunde eine Disziplinargesellschaft ist, die ohne subtil wirkende Disziplinierungstechniken nicht das wäre, was sie gegenwärtig ist. Am Gefängnis werden diese Strukturen nur besonders deutlich und das Gefängnis ist gleichzeitig das Versuchslabor, an dem diese Strukturen getestet und ausprobiert werden. Der Verbrecher wird dabei zum Delinquenten. Und der Delinquent ist das menschliche Versuchsobjekt, das sich die moderne Gesellschaft aussucht, um ihre Disziplinierungstechniken ausprobieren zu können, ehe sie sie sublimiert, verfeinert, abändert und dann überall anwendet. Das Verbrechen wird nicht bekämpft oder beseitigt, es wird zum Objekt einer immer wieder neu erprobten Methode, es wird dadurch gezämt und gesühnt, indem es als Gegenleistung die Disziplinierungstechniken der modernen Gesellschaft rechtfertigt.

Das ist die atemberaubende und fesselnd geschriebene Grundthese dieses Buchs.

 


Analytik der Macht

Kurzbeschreibung
Die Frage nach der Macht durchzieht nicht nur wie ein roter Faden das Werk Michel Foucaults, sondern war auch Anlaß zu höchst kontroversen Diskussionen, die keineswegs abgeschlossen sind - im Gegenteil: Foucaults Konzepte, wie etwa die Biomacht, die Gouvernementalität, aber auch die Ästhetik der Existenz oder die Disziplinarmacht, geben aktuellen Debatten in der Philosophie und Soziologie, aber auch der Politik- und Geschichtswissenschaft entscheidende Impulse. Dieser Band versammelt die wichtigsten Texte Foucaults und bietet somit einen umfassenden Überblick über einen der zentralen Bereiche der Theoriebildung der letzten Jahrzehnte. In seinem Nachwort erschließt Thomas Lemke sowohl den historischen als auch den systematischen Kontext von Foucaults Machttheorie.


 

Michel Foucault - Analytik der Macht - Surkamp_Verlag ISBN: 3-518-29359-1Winken

 


Michel Foucault - Ästhetik der Existenz - Schriften zur Lebenskunst - Surkamp-Verlag ISBN: 978-518-29414-7Winken

Kurzbeschreibung
In der letzten Phase seines Schaffens hat sich Michel Foucault mit Passion und Akribie dem Studium antiker Texte gewidmet und die klassischen Modelle einer lebenspraktischen »Sorge um sich« und »Ästhetik der Existenz« der historischen Vergessenheit entrissen. In den kleinen Texten und Interviews derselben Zeit, die der Auswahlband versammelt, unternimmt Foucault den riskanten und faszinierenden Versuch einer Aktualisierung dieser antiken Denkfiguren. Die alles entscheidende Frage für Foucault ist dabei: Kann es heute eine Lebensform geben, die nicht vom Wissen und von der Norm bestimmt wird, sondern die ein Experiment ist und das Leben als Kunst versteht?

 



Michel Foucault - Die Ordnung der Dinge - Surkamp-Verlag ISBN: 978-3-518-27696-9Cool

Die Ordnung der Dinge
OT Les Mots et les choses. Une archéologie des sciences humaines OA 1966 Form Sachbuch Bereich Philosophie
Mit Die Ordnung der Dinge begibt sich der Psychologe Michel Foucault nach intensiven Forschungen zum ersten Mal in einem größeren Werk auf das Gebiet der Ideengeschichte. Das Buch markiert gleichzeitig Foucaults erste systematische Darstellung der Diskurstheorie.
Aufbau: Foucault untersucht den Wandel der Idee der Wissenschaft von der Renaissance über das »klassische Zeitalter« des 17. und 18. Jahrhunderts bis hin zum 19. Jahrhundert. Dabei konzentriert er sich auf die sprachlichen Kategorien und die elementaren Denkmuster, nach denen Wissen geordnet sei und die daher die Diskursinhalte vorbestimmen. So entstehe Wissen laut Foucault nicht als Ergebnis des rationalen Denkprozesses der Menschen, sondern ergebe sich aus der grundlegenden Struktur des Diskurses, die teils auf zufällige »Entdeckungen« zurückgehe, teils von politischen Machtinstanzen durchgesetzt werde.
Inhalt: War das Denksystem der Renaissance vom bestimmenden Prinzip der Verwandtschaft der Dinge untereinander gekennzeichnet, so existiere laut Foucault im klassischen Zeitalter eine neue, wesentlich andere Ordnung, in der es sich »nicht mehr um die Frage der Ähnlichkeiten, sondern um die der Identitäten und der Unterschiede handelt«.
Diese Änderung des Denksystems erklärt Foucault im Einzelnen durch einen Rückgriff auf die Semiotik, in dem er für das klassische Zeitalter eine neue »dualistische Theorie des Zeichens« feststellt, welche drei Elemente impliziere: »das, was markiert wurde, das, was markierend war, und das, was gestattete, im Einem die Markierung des Anderen zu sehen.« Dieses auf der Repräsentation basierende Zeichensystem sei die Grundlage einer allgemeinen Ordnungswissenschaft gewesen, deren Begriffsraster Foucault rekonstruiert. Anschließend zeichnet er dieses System in drei scheinbar unterschiedlichen Teildiskurse der Zeit, in der allgemeinen Grammatik, in der Naturgeschichte und in der Analyse der Reichtümer, nach. So leite sich beispielsweise der Wert vom Geld nicht mehr aus seinem Edelmetallbestand ab, sondern aus der auf ihm abgebildeten Repräsentation des Souveräns.
Im zweiten Teil des Werks widmet sich Foucault einem erneuten Wandel des Denksystems im 18. Jahrhundert: in einer Analyse schildert er, wie aus der Betonung der Zirkulation von Geld die bestimmende Rolle der Arbeit entstanden sei, wie die Analyse der äußeren Merkmale von Pflanzen und Tieren in der Naturgeschichte der Vorstellung von Organisation und Funktion in der sich formierenden Biologie gewichen sei, und wie anstelle einer reinen Kategorisierung der Unterschiede der Sprachen durch die Entdeckung der Flexion ihre gemeinsamen Verbindungen festgestellt wurden.
Wirkung: Für Foucault habe seine »Archäologie des Denkens« weit reichende Folgen für die menschliche Existenz. Indem er der Sprache eine konstituierende Rolle einräumt, relativiert er gleichzeitig die bisweilen als absolut empfundene Bedeutung der menschlichen Vernunft. Daher proklamiert er den Tod des Menschen als autonomes Wesen, was die teils sehr kritische Rezeption des Werks erklärt. B. A.

Buchbeschreibung
Michel Foucault (1926-1984) hatte von 1970 an den Lehrstuhl für die Geschichte der Denksysteme an College de France in Paris inne. "Dieses Buch muß als eine vergleichende Studie gelesen werden. Meine Absicht war nicht, auf der Basis eines bestimmten Wissenstyps oder Ideenkorpus das Bild einer Epoche zu zeichnen oder den Geist eines Jahrhunderts zu rekonstruieren. Was ich wollte, war, eine bestimmte Zahl von Elementen nebeneinander zu zeigen -- das Wissen von den Lebewesen, das Wissen von den Gesetzen der Sprache und das Wissen der ökonomischen Fakten -- und sie mit dem philosophischen Diskurs ihrer Zeit in Verbindung zu setzen für einen Zeitraum, der sich vom siebzehnten bis zum neunzehnten Jahrhundert erstreckt."
Michel Foucault über "Die Ordnung der Dinge"
 


 

Michel Foucault - Der Wille zum Wissen - Sexualität und Wahrheit 1 - Surkamp-Verlag ISBN: 3-518-28316-2Lächeln

 

 

Gilles Deleuze - Michel Foucault - Der Faden ist gerissen - Merve Verlag Berlin - ISBN: 3-920986-84-9Besiegelt

Kurzbeschreibung
In diesem Band sind die Texte versammelt, in denen Deleuze und Foucault direkt aufeinander Bezug nehmen. Es ist oft von einem "neuen Denken" die Rede, das Dialektik, Widerspruch, Negation, Subjekt und Totalität verabschiedet, von einem Denken, das Vielheiten und Differenzen affirmiert.

Über den Autor
Gilles Deleuze wurde 1925 in Paris geboren. Bereits vor seiner Professur an der Sorbonne zeichnete sich Deleuze durch philosophiegeschichtliche Studien über Spinoza, Bergson, Hume, Kant und Nietzsche aus. 1995 beging Deleuze nach langer und schwerer Krankheit Selbstmord.

 


 

Jean-Francois Revel - Matthieu Ricard - Der Mönch und der Philosoph - Buddhismus und Abendland - Ein Dialog zwischen Vater und Sohn - Verlag Kiepenheuer & Witsch - ISBN: 3-462-03239-9Zunge ausstreckenKuss

Kurzbeschreibung
Wer bin ich? Was ist die Welt? Woher kommt das Leid? Über diese und ähnliche Fragen führt der Dialog zwischen dem französischen Philosophen Jean-Francois Revel und seinem Sohn Matthieu Ricard, einem buddhistischen Mönch, den Leser in die Tiefe östlicher Lebensweisheit und abendländischer Philosophie zugleich. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Autorenporträt
Matthieu Ricard arbeitete als Forscher auf dem Gebiet der Molekularbiologie, ehe er seine Berufung zum Buddhismus erkannte. Seit 25 Jahren lebt er als buddhistischer Mönch in den tibetischen Klöstern des Himalaja. Zusammen mit seinem Vater, dem Philosophen Jean-Francois Revel, veröffentlichte er den Gesprächsband "Der Mönch und der Philosoph". Außerdem übersetzt er Werke aus dem Tibetischen und ist der offizielle Französischübersetzer des Dalai Lama.




 

Marvin Chlada/Marc-Christian Jäger (Hrsg.) - Das Spiel der Lüste - Sexualität, Identität und Macht bei Michel Foucault - Verlag - Alibri - ISBN: 978-3-86569-031-9Kuss

Foucault hat Erotik und Sexualität als Formen strategischer Spiele betrachtet, deren Regeln ebeso verändert wie verworfen werden können. Nicht die "Wahrheit des Geschlechts" aufzudecken oder "sich selbst zu finden" ist sein Thema, sondern die Möglichkeit, neue Lüste zu erfinden und ihren Gebrauch zu erweitern.

"Man muss sich von der Instanz des Sexes frei machen, weil man die Mechansimen der Sexualität taktisch umkehren, um die Körper, die Lüste, die Wissen in ihrer Vielfältigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen die Zugriffe der Macht auszuspielen." (Michel Foucault)

Das Leben und die Zeit des Menschen sind nicht von Natur aus Arbeit, sie sind Lust, Unstetigkeit, Fest, Ruhe, Bedürfnisse, Zufälle, Begierden, Gewalttätigkeiten, Räubereien etc. Und diese ganze explosive, augenblickhafte und diskontinuierliche Energie muss das Kapital in kontinuierliche und fortlaufend auf dem Markt angebotene Arbeitskraft transformieren. Das Kapital muss das Leben in Arbeitskraft synthetisieren, was Zwang impliziert: den des Systems in Beschlagnahme.



 


 
Sextase: Tao, Tantra und das Kamasutra - für erfüllte Begegnungen 

 Mit Körper und Seele lieben: Sexualität als spirituelle Erfahrung, Das Beste der drei Liebeslehren in einem Buch.

Mehr als nur Sex: Mabel Iam öffnet ihren Lesern das Tor zu nie gekannten Lusterfahrungen, indem sie lehrt, Sexualität auch als spirituelle Erfahrung zu erleben. Dazu dienen Stellungen und Techniken des Tao, Tantra und des Kamasutra, bereichert durch Aroma- und Farbtherapie. Sex-Yoga, sinnliche Massagen, Aphrodisiaka und erotischer Tanz machen den Liebesakt zum ekstatischen Erlebnis.

 
 
 

Günter Hannich - Staatsbankrott - Wann kommt die nächste Währungsreform? - Verlag Kopp - ISBN: 3-938516-27-5Geld im Kopf

Staatsbankrott?

"Aber ein Staat kann doch nicht pleite gehen!" Ach nein? Das ist ein weit verbreiteter Irrtum. Alleine Deutschland war im vergangenen Jahrhundert bereits zweimal bankrott, eine Tatsache, die viele gerne verdrängen. Fakt ist, daß es in den letzten 30 Jahren ernsthafte Währungskrisen in über 80 Ländern gegeben hat, die oft in den Total-Bankrott führten. Gerade in den letzten Jahren hat sich die Zahl besonders gehäuft.

Günter Hannich zeigt in diesem Buch, daß der nächste Staatsbankrott in Deutschland bereits vorprogrammiert ist. Es ist nur noch eine Frage der Zeit. Jahrzehntelang hat sich die Regeirung Geld von den kommenden Generationen gepumpt. Jetzt stehen wir vor dem Tag der Abrechnung. Und auch dieses Mal wird das Volk für die finanzpolitischen Fehler bezahlen.

 


Günter Hannich - Börsenkrach und Weltwirtschaftskrise - Der Weg in den 3.Weltkrieg - Verlag - Kopp - ISBN: 3-930219-34-4SchreienGeld im Kopf

Die Aktienmärkte jagten von Rekord zu Rekord. Es entstand der Eindruck,daß jeder spielend ohne Arbeit reich werden kann. Dieses Buch wird Ihnen die Augen öffnen: Wir stehen vor dem größten Börsencrash, den die Welt je gesehen hat. Unser Geldsystem wird an seinen inneren Widersprüchen zerbrechen.

Für die meisten Menschen ist unser Geldsystem eine gegebene Größe, über das man sich keine weiteren Gedanken zu machen braucht. Wer jedoch den Funktionsmechanismen auf die Spur kommt, erkennt schnell, daß der Zinskapitalismus auf ständige Expansion angewiesen ist. Da es aber in einer endlichen Welt kein unendliches Wachstum geben kann, ist das System zum Scheitern verurteilt. Weil die Politiker und die Hochfinanz mit ihren internationalen Machtkartellen alles daran setzen, die Stunde der Wahrheit so lange wie möglich hinauszuzögern, bläht sich das System immer mehr auf. Die Umverteilung des Kapitals von Arm nach Reich geschieht immer schneller. Doch die Fiananzblase wird platzen. Wir stehen unmittelbar vor der größten Weltwirtschaftskrise, die die Erde je gesehen hat. Sie wird für die meisten zu unbeschreiblicher Armut und Elend führen, am Ende sogar zu einem neuen Weltkrieg. Niemand von uns wird sich diesem Desaster der Währungssystem und dem Zusammenbruch aller Börsen entziehen können.

Günter Hannich hat mit marktschreierischen Untergangsvisionen, trotz dieser mehr als beunruhigenden Feststellungen, nichts im Sinn. Seine Analysen sind präzise und fundiert. Sie münden in konkrete Strategien und sind von bestechender Logik. Anhand von Beispielen aus der Geschichte zeigt Hannich, daß es nicht so weit kommen muß. Eine stabile Wirtschafts- und Geldordnung ist möglich!

 

Philippe Labarde/Bernard Maris - Börse oder Leben - Die grosse Manipulation - Verlag - DVA - ISBN: 3-421-05454-1BesiegeltLächeln

"Die Bibel der Feinde des neuen Kapitalismus"

Alle Kapitalisten! Keiner mehr Arbeitnehmer! Schluß mit der Ausbeutung! Aktien, Rentenfonds, Aktienoptionen, die Börse für alle. Schneller Reichtum für jeden. Glauben Sie wirklich daran? Oder kommen Ihnen langsam Zweifel? Börse oder Leben sagt ihnen, was wirklich hinter dem Börsenrummel steckt.

Das Wall Street-Denken hat sein Gegengift gefunden.

 

John Holloway - Die Welt verändern ohne die Macht zu übernehmen - Verlag - Westfälisches Dampfboot - ISBN: 3-89691-514-2LachanfallBesiegelt

Wie genau das gehen soll, die Welt zu verändern, ohne die Macht zu übernehmen, verrät Holloway auch nicht - jedenfalls nicht in Form einer Betriebsanleitung. Das ist aber nicht der Grund für mich, seinem Buch volle 5 Sterne zu geben.
Viel wichtiger ist für mich, was schon auf den ersten paar Dutzend Seiten geschieht. Dort schreibt der Autor, welche Gefühle in ihm besonders akademische Diskurse auslösen, oder genauer: Welche Gefühle in ihm verborgen bleiben sollen, weil in der "exakten" Welt der Wissenschaft dafür kein Platz ist. Holloway bebildert diese Gefühle, die tägliche Ungerechtigkeiten und Verbrechen (durch unser eigenes Verhalten und Konsumieren!) in ihm auslösen, mit der Metapher eines "Schreis". Sehr nah an dem, was ich selber dazu empfinde, folgt er diesem Schrei und sieht nach, wie er behandelt wird in Medien, an Universitäten, in der Politik. Und ist wütend darüber, wie wenig elementaren Gefühlen Achtung geschenkt wird. Aber genau das ist ja das Problem: Dass die Gefühle eines überwältigenden Teils der Menschheit ignoriert werden, und Armut und Wut sollen durch irregeleitete Theorien über das Heil des "Marktes" abgewiegelt werden.
Holloway setzt dem eine andere Sicht entegegen. Er erklärt, warum die "Macht" zu übernehmen nicht gelingen kann, warum dieser revolutionäre Ansatz zum Scheitern verurteilt ist: Weil er in den Denkmustern verhaftet bleibt, die ihn hervorgebracht haben! Das Buch schwingt dann über zu sehr ansprechend, teils kompliziert zu lesenden Schilderungen und endet mit einer sehr einfachen Antwort.
Wir selber, so Holloways verständliche These, reproduzieren unser Wirtschaftssystem. Tag für Tag tragen wir dazu bei, dass sich der Kapitalismus selbst erhält. Dass er ausgebaut wird. Dass er mehr Zerstörung produziert. Dass er noch mehr Macht erhält. Dies ist ein aktiver Prozess, den wir, jede und jeder einzelne, mit tragen. Und wir können ihn ebenso einfach stoppen: Indem wir aufhören, den Kapitalismus zu reproduzieren.
Manchem mag diese Antwort zu einfach erscheinen. Für mich ist sie bestechend und zwingend logisch.

 



 

 

Albrecht Müller - Machtwahn - Wie eine mittelmäßige Führungselite uns zugrunde richtet - Verlag - Knaur - ISBN: 978-3-426-77979-8Missbilligen

"Der Fisch stinkt vom Kopf her"

Unsere Führungseliten zerstören, was in vielen Jahrzehnten aufgebaut wurde. Sie spalten unsere Gesellschaft, sie hetzen die junge Generation gegen die ältere auf, sie verscherbekn unser öffentliches Eigentum. Sie sind die Propheten eines schrankenlosen Profitstrebens - und verdienen prächtig daran. Jeder einzelne bekommt die Folgen zu spüren: Die Gesellschaft wird umgebaut und wirtschaftlichen Interessen untergeordnet. Fragt sich bloß: Wissen es unsere Eliten einfach nicht besser? Oder sind sie längst eine große Koaltion mit den wahren Nutznießern des Umbaus eingegangen?

"Ein eindringlicher Aufruf, den politischen, wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und journalistischen Eliten auf die Finger zu schauen." Frankfurter Rundschau


  Helmut Creutz: Die 29 Irrtümer rund ums Geld


 
 Helmut Creutz: Die 29 Irrtümer rund ums Geld 
ISBN - 10:
3854367015
 
Beschreibung: "Am Gelde hängt, zum Gelde drängt doch alles!" Wir werden in Sachen Geld leider als Analphabeten aus der Schule entlassen. Und selbst im "richtigen Leben" ist das Thema Geld für viele ein blinder Fleck. Aber was ist das eigentlich, dieses "Geld"?

Unser allgemeines Wissen über Geld ist immer noch mit grundsätzlichen Fehlvorstellungen, Vorurteilen und Irrtümern behaftet, von denen die wichtigsten in diesem Buch behandelt werden.

Wer versteht schon die Strukturen unseres Geldsystems und deren unüberschaubare Auswirkungen auf den sozialen und ökologischen Bereich, auf die Arbeitslosigkeit, den Wachstumszwang und die leeren öffentlichen Kassen?

In diesem Buch sind die wichtigsten Antworten pointiert und verständlich zusammengefasst.


Einige beispielhafte Irrtümer:

- Bargeld spielt doch kaum noch eine Rolle
- Inflation belebt die Wirtschaft
- Bei Börsencrashs wird Geld vernichtet
- Globalisierung ist unverzichtbar
- Die größten Gewinner sind die Banken


303 Seiten
 


Hans Weiss/Ernst Schmiederer - Asoziale Marktwirtschaft - Insider aus Politik und Wirtschaft enthüllen, wie die Konzerne den Staat ausplündern - Verlag - Kiwi - ISBN: 3-462-03643-2Winken

Günter Wallraff war einst ganz unten unterwegs. Hans Weiss und Ernst Schmiederer sind es ganz oben. Dort, wo die Global Player spielen, die Steueranwälte tricksen und Juristen elegante Holdingkonstruktionen basteln, Steuern vermeiden und gewinne einfahren. Kein Wunder, wenn es den Lesern dieses atemlos recherchierten und atemlos geschriebenen Buches auch den Atem verschlägt.

"Das Buch belegt in erster Linie die Unfähigkeit der Politik, zeigt grobe bis gröbste handwerkliche Fehler in Kombination mit teils grotesker Naivität, was die Folgen so genannter Reformen angeht. Nationale wie internationale Politik lassen das Ausplündern nicht nur zu, sondern fördern es - Subventionen sind da nur die Spitze der Eisbergs. Financial Times Deutschland



Thomas Wieczorek - Schwarzbuch Beamte - Wie der Behördenapparat unser Land ruiniert - Aufgebläht - Teuer - Ineffizient. - Verlag - Knaur - ISBN: 978-3-426-77935-4Winken

Die ganze Wahrheit über den Beamtenstaat

Schon heute finanzieren 11 Steuerzahler einen Beamten. Knapp 40 Milliarden Euro gehen jährlich für Pensionen drauf. Manche Behörden mit zigtausend Beamten sind komplett überflüssig und verwalten sich nur noch selbst. Längst ist ein System innerhalb des Systems entstanden, in dem sich die Beamten ihre Regeln selber machen. Eine Politik wagt es nicht, überkommene Besitzstände und bürokratischen Unsinn grundlegend anzugreifen - aus Furcht vor der mächtigen Beamtenlobby? Das Nachsehen haben wir Bürger.

Thomas Wieczoreks schonungslose Analyse beweist: Wenn sich nichts ändert, sind die Beamten unser Bankrott.

 


Britta Bannenberg/Wolfgang Schaupensteiner - Korruption in Deutschland - Portrait einer Wachstumsbranche - Verlag - Beck - ISBN: 3406-510663LächelnSchreien

Korruption ist effektiv, attraktiv und lukrativ. Das haben auch Entscheidungdsträger in unserer staatlichen Verwaltung und Politik erkannt. Nicht nur in Abu Dhabi oder Sizilien, sondern längst auch in Deutschland bestechen Verbandsfunktionäre und Bauunternehmer Beamte und Politiker, Schmiergeldzahlungen sind in vielen Branchen bereits Teil der Geschäftspolitik und fügen dem Fiskus jährlich Schääden in Milliardenhöhe zu. Unbemerkt von Justiz und Öfffentlichkeit konnten weit verzweigte Beziehungsgeflechte heranwachsen, weil Korruption in deutschen Amtsstuben jahrzehntelang tabuisiert wurde.

Anhand zahlreicher Originalfälle stellen die Autoren die schillernden Facetten von Bestechung und Bestechlichkeit anschaulich dar. Sie machen deutlich, daß es sich hier nicht um Einzelfälle handelt, sondern um ein flächendeckendes Kriminaltätsphänomen, das die Grundfesten staatlicher Autorität und das Prinzip des freien Wettbewerbs erschüttert.

 


Cerstin Gammelin/Götz Hamann - Die Strippenzieher - Manager, Minister, Medien - Wie Deutschland regiert wird - Verlag - Econ - ISBN: 13-978-3-430-13011-0Winken

"Wer dieses Buch gelesen hat, wird zornig und wütend! Schonungslos decken die Autoren die Machenschaften der Lobbyisten in Deutschland auf." NDR

"Ein strukturelles Enthüllungsbuch" - Gabor Steingart, Der Spiegel

"Nichts ist so schön und entlarvend, wie Interessenvertreter, Strippenzieher und ihre Soufleure im Alltag zu beobachten - und zu beschreiben. Solange die journalistischen Autoren uns solche Vergnügungen bescheren, kann keine Lobby übermächtig werden." Ernst Elitz, Indendant des Deutschlandradios

Herr Elitz ist anscheinemd ein unverbesserlicher Optimist und glaubt an sowas wie Gerechtigkeit? Gerold Flock

In Berlin arbeiten mehrere tausend Abgesandte, Lobbyisten und Public-Affairs-Berater, um die Interessen der Wirtschaft in der Regierung durchzusetzen. Mal organisieren sie Informationsabende für Parlamentarier, mal lancieren sie Hintergrundinformationen bei den Medien oder leisten Formulierungshilfe bei Gesetzesentwürfen.

So wie die Lobbyisten von Deutschlands größtem Stromlieferanten RWE. Deren Vorschläge zum neuen Energiewirtschaftsgesetz sind teilweise eins zu eins in die Gesetzesentwürfe eingegangen - zum Nachteil der privaten Verbraucher. Diese müssen jetzt mehr bezahlen, um Rabatte für Konzerne und Industriebetriebe zu finanzieren. In einem anderen Fall tobte der Interessenkonflikt um die Frage: Umweltschutz oder Arbeitsplätze? Einflussreiche Strippenzieher des Autokonzerns VW haben dabei über Jahre die Einführung des Dieselrußfilters verzögert. Derweil versucht die Initiative Neue soziale Marktwirtschaft ein wirtschaftsfreundliches Meinungsklima zu erzeugen. Sie will mehr Freiheit für Unternehmer erreichen und die Bürger bei Rente, Kranken- und Pflegeversicherung selbst in die Pflicht nehmen.

Cerstin Gammelin und Götz Hamann wissen, was in Konzernrepräsentanzen und politischen Hinterzimmern vor sich geht. Sie beschreiben, wie Lobbyisten ins Zentrum der Macht gelangen und wie sie dort Einfluss nehmen...

Die Autoren führen die Leser an die Orte der Macht. So entsteht ein Stadtplan des politischen Berlins, der an keinem Kiosk zu kaufen ist.

 


Bernard A. Lietaer - Das Geld der Zukunft - Über die destruktive Wirkung des existierenden Geldsystems und die Entwicklung von Komplementärwährungen - Verlag - Riemann - One Earth Spirit - ISBN: 3-570-50008-XGeld im KopfZunge ausstrecken

 


Marvin Chlada/Gerd Dembowski (Hrsg.) - Das Foucaultsche Labyrinth - Eine Einführung - Verlag - Alibri - ISBN: 3-932710-32-0Winken

Der maskierte Philosoph

Seit seinem Tod im Jahre 1984 hat das Werk Michel Foucault an Popularität nichts eingebüßt. Im Gegenteil, wurde doch die Flut an gelehrter Sekundärliteratur um einige Anekdoten aus dem Leben des Philosphen bereichert. Inzwischen diskutiert man nicht mehr allein Foucaults Analysen der Macht, rätselt man nicht nur über dessen Konzeption einer neuen Lebenskunst, nein, man spricht auch über jenen Foucault, der sich in der schwulen Subkultur der USA sadomasochistischen Spielchen hingab, auf seinem Balkon Marihuana anpflanzte oder im Opium-Rausch vor ein Auto lief. Es scheint das aus dem Philosophen, der den Tod des Menschen verkündet und der Anonymität des schreibenden Subjekts das Wort geredet hatte, das wurde, was er niemals hat werden wollen; ein Autor.

Als 1966 "Die Ordnung der Dinge" erschien, wurden davon in den ersten vier Monaten mehr Exemplare verkauf, als alle Auflagen von Sartres "Das Sein und das Nichts" zusammmengenommen. Foucault wurde nun nicht mehr allein an den Universitäten, sondern gleichsam in den Cafes und am Strand gelesen. Kein Wunder also, daß er bereits Lebzeiten den Status eines akademischen Pop-Stars genoß, eines Pop-Stars freilich, der an den politischen Kämpfen seiner Zeit, aei es als Aktivist oder Beobachter, regen Anteil nahm. "Ich habe ihn einmal in Paris getroffen", erinnert sich der Dramatiker Heiner Müller an eine Begegnung mit Foucault. Es war im Jahr von Stammheim. Ihn interessierten nur zwei Punkte: Dissidenz und Terrorismus. Das war der einzige Blick auf Deutschland. Im Osten auf die Dissidenten, aber das war eher ein zerstreuter Blick, im Westen auf den Terrorismus. Faszinierend war, wie Foucault das Aktuelle, die vor unseren Augen gerinnende Gegenwart, in einen Wirbel von Differenzen auflöste, die ständig andere Verbindungen eingingen. Er lag dabei auf einem weißen Teppich.

Eben diese Kunst "ständig andere Verbindungen" einzugehen, verdanken auch diese Bücher Foucaults einen Großteil ihre Attraktivität. Der Gebrauchswert eines Buches nämlich, hängt für Foucault eng mit der Lust zusammen, die es verschafft. Darum wollen seine Bücher nicht einfach Bücher, sondern kleine Werkzeugkisten sein, die man bei Bedarf öffnet und deren Sätze, Ideen und Analysen man sich als Schraubenzieher bedient, um die Machtsysteme kurzzuschließen, zu demontieren oder zu sprengen. Verständlich also. daß sich Foucault nicht als Schriftsteller, sondern vielmehr als Werkzeughändler, Waffenschmied, Planzeichner und Kartograph verstand, der seine Werke als unterirdische Stollen anzulegen pflegte. Immer wieder kommt Foucault auf das Labyrinth zurück, welches er "mit fiebriger Hand" bereitet und in welchem er umherirrt, seine Worte verlagert und sich verliert, um dann lachend an anderer Stelle "vor anderen Augen", die er niemals mehr treffen wird, wieder aufzutauchen: "Mehr als einer schreibt wahrscheinlich wie ich und hat schließlich kein Gesicht mehr. Man fragt mich nicht, wer ich bin und man sage mir nicht, ich solle der gleiche bleiben: das ist eine Moral des Personenstandes; sie beherrscht unsere Papiere. Sie soll uns frei lassen, wenn es sich darum handelt zu schreiben. Folglich spricht Hinrich Fink-Eitel mit Blick auf Foucaults Gesamtwerk zu Recht von einem "Labyrinth vor allem in zeitlicher Hinsicht" - denn wüßte man nicht, daß diese Bücher vom selben Autor sind, könnte man sie für Werke verschiedener Autoren halten, da sie ständigen Veränderungen unterliegen.

Für eine Einführung in das Denken Foucaults schien es uns daher reiz- und sinnvoll, den Charakter des Labyrinths beizubehalten, nicht zu versuchen, den maskierten Philosophen, wie so oft, chronologisch zu packen, sondern ihn durch verschiedene Eingänge in den Irrgarten zu folgen, ihn beispielsweise anderen Denkern und Schulen gegenüberzustellen und von diesen abzugrenzen, zu zeigen, wo er rezipiert wird, um zu sehen, wie er funktioniert. Denn jenseits von Technokratie und Humanismus geht es letztlich genau um das: die Frage nach dem Funktionieren des sozialen und individuellen Lebens. "Für mich gehört die Technokratie zum Humanismus und ich lehne beides ab, sagte Foucault. Auf der anderen Seite muß eine linke Politik möglich sein, die ohne all diese konfusen humanistischen Mythen auskommt. Ich glaube, daß sich das Optimum des gesellschaftlichen Funktionierens definieren läßt, und zwar aufgrund einer bestimmten dem Bevölkerungswachstum, dem Konsum, der individuellen Freiheit, der Möglichkeit von Freude für einen jeden, und ohne Berufung auf die Idee des Menschen, ein Optimum des Funktionierens kann intern definiert werden, ohne daß gesagt wird, für wen es so besser ist. Nach meinem Dafürhalten sind die Technokraten Humanisten und die Technokratie ist eine Form des Humanismus. Die Technokraten glauben ja in einem gewissen Sinn, die einzigen zu sein, die das "Glück der Menschen" definieren und herbeiführen könnten. Marvin Chlada/Gerd Dembowski

 


 

NOAM CHOMSKY - Eine Anatomie der Macht - Der Chomsky-Reader - Europa-Verlag - ISBN:3-203-76007-XLächelnLachanfall "Chomsky ist der einzige Intellektuelle von Rang, der für die eigentlich antiintellektuelle Bewegung der Globalisierungsgegner überhaupt eine Rolle spielt." Die Zeit

"Noam Chomsky ist eine Kultfigur. Der renommierte Arts and Humanities Citation Index führt ihn unter den zehn meistzitierten Autoren aller Zeiten und stellt ihn auf eine Stufe mit Freud und Hegel...Seine kritischen Spitzen zu Medienmacht, Kapitalismus und US-Außenpolitik machten ihn in den 80er und 90er Jahren zum Sprachrohr der Linken." Handelsblatt

"Noam Chomsky, der für seine messerscharfen Analysen geschätze Intellektuelle, nimmt diesen moralischen Maßstab ernst. Er betont, daß hochmoralische Maßstäbe zuallererst für das eigene Handeln gelten müßten und nicht nur dafür herhalten dürften, offizielle Feinde daran zu messen. Chomsky überprüft dies am Beispiel der Politik des Westens." WDR

 


Christiane Oppermann - Schwarzbuch Banken - Verlag - Diederichs - ISBN: 3-7205-2371-3SchreienCoolWeinenBeschämtMissbilligenGeld im Kopf

Sparer, mittelständische Unternehmen, Großkonzerne. Die Finanzinstitute kassieren bei allen ab. Sie vernichten mit einem Schlag Tausende von Arbeitsplätzen und ruinieren ganze Volkswirtschaften. Der Blick hinter die seriöse Fassade der Geldhäuser offenbart, wer wirklich die Macht im Staat hat.

"Keiner entkommt den Banken. Gerade deshalb sollte jeder ihre Methoden kennen."

Die Liste der Bank-Geschädigten ist lang: einfache Sparer und Kleinanleger, Handwerksbetriebe, mittelständische Unternehmen, multinationale Konzerne und ganze Volkswirtschaften. Die Wirtschaftsjournalistin Christiane Oppermann enthüllt die skrupellosen Machenschaften der mächtigsten Branche der Welt. Wie zocken die Geldhäuser mit überhöhten Zinsen und Gebühren, unseriösen Geldanlagen und dubiosen Immobiliengeschäften ab? Warum spielen sie in der Wirtschaftspolitik eine so fatale Rolle? Weshalb können sie durch dramatische Fehlentscheidungen jährlich Tausende von Arbeitsplätzen vernichten? Wie finden sie immer neue Wege, bei Pleiten ihre Vorteile zu sichern? Und wer kontrolliert die Banken, wenn sie weltweit Geld waschen und Unsummen aus internationalem Terrorismus, erpressten Schutzzahlungen und dem Drogenhandel verwalten? SCHWARZBUCH BANKEN lässt keinen Zweifel: Es ist an der Zeit, die allgegenwärtige Macht der Banken zu brechen und ihren Missbrauch zu beenden.

 


Toralf Staud - Moderne Nazis - Die neuen Rechten und der Aufstieg der NPD - Verlag - Kiwi - ISBn: 3-462-03638-6CoolSchreienÜberrascht

Frankfurter Rundschau, 3. August 2005
„Der Zeit-Autor Staud, Jahrgang 1972, nimmt die NPD ernst. Deswegen hat er sich auf eine Reise gemacht, die sich sonst kaum einer zumuten würde: eine Reise in die Welt der NPD. Er nimmt die Leser mit: ins italienische Restaurant am Berliner Müggelsee, wo er Parteichef Udo Voigt trifft. In den Landtag in Dresden, der seit dem Einzug der Partei im vergangenen Herbst zur ‚Geldmaschine, Propagandabühne und Lehrwerkstatt’ der NPD geworden sei. Ins idyllische Städtchen Königstein in Sachsen, wo die NPD bei der Kommunalwahl mehr als 20 Prozent der Stimmen errang – und wo häufig nicht die Rechtsextremisten Außenseiter sind, sondern jene, die sich gegen sie engagieren. Und ins mittelhessische Ehringshausen, wo die rechtsextreme Partei zwar auch schon einmal über 20 Prozent geholt hat, aber inzwischen einem breiten Bündnis des Widerstandes gegenübersteht."

Tagesspiegel, 8. August 2005
„Welche Strategie der Machtergreifung die NPD verfolgt, lässt sich jetzt in einem Buch nachlesen, das der langjährige Zeit-Redakteur Toralf Staud geschrieben hat. Staud gehört zu der ziemlich überschaubaren Community von Journalisten, die sich seit Jahren intensiv mit dem Rechtsextremismus in Deutschland auseinandersetzen. So ist es Staud gelungen, das Wesen der NPD zu durchschauen – und die Heimtücke ihrer Strategie der ‚Faschisierung’ der (vornehmlich ostdeutschen) Provinz. ‚Die NPD und ihre Weltanschauung mögen in den Parlamenten isoliert sein’, schreibt Staud, ‚in der Bevölkerung sind sie es nicht. Und durch ihre Graswurzelrevolution in Ostdeutschland prägt sie schon heute die Lebenswelt eines Teils der Bevölkerung mit.’ Dies sei für die von der NPD angestrebte, langfristige Verankerung ihrer Ideologie viel wichtiger als Bundestagsmandate."




 

Arundhati Roy - Die Politik der Macht - Verlag - btb - ISBN: 3-442-72987-4WinkenSchreien

Eine Sammlung der aktuellen politischen Essays der großen indischen Bestsellerautorin Arundhati Roy - mit ihren viel diskutierten Beiträgen zu den Ereignissen in New York, in Afgahnistan und im Irak.

"Wer weiß, vielleicht ist es das, was das 21. Jahrhundert für uns auf Lager hat: die Demontage des Großen, Großer Bomben, großer Staudämme, großer Ideologien, großer Widersprüche, großer Länder, großer Kriege, großer Helden, großer Fehler. Vielleicht wird es das Jahrhundert der kleinen Dinge sein. Vielleicht macht sich gerade jetzt droben im Himmel der kleine Gott für uns bereit." Arundhati Roy

Arundhati Roy kombiniert brillante reportage mit leidenschaftlicher Stellungnahme...Ich verneige mich vor ihrem Mut und ihrem Talent. Salman Rushdie



 

Kurzbeschreibung

Vollkommene Freiheit - das war Jiddu Krishnamurtis Leitmotiv. Dieser Band versammelt seine wichtigsten Aufsätze, Reden und Gespräche aus fünfzig Jahren weltweiter Lehrtätigkeit - viele davon hier zum ersten Mal in deutscher Übersetzung.

Über den Autor

Jiddu Krishnamurti, geboren 1895 in Indien, gestorben 1986 in den USA, war einer der großen Revolutionäre unseres Jahrhunderts und einer der unabhängigsten Denker, die sich je der Erforschung der menschlichen Natur zuwandten. Auf Vortragsreisen und in mehr als 60 Büchern legte er Suchenden in aller Welt seine Auffassung eines geistigen Erwachens ohne die Vermittlung traditioneller religiöser Methoden dar.

 



 

Hans-Peter Martin/Harald Schumann - Die Globalisierungsfalle - Der Angriff auf Demokratie und Wohlstand - Verlag - RORORO - ISBN: 978-3-499-60450-8Besiegelt

Demokratie bringt Wohlstand; und Wohlstandsbürger sind Bürger, die mit der Demokratie zufrieden sind. Breiter gesellschaftlicher Wohlstand ist eine der tragenden Legitimationssäulen der Demokratie. Erodiert dieser Pfeiler, stimmt die Statik des demokratischen Hauses nicht mehr und es läuft Gefahr, in sich zusammenzustürzen.

Dieser grundlegende Zusammenhang ist der Angelpunkt in den Überlegungen der beiden Spiegel-Redakteure Hans-Peter Martin und Harald Schumann. In ihrem aufrüttelnden Buch sehen sie die Hauptgefahr für den Wohlstand in der rasant um sich greifenden ökonomischen Globalisierung. Mit zahlreichen aussagekräftigen Beispielen belegen sie die Entwicklungen und Gefahren, die vom gigantischen freien Fluß der Geldströme, vom globalen Wettstreit der Standortbedingungen und von der Harmonisierung der Regelungen ausgehen. Der Turbo-Kapitalismus ist auf dem weltweiten Siegeszug, die soziale Marktwirtschaft als das Modell des Gleichgewichts zwischen kapitalistischer Wirtschaftsordnung und sozialem Ausgleich scheint zur Niederlage verurteilt. An dieser Entwicklung haben den Autoren zufolge (demokratische) Politiker keinen geringen Anteil: Schrittweise haben sie den Primat der Politik über die Wirtschaft aufgegeben, soziale Ausgleichssysteme systematisch demontiert, unter dem Mantel der Verbesserung der Standortbedingungen Gewerkschaften entmachtet und "Renditejäger" gefördert.

Weitet sich die Wohlstandsschere, so steigt die Furcht vor der sozialen Deklassierung der tragenden Mittelschicht. Extremistische Rattenfänger, die "Schuldige" anbieten, kommen dann wieder in Mode und letztlich droht die "Diktaturfalle". Paradoxerweise zerstört der Turbo-Kapitalismus damit die Grundlagen seiner Existenz: Den funktionsfähigen Staat und die demokratische Stabilität; der Teufelskreis schließt sich.

Das Buch besticht durch abgewogene Argumentation und die verständliche Darlegung komplexer ökonomischer Zusammenhänge. --Manfred Schwarzmeier

Pressestimmen
"Das Sachbuch aller Sachbücher" Die Zeit
"Vielleicht das wichtigste Buch des Jahres" Süddeutsche Zeitung
"Man muß dieses aufwühlende Buch unbedingt lesen." Mchel Rocard/Le Nouvel Observateur, Paris
"Faszinierend. Ein wirklich breiter Wurf." Klaus Töpfer, Ex-Bundesbauminister, jetzt UNEP-Chef, Nairobi
"Außergewöhnlich wertvolle Informationen über die gegenwärtige Krise." Arne Ruth/Dagens Nyheter, Stockholm
" 'Die Globalisierungsfalle' ist die Bibel der modernen Zeiten und der neuen Geopolitik." Chris Noonan, Filmregisseur, Sydney
"Dieses gut geschriebene Buch lädt den Leser ein, über mögliche Lösungen nachzudenken. Es feuert uns sogar an, selbst zu handeln." Ruud Lubbers, langjähriger niederländischer Ministerpräsident, Amsterdam.




Peter Kropotkin - Der Anarchismus - Ursprung, Ideal und Philosophie - Verlag - Trotzdem - ISBN: 3-922209-42-4Zunge ausstrecken

"Lesenswert macht dieses Buch die Tatsache, daß Kropotkin darin seinen Anarchismus und mehr noch seine Interpretation der Anarchismus-Geschichte ausführlich darstellt. Abgesehen vom aktuellen Wert einer erneuten und kritischen Anarchismus-Lektüre stellt Moderne Wissenschaft und Anarchismus in Kropotkins Euvre eine Besonderheit dar: Meines Wissens beschrieb er nirgends ebenso ausführlich und zusammenhängend wie hier die Geschichte des anarchistischen Denkens. Heinz Hug

 


Erich Fromm - Haben oder Sein - Verlag dtv - ISBN: 3-423-36103-4Lächeln

Dieses Buch Erich Fromms ist zu Recht eines seiner berühmtesten Werke, da er hier die zentrale Frage unseres modernen Lebens, die Frage nach Haben oder Sein, behandelt. Durch seine Lesbarkeit und Prägnanz ist es besonders geiegnet, in Fromms Gedankenwelt einzuführen.

Der Spiegel
Die Macht der Hilfsverben
Ja doch, die Welt verändern. Das wollte er und schämte sich nicht dafür, vom Haben und vom Sein schrieb er und von der Chance, die es gebe, der Diktatur des Habens zu entfliehen, er schrieb es in einer Zeit, als das hässliche Wort Gutmenschentum noch nicht erfunden war, das heute alles zu ersticken vermag, was nach utopischem Denken klingt.

Es war 1976, als „Haben oder Sein“ erschien, das Jahr der Dioxin-Katastrophe in Seveso, das Jahr der ersten großen Brokdorf-Demonstration: Der Psychoanalytiker, Philosoph, Sozialforscher Erich Fromm, 1900 geboren, schrieb sein spätes Werk hinein in eine Zeit, die sehr empfänglich dafür war. Jene Zeit, als auf Bücherregalen die blauen Marx-Engels-Bände zur Seite gerückt wurden, um Platz zu schaffen für die Texte der Frauen-, der Schwulen-, der Alternativbewegung; als die Bibliografien geisteswissenschaftlicher Werke zwangsläufig mit A wie Adorno begannen; Fromm stand nicht in jeder Literaturliste, doch im Gegensatz zu Adorno, seinem Mitstreiter und Rivalen aus dem legendären Frankfurter Institut für Sozialforschung, wurde er tatsächlich gelesen.

Gelesen und zitiert und zu Tode paraphrasiert, seine „Kunst des Liebens“ vor allem, 1956 erschienen und millionenfach verkauft. Nicht klammern, loslassen, zu sich selber finden, jenes Siebziger-Jahre-Begleitgemurmel für Beziehungsdiskussion und Gesellschaftsanalyse, häufig fand es seine Quellen in den Schriften des Sozialwissenschaftlers Fromm, was ihm den Ruf des weichgespülten Kuschelphilosophen verschaffte, den man schließlich nicht mehr lesen mochte, sehr zu Unrecht, wie ein frischer Blick auf sein Werk erschließt.

„Haben oder Sein – Die seelischen Grundlagen einer neuen Gesellschaft“ schrieb er im Tessin lebend, nach Europa zurückgekehrt aus jahrzehntelangem Exil in Mexiko und den USA, den ersten Herzinfarkt hatte er hinter sich, es blieb sein letzter großer Text. Haben und Sein – zwei substantivierte Verben, aus denen eine Weltsicht entsteht. Zwei Menschentypen, zwei Gesellschaftstypen besiedeln die Welt: Das Haben entspricht dem Geist einer nekrophilen Gesellschaft, die tote Dinge verehrt, während die biophile Gesellschaft des Seins den Menschen als ihren Mittelpunkt begreift.

Fromm schrieb das in eine Zeit hinein, die begann, über die „Grenzen des Wachstums“ zu diskutieren, der erste Bericht des Club of Rome war erschienen, das britische Atomkraftwerk Sellafield, war knapp an einer Katastrophe vorbeigeschrammt, er schrieb es in einer Welt des Habens, so befand er, die ihre Lebensgrundlagen vernichtet und sich nur ändern kann, wenn sich auch die Psyche des Menschen ändert, der in ihr lebt.

Scharfsichtig und sehr aktuell seine Analyse des „Marketing-Charakters“ des modernen Menschen, schon in den vierziger Jahren hat er sie entwickelt, nun führt er sie näher aus: Alles ist abgestellt auf vorübergehende Befriedigung, auf Verschleiß. Der Konsument, jener „ewige Säugling, der nach der Flasche schreit“, kennzeichnet diese Welt des Habens, kurzfristig nur identifiziert er sich mit modernen Gebrauchsgegenständen, deren wesentliche Eigenschaft es ist, überholt und beseitigt zu werden. Alles ist austauschbar, Dinge, Meinungen, Einstellungen, Freunde, Liebespartner, und der Mensch selbst beginnt sein konstantes Selbst einzubüßen, wird zur „Ware auf dem Persönlichkeitsmarkt“, die sich vorteilhaft präsentieren muss, die sich selbst verkauft: Ich bin, was ich habe, und was ich habe, hat mich.

Als Vision setzt er dagegen eine Welt des Seins. Aus Marx und Buddha und Jesus und Freud speist sich diese Vision, dazu Spinoza und Meister Eckhart, er sagt: Es gibt Hoffnung, die Welt ist veränderbar. Fromm ist der Erfinder der Analytischen Sozialphilosophie, er war von 1930 an Mitarbeiter in Max Horkheimers Institut für Sozialforschung und bis zum Zerwürfnis im Exil in den späten dreißiger Jahren eine der prägenden Persönlichkeiten der Frankfurter Schule, und er hat eine andere Botschaft als die pessimistische seiner Kollegen. Spöttisch zitiert wurde im Institut gern ein Spruch, der ihn seit seiner Jugend begleitete: „Lieber Gott, mach mich wie Erich Fromm, dass ich in den Himmel komm.“

Was ungerecht ist, denn Fromm sagt nicht: Alles wird gut. Er sagt, dass „die Chancen gering bleiben, daß es zu den notwendigen menschlichen und gesellschaftlichen Veränderungen kommt“. Aber er sagt auch, beides sei im Menschen angelegt, das Sein und das Haben, und stark beeinflusst werde er durch den Charakter der Gesellschaft, in der er lebt. Beides müsse verändert werden, der Mensch und die Gesellschaft, und bei beidem lohne der Versuch – was ermutigender klingt als die Botschaft Adornos, derzufolge es kein richtiges Leben im falschen geben kann.

Konturen der künftigen Gesellschaft hat Fromm entworfen, manches davon wirkt wie im 21. Jahrhundert verfasst, der Aufruf zum Verbraucherboykott als gesellschaftspolitischem Druckmittel beispielsweise, die Forderung nach einem garantierten jährlichen Mindesteinkommen für jeden Bürger, das liest sich wie Beiträge zu den aktuellen Debatten der Republik.

Anderes erscheint merkwürdig heute, abwegiger, seine Idee beispielsweise, einen „Kulturrat“ ins Leben zu rufen, ein Gremium aus Vertretern der geistigen und künstlerischen Elite des Landes, aus Männern und Frauen, „deren Integrität über jeden Zweifel erhaben ist“ – würde man sie finden? Oder die Idee, ein System zur Verbreitung von echten Fakten und alternativen Denkansätzen, von „objektiven Informationen“ zu etablieren – gibt es die?

Es ist mehr der Blick aufs Ganze, der bei Fromm fasziniert, sein Ansatz, nicht nur das Individuum, sondern die Gesellschaft mit dem Blick des Psychoanalytikers zu studieren, und einer der interessantesten Aspekte daran ist sein Umgang mit dem Begriff „Religion“. Fromm, ein Kind aus jüdisch-orthodoxem Hause, der sich, als er die Psychoanalyse entdeckt hat, entfernt von der Orthodoxie – er ist der Meinung, dass jede Gesellschaft eine Grundkonstante hat, ohne die sie nicht funktioniert: Sie muss „das allen Menschen eigene religiöse Bedürfnis erfüllen“.

Er meint nicht ein Glaubenssystem, das notwendigerweise mit einem Gottesbegriff operiert. Er meint „jedes System des Denkens und Handelns, das dem Einzelnen einen Rahmen der Orientierung und ein Objekt der Hingabe bietet“. Hingabe an Bäume, an Idole aus Gold, einen unsichtbaren Gott. An eine Nation, an eine Klasse, eine Partei, an eine ungefesselte Marktwirtschaft, an Geld oder Erfolg, all das ist für ihn Religion, er fragt nicht „Religion oder nicht Religion“, er fragt „welche Religion“, und ob sie einen zerstörerischen Charakter für die menschliche Gesellschaft hat. Er stellt die Ketzerfrage, ob die westliche Gesellschaft wirklich so christlich ist, wie sie sich dünkt – ihn erinnert die Verklärung des Wettstreits, des Siegenmüssens in der Marktwirtschaft nicht an die Botschaft Jesu, unser Vorbild, sagt er, ist „immer noch der heidnische Held“.

Seine eigene Religion, die des „radikalen Humanismus“, mag manchem gestrig erscheinen. Sie ist es nicht.
Nachwort von Barbara Supp zu Haben oder Sein. SPIEGEL-Edition Band 28



Haben oder Sein
OT To have or to be? OA 1976 DE 1976Form Sachbuch Bereich Psychologie
Mit seinem sozialpsychologischen Alterswerk Haben oder Sein. Die seelischen Grundlagen einer neuen Gesellschaft wendet sich der Kulturphilosoph und Autor Erich Fromm an die breite Öffentlichkeit. Anschaulich fasst er Überlegungen seiner früheren Werke zusammen und versucht ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass grundlegende gesellschaftliche Veränderungen nötig sind, um dem Menschen ein erfülltes Leben zu ermöglichen.
Inhalt: Die Begriffe »Haben« und »Sein« stehen für zwei Existenzweisen, die Fromm empirisch psychologisch und gesellschaftlich analysiert. Mit der Existenzweise des Seins verbindet er ein Leben, in dem der aktive Mensch nichts zu haben begehrt, sondern seine Fähigkeiten produktiv nutzt und eins ist mit der Welt. Im Gegensatz dazu ist das auf der Existenzweise des Habens basierende Leben dominiert durch das Streben nach materiellen Gütern, Geld, Ruhm, Macht, Wissen usw. Fromm untersucht die Faktoren, die das in der modernen Zivilisation ausgeprägte, am Haben orientierte Leben fördern und führt die Voraussetzungen an, die ein am Sein orientiertes, harmonisches Leben ermöglichen. Er beschreibt Die seelischen Grundlagen einer neuen Gesellschaft, die nicht vom Konsum in seinen vielfältigen Ausformungen geprägt ist und verweist auf die vehementen Gefahren, die drohen, wenn weiterhin der Besitz von Profit und Macht eine wesentliche Triebkraft des Menschen darstellt. Fromm fordert einen radikal-humanistischen Geist, um eine menschliche und gesellschaftliche Veränderung herbeiführen zu können.
Wirkung: Auch wenn angesichts der Entwicklung des gesellschaftlichen Klimas in den vergangenen 30 Jahren das Hauptwerk von Fromm ohne nachhaltige Wirkung geblieben zu sein scheint, wird Haben oder Sein immer noch weltweit gelesen. Der auflagenstarke, in viele Sprachen übersetzte Bestseller gehört zu den Klassikern der mittlerweile populär gewordenen, individuellen Lebensratgeber. M. Si. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.




Das wichtigste Buch über den Mai 1968 erschien bereits 1967. Es hieß »Die Gesellschaft des Spektakels« und analysierte die Funktionsweise des Spektakels, die Prinzipien von Macht und Herrschaft in der bürgerlichen Gesellschaft. Das Buch beeinflusste eine ganze Generation französischer Intellektueller. In den zwei Jahrzehnte später erscheinenden »Kommentaren« überprüft Debord seine Thesen und führt sein Hauptwerk fort.

Der Verlag über das Buch

Zeit seines Lebens galt Guy Debord als »Geheimagent der Subversion«, als einer, der entweder bewundert oder verabscheut wurde. In den fünfziger Jahren nahm er an den Aktivitäten der Lettristen teil, einer künstlerischen Nachkriegsavantgarde, die durch spektakuläre Aktionen von sich reden machte. 1957 hatte er entscheidenden Einfluß auf die Gründung der Situationistischen Internationale, an der sich Künstlergruppen wie Cobra und später die Münchner Spur beteiligten. 1967 löste die SI den Skandal von Straßburg aus, der im Mai 68 zum Generalstreik führte. Guy Debord war als Theoretiker der SI und Autor von »Die Gesellschaft des Spektakels« über Nacht zur Berühmtheit geworden, aber er lehnte es ab, »zu einer Autorität« zu werden. Er führte sein Leben im Verborgenen weiter, aber die Gerüchte um seine Person hörten nie auf, vor allem, als sein Freund und Verleger Gerard Lebovici unter bis heute ungeklärten Umständen ermordet wurde.

»Die Gesellschaft des Spektakels« und die »Kommentare« sind Debords politisch-philosophisches Vermächtnis, sein theoretisches Hauptwerk, in dem er die moderne Verlaufsform der spektakulären Herrschaft aufzeigt, aber auch die Etappen ihrer programmierten Selbstzerstörung.

 




Wu wei - das bedeutet, aus dem inneren Zentrum handeln, im Einklang mit dem Fluss des Lebens sein, im Hier und Jetzt leben. Für den modernen Menschen mit seinem hektischen Alltag und dem Stress im Beruf scheint das ein unerreichbares Ziel. Doch die chinesischen Weisen haben einen einfachen und ungeheuer praxisorientierten Weg entwickelt, das Leben in seiner ganzen Vielfalt anzunehmen und zu genießen. Wenn Sie ihm folgen, wird Sie nichts mehr aus der Bahn.

Über den Autor

Theo Fischer war über zwanzig Jahre lang Managementberater, bis er seinen Beruf aufgab und zu schreiben begann. Theo Fischer lebt in Italien. Mehr über den Autor erfahren Sie unter www.tonundtao.de. Mail-Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.


Marvin Chlada - Der Wille Zur Utopie - Verlag - Alibri - ISBN: 3-932710-73-8WinkenZunge ausstreckenLächeln

Neben der Einführung in das utopische Denken stellt der Band vor allem eine Einladung dar, über den ausgesuchten Utopien selbst die Lust zu entdecken, soziale Einbahnstraßen zu verlassen und bisher unerforschten Pfaden und neuen Fluchtlinien zu folgen.



 

Masse und Macht
OA 1960 Form Sachbuch Bereich Soziologie
Mit seinem sozialwissenschaftlich-philosophischen Essay Masse und Macht wollte Elias Canetti zum Verständnis der politischen, sozialen und kulturellen Umwälzungen im Europa des 20. Jahrhunderts beitragen.
Inhalt: Canetti bietet eine systematische Darstellung der Masse als Phänomen mitsamt ihrer verschiedenen Ausprägungen und Funktionsweisen. Dabei analysiert er – scheinbar wertfrei – eine Reihe von Beispielen des Massenverhaltens aus primitiven und modernen Gesellschaften. Das Faszinierende und gleichzeitig Beunruhigende an der Vorgehensweise des Autors ist, dass er die Masse nicht in erster Linie als Instrument der politischen Macht oder Abart des menschlichen Verhaltens darstellt, sondern als eigene Existenzform, die irgendwo zwischen Vernunftmensch und Gesellschaft lauert und potenziell überall (beim Sport, im Theater, im Gottesdienst oder im Krieg) ihr auf Handlungstrieben basierendes Unwesen treibt. Dadurch zeichnet sich Masse und Macht als hervorragende soziologische Studie, aber auch politisches Werk aus.
Aufbau: Dem Werk liegt eine lose, sehr eigenwillige Struktur zu Grunde, die bereits im Titel angedeutet wird. So sind die ersten sechs Kapitel der Masse, die letzten vier der Macht gewidmet. Sie behandeln Hauptmerkmale dieser beiden Begriffe wie Masse und Geschichte oder Elemente der Macht und sind wiederum in Unterpunkte unterteilt, in denen Canetti Entstehungsphasen (»Rhythmus«, »Stockung«) und Symbole (»Feuer«, »Fluss«, »Wald«, »Schatz«) der Macht darstellt, eine Kategorisierung vornimmt (»Die Jagdmeute«; »Die Kriegsmeute«; »Die Klagemeute« usw.) oder Beispiele aufführt.
Canetti leitet die starke Anziehungskraft der Masse tiefenpsychologisch von der Angst des Menschen vor der »Berührung durch Fremdes« ab, eine Angst, die der Mensch nur durch seine Integration in die Masse überwinden könne.
Wirkung: Obwohl Masse und Macht nie die Bedeutung des grundlegenden Werkes zum Massenverhalten, Die Psychologie der Masse (1895), von Gustave R LeBon erreichte, so sind Canettis Erkenntnisse von anderen Disziplinen als empirisches Werkzeug genutzt worden, um beispielsweise das Verhalten von Soldaten in der Schlacht zu erklären. B. A.

Kurzbeschreibung

Masse und Macht sind Schlüsselbegriffe zum Verständnis unseres Zeitalters. Schon der junge Canetti war fasziniert und beunruhigt von den Phänomenen, die sich mit diesen Begriffen benennen lassen. Das Leben der Menschen folgt eigenartigen Gesetzen. Bereits als Kinder gehorchen wir den Befehlen unserer Erzieher. Früh sind wir angehalten, "freudig" unsere Pflicht zu tun. Aber auch die Gesellschaft im ganzen ist dem zwanghaften Mechanismus von Befehl und Gehorsam ausgesetzt. Um miteinander auszukommen, folgt die Masse bestehenden Gesetzen, doch kennt die Geschichte auch genügend Beispiele, wo die Massen blind dem Diktat eines Tyrannen oder einer Weltanschauung folgen. Aber Vorsicht! Massen entwickeln gelegentlich eine Eigendynamik - sie können aufhetzen und Minderheiten verfolgen, Könige oder Regierungen stürzen und selber die Macht für sich beanspruchen. Aus geknechteten Einzelnen bildet sich plötzlich eine revolutionäre Masse: Sklaven erheben sich gegen ihre Kolonialherren, Farbige gegen Weiße, Arbeiter gegen Unternehmer.
In seinem philosophischen Hauptwerk beschäftigt sich Canetti mit diesen Problemen. Kühn im Denken und von einer einzigartigen stilistischen Brillanz zieht der Autor uns von der ersten Seite an in seinem Bann. Anthropologische, soziologische und psychologische Aspekte durchdringen die essayistische Untersuchung gleichermaßen, und der Leser spürt, daß hier seine Sache verhandelt, über sein Schicksal nachgedacht wird.

 

Die Broschüre PDF Drucken

Handbuch für ein zukunftsfähiges Leben

Da sitzt ein Reisender im Zug, steht ständig auf, rennt voller Panik durch die Abteile, lässt sich wieder jammernd nieder. Er sitzt im falschen Zug, traut sich aber nicht auszusteigen. „Ich habe doch schon meine Fahrkarte bezahlt", sagt er, „und einen guten Platz bekommen." Außerdem wisse er ja nicht, wann der nächste Zug in die richtige Richtung kommt. „Und so fährt er weiter in die falsche Richtung und jammert."

Buch-horizontalDie Metapher ist klar: Das sind wir, wenn schon nicht als einzelne, so doch als Zivilisationsmodell. Das Buch „anders besser leben - aber wie", dem diese Geschichte entstammt, versteht sich als „Reiseführer in eine zukunftsfähige Lebensweise". Es will motivieren, inspirieren und informieren, genau das nicht zu tun: sitzen zu bleiben. Neben Grundlagentexten liefert es uns hierfür einen riesigen Fundus an kommentiertem Adressmaterial und eingestreuten Weisheitstexten.

Zunächst aber holt es in großem Bogen aus und fragt: Warum eigentlich sollte man anders leben? Zur Begründung wird das globale ökologische Bedrohungsszenario noch einmal auf den neuesten Stand gebracht, doch bleiben die Autoren hier nicht stehen, sondern dringen in tiefere Ursachenebenen vor: zu den Wurzeln des Konsumismus, zur Inweltkrise der westlichen Zivilisation und zur Notwendigkeit einer menschheitsverbindenden globalen Ethik.

Allein schon der Umfang des folgenden, doppelt so großen Kapitels belegt, dass es jetzt darum geht, vom Grübeln ins gemeinsame Tun zu kommen. Denn wir sind nicht allein. Millionen Menschen weltweit sind mit uns unterwegs zu einer neuen, spirituell beseelten Kultur - 30 Din-A4-Seiten Ermutigung, aus dem eigenen Herzen für eine lebenswerte Zukunft zu handeln. Doch was sind die nächsten Schritte hin zu einer zukunftsfähigen Lebensweise? Die Fundgrube an aufgezeigten Handlungsalternativen ist riesig: Zig Angebote für nachhaltiges Konsumverhalten und sinnvolle Mobilität, Perspektiven eines zukunftsfähigen Sozialverhaltens und Ansätze zu einer weltverträglichen Wirtschaftsweise. Doch bliebe dies alles Stückwert, käme es nicht zur Umorientierung von materiellen zu spirituellen Werten. Wie sehr dies ins Handeln führt, davon berichten die folgenden Seiten. Hier entfaltet sich ein Stück gelebte Zukunft: Der Bogen spannt sich von der Achtsamkeit im Alltag und von persönlichen Erfahrungsberichten über die Bildung von Gruppen gemeinsamen Aufbruchs bis hin zu innovativen und erprobten Möglichkeiten gemeinsamen Lebens und Arbeitens.

Wer dieses Handbuch für ein zukunftsfähiges Leben liest, fühlt sich vorwärts getragen. Die eigene Sehnsucht nach einem stimmigen Leben wird konkreter, bleibt nicht im „ich würde eigentlich gerne" stecken. Wo auch immer man mit dem Lesen einsteigt - klar ist immer: Jeder von uns ist wichtig, und jeder dort, wo er steht. Schade nur, dass aus finanziellen Gründen sehr dünnes Papier gewählt wurde. Dafür ist die Botschaft umso haltbarer.

Erhältlich ist das Buch bei der Initiative „Aufbruch - anders besser leben", E-Mail: \n Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können , Tel.: 05643-94 72 32, Internet: www.anders-besser-leben.de für 9 Euro + Versand.

 


  Tatort Gutfleischstraße
Die fiesen Tricks von Polizei und Justiz

12 Menschen machen eine Gedichtelesung ... und landen im Polizeiknast mit dem Vorwurf, einen Brandansc

hlag versucht zu haben. Einen Brandsatz haben sich die Bullen selbst gebastelt. Das glaubt niemand? Die Polizeiakten selbst belegen es. Aber das ist nur ein Fall: Verfolgung wegen Graffitis, die es nie gab. Gipsabdrücke von Schuhen des Täters, die aber nicht am Tatort, sondern von der Polizei später selbst hergestellt wurden. Videofilme der Polizei verschwinden, Falschaussagen werden gedeckt: Das Leben ist ein Bond-Film.
Ein erschreckendes, zuweilen witziges und immer spannendes Buch mit konkreten Fällen, Auszügen aus nichtöffentlichen Polizei- und Gerichtsakten – ein tiefer Blick hinter das Grauen von Polizei- und Justizalltag! Fast so spannend wie selbst Aktionen machen! (Buchempfehlung)

 18,-Euro


 

Vor zweihundert Jahren sind in England kurz nacheinander zwei Bücher geschrieben worden, welche sich rasch über die ganze Welt verbreitet haben und seither in tausend Bearbeitungen, Übersetzungen und Nachdichtungen zu den weitverbreitetsten Büchern der Welt gehören. Es sind Defoes Robinson und Swifts Gulliver, beides halbphantastische Reiseromane, beide ursprünglich durchaus für Erwachsene geschrieben, beide im Laufe der Zeit zu höchst haltbaren und unermeßlich einflußreichen Kinderbüchern geworden.

Die »Reisen Gullivers« von Jonathan Swift haben ein ganz besonderes Schicksal gehabt. Sie erschienen zuerst im Jahre 1726, und zwar anonym, und wie es scheint, sind schon die ersten englischen Ausgaben voll von Fehlern, Weglassungen und Zutaten von fremder Hand gewesen. Weiterhin wurde das rasch überaus berühmt gewordene Buch unzähligemal neu gedruckt, übersetzt, überarbeitet, und jener »Gulliver«, den wir als Kinder in Bearbeitung und Kürzungen kennengelernt haben, ist nur noch ein Schatten, eine Erinnerung an das Original. Hat diese seltsame Dichtung auf diese Weise sich die Welt erobert, so ist sie doch zugleich in ihrer ursprünglichen Meinung und Form ...

 er Verfasser berichtet über sich selbst und seine Familie. Seine ersten Beweggründe zu reisen. Er leidet Schiffbruch und sucht sich durch Schwimmen zu retten, erreicht wohlbehalten den Strand des Landes Lilliput, wird gefangengenommen und in das Innere des Landes gebracht.

Mein Vater besaß ein kleines Gut in Nottinghamshire; ich war der dritte seiner fünf Söhne. Als ich vierzehn Jahre alt war, schickte er mich auf das Emanuel-College in Cambridge, wo ich drei Jahre lang blieb und fleißig studierte. Da jedoch die Kosten meines Lebensunterhalts (obgleich mir nur ein sehr kärglicher Betrag zugestanden wurde) für ein geringes Vermögen zu groß waren, wurde ich bei Mr. James Bates, einem ausgezeichneten Wundarzt in London, in die Lehre gegeben, bei dem ich vier Jahre blieb. Von Zeit zu Zeit schickte mir mein Vater kleine Geldsummen, die ich für das Erlernen der Navigation und anderer mathematischer Wissenschaften verwandte, deren Kenntnis für diejenigen nützlich ist, die große Reisen unternehmen wollen; ich habe nämlich immer geglaubt, das werde früher oder später mein Schicksal sein. Als ich Mr. Bates verließ, kehrte ich zu meinem Vater aufs Land zurück, wo ich mir mit seiner Hilfe, der meines Onkels John und einiger anderer Verwandter vierzig Pfund verschaffte. Gleichzeitig wurden mir dreißig Pfund jährlich zur Bestreitung meines Lebensunterhalts in Leiden zugesichert. Dort studierte ich zwei Jahre und sieben Monate die Heilkunde. Ich wußte, daß mir das ...

 ISBN-13: 978-3458317586     Verlag-Insel

nicht alles tun/cannot do everything: Ziviler und sozialer Ungehorsam an den Schnittstellen von Kunst, radikaler Politik und Technologie/Civil and ... between art, radical politics and technology 

 ISBN-13:978-3-89771-481-6 Unrast-Verlag

Kurzbeschreibung

Praktiken zivilen/sozialen Ungehorsams standen im Zentrum verschiedenster sozialer Bewegungen des 20. Jahrhunderts. Ihre vielfältigen Formen innerhalb gegenwärtiger Proteste sind jedoch kaum aufgearbeitet. Noch schlechter bestellt ist es um das Thema im Zusammenhang mit zeitgenössischer Kunst, die zivilen/sozialen Ungehorsam abbildet, reflektiert, diskutiert und selbst Teil dessen wird. Mit diesem Buch wird diese Lücke geschlossen: Ausgangspunkt ist dabei aber nicht das berühmte Diktum H. D. Thoreaus, angesichts von Unrecht und Unterdrückung das Gesetz zu brechen. Vor dem Hintergrund veränderter Herrschaftsverhältnisse geht es um die Frage, was zu tun ist, wenn man, wie Thoreau nebenbei bemerkt, nicht alles tun kann und soll. Das diskutieren die Beiträge des Buches an den Schnittstellen von Kunstproduktion und sozialen Bewegungen.Eine Publikation zum Ausstellungsprojekt in der Galerie IG Bildende Kunst Wien und im Kunstraum emyt Berlin (Juni/Juli 2008). Mit zahlreichen Abbildungen der künstlerischen Arbeiten zum Thema.

 

 

 

 

 


 

 
 
 
Aktualisiert ( Dienstag, 01. Februar 2011 um 17:50 )
 


GeroldFlock.de