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Geschrieben von: Gerold Flock
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Wer bin ich eigentlich bis jetzt? - Ich selbst definiere mich als kritischer "Übender Freigeist", denn als unabhängiger, autonomer Anarchist, der ich gerne wäre, kann ich mich als "Ökonomischer Gefangener" im realen Kapitalismus, nicht bezeichnen, denn nur meine Gedankenwelt ist einigermaßen frei, obwohl auch dort der kapitalistische Feind, sich Stützpunkte in meinem Kopf, durch Manipulation in meiner Erziehungs-Matrix, Schule, Ausbildung, Medien, Staats- und Parteienpropaganda, Marktschreierei, Werbung, soziales Umfeld usw. usf. schaffen konnte, die ich immer wieder Erkennen und Vernichten, bzw. Eliminieren muß. - Je weniger Stützpunkte also der kapitalistische Feind, in meinem Kopf hat, umso freier mein Geist. Dieser mein Verteidigungsmechanismus beginnt mit einem Nein. Nein zu sagen, innerlich und äußerlich zu allem was ich als "Übender Freigeist" ablehnen muß, um mich selbst, einigermaßen bewußt und kreativ Verwirklichen zu können und somit dann hoffentlich auch der Gesellschaft, oder wie auch immer ich, die heutige verwirrte, Menschheit nennen will, mit der Hoffnung eines lebenslang "Übenden Freigeistes" zu unterstützen? Ihr findet mich Euren lieben "Übenden Freigeist" auch in der Riesenkrake-Facebook.
Wir müssen es wagen und lernen wieder wirkliche autonome Individuen zu sein...
..Mahatma Gandhi: "Sei Du die Veränderung, die Du in der Welt sehen willst." Willkommen auf meiner Baustelle der Anarchie!Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung von vorneherein ausgeschlossen erscheint." Albert Einstein GeroldFlock.de - Mutant mit Substanz, "Philosoph als Samurai", Übender Freigeist, Wichtiger Informant, Ungültig-Wähler von Verblödungsparteien, Direktor aller Punks, "Superfreak", Guerilla-Pazifist , "Archivar", Verleiher von Stimmungen, Häuptling ohne Macht, Alternativer Querdenker, Geächteter der intellektuellen & politischen Eliten, Zeitzeuge des Zorns, Selbstermächtigter, Erwarter des Unerwarteten, Analytiker der Macht, "Professioneller Amateurphotograph",Sklave des Wachstums, Culture Jammer, Selbstorganisator, Opfer der Umweltzerstörung, Unbequemer Unangepasster, "Postanarchist ohne Fallschirm", Gärtner ohne Grenzen, Autonomer Blogger, Anarcho-Reformator, Beelzebub der Revolte, Gelangweilter-schlecht zu motivierender Arbeitsplatzbesitzer auf der Titanic, Politikwissenschaftler ohne Genehmigung, Antiker- Situationist, Selbstloser Prophet, Visionssucher, Fakir der Koexistenz, "Hardcore-Mindfreak", Beobachter von Beobachtern, Anstifter zum Aufruhr, Naturfreund, Meditierendes Erfahrungstier, Taoist, Solidarischer Jäger im Großstadtdschungel, Freie Lanze, Asketischer Extremist, Chamäleon, Apokalyptischer Zeitzeuge, Verbündeter der Entrechteten, "Atomic" im ausgebeuteten Schlaraffenland, Rebell, Benutzer technischer Oberflächen, Vertreter der extremen fairen Realisten, Agent der Veränderung, Ökonomischer Gefangener, Gläsener Mensch, Empfänger & Sender für Informationen, Pionier der Anstalt-Erde, Kritiker des Verblendungszusammenhangs, Vertikaler Freiheitstheoretiker, Sonderform eines "Trotzdem-Denkenden", Militanter Untertan, Utopischer Sadhu, Engagierter Yogi, Traumfänger, Gut organisierter Dissident, Dandy & Ironiker der selbstgewählten Armut, Eingeweihter auf allen Zauberbergen, Andersdenkendes Phantom, Schrammelgitarrengott, Sternenstaubverkäufer mit Dreiviertelreife, Revolutionärer Widerstandskämpfer & Eremit, Genügsamer Aussenseiter, Basisdemokratischer Anarchist, Parasit der Welt, Humanistischer Überlebensanwärter,Psychohistoriker, Erleuchteter auf eigene Rechnung, Weltenwanderer, Freund der Verfemten, Denker der Entsagung. Botschafter der Transformation des Seins, Nomadischer Zombie in der Egogesellschaft, Lebenskünstler, Troll im Internet, Agent im Netzwerk der Netzwerke, Whistleblower, Entfremdeter Berufs-Evolutionär, Freiheitssucher, Weltverbesserer, Aufständischer Seiltänzer, Wahrsager der Unendlichkeit, Kollaborateur der übermächtigen Umstände, Geist der Epoche, "Kreuzungspunkt der Archetypen", Orthopäde des Geistes, Kapitän aller Leidenden, Kritischer gewöhnlicher Sterblicher, Zeitzeuge der parlamentarischen-verlogenen Laienprediger/Innen, Existenzieller Akrobat, Mitfühlender Skeptiker, Unparteiischer Gedankenbeobachter, Autonomes neuzeitliches Individuum, Psychedelischer Religionsbeobachter, Stadtguerillero, "Zeitreisender User", Bürgerlicher Ausbrecher aus der Gewöhnlichkeit, Kult-Discjockey, Widerstandsexistenzialist, Erfolgreicher-paralysierter Nachtwächter, Meister der Realität, Mysteriöse-Leseratte, Visionär, Entschleunigter Single, Operator der objektiven Ironie der Welt, Lieber-sensibler Cyborg..."Freischaffender Künstler" der sich als "Knecht des Geldes" & kreativer Zeitdieb über Wasser hält! Permanenter Revolutionär und all die anderen Metamorphosen...Da seht Ihr lieben Mitmenschen mal, was man alles "Sein" kann, wenn man sich genügend "Zeit zum Leben" nimmt! Lassen Sie nicht zu! - Daß auf meinem Grabstein steht: "Er starb an der Bürokratie". Freiheit für Absurdistan! An dieser Stelle möchte ich die "Langweiligen" mit einer kriecherischen Verbeugung ehren! - Leben ist Erfahrungen sammeln! Anarchie fickt besser!
Übender ist, wer durch Fehler lernt & sich an ihrer Eleminierung versucht.
...wie "Mensch als Erfahrungstier" weitermacht, wenn einem alles fehlt & einem alles zuviel ist?
Ich mach mal ausnahmsweise Kinowerbung. Also wenn Ihr die Möglichkeit habt, Euch den Film anzukucken, dann werdet Ihr danach die Welt mit anderen Farben sehen. Ziemlich surreal und abgefahren.www.matre-filmproduktion.de/filmografie_ia.php Film- und BuchtippsAutorenfilmImpressumLinks · Startseite :: Vita :: Filmografie :: Rezensionen ... DIE BESTE ALLER MÖGLICHEN WELTEN – EIN NACHRUF. Manipulation zu Schuld und Sühne Die Manipulation beginnt im Alltag der zwischenmenschlichen Beziehungen. Anderen wird ein schlechtes Gewissen gemacht durch die Fiktion, sie seien an etwas schuld und müßten einen Ausgleich schaffen. Auch im Wirtschaftsleben gibt es perfide Tricks, um finanzielle Vorteile zu erringen. Wir sind konditioniert, programmiert und reagieren emotional; wir funktionieren dank unseres Stammhirnes, auch Reptiliengehirn genannt, berechenbar. Wer sich dem entzieht, wird gemobbt, bis er wieder klein bei gibt. Menschen, die ihrem Bewußtsein folgen, brauchen das alles nicht. Sie sind schuldenfreie Außenseiter. Daher wird das Erwachen Einzelner mit großer Energie behindert. Die Ergüsse des Verstandes verschleiern alles so kompliziert, daß ein Leben für die Schuldsklaven nicht ausreicht, um sich aus der Schuldfalle herauszuwinden. Hans Kolpak Deutsche ZivilGesellschaftOnline-Premiere des Filmkunstwerks "Problema" Frei im Netz: Der neue Film von Ralf Schmerberg Wir müssen erstmal vor allem unseren Lebensinhalt auf revolutionäre Weise verändern und erst nachgeordnet unseren Kampf auf welthistorische Veränderungen ausrichten, die wir selber womöglich gar nicht mehr erleben werden. So vermeiden wir das Gefühl der Wertlosigkeit und Entfremdung, das entsteht, wenn man meint, man müsse sich für die Sache aufopfern. Statt dessen können wir die Früchte unserer Arbeit genießen...in dieser Arbeit selber. URI GORDON - Hier und Jetzt - Anarchistische Praxis und Theorie - Seite 65. <Spiele das Spiel. Gefährde die Arbeit noch mehr. Such die Gegenüberstellung. Aber sei absichtslos. Vermeide die Hintergedanken. Verschweige nichts. Sei weich und stark. Sei schlau, lass dich ein und verachte den Sieg. Beobachte nicht, prüfe nicht, sondern bleib geistesgegenwärtig bereit für die Zeichen. Sei erschütterbar. Zeig deine Augen, winke die anderen in die Tiefe. Sorge für den Raum und betrachte jeden in seinem Bild. Entscheide nur begeistert. Scheitere ruhig. Vor allem hab Zeit und nehme Umwege. Lass dich ablenken, mach sozusagen Urlaub. Übersehe keinen Baum und kein Wasser. Kehr ein, wo du Lust hast und gönn dir die Sonne. Vergiss die Angehörigen, bestärke die Unbekannten, bücke dich nach Nebensachen, kehre ein in die Menschenleere, pfeif auf das Schicksalsdrama, missachte das Unglück, zerlach den Konflikt. Bewege dich in deinen Eigenfarben, bis du im Recht bist und das Rauschen der Blätter süss wird. Geh über die Dörfer. Ich komme dir nach. Bewege dich in deinen Eigenfarben, bis du im Recht bist und das Rauschen der Blätter süss wird.> (Peter Handke) |  | - 6 Min. - 28. Sept. 2009 - Hochgeladen von DianTheSaintNoch immer denken die meisten Menschen bei " Anarchie" an Chaos und blinde Zerstörungswut. Dass Anarchie in Wahrheit etwas ...www.youtube.com/watch?v=47z9fTESM1k |
Als der kapitalistische Krieg endlich vorbei war... Der Reichtum und seine Gefährten Der Hass, der Tod, die Macht, die Gier, der Neid, die Lügen, die Zwietracht, die Rechthaberei, der Hochmut, der Egoismus, der Neoliberalismus, der Parlamentarismus, der Fanatismus, der Terrorismus, der Religionswahn, die falschen Götter, die Scheinheiligkeit, die Bosheit, der Faschismus, die Korruption, die Überheblichkeit, die Falschheit, die Sklaventreiber und Ausbeuter, die Bankiers und Spekulanten, elend verreckt sind. Die Wut verweht und die Wahrheit und die Hoffnung wieder erwachte. Als der Frieden, die Freude und die Freiheit, Freunde suchte... Die Künstler die Farben und Pinsel auspackten. Die Musiker die Instrumente. Klopften und läuteten sie dort, wo die Liebe wohnt. Einer der Überlebenden..Es dient der Welt nicht, wenn Du Dich klein machst!
*Ehrlichkeit ist die Schönste aller vergessenen Künste!* (M.Twain)
Ihr findet mich auch bei
...und hier mein persönlicher Blog.„Öffne dich und fließe mein Freund. Fließe in der totalen Offenheit des lebendigen Moments. Wenn nichts in dir starr ist, lösen äußere Dinge sich von selbst. In Bewegung: Sei wie Wasser. In Stille: Sei wie ein Spiegel."
„Der Anarchismus ist nicht eine Utopie, die endgültig Gestalt angenommen hat. Der Anarchismus ist eine Bewegung, die sich in unaufhörlicher Entwicklung befindet und die heute wie gestern die Fähigkeit besitzt, neue Formen anzunehmen, (...) alle neuen Tatsachen zu verstehen und zu akzeptieren“Anarchie. Federcia Montseny
Erdbeben, Tsunami und drohende Atomkatastrophe in Japan Fassungslosigkeit anhand der Naturkatastrophen, aber auch Wut anhand der selbstgemachten drohenden atomaren Katastrophe, die weltweit Konsequenzen hat und bei anderen AKWs jederzeit drohen kann. Daher alle Atomanlagen stilllegen - sofort! Die Atomwirtschaft und die sie unterstützenden Banken und Unternehmen sowie die verharmlosenden Medien und PolitikerInnen abschalten! Aber auch Atomwaffen abschaffen - sofort! Informiert euch, beteiligt euch an Aktionen und Demonstrationen, werdet aktiv! Wenn nicht jetzt, wann dann! Gegen die Spaltung von Mensch und Atom - Für die soziale Revolution! | |  | Es ist unsere kleine Welt - wir haben nur „die Eine“ Es liegt an uns, sie für unsere Kinder zu bewahren. |
Frieden ist der Dialog und die Mitmenschlichkeit ."Die Umgestaltung der Welt im befreienden, emazipatorischen Sinn kann nur von unten und dezentral vor sich gehen. Anders zu denken, ist Pseudo-Universalismus und politischer Formalismus". Selbstverantwortung? Leid ist etwas, daß zu den Bedingungen des Menschseins gehört. Man kann das Leid nicht mit Patentrezepten beseitigen. Der Schmerz muß akzeptiert werden. Auf die innere Stimme sollte man hören können. ...ich ganz tief in meinem Innern mein eigener Freund sein zu können und die Fähigkeit über sich selbst zu lachen. (Arno Gruen) www.wri-irg.org/node/11934
 Offizielle Website zum Film 'Let's make MONEY' von Erwin Wagenhofer. www.letsmakemoney.at/ Eines Tages allerdings formierte sich Zweifel. Viele behaupteten, es sei das Umweltbewußtsein gewesen, das diese goldene Zeit des MEHR beendete. Andere sagen, Sterne hätten in ungünstiger Konstellation den Gott MEHR vertrieben. Wieder andere sagten, es seien die Ungläubigen gewesen, die zwar in geringer Anzahl, aber doch in unnach- giebiger Weise die Segnungen des MEHR angezweifelt hätten, bis es zu Fall kam. Tatsache aber ist: Als das MEHR nicht mehr ständig mehr wurde, versank die Welt in einer schweren Sinnkrise, und Kummer und Sorgen verbreiteten sich. Lange noch versuchten staatliche Instutionen mit Durchhalte- parolen und Stützkäufen das MEHR künstlich zu erhalten. Denn das MEHR, das war allen klar, war ja nur eine Glaubens- sache, eine Gottheit, eine Einbildung ohne realen Bezug, die man auch wieder beleben könnte, wenn man nur daran glauben würde. Oder wie es gewiefte Werber formulierten: "Das MEHR beginnt im Kopf." Die letzten Erdölreserven wurden ausgeschöpft, die armen Länder noch ein letztes Mal ausgebeutet und die Natur geschunden, um das MEHR zu bewegen, wieder zurück zu kommen. Doch es kam nicht mehr. Das MEHR war vorbei. Es war GENUG. Die weltweite Angst Die, die arbeiten, haben Angst ihre Arbeit zu verlieren, Die, die nicht arbeiten, haben Angst, niemals Arbeit zu finden. Wer keine Angst vor dem Hunger hat, hat Angst vor dem Essen. Die Autofahrer haben Angst vor dem Zufußgehen, und die Fußgänger haben Angst davor, überfahren zu werden. Die Demokratie hat Angst vor dem erinnern, und die Sprache hat Angst davor zu sprechen. Die Bürger haben Angst vor den Militärs, die Militärs haben Angst davor nicht genügend Waffen zu bekommen, und die Waffen haben Angst, dass es nicht genügend Kriege geben könnte. Dies sind Zeiten der Angst. Angst der Frauen vor der Gewalt, der Männer und Angst der Männer vor den Frauen ohne Angst. Angst vor den Dieben, Angst vor der Polizei, Angst vor der Tür ohne Schloss, vor der Zeit ohne Uhr, dem Kind ohne Fernsehgerät, Angst vor der Nacht ohne Schlaftabl- ten und vor dem Tag ohne Wachmacher. Angst vor der Menge, Angst vor der Einsamkeit, Angst vor dem, was war und dem, was werden mag, Angst vor dem Ster- ben, Angst vor dem Leben. Eduardo Galeano (Quelle: Das Buch - Die Füße nach oben - Zustand und Zukunft einer verkehrten Welt.
Kriege & Konflikte entstehen immer, wenn Menschen nicht mehr miteinander Reden können. - Ihr wolltet uns nie Zuhören & nie mit uns Reden. . Ihr verlogenen, korrupten, parlamentarischen Faker.- Jetztz wollen wir nicht mehr!
Anarchismus? - Anarchismus verstehe ich hierbei als eine Idee, die eine Gesellschaft ohne Herrschaft anstrebt. Das gesellschaftliche Zusammenleben soll nach anarchistischen Ideen selbstverwaltet und nach freiem Ermessen des Einzelnen organisiert werden. Entgegen allgemeiner Annahmen und der alltäglichen Verwendung des Begriffs sieht der Anarchismus eine gesellschaftliche Ordnung vor. Gleich vorweg! Nur weil ich kein Millionär bin, bedeutet das nicht, das meine Aufklärungsversuche weniger wert, oder schlechter wären als die Eurer Konzernpresse! - Eher ehrlicher & mehr Lösungen sind hier gesammelt. Pressekonzerne bieten wohl kaum Lösungen für das Finanzdesaster, oder alternatives Leben usw. an. Warum? Pressekonzernchefs werden reich durch die Spekulations- und Zinswirtschaft!
Lesen Sie erstmal weiter, bevor Sie Ihr Laptop auf den Müll schmeissen!
Steter Tropfen höhlt den Stein. - Wer glaubt, er wäre zu klein, um einen Unterschied zu machen, hat noch nie eine Nacht mit einem Mosquito verbracht.!
Sicherheit?Dieses Leben wird nie ein sicherer Ort sein. So sehr wir uns das auch wünschen. Sicherheit ist nicht die Mustersprache des Lebens. Das Leben ist stetiger Wandel, stetiges Wachsen und Vergehen - nichts bleibt, wie es ist. Unsere wissenschaftlichen Konzepte und gesellschaftlich verankerten Vorsichten können uns da nicht weiterhelfen. Unser rationales Denken ist hilfreich,aber in individuell isolierter Form nicht umfassend genug. Es ist weder flexibel noch fließend genug,um Antworten zu finden in einer Welt, die so komplex vernetzt ist wie die unsere. Wir können diese Welt in unserem Kopf allein nicht fassen. Wir müssen Fähigkeiten verfeinern, die wirlange vernachlässigt haben: Einfühlungsvermögen und Intution. Wir brauchen die Weisheit undgesunde Bescheidenheit, uns wieder als Teil eines größeren Ganzen zu begreifen.Kosha Anja Joubert (Aus dem Buch - Die Kraft der kollektiven Weisheit)
Der neue Archivar kündigt an, daß er sich mit nichts anderem beschäftigen will als mit Aussagen. Frei beweglich wird er sich in einer Art von Diagonalen einrichten, die sichtbar macht, was bislang weder zu sehen noch zu hören war, eben genau die Aussagen. Im Bereich der Aussagen gibt es weder Mögliches noch Virituelles; alles ist hier real, und jede Realität ist manifest: das allein zählt, was formuliert worden ist, da, in dem und dem Moment, mit bestimmten Lücken und weißen Stellen. Gilles Deleuze über Michel Foucault Kritisches Denken! - Das kritische Denken ist die einzige Waffe und Abwehr, die der Mensch gegen die Gefahren im Leben zur Verfügung hat. Wer nicht kritisch denken kann, ist in Wirklichkeit allen Einflüssen, Suggestionen, allen Irrtümern und Lügen ausgesetzt, die verbreitet werden und mit denen er vom ersten Tag an indoktriniert wird. Man vermag nicht frei sein, sich selbst bestimmen und sein Zentrum in sich selbst finden, wenn man nicht kritisch denken und in einem gewissen Sinne auch zynisch sein kann. (Erich Fromm)
Nur 5 Prozent des weltweiten Militärbudgets würden ausreichen um die gesamte Menschheit mit Nahrung, Wasser, medizinischer Betreuung und Grundausbildung zu versorgen. - Das kapitalistische Europa beteiligt sich weiterhin und an führender Stelle an der Beherrschung und der Ausbeutung der Dritten Welt. Krieg ist zu einem selbstverständlichen Mittel der deutschen Außenpolitik geworden. Krieg darf kein Mittel der Politik sein! Krieg und Gewalt verschärfen Probleme. Krieg ist ein Verbrechen an der Menschheit. Krieg ist organisierter Massenmord. Krieg schafft die Voraussetzungen für neue Kriege und neue Gewalt. Dieser gefährlichen Dynamik müssen wir uns entgegenstellen, indem wir uns für Abrüstung, Entmilitarisierung, gewaltfreie Konfliktlösung und die Beseitigung aller Kriegsursachen einsetzen Wir treten ein für: - Rückzug der Bundeswehr von allen Auslandseinsätzen - Austritt aus der NATO -Abzug der Besatzungsmächte aus Irak und Afghanistan; - Abschaffung aller Kriegs- und Zwangsdienste - Ende der Verfolgung von Kriegsdienstverweigerern - Geld für Konversionsprojekte statt Rüstungsausgaben - zivile Nutzung von Militäranlagen und Rüstungsfabriken (Rüstungskonversion) - Beendigung aller Waffenexporte - Abschaffung aller Atomwaffen, auch der in Büchel (Eifel) stationierten Atombomben - Stilllegung aller Atomkraftwerke - Abkehr vom Öl zugunsten erneuerbarer Energien - eine Lebens- und Produktionsweise, die mit deutlich weniger Energie auskommt; Klimapolitik ist Friedenspolitik! - Sicherung und Verteidigung sozialer und politischer Errungenschaften und damit gegen Polizeigewalt, Sozialabbau, Überwachungsstaat und Bundeswehreinsatz im Innern. - eine gerechte Weltwirtschaftsordnung. Graswurzelrevolution ausgabe april 2011/358 Klick hier und erfahre, was Du tun kannst.Die von der VENRO e.V. in Deutschland getragene Aktion ist Bestandteil einer weltweiten Aktion gegen Armut. Es werden die genauen Positionen und Ziele ...www.deine-stimme-gegen-armut.de/ (...) Und angesichts dieses Gefühls Segensworte zu sprechen für die Profite und Propheten der Wahrheit, für die Befreier und Märtyrer der Wahrheit, für die Voltaires, Galileos und Principias der Wahrheit, für die Gutenbergs, Marconis und Internets der Wahrheit, für die Serienmörder der Täuschung, jene brutalen, getriebenen und besessenen Bergleute der Wirklichkeit, die jedes vermoderte Gebäude zerschmettern, zerschmettern, zerschmettern, bis alles in Ruinen liegt, für die Saat des Neuen. Der gebürtige Australier versteht sich Hofmanns Recherche zufolge vielmehr als Teil der Bewegung der Krypto-Anarchisten, die sich dem Widerstand gegen autoritäre Strukturen verschrieben haben. Die von Hackern entwickelte krypto-anarchistische Philosophie unterstellt Staaten neben einer systemimmanenten Geheimniskrämerei zugleich die Absicht, die Kommunikation ihrer Bürger möglichst vollständig überwachen zu wollen – was die gegenwärtig wieder aufgeflammte Debatte um die Vorratsdatenspeicherung in Deutschland eindrucksvoll belegt. In seinem Manifest kehrt Assange die Verhältnisse um: Nicht die Bürger sind zu Transparenz verpflichtet, sondern die Regierungen stehen dem Bürger gegenüber in der Verantwortung. Tatsächlich aber verhalten sich die Regierungen wie Verschwörer, die mit allen Mitteln der Geheimhaltung Machtstrukturen etablieren, um absolute Kontrolle über die Bürger zu gewinnen. Die krypto-anarchistische Strategie gegen den Machtmissbrauch derartiger staatlicher »Verschwörungen« besteht darin, das Netz der kommunikativen Kanäle zwischen den einzelnen Verschwörern so zu schwächen, dass die Funktion des Gesamtsystems nicht mehr gewährleistet ist. Etwa durch die Enthüllung von Regierungsgeheimnissen sollen die staatlichen »Verschwörer« derart verunsichert werden, dass sie ihre interne Kommunikation minimieren oder sogar ganz einstellen müssen. – Im Fall der internen Datenbank des amerikanischen Außenministeriums, so Niklas Hofmann, habe dieser Plan bereits funktioniert: Der Zugang zu diesem Netz wurde nach der jüngsten WikiLeaks-Veröffentlichungswelle stark eingeschränkt – ob deswegen nun weniger Geheimes geschieht, sei dahingestellt. "News(Julian Assange) «Wenn wir die Rechte der Natur verteidigen, dann verteidigen wir auch die Menschenrechte.» Evo Morales Das anarchische Element, der Ort des Widerstands ist heute das Internet. Allerdings: Da dort jeder und jede irgendeinen Quatsch als "Nachricht" einstellen kann, ist es mindestens ebenso schwierig wie in den konventionellen Medien, Relevantes von Irrelevantem, Aufhebenswertes von Belanglosem, Richtiges von Falschem zu unterscheiden. Wir haben also nicht nur das Problem des sog. "digital divide", also des sozial ungleich verteilten Zugangs zu diesem Medium, sondern auch die Schwierigkeit der Internetnutzer zu entscheiden, was sie aus dem Meer der Belanglosigkeiten für wahr halten sollen. Es gibt nur zwei Wege, dieses Dilemma zu überwinden: Entweder man verbringt unendlich viel Zeit mit der Nachrichtenanalyse - oder man verlässt sich auf ein gänzlich antiquiertes Prinzip des Informationsaustauschs: Vertrauen in die Quelle. In jedem Fall kostet das Informieren über die Geschehnisse der Welt heute viel Zeit und viel Geld. Das können sich die meisten nicht leisten. Das bleibt den Nachrichtenabteilungen der grossen Unternehmen und der Politiker überlassen, die ja tatsächlich Informationen über wirkliche Ereignisse suchen und für ihre Entscheidungen brauchen. Dafür gibt es mannigfach kleine, spezialisierte Nachrichtenmedien, die sich an ein genau definiertes Publikum richten, z.B. die zahlreichen Börsenbriefe - aber auch, auf der Linken, z.B. den Informationsbrief Weltwirtschaft und Entwicklung (12). Informieren ist zu einem eigenen Beruf geworden, zu einem Privileg, das sich nur wenige leisten können. Wir leben, das ist nicht mehr zu übersehen, in einer manipulierten Gesellschaft. George Orwell hat sie 1948 vorhergesehen und beschrieben. Er hatte erschreckend recht. (Quelle - Peter Hamm) Aktuell, kritisch, aktiv! Mischen Sie sich ein und gestalten Sie Politik! Nirgendwo geht das so umfassend und schnell wie bei Campact. www.campact.de Staat? - Gesellschaft? - Zeit? - Arbeit? - Politischer Kampf?
Die Arbeit schafft das Kapital & den Kapitalismus, eine Welt, die im Zeichen der Arbeit geschaffen ist. Arbeit ist grausam, sie entmenschlicht, sie ist gerade das Gegenteil der BEWUSSTEN LEBENSTÄTIGKEIT, die die potentielle Grundlage unseres Menschseins ist, aber sie ist noch mehr als nur das. DIE ARBEIT IST EINE SPINNE, DIE EIN FEINES NETZ GESELLSCHAFTLICHER BEZIEHUNGEN WEBT. Indem wir arbeiten, bauen wir um uns herum ein vielblödiges Zuchthaus. Das macht es so schwierig, vom Kapital wegzulaufen, nicht mehr zu dienen und den Tyrannen in sich zusammensinken zu lassen. Der Begriff des Abstrakten erinnert uns daran. Die Arbeit, die wir in der Fabrik, im Büro, an der Universität verrichten, ist nicht nur eine Plackerei, sondern eine Spinnarbeit, ein Prozess, in dem wir uns selbst in unserer eigenen Falle festsetzen. Aber der Begriff der abstrakten Arbeit erinnert uns auch noch an etwas anderes: dass dies nur eine Seite des Doppelcharakters des Tätigseins ist, und dass die andere Seite, noch im Dunkeln, unserer harrt.
Der Staat sagt zu uns, einfach schon dadurch, dass es ihn gibt, "Ich bin die Kraft, die die Gesellschaft im Innersten zusammenhält, Ich bin der Mittelpunkt, Ich bin die Bestimmung der Gesellschaft. Du willst die Gesellschaft verändern? Dann mußt Du Dich auf MICH konzentrieren, MICH mußt du erobern! DOCH DER STAAT LÜGT. Was die Gesellschaft wirklich im Innersten zusammenhält und ihren Kurs bestimmt, liegt hinter Staat und Wirtschaft verborgen: es ist die Art und Weise, in der unser Alltagshandeln organisiert ist, die Unterordnung unseres Tätigseins unter das Diktat der abstrakten Arbeit, also Wert, Geld Profit. Diese Abstraktion ist es schließlich, der der Staat seine Existenz verdankt. Wir wollen die Gesellschaft verändern? Dann müssen wir die Unterordnung unseres Tätigseins unter die abstrakte Arbeit beenden, wir müssen anders handeln.
Wir entäußern unsere Vermögen, unsere Macht freilich noch auf viele andere Weisen, wenn wir anderen Macht über uns geben - Ärzten, Klempnern, Geliebten, Freunden und so weiter, hier aber konzentrieren wir uns auf den Staat.
Eines der subtilsten und doch stärksten Elemente des Netzes, das wir spinnen, um un darin selbst gefangen zu setzen, ist die Zeit. Abstrakte Arbeit bringt abstrakte Zeit hervor, abstrakte Arbeit produziert die Uhr. - Jegliches Herrschaftssystem muss sich auf das Andauern der Zeit verlassen können, auf die Annahme nämlich, dass etwas, das in diesem Moment existiert, auch im nächsten Moment noch existieren wird. Der Herr nimmt an, dass er morgen herrschen wird, weil er gestern schon herrschte. Wir lassen unseren Blick schweifen. Wir sehen die Politiker und die Kapitalisten. Wir sehen ihre großen Gebäude und ihre Polizei und ihre Armeen. Wir sehen eine Welt von großer Komplexität und Korruption. Wir wissen, sie ist ungerecht, gewalttätig, zerstörerisch und wir wollen, dass sie sich ändert. Aber wir nehmen an, dass sie auch morgen noch da sein wird. Und morgen. Und morgen. Die Uhr macht uns taub: taub gegen die katastrophalen Gefahren, taub vor allem aber gegen die Möglichkeit, dass wir selbst die Dinge radikal ändern könnten. Uhrenzeit ist die Zeit unserer Hilflosigkeit, unserer Unterordnung unter Dinge. Es ist die Zeit nicht des Lebens, sondern des Überlebens, des sich Durchschlagens, die Zeit des Stumpfsinns. Uhrenzeit ist die Zeit einer nicht von uns kontrollierten Welt, einer Welt, die auf unsere Leidenschaften nicht antwortet. Sie ist eine außer uns befindliche Zeit. Sie ist historische Zeit, aber die Zeit einer außer uns befindlichen Geschichte, die Geschichte einer uns fremden Welt. Dies ist die Zeit des Lustaufschubs. Die Uhrenzeit ist aber vor allem die Zeit des Opfer Jetzt, gemessener Arbeit, Arbeit, an der es nichts zu genießen gibt, eben weil sie von der Uhr gemessen wird. Die aufgeschobene Uhr ist jenseits der Uhr, jenseits des Regenbogens. Die ist die Zeit der in die Zukunft verschobenen Revolution: eine logische Absurdität, denn der Begriff dieser Zukunftsrevolution setzt den der abstrakten Zeit, die abstrakte Zeit der abstrakten Arbeit, voraus.
Wir schaffen eine Gesellschaft die auf unserer eigenen Ausbeutung beruht. Die von uns geschaffene Welt dreht sich um die Ausbeutung der Arbeit durch das Kapital.Die Abstraktion des Tätigseins zu Arbeit wird erst dann über alle Bereiche der Gesellschaft hinweg verallgemeinert, wenn die ARBEITSKRAFT selbst zur WARE geworden ist. Was dem Kapitalismus problematisch ist, ist dann nicht etwa die Arbeit, sondern dass die Arbeit in Ketten geht, dass ihr nicht erlaubt wird, sich voll zu entfalten. Die Revolution soll dazu da sein, die Arbeit von ihren Ketten zu befreien. Politischer Kampf ist, ist der Kampf, um die Übernahme der Staatsgewalt, mit deren Hilfe dann die Produktionsmittel zu sozialisieren und die Lohnarbeit abzuschaffen seien. (John Holloway) 
...und unsere Kinder und deren Kinder werden entsetzt auf unsere Zeit zurückblicken,auf eine Zeit der Verschwendung und des Mülls, die den Planeten für 1000 Jahre aus dem Gleichgewicht brachte.Wir brauchen keine Millionen Aktivisten, um diese Revolution zu beginnen. Wirbrauchen nur eine einflussreiche Minderheit, die im geeigneten Moment eine Reihevon gut koordinierten sozialen Demarketing-Strategien auslöst. Was wir brauchen, istein bestimmtes Niveau an kollektiver Desillusionierung (ein Punkt, den wir bereitserreicht haben) und anschließend eine Weltkrise, wie beispielsweise einenZusammenbruch der Aktienmärkte oder ein Missmanagement bei einer Umweltkrisewie etwa die Klimaveränderung, an der die Führer der Überflussgesellschaften der"Ersten Welt" ihren Anteil haben. Wenn man den richtigen Augenblick abpasst und die Culture Jammer synchron zuschlagen, kann ein weltweites Netzwerk ausein paar Hundert Aktivisten ausreichen. Wie J.K.Galbraiths Prototyp des Revolutionärswerden wir die morschen Türen eintreten und das Vakuum füllen. Wir werden einen plötzlichen, unerwarteten Augenblick der Erkenntnis erzeugen,eine globale Veränderung des Denkens, von der sich die Truppen der Konzerne und des Kommerz nicht mehr ganz erholen werden. (K.L.)
Respekt? - Er geht weit über Höflichkeit und gesellschaftliche Normen hinaus, denn in ihm offenbart sich eine Überzeugung, eine Lebenseinstellung: Respekt heißt, den anderen nicht nur anzuerkennen, sondern zu achten, wertzuschätzen, sich mit ihm auf Augenhöhe zu stellen. Im Wunsch nach Respekt spiegelt sich ein Grundbedürfnis des Menschen wider: Aus Anerkennung schöpfen wir Kraft für unser Selbstbild. - Psychopathen kennen keinen Respekt! Hierzu gleich ein Link! Psychopathen - Das verkannte Problem weiterlesen...


Transparenz schützt Menschenrechte: Kennzeichnungspflicht für Polizisten, Polizeiübergriffe unabhängig untersuchen, Vorgänge in Polizeigewahrsam aufnehmenwww.amnestypolizei.de/ - Polizeigewalt in Stuttgart! Die Kritik an der Polizeigewalt im Rahmen der Stuttgart 21-Proteste ist groß. Jetzt übten auch Polizisten im Hamburger Abendblatt Kritik an ihren KollegInnen. So wird ein Polizeikommisar aus Mannheim zitiert, man habe in Stuttgart "ein Exempel statuiert, Macht demonstriert, ganz sicher auch schon mit Blick auf den nächsten Castor-Transport". Ein Einsatzpolizist bestätigte zudem die Annahme, es habe ein gezielter Einsatz von Provokateuren stattgefunden: "Ich weiß, dass wir bei brisanten Großdemos verdeckt agierende Beamte, die als taktische Provokateure, als vermummte Steinewerfer fungieren, unter die Demonstranten schleusen", wird der Polizist zitiert. "Sie werfen auf Befehl Steine oder Flaschen in Richtung der Polizei, damit die dann mit der Räumung beginnen kann. (www.fau.org) Reiche zahlen keine Steuern. Das bischen Geld, dass sie mehr oder weniger freiwillig dem Finanzamt zukommen lassen, kann vernachlässigt werden. Mal ganz abgesehen von den unzähligen Milliarden, die ihnen der Staat nach einer "Finanzkrise" in den A., in die Tasche schiebt.Arme zahlen hauptsächlich indirekte Steuern. Reiche zahlen keine Steuern. Wer zahlt eigentlich Steuern? Der Depp. Der gutmütige Depp, der noch an den Wert einer Gemeinschaft glaubt, und sich seiner Verpflichtung nicht entziehen will. Der zahlt Steuern. Der Depp ist meist bürgerlich. Der Depp wählt CDU/CSU/Grüne/SPD, weniger FDP, kaum PDS. Der Depp demonstriert gegen Stuttgart 21. Der Depp unterstützt alternative Energien. Der Depp liebt Natur. Der Depp weiß, dass der Klimawandel durch Menschen verursacht wird. Der Depp arbeitet fleißig. Der Depp zieht oft Kinder groß. Der Depp ist Demokrat. ... Ein Depp wie du und ich. Einer muss den Staat ja tragen. (Quelle - Der Freitag)
Lobbyismus für Dummies Wunderbar – Alexander Lehmann, bekannt für seine süffisant-ironisch-entlarvenden Animationskurzfilme (z.B. „Du bist Terrorist“), hat für Extra 3 einen neuen Clip erstellt. „Lobbyismus für Dummies“ beleuchtet den Einfluss der Wirtschaftslobbys in unserem Land und die Folgen für uns Bürger, die unter den „wirtschaftsfreundlichen Gesetzen“ am Ende zu leiden haben…
Von: konsumpf.de Hier der Link zum Film: www.ndr.de 11. Juni 2009 ... Alle Personen und Namen in "Du bist Terrorist" sind frei erfunden und haben keinen Bezug zur Realität. Mögliche Übereinstimmungen sind ... www.dubistterrorist.de/ Anarchie, nicht Chaos Überall "Hardcore-Anarchisten" derzeit – doch Wikileaks hat wenig mit den Ideen des Anarchismus zu tun, und auch das Klischee des Steinewerfers wird ihnen nicht gerecht >> mehr
"Lebt in vollen Zügen. Feiert. Lasst es krachen. Ignoriert alle Vorsorge- und Anlage-Angebote!"
Diese Kolumne wendet sich speziell an jüngere Leser. Was ist die beste Altersvorsorge? Diese Frage geht jeden jungen Menschen an. Ich bin der Einzige, der euch diese Frage wirklich ehrlich beantwortet.Als ich selber jung war, schrieben die Zeitungen das Gleiche wie heute, die Politiker sagten auch schon das Gleiche: »Man muss vorsorgen! Die staatliche Rente reicht nicht!« Ich schloss also eine Zusatzversicherung ab. Jeden Monat floss Geld in die Versicherung. Ich habe getan, was die Politiker verlangten. Ich dachte: »Wenn ich gaga werde und nicht mehr schreiben kann – kein Problem.« In jedem Jahr schickte die Versicherung einen Brief, in dem stand, wie viel Geld ich eines Tages bekommen würde. Das war ein total schöner Brief jedes Jahr.Auf einer Party traf ich unlängst einen Herrn, der gerade in den Ruhestand gegangen war. Er hatte die gleiche Versicherung. Er sagte: »Die Summe, die in dem Brief steht, können Sie vergessen.« Es würde ein Haufen Krankenkassenbeiträge von der Summe abgezogen werden. Ich fragte, wieso, ich zahle doch jeden Monat für die Krankenkasse, von dem Rest, der übrig ist, spare ich was fürs Alter – wo ist da die Logik? Der Herr sagte, es sei nicht logisch, es hänge damit zusammen, dass der Staat Geld brauche. Bei seiner Suche nach Geld habe der Staat festgestellt, dass einige Menschen, auf Anraten des Staates, für ihr Alter etwas gespart hätten. Davon würde er sich jetzt ein Stück abschneiden. Ich sagte: »Als ich den Vertrag abgeschlossen habe, hat keiner was davon erzählt.« Der Herr sagte: »Klar. Das haben die ja erst kürzlich eingeführt.« Ich sagte, man kann doch in einem laufenden Vertrag während der Laufzeit nicht die Spielregeln ändern, das ist sittenwidrig. Der Staat aber ist in seiner Geldnot so verzweifelt, dass er auf Sitten keine Rücksicht nehmen kann.Wenn ich die Summe verjubelt oder versteckt hätte, statt vorzusorgen, wäre nichts abgezogen worden. Versteht ihr? Es ist Betrug. Hinter dem ganzen Vorsorge-Gerede steckt ein gigantischer Betrug. Sie wollen, dass wir unser Geld irgendwohin bringen, wo sie es unter Kontrolle haben, dort nehmen sie es uns dann ab. Riester, Rürup, Lebensversicherung, daran verdienen die Versicherungen und der Staat, für dich selbst, mein Freund, bleibt fast nichts übrig.Mehr zum Thema Hier mein Rat an die Jugend.Lebt in vollen Zügen. Feiert. Lasst es krachen. Ignoriert – das ist das Wichtigste! – alle Vorsorge- und Anlage-Angebote. Eine überdurchschnittliche Rente wird euch sowieso weggenommen, in 30 Jahren wird der Staat noch viel klammer sein als heute. Verlasst euch auf die staatliche Grundsicherung. Wenn ihr im Alter nichts habt, radikal nichts, seid endlich mal ihr auf der Gewinnerseite – der Staat gibt euch was! Kauft rechtzeitig alle Sachen, die ihr im Alter brauchen könnt und die haltbar sind, Kleidung, Möbel, Weinkeller, Cognac, Bücher, Musikanlage, das werden sie euch nicht wegnehmen, weil der Verwaltungsaufwand zu groß ist. Besorgt euch zum Obst- und Gemüseanbau einen Garten, und zwar über einen Strohmann, sonst wird das Obst von der Grundsicherung abgezogen. Spart heimlich Geld, tut es ins Kopfkissen. Dort kriegt ihr zwar keine Zinsen, aber es wird nicht versteuert, keinerlei Abzüge, glaubt mir, at the end of the day fahrt ihr mit einem Kopfkissen besser als mit Banken und Versicherungen. Ich habe gelesen, dass allein im letzten Jahr 20 Prozent der Berufstätigen ihre Vorsorge reduziert oder gekündigt haben, es werden immer mehr. Es ist eine Massenbewegung. (Quelle - Martenstein-Zeitmagazin)
i Intellektuelle? Intellektueller scheint mir ein seltsames Wort zu sein. Intellektuelle - ich habe noch nie welche getroffen. Ich habe Leute getroffen, die Romane schreibem und andere, die mit Kranken arbeiten. Leute, die ökonomische Analysen machen, und andere, die elektronische Musik komponieren. Ich habe Leute getroffen, die lehren, Leute die malen, und Leute, bei denen ich nicht so recht verstanden, ob sie überhaupt etwas machen. Aber Intellektuelle, nie. Ich habe indessen viele Leute getroffen, die über den Intellektuellen reden. Und durch vieles zuhören konnte ich mir ein Bild davon machen, was dieses Lebewesen sein mag. Das ist nicht schwer, es ist der, der schuld hat. Schuld an allem Möglichen: zu sprechen, zu schweigen, nichts zu tun, sich in alles einzumischen...Kurz, wo es um Rechtsfindung, Aburteilen, Verurteilen und Ausschließen geht, muß der Intellektuelle her. Ich finde nicht, daß die Intellektuellen zu viel reden, für mich gibt´s sie ja nicht. Ich finde, daß der Diskurs über die Intellektuellen stark um sich greift und wenig Anlaß zur Ruhe gibt. Ich habe eine gräßliche Angewohnheit. Wenn die Leute so daherreden, versuche ich mir vorzustellen, was das, umgeschrieben in der Realität ergäbe. Wenn sie irgendeinen "kritisieren", wenn sie vor seinen Ideen "warnen", wenn sie "verurteilen", was er schreibt, stelle ich sie mir in der idealen Situation vor, da sie alle Macht über ihn hätten. Die Wörter, die sie benutzen, lasse ich ihren Lauf zuück in einen ursprünglichen Sinn nehmen: "zerstören", "schlachten", "zum Schweigen bringen", "begraben". Und ich sehe den strahlenden Staat am Horizont, in dem der Intellektuelle im Gefängnis säße und natürlich aufgehängt würde, wenn er außerdem noch Theoretiker ist. Zugegeben, wir leben nicht in einem Regime, wo man die Intellektuellen zur Reisernte schickt; aber haben Sie nicht auch schon von einem gewissen Toni Negri reden gehört? Befindet er sich nicht im Gefängnis, insofern er ein Intellektueller ist? MICHEL FOUCAULT Untersucht man aber genauer, woraus das Denken besteht, erkennt man, dass es überwiegend aus eingespeicherten Programmen besteht Wohin geht ihr? Woher kommt ihr? Was wollt ihr erreichen? - Das sind unnütze Fragen. - Von der Mitte ausgehend, durch die Mitte hindurch, eher gehen und kommen als aufbrechen und ankommen. Ein Strom ohne Anfang oder Ende, der seine beiden Ufer unterspült und in der Mitte immer schneller fließt. (Gilles Deleuze-Felix Guattari)
" Der Müßiggänger" Er hat kein Handy, in der Brusttasche, keinen Bleistift im Ohr, keinen Organizer in der Tasche, keinen Steuerknüppel in der Hand, oder eine sonstige der Steigerung des Wirkungsgrades dienende Gerätschaft, überhaupt erscheint er wenig elektrifiziert, digitalisiert oder motorisiert. Nimmt er Drogen? - Nein, er hat Zeit. Zeit zu leben. - Schaut einfach so aus dem Fenster... Ein Taugenichts - für Seele, Raum und Frieden. Das Gewebe der Muße: Sie ist Kontemplation, das ungeteilte Sich-Vertiefen, der Zugang zu den ewigen Wahrheiten, Meditation, Sammlung und Einkehr, Schweigen und Empfänglichkeit. Die Zeit, in der wir das tun, was uns wertvoll ist, am Herzen liegt. Das einfache Nichtstun. Das Leben im Hier und Jetzt. Die satte Trägheit, ja Faulheit, die Siesta unter kühlen weißen Laken. Die verdöste Stunde, das Treibenlassen der Gedanken, Musik und Träumerei, die Poesie des Augenblicks. Wo wären wir? Wenn alle Denker, Mönche, Dichter, Grübler, Narren, Künstler, die über die Jahrzehnte und Jahrhunderte ihre müßigen Spinnereien gelebt haben, einer sinnvollen Arbeit nachgegangen wären? Was wäre aus unserer Kultur geworden, ohne die Taugenichtse? Alle Menschen! ...zerfallen, wie zu allen Zeiten - so auch jetzt noch, in Sklaven und Freie; denn wer von seinem Tag nicht zwei Drittel für sich hat, ist ein Sklave, er sei übrigens, was er wolle: Staatsmann, Kaufmann, Beamter, Handwerker, Arbeiter, Gelehrter. Was wäre dann? ...wenn alle nur soviel arbeiten würden, wie sie nötig haben, um ihre Vorstellungen vom Leben zu realisieren? Wenn Ihnen Zeit wichtiger wäre als Geld? Freiheit wichtiger als Status? Lebensfreude wichtiger als Erfolg? Wäre die Welt dann schlechter? Die Lebenszeit...wird solange gegen Geld verkauft, bis sie vorüber ist... "Nicht alles, was sich zählen läßt zählt." - "Nicht alles was zählt...läßt sich zählen!" Weil das Universum vielleicht in zehn Millionen Jahren den "Wärmetod" (Entropie) durch Mangel an "freier Energie" erleidet, "deswegen" wäre es streng genommen schon Vergeudung, "nutzlos" spazieren zu gehen oder sich zu lange auf der Toilette aufzuhalten!Der Weg ist das Ziel? " Der Spaziergänger" Umwege und Abwege. Wir könnten uns verlieren in dem grenzenlosen, unbekannten Terrain abseits der großen Straßen, in dem die Zeit so anders fließt, nicht eingedämmt von Terrain-, Fahr- oder Stundenplänen, nicht kanalisiert und kontrolliert, vom Sekundenzeiger zerhackt, Minute für Minute der Nutzung zugeteilt - nein, wild, unvorhersehbar, träg mal und dann wieder turbulent, bewegungslos und dann wieder wie wahnsinnig tosend, unberechenbar, ziellos. Einfach so. Den Augenblick genießen, den Verheißungen in der Luft nachspüren, empfänglich sein für das Leben ringsum. Einer Sehnsucht folgen. Sich treiben lassen. ...ich hätte mir notieren sollen, wer das geschrieben hat. G.F. ...er kannte überhaupt eine Menge Leute in dieser Gegend und darum reiste er auch so gerne. Man konnte immer wieder neue Freundschaften schließen und mußte nicht Tag für Tag mit denselben Leuten auskommen. Wenn man, wie im Seminar, immer dieselben Menschen um sich hat, dann lassen wir sie zu einem festen Teil unseres Lebens werden. Und wenn sie dann ein fester Teil davon geworden sind, wollen sie unser Leben verändern. Und wenn wir dann nicht so werden, wie sie es erwarten, sind sie enttäuscht. Denn alle Menschen haben immer genaue Vorstellungen davon, wie wir unser Leben am besten zu leben haben. Doch nie wissen sie selber, wie sie ihr eigenes Leben am besten anpacken sollen. Wie jene Traumdeuterin, die nicht fähig war, die Träume Wirklichkeit werden zu lassen. Paul Coelho - Der Alchimist Was stellt sich tatsächlich der Einführung der Freiheit, Gleichheit & Brüderlichkeit unter uns entgegen? Der Ehrgeiz, d.h. das Verlangen, das Volk zu beherrschen, zu regieren. - Wo steckt der Ehrgeiz? - In den Parteien, d.h. in denen, welche das Volk zu beherrschen & zu regieren wünschen. - Worin schöpft eine Partei den Grund ihrer Existenz? - In der Sicherheit, wenn sie siegreich ist, zu ihrem Nutzen, die nationalen Freiheiten und Steuern mit Beschlag belegen zu können, d.h. in der Möglichkeit, sich der Autorität über alles zu bemächtigen & sich so dem Volk & den rivalisierenden Parteien aufzuzwingen. Wie kann sich eine Partei aufzwingen? - Indem sich sich der Verwaltung (administration) bemächtigt. Was ist die Administration? - Sie ist etwas gewisses Abstraktes, Unbestimmtes, Unlogisches, Widerspruchsvolles, Dunkles, Unbegreifliches, Willkürliches, Absurdes, Ungeheuerliches. Etwas das nicht von Herzen kommt, da es trocken & gefühllos ist, noch von der Wissenschaft, da sich niemand darin auskennt. Ein Werkzeug ohne Form, Ausdruck & Proportionen. Ein unheilvoller & feiger Mythus, dessen Kultus eine Million ebenso unverschämter wie fanatischer Geistlicher beschäftigt. Etwas Blindes, das alles sieht, etwas Taubes, das alles hört, impotent & allvermögend, unwägbar & alles erdrückend, unsichtbar & alles erfüllend, ungreifbar & alles berührend, unfaßbar & alles packend, unverletzlich & alles verletzend. Ein leuchtender Nebelschwaden, der Donner, Blitz & Erstickung enthält...Das ist die Regierung! Anselme Bellegarrigue
The Matrix Es ist das Jahr 2199. Maschinen haben die Macht übernommen. Die Welt ist nicht nur grau, sie ist grausam: Künstliche Intelligenz (KI) züchtet die Menschen als Biobatterien heran, die ihnen, den Superrobotern, die notwendige Energie für Ihr Funktionieren liefern. Damit die Menschen erst gar nicht auf die Idee kommen, eine Revolte gegen die Roboter anzuzetteln, gaukeln diese ihnen eine Traumwelt vor - die "Matrix". Auf endlosen Feldern dämmern die Menschen vor sich hin, in schleimigen Kokons, kontrolliert von den KIs. Nur haben sie von der tristen Lage, in der sie sich befinden, nicht die geringste Ahnung, weil ein Implantat in ihren Köpfen eine perfekte Scheinwelt ist die, die sie alle kennen. Die sie täglich um sich herum sehen. Die sie spüren, schmecken, riechen können. Die Welt in der sie abends ins Bett gehen und in der sie morgens wieder aufstehen, um sich auf den Weg zur Arbeit zu machen - es ist die Welt, die sie für die Realität halten.
Zurück in die Gegenwart, ins 21.Jahrhundert. Bei uns ist es wohl kein Superroboter, der das Hirn reizt, sondern die Realität. Unsere Matrix ist die Welt "da draußen". Und doch unterscheiden wir uns in einer Hinsicht nicht im Geringsten von den Menschen in der Matrix: Auch unsere Wirklichkeit ist eine Simulation. Beeinflusst durch TV-Werbung, eingelullt von Politikern, die von Lobbyisten des Großkapitals in Hinterzimmern bestochen werden... Einer Propagandamaschine aus Zeitungen usw. die auch nur riesige Konzerne sind, wird uns eine sogenannte eigene Meinung einsuggeriert und wir glauben auch noch müde und ausgebrannt von dieser Leistungsgesellschaft, von der in Wahrheit nur 10 %Prozent der Gesellschaft profitieren, das wir eine eigene Meinung hätten...Wie bitte schön soll man sich in diesem Zustand und unter dauernder Manipulation durch die Konzernmedien, denn eine wirkliche eigene Meinung bilden? Dafür bräuchte es etwas mehr an Zeit und Recherche! Wer hat heutzutage schon Zeit? Doch wohl die Wenigsten.«Die neue Ordnung brachte den Frieden. Abschaffung des Parlamentarismus und der Demokratie, Einführung der genetischen Menschenzucht, Triebnormierung durch Schlafhypnose, Luxus und Wohlstand für die herrschenden Alphas und Betas, Vollbeschäftigung und Zufriedenheit für die schuftenden Deltas und Epsilons, freie Sexualität, gefühlsechte Filme und tröstendes Soma-Ecstasy für alle. Wer alt wird, stirbt den sanften Tod durch Euthanasie.»
Wir nehmen uns die Symbole der geistigen Umweltverschmutzung vor und schlagen sie in ihrem eigenen Spiel
Wir machen ihre Millionen-Dollar-Marken weniger cool mit Anti-Werbung im Fernsehen, in Zeitschriften, im Internet und in der Landschaft, auf dem Billboard direkt neben ihrem.
Wir übernehmen die Kontrolle über die Rolle, die Konzerne in unserem Leben spielen, und wir definieren die Ziele ihrer Branchen neu.
Wir werden die Marketingfritzen der Popkultur jammen und ihre Bilderfabrikation zu einem Stillstand bringen.
Auf dem Schutt der alten Kultur werden wir eine neue aufbauen, eine nichtkommerzielle, eine mit Herz und Seele. Das Culture Jamming-Manifest Warum ist unsere Fahne schwarz?
Schwarz ist ein Hauch von Verneinung. Die schwarze Fahne ist die Negation aller Fahnen. Sie ist die Negation der Nationalitäten, die die Menschen dazu treiben, einander zu zerfleischen und die Einheit der Menschen zu leugnen. Schwarz ist ein Gefühl von Zorn und Wut angesichts aller im Namen der Treue zu irgendeinem Staat gegen die Menschlichkeit begangenen abscheuchlichen Verbrechen. Sie ist Zorn und Wut angesichts der Verhöhnung der menschlichen Intelligenz, die durch die Forderungen, Heucheleien und lächerlichen Schikanen der Regierungen verspottet wird. Schwarz ist auch eine Farbe des Leids und der Traurigkeit; die schwarze Fahne, die die Nation leugnet, beweint auch deren Opfer, die zahllosen, durch äußere und innere Kriege zum Ruhm und für den Fortbestand eines blutigen Staates vernichteten Millionen Menschen. Sie beweint jene, denen die Arbeit weggenommen wird und die als Kostenfaktor bewertet werden, damit die Ermordung und Unterdrückung anderer Menschen bezahlt werden kann. Sie beweint nicht nur den physischen Tod, sondern auch die Verkümmerung des dem hierarchischen und autoritären System unterworfenen Geistes; sie beweint die Millionen von Neurosen, die ausgeschaltet werden, ohne je wieder die Möglichkeit zu haben, der Welt ihr Licht zu schenken. Schwarz ist eine Farbe der Entschlossenheit, der Entschiedenheit, der Stärke, eine Farbe, bei der alle anderen Farben ins Licht gerückt werden. Schwarz ist das Geheimnis, welches das Keimen, die Fruchbarkeit, den ertragreichen Boden des entstehenden Lebens umgibt, das sich stets im Dunkel entwickelt, erneuert, verjüngt und fortpflanzt. Das in der Erde verborgene Samenkorn, die wundersame Reise der Samenflüssigkeit, das verborgene Wachsen des Embryos, in der Gebärmutter werden alle von Schwärze unhüllt und beschützt. Howard Ehrlich - Reinventing Anarchy (197 
(…) Doch scheint es, als täten wir nun das Gegenteil dessen, was wir eigentlich wollten: Wir buchen Flüge zu Preisen, von denen wir wissen, dass sie auf Niedriglöhnen und Stellenabbau beruhen. Wir kaufen ein in Supermärkten, deren Preise angemessene Gewinne für die Produzenten ausschließen – ebenso wie eine umwelt- und tiergerechte Produktion. Wir haben gelesen, dass den Angestellten hinter der Kasse landesübliche Rechte vorenthalten werden. Wir wissen, dass Hosen und Pullover, Computer und DVD-Player, die wir zu Spottpreisen kaufen, nicht in Deutschland, sondern im Ausland gefertigt werden, in so genannten Niedriglohnländern. Sozialdumping, Stellenabbau, Verlagerung der Produktion ins Ausland – als Kunde fördern wir alles, was uns als Bürger empört. Wir tun genau das, was wir Politikern und Managern vorwerfen. Wie die Manager an der Spitze der Konzerne treiben wir Globalisierung und Deregulierung voran. Die Manager schauen auf jeden Cent und nehmen nur das Billigste? Genau das tun wir, als fortwährend rechnende und vergleichende Kunden, als knallharte Manager unserer Lebenshaltung. Wir drücken die Preise, bis als Produktionsstandort unserer Waren nur noch Fernost infrage kommt. Wir selbst sind die globalen Heuschrecken. Volk und Elite sind sich einig in ihrem radikalen Ökonomismus. Und wie die Elite sind wir teils getrieben, teils Treibende. Arbeitslose und Geringverdiener müssen auf jeden Cent schauen. Der Rest hat aus seinem Portemonnaie einen Fetisch gemacht wie die Manager aus dem Shareholder-Value. (…) Wir sind Schizophrene. Die Diagnose trifft die Völker aller westlichen Demokratien. Als Bürger sind wir Sozialisten – Verfechter der alten sozialen Errungenschaften. Als Kunden sind wir Neoliberale. Marktradikale. Uns ist Recht, was billig ist. »Für 19 Euro nach Barcelona.« Noch nie war Doppelmoral so preiswert. (…) (…) Einen einfachen Weg gibt es nicht. Einerseits brauchen wir eine globale Bewegung für eine globale Zivilisierung des Kapitalismus. Andererseits sollte man das Licht in der Küche ausmachen, wenn man nicht in der Küche sitzt. Wir müssen einen anderen, einfacheren Lebensstil entwickeln. Doch geht es nicht um die quasireligiöse Wandlung des Einzelnen zum guten Konsumenten, zum Rad fahrenden Vegetarier mit Heiligenschein. So, wie im 19. Jahrhundert keine private Hilfsbereitschaft die Bismarcksche Sozialgesetzgebung überflüssig gemacht hätte, macht heute kein Konsumverhalten eine globale Umwelt- und Sozialgesetzgebung überflüssig. Ein Einkaufszettel ersetzt kein Regierungsprogramm. Arbeit und Konsum beziehen sich aufeinander nicht durch die Menschen, sondern durch einen Widerspruch ihrer Verhältnisse auf dem Warenmarkt. Geld ist Ausdruck einer Verkehrung der menschlichen Lebensverhältnisse zu einer Gesellschaftsmacht der Lebensbedingungen, welche die Menschen dazu zwingt, nicht für ihre Bedürfnisse und Entwicklungen zu arbeiten, sondern für Geld, das sie je nach ihrem Vermögen entweder durch Arbeit zum Lebensunterhalt erwerben müssen, oder das sie besitzen und anlegen, um es durch die Arbeit anderer Menschen zu verwerten, indem sie also durch die Macht der Preisbildung, durch die Verfügung über deren Existenznot zu ihrem persönlichen Profit zu machen. Darin realisiert sich eine Mehrarbeit, welche die arbeitende Bevölkerung unbezahlt verrichten, bzw. ihre Arbeit insgesamt unterwertig preisgeben muss, weil sie der Existenzmacht des Geldes zu folgen hat. Dies macht das Klassenverhältnis aus, das vom Verhältnis des Geldes untrennbar ist, weil es aus ihm hervorgeht. Es macht die Reichen immer reicher, weil sie sich aus dem entwickeln, was sie durch solche Macht den Menschen an Leistungen für sich abringen können, was sie also der gesellschaftlichen Arbeit enteignen, privatisieren und in eigenen Geldbestände sichern. Für sie ist es der Ertrag ihres Risikos beim Einsatz von Geld, für die anderen ist es pure Not, die sie bewältigen müssen - und die wird umso größer, je isolierter und abhängiger sie von dieser Gesellschaftsmacht sind. Arbeit ist keineswegs identisch damit, daß Menschen die Natur umformen und sich tätig aufeinander beziehen. Solange es Menschen gibt, werden sie Häuser bauen, Kleidung und Nahrung ebenso wie viele andere Dinge herstellen, sie werden Kinder aufziehen, Bücher schreiben, diskutieren, Gärten anlegen, Musik machen und dergleichen mehr. Das ist banal und selbstverständlich. Nicht selbstverständlich aber ist, daß die menschliche Tätigkeit schlechthin, die pure “Verausgabung von Arbeitskraft”, ohne jede Rücksicht auf ihren Inhalt, ganz unabhängig von den Bedürfnissen und vom Willen der Beteiligten, zu einem abstrakten Prinzip erhoben wird, das die sozialen Beziehungen beherrscht.
und meinen anderen Infopageseiten! G.F. Che Guevara? Das Buch CHE GUEVARA - Die Andere Seite wolbern-verlag Carlos A. Gebauer berichtet von einer scheinbar harmlosen Stehparty, die sich für ihn innerhalb von Minuten zu einem Tribunal wandelte: "Die Frage meiner linksseits freundlich lächelnden Kreisnachbarin, ob ich denn schon einmal ...dort (in Kuba) gewesen sei, verneinte ich wahrheitsgemäß. Zur vorsorglichen Mitleidsprophylaxe fügte ich an, Exekutionsgeräusche aus dem Hinterland jenseits der Dünen für unattraktiv zu halten, während ich in der Gischt bade, weswegen ich von Sonnenurlauben in Diktaturen bislang generell abgesehen habe. In weniger als zwei Atemzügen war ich nun nicht mehr Teil des lockeren Gesprächskreises, sondern gleichsam Angeklagter eines Partytribunals...Erst jetzt erkannte ich, dass jenseits der starken Schulter meines rechtsseitigen Nebengastes bäuchlings ein breites Konterfei entschlossen, wenn auch leicht verwaschen, in den Raum blickte: Che Guevara war schon vor mir zur Feier erschienen. Warum nur, fragte ich mich auf dem bald angetretenen Heimweg, tragen bundesrepublikanische Akademiker mit Wehrdienstverweigererhintergrund ein solches Hemd? Kann es vierzig Jahre nach dem Tode Che Guevaras im bestens informierten deutschen Bildungsstaat tatsächlich noch Wissenslücken über diesen Mann geben?" Dies scheint keine Frage der Informiertheit zu sein, sondern es ist eine Glaubensfrage, die religiös- fundamentalistische Züge trägt. Darum helfen Argumente im Blick auf Guevara zunächst nicht weiter. Das Buch von Jacobo Machover wurde aus dem Blickwinkel eines vom "Glauben Abgefallenen" geschrieben - nicht aus religiösem Eifer, sondern in genauer Recherche über die Hintergründe von Guevaras eigenen Aussagen und derer, die seine Vertrauten waren. Das Buch ist zugleich eine Entmythologisierung eines zum "Heiligen" Aufgestiegenen und eine Aufarbeitung der eigenen religiösen Projektionen ("Ich habe lange zu den Bewunderern von Che Guevara gehört."- so beginnt das Buch)des Verfassers zu Guevara. Es wird gezeigt, dass Guevara selbst an seiner Legende gestrickt hat. Sein Engagement im Guerillakrieg stellt er (Guevara) später hochdramatisch als "Dilemma" zwischen seinen "medizinischen Aufgaben" und seiner "Pflicht als Soldat der Revolution" dar. Bei genauerem Hinsehen finden sich eher Belege dafür, dass Guevara sein Medizinstudium nicht abgeschlossen hat, selber mehrfach seine Lustlosigkeit und Aversion gegen dieses Studium bekundete und schon gar nicht - wie "Brockhaus online" immer noch behauptet - gar promoviert hat. Weitere spätere Aussagen Guevaras selbst und seines Vaters Guevara Lynch, die ein frühzeitig erwachendes politisches Bewusstsein unterstellen, entsprechen nicht der Wahrheit. So wird ein weiteres dramatisch-prophetisch klingendes Ereignis überliefert aus einer Zeit, als Guevara zu keiner politischen Stellungnahme - geschweige denn ein politisches Verständnis für die Vorgänge in Lateinamerika hatte - fähig war: dass er auf einem Bahnsteig, im Begriff eine weitere seiner Reisen anzutreten, ausgerufen hat: "Ich bin ein Soldat Lateinamerikas". Derartige Beispiele lassen sich fortsetzen und sind in diesem Buch zahlreich zu finden. Ein weiteres Thema ist die bei Guevara selbstverständliche Bereitschaft, "im Kampf" - religiös ausgedrückt - als Märtyrer zu sterben. Er suchte den Tod "im Kampf". Man könnte fast schon von einem Todestrieb sprechen. Sein Todestrieb hat die erstaunliche Besonderheit an sich, "für die Sache" auch andere in den Tod zu befördern, was er offensichtlich teilweise genüsslich tat. In diesem Punkt ähnelt er islamischen Selbstmordattentätern. Es wäre eine weitere Untersuchung wert, heraus zu bekommen, welche (gemeinsame) psychologische Wurzel derartiges Märtyrertum hat. Guevara wurde von seinen Anhängern auch mit Christus verglichen - obwohl der entscheidende Unterschied zwischen beiden ist, dass Jesus nicht andere geopfert hat, sondern sich selbst. Dieses Buch ist der Anfang für eine notwendige Entmythologisierung eines zum "Heiligen" erhobenen Massenmörders, über den es im Moment noch mehrheitlich Hagiografien gibt. Es wird vermutlich auch nicht jene Gläubigen überzeugen, für die Guevara zum Messias geworden ist. Denn Information ist nicht mit Bildung gleichsetzbar. Vielleicht kann dieses Buch helfen, die nächste Generation vor linkem Aberglauben zu bewahren. Als Geschenk für junge Leute, die noch bereit sind, sich mit dem selbstverständlich Überlieferten der älteren Generation auseinander zu setzen, ist es besonders geeignet. Der " Projekt A"-Entwurf entstand so um 1984 und ab 1985 ging Horst Stowasser, der Autor, mit dem frischgedruckten Buch "Das Projekt A" an die Öffentlichkeit ...www.anarchismus.de/...tage/.../projekt-a.htm Das Projekt A, wie es in diesem Text von Horst Stowasser vorgestellt wird, ist Mitte der 90er-Jahre gescheitert. Trotzdem enthält der Text viele ...www.anarchismus.at/txt5/projekta1.htm Anarchie und Selbstorganisation. Über die Möglichkeiten der Selbstorganisation einer herrschaftsfreien Gesellschaft. In: Schwarzer Faden, Nr. 72, 2/2001, S. 46-50 Christian Fuchs Die Gesellschaft, in der wir leben, befindet sich heute in einem dauerhaften Krisenzustand: ökonomische und ökologische Krisen, Verschärfung der globalen Probleme, Massenarmut und -arbeitslosigkeit, Prekärisierung der Lebensverhältnisse weiter Teile der Weltbevölkerung, Rassismus, Nationalismus, Kriege, nationalistische Demagogie, Stagnierung der Löhne etc. Gleichzeitig wird von den unkritischen und fortschrittsoptimistischen Apologeten des Kapitalismus in Politik, Ökonomie, Wissenschaft und Kultur von den Chancen der "New Economy" gesprochen, von den Vorteilen flexibler Arbeitsverhältnisse und der "Internetgesellschaft" gesprochen. Kritisches Denken ist heute nicht unbedingt in Mode, obwohl oder gerade da die soziale Situation der Menschen sich permanent verschärft. Ist all dies aber Anlaß genug, um in einen Kulturpessimismus zu verfallen und vom baldigen Ende der Menschheit auszugehen? Keineswegs. Die Welt kann bleiben wie sie ist, dann sind solche Befürchtungen nicht unrealistisch. Das kapitalistische Weltsystem befindet sich in einer Entwicklung, die die Herrschaft über Menschen und die Zerstörung der Natur konsequent vorantreibt. Die Welt darf allerdings nicht bleiben, wie sie ist. Nur die Etablierung einer qualitativ anderen Gesellschaft wäre die Basis für die Lösung der globalen Probleme. Dazu bedarf es aber dem aktiven gesellschaftstransformierenden und emanzipatorischen Handeln des Menschen. Welche Rolle kann dabei die Gesellschaftstheorie und -kritik einnehmen? Ein kritisches praktisches Handeln muß wissen, worauf es sich bezieht, was es verändern will und wogegen bzw. wohin eine Aufhebungsbewegung stattfinden soll. Eine kritische Theorie der Gesellschaft kann dabei die Rolle spielen, bestehende Verhältnisse und die Möglichkeit deren Veränderung zu verdeutlichen. Was sie nicht kann und nicht soll, ist den Menschen vorzugeben, wie ein alternativer Gesellschaftsentwurf auszusehen hat. Denn eine Transformations- und Aufhebungsbewegung in Richtung einer anderen Gesellschaft kann nur eine von unten sein. Was Kritische Theorie leisten kann, ist das Bewußtmachen der Möglichkeiten, zu denen die geschichtliche Situation selbst herangereift ist. Sie umfaßt immer auch die Anregung zur Phantasie, denn als Einbildungskraft bezeichnet diese "einen hohen Grad der Unabhängigkeit vom Gegebenen, der Freiheit inmitten einer Welt von Unfreiheit. Im Hinausgehen über das Vorhandenen kann sie die Zukunft vorwegnehmen" (Marcuse 1937, S. 122). Das aktive selbstorganisierte Handeln der Menschen ist also von grundsätzlicher Bedeutung. Und hier kommt nun ein neues wissenschaftliches Paradigma ins Spiel: Die Theorie der Selbstorganisation. Dieser interdisziplinäre Ansatz kann emanzipatorisch gefaßt die Möglichkeiten gesellschaftskritischen Handelns näher analysieren sowie Grenzen und Perspektiven verdeutlichen. Ziel der Arbeit "Soziale Selbstorganisation im informationsgesellschaftlichen Kapitalismus" ist, eine kritische Bestandsaufnahme des postfordistischen Kapitalismus zu geben und Möglichkeiten von emanzipatorischer sozialer Selbstorganisation heute und in anderen Gesellschaftsformationen (als potentiellen Zukünften) zu verdeutlichen. Anarchie - Demokratie - Selbstorganisation Im Anarchismus wird eine Vorstellung von Demokratie als Repräsentativdemokratie abgelehnt, da dies die Verwaltung einer Mehrheit durch eine Minderheit bedeute, also die Herrschaft von gewählten RepräsentantInnen, die im Parlament Entscheidungen treffen, über das Volk. Nichtsdestotrotz gibt es Ansätze, die Anarchie als Demokratie begreifen. Demokratie nicht im Sinne einer Repräsentationsherrschaft, sondern im Sinn einer unmittelbaren, direkten Selbstbestimmung von Entscheidungen durch die Betroffenen. Die bürgerliche Demokratie koppelt dazu im Gegensatz stehend Entscheidung von den Betroffenen ab. "Demokratie" kommt von den Wörter "demos" (Volk) und "kratein" (herrschen, Macht ausüben) und bedeutet damit eigentlich "Volksherrschaft". Herrschaft wird aber über jemanden ausgeübt. Damit wären eine Vereinbarung von Demokratie und Selbstorganisation also geradezu ausgeschlossen. Wird allerdings Demokratie als die Möglichkeit und Macht des Volkes, sämtliche Entscheidungen selbst zu treffen, gesehen oder als "Volks-Selbstbestimmung" (Burnicki 1998, S. 9), so kann Anarchie sehr wohl als direkte Form der Demokratie bezeichnet werden. "Direkte Demokratie meint also die unmittelbare 'Volk'-Selbstbestimmung. [...] [Das Volk] sind alle Leute, die von einer Politik betroffen sind, egal, welche Sprache, Religion, Hautfarbe oder Ohrengröße sie haben. [...] Anarchie heißt Herrschaftslosigkeit. Die Umsetzung von Herrschaftslosigkeit bedeutet Direktdemokratie. Das, was Anarchie beinhaltet, ihr Gegenstand also, ist Direktdemokratie. Direktdemokratie bedeutet, daß sich die Menschen - ohne Eliten zu bilden - selbst organisieren" (Burnicki 1998, S. 9f). Damit ist der Zusammenhang Anarchismus - Demokratie - Selbstorganisation hergestellt, es bedarf aber noch einer genaueren Untersuchung, inwiefern dieses Verständnis von Selbstorganisation mit einem Konzept sozialer Selbstorganisation vereinbar ist. Im Gegensatz zu einem unreflektierten und undialektischen Verständnis von Demokratie, das die Dialektik von Allgemeinem und Besonderem gewisser Begriffe vernachlässigt, erscheint die anarchistische Philosophie bei näherer Analyse als eine eigenständige Konzeption von Demokratie. Unterschiedliche anarchistische Ansätze wie Mutualismus, Individualanarchismus, kommunistischer Anarchismus, libertärer Kommunalismus und Anarchosyndikalismus vereint ein Verständnis, das sich gegen jede Form der Herrschaft wendet. Insbesondere wird in Frage gestellt, daß es einer staatlichen Autorität bedarf, um Entscheidungen verantwortungsvoll zu treffen. Der Staat wird als eine Instanz gesehen, die die kapitalistische Gesellschaft durch Gewalt, Repression und Zwang aufrechterhält. Dazu ist die staatliche Autorität und die Zurechtweisung der BürgerInnen durch Gesetze notwendig. Das Menschenbild des Anarchismus ist eines, das davon ausgeht, daß die Menschen bei Aufhebung der bestehenden kapitalistischen Widersprüche die Kompetenz erlangen können, Entscheidungen verantwortlich zu treffen und ein hohes Maß an Solidarität, Altruismus, Kooperation und Gemeinsinn zu zeigen. Dazu sind partizipatorische Strukturen notwendig, die den Menschen ein hohes Maß an Autonomie ermöglichen und ihnen die Möglichkeit geben, an allen Entscheidungen, die sie betreffen, teilzunehmen. Die entsprechenden in Betracht gezogenen Organisationsformen sind zumeist Rätemodelle auf der Basis von Versammlungen von Betroffenen. Unter sozialen Informationen können wir allgemein Strukturen verstehen, die aus dem Zusammenwirken mehrerer Individuen emergieren. Emergenz heißt dabei, daß eine Einzelperson die entsprechende Struktur nicht etablieren könnte und daher mit anderen zusammenwirken muß. Als eine Art sozialer Information können Gesetze gesehen werden. Der Anarchismus wendet sich gegen Gesetze, da er sie als staatliche Mittel zur Entmächtigung, Beherrschung und Disziplinierung der Individuen begreift. Peter Kropotkin (1985) beschrieb in diesem Zusammenhang Gesetze als modernen Fetisch. Die meisten Menschen können sich demnach ein Zusammenleben ohne Gesetze nicht vorstellen, die Ermöglichung des gesellschaftlichen Umgangs wird Gesetzen zugeschrieben. Der tatsächliche Zweck der Gesetze ist jedoch der Schutz von Privateigentum und Kapitalismus. Wenn AnarchistInnen sich gegen Gesetze aussprechen, was sind dann die sozialen Informationen der Gesellschaft, die sie sich vorstellen? Es wird davon ausgegangen, daß im Anarchismus Entscheidungen getroffen werden können, mit denen die Menschen leben können, da sie selbst an der Ausarbeitung als Betroffene teilgenommen haben. Nichtsdestotrotz gibt es in jeder Form der Gesellschaft soziale Normen und Werte. Der Anarchismus geht davon aus, daß diese Normen und Werte darin bestehen, daß die Menschen in einer herrschaftsfreien Gesellschaft verantwortungsvoll, solidarisch und altruistisch handeln und daß sie die Eigennutzenmaximierung zu Gunsten der Berücksichtigung allgemeiner Interessen aufgeben. Durch eine Sozialisierung in einem gesellschaftlichen System, das auf Werten wie Kooperation, Solidarität und Altruismus an Stelle von Konkurrenz, Eigennutzenmaximierung und Egoismus basiert, kann dies sehr wohl möglich sein. So etwas ist aber für viele Menschen unter den bestehen Verhältnissen nur schwer vorstellbar, da im Kapitalismus alle gesellschaftlichen Bereiche dem Konkurrenzprinzip unterworfen sind. Soziale Informationen im Anarchismus sind also Entscheidungen und Werte wie Solidarität, Kooperation, Altruismus, Verantwortung und Selbstbestimmung. Wie sieht es nun mit dem Selbstorganisationsgrad anarchistischer Entscheidungsstrukturen aus? Unter sozialer Selbstorganisation wird verstanden, daß Individuen, die von Strukturen betroffen sind, Eintreten, Form, Verlauf und Ergebnis des Prozesses der Strukturetablierung selbst bestimmen und gestalten können, indem sie durch Wechselwirkungen auf der Mikroebene Strukturen auf der Makroebene hervorbringen. Wir können von einem mangelnden Selbstorganisationscharakter repräsentativdemokratischer Modelle ausgehen; des weiteren ist direktdemokratischen Strukturen - wie sie auch im Rahmen der bürgerlichen Gesellschaft verwirklicht sind - , bei denen die Entscheidungsausarbeitung von den Betroffenen entkoppelt wird, die Gefahr eines Übergangs zu plebiszitären Modellen immanent, bei denen jegliche Selbstorganisation erlischt und durch Führungspersonen verunmöglicht wird. So war beispielsweise das Gesellschaftsmodell des Nationalsozialismus an Vorstellungen eines plebiszitären Führersystems angelehnt. Der Anarchismus koppelt die Entscheidungsfindung unmittelbar und relativ vollständig an die Betroffenen. JedeR soll dieselbe Möglichkeit haben, Entscheidungen, die ihn/sie betreffen, mitzugestalten. Staatskritik wird dabei immer auch als Parlamentarismuskritik verstanden, da in einem derartigen politischen System den Menschen die Verantwortung, Entscheidungen zu treffen, abgesprochen werde, um die Beherrschung einer Mehrheit durch eine Minderheit (vgl. z.B. Bakunin 1995, S. 118; Bakunin 1999, S. 130f) aufrechtzuerhalten. Moderne Staatswesen können daher kaum als Demokratien im Sinn der unmittelbaren Volksselbstbestimmung in allen gesellschaftlichen Belangen aufgefaßt werden, sondern vielmehr als oligarchische Systeme. AnarchistInnen wie Murray Bookchin sehen den Anarchismus als die Form tatsächlicher Demokratie, da es hier keine Entmächtigung des Volkes durch die Wahl von RepräsentantInnen und die Entkopplung der Entscheidungsfindung von den Menschen, die mit den einmal getroffenen Entscheidungen leben müssen, gäbe (vgl. z.B. Bookchin 1992, 1996). Anarchistische Entscheidungsmodelle entsprechen daher der Vorstellung von sozialer Selbstorganisation besser als die modernen Staatswesen, die auf repräsentativ- und in eingeschränktem Ausmaß auf direktdemokratischen Mechanismen beruhen. Es gilt in der anarchistischen Theorie geradezu als wesentliches Ideal, daß Betroffene kooperieren, um durch Wechselwirkungen Entscheidungen, die einen basisdemokratischen Rückhalt haben, hervorzubringen. Und dies ist auch der Inbegriff sozialer Selbstorganisation. Exklusvie soziale Informationen werden in einem sozialen System etabliert, in dem es soziale Hierarchien gibt. Dabei üben Teilsysteme, die in der Hierarchie weiter oben stehen, Herrschaft über weiter unten stehende Teilsysteme aus. Außerdem zeichnet sich diese Hierarchie durch eine asymmetrische Machtverteilung aus. In einem solchen hierarchischen sozialen System entstehen häufig Entscheidungen dadurch, daß sie von mächtigeren Teilsystemen getroffen werden, indem sie die Vorteile, die sie dadurch besitzen (z.B. bessere Verfügbarkeit von notwendigen Ressourcen, Informationen, usw.), nutzen. Die Ergebnisse solcher Entscheidungen bezeichnen wir als exklusive soziale Informationen; die sozialen Informationen in Gesetzesform, die unsere moderne Gesellschaft wesentlich prägen, sind exklusiv, da sie von einer Minderheit, die sich alle paar Jahre durch Wahlen legitimieren läßt und sich dadurch auch verändern kann, unter dem Ausschluß der Mehrheit getroffen werden. Gesetze stellen also grundsätzlich immer eine Form der exklusiven sozialen Information dar und sind daher den sozialen Selbstorganisationspotenzen der Menschheit entgegengesetzt. Der Anarchismus wendet sich gegen Herrschaft, Hierarchien und asymmetrische Machtverteilungen. Es ist daher naheliegend, daß es ihm um die Eliminierung der Dominanz exklusiver sozialer Informationen geht. Bei näherer Betrachtung wird deutlich, daß die Vorstellungen über anarchistische Entscheidungsprozesse tatsächlich durch inklusive soziale Informationen geprägt sind. Als inklusive soziale Informationen sehen wir soziale Informationsstrukturen, die sich dadurch auszeichnen, daß alle Elemente eines sozialen Systems, die von der Anwendung der entstehenden sozialen Information betroffen sind, diese durch Wechselwirkungen gemeinsam hervorbringen und daß jedes Individuum dieselben Möglichkeiten und Mittel hat, um die entstehende Informationsstruktur in seinem eigenen Sinn zu beeinflussen. Dem Anarchismus geht es um die unmittelbare Entscheidungsfindung durch Betroffene unter Abwesenheit von Autorität, Herrschaft und Hierarchie. Die Abwesenheit solcher Strukturen, Verhältnisse und Prozesse kann als Annäherung an eine Symmetrisierung der Machtverhältnisse gesehen werden. Symmetrische Macht bedeutet, daß jedeR Betroffene dieselben Möglichkeiten und Ressourcen besitzt, entsprechende Entscheidungen im eigenen Sinn zu beeinflussen. Partizipatorische Basisdemokratie, alle Betroffenen entscheiden alles, das sie betrifft - so könnte ein Ideal des Anarchismus formuliert werden. Und dieses Ideal kommt der Vorstellung der Etablierung inklusiver sozialer Information durch Prozesse der sozialen Selbstorganisation sehr nahe. Es kann gesagt werden, daß der Anarchismus i.A. von kleinen organisatorischen Einheiten ausgeht, in denen basisdemokratische Entscheidungen getroffen werden. Dabei ist es eine Streitfrage, ob ein Konsens erzielt werden sollte oder ob Mehrheitsabstimmungen über Entwürfe, an deren Ausarbeitung alle Betroffenen beteiligt waren, stattfinden sollten. Mehrheitsbeschlüsse erhöhen den Exklusionsgrad demokratischer Prozesse, da der Mehrheitswille verbindlich gilt und der Wille der Minderheit unberücksichtigt bleibt. Der Selbstorganisationsgrad sinkt dadurch also und soziale Informationen, die in dem Sinn inklusiv sind, daß jedeR dieselbe Möglichkeit der Gestaltung und Mitbestimmung hat, bekommen einen zusätzlichen, nämlich exklusiven Charakter. In einer anarchistischen Entscheidungsstruktur mit Mehrheitsprinzip haben Entscheidungen einen inklusiv-exklusiven Charakter: Die Exklusion besteht im Mehrheitsprinzip, die Inklusion in dem hohen Maß der Beteiligung aller Betroffenen. Konsensentscheidungen wären also die Idealform, um inklusive soziale Informationen zu etablieren. Allerdings müssen auch jene Einwände gegen das Konsensprinzip beachtet werden, die Murray Bookchin und andere einbringen (vgl. z.B. Bookchin 1994): Es kann nicht von homogenen Interessen und Meinungen ausgegangen werden, daher werden mehrheitsfähige Meinungen Minderheitenpositionen möglicherweise unterdrücken oder jene, die sich der Mehrheit nicht anschließen wollen, aus dem Entscheidungsprozeß hinausdrängen. Dann entsteht ein formaler Konsens, eine formelle inklusive soziale Information, die jedoch in dem Sinn wiederum exklusiv ist, daß der Konsens nur ein Konsens der Mehrheit ist, die sich gegen Minderheiten wendet. Es kann wohl keine allgemeine Empfehlung für die Anwendung von Konsens- oder Mehrheitsprinzip von AnarchistInnen gegeben werden, da dies eine praktische Frage ist, die einzig von Gruppen, die einen basisdemokratischen Anspruch haben, in konkreten Situationen gelöst werden kann. Sehr wohl aber meinen die meisten AnarchistInnen, daß ein Konsens darüber erreicht werden sollte, ob in einer konkreten Entscheidungssituation das Konsens- oder das Mehrheitsprinzip anzuwenden ist. Ansonsten entsteht nämlich sehr leicht Handlungsunfähigkeit. Charakteristisch für Rätemodelle, auf die sich der Anarchismus häufig bezieht, sind föderalistische Vorstellungen, nach denen Entscheidungen, die nicht nur eine Organisationseinheit betreffen, sondern mehrere, in der Form von Föderationsräten behandelt werden sollten. Im allgemeinen wird in der Demokratietheorie davon ausgegangen, daß direkt- und basisdemokratische Entscheidungsmechanismen in großen Organisationsstrukturen schwierig sind und für kleinere organisatorische Einheiten geeignet sind. Im Fall von Versammlungsmodellen scheitert ein Rat, in dem alle Betroffenen direkt miteinander diskutieren, spätestens dann, wenn es zu viele Menschen sind, die eine Entscheidung miteinander gestalten wollen. Zehntausende können nicht auf demokratische Weise in einer Versammlung direkt miteinander kommunizieren. Daher sind Föderationsmodelle für den Anarchismus naheliegend. Nach anarchistischen Vorstellungen sind in Föderationsräten Delegierte der unterhalb der Föderation liegenden organisatorischen Einheiten vertreten. Die unterschiedliche Gestaltungsweise dieser Räte hat Einfluß auf den Inklusions- und Exklusionsgrad der entstehenden sozialen Informationen. Eine wesentliche Frage besteht darin, ob Delegierte entscheidungsbefugt sind oder ob sie als reine kommunikative Schnittstellen betrachtet werden. Viele Rätemodelle gehen davon aus, daß Delegierte von ihrer Basis gewählt werden sollen und jederzeit von ihr abberufen werden können. Damit ist die Vorstellung verbunden, daß diese Delegierten im eigenen Ermessen in Föderationsräten entscheiden. Es entsteht damit aber die Gefahr der Loslösung von Entscheidungen von ihrer Basis. Insbesondere ist dies problematisch, wenn es mehrere Föderationsstufen gibt und dieselben Delegierten die Möglichkeit haben, in mehreren Stufen vertreten zu sein und unabhängig von ihrer Basis Entscheidungen zu treffen. Es kann dann sehr leicht, so eine häufig lautende anarchistische Kritik, zur Ausbildung von Hierarchien und asymmetrischer Machtverteilung kommen. Ist dies der Fall, so werden der Selbstorganisations- und Inklusionsgrad der in den Föderationsräten entstehenden sozialen Informationen deutlich abgeschwächt. Entscheidungen, die in Föderationsräten entstehen, betreffen viele Menschen. Im beschriebenen Fall, hat aber nicht mehr jedeR dieselbe Möglichkeit, Entscheidungen zu beeinflussen. Delegierte haben dann mehr Macht als ihre Basis. Wiederum anders zu betrachten ist ein horizontales Modell, das davon ausgeht, daß Delegierte keinen Spielraum zur selbständigen Entscheidung bekommen sollten, sondern Kommunikationsschnittstellen zwischen organisatorischen Einheiten oder Interessensgruppen darstellen. Soll eine Entscheidung getroffen werden, so treffen Delegierte aller Einheiten und Interessensgruppen, die davon betroffen sind, zusammen und diskutieren das Problem. Sie können allerdings keine Entscheidungen treffen, müssen also wiederum Rücksprache mit ihren Basen halten, deren Meinung sich durch den übergreifenden Diskussionsprozeß möglicherweise geändert hat. Die Delegierten vertreten die Interessen ihrer Basis in Diskussionen mit anderen Gruppen und sind Kommunikationsschnittstellen zwischen ihrer Basis und den Menschen, die sich in anderen Gruppen und Einheiten organisieren. Der Selbstorganisations- und Inklusionsgrad des horizontalen ist im Vergleich zum hierarchischen Rätemodell höher, da die Delegierten darin nicht eine Kompetenz erlangen, die es erlaubt, Entscheidungen von ihrer Basis loszulösen. Denkbar ist es z.B., daß in derartigen Föderationsräten sehr wohl ein Konsens hergestellt werden kann, indem die Delegierten im Auftrag ihrer jeweiligen Basis miteinander diskutieren und die Interessen und Meinungen ihrer jeweiligen Basis darlegen. Auch Mehrheitsentscheide in der Form von Wahlen, bei denen die Stimmen einzelner organisatorischer Einheiten gewichtet werden, um Machtasymmetrien auf Grund verschiedener Größen der Einheiten zu minimieren, sind vorstellbar. Eine weitere Möglichkeit sind Mehrheitsentscheidungen, bei denen die Delegierten des Föderationsrates im Auftrag ihrer jeweiligen Basis abstimmen. Dabei muß zuerst eine eindeutige Festlegung der Basis erfolgen, was bei einer Abstimmung, an der alle Betroffenen direkt beteiligt sind, nicht der Fall ist. Es muß jedoch gesagt werden, daß auch derartige Mehrheitsentscheide auf föderaler Basis den Inklusions- und Selbstorganisationscharakter der entstehenden sozialen Informationen schwächen. Allgemein kann festgehalten werden, daß anarchistische Entscheidungsmodelle, die sich durch Dezentralität, Basisdemokratie, kleinere organisatorische Einheiten, Rätemodelle, den Föderationsgedanken und die Selbstbestimmung Betroffener charakterisieren lassen, der Vorstellung von sozialer Selbstorganisation näher kommen als etablierte repräsentativ- und direktdemokratische (Volksentscheid, Volksbegehren, Volksinitiative usw.) Modelle und Elemente, da sie die Etablierung inklusiver sozialer Informationen zu einem wesentlichen Bestandteil ihres Ansatzes machen. Es geht dabei um die Vorstellung, daß Betroffene die Entscheidungsprozesse, als deren Ergebnisse soziale Informationsstrukturen entstehen, selbst bestimmen und gestalten können und daß sie unter veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen auch die Fähigkeiten entwickeln können, dies in der Praxis durchzuführen. Es wird von anarchistischer Seite argumentiert, daß der bestehende Gesetzes- und Staatsfetisch sowie die kapitalistischen Verhältnisse dazu beitragen, daß unter den herrschenden Bedingungen eine radikale Basisdemokratie, wie sie der Anarchismus befürwortet, für die Menschen nur schwer vorstellbar ist. Der Selbstorganisationscharakter von Repräsentativmodellen ist gering, da Entscheidungen, von den Menschen, die von den resultierenden (exklusiven) sozialen Informationen betroffen sind, entkoppelt werden. Moderne direktdemokratische Vorstellungen, die sich auf große Staatswesen beziehen, tragen die Gefahr in sich, daß damit autoritäre und plebiszitäre Elemente transportiert werden. Die Geschichte hat gezeigt, daß Systeme mit Führungsfiguren und plebiszitären Entscheidungsstrukturen zum Erlöschen jedes Selbstorganisationscharakters führen. Der Selbstorganisationsgrad von direktdemokratischen Mechanismen kann i.A. höher eingestuft als jener von repräsentativdemokratischen. Dieser Selbstorganisationsgrad ist aber noch immer ein sehr eingeschränkter, der vielfältigen Limitierungen und Exklusionen unterliegt. Anarchistische Entscheidungsmodelle können als eine Alternative zum bestehenden Mangel an inklusiver sozialer Information betrachtet werden, sie betonen die soziale Selbstorganisation und können als eine Form partizipatorischer Basisdemokratie betrachtet werden. Literatur: Bakunin, Michael (1995) Gott und der Staat. Grafenau/Wien. Trotzdem/Monte Verita Bakunin, Michael (1999) Staatlichkeit und Anarchie. Berlin. Karin Kramer Verlag Bookchin, Murray (1992) Die Neugestaltung der Gesellschaft. Grafenau. Trotzdem Bookchin, Murray (1996) Die Agonie der Stadt: Aufstieg und Niedergang des freien Bürgers. Grafenau. Trotzdem. Bookchin, Murray (1994) What is Communalism? In: Left Green Perspectives 31. http://www.leftgreen.org/issues/lgp31.html Burnicki, Ralf (1998) Anarchie als Direktdemokratie: Selbstverwaltung, Antistaatlichkeit - Eine Einführung in den Gegenstand der Anarchie. Moers. Syndikat Kropotkin, Peter: Gesetz und Autorität (Anarchistische Texte 2). Berlin. Libertad. 5. Auflage 1985 Marcuse, Herbert (1937) Philosophie und kritische Theorie. In: Herbert Marcuse (1965) Kultur und Gesellschaft I. Frankfurt/Main. Suhrkamp. S. 102-127
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